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	<title>Eigene Überlegungen der Autoren</title>
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	<item>
		<title>Lebenszeit-Dilatationstheorie (LDT)</title>
		<link>https://para-wiki.de/lebenszeit-dilatationstheorie-ldt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 18:50:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eigene Überlegungen der Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[allgemeine Relativitätstheorie (ART)]]></category>
		<category><![CDATA[Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenszeittheorie]]></category>
		<category><![CDATA[spezielle Relativitätstheorie (SRT)]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#relativitaet">2. Die Relativität der Zeit nach Einstein</a><br /><a href="#lebenszeittheorie">3. Die Lebenszeittheorie für Spirits</a><br /><a href="#verknuepfungen">4. Verknüpfung der Ansätze</a><br /><a href="#ueberlegungen">5. Weiterführende Überlegungen</a><br /><a href="#zusammenfassung">6. Zusammenfassung und Einschränkung</a><br /><a href="#quellen">7. Quellen</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Spätestens seit Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie (ART) und seiner speziellen Relativitätstheorie (SRT) wissen wir: Zeit ist keine konstante Größe, sondern eine relative. Diese Annahmen sind mittlerweile nachgewiesen und gelten als gesichert <a href="#quelle1">[1]</a>. Eine der Fragen, die ich mir als Ghosthunter am häufigsten gestellt habe, ist folgende: Wie kann es sein, dass der Geist (der Einfachheit halber belasse ich es bei diesem Begriff) den physischen Körper zeitlich überdauern kann?<br />Beim morgendlichen Frühstück sah ich ein Video über die Relativitätstheorie und die in ihr beschriebene Zeitdilatation. Hierbei kam mir die Idee für das Gedankenexperiment, das ich im Folgenden gerne beschreiben möchte.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Die Relativität der Zeit nach Einstein</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Um meiner Idee Klarheit zu verleihen, möchte ich zunächst auf die SRT in Bezug auf die Zeit eingehen. Zusammengefasst gilt: beschleunigt man eine Uhr, so vergeht die Zeit auf dieser Uhr im Vergleich zu einer Uhr, die sich nicht bewegt, langsamer. Diese Effekte wurden unter anderem bei Versuchen belegt, bei denen Uhren mit Hilfe von Flugzeugen, Raketen oder Satelliten auf hohe Geschwindigkeiten gebracht wurden. Am Ende der Experimente verging die Zeit auf der bewegten Uhr langsamer als auf der stillstehenden Vergleichsuhr <a href="#quelle1">[1]</a>.</p>
<p>Gleiches gilt in der ART im Wechselspiel zwischen Gravitation und Zeit. Befindet sich eine Uhr beispielsweise auf einem hohen Berg, vergeht die Zeit für einen externen Beobachter auf dieser Uhr um Sekundenbruchteile schneller als eine Uhr, die sich zum gleichen Zeitpunkt im Tal befindet. Der Grund hierfür ist, dass sich die Uhr im Tal näher am Erdmittelpunkt und somit näher an der Quelle der Gravitation befindet. Außerdem gilt: Je größer die Gravitation ist, desto langsamer vergeht die Zeit <a href="#quelle1">[1]</a>, <a href="#quelle2">[2]</a>.</p>
<p>Diese als „Zeitdilatation“ (Dilatation = Dehnung) bezeichneten Effekte sind mittlerweile nachgewiesen und gelten als gesichert <a href="#quelle1">[1]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="lebenszeittheorie" class="et_pb_row et_pb_row_3">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Die Lebenszeittheorie für Spirits</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">In Episode 12 des Podcasts „Geistreich – der Geisterjägertalk“ sprechen Sonja und Chris über eine Frage, die sich direkt aus ihren Erfahrungen im Ghosthunting ableitet: Haben Spirits bzw. der Geist eines Menschen eine begrenzte Lebenszeit? Anders gefragt: „Stirbt“ auch der Geist irgendwann <a href="#quelle3">[3]</a>?</p>
<p>Bei mittlerweile unzähligen paranormalen Untersuchungen ist Sonja und Chris aufgefallen, dass die Intensität der Rückmeldungen mit dem Alter der Location zurückgeht. Je älter also eine Location ist, desto weniger Rückmeldungen konnten verzeichnet werden bzw. wenn Rückmeldungen kamen, waren diese tendenziell aus einer noch nicht allzu lange vergangenen Zeit.</p>
<p>Diese Tendenz kann ich, wenn auch mit einer deutlich geringeren Grundgesamtheit, bestätigen. Die ältesten Spirits, von denen Rückmeldungen kommen, sind aus der Zeit des Mittelalters. Meist bekommen wir Rückmeldungen aus der jüngeren Vergangenheit (&lt; 200 Jahre). Das wirft berechtigterweise die oben formulierte Frage auf. Auf einer paranormalen Untersuchung an einem römischen Steinbruch im Jahr 2023 haben Sonja, Chris und ich zusammen mit Sunny versucht, dieser Frage etwas genauer nachzugehen. Auf den Geräten von Sonja und mir waren keinerlei Anomalien erkennbar.</p>
<p>Auch wenn diese eine PU selbstverständlich nicht als abschließende Bewertungsgrundlage herangezogen werden kann, fügt sich dieses Ergebnis doch in die bisherigen Erfahrungen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="verknuepfungen" class="et_pb_row et_pb_row_4">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Verknüpfung der Ansätze</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Zunächst muss an dieser Stelle folgendes angenommen werden:</p>
<p style="padding-left: 40px; text-align: justify;"><em>1. Annahme:</em> Körper und Geist verfügen über eine begrenzte Lebenszeit. Folglich ist auch das, was nach dem physischen Tod von uns übrigbleibt, auf eine gewisse Art und Weise sterblich.</p>
<p style="padding-left: 40px; text-align: justify;"><em>2. Annahme:</em> Körper und Geist sind zwei durch den physischen Tod trennbare Elemente, die nach ebendiesem auch örtlich getrennt werden.</p>
<p style="padding-left: 40px; text-align: justify;"><em>3. Annahme:</em> Reinkarnation ist ausgeschlossen. Der Geist wird in den Körper geboren und lebt nach dessen physischem Tod fort bis zum Ende seiner Lebenszeit.</p>
<p style="padding-left: 40px; text-align: justify;"><em>4. Annahme:</em> Körper und Geist haben potenziell eine gleichlange Lebenszeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Diesen Annahmen und Einsteins Relativitätstheorie folgend könnte der Grund für das Fortbestehen des Geistes nach dem physischen Tod eine Art Zeitdilatation sein. Die Zeit vergeht für den Geist in Relation zum Körper langsamer. Dies kann im Sinne der SRT bedeuten, dass sich der Geist nach dem physischen Tod an einem Ort (Jenseits) befindet, der sich sehr schnell bewegt und deshalb die Zeit langsamer vergeht als im Diesseits. Legt man die ART zugrunde könnte es sich ebenfalls um einen Ort mit extrem hoher Gravitation handeln. Denn auch hohe Gravitation lässt laut Einstein die Zeit in Relation zu einem Ort, auf den eine geringere Gravitation wirkt, langsamer vergehen. Selbst bei potenziell gleicher Lebenszeit von Körper und Geist könnte der Geist so den Körper überdauern. Letzteres erscheint mir plausibler, weil es meines Erachtens unmöglich wäre an einem stationären Ort Kontakt zu einer sich sehr schnell bewegenden Wesenheit aufzubauen. Deshalb wird im Folgenden zugrunde gelegt, das das Jenseits ein Ort mit hoher Gravitation ist.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="ueberlegungen" class="et_pb_row et_pb_row_5">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Weiterführende Überlegungen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Wenn es stimmt, dass Körper und Geist zur selben Zeit und vereint geboren werden, sollte der Geist eines Menschen, der jung verstorben ist, im Jenseits länger existieren als ein Geist eines Menschen, der in fortgeschrittenerem Alter verstorben ist. Hierzu ein Beispiel in Abbildung 1:</p>
<p style="text-align: justify;">Ab der Geburt befinden sich Körper und Geist am selben Ort (Diesseits), mit derselben Gravitation, die auf sie wirkt. Infolgedessen verstreicht die Lebenszeit von Körper und Geist gleich schnell. Nach dem physischen Tod wird er Geist an einen Ort transferiert (Jenseits), auf den eine deutlich höhere Gravitation wirkt. Die restliche Lebenszeit des Geistes ist also abhängig von seiner bisherigen Verweildauer im Diesseits. Je kürzer die Lebenszeit des physischen Körpers und damit die Verweildauer des Geistes im Diesseits war, desto länger die restliche Lebenszeit des Geistes im Jenseits, weil die Zeit dort relativ gesehen langsamer vergeht. Daraus folgt: je älter eine Entität ist, desto jünger muss ihr physischer Körper verstorben sein (siehe oberer Teil der Abbildung).</p>
<p style="text-align: justify;">Eventuell könnte dies auch die Erklärung dafür sein, dass man während einer paranormalen Untersuchung seltener auf Entitäten trifft, die im Diesseits ein hohes Alter erreicht haben. Der Geist hat sich lange zusammen mit dem Körper im Diesseits aufgehalten und hat deshalb im Jenseits relativ gesehen eine kürzere Restlebenszeit (siehe unterer Teil der Abbildung).</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere mögliche Erklärung für das Fortbestehen des Geistes nach dem physischen Tod kann die Annahme sein, dass Gravitation auf den physischen Körper schwächer wirkt als auf den Geist. Unter diesem Gesichtspunkt könnte der Geist am selben Ort (Diesseits) verbleiben, ohne in ein Jenseits transferiert werden zu müssen. Das Ergebnis wäre prinzipiell aber dasselbe.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: left;"><strong>Abbildung 1:<br /></strong>Auswirkungen unterschiedlicher Gravitationsstärken auf die Lebenszeit des physischen Körpers und des Geistes (Quelle: eigene Abbildung).</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben↑</a></p></div>
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			</div><div id="zusammenfassung" class="et_pb_row et_pb_row_6">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Zusammenfassung und Einschränkung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die Lebenszeit-Dilatationstheorie (LDT) besagt, dass der Grund dafür, dass der Geist den Körper überdauern kann, darin liegt, dass im Jenseits eine höhere Gravitation herrscht als im Diesseits. Hierdurch kommt es zu einer Zeitdilatation. Die Lebenszeit des physischen Körpers im Diesseits ist ausschlaggebend für die verbleibende Lebenszeit im Jenseits. Je kürzer die Lebenszeit im Diesseits ist, desto länger ist die Lebenszeit des Geistes im Jenseits. Oder: je älter eine Entität ist, desto jünger muss ihr physischer Körper verstorben sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine andere Möglichkeit ist die, dass die Gravitation auf den Geist stärker wirkt als auf den physischen Körper. Ein Transferieren des Geistes in ein Jenseits mit höherer Gravitation wäre somit nicht von Nöten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie bei meinen Überlegungen zur Spuktaxonomie möchte ich abschießend klarstellen, dass es sich bei den hier beschriebenen Überlegungen nicht um eine Theorie im wissenschaftlichen Sinne handelt. Vielmehr ist es ein Gedankenexperiment, das auch nur unter den aufgelisteten Parametern funktioniert. Ich erhebe also keinerlei Anspruch auf wissenschaftliche Gültigkeit.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_7">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_6 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="quelle1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Spektrum (2023): Lexikon der Astronomie. Zeitdilatation. Online verfügbar unter: https://www.spektrum.de/lexikon/astronomie/zeitdilatation/544. Zuletzt geprüft am 24.11.2023.</p></div>
			</div><div id="quelle2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Moch, David (2006): Grundideen der allgemeinen Relativitätstheorie. Online verfügbar unter: https://pulsar.sternwarte.uni-erlangen.de/wilms/teach/lavilla06/01_moch.pdf. Zuletzt geprüft am 24.11.2023.</p></div>
			</div><div id="quelle3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] Geistreich – Der Geisterjägerpodcast. Episode 12: „Lebenszeit von Spirits“. Online verfügbar unter: https://youtu.be/-UPk4HaDnFk?si=k2Pw4Ka_9ZuahpH5. Zuletzt geprüft am 24.11.2023.</p></div>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_0 et_pb_bg_layout_light" href="https://para-wiki.de/ueber-uns/">Zurück</a>
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			</item>
		<item>
		<title>Überlegungen zur Spuktaxonoie</title>
		<link>https://para-wiki.de/ueberlegungen-zur-spuktaxonoie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 19:54:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eigene Überlegungen der Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[ortsgebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://para-wiki.de/?p=333</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#konsens">2. Derzeitiger wissenschaftlicher Konsens</a><br /><a href="#erweiterung">3. Erweiterung der Spuktaxonomie</a><br /><a href="#zusammenfassung">4. Zusammenfassung</a><br /><a href="#quellen">5. Quellen</a></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5 style="text-align: left;">1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_7 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p></p>
<p>Wie in der Zoologie gibt es auch in der Spukforschung die Bestrebung bestimmte Erfahrungen bzw. Phänomene in irgendeiner Art zu ordnen und zu kategorisieren. In der wissenschaftlichen Anomalistik ist man sich weitgehend darüber einig, dass zwei Arten von Spuk gibt: <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" title="ParaWiki: personengebundener Spuk" target="_blank" rel="noopener">personengebundener Spuk</a> und <a href="https://para-wiki.de/ortsgebundener-spuk/" title="ParaWiki: ortsgebundener Spuk" target="_blank" rel="noopener">ortsgebundener Spuk</a> <a href="#quelle1">[1]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="konsens" class="et_pb_row et_pb_row_10">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Derzeitiger wissenschaftlicher Konsens</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_8 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Unter personengebundenem Spuk versteht man, kurz gesagt, auftretende Spukphänomene, meist RSPK-Phänomene, die immer nur dann auftreten, wenn eine Fokusperson anwesend ist. Dies geschieht unabhängig vom Ort, an dem sich diese Person aufhält. Diese Ansicht ist fester Bestandteil der animistisch-psychologischen Erklärungsmodelle von Spuk.</p>
<p>Ortsgebundener Spuk hingegen spielt sich nur an einem bestimmten Ort ab, beispielsweise in einem Gebäude oder auf einer Waldlichtung. Die Phänomene treten unabhängig von den anwesenden Personen auf <a href="#quelle1">[1]</a>, wobei Fokuspersonen auch ortsgebundene Phänomene auslösen können.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Erweiterung der Spuktaxonomie</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_9 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>In meinen Augen weist die derzeit in der Wissenschaft angenommene Spuktaxonomie eine entscheidende Lücke auf, die allerdings nur schwer mit dem animistisch-psychologischen Ansatz zu vereinbaren ist <a href="#quelle2">[2]</a>. Ich lege deshalb meinen Überlegungen den spiritistischen Ansatz zugrunde, der in meinen Augen wegen der nicht ausreichenden Faktenlage in dem Gebiet der Anomalistik auch nicht gänzlich vernachlässigt werden sollte.</p>
<p>Die Annahmen über die oben beschriebenen personenbezogenen Spukphänomene erscheinen mir als plausibel und decken sich auch oftmals mit den Erfahrungen, die im Ghosthunting gemacht werden. Von daher gibt es für mich keinen Grund diese Annahmen infrage zu stellen.</p>
<p>Schwierig oder zumindest ungenau finde ich Tatsache, dass in der Forschung ein Gegenstand (z.B. ein Haus) eine Unterkategorie der Kategorie „Ort“ ist. Meines Erachtens handelt es sich hier aber um zwei gleichgestellte Kategorien, wenn man einen Ort als Koordinate versteht. Schließlich kann sich ein Gegenstand (wie zum Beispiel ein Bett) unter Umständen auch an verschiedenen Koordinaten befinden. Mein Vorschlag wäre folglich die Begrifflichkeit des ortsgebundenen Spuks in die Begrifflichkeit des koordinatengebundenen Spuks zu ändern. Zur genaueren Erklärung möchte ich im Folgenden ein Beispiel aus einer meiner paranormalen Untersuchungen anführen: <br />In einem Waldstück ereignete sich ein schreckliches Verbrechen, bei dem ein Mädchen unter grausamsten Umständen zu Tode kam. Abgesehen davon war der Bereich auch Schauplatz diverser Verteidigungsschlachten zwischen der Wehrmacht und der US Army im zweiten Weltkrieg. In der Folge berichten Anwohner immer wieder von Stimmphänomenen und/oder Schattensichtungen im betroffenen Waldgebiet.<br />Da an dem Ort des Verbrechens kein Gebäude oder ähnliches steht, greift hier meines Erachtens die in der Wissenschaft angewandte Definition von ortsgebundenem Spuk nur unzureichend. Die Phänomene sind von einer bestimmten Koordinate abhängig, nämlich der Koordinate, an der das Verbrechen stattfand bzw. die Schlachten stattfanden. Folglich ist es ist für meine Empfindung die Bezeichnung koordinatenbezogener Spuk präziser. Diese Art von Spuk ist also unabhängig von den anwesenden Personen und unabhängig von einem Gegenstand (für eine genauere Definition des Begriffs „Gegenstand“ siehe nächster Abschnitt).</p>
<p>Die dritte und neue Kategorie, die mit den beiden oben genannten Kategorien gleichgestellt sein sollte, ist die des gegenstandsbezogenen Spuks. Als Gegenstand gilt in diesem Zusammenhang alles, das nicht in Koordinaten ausgedrückt oder als Person bezeichnet werden kann. Beispiele für Gegenstände können unter anderem Möbel, Schmuck oder eben auch Gebäude sein. Die Phänomene treten also unabhängig von der Koordinate und der Person auf, die sich in oder in der Nähe dieses Gegenstandes aufhält. Man könnte hier in Anlehnung an den personengebundenen Spuk also auch von einem Fokusgegenstand sprechen.<br />Auch wenn diese Idee im wissenschaftlichen Sinne nicht bewiesen werden kann, lassen sich doch Indizien feststellen, die diese dritte, gleichgestellte Kategorie rechtfertigen könnten. Hierzu ein Beispiel:<br />In einem der bekanntesten und auch am besten untersuchtesten Spukorte Deutschlands, dem Schlosshotel Waldlust, kann man die oben beschriebene Idee gut untermauern. Bereits seit Jahrzehnten lassen sich in dem Gebäude in speziellen Etagen und Räumen vermehrt paranormale Phänomene beobachten, die von Augenzeugen unabhängig voneinander und übereinstimmend berichtet wurden. Unter anderem hat das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) dort anhand von Aussagen von ehemaligen und damals aktuellen Mitarbeitern Befragungen durchgeführt und veröffentlicht.<br />Abgesehen vom IGPP hat das Ghosthunter Explorer-Team, bei dem damals noch die ParaWiki-Autorin Sonja Mitglied war und auch ParaWiki-Autor Chris, mehrfach untersucht. Mit der Zeit haben in dem Gebäude umfangreiche Sanierungsmaßnahmen stattgefunden, die das Erscheinungsbild im Inneren teilweise stark verändert haben. Mit fortschreitenden Arbeiten haben die Phänomene laut Sonja und Chris stark abgenommen, was dafür spricht, dass der Grund für die Phänomene nicht an einer Koordinate zu suchen ist, sondern am Gebäude an sich – also dem Gegenstand. Würde man das Gebäude vollständig abreißen, müssten auch die paranormalen Phänomene verschwinden.</p>
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			</div><div id="zusammenfassung" class="et_pb_row et_pb_row_12">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Zusammefassung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_10 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mein Vorschlag ergänzt die in der Wissenschaft gängige Einordnung von Phänomenen und passt diese an. Ich möchte hier die einzelnen Kategorien nochmals zusammenfassend darstellen:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>1. Personengebundener Spuk:</em> Phänomene, die unabhängig von Gegenstand und Koordinate auftreten. Auslöser sind hier Fokuspersonen, die ein Problem externalisieren.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>2. Koordinatengebundener Spuk:</em> Phänomene, die unabhängig von den anwesenden Personen oder von einem Gegenstand auftreten. Sie treten nur an einer bestimmten Koordinate auf.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>3. Gegenstandsbezogener Spuk:</em> Phänomene, die unabhängig von den anwesenden Personen und Koordinaten auftreten. Dort, wo sich der Fokusgegenstand befindet, kommt es zu paranormalen Phänomenen.</p>
<p>Abschließend möchte ich ausdrücklich betonen, dass es sich bei meinen Überlegungen nicht um eine Theorie im wissenschaftlichen Sinne handelt. Meine Überlegungen sind das Ergebnis meiner Erfahrungen, die ich selbst im Ghosthunting gesammelt habe und das Ergebnis von Gesprächen, die mit anderen Ghosthuntern geführt wurden. Trotz dieser Einschränkung finde ich, dass diese Überlegungen im Kontext spiritistischer Annahmen durchaus über schlagfertige Argumente verfügen.</p>
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			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_13">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_11 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="quelle1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Bauer, Eberhard; Mayer, Gerhard (2015): Spukphänomene. In: Mayer, Gerhard et al. (Hrsg.): An den Grenzen der Erkenntnis. Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik. S. 202 &#8211; 214. Stuttgart: Schattauer Verlag.</p></div>
			</div><div id="quelle2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Mayer, Gerhard; Schetsche, Michael (2019): RSPK Investigations. In: Hövelmann, Gerd H.; Mayer, Gerhard; Schetsche, Michael; Schmidt, Stefan (Hrsg.): N Equals 1. Single Case Studies in Anomalistics. Perspektiven der Anomalistik (6). S. 87 – 123. Zürich: LIT Verlag.</p></div>
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