<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Orte</title>
	<atom:link href="https://para-wiki.de/category/orte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://para-wiki.de</link>
	<description>Die paranormale Enzyklopädie</description>
	<lastBuildDate>Fri, 15 Aug 2025 09:25:47 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/05/cropped-Logo_kompakt-32x32.png</url>
	<title>Orte</title>
	<link>https://para-wiki.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Spukhäuser / Geisterhäuser</title>
		<link>https://para-wiki.de/spukhaeuser-geisterhaeuser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 09:25:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Spukort]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2868</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="einleitung" class="et_pb_row et_pb_row_0">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">„Geisterhäuser“ erfreuen sich, wie angebliche Spuk-Orte allgemein, großer Beliebtheit. Hier vermischt sich häufig die Faszination, die ein „Lost Place“ ausstrahlt mit gruseligen und meist nicht haltbaren Geschichten. Zugrunde liegt häufig die (ausgedachte) Geschichte eines einzelnen Individuums. Wie bei der „stillen Post“, einer Methode der Wahrnehmungserziehung, die aufzeigen soll, wie schnell sich Nachrichten durch die mehrfache Weitererzählung verfälschen, entwickeln sich so Mythen. Grundsätzlich kann daher jedes Gebäude zu einem „Spukhaus“ verklärt werden. Ungeklärter Leerstand, eine eigenwillige Architektur und oft ein hohes Alter sind gute Grundzutaten, die mit den richtigen Zugaben (gerne Nazis, Mord und Satanssekte) dann alle Voraussetzungen darstellen, damit ein eigentlich unspektakuläres, leerstehendes Haus einen völlig neuen Ruf bekommt.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland gibt es um die 15 „Spukhäuser“, die es zu einem gewissen Ruhm im Internet und innerhalb gewisser Kreise gebracht haben. Nicht berücksichtigt werden hier Kapellen, Burgen, erhaltene Schlösser, Kliniken oder Sanatorien. Die hier behandelten „Spukhäuser“ sind vielmehr Villen, Ein-/Mehrfamilienhäuser und Gutshäuser.</p>
<p style="text-align: justify;">Fünf der folgenden Objekte haben keinen geschichtlichen Hintergrund, der ihren Status rechtfertigen könnte. Bei dreien kann der historische Background vorsichtig als Grundlage für spätere Spukberichte hinzugezogen werden. Weitere drei Häuser haben eine neuzeitliche Verbindung zum Spuk, weil ehemalige Bewohner von angeblichen paranormalen Phänomenen berichtet haben – diese drei Gebäude sind allerdings heute wieder bewohnt und scheinbar spielt Spuk keine Rolle mehr <a href="#1">[1]</a>.</p>
<p>Genauer betrachtet werden in einzelnen Artikeln:</p>
<ul>
<li><a href="https://para-wiki.de/haus-fuehlingen-villa-oppenheim/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Haus Fühlingen">Haus Fühlingen</a>, sowie das</li>
<li><a href="https://para-wiki.de/geisterhaus-hohensyburg/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Geisterhaus Hohensyburg">Spukhaus Hohensyburg</a></li>
</ul>
<p>Beispielhaft werden innerhalb dieses Artikels das „Spukhaus Fohlenweide“ und die „Villa Rasselstein“ hervorgehoben.</p>
<p>Das <strong>„Spukhaus Fohlenweide“ </strong>bei Darmstadt-Dieburg ist – wie das „Spukhaus Hohensyburg“ &#8211; inzwischen spurlos verschwunden, nachdem es in den vergangenen Jahrzehnten durch Vandalismus erst in Einsturzgefahr gebracht und dann nachhaltig zerstört wurde. Das Haus lag in einem Waldstück und war wohl zuletzt (1970er Jahre) von einer alten Frau bewohnt. Die Autorin hat „Haus Fohlenweide“ 2013 besucht, bereits damals war es nur noch eine Ruine.</p>
<p>Im Internet kursiert folgende Geschichte über das Gebäude, das einst unter „Hessens bekanntestes Geisterhaus“ firmierte: einst lebte ein Jäger mit seiner Frau und seinem Sohn darin. Dieser Jäger soll während der Jagd versehentlich seinen Sohn erschossen haben, woraufhin sich die verzweifelte Mutter im Haus erhängte. Da wollte der Jäger auch nicht mehr leben und schoss sich in den Kopf. Bis heute streifen die Seelen ruhelos umher <a href="#2">[2]</a> <a href="#3">[3]</a>. Diese Geschichte hat keinen historisch belegbaren Hintergrund.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls zwischenzeitlich abgerissen wurde die <strong>Villa „Rasselstein“</strong>, die auch „Villa Neizert“ hieß. Eine der Geschichten dreht sich um die Familie Remy. Demnach sollen die beiden Töchter von Friedrich Remy sowie die Haushälterin bei einem Brand ums Leben gekommen sein <a href="#4">[4]</a> <a href="#5">[5]</a>. Auch hierfür fehlen historische Belege, ein Brand wird außerdem nicht erwähnt.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_1">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen und Anmerkungen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[1] Die hier berücksichtigen Gebäude sind: Haus Fühlingen, „Polsumer Horrorhaus“, „Geisterhaus von Biel“, Villa Orr, Villa Muhr, Gutshof Gilen, Gut Scheifenhaus, Lutterburg Bodenwerder (keine Burg, sondern zwei Villen), Alte Villa Verden, „Spukhaus Groß Hutbergen“, Villa „Rasselstein“, „Spukhaus Oberbieber“, „Spukhaus Hohensyburg“, Villa Nordstern</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[2] Proplanta (2025): Geisterhaus &#8211; Dieburg. Geisterhäuser und unheimliche Orte der Welt. Online verfügbar unter <a href="https://www.proplanta.de/maps/geisterhaus-dieburg_poi1361120550.html">https://www.proplanta.de/maps/geisterhaus-dieburg_poi1361120550.html</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[3] Gasper, Uli (2016): Urban Exploration: Das Geisterhaus bei Dieburg. Der Baukultur auf der Spur. Online verfügbar unter: <a href="https://www.p-stadtkultur.de/urban-exploration-das-geisterhaus-bei-dieburg/">https://www.p-stadtkultur.de/urban-exploration-das-geisterhaus-bei-dieburg/</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[4] Wikipedia (2024): Villa Neizert. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Neizert">https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Neizert</a>. Zueltzt gepürft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[5] Geister Orte Rheinland-Pfalz (o.J.): Geister Orte Rheinland-Pfalz. Online verfügbar unter: <a href="https://test65775.jimdofree.com/geister-orte/geister-orte-reinland-pfalz/">https://test65775.jimdofree.com/geister-orte/geister-orte-reinland-pfalz/</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_2">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 15.08.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geisterhaus Hohensyburg</title>
		<link>https://para-wiki.de/geisterhaus-hohensyburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 08:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Geisterhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Hohensyburg]]></category>
		<category><![CDATA[Spukort]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2854</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="einleitung" class="et_pb_row et_pb_row_3">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Dieses ehemalige Gebäude verfügt noch heute über einen eigenen Wikipedia-Eintrag. Erbaut wurde das Haus 1880, nicht weit entfernt von der ebenfalls als Spukort geltenden heutigen Burgruine Hohensyburg <a href="#1">[1]</a>. Bis 1979 war es von einer Bauernfamilie bewohnt. Hinsichtlich deren Ableben gibt es zumindest im unmittelbaren Bezug zum Haus nichts Nennenswertes zu berichten; es sei denn, man möchte den Unfalltod des letzten Bauern (er wurde offenbar betrunken von einem Bus erwischt) als mögliche Grundlage deuten.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielmehr scheint es auch in diesem Falle (vgl. „Spukhäuser/Geisterhäuser“) so zu sein, dass eine nicht haltbare Geschichte aus dem Internet als einzige Quelle für den spukhaften Ruf des Hauses diente. Seit 1979 folgte der Leerstand des Hauses. Zwar wechselte es den Besitzer, doch sah der sich offenbar mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert, was die weitere Vermietung des Hauses anging – vermutlich war es schlicht in einem schlechten Zustand und letztlich hätte es einer aufwändigen Renovierung bedurft, um es nochmals „verkehrssicher“ zu gestalten. Zwar nahm man die neue Elektrisierung der Nachbarhäuser 1991 zum Anlass, auch das vermeintliche „Spukhaus“ anzuschließen; außerhalb dessen scheint aber nichts passiert zu sein. Die neuen Besitzer versuchten, das Haus einbruchsicher zu verschließen – und damit begann die neue Karriere des Hauses als „Spukhaus“.</p>
<p style="text-align: justify;">Ohne jede historische Grundlage wurde aus dem biederen Haus in Ortslage eine Art deutscher „Hellfire Club“: plötzlich sollte dort ein Pfarrer seine Familie ermordet haben, Nonnen huldigten dem Satan, drei Jungen fanden einen entsetzlichen Tod und ein kopfloser Reiter trieb im Garten sein Unwesen. Wem das noch nicht reicht: außerdem soll Blut von den Wänden getropft sein und im Dachgeschoss hing in einem alten Kleiderschrank ein blutiges Kleid. Die Gruselgeschichten verselbstständigten sich und riefen eine regelrechte Pilgerwelle zum Haus hervor. Das Ganze gipfelte in einem gefälschten Zeitungsartikel, in dem behauptet wurde, dass ein Mann spurlos verschwunden sei. Laut Wikipedia verzeichnete die Polizei in den Jahren bis 2009 mehr als 300 Einsätze. Verantwortlich dafür: Verständlicherweise genervte Nachbarn, die immer öfter betrunkene Jugendliche in ihren eigenen Gärten auflasen. Begleiterscheinung der ständigen Einbrüche war ein rapide einsetzender Verfall des Hauses.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Erdloch im Boden, aus dem wohl immer mal wieder ein „übelriechender Dampf“ als „Tor zur Hölle“ überinterpretiert wurde, konnte offiziell als Überbleibsel der Braunkohleminen erklärt werden, die unterhalb des Grundstücks verliefen.</p>
<p style="text-align: justify;">2007 war das Haus nur noch eine statisch unsichere Ruine und wurde deshalb 2009 von der Stadt Dortmund abgerissen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_4">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[1] Sagenhaftes Ruhrgebiet (o.J.): Die Teufelskanzel. Online verfügbar unter: <a href="http://www.sagenhaftes-ruhrgebiet.de/Die_Teufelskanzel">http://www.sagenhaftes-ruhrgebiet.de/Die_Teufelskanzel</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Wikipedia (2024): Geisterhaus Hohensyburg. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geisterhaus_Hohensyburg">https://de.wikipedia.org/wiki/Geisterhaus_Hohensyburg</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Prolanta (2025): Geisterhaus Hohensyburg. Geisterhäuser und unheimliche Orte auf der Welt. Online verfügbar unter: <a href="https://www.proplanta.de/maps/geisterhaus-hohensyburg_poi1330961358.html">https://www.proplanta.de/maps/geisterhaus-hohensyburg_poi1330961358.html</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Allmystery.de (2004): Geisterhaus Dortmund -Syburg. Blogbeitrag von martinek. Online verfügbar unter: <a href="https://www.allmystery.de/themen/ue6176">https://www.allmystery.de/themen/ue6176</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Allmystery.de (2009): &#8220;Geisterhaus&#8221; Hohensyburg. Blogbeitrag von acidburn 1003. Online verfügbar unter: <a href="https://www.allmystery.de/themen/mt54454">https://www.allmystery.de/themen/mt54454</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">burgdame.de (2013): Hohensyburg &#8211; Burgruine, Friedhof und Geisterhaus. Online verfügbar unter: <a href="https://www.burgdame.de/hohensyburg-burgruine-friedhof-und-geisterhaus/?utm_content=cmp-true">https://www.burgdame.de/hohensyburg-burgruine-friedhof-und-geisterhaus/?utm_content=cmp-true</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_5">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 15.08.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Smurl-Family (Buchvorstellung)</title>
		<link>https://para-wiki.de/die-smurl-family-buchvorstellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Aug 2025 19:46:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Spukfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Dämonologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ed Warren]]></category>
		<category><![CDATA[Lorraine Warren]]></category>
		<category><![CDATA[Smurl-Family]]></category>
		<category><![CDATA[Spukfall]]></category>
		<category><![CDATA[Warren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2759</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_6">
				<div class="et_pb_with_border et_pb_column_1_2 et_pb_column et_pb_column_6  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitende Angaben</a><br /><a href="#dasbuch">2. Das Buch</a><br /><a href="#geschichtehaus">3. Geschichte des Hauses</a><br /><a href="#geschichtebewohner">4. Geschichte der Bewohner</a><br /><a href="#erstevorfaelle">5. Erste Vorfälle</a><br /><a href="#mutmasslicherbeginn">6. Der mutmaßliche Beginn</a><br /><a href="#beweise">7. &#8220;Endgültige Beweise&#8221;</a><br /><a href="#ereignisseeskalieren">8. Die Ereignisse eskalieren</a><br /><a href="#auftrittwarren">9. Auftritt Ed &amp; Lorraine Warren</a><br /><a href="#daemonenjagd">10. Auf Dämonenjagd mit den Warrens</a><br /><a href="#eskalierenweiter">11. Die Phänomene eskalieren weiter</a><br /><a href="#ersterexorzismus">12. Der erste Exorzismus</a><br /><a href="#erneuteeskalation">13. Erneute Eskalation der Phänomene</a><br /><a href="#zweiterexorzismus">14. Der zweite Exorzismus</a><br /><a href="#daemon">15. Ein wütender Dämon</a><br /><a href="#careful">16. Be careful what you wish for&#8230;</a><br /><a href="#dasende">17. Das Ende</a><br /><a href="#zusammenfassung">18. Zusammenfassung</a><br /><a href="#quellen">19. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_column_1_2 et_pb_column et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1056" height="1485" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2025/08/thehaunted.png" alt="" title="thehaunted" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2025/08/thehaunted.png 1056w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2025/08/thehaunted-980x1378.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2025/08/thehaunted-480x675.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1056px, 100vw" class="wp-image-2766" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;">Quelle: eigenes Foto.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="einleitung" class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitende Angaben</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Bibliographische Angabe:</strong><br />Curran, Robert with Jack &amp; Janet Smurl (2014): Ed &amp; Lorraine Warren: The Haunted. The True Story Of The Demonologists Featured In The Film The Conjuring. Los Angeles: Graymalkin Media. Erstausgabe von 1988.</p>
<p><strong>Eckdaten Doppelhaushälften:</strong></p>
<p><em>Adresse:</em><br />328-330 Chase Street, West Pittston, Pennsylvania</p>
<p><em>Bewohner:</em><br />John &amp; Mary Smurl, Eltern von Jack Smurl in der einen Haushälfte; Jack &amp; Janet Smurl in der anderen Haushälfte, verheiratet seit Ende 1968. 4 Töchter: Dawn, Kim (beide vor 1972 geboren), Shannon &amp; Carin (Zwillinge, geboren 1977).</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="dasbuch" class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Das Buch</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Auch wenn der Titel eine Art Tatsachenbericht verheißt: Das Buch wurde in Romanform geschrieben, mit erinnerten oder fiktiven Dialogen. Es fehlen Zeit- und Datumsangaben. Der Autor Robert Curran offenbart dies direkt in einem Hinweis am Anfang des Buches: <em>Bestimmte kleinere Freiheiten habe ich mir vorbehalten, was die Chronologie der Ereignisse angeht, und einige Szenen und Dialoge werden in dramatisierter Form wiedergegeben. </em>Im nächsten Satz folgt ein Widerspruch: <em>Aber jedes Ereignis hält sich strikt an die durch die Zeugen angegebenen Fakten </em><a href="#1">[1]</a>. Wenn an so grundlegenden Informationen wie der zeitlichen Abfolge dramaturgische Änderungen durchgeführt und Zusammenhänge unvollständig dargestellt werden, kann – von den fiktiven Dialogen ganz zu schweigen – keine Faktengrundlage geschaffen werden und das Buch ist als eine solche Vorlage gänzlich unbrauchbar. Besonders abwegig ist die Inszenierung eines freimütig als „fiktional“ bezeichneten Charakters, der praktisch eine Kurzgeschichte in der Geschichte erzählt, deren Sinn mir persönlich verschlossen bleibt. In weiten Teilen des Buches muss unklar bleiben, ob sich die Ereignisse tatsächlich in dieser Form abgespielt haben oder ob insbesondere bei der Darstellung der Phänomene erheblich übertrieben wurde. Besonders verstörend wirkt das Handeln des Ehepaars Warren. Die selbsternannten „Dämonologen“ sehen nicht nur „dämonische“ Zusammenhänge, wo offensichtlich keine bestehen und nehmen Dämonen als gesichert existierend und verantwortlich für die Ereignisse an, sondern verängstigen die Betroffenen mit ihren Aussagen enorm – eine psychische Katastrophe. Außer einigen Gebeten und sturem Beharren auf dämonische Aktivitäten haben die Zwei, die angeblich rund 10.000 Fälle untersucht und Vorlagen für zahlreiche Filme geliefert haben, indes nichts zu bieten. Obwohl verschiedentlich auf Fotos und andere technische Aufnahmen hingewiesen wird, die den Fall einwandfrei belegen sollen, sind die in dem Buch veröffentlichten Bilder der betroffenen Familie in ihrem Haus lediglich schmückendes Beiwerk ohne auch nur den Ansatz eines echten oder vermeintlich paranormalen Einflusses. Der „Dämon“ indes lässt sich durch Gebete und drei Exorzismen nicht beeindrucken, was zumindest für die Warrens überraschend kommt. Dass die Familie in ihrer Hilflosigkeit schließlich an die Öffentlichkeit tritt, macht die Situation nicht besser und schließlich müssen die Warrens aufgeben – der Fall wurde angeblich nie gelöst und die Familie Smurl litt noch einige Zeit unter den Vorkommnissen. Ob ein Umzug Erlösung brachte, ist ebenso unklar wie die Frage, ob die im Buch dargestellten Phänomene jemals so stattgefunden haben. Möglicherweise handelt es sich um einen Poltergeistausbruch, möglicherweise ist oder war Jack Smurl die Fokusperson/der Spukagent. Möglicherweise.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="geschichtehaus" class="et_pb_row et_pb_row_9">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_10  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Geschichte des Hauses <a href="#2">[2]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Wo es Dämonen geben soll, muss es natürlich eine Geschichte geben, die deren Existenz plausibel macht. Da auf den ersten Blick eine solche innerhalb der betroffenen Familie nicht gefunden werden konnte, wurde der Grund für den dämonischen Ausbruch im Haus selbst gesucht. Nach Ed und Lorraine Warren gibt es zwei Gründe, warum ein Haus von Dämonen belagert werden könnte: Der erste Grund sei die Durchführung eines Verbrechens oder einer kriminellen Tat, die „Geister“ respektive „Dämonen“ in das Haus einlade. Der zweite Grund bestehe darin, mittels einer „Kontaktaufnahme“ (z.B. mit einem Ouija-Board oder der Ausübung okkulter Praktiken und Hexenriten) einen Dämon in das Haus willentlich einzuladen. Diese Voraussetzungen kränkeln etwas daran, dass das Haus weder eine belegbare gewaltsame Vergangenheit vorweisen kann noch die Betroffenen laut eigenen Aussagen okkulte Praktiken oder Ähnliches durchgeführt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Haus in der Chase Street wurde 1896 als zweihälftiges Doppelhaus erbaut und hatte seitdem erwartungsgemäß etliche Mieter und Besitzer; zu dem Zeitpunkt waren es John und Mary Smurl und deren Sohn Jack mit seiner Ehefrau Janet sowie deren vier Kinder. Angeblich soll es schon seit längerem Gerüchte gegeben haben; so sollen ehemalige Bewohner immer mal wieder die Polizei gerufen haben. Aufzeichnungen gibt es bei der Polizei über diese angeblichen Einsätze nicht. Die Stadt West Pittston hingegen ist geografisch tatsächlich problematisch – ein großer Teil der 10.000-Einwohner Stadt wurde auf alten Anthrazitminen erbaut, die einst für den Wohlstand ihrer Bewohner sorgten. Die inzwischen mit Wasser verfüllten Minen sorgen leider dafür, dass etliche Häuser einsanken. Ende 1930 und Anfang der 1940-er Jahre mussten deshalb Schulen geschlossen werden. Ein Verdacht äußert sich deshalb dahingehend, dass das Einsinken der Oberfläche dazu geführt haben könnte, dass Dämonen aus der Unterwelt diese Aushöhlungen nutzen, um ihr Unwesen zu treiben. Da offensichtlich weder dies noch der angebliche Fund von Schweineknochen in Pentagrammform unter einem evakuierten Haus genug Anlass zu einer dämonischen Besetzung geben, zieht der Autor kurzerhand alle geschichtlichen Tragödien des ganzen Landes heran: Neben durchaus positiv behafteten Erfindungen wie die der Elektrizität werden namentlich genannt der 2. Weltkrieg oder der Vietnamkrieg – und darauf verwiesen, dass das Haus ja alle diese menschlichen Höhepunkte und Tragödien erlebt hätte. Da ist es mutmaßlich nicht das einzige Haus. Die Gerüchte hätten natürlich auch in all diesen Zeiten fortbestanden. In Leerzeiten sollen nicht namentlich genannte Personen im Haus merkwürdige Geräusche gehört haben. Kinder wollen unheimliche Erscheinungen hinter den Vorhängen gesehen haben. So weit, so gewöhnlich: Nahezu jeder Lost Place und jedes auch nur kurzzeitig unbewohnte Haus kann solche Geschichten zuhauf aufweisen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="geschichtebewohner" class="et_pb_row et_pb_row_10">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_11  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Geschichte der Bewohner <a href="#3">[3]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Jack Smurl absolvierte die High School und entschied sich trotz angeblich hohen IQs gegen das College. Er wird als entspannter Junge beschrieben, sportlich und gerne in der Natur. In Wilkes-Barre hatte er eine katholische Schule besucht, entschied sich aber gegen eine kirchliche Laufbahn und wählte stattdessen seinen Beitritt in die Navy als nächsten Lebensabschnitt aus. Dort arbeitete er hart, befolgte Anweisungen und wurde schließlich neuropsychiatrischer Assistent bei der Durchführung von Elektrokonvulsionstherapien. Diese Form der Therapie ist schon damals kontrovers betrachtet worden, gilt aber noch heute als wirksames Therapieverfahren bei der Behandlung schwerer psychischer Erkrankungen <a href="#4">[4]</a>. Im Anschluss an seine Navy-Zeit lebte er in Luzerne County.</p>
<p style="text-align: justify;">Janet Dmohoski besuchte eine öffentliche High School in der Nähe von West Pittston. Ihre Mutter hatte sie nach einer schwierigen Scheidung allein aufgezogen und erwartete von ihrer Tochter entsprechende Beteiligung an der Erledigung des Haushalts. Janet wird als normales Teenagermädchen beschrieben, das Musik und Natur mochte und schließlich durch Zufall in derselben Firma wie ihr zukünftiger Mann arbeitete.</p>
<p style="text-align: justify;">Die beiden trafen sich 1967 auf einer Weihnachtsparty und verliebten sich. Beiden war schnell klar, dass sie es ernst meinten. Da beide katholisch und religiös waren, legten sie auf die Hochzeit als Versprechen großen Wert und heirateten am 28. Dezember 1968. Bald wurden Dawn und Kim geboren. Janet hatte ihren Job aufgegeben und war mit Leib und Seele Hausfrau und Mutter. Zunächst wohnten sie bei Jacks Eltern, John und Mary Smurl, in einem Haus in Wilkes-Barre. Doch 1972 wurde dieses Haus mit vielen anderen Opfer des Hurricane Agnes. Obwohl John und Mary das Haus renovierten, zwangen sie die Behörden, es dennoch aufzugeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Herbst 1973 kauften John und Mary ein Doppelhaus in der Chase Street in West Pittston, in einer mittelständischen, gut situierten Nachbarschaft. Nach eigenen Angaben wussten beide wenig über die Vergangenheit des Hauses, lediglich, dass die eine Seite (Nummer 328) einem älteren Mann gehört hatte und einige Zeit unbewohnt geblieben war und die andere Seite (Nummer 330) wiederum einer älteren Frau gehört hatte, die diese Hälfte vermietet hatte. Nachdem sie sich vergewissert hatten, dass die Ableitungen, die Elektrik und das Fundament in Ordnung waren und es keinen Befall durch Termiten oder anderes Ungeziefer gab, zogen sie noch im selben Herbst in die Nummer 330 ein. Die andere Hälfte (328) verkauften sie deutlich unter dem Marktpreis an Jack und Janet, die mit ihren Töchtern am 1. Oktober 1973 einzogen.</p>
<p style="text-align: justify;">18 Monate lang lebten alle scheinbar glücklich und zufrieden.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="erstevorfaelle" class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_12  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Erste Vofälle <a href="#5">[5]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_6 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die nachfolgenden Ereignisse wurden wohl erst weit im Nachhinein (rund zehn Jahre später) mit möglichen paranormalen Phänomenen in Verbindung gebracht. Betroffen waren beide Haushälften.</p>
<p style="text-align: justify;"><u>De</u><span style="text-decoration: underline;">r Fleck (Mary &amp; John Smurl):<br /></span>Im Januar 1974 hatte Mary Smurl einen neuen roten Teppich gekauft. Wohl gleich, als dieser durch Angestellte der Teppichfirma im Wohnzimmer ausgelegt wurde, entdeckte sie einen großen, runden Dreckfleck (die Frage, warum der Teppich nicht einfach reklamiert wurde, bleibt unbeantwortet). Das Ehepaar versuchte diesen mit Reinigungsmitteln zu entfernen, was auch vollständig gelang. Doch zwei Tage später tauchte er wieder auf. Es kam zu einem Hin und Her: Das Ehepaar entfernte den Fleck und ein paar Tage später war er wieder da. Schließlich löste sich der Fall auf unkonventionelle Weise: John und Mary kauften einen neuen Teppich und warfen den alten auf den Müll.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Der Fernseher (Jack Smurl):<br /></span>Beim Fernsehschauen ging der Apparat ebenfalls 1974 plötzlich in Flammen auf. In der Folge gab es angeblich weitere Brände: Ein Elektroofen fing Feuer, kurz nachdem er gekauft worden war und die Verkabelung in Jacks neuem Auto ging nur wenige Tage nach dem Kauf ebenfalls in Flammen auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><u>Leckende Rohre (alle Bewohner):<br /></u>Während der im Buch zuvor nicht erwähnten umfangreichen Renovierungen des Doppelhauses im Jahre 1974 hatte John Smurl, erfahrener Handwerker, rund 30 alte Wasserleitungsrohre in Kupferrohre ausgetauscht. Als Jack dann das Wasser anstellte, leckten alle ausgetauschten Rohre. John reparierte sie, doch schon beim nächsten Versuch passierte dasselbe wieder. Andere kleinere Reparaturen stellten sich als überraschend aufwendig heraus. Ständig gab es Probleme mit den Rohren. Erst nach mehrfachen Reparaturen und Austauschen legte sich die Problematik.<br /><em>Ob eine Verbindung mit dem unruhigen Untergrund der Gegend bestehen kann, wurde offenbar nicht abgeklärt.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Merkwürdige Kennzeichnungen (Janet &amp; Jack):<br /></span>Das Ehepaar war besonders stolz auf die Neugestaltung des Badezimmers. Unter anderem installierten sie ein neues Waschbecken und eine Badewanne. Doch nachdem sie beides angebracht hatten, fanden sie das Porzellanwaschbecken und die Badewanne am nächsten Morgen derart verkratzt vor, dass sie ersetzt werden mussten. Mehrere Male tauchten Kratzer auch an weiteren Stellen auf, zum Beispiel auf Holz oder an der Decke.</p>
<p style="text-align: justify;"><u>Dawn wird attack</u><span style="text-decoration: underline;">iert (Janet &amp; Jack, Tochter Dawn):<br /></span>Dawn wird als intelligent, sportlich und realistisch beschrieben. Wenn sie durch etwas beunruhigt wurde, war für Janet und Jack klar, dass es einen guten Grund dafür geben musste. Im Jahre 1975 kam Dawn mehrere Male in das Schlafzimmer ihrer Eltern gerannt und behauptete, dass in ihrem Zimmer Leute umherschweben würden. Eine klare Altersangabe wird nicht gemacht; da Dawns Alter aber im weiteren Verlauf im Jahr 1984 mit 16 Jahren angegeben wird, dürfte sie zu diesem Zeitpunkt etwa sieben Jahre alt gewesen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Kleinere Irritationen (Janet &amp; Jack):<br /></span>Scheinbar kam es zwei Jahre lang zu keinen weiteren Auffälligkeiten, an die sich die Smurls später erinnern konnten, denn es erfolgt nun ein Sprung ins Jahr 1977. Zu diesem Zeitpunkt schienen sich die Smurls bereits bewusst zu sein, dass etwas in ihrem Haus nicht stimmte. So wurde mehrfach die Toilettenspülung gehört, obwohl sich niemand im Badezimmer befand. Radios gingen von selbst an, obwohl sie nicht eingesteckt waren. Jack hörte Fußschritte oben im Haus und Schubladen in zwei der Schlafzimmer öffneten und schlossen sich selbständig, während er allein zuhause war. Es gab Familienzuwachs, die Zwillinge Shannon und Carin wurden geboren. Auch in den folgenden vier Jahren kam es zu weiteren Ereignissen.</p>
<p style="text-align: justify;">In den frühen Morgenstunden hörten Jack und Janet einmal, wie sich der Schaukelstuhl auf der Veranda bewegte; als sie nachsahen, bewegte sich der Schaukelstuhl weiterhin, ohne dass jemand drinsaß. In einer anderen Nacht lag das Ehepaar im Bett, als Jack eine sanfte Berührung an seiner Schulter fühlte. Als er sich seiner Frau zuwandte, fand er diese schlafend vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Verlauf des Jahres 1983 fing es an, merkwürdig im Haus zu riechen. Ein Grund dafür konnte nicht gefunden werden. Dass der schlechte Geruch das erste Mal auftrat, als Jack gerade den Rosenkranz betete, fiel diesem erst später auf und könnte einer falschen Erinnerung zugeordnet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Es begann eine zehnmonatige Suche nach Erklärungen. So kontaktierte Jack das Minendepartment, um abzuklären, ob die Ereignisse mit den Absenkungsprozessen durch die ehemaligen Minen zusammenhängen konnten. Offenbar zeigte sich das Department wenig interessiert, denn man legte ihm nur nahe, die Gebäudesubstanz auf Sprünge und Ähnliches zu überprüfen. Da keine Auffälligkeiten zu erkennen waren, galt das Thema als abgeschlossen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="mutmasslicherbeginn" class="et_pb_row et_pb_row_12">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_13  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Der mutmaßliche Beginn <a href="#6">[6]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_7 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die folgenden Ereignisse fanden vermutlich ab Winter 1984 statt. Janet Smurl befand sich allein im Keller des Hauses und kümmerte sich um die Wäsche, während sich die Mädchen in der Schule und Jack auf der Arbeit befanden. Von oben klangen leise Geräusche aus dem Fernseher hinunter. Gerade hatte sie die Waschmaschine eingefüllt, da hörte sie, wie jemand ihren Namen rief. Aus einem nicht näher erleuchteten Grund versetzte das Janet in regelrechte Panik, insbesondere, als sich das Rufen noch mehrfach wiederholte. Janet fühlte sich regelrecht angegriffen, als wäre dies plötzlich nicht mehr ihr Zuhause. Die Stimme beschrieb sie als weiblich und sanft. Zweimal fragte sie „Was willst du?“ in den Kellerraum, ohne eine Antwort zu erhalten. Schließlich arbeitete sie sich die Kellertreppe rückwärts hoch, den Kellerraum nicht aus den Augen lassend. An dieser Stelle (Seite 39) wird im Buch erstmals angedeutet, dass sie bzw. die Familie doch über die Gerüchte über das Haus Bescheid wussten, denn Janet fragt sich laut ihrer Erinnerung, ob an diesen Gerüchten doch etwas dran sein könnte. Als sie die Stimme dann erneut hörte, rannte sie nach oben, schlug die Tür des Schlafzimmers hinter sich zu und fing an den Rosenkranz zu beten. Es ist völlig unklar, warum sie nicht einfach hinüber zu Jacks Eltern geht. Überhaupt flieht sie nicht etwa, sondern schafft es sogar, das gesamte Haus zu durchsuchen (Seite 43). Verglichen mit ihrer Reaktion im Keller, ist dies durchaus erwähnenswert – vielleicht hätte der eine oder andere erst einmal die Flucht aus dem Haus vorgezogen, oder zumindest die Involvierung von Nachbarn oder Freunden.  </p>
<p style="text-align: justify;">Fakt ist, dass sich die Smurls zu dieser Zeit bereits intensiv mit den Ereignissen beschäftigt hatten, die die Familie immer wieder heimzusuchen schienen (Seite 40). Einmal war es eiskalt im Haus gewesen, obwohl das Thermostat eine gute Raumtemperatur angezeigt hatte. Ein anderes Mal hatten Jacks Eltern eine Art Streit gehört, bei dem eine Menge Schimpfwörter gebraucht worden waren – obwohl Jack und Janet nach eigener Auskunft nicht gestritten hatten. Janet berichtete ihrem Ehemann von ihrem beängstigenden Erlebnis im Keller und Jack hinterfragte nichts. Möglicherweise erfolgte bereits ab diesem Zeitpunkt eine gegenseitige Beeinflussung, die rein spekulativ in einer Folie á deux hätte enden können. Das Kellererlebnis und die übrigen Vorfälle führten dazu, dass Janet Hilfe suchen wollte. Das Ehepaar musste sich eingestehen, dass ihnen die Phänomene, die inzwischen fast täglich auftraten, Angst machten. Janet war wiederum laut eigenen Angaben allein im Haus, als sie das erste Mal „die Kreatur“ sah. Sie war mit Bügeln beschäftigt und nahm einen kalten Luftzug war, der sie aufschauen ließ. Laut eigener Aussage blieb sie sehr ruhig, als die Erscheinung an ihr vorbeistrich: Eine menschenähnliche Form mit flatterndem Umhang, klar geisterhaft, weil durchsichtig. Zeitgleich nahm sie einen merkwürdigen Geruch wahr. Die Figur war etwa 1,75 Meter groß und schwebte durch die Küche in das Wohnzimmer. Der ganze Vorfall beunruhigte sie offenbar weit weniger als die körperlose Stimme im Keller, denn sie begab sich ins Wohnzimmer, das leer war.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Mal sprach sie offenbar mit Jacks Eltern in der anderen Haushälfte über die Vorgänge. Dabei offenbarte Mary ihr, dass sie ebenfalls eine Art schwarzen Schatten gesehen hatte. Dieser schwebte die Treppe hinunter und dann in das Wohnzimmer. Mary erzählte außerdem scheinbar sehr ähnliche Phänomene, wie ein nicht weiter angegebenes Erlebnis mit der Couch und dem Fernseher oder einem sich selbst bewegenden Schaukelstuhl.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="beweise" class="et_pb_row et_pb_row_13">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. &#8220;Endgültige Beweise&#8221; <a href="#7">[7]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_8 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Nachdem sich Janet der Schwiegermutter anvertraut hatte, kehrte scheinbar für einige Woche Ruhe ein. Zwar hätte es beispielsweise flackernde Lichter gegeben oder gelegentliches Türschlagen in leeren Räumen, doch scheint das auf die Beteiligten keinen besonderen Eindruck gemacht zu haben. Vielmehr entspannte sich die Familie.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei den folgenden Vorfällen war Kim 13 Jahre alt und stand vor ihrer Konfirmation. Sie befand sich mit Janet in der Mitte der Küche; die jüngere Shannon (ca. sieben Jahre alt) stand neben dem Kühlschrank. Während Janet damit beschäftigt war, Kims Kleid zu richten, ertönte ein reißendes Geräusch und das große Küchenlicht krachte plötzlich herunter. Shannon wurde an der Schulter getroffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Janet bereits ausführlich mit dem Übernatürlichen und Dämonen beschäftigt (Seite 54). Nach eigenen Angaben hatte sie sich auch um Hilfe bemüht: Sie hatte etliche Universitäten im Land angerufen, die Abteilungen für Parapsychologie oder die Erforschung des Paranormalen gehabt hätten, doch habe man sie überall abblitzen lassen. An einen Fall erinnert sie sich besonders: Ein Professor fragte sie in harschem Ton, ob sie zu viele Horrorfilme gesehen habe (Seite 54).</p>
<p style="text-align: justify;">Ende April packten Jack und Janet Smurl ihren Camper und reisten mit den Kindern zu ihrem Lieblingscampingplatz. Der Verbleib der Eltern von Jack ist unklar. Denn kurz nach Einbruch der Dunkelheit am Samstagabend sollen einige Nachbarn in der Chase Street aus deren verlassenen Haus Geräusche gehört haben. Nur ein Nachbar wird allerdings in dem Buch zitiert; dieser gibt an, er sei an diesem Abend am Smurls Haus vorbeigegangen, als er aus dem zweiten Stock ein Geräusch wie ein Flügelschlagen hörte. Dann setzte ein Schreien ein. Dem Nachbarn erschien das umso unheimlicher, da er wusste, dass die Smurls nicht zuhause waren. Ob Jacks Eltern daheim waren, ist nach wie vor nicht bekannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wieder zuhause ging Janet im Mai mit allen Töchtern einkaufen. Jack blieb daheim und zog sich mit einem Buch nach oben ins Bett zurück. Dieser Vorfall ist der einzige, bei dem eine konkrete Uhrzeit angegeben wird: Es war 19:14 Uhr und nach nur wenigen Seiten war Jack eingeschlafen. Er hatte geträumt, dass er fliegen würde – doch nun wachte er auf und stellte fest, dass es kein Traum gewesen war. Er levitierte zwei Fuß über dem Bett. Jack verfiel in Panik und ruderte mit den Armen. Er landete zurück auf dem Bett. In dem Buch lautet die Beschreibung des Endes der Levitation wie folgt: <em>It was then that the thing hurled him back onto the bed</em>. Es wird also suggeriert, dass ein „Ding“ für die Levitation verantwortlich war.</p>
<p style="text-align: justify;">Bestandteil des Buches sind nicht näher erläuterte Interviews mit den Betroffenen und Aussagen in Ich-Form von möglichen Zeugen. Es fehlen jeweils sämtliche Angaben zum Interviewer und dem Zeitpunkt der Aussagen. Zu den Augenzeugen gehört die 23-jährige Shelley Adams, die nach eigenen Angaben zum Zeitpunkt ihrer in Romanform aufgezeichneten Aussage seit sieben Jahren in derselben Straße wie die Smurls wohnte und deren Eltern mit Jack und Janet befreundet waren. Nach Shelleys Angabe war den meisten Nachbarn bekannt, dass merkwürdige Dinge im Haus der Smurls passierten. Ausgangspunkt dafür war „das Wochenende“ (keine Zeitangabe), als „das Schreien von einigen Nachbarn gehört wurde“. Da Shelley zu diesem Zeitpunkt noch zuhause wohnte und Janet sich ihrer Mutter anvertraute, war sie angeblich Zeuge etlicher Unterhaltungen. So sei sie eines Nachmittags nach der Arbeit nach Hause gekommen und hatte Janet und ihre eigene Mutter im Gespräch über ein Ereignis vorgefunden, bei dem Janets Schwiegermutter Mary gehört haben wollte, dass in Jacks und Janets Haushälfte Kinder lachten und umherliefen, obwohl niemand zuhause war. Shelley gab in ihrem Aufsatz auch an, dass sich Phänomene in ihr Haus übertragen hätten. So sei sie eines Tages mit Geschirrspülen beschäftigt gewesen, nachdem ihre Mutter und ihr Vater das Haus verlassen hätten. Beim Rausgehen hätte ihr Vater die Tür abgeschlossen. Doch als sie kurz abgelenkt war und sich dann umdrehte, stand die Tür offen, obwohl das Schloss anzeigte, dass sie abgeschlossen worden war. Sofort fühlte Shelley eine Art Präsenz, von der sie sicher war, dass es sich um dieselbe Präsenz handelte, wie sie Janet fühlte. In einer panischen Überreaktion rief Shelley Janet an und beschuldigte sie, dass sie „es“ beim Besuch mitgebracht hätte. Die Möglichkeit, dass die Tür zwar abgeschlossen wurde, aber eben nicht einrastete, wird überhaupt nicht in Betracht gezogen. Der Wert dieser Zeugenaussage ist entsprechend ambivalent einzustufen <a href="#8">[8]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="ereignisseeskalieren" class="et_pb_row et_pb_row_14">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_15  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>8. Die Ereignisse eskalieren <a href="#9">[9]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_9 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">An einem Abend im Juni 1985 wurde Janet von einer unsichtbaren Kraft aus dem Bett gerissen und über den Fußboden gezogen. „Etwas packte mich an meinem rechten Bein“, gab Janet an. Jack versuchte sie festzuhalten, konnte aber nichts ausrichten – zumal er plötzlich paralysierte. Oder, wie er es ausdrückte: „Etwas übernahm die Kontrolle über mich“. Was auch immer Janet festhielt, ließ plötzlich los. Im gleichen Augenblick konnte auch Jack sich wieder bewegen. Dann setze ein Klopfen ein. An dieser Stelle erfährt der Leser, dass die Smurls bereits seit über einem Jahr ein Klopfen und ein Hämmern aus den Wänden kommend hörten, doch nie zuvor war es so laut gewesen wie in dieser Nacht. Dazu kam ein entsetzlicher Gestank. Janet und Jack flohen aus dem Zimmer. Es gibt keine Angaben dazu, was die Kinder machten oder die Eltern im angrenzenden Haus – obwohl doch anzunehmen ist, dass Janets Schreie und der Lärm in den Wänden im ganzen Haus zu hören gewesen sein müssten.</p>
<p style="text-align: justify;">Janet hatte die angebliche Bettelei um Hilfe satt und wandte sich an den Fernsehsender <em>Channel 16</em>. Außerdem kontaktierte sie einen Elektriker, weil einige Lampen selbständig aus- und angingen. Der Elektriker checkte die Leitungen, die erst vor einigen Jahren neu verlegt worden waren und gab an, dass er keine technische Erklärung finden konnte. Der Fernsehsender meldete sich gar nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenigstens auf die Phänomene war Verlass, denn die setzten sich fort. In einer Nacht wurde Jack ein Medaillon vom Hals entfernt, während er schlief. Die Kette hatte keinen Verschluss, musste also über den Kopf gezogen werden. Am folgenden Tag war Janet in der Küche mit dem Abwasch beschäftigt, als Simon, der deutsche Schäferhund der Familie, der ihr zu Füßen lag, plötzlich hochgehoben und gegen die Küchentür geworfen wurde. Der Hund jaulte auf. Als Janet kurz darauf wieder allein in der Küche war, sah sie, wie Simon plötzlich buckelte und aufjaulte; sein Körper begann zu krampfen. Unfähig dem Hund zu helfen, konnte Janet das Tier nur trösten und warten, bis es vorbei war.</p>
<p style="text-align: justify;">Einige Tage später bekamen auch Mary und John Smurl Besuch von einem Hund, allerdings keinem echten. Mary befand sich im Wohnzimmer und sah fern, John war in der Küche. Plötzlich sah sie, wie ein Welpe ohne Kopf und Schwanz durch den Raum rannte und sich dann unter einem Sessel versteckte. Mary rief nach ihrem Mann, der wiederum Jack informierte. Gemeinsam suchten sie nach dem Welpen – erfolglos. Der Platz zwischen Sessel und Boden war auch viel zu eng, als dass ein kleiner Hund darunter passen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kinder der Smurls litten besonders unter den Ereignissen. Leider fehlen auch für die folgenden Vorfälle jede genauere Beschreibung und Zeitangabe.  Demnach seien Töpfe und Pfannen durch die Luft geflogen, Kopfkissen wurden von unsichtbaren Fäusten malträtiert und unheimliches Kratzen in den Wänden war zu hören. Carin bekam eines Tages fürchterlich Angst, als in ihrem Zimmer jenes bereits zuvor beschriebene Flügelschlagen zu hören gewesen war. Dawn erzählte, dass das Flattern an einem anderen Tag aus dem Schornstein zu kommen schien und Jack Tochter Kim bat, rauszugehen und sich den Schornstein anzusehen. Sie konnte nichts sehen, das Flattern setzte sich aber fort. Die achtjährige Shannon, die im Hochbett über ihrer Schwester Carin schlief, war eines Abends zu Bett gebracht worden. Ein paar Stunden später gingen auch Jack und Janet zu Bett. Sie waren etwa eine halbe Stunde eingeschlafen, als sie von einem lauten Krach geweckt wurden, als wäre etwas Schweres die Treppen heruntergestoßen worden. Dann fing Shannon an zu weinen. Janet und Jack sprangen auf und rannten die Treppe herunter, wo sie Shannon in einer Ecke kauernd vorfanden. Janet fragte sie, ob sie auf der Treppe gestolpert wäre. Doch das Mädchen konnte nicht erklären, was vorgefallen war. „Ich weiß nicht, ich weiß nicht“, jammerte sie immer wieder. Schließlich packten die Eltern sie wieder ins Bett, beteten an ihrer Seite und warteten, bis sie wieder eingeschlafen war.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Nachbarschaft kurierten inzwischen Gerüchte über das Doppelhaus. Kinder erzählten von unsichtbaren Schlangen, die sie anfauchten, schweren Fußtritten auf dem Dachboden und eine Zudecke, die aussah, als sei sie von einer langklauigen Kreatur zerfetzt worden. Janet vertiefte sich in Literatur über das Übernatürliche. Ziemlich schnell fand sie heraus, dass ihre Familie nicht die einzige war, die von <em>Dämonen</em> belästigt wurde. So konnte sie für sich erklären, dass Jack (oder sie) sich in einem „übersinnlichen Schlaf“ befanden, wenn sie nicht vom jeweils anderen geweckt werden konnten – einer Art Trance. So hatte sich während der Zeit, in der Janet ihre Studien in der örtlichen Bibliothek betrieb, in einer Nacht eine Art Nebel im Schlafzimmer gebildet. Versuche, Jack aufzuwecken, waren erfolglos. Doch das Phänomen trat einige Nächte später nochmals auf und dieses Mal beobachteten beide, wie sich der Nebel schließlich zu einer Art Figur formte, die dann im Kleiderschrank verschwand.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Familienfreund war Priester und die Smurls hatten sich ihm bei einem Abendessen anvertraut. Father Sean Malone nahm sie ernst und diagnostizierte <em>eine bösartige Präsenz</em>, als er die Treppe hochging. Er segnete jeden Raum, dabei geriet er ins Schwitzen und war sehr nervös. Die drei folgenden Tage verliefen ruhig. Ein paar Wochen später kontaktierte das Ehepaar Montsignor Hugh Byrne. Vorausgegangen war ein Erlebnis von Mary Smurl, die sich in einer Nacht mit der Matratze in der Luft levitierend vorfand und sich beim Absprung beide Knie verletzte. Auch der Montsignor segnete die Räume des Hauses und versprengte Weihwasser. Wieder kehrte für einige Tage Ruhe ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann kündigte ein heftiges Auf- und Zuschlagen von Schranktüren das Ende der Ruhephase an. Eine Person, mit der Janet die Probleme diskutierte, war Forscher einer Universität, der das Paranormale Zeit seines Lebens untersucht hatte. Er schlug vor, dass die Smurls ein Tagebuch führen sollten, in dem die Ereignisse detailliert festgehalten werden sollten. Leider ist nicht überliefert, warum dieser Forscher nicht anderweitig auch aktiv wurde. Die Smurls führten das Tagebuch und stellten bald fest, dass es bestimmte Verhaltensmuster zu geben schien. So traten Phänomene verstärkt auf, wenn einer der beiden sich ärgerte. Diese an sich wichtige Erkenntnis zeigte dem Ehepaar aber nur, <em>dass der Dämon dann Energie von uns zog und sie dann gegen uns einsetzte</em>. Nochmals dachten die beiden darüber nach, an die Öffentlichkeit zu treten, in der Hoffnung, dass sich dann jemand melden würde, der ihnen helfen konnte. Da sie aber fürchteten, dass man sie dann auch komplett für verrückt erklären konnten, sahen sie (noch) davon ab.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="auftrittwarren" class="et_pb_row et_pb_row_15">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_16  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>9. Auftritt Ed &amp; Lorraine Warren <a href="#10">[10]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_10 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Im Januar 1986 erhielt Janet einen Anruf ihrer Freundin Tricia Larson, die sich schon lange für das Übernatürliche interessierte. Sie gab Janet den Kontakt eines Professors vom Marywood College in Scranton. Inzwischen war den Smurls klargeworden, dass es sich um eine <em>dämonische Heimsuchung </em>handeln musste. Scheinbar bevor Janet den erwähnten Professor tatsächlich kontaktierte, erfuhr sie durch einen anderen lokal ansässigen Professor, dass sie sich mit Ed und Lorraine Warren in Verbindung setzen sollte, die sich mit solchen Fällen auskannten. Offensichtlich hatte Janet gleich Erfolg, denn kurze Zeit später machten sich die selbsternannten „Dämonologen“ auf den Weg zum Haus der Smurls. Begleitet wurden Ed und Lorraine durch Diane Hayes, Medium und Teammitglied. Den Warrens fiel gleich auf, dass die Smurls nicht die klassische, von Dämonen heimgesuchte Familie war, die sie sonst antrafen <a href="#11">[11]</a>. Vielmehr waren die Smurls streng gläubig. Das erste Interview mit Janet und Jack wurde durch Ed Warren aufgezeichnet. Psychologisch äußerst wertvoll für die ohnehin verängstigte Familie war dabei sicherlich, als Ed von einer Frau erzählte, die eine Puppe besessen hatte, die sich selbständig bewegte. Diese Frau hatte den Fehler gemacht, mit einem Medium eine Séance durchzuführen, während der sich ein Geist meldete, der angab, der Geist eines toten kleinen Mädchens zu sein und die Frau aufforderte, ihm die Erlaubnis zu erteilen, dass er in der Puppe bleiben könnte. Die Frau erteilte diese Erlaubnis, was dazu führte, dass die Puppe wiederholt versuchte, Personen zu besetzen und eine Person im Haus sogar verletzte. Nachdem ein episkopaler Priester <a href="#12">[12]</a> einen Exorzismus durchgeführt hatte, kehrte Ruhe ein. Während Ed das Interview weiterführte, gingen Lorraine und Diane durch das Haus. Dabei stellten die beiden Psychics anhand ihrer Wahrnehmung fest, dass sie nicht nur von unterschiedlichen Geistern, sondern obendrein – und wenig überraschend – auch noch von einem Dämon umgeben waren. Diese „freudige“ Nachricht wurde nun der ohnehin verängstigten Familie wenig zartfühlend überbracht.</p>
<p style="text-align: justify;">Lorraine klärte Janet und Jack ohne Umschweife bei Kaffee und Sandwiches auf, dass sie mit ihren Kindern nicht allein im Haus lebten. Ein Geist sei der einer älteren, wahrscheinlich senilen Frau, die aber lediglich verwirrt sei und das kleinste Problem darstellte. Der zweite Geist sei eine wesentlich jüngere Frau, wahrscheinlich wahnsinnig und darauf aus, der Familie Leid zuzufügen. Allerdings könne man diesen Geist mit Gebeten in Schach halten. Bei dem dritten feinstofflichen Bewohner handele es sich um einen Mann mit Schnurrbart, der deutlich gefährlicher als alle anderen zusammen sei. Dann machte Lorraine eine kunstvolle Pause und wies Janet an, bei dem was sie nun sagen würde, ruhig zu bleiben. Allerdings rechnete Janet ja bereits mit dem Schlimmsten, weshalb Lorraine sie nicht aus dem Konzept bringen konnte. Die Familie erfuhr nun, dass der Dämon in ihrem Haus die drei anderen Geister zu seinem Vorteil manipulieren würde. Sein einziges Ziel sei es, die Familie zu zerstören. Oder, wie Ed Warren es freundlich formulierte: <em>Da ist eine Wesenheit, die versuchen wird, euren Lebenswillen auszusaugen </em>(Seite 99)<em>.</em></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="daemonenjagd" class="et_pb_row et_pb_row_16">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_17  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>10. Auf Dämonenjagd mit den Warrens <a href="#13">[13]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_11 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">In einer Angelegenheit unterscheidet sich die Vorgehensweise der Warrens wenig vom Vorgehen obligatorischer Ghosthunter: Auch Ed und Lorraine setzten mit ihrem Team Technik ein. Diane filmte mit einer 35mm-Infrarotkamera, Ed bediente ein Aufnahmegerät. Leider bleibt auch den Rest des Buches über unklar, ob mit diesen Geräten Aufnahmen gelangen. In der Theorie ist davon auszugehen, denn es kam in der Folge angeblich zu etlichen Phänomenen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Schlafzimmer der Smurls, das die „Dämonenjäger“ als einen „Hotspot“ ausgemacht hatten, wurde das Licht gelöscht. Die Warrens beteten drei Vater Unser und drei Heilige Maria, dann wurde mittels eines Kassettenrekorders das „Ave-Maria“ in einer von einer Nonne gesungenen Version vorgespielt – und zwar so lange, bis der Dämon oder einer der anderen Geister offensichtlich genug hatte. Es ertönte ein reißendes Geräusch, als ob etwas von der Wand gerissen werden würde. Trotz der sehr eingeschränkten Lichtverhältnisse konnten das Ehepaar und die Warrens mit Diane sehen, wie zwei große Spiegel an einer Kommode anfingen, vor und zurückzuschwingen. Ein wegen technischer Probleme nicht mehr angeschlossener, aber offensichtlich immer noch auf der Kommode stehender kleiner Fernseher zeigte auf seinem Bildschirm ein grelles weiß-silbernes Licht. Die Kommode fing kurz darauf an zu rütteln. Ed Warren setzte dem Ganzen durch Gebete und dem Versprengen von Weihwasser ein Ende.</p>
<p style="text-align: justify;">Im an diese erste Untersuchung anschließenden Gespräch informierten die Warrens die Smurls, dass sich in ihrem Kleiderschrank eine Art Portal befände, durch das die Geister hinüber in die Haushälfte von Mary und John wechseln könnten. Der kritische Leser und Geisterkenner mag sich fragen, warum dazu ein Kleiderschrank nötig sein sollte, wenn Wände ansonsten kein Problem darstellten. Das Ehepaar wurde angewiesen, ein bestimmtes Gebet von einem Zettel abzulesen, wenn es zu Vorfällen käme: <em>Im Namen Jesu Christi, im Namen des Blutes Jesu Christi befehle ich dir, zu gehen und dahin zurückzukehren, woher du gekommen bist</em> (Seiten 105/106). Außerdem sollten sie einkaufen: religiöse Kerzen und Weihwasser. Ed gab ihnen dazu noch den dringenden Rat, einen Priester zu kontaktieren, damit der einen Exorzismus durchführen könnte. Abschließend wurden die Smurls darüber aufgeklärt, dass die Warrens umsonst arbeiten würden, da sie genug durch den Verkauf ihrer Bücher und Vorlesungen verdienen würden. Die ganze Zeit über waren die vier Kinder mit im Haus und saßen vor dem Fernseher. Es steht frei zu mutmaßen, was sie von dem Gespräch mitbekamen. Die Zwillinge Carin und Shannon jedenfalls waren offenbar beeindruckt genug, um über das Erlebte zu sprechen und wach zu liegen. Sie hörten bald darauf ein Klopfen. Seit Beginn der Phänomene begleiteten die Familie Klopfgeräusche. Manchmal hörten sie sich an, als würde jemand verhalten gegen die Wand klopfen. Dann wieder gab es scharfe, laute Geräusche, die sich wie durch einen Hammer verursacht anhörten. Und dann gab es noch einen tiefen, implodierenden Sound, der das Haus erzittern ließ. Die Smurls verglichen es mit einem Erdbeben, obwohl sie nie eines erlebt hatten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Klopfen wurde auch im Elternschlafzimmer gehört. Kurz darauf wurde Janet mehrfach geschlagen. Während Jack versuchte, seine Frau zu schützen, spürte er, dass ihn etwas an den Fußsohlen kitzelte. Jack versuchte sich dem zu entziehen, während Janet immer noch durch unsichtbare Hände geschlagen wurde. Dann setzte ein Klopfen ein, das so tief und intensiv war, dass das ganze Haus erzitterte. Der Bildschirm des kleinen Fernsehers fing wieder an zu glühen und wurde so hell, dass die Smurls den Blick abwenden mussten. Warum sich der nach wie vor angeblich nicht angeschlossene Apparat immer noch im Zimmer befand, entzieht sich unserer Kenntnis. Dasselbe gilt für eine Äußerung, die dem Hund der Smurls, Simon, zugeschrieben wird, der vor den Schlafzimmern der Mädchen auf und ab patrouilliert:<em> Simon wusste jetzt genau von der Existenz von Dämonen und was diese Tieren aller Art und Menschen antun konnten</em> (Seite 113). Ob der Hund auch interviewt wurde?</p>
<p style="text-align: justify;">Ed Warren jedenfalls war nicht überrascht, als Jack ihn anrief. Vielmehr gab er an, dass er etwas ähnliches befürchtet hatte. Psychologisch wertvoll (ironisch gemeint) war seine Erwiderung auf Jacks Beschreibung der Ereignisse, die sich für ihn und seine Familie angefühlt haten, als wäre ein Krieg ausgebrochen. Ed sagte nach einer dramatischen Pause: „Jack, es <em>ist</em> ein Krieg ausgebrochen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Deutlich weniger leicht zu beeindrucken war offenbar die örtliche Kirche. Janet und Jack wurden weitestgehend abgewimmelt, immerhin aber ließ sich der örtliche Pfarrer dazu hinreißen, diverse religiöse Objekte zu segnen. Einen Hausbesuch lehnte der Geistliche ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Unterdessen setzten sich die Phänomene ungehindert heftig fort. Als die 16-jährige Dawn eines Nachmittags von der Schule heimkam und ihr Makeup verschwunden war, reagierte das Mädchen äußerst ungehalten und sprach Beleidigungen gegen den „Dämon“ aus. Der reagierte mit einem heftigen Klopfen in den Wänden. Janet schnappte sich ein Aufnahmegerät und versuchte, den unsichtbaren Angreifer in ein Gespräch zu verwickeln. Gekürzt lief das Ganze angeblich so ab:</p>
<p style="text-align: justify;">Janet: Ich will mit dir reden. Ich will, dass du einmal für ‚ja‘ und zweimal für ‚nein‘ klopfst. Verstanden? &#8211; Nichts.</p>
<p style="text-align: justify;">J: Bist du hier, um uns zu schaden? &#8211; Nichts.</p>
<p style="text-align: justify;">J: Bist du hier, um uns zu schaden? &#8211; Einmaliges Klopfen.</p>
<p style="text-align: justify;">J: Bist du hier, um mir zu schaden? &#8211; Einmaliges Klopfen.</p>
<p style="text-align: justify;">J: Glaubst du an Jesus Christus?</p>
<p style="text-align: justify;">An dieser Stelle hatte der vermeintliche Gesprächspartner scheinbar genug, denn es entstand ein so heftiges Klopfen aus der Wand, dass Janet von derselben weggestoßen wurde und dabei das Aufnahmegerät umstieß. Der Lärm endete erst nach drei oder vier Minuten. Auch von dieser Episode müsste es eigentlich eine Aufnahme geben, denn Janet kontrollierte direkt, ob das Gerät aufgezeichnet hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Janet später an (wahrscheinlich) diesem Tag ein Bad nahm, fühlte sie sich in der Wanne plötzlich beobachtet. Als ein Pfeifen begann, das dem anzüglichen Pfeifen angetrunkener Männer ähnelte, geriet sie sofort in Panik. Jack musste kommen und warten, bis sie sich abgetrocknet hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">An irgendeinem Freitag war Jack früher als gewöhnlich eingeschlafen. Gegen 2 Uhr früh wurde er wach, weil er Leute reden hörte. Er sah auf und bemerkte zwei geisterhafte Frauen im Zimmer, die plötzlich verschwanden. Jack glaubte an einen Traum, aber in der nächsten Nacht erschienen die beiden Frauen wieder. Sie flüsterten miteinander und lächelten Jack an. Der wollte schreien, konnte aber nicht. Sein ganzer Körper war wie gelähmt – klassische Symptome einer <a href="http://www.para-wiki.de/schlafparalyse" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Schlafparalyse">Schlafparalyse</a>, die insbesondere unter den hier auftretenden Begleitumständen auch gehäuft auftreten könnte. Die Frauen verschwanden wieder und tauchten danach scheinbar auch nicht mehr auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Februar 1986 sandten die Warrens zwei ihrer Mitarbeiter resp. Teammitglieder zu den Smurls: Jason Kerns und Ricky Munro. Jason gibt an, dass er die „dämonische Präsenz“ schon von der anderen Straßenseite aus fühlen konnte, ganz wie Ed ihn vorgewarnt hatte. Die beiden stellten Kameras (<em>tape recorders</em>) im oberen Flur des Hauses auf, um die „Eingangspforten“ der Geister zu überwachen. Außerdem führten sie weitere Interviews mit den Smurls durch. Während Jack von seinem Erlebnis mit den zwei Frauen erzählte, setzte ein Klopfen ein, das die nächste Stunde hindurch in jedem Zimmer des Hauses in unterschiedlicher Intensität hörbar blieb. Genug, um die beiden Männer zu überzeugen, dass sie es hier tatsächlich mit etwas „Dämonischem“ zu tun hatten… (Seite 123: <em>By then, of course, I didn’t have any doubt what we were dealing with. It was demonic infestation.</em>).</p>
<p style="text-align: justify;">Wieder wird es zeitlich verwirrend, aber scheinbar kam es außer den Klopfgeräuschen und merkwürdigen Gerüchen beim ersten Besuch zu keinen weiteren Ereignissen, denn als nächstes lesen wir, dass Jason und Ricky bei ihrem nächsten Besuch einen weiteren Kollegen mitbrachten, Brad Petersen. Auf das Klopfen war auch bei seinem Besuch Verlass. Brad stellte als Notfallsanitäter aber außerdem fest, dass sich die Familie Smurl inzwischen in einem besorgniserregenden gesundheitlichen Zustand befand.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach den ganzen Klopfgeräuschen entschieden Ed und Lorraine Warren, dass es an der Zeit für einen weiteren persönlichen Besuch war – und sie schalteten weitere Experten ein. Die personellen Angaben lassen sich freilich nicht überprüfen, aber zu den Auserwählten gehörten angeblich ein nicht namentlich genannter Gerichtsmediziner, ein ebenfalls nicht namentlich genannter pensionierter Polizist, ein Statistiker namens Brady Cotter und Chris McKenna, Enkel der Warrens und mit einem Abschluss als <em>Bachelor of Arts in Psychology</em> <a href="#14">[14]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Warrens hatten auch einen Priester organisiert, der nach ihrer Ankunft gegen 18 Uhr eintraf. Dieser Priester segnete fix das Haus und ging dann direkt wieder. Beim anschließenden Abendessen entschied Ed, dass er „den sehr gefährlichen Ritus der religiösen Provokation“ anwenden werde. Dazu begab er sich in das Schlafzimmer von Jack und Janet. Der Ritus scheint lediglich darin zu bestehen, dass der Name „Jesus Christus“ ausgesprochen wird, gefolgt von dem Befehl an den „Dämon“, sich namentlich zu bekennen und dann das Haus zu verlassen. Nach eigener Auskunft hatten die Warrens „in der Vergangenheit oft Erfolg“ damit (Seite 134). Ed durchlitt einige, möglicherweise psychosomatische Phänomene: So berichtet er, dass er das Gefühl hatte, erwürgt zu werden, als er betete – später liest sich das zusammengefasst wie folgt: <em> I stood in the hallway, gathering my senses and strength and my courage, still shaken from nearly being choked to death </em>(Ich stand auf dem Flur, sammelte meine Sinne, meine Kraft und meinen Mut, immer noch zitternd, weil ich beinahe erwürgt worden war [Seite 136]).</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz des offensichtlich extrem belastenden Erlebnisses machte Ed in den Schlafzimmern mit seinem Ritual weiter. In einem der Räume kam es dabei angeblich zu einem Temperatursturz von mindestens 30 Grad (<em>… the room temperature dropped at least thirty degrees</em>, Seite 136) und Ed beobachtete, wie ein silberner Faden in einem Spiegel erschien, der erstaunlicherweise folgenden Satz bildete: <em>You filthy bastard. Get out of this house </em>(Du dreckiger Bastard. Verschwinde aus diesem Haus). Zeitgleich trat ein Gestank auf. Beides verschwand dann wieder.</p>
<p style="text-align: justify;">Brady Cotter, der mit einer Videokamera filmte, wurde zweimal an den Schultern gepackt und hatte das Gefühl, als würde sich der Raum, in dem er stand, mit Elektrizität füllen, sodass sich alle seine Haare aufrichteten.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="eskalierenweiter" class="et_pb_row et_pb_row_17">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_18  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>11. Die Phänomene eskalieren weiter <a href="#15">[15]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_12 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Während Jack eines Tages in der Dusche stand, wurde er mehrfach gebissen. Von diesen Bissen machte Chris McKenna während seines ersten Besuchs Fotos, die leider nicht veröffentlicht wurden. Insgesamt seien es drei Bisse gewesen, einer davon in Jacks Ohr. Die Bissspuren waren ein paar Tage später verschwunden, aber Hund Simon wurde nun ein weiteres Mal levitiert und geriet dabei wenig überraschend in Panik. Wie Jack dem Warren-Enkel Chris erzählte, sei der Hund einmal vor den Augen von Janet und ihm dematerialisiert und habe sich dann jaulend wieder materialisiert. Mary Smurl gab an, dass sie wieder die schwarze Form in ihrem Schlafzimmer gesehen hatte.  Ohne alle weiteren zeitlichen und inhaltlichen Angaben hatte Chris mit den anderen und ohne die Warrens offensichtlich in der Zwischenzeit weitere Nächte und Wochenenden bei den Smurls verbracht. Obwohl erneut die Rede ist von unzähligen Fotos und weiteren Aufnahmen fand leider keine einzige den Weg in die Bilderstrecke des Buches. Auch wenigstens eine Abbildung der angeblich minutiös angefertigten Protokolle fehlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Befremdlich wirkt auch, dass der nächste Vorfall wieder in einem der zeit- und datumlosen Interviews geschildert wird; auch bleibt wieder unklar, wer die Fragen stellt. Die Schilderung von Jack bezieht sich auf den 21. Juni 1986. Demnach sei das Haus einige Tage ruhig gewesen und Jack und Janet gingen nach einem Fernsehabend mit den Kindern zu Bett. Jack erwachte irgendwann, weil er das Gefühl hatte, von einer Klippe geworfen zu werden. Er fühlte eine extreme Panik und war sich nach eigenen Angaben nicht sicher, ob er einen Alptraum durchlebte. Doch dann habe er „ihre Umrisse“ gesehen, was ihn überzeugt hätte, nicht zu träumen. Laut seiner Beschreibung hatte die Frau papierweiße Haut, die aber an einigen Stellen mit Narben oder offenen Wunden bedeckt war; Jack verglich es mit dem Aussehen einer Leprakranken. Die Frau sei um die siebzig Jahre alt gewesen und sie hatte lange, weiße Haare, rote Augen und ihr Mund und Zahnfleisch waren grün. Einige Zähne fehlten, andere waren unnatürlich lang. Zugleich habe sich ihr Körper aber fest angefühlt, eher wie der einer jungen Frau. Jack gab an, sie habe ihn paralysiert – er habe gesehen, wie sie auf ihn zukam und gewusst, was sie vorhatte, aber nichts dagegen tun können. So musste er wie gelähmt zusehen, wie sie ihn bestieg und anfing, ihn zu reiten. Dies sei alles andere als angenehm gewesen; Jack fühlte sich die ganze Zeit über panisch. Der Sukkubus habe mehrere Orgasmen gehabt und sei dann verschwunden. Danach war Jack mit einer klebenden Substanz bedeckt und sein Penis war wund. Die Substanz hatte einen sehr stickigen Geruch und Jack sprang angewidert unter die Dusche. Janet hatte zu dem Zeitpunkt unten auf der Couch geschlafen. Am nächsten Morgen erzählte Tochter Dawn beim Frühstück, dass sie von einer hässlichen alten Frau mit fehlenden Zähnen und Wunden überall geträumt hatte, die mit ihrem Dad Sex gehabt hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch dieses Erlebnis kann gut als Schlafparalyse verortet werden. Dawns Beteiligung beruht vielleicht auf Geräuschen, die sie gehört und unbewusst interpretiert hat oder die Geschichte wurde ganz im Sinne der Dramaturgie erfunden oder im Nachhinein angepasst.</p>
<p style="text-align: justify;">Die nachfolgende Episode einzuordnen ist deutlich schwieriger. Scheinbar versuchte Janet Smurl nach wie vor die katholische Kirche für einen Exorzismus zu gewinnen. So wendete sie sich erneut an die örtliche Niederlassung der Kirche und wurde mit einem „Father Callaway“ verbunden, der ihr äußerst verständnisvoll begegnete und zusicherte, er werde sich mit dem Vorsitzenden in Verbindung setzen, um die Maßnahmen mit ihm zu besprechen. Leider stellte sich im Nachgang heraus, dass es in der Diözese keinen Father Callaway gab und nie gegeben hatte. Auch der Priester, an den sich Janet bei erneuter Nachfrage dann wenden konnte, erwies sich als unzuverlässig und rief entgegen seiner Zusage nie zurück. Dennoch kehrte an diesem Abend wieder einmal Ruhe ein.</p>
<p style="text-align: justify;">In derselben Woche, in der Janet mit dem mysteriösen „Father Callaway“ telefonierte, war der Enkel der Warrens offensichtlich mehrmals vor Ort bei den Smurls und notierte in seinem Tagebuch die dort aufgetretenen Phänomene – wobei er diese offenbar nicht selbst wahrgenommen hatte. So berichtete er von heftigen Klopftönen und dem Geräusch von Hufen in Wänden und Decke auf der Hausseite von Mary und John, einem Kratzen, das sich nach Ratten in den Wänden anhörte und ebenfalls von John und Marys Hausseite kam, einem Temperatursturz und fürchterlichem Gestank beim Versuch, den Dämon ein weiteres Mal durch Gebete einzuschüchtern, eine paralysierte Janet und Atemdampf vor Chris‘ Mund, obwohl der Raum warm war.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch Janet wurde in dieser Zeit beinahe Opfer einer übernatürlichen Vergewaltigung: Chris berichtete den Warrens, dass ein Inkubus Janet sexuell belästigt, aber nicht vergewaltigt hätte. Außerdem sei auf einer Aufnahme neben den Klopfgeräuschen auch quiekende Schweine zu hören. Schweine spielen bei okkulten Ritualen in den USA eine große Rolle. In diesem speziellen Fall waren Schweineknochen angeblich unter einem verlassenen Haus in der näheren Umgebung gefunden wurden, die die Form eines Hexagramms aufgewiesen hatten und damit für satanische Rituale verwendet worden waren (Seite 16). Auch im Fall „Amityville“ spielte ein Schwein eine entscheidende Rolle. Generell kann angenommen werden, dass Schweine von den Warrens dämonisiert wurden und als sicheres Zeichen gewertet wurden, dass etwas Dämonisches sein Unwesen trieb.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="ersterexorzismus" class="et_pb_row et_pb_row_18">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_19  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>12. Der erste Exorzismus <a href="#16">[16]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_13 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die römisch-katholische Kirche weigerte sich weiterhin standhaft, sich mit den Smurls und ihren Problemen auseinanderzusetzen. Die Warrens brachten daher ihren eigenen „Exorzisten“ ins Spiel: Robert F. McKenna. McKenna war Traditionalist und gehörte der Episkopalkirche an; er hatte der römisch-katholischen Kirche bereits vor 25 Jahren abgeschworen, als Rom entschieden hatte, dass Messen in Englisch zu lesen seien. Auch die weiteren Neuerungen durch den Vatikan waren ihm zuwider gewesen. McKenna war also kein von der katholischen Kirche autorisierter Exorzist, arbeitete aber recht häufig in dieser Funktion mit den Warrens zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Nacht, bevor das Ereignis stattfinden sollte, sah Jack erneut die zwei Frauen, die von innen heraus glühten und die ihn bereits einige Monate zuvor „besucht“ hatten. Dieses Mal war allerdings noch ein Mann dabei. Erneut war Jack paralysiert, was er der Macht der Geister zuschrieb, nicht aber einer Schlafparalyse. Der Mann zeigte auf Jack und sagte ihm zweimal, dass er „dafür bezahlen“ würde. Als die Erscheinungen verschwanden, konnte sich Jack wieder bewegen. Der ganze Vorfall hatte um die fünf Minuten gedauert, was wie der Inhalt (z.B. Angst vor dem Exorzismus, daher die Bedrohung) ebenfalls für eine Schlafparalyse sprechen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Warrens sind beim Exorzismus nicht anwesend, da Ed, angeblich auf der Fahrt, erkrankt – was er den teuflischen Kräften des Dämons zuschreibt, der sein Kommen um jeden Preis verhindern will. In den Stunden vor der Zeremonie öffneten die Smurls auf Anweisung sämtliche Türen im Haus, damit die Geister sich nicht während des Exorzismus „verstecken“ konnten. Obwohl John und Mary in der anderen Haushälfte ja ebenfalls mindestens teilweise von Phänomenen berichteten und ähnlich verängstigt waren wie die Smurls, wurden sie offenbar nicht als Teil der Phänomene betrachtet, sondern galten vielleicht als „zufällig involviert“. Als Janet nach dem Besuch von Jacks Eltern in ihre Haushälfte zurückkehrte, soll es in der Küche nach Rosen gerochen haben (bestätigt durch Jack und Dawn). Gegen 14 Uhr reiste Father McKenna an. Nachdem er sich in Dawns und Kims Zimmer umgezogen hatte, begann er mit römisch-katholischem Ritual der Teufelsaustreibung. In diesem Zusammenhang erfahren wir, dass der spätere Bischof in der Episkopalkirche bereits mit vielen Dämonen gesprochen haben soll, während er die Austreibung durchführte. Das Rituale Romanum wird durchgängig in Latein gesprochen. Da diese Sprache durch den Energumen (Besessenen) in den meisten Fällen nicht beherrscht werden dürfte, erfolgt so eine Überprüfung, da davon ausgegangen wird, dass Dämonen und der Teufel selbst sie verstehen. Father McKenna durchschritt nun jeden Raum, betete dabei das Rituale Romanum (oder sicherlich eher Auszüge desselben) und versprengte Weihwasser. Er bat das Ehepaar, ihn zu begleiten. Während die drei von Zimmer zu Zimmer schritten, geschah nichts. Erst als sie sich im unteren Bereich des Hauses vor einem provisorischen Altar versammelten und Jack (der Messdiener gewesen war) und Father McKenna begannen, eine traditionelle Messe in Latein abzuhalten, ertönten von oben Geräusche, als würde ein sehr junges Kind einen Wutanfall bekommen. Dann hörten sie, wie in der Küche die geöffneten Schranktüren zuflogen. Direkt vor ihnen stehende Pflanzen und Dekoartikel begannen zu vibrieren. Father McKenna setzte seine Gebete in erhöhter Lautstärke fort, bis plötzlich wieder Ruhe herrschte. Auch ein Geruch nach Rosen setzte wieder ein. Bevor der Father später das Haus verließ, schärfte er Janet und Jack ein, dem Dämon keine Aufmerksamkeit zu schenken und nicht mehr über die Vorfälle zu sprechen. </p>
<p style="text-align: justify;">Wenngleich offenbar kurze Zeit wieder Ruhe einkehrte, berichteten die Smurls Ed Warren, dass danach die Phänomene wieder einsetzten. Jacks Mutter, Mary, berichtete von Klopf- und Zischgeräuschen und einem unaushaltbarem Gestank nach Abwasser an einem Tag. Aus Dawns Zimmer verschwand Kleidung und das Mädchen berichtete, dass sie gesehen hatte, wie sich ihre Ohrringe selbständig aus der Schmuckbox erhoben und vor ihren Augen hin und her flogen. Die Familie schaffte es nicht, die Ereignisse zu ignorieren und sie sprachen untereinander darüber. Zu allem Überfluss erkrankte Carin Smurl so schwer, dass sie eine Woche ins Krankenhaus musste. Damit war allen, einschließlich Father McKenna, klar, dass der Exorzismus nicht erfolgreich gewesen war.</p>
<p style="text-align: justify;">Carin war just wieder auf dem Weg der Besserung, als Dawn im Badezimmer attackiert wurde. Sie wollte duschen. Das Klopfen in den Wänden ignorierte sie, doch als sich etwas Unsichtbares mit deutlichen Absichten gegen sie drückte und sie dabei brutal an den Armen festhielt, schrie sie nach Hilfe. Sie schaffte es, sich loszuwinden und das Badezimmer zu verlassen. Die Warrens entsandten daraufhin wieder Teammitglieder, die von den Ereignissen berichteten, die ihnen wiederum durch die Smurls erzählt worden waren.</p>
<p style="text-align: justify;">Demnach switchte der „Dämon“ immer noch zwischen den beiden Haushälften hin und her. John Smurl erlitt dabei einen Körpertemperatursturz und es dauerte lange, bis ihn zahlreiche Decken soweit wieder aufwärmten, dass sein Zittern und Zähneklappern aufhörten. Janet erwachte eines Morgens mit Druckstellen auf ihrem Arm, ein Finger zeigte eine Art Bisswunde und war geschwollen. Auch Mary Smurl fand merkwürdige oberflächliche Verletzungen auf ihren Armen. Einmal sperrte Janet den Familienhund Simon in den Garten und ging einkaufen. Als sie wiederkam, befand sich der Hund plötzlich im Wohnzimmer. Während Janet ein Bad nahm, materialisierte sich vor ihren Augen ein Inkubus. Sie rannte aus dem Badezimmer, bevor die Materialisierung vollständig abgeschlossen war. Mary Smurl berichtete Janet, dass Wasserhähne sich selbständig an- und ausstellten und Töpfe und Pfannen verschwunden. Einmal habe ihr Schlafzimmer so entsetzlich gestunken, dass sie unfähig war, es zu betreten. Janet war zu ihr gegangen und hatte Weihwasser versprengt, was angeblich dazu führte, dass der Gestank verschwand. Dasselbe half gegen plötzlich auftretenden Gestank im Auto. Es gab auch weitere Apparitions, so schaute Jack einmal fern, als er einen jungen Mann zu sehen glaubte, der ihn beobachtete und verschwand, als Jack aus seinem Sessel aufstehen wollte. Er wurde außerdem erneut aus dem Bett levitiert und brutal zu Boden geworfen. Ein Besucher der Smurls behauptete, in einem Fenster eine ältere Frau mit sehr langen weißen Haaren gesehen zu haben, die ihn anstarrte, levitierte und vor und zurück schwebte. Mary Smurl sah erneut die gesichtslose schwarze Masse. Aufgrund der ständigen Vorfälle zeigte sie inzwischen schwere psychische Reaktionen einer Depression.</p>
<p style="text-align: justify;">Ed und Lorraine wussten zu „helfen“ und erklärten den Smurls freundlicherweise die „vier dämonischen Phasen“: Befall, Unterdrückung, Besessenheit und Tod. Da sie nach dieser Auffassung unmittelbar vor der dritten Phase standen, empfahlen die Warrens ihnen, einen Kurzurlaub auf ihrem Lieblingscampingplatz einzulegen. Doch noch auf der Fahrt dorthin äußerte Jack Smurl, dass er kein gutes Gefühl habe. Das wiederum verärgerte Janet und sorgte kurzzeitig für Spannung zwischen ihnen. Doch der erste Tag verlief reibungslos. Am Nachmittag war Janet mit den Kindern unterwegs, während Jack mit Hund Simon im Schatten saß, mit Blick auf die Wäscheleine, an der Janet nasse Badekleidung und Handtücher aufgehängt hatte. Obwohl es angeblich windstill war, fielen plötzliche alle Wäschestücke auf einmal von der Leine. Es bleibt unklar, ob Janet Wäscheklammern zur Befestigung benutzt hatte; laut Jack waren die Wäschestücke „sicher befestigt“. Als es dunkel wurde, entschied Jack ein Feuer zu machen. Kaum entfaltete dieses seine volle Kraft, da knurrte Simon plötzlich und starrte auf ein paar Büsche in der Nähe. Jack sah ebenfalls in diese Richtung uns bemerkte zu seinem Erstaunen ein Mädchen im Teenageralter und altertümlicher Kleidung, das sich nach etwa zehn Sekunden in Luft auflöste. Dann erschien sie wieder, um unmittelbar darauf erneut zu verschwinden. Das Ganze wiederholte sich noch einmal und endete, als sich Jack und Simon dem Standort näherten.</p>
<p style="text-align: justify;">Am selben Abend, Janet und die Kinder waren zurückgekehrt, die jüngeren Zwillinge im Bett, saßen Jack, Janet, Davey (Cousin), Kim und Dawn am Lagerfeuer. Vom um die 50 Meter entfernten See beziehungsweise von der weitere 140 Meter entfernten anderen Seeseite (also insgesamt eine Entfernung von rund 200 Metern) hörten sie plötzlich die Hilferufe eines jungen Mädchens. Jack blieb mit Kim beim Feuer, Janet, Davey und Dawn machten sich auf den Weg zum gegenüberliegenden Seeufer. Ihre Suche blieb erfolglos. Auf dem Rückweg passierten sie den kleinen Kiosk und blieben abrupt stehen: Obwohl es windstill war, drehte sich eine 190-Liter-Metalltonne in hoher Geschwindigkeit um sich selbst. Auch Jack konnte dies angeblich von seiner Position aus sehen, da das Flutlicht des Kiosks eingeschaltet war. Nach vielleicht dreißig Sekunden stoppte die Tonne ihre Drehungen und fiel um. Die Familie war vollkommen entnervt und verließ den Campingplatz am nächsten Morgen. Auf dem Rückweg musste Jack einmal rechts ranfahren, weil das ganze Auto durch mysteriöse Stoßwellen vibrierte.</p>
<p style="text-align: justify;">Während die Warrens immer deutlicher Dämonen und Poltergeister über einen Kamm scheren, scheint sich an dieser Stelle eine Fokusperson herauszukristallisieren: Jack Smurl. Für ein RSPK-Phänomen spricht explizit, dass die Phänomene (laut den Warrens der „Dämon“) mit den Smurls „reiste“. Jack wird zudem am häufigsten und schwersten attackiert. Wenn Janet und Co. von Phänomenen berichten, ist unklar, ob sich Jack nicht ebenfalls in der Nähe befand. Auch kommt es vor, dass Familienmitglieder Phänomene „alleine“ erleben, wenn die Fokusperson nicht in der Nähe ist.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="erneuteeskalation" class="et_pb_row et_pb_row_19">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_20  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>13. Erneute Eskalation der Phänomene <a href="#17">[17]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_14 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Nach dem missglückten Versuch, den Phänomenen zu entfliehen, kam es noch in der Nacht der Rückkehr nach Hause zu weiteren Vorfällen. So wurde &#8211; laut Janets Aussage in einem weiteren Interview &#8211; Shannon levitiert und Mary Smurl wurde so heftig von dem gesichtslosen Schatten erschreckt, dass sich die Familie ernsthaft um ihre Gesundheit sorgte. Außerdem wurde Shannon auch noch mit Gewalt aus dem Bett geworfen und gab an, dass der schwarze Schatten dafür verantwortlich sei und sie erst gegen die Wand und dann auf den Boden geworfen habe – dabei habe er gesagt: <em>Eins, zwei, drei und du bist raus.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Bezeichnenderweise folgten die Phänomene Jack auch an dessen Arbeitsplatz. Seine Arbeitskollegin Maria Ramos sagte aus, dass Jack ihr von den Vorfällen in seinem Haus erzählt hatte und sie zunächst skeptisch gewesen war. Doch dann fing zu einem nicht näher genannten Zeitpunkt plötzlich das Telefon an, sehr merkwürdig zu läuten. Als Jack ihr erzählte, wie extrem verängstigt er gewesen war, während er levitiert wurde, ertönte ein Geräusch ähnlich einem Brandmelder. Über die nächsten Monate kam es mehrfach zu dieser Art Vorfällen und auch eine technische Überprüfung konnte keine Ursache liefern. Eines Tages folgte dem unheimlichen Telefonklingeln auch noch ein auffälliger Gestank und am Radio erklang ein Geräusch, als würde jemand mit den Fingerknöcheln dagegen klopfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit dem Vorfall auf dem Campingplatz war den Smurls endgültig klargeworden, dass es keinen Sinn machte, vor den Vorfällen wegzulaufen. Selbst wenn sie das Doppelhaus verkaufen würden – der „Dämon“ würde ihnen folgen. Janet wurde ein weiteres Mal sexuell belästigt und im Verlauf dieser Attacke gewürgt. Die unsichtbare Kraft riss sie vom Sofa, beständig den Druck auf ihre Kehle erhöhend. Hund Simon versuchte sie zu beschützen, doch liefen seine Bemühungen im wahrsten Sinne des Worts ins Leere. In ihrer Not und in dem Wissen, dass sie allein im Haus war und Mary auf der anderen Seite sie nicht würde hören können, rief sie Jesus Christus an. Irgendwann ließ der Druck um ihren Hals nach. Noch am selben Abend rief Jack erneut die Warrens an – ein zweiter Exorzismus musste her.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="zweiterexorzismus" class="et_pb_row et_pb_row_20">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_21  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>14. Der zweite Exorzismus <a href="#18">[18]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_15 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">An dem Tag, an dem der zweite Exorzismus stattfand, wurde Father McKenna von der gesamten Familie Smurl und deren Kindern erwartet. Weil er dieses Mal auf das Lesen der Messe aus unbekanntem Grund verzichtete, war der Exorzismus kürzer. Er lief durch alle Räume auf beiden Hausseiten, zitierte Gebete in Latein und versprengte Weihwasser. Sogar Hund Simon wurde mit einem speziellen Schutzgebet bedacht, das ebenfalls aus dem Rituale Romanum stammen sollte. Während der ganzen Zeit blieb es in beiden Haushälften vollständig ruhig und vermutlich waren die gaffenden Nachbarn etwas enttäuscht, als der Priester einfach wieder in sein Auto stieg und davonfuhr. Doch McKenna hatte selbst kein Vertrauen in die Zeremonie und war überrascht, als Janet ihm bei einem Telefonat am gleichen Abend mitteilte, dass es immer noch ruhig war.</p>
<p style="text-align: justify;">Falls diese Vorahnung der Wahrheit entspricht, sollte McKenna Recht haben. Noch in derselben Nacht nach dem Exorzismus waren die Schläge in den Wänden so laut wie noch nie. Janet und Jack beruhigten die Kinder, bis der Lärm nach etwa einer Stunde aufhörte. Das Ehepaar war gerade wieder eingeschlafen, als die Matratze unter ihnen anfing, sich zu bewegen und levitierte, bevor sie mitsamt Jack und Janet wieder im Gestell landete.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch in derselben Woche saßen die Smurls gerade beim Abendessen, als sich die Türen der Eichenvitrine in der Küche selbstständig öffneten, 18 Tassen und Unterteller herausschwebten und auf dem Fußboden zerschellten.</p>
<p style="text-align: justify;">In der darauffolgenden Woche wollte Janet gerade in die Dusche, als sie eine menschenähnliche Gestalt in einer Ecke stehen sah. Sie rief nach Jack, der offensichtlich in der Nähe war, doch als der ins Badezimmer kam, war die Apparition verschwunden. Am Mittwoch saß Janet in der Badewanne, als sie einen Mann stöhnen hörte, als befände der sich in einer sexuellen Ekstase. Wieder rief sie nach Jack, der mit ihr wartete, bis sie ihr Bad beendet hatte. Auch am Donnerstag kam es wieder zu einem Vorfall im Badezimmer. Janet war früh zu Bett gegangen und wurde gegen 2 Uhr früh wach, weil sie Durst hatte. Wegen der jüngsten Ereignisse ließen die Smurls inzwischen das Licht im Badezimmer ständig an. Als Janet nun eintrat, sah sie jenen schwarzen Schatten vor dem Handtuchschrank stehen, der seit Beginn der Phänomene auftauchte. Janet hatte das Gefühl, dass die Gestalt sie direkt blicklos ansah. Janet machte sofort kehrt und weckte Jack, doch war die Erscheinung wieder verschwunden, als beide ins Badezimmer zurückkehrten.</p>
<p style="text-align: justify;">Freitagnacht war das Ehepaar zu Bett gegangen, als Janet erneut fühlte, wie etwas sie sexuell berührte. Jack versuchte mit Weihwasser und Gebeten zu intervenieren, doch schien es eine Weile zu dauern, bis die Attacke endete. Etwa eine Stunde nachdem die Smurls schließlich eingeschlafen waren, wurden sie geweckt, weil sich die Matratze erneut bewegte, regelrecht geschüttelt wurde. Dann schienen unsichtbare Fäuste auf die Matratze einzuschlagen und schließlich levitierte sie erneut und machte in der Luft Bewegungen, als befände sie sich auf einer Achterbahn. Dieses Mal waren die Kinder wach geworden und standen nun schreiend in der Tür.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls Freitagnacht sah Janet die Apparition einer Frau, die sie anlächelte, aber keine echte Bedrohung für sie darstellte. Dieselbe Frau erschien am folgenden Tag noch mehrmals und in Janet wuchs der Gedanke, dass die Frau doch eine Gefahr darstellte. Das folgende Ereignis fand dann in derselben Nacht im Bett statt, als Jack sich mit Janet unterhielt und angeblich Dampf aus ihrem Mund kam, als sie sich ihm zuwandte. Ob es sich um eine Halluzination handelte, bleibt ungeklärt und scheinbar blieb es bei diesem einmaligen Vorfall. Das Ehepaar entschloss sich mit Lorraine und Ed Warren die Möglichkeit durchzusprechen, doch an die größere Öffentlichkeit zu gehen. Noch während Janet und Jack das besprachen, erklang plötzlich ein Schrei aus einem der Mädchenzimmer. Sie sprangen aus dem Bett und rannten zum Zimmer der Zwillinge. Carin berichtete, dass sie den Mann in dem schwarzen Umhang gesehen und dieser im Flur gestanden habe. Auch wenn es sicherlich verständlich wäre, wenn die Zimmertüren in der Nacht aufgrund der Vorfälle geöffnet blieben, kann doch nicht ausgeschlossen werden, dass das Kind den Vorfall geträumt hat – immerhin wurden alle Kinder sehr offen in die Geschehnisse eingeweiht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Warrens beriefen sich beim nächsten Gespräch nicht nur darauf, dass es mit dem „Amityville“-Fall ein besonders eindrucksvolles Beispiel für eine dämonische Besessenheit gegeben habe <a href="#19">[19]</a>. Als Jack und Janet ihnen in ihrer Verzweiflung mitteilten, dass sie das Haus verkaufen und wegziehen wollten, erzählten ihnen die Warrens, dass dies ein sinnloses Unterfangen sei: Der Dämon könnte ihnen sehr wohl folgen, was ja auch bereits geschehen war, z.B. auf dem Campingplatz. Sie rieten den Smurls dringend von einem Umzug ab. Der Idee, an die Öffentlichkeit zu gehen, stimmten die Warren hingegen zu. Sie kannten sogar schon das richtige TV-Format: <em>People are Talking</em>, mit Richard Bey. Lorraine war bereits von ihm eingeladen worden und die Smurls würden hinter einer Wand sitzen, sodass sie nicht erkannt werden konnten.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Zwischenzeit hatte auch Besuch unangenehme Erfahrungen gemacht. Jacks Schwester war mit Ehemann und Sohn Davey angereist und während Cindy das Badezimmer nutzte, während das Licht an war, war sie vollständig von tiefster Dunkelheit umgeben worden. Sie glaubte bereits, den Verstand verloren zu haben, als sich die Dunkelheit lichtete und sie das Badezimmer wieder sehen konnte. Neffe Scott hatte eine schwarze Figur auf der Außenveranda stehen sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Juli nachten sich Janet und Jack Smurl auf den Weg nach Philadelphia, zur TV-Show. Die Kinder waren bei den Großeltern, Dawn besuchte Freunde in New Jersey. Nach eigenen Aussagen waren die Smurls aufgeregt, aber guter Dinge, als Jack plötzlich heftig in den Rücken getreten wurde. Er wurde gegen das Lenkrad gedrückt und musste kurz rechts ranfahren, weil er sich sorgte, die Kontrolle über das Auto zu verlieren. Im Hotel angekommen, waren sie etwa zwanzig Minuten im Bett, als die Matratze anfing, sich zu bewegen. Etwas Weihwasser sorgte für Ruhe, doch gegen Mitternacht boxte eine unsichtbare Kraft so heftig gegen die Matratze, dass Janet und Jack nicht im Bett bleiben konnten und sich auf Stühle setzen mussten, die fortgesetzte Attacke gegen die Matratze beobachtend.</p>
<p style="text-align: justify;">Passend zum Frühstück im Hotel trafen die Smurls auf die Warrens. Angeblich kam es zu einem Ereignis im Frühstückssaal des Holiday Inn-Hotels: Die Smurls waren durch den nächtlichen Vorfall übermüdet und gestresst und saßen den Warrens gegenüber, deren Stühle vor einer Wand standen. Es ist unklar, wo sich Lorraine zu dem Zeitpunkt befand, denn die Rede ist nur von ihrem Stuhl, der <em>einen halben Inch </em>(weniger als 1,5 Zentimeter!) vom Boden angehoben und dann gegen den Tisch geworfen wurde. Scheinbar blieb es bei diesem einen Vorfall und der TV-Auftritt fand wie geplant statt, führte allerdings zu keinem Ergebnis: Niemand meldete sich und bot seine Hilfe an.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="daemon" class="et_pb_row et_pb_row_21">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_22  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>15. Ein wütender Dämon <a href="#20">[20]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_16 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die nächsten zwei Wochen stellten eine einzige Belastungsprobe für die Smurls dar. Noch während Jack und Janet ihren TV-Auftritt hatten, war das Klopfen und Schlagen innerhalb des Hauses bei Mary und John so laut geworden, dass sie das Haus mit den Kindern verlassen mussten. Irgendwann konnten sie ins Haus zurückkehren, doch setzten sich die Klopfgeräusche die ganze Nacht hindurch fort. John erlebte außerdem wieder heftige Kälteschübe.</p>
<p style="text-align: justify;">Drei Nächte nach ihrer Rückkehr spürte Janet Smurl im Schlaf, wie die Bettdecke sich hob und auf den Boden fiel. Als sie die Augen öffnete, wurde ihr klar, dass sie levitierte. In Bauchlage schwebte sie durchs Zimmer, wurde gegen die Wände geworfen, gedreht und ihre Arme und Beine schmerzhaft verdreht. Während der ganzen Zeit schrie sie nach Jack, der sich aber angeblich in einem <em>psychic sleep</em> befand (vielleicht einer Art Trance oder eine Schlafparalyse?) und nicht reagierte. Irgendwann lag sie plötzlich wieder neben ihm und Jack wachte auf. Janet zeigte ihm die Hämatome, die sie während der Levitation erlitten hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Jack gab an, kurz nach dem Einschlafen und Aufwachen aufgrund eines Geräusches eine neue Form der Apparition gesehen zu haben: eine Kreatur, fast drei Meter groß, auf zwei Beinen, aber mit einem fellbesetzten Kopf mit roten Augen und der Schnauze eines Schweines. Einmal mehr stand diese Erscheinung am Fuß seines Bettes und machte Drohgebärden in seine Richtung. Janet erwachte durch Jacks Schrei, sah die Apparition aber nicht. Auch hier liegt eine Schlafparalyse nahe.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Teammitglieder der Warrens, die in dieser Zeit immer mal wieder vor Ort waren, kehrten jedes Mal mit abenteuerlicheren Geschichten ins Headquarter zurück. Janets Mutter Gloria glaubte während eines Besuches, von Jack gerufen worden zu sein. Jack bestritt dies. Auch Mary Smurl berichtete exakt dasselbe. In der Nacht darauf wurde Jack an den Beinen von einer unfassbaren Hitze belästigt, die nur mit Weihwasser bekämpft werden konnte. Das Telefon klingelte ständig und hielt die ganze Familie wach. In einer weiteren Nacht setzten dazu wieder Klopf- und Schlaggeräusche ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den psychischen Belastungen kam eine extreme Wetterlage. Die Hitze in West Pittston war unaushaltbar. Das Ehepaar konnte nur ohne Bettwäsche schlafen. Eines Nachts lag Janet laut eigener Aussage noch wach und dachte nach, als sie spürte, wie sich eine Art Nebel bildete. Unmittelbar danach konnte sie sich nicht mehr bewegen und sah die Apparition eines Mannes mit zwei Hörnern am Kopf.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn die im Buch beschriebene Steigerung sich nicht in den Phänomenen zeigt, so war es offensichtlich doch durch die Smurls entschieden worden, dass sie sich erneut an die Öffentlichkeit wenden wollten, um Hilfe zu erhalten. Und dieses Mal wollten sie sich nicht hinter einem Sichtschutz „verstecken“. Die Warrens unterstützten diese Idee erneut, auch weil sie glaubten, dadurch die Diözese in West Pittston unter Druck zu setzen. Diese sollte die Vorfälle endlich ernst nehmen. Außerdem schlug Ed Warren weitere Exorzismen vor. Immerhin warnten die Warrens das Ehepaar aber auch vor den möglichen Konsequenzen in der Öffentlichkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">In einem weiteren der undatierten Interviews berichtet Jack, dass in Shannons Zimmer die „dunkle Gestalt“ erschienen sei und sie nicht aufhören konnte zu weinen. Dawn hörte gegen 5 Uhr morgens, als sie sich in der Küche ein Glas Wasser holen wollte, ein dreimaliges lautes Klopfen gegen die Eingangstür. Sie weckte ihren Dad, doch als beide nachsahen, war niemand zu sehen. Nachdem beide wieder zu Bett gegangen waren, klopfte es innerhalb der Schränke und Schubladen und Schranktüren gingen auf und zu. Auch Hund Simon wurde erneut attackiert; er fing plötzlich an nach Luft zu schnappen. Jack gab an, er habe die Präsenz deutlich fühlen können und bevor alles aufhörte, sei er außerdem am Arm gefasst worden und ein entsetzlicher Gestank habe den Raum erfüllt. Doch noch in derselben Nacht hatte Jack das Vergnügen mit einer weiteren Apparition, als er das Badezimmer aufsuchte. Erneut war es eine Mischung zwischen Mensch und Tier, riesig groß und bedrohlich. Jack rannte den Flur entlang zurück zum Schlafzimmer, und die Kreatur folgte ihm und verschwand erst im Schlafzimmer durch die Wand. Möglicherweise entspringt auch dieses Erlebnis eher einer Schlafparalyse.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Nachbarn Daniel und Louise Harrington werden – wie alle anderen Beiträge – in Romanform als Zeugen eingeführt. Zeitliche Zusammenhänge bleiben einmal mehr unklar. Daniel und Louise mit den Kindern Julie (21 Jahre) und Darrell (16) hatten von Janet erfahren, dass die Smurls unter unerklärlichen Phänomenen litten. Louise beschreibt sich aufgrund wörtlicher Rede und Ich-Form als bestenfalls erinnert anzunehmenden Aussage als skeptisch; doch habe sie im Sommer 1986 ihre Meinung ändern müssen. Die Familie schaute einen Film, als plötzlich ein Schreien anfing, das Louise eher unecht vorkam. Es dauerte etwa eine Minute und eine Überprüfung der näheren Umgebung ergab keine Ursache. Zwanzig Minuten nachdem sie sich wieder hingesetzt hatten, erklang das Schreien erneut. Dieses Mal schien klar zu sein, dass es aus Richtung des Smurl-Hauses kam – doch war die Familie am Morgen zu einem Campingwochenende aufgebrochen (ob Mary und John zuhause geblieben waren, ist unklar). Ein drittes Mal erklang das Schreien. Die Harringtons standen am Fenster und glaubten sogar lokalisieren zu können, dass das Schreien aus Dawns und Kims Zimmer zu kommen schien. Obwohl der Vorgang klar dem Nachbarhaus zugeordnet werden konnte, bekam es die Familie mit der Angst zu tun.</p>
<p style="text-align: justify;">Tochter Julie hörte ein paar Tage später ein Kratzen am Fenster, als sie im Bett lag. Außerdem wurde es angeblich eiskalt. Scheinbar konnte die Mutter weder das eine noch das andere Phänomen bestätigen, obwohl sie mit der Tochter lange in deren Zimmer wach saß. Eine Woche später kam Julie völlig aufgelöst spät abends die Treppe heruntergerannt: In ihrem Zimmer sei eine Präsenz gewesen. Sie hatte am ganzen Körper Gänsehaut und zitterte unkontrolliert. Ob die Eltern dieses Mal auch das Zimmer überprüften, bleibt unklar. Ein weiterer Vorfall war ein nächtliches Klopfen an die Haustür und Sohn Darrell gab an, ein Klopfen am Couchtisch gehört zu haben, während Dawn Smurl und ein weiterer Freund anwesend waren. Der Junge wirkte außerdem unnatürlich erschöpft. Julie hörte an einem Tag während eines Telefonats, wie sich eine ihrer Kleiderschranktüren öffnete und wieder schloss. Dann fühlte sie erneut die Gegenwart einer unbekannten Präsenz. Zu guter Letzt behaupten die Harringtons auch, jenes laute Flattern gehört zu haben, das sich am Smurl-Haus von Fenster zu Fenster zu bewegen schien.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Jahre dauerten die Phänomene in dieser Intensität nun an. Entgegen der Behauptung der Warrens hatten die Smurls festgestellt, dass ihnen die angeblichen Wesenheiten zwar folgten, die Vorfälle aber bei weitem nicht so dramatisch wie zuhause waren. Deshalb gingen Jack, Janet, die Kinder und die Großeltern Mary und John ein weiteres Mal auf ihren Lieblingscampingplatz.</p>
<p style="text-align: justify;">Mary Smurl berichtete in einem weiteren Interview, dass alle gespannt waren, was wohl passieren würde, wenn das Haus eine ganze Woche lang leer stand und ob der „Dämon“ ihnen wieder folgen würde. Scheinbar tat „er“ das, denn Mary erzählte, dass ihr Bett im Camper durch den „Dämon“ attackiert worden sei. Dieses Bett war auf den Boden genagelt und konnte folglich nicht bewegt werden. In der ersten Nacht hörte Mary sehr schnelle und kräftige Klopfgeräusche vom Dach und Fußboden des Campers herkommend. Sie wollte aufstehen, doch noch bevor sie das tun konnte, wurde das Bett losgerissen und bewegte sich von links nach rechts. Nach eigenen Angaben schrie sie, doch noch bevor ihr jemand zu Hilfe eilen konnte, stoppte das Phänomen wieder. Dies war gewissermaßen der Einstieg in einen sehr ungemütlichen Campingurlaub.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 3. Tag des Campingaufenthaltes lag Jack Smurl wach im Bett, als er auf einmal seinen Vater um Hilfe rufen hörte. John Smurl hatte erlebt, dass sich die Matratze unter ihm in die Höhe bewegte. Zeitgleich wollte er eine weiße Gestalt am Fenster gesehen haben, die schließlich einfach fortging. Nachdem Jack den alten Mann getröstet hatte, kehrte er zurück und lag noch wach, als er ein lautes, knallartiges Getrampel auf dem Metalldach des Campers hörte. Als er aufstand, um die Decke mit Weihwasser zu besprenkeln, sah er die schwarze gesichtslose Gestalt auf einer Bank sitzen – damit stand für ihn fest, dass der „Dämon“ ihm gefolgt war. Die Gestalt verschwand, als Jack den Camper verließ.</p>
<p style="text-align: justify;">Insbesondere Mary Smurl litt auch den Rest der Woche unter den ständigen Klopfgeräuschen oder plötzlich auftretendem Gestank. Dawn berichtete von einem <em>schrecklichen Stöhnen</em>, das sie gehört haben wollte. </p>
<p style="text-align: justify;">Zu allem Überfluss roch das Haus, als sie schließlich heimkehrten, nach Fäkalien. Janet befand sich am Tag nach der Heimkehr noch im Bett und döste ein wenig vor sich hin, als eine Hand aus der Matratze kam, sie am Hals fasste  und festhielt. Die Hand verschwand wieder, als aus Janets erster Panik eine tiefe Resignation wurde. In dieser Nacht setzte auch das Klopfen wieder ein, dazu kam ein Flüstern und Hund Simon wurde auf geheimnisvolle Weise vom Kleiderschrank, dem angeblichen „Portal“, angezogen. Janets Mutter Gloria kam zu Besuch und sah angeblich ebenfalls eine weiße, strahlende Apparition. Auch John Smurl wurde nochmals Opfer der Ereignisse, als er eine Stimme hörte, die er Mary zuordnete – dann aber feststellte, dass Mary fest schlief.</p>
<p style="text-align: justify;">Fast komisch mutet die Beschreibung des nächsten Ereignisses an: Während Kim im Badezimmer war und Hund Simon sie begleitete, hörten demnach <em>beide</em> ein Flüstern, das sich explizit an den Hund wandte. Zur selben Zeit erschien Mary ein grotesker Hund, der unter die Couch flüchtete. Während eines Gewittersturms schlief Shannon und sah, als sie erwachte, eine weiße Gestalt mit <em>großen, schwarzen Augen</em>. In derselben Nacht tat der „Dämon“ laut Janets Aussage so, als sei er eine Katze und ärgerte Simon einmal mehr, der verzweifelt in den Kleiderschrank wollte, aus dem es miaute.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="careful" class="et_pb_row et_pb_row_22">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_23  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>16. Be careful what you wish for&#8230; <a href="#21">[21]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_17 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Im August 1986 schlug Janet ein weiteres Angebot der Talkshow <em>People Are Talking</em> aus. Inzwischen war der Familie nur zu bewusst, dass alle in der näheren und weiteren Umgebung über sie redeten. Umso schwerer verständlich ist, dass die Familie sich dazu entschied, endgültig an die Öffentlichkeit zu gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zuvor hatte Shannon von der Apparition eines Mannes in ihrem Zimmer berichtet, der Spielsachen aus einer Kiste genommen hätte. Sie habe nicht geschlafen, sondern sei wach gewesen und habe gespielt, gab das siebenjährige Mädchen an. </p>
<p style="text-align: justify;">Janet und Jack beschlossen, der Diözese eine letzte Chance zu geben. Und wenn die sich weiter weigern würde, ihnen zu helfen, dann würde Janet eine Reporterin des <em>Sunday Independence</em> namens Sandy Underwood anrufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Diözese versprach, dass sich ein Priester bei den Smurls melden würde. Doch dies geschah wieder nicht. Allerdings rief Janet auch nicht ein weiteres Mal an, sondern wandte sich ein paar Tage später tatsächlich an die Presse. Ausschlaggebend sei dabei ein weiterer Vorfall mit einem Sukkubus gewesen, behauptete sie.</p>
<p style="text-align: justify;">Jack war ein weiteres Mal durch einen Sukkubus, in Gestalt einer schönen, jungen Frau mit neongrünen Augen, vergewaltigt worden. Jack gab an, er sei unfähig gewesen sich zu bewegen oder zu sprechen – was sehr deutlich auf eine weitere Schlafparalyse hinweisen könnte. Janet hatte sich während des Events angeblich wieder in einem <em>psychic sleep </em>befunden. </p>
<p style="text-align: justify;">Die Journalistin Sandy Underwood führte ein Interview mit den Smurls, das am 17. August erscheinen sollte. Das Ehepaar entschied, das Wochenende in Cinnaminson bei Jacks Schwester Cindy und ihrem Mann James zu verbringen. Dort wurde Jack zweimal von einem Geruch nach Feuer wach, doch davon abgesehen blieb alles ruhig. Die Ruhe vor dem Sturm – denn wie sich herausstellte, war die Entscheidung, an die Öffentlichkeit zu gehen, nicht die allerbeste. Noch am Sonntagabend, als sie zurückkehrten, nahmen sie eine Art merkwürdige Distanz in der Nachbarschaft wahr. Zu allem Überfluss entwickelte sich ihr Haus zu einer Touristenattraktion, ständig standen fremde Autos an der Straße, biertrinkende Jugendliche veranstalteten Partys und über zweihundert weitere Medienanfragen trafen ein. Nicht einmal die Vorgärten der Nachbarn wurden verschont und bald lag überall Müll herum, die fremden Autos verstopften Straße und Parkplätze und einige Leute drangen sogar in den Garten der Smurls ein und versuchten auf einen Baum vor dem Haus zu klettern, um einen Blick ins Innere erhaschen zu können. Es kam zu etlichen Sachbeschädigungen durch fliegende Bierflaschen und ständiger Lärmbelästigung. Bis Donnerstag in dieser Woche zählten Nachbarn rund 1.600 Autos am Tag – bis die Polizei aufgefordert wurde, eine Barriere zu errichten und die gesamte Straße zu sperren.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine unklare Anzahl Reporter bekam eine Audienz bei den Smurls. Zwei davon berichteten, sie hätten eine Eiseskälte gespürt und einen ekligen Geruch wahrgenommen. Die Warrens schoben sogar diese Entwicklung dem „Dämon“ in die Schuhe. Über eine Arbeitskollegin hatte Jack Smurl zudem von einem Medium namens Betty Ann Moore erfahren, die am 21. August zu den Smurls kam.</p>
<p style="text-align: justify;">Es kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass das Medium sämtliche Berichterstattungen verfolgt hatte und zudem von der Arbeitskollegin über ein paar Details informiert worden war – die Smurls gingen ja grundsätzlich sehr offen mit ihren Problemen um. So verwundert es vielleicht nicht, dass Medium und Arbeitskollegin recht schnell in die vermeintlichen paranormalen Phänomene involviert wurden: Arbeitskollegin Megan behauptete, etwas habe sie ins Auge gestoßen und sie hätte die schwarze Gestalt in der Nähe der Treppe gesehen. Medium Betty ließ sich durch alle Räume führen, suchte sich aber ausgerechnet den Keller als „Heimat“ eines Geistes namens Abigail aus, die sie auf exakt dieselbe Weise wie Lorraine Warren etliche Monate zuvor beschrieb; als senil, aber grundsätzlich harmlos.  Doch „sah“ Betty auch noch einen weiteren Mann namens Patrick, der im Haus gestorben sei und Angst habe, auf die andere Seite zu gehen. Dieser Patrick sei gewalttätig gewesen und habe schließlich seine Frau und ihren Liebhaber umgebracht. Janet, so sagte das Medium, würde aussehen wie Patricks Frau, der denken würde, Jack wäre ihr Lover. Während sie diese <em>breaking news</em> mitteilte, fing angeblich eine Vase an sich zu bewegen und Klopfgeräusche in der Wand waren zu hören. Doch Betty war noch nicht fertig: Es gäbe noch einen dritten erdgebundenen Geist unbekannten Geschlechts, der wiederum Patrick kontrollieren würde. Und dann sei da natürlich noch der Dämon selbst. Insgesamt also vier übersinnliche Entitäten, davon drei grundsätzlich unfreundlich. Das half den Smurls kein bisschen – aber nun schien es immerhin eine logische Erklärung für die unlogischen Ereignisse zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch in den folgenden Wochen wurden die Smurls dauerbelästigt durch Gaffer, Besserwisser und Fanatiker. Der Spuk dauerte währenddessen an und äußerte sich vor allem durch Apparitions der schwarzen Gestalt oder Klopfgeräuschen. Als auch noch die Kinder in der Schule und im Freundeskreis gemobbt wurden, wandten sich die Smurls an die Presse und baten um Zurückhaltung.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="dasende" class="et_pb_row et_pb_row_23">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_24  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>17. Das Ende <a href="#22">[22]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_18 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Mit dem Publikmachen der Vorfälle kam es nicht nur zu unerwünschten Zwischenfällen mit Fremden, sondern plötzlich schienen die Phänomene auch auf nahezu alle Nachbarn überzugreifen. Ganze sechs Häuser wurden angeblich plötzlich heimgesucht von Klopfgeräuschen, schlechten Gerüchen und unheimlichen Schreien. Jack hatte eine weitere Halluzination; dieses Mal sah er statt seinem eigenen Spiegelbild die verrottende Leiche eines Mannes.</p>
<p style="text-align: justify;">Unterdessen gab die Diözese bekannt, dass sie not amused war, dass die Smurls sich an die Öffentlichkeit gewandt hatten. Ein paar Tage, nachdem die Diözese dies mitgeteilt hatte, erhielten die Smurls Besuch von einem Priester, der sich sehr zurückhaltend verhielt. Nach dem Gespräch teilte die Diözese wenig später mit, dass sie von einem Exorzismus Abstand nähme, was vielleicht auch damit zusammenhing, dass die Warrens eine Art „Massen-Exorzismus“ durchführen lassen wollten, in den etliche Priester involviert werden sollten. Die Diözese riet vielmehr ab von einer weiteren Beteiligung der Warrens – was zugleich ihren sofortigen Ausschluss bedeutete.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine nicht weiter vorgestellte vermutliche Freundin der Smurls, Erin Turner, wird als Zeugin bemüht. Sie gab an, sie hätte Janet an einem Wochenende angerufen, zunächst unwissend, dass diese gar nicht zuhause gewesen war (offenbar war es eines der Camping-Wochenenden gewesen). Ein junges Mädchen habe das Gespräch angenommen, gelacht und behauptet, die Smurls würden dort nicht mehr leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Jack Smurl hatte unterdessen eine Art Gebetszirkel organisiert und rund 100 Leute versammelten sich im Haus. Angeblich kam es während dieser Zusammenkunft sogar zu einer Sichtung der Mutter Gottes – in jedem Fall währte die Ruhe nur wenige Stunden, dann begann der Fernseher der Smurls, hin- und herzuschaukeln und das Klopfen in den Wänden wurde so laut, dass Janet sich die Ohren zuhalten musste.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Diözese in Scranton schickte schließlich tatsächlich auch noch einen Priester namens Joseph Browne, der über Nacht bleiben und Beweise für eine echte Heimsuchung sammeln sollte. Nichts passierte. Dasselbe wiederholte sich bei mehreren anderen durch die Diözese entsandten Priestern – letztlich blieb der Diözese keine Wahl; für einen Exorzismus schien es keine Berechtigung zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Immerhin sah dies der Privat-Exorzist der Warrens anders. Father McKenna führte einen dritten Exorzismus durch. Es kam zu keinerlei Vorfällen währenddessen. Die Warrens hörten im September und Oktober von den Smurls lediglich, dass Ruhe eingekehrt sei.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch kurz nach Thanksgiving sah Jack plötzlich im Spiegel wieder die schwarze Gestalt – und, gut gebrieft durch die Warrens -, ihm war sofort klar, dass dies nur das vierte und letzte Stadium einer Heimsuchung einläuten konnte – Besessenheit. Der Schatten verschwand, doch in der Nacht begann das Klopfen erneut und auf der Seite von Mary und John erzitterte der Fußboden, als fände ein Erdbeben statt. Mary sah erneut eine Apparition, eine weiße Masse, über 90 Zentimeter hoch, die an ihr vorbeirauschte und verschwand.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 10. Januar 1987 ertönten wieder die Klopfgeräusche, dazu kam unheimliches Flüstern und Gelächter.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch endet hier. Die Warrens blieben angeblich in Kontakt mit den Smurls, kapitulierten aber scheinbar – ebenso wie die Smurls selbst, die schließlich doch wegzogen und sich offensichtlich komplett aus der Öffentlichkeit zurückzogen. 1988 berichtete die neue Bewohnerin des Hauses, Debra Owens, dass sie nichts Ungewöhnliches habe feststellen können <a href="#23">[23]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="zusammenfassung" class="et_pb_row et_pb_row_24">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_25  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>18. Zusammenfassung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_19 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Smurls Family Haunting erstreckte sich von mindestens 1984 bis 1987. Ob die erwähnten Vorfälle vor der Eskalation der Phänomene tatsächlich als möglicherweise paranormal einzustufen sind, entzieht sich aufgrund zu vieler fehlender Daten unserer Kenntnis. Ab Ende 1984 traten gehäuft Phänomene auf, wie sie in vielen <a href="https://para-wiki.de/rspk-recurrent-spontaneous-psychokinesis/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: RSPK">RSPK</a>-Fällen beschrieben worden sind (z.B. Klopf- und Schlaggeräusche, Objektbewegungen, Apporte). Sehr früh erfolgt durch den religiösen Hintergrund der Familie eine Einstufung der Vorfälle als „dämonisch“. Sämtliche Hinweise auf einen möglichen psychischen Zusammenhang (die Phänomene verschärften sich, wenn schlechte Stimmung war oder die Familienmitglieder besonders gestresst waren) wurden daher von Anfang an fehlgedeutet und immer dem (externalisierten) „Dämonen“ zugeschrieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Involvierung von Ed und Lorraine Warren, selbsternannten „Dämonologen“, verschlechtert die Gesamtsituation deutlich und bestärkt das Familiensystem in ihrer Annahme, es handele sich um eine teuflische Kraft hinter den Vorfällen. Obwohl Jack Smurl relativ schnell als mögliche Fokusperson zu identifizieren ist, bleibt jede Deutung außerhalb des religiösen Settings aus. Psychische Auffälligkeiten wie das Auftreten mehrerer Schlafparalysen werden konsequent fehlgedeutet. Auch das für RSPK typische „Folgen“ der Phänomene an andere Orte <a href="#24">[24]</a> wird so interpretiert, dass der „Dämon“ der Familie hinterherreist oder Jack auf die Arbeit begleitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine mögliche organische bzw. neurologische Ursache wird vollständig ausgeschlossen und im Buch nicht erwähnt, obwohl Jack Smurl einer Zeitung mitteilte, dass er vor den Ereignissen eine Hirn-OP hatte <a href="#25">[25]</a>. Diese OP könnte einige seiner persönlichen Erlebnisse eventuell erklären – dass scheinbar alle Familienmitglieder Phänomene erlebten, muss dies nicht automatisch ausschließen. Die Familie bildete ein enges System und Kinder und Großeltern wurden immer vollumfänglich in die Phänomenologie miteinbezogen; es kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass zum einen Vorfälle überzogen oder ganz falsch interpretiert worden sind und dass es zudem zu (unbewussten) Hilfestellungen durch das Erleben eigener Situationen als Unterstützung gekommen ist. Für einen RSPK-Fall spricht auch die Dauer (18 Monate, vgl. Enfield, South Shields). Für Besessenheit spricht hingegen nichts und es erscheint unlogisch, warum ein „Dämon“ eine Art Tür in einem Kleiderschrank brauchen soll, um in eine andere Haushälfte zu wechseln. Ähnlich paradox ist der Fall „Annabelle“ – die „dämonische“ Puppe, die bis heute in einem einfachen Holzschrank aufbewahrt durch die USA tourt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie in einigen vergleichbaren Fällen <a href="#26">[26]</a> führen durchgeführte Exorzismen nur zu einer kurzzeitigen Besserung und letztlich bleibt der Fall „ungelöst“.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_25">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>19. Quellen und Fußnoten</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_20 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_56  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[1] Curran, Robert; Smurl, Jack; Smurl, Janet (2014): Ed &amp; Lorraine Warren: The Haunted. The True Story Of The Demonologists Featured In The Film The Conjuring. S. 7. Los Angeles: Graymalkin Media.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_57  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] ebd, S. 15 &#8211; 17.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_58  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] ebd, S. 19 &#8211; 33.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[4] Universitätsmedizin Göttingen (2025): Elektrokonvulsionstherapie (EKT). Online verfügbar unter: <a href="https://psychiatrie.umg.eu/patienten-besucher/therapieangebote/elektrokonvulsionstherapie-ekt/">https://psychiatrie.umg.eu/patienten-besucher/therapieangebote/elektrokonvulsionstherapie-ekt/</a>. Zuletzt geprüft am 09.08.2025.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[5] Curran, Robert; Smurl, Jack; Smurl, Janet (2014): Ed &amp; Lorraine Warren: The Haunted. The True Story Of The Demonologists Featured In The Film The Conjuring. S. 33 -36. Los Angeles: Graymalkin Media.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_61  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] ebd, S. 37 &#8211; 50.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_62  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] ebd, S. 51 &#8211; 58.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_63  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] ebd, S. 61 &#8211; 64.</p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_64  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] ebd, S. 65 &#8211; 80.</p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_65  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[10] ebd, S. 81 &#8211; 100.</p></div>
			</div><div id="11" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_66  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[11] &#8220;Klassisch&#8221; wären demnach Familien, in denen Unruhe, Gewalt und viel Angst herrsche (ebd., S. 88).</p></div>
			</div><div id="12" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_67  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[12] Wikipedia (2025): <span class="mw-page-title-main">Episkopalkirche der Vereinigten Staaten. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Episkopalkirche_der_Vereinigten_Staaten">https://de.wikipedia.org/wiki/Episkopalkirche_der_Vereinigten_Staaten</a>. Zuletzt geprüft am 09.08.2025.</span></p></div>
			</div><div id="13" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_68  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[13] Curran, Robert; Smurl, Jack; Smurl, Janet (2014): Ed &amp; Lorraine Warren: The Haunted. The True Story Of The Demonologists Featured In The Film The Conjuring. S. 101 &#8211; 140. Los Angeles: Graymalkin Media.</p></div>
			</div><div id="14" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_69  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[14] In den USA ist das ein Universitätsabschluss (Dauer vier Jahre), der breite Grundlagen der Psychologie vermittelt und gleichzeitig erster berufsqualifizierender Abschluss ist. Dieser Abschluss ist keinesfalls mit einem Psychologiestudium gleichzusetzen.</p></div>
			</div><div id="15" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_70  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[15] Curran, Robert; Smurl, Jack; Smurl, Janet (2014): Ed &amp; Lorraine Warren: The Haunted. The True Story Of The Demonologists Featured In The Film The Conjuring. S. 141 &#8211; 158. Los Angeles: Graymalkin Media.</p></div>
			</div><div id="16" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_71  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[16] ebd, S. 159 &#8211; 182.</p></div>
			</div><div id="17" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_72  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[17] ebd, S. 183 &#8211; 208.</p></div>
			</div><div id="18" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_73  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[18] ebd, S. 209 &#8211; 238.</p></div>
			</div><div id="19" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_74  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[19] Tatsächlich waren die Warrens erst nach den angeblichen Ereignissen im Amityville-Haus einmalig bei einer öffentlichen Untersuchung vor Ort gewesen. Bei dieser Gelegenheit entstand auch das bekannte, bis heute äußerst umstrittene Foto, das angeblich den Geist eines Kindes zeigt. Ronald DeFeo hatte 24-jährig 1974 seine Familie in dem Haus erschossen und später behauptet, die Tat sei ihm von Satan eingegeben worden und er leide unter Stimmen in seinem Kopf. Tatsächlich war dies Teil der Strategie seines Verteidigers und das Gericht hatte diesen Versuch wegen eindeutiger gegenteiliger Beweislage als unglaubwürdig abgewiesen. Das Motiv seiner Tat bleibt unklar, da DeFeo stet schwieg, doch könnte die häusliche Gewalt in der Familie und der Umstand, dass insbesondere Ronald oft Ziel handgreiflicher Angriffe seines Vaters gewesen war, zu der Tat beigetragen haben. Ein Jahr nach dem Mord kauften die Lutzes das Haus und erlebten nach eigenen Angaben poltergeistähnliche Phänomene, die erfolgreich vermarktet wurden. Später stellte sich heraus, dass sich die Lutzes das Ganze angeblich bei einer Flasche Wein nur ausgedacht hatten und Amityville gilt seitdem in Fachkreisen als <em>debunked</em>. Spätere Bewohner des heute noch existierenden, aber umgebauten Hauses behaupteten, dort niemals etwas Ungewöhnliches erlebt zu haben.</p></div>
			</div><div id="20" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_75  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[20] Curran, Robert; Smurl, Jack; Smurl, Janet (2014): Ed &amp; Lorraine Warren: The Haunted. The True Story Of The Demonologists Featured In The Film The Conjuring. S. 239 &#8211; 278. Los Angeles: Graymalkin Media.</p></div>
			</div><div id="21" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_76  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[21] ebd, S. 279 &#8211; 304.</p></div>
			</div><div id="22" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_77  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[22] ebd, S. 305 &#8211; 327.</p></div>
			</div><div id="23" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_78  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[23] Wikipedia (2025): <span class="mw-page-title-main">Smurl haunting. Online verfügbar unter: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Smurl_haunting">https://en.wikipedia.org/wiki/Smurl_haunting</a>. Zuletzt geprüft am 09.08.2025.</span></p></div>
			</div><div id="24" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_79  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[24] Vgl. Sauchie, Zugun u.a.</p></div>
			</div><div id="25" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_80  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[25] „Jack Smurl told a newspaper reporter he had &#8220;surgery to remove water from his brain in 1983 because he had been experiencing short-term memory loss due to a case of meningitis in his youth.&#8221; In: Wikipedia (2025): <span class="mw-page-title-main">Smurl haunting. Online verfügbar unter: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Smurl_haunting">https://en.wikipedia.org/wiki/Smurl_haunting</a>. Zuletzt geprüft am 09.08.2025.</span></p></div>
			</div><div id="26" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_81  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[26] z.B. Bad Liebenzell, Mount Rainier Fall</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_26">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_27  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_82  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 09.08.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haus Fühlingen / Villa Oppenheim</title>
		<link>https://para-wiki.de/haus-fuehlingen-villa-oppenheim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 19:31:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Haus Fühlingen]]></category>
		<category><![CDATA[Lost Place]]></category>
		<category><![CDATA[Spukort]]></category>
		<category><![CDATA[Urbex]]></category>
		<category><![CDATA[Villa Oppenheim]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2364</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="einleitung" class="et_pb_row et_pb_row_27">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_28  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_83  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Angefangen von einer blutigen Schlacht, drei Selbstmorden, diversen unheimlichen Sichtungen und Poltergeistphänomenen – bei diesem Gebäude ist alles vertreten.</p>
<p><strong>Gesicherte historische Fakten:</strong></p>
<p>In der Fühlinger Heide findet am 5. Juni 1288 eine der blutigsten Ritterschlachten des mittelalterlichen Deutschlands statt &#8211; die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Worringen" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Schlacht von Worringen">Schlacht von Worringen</a>. Nach heutigen Schätzungen verlieren 1.100 Kämpfer der insgesamt um die 10.000 Teilnehmer ihr Leben. Geografisch wird die Schlacht außerhalb von Fühlingen verortet. Das Haus Fühlingen liegt hingegen am entgegengesetzten Ende des Ortes, beim Fühlinger See, über zwei Kilometer vom Schlachtfeld entfernt. Die Villa Oppenheim wurde also nach heutigem Wissen nicht auf diesem Schlachtfeld erbaut <a href="#1">[1]</a>.</p>
<p>1884 erbaute Eduard Freiherr von Oppenheim das Gutshaus, eine Pferderennbahn und ein Gestüt. 1907 allerdings verkauft der Freiherr das Gelände wieder, weil er feststellt, dass es für Pferdehaltung nicht geeignet ist; vermutlich aufgrund der Nässe des Bodens.</p>
<p>1943 diente das Haus als Schlaflager für mehrere Zwangsarbeiter, die dem damaligen Pächter wegen fehlender deutscher Arbeitskräfte zugewiesen wurden.  Dieser Pächter, Ernst Kolb, beschuldigte einen der Zwangsarbeiter, den 19-jährigen Polen Edward Margol, sich seiner Tochter unsittlich genähert zu haben – zu Unrecht, wie heute bekannt ist. Er wurde am 15. Januar 1943 in der alten Ziegelei an der Neußer Landstraße 129 öffentlich gehängt <a href="#2">[2]</a>. Nicht belegt ist hingegen, dass sich einige der später freigekommenen Zwangsarbeiter an einem der Bewohner des Hauses (neben Kolb ist von weiteren elf Familien die Rede, die dort zu dieser Zeit lebten <a href="#3">[3]</a>) rächten und ihn im Hühnerstall hinter dem Anwesen erschlugen<a href="#4">[4]</a>.</p>
<p>Im Anschluss an den 2. Weltkrieg kaufte der NS-Richter Gerhard van Kempen (weiterführende Informationen online nicht vorhanden) das Haus und wohnte dort mit seiner Familie. Angeblich soll es dieser Richter gewesen sein, der Edward Margol zum Tode verurteilt hatte – gesicherte Angaben fehlen. Im Stolperstein-Eintrag (<a href="https://museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/Details-Stolpersteine?sfrom=1204&amp;stid=1939&amp;vgr=Zwangsarbeiter%2finnen" target="_blank" rel="noopener" title="Museen Köln: NS-Dokumentationszentrum">NS-Dokumentationszentrum Köln &#8211; Details</a>) wird lediglich gesagt, dass Margol auf Veranlassung der Kölner Gestapo gehängt wurde. 1962 soll sich van Kempen in der Silvesternacht im zweiten Stock des Hauses erhängt haben. Seine Frau Alice soll auf lebenslangem Wohnrecht bestanden haben, als das Haus 1967 von der Stadt Köln aufgekauft wurde. Trotz stattfindender Abrissarbeiten (Reithalle, seitliche Teile; 1973 fanden weitere Arbeiten statt) blieb die Witwe des Richters bis 1999 im Hauptgebäude wohnen <a href="#5">[5]</a>. Ob das den Tatsachen entspricht, ist genauso unklar wie der angebliche Selbstmord des Richters. Historische Fotos der Villa Oppenheim sind online nicht zu finden.</p>
<p>Ab 1967 – dem Verkauf der Villa – jedenfalls scheint es deutlich bergab gegangen zu sein mit dem Gebäude. Nach dem vermuteten Auszug der oben erwähnten Witwe – sie starb offenbar in einem Altersheim <a href="#6">[6]</a> – avanciert das Gebäude bereits zum „Spukhaus“. Die Datenlage wird unklar – am 08. April 2007 soll der Kölner Express berichtet haben, dass Jugendliche im ersten Stock des Hauses eine leblose Person fanden <a href="#7">[7]</a>. Der Fundort wurde im Laufe der Zeit von den ersten Stock in den zweiten Stock verlegt und die Person soll sich dort erhängt haben – bestätigt wurde dies selbstredend nicht.</p>
<p>2017 berichtete der „Express“ vom Fund eines Grabsteins auf dem Gelände der Villa <a href="#8">[8]</a>, der angeblich einst im Garten der Villa stand. Die Stadt bestreitet dies – der Grabstein habe vielmehr bis zum Auslauf der Grabnutzungsdauer auf dem Friedhof Fühlingen gestanden – wie er seinen Weg auf das Gelände des Haus Fühlingen fand, konnte nicht geklärt werden. Die Person, deren Namen auf dem Grabstein steht, hatte mit Haus Fühlingen offensichtlich nichts zu tun. Dennoch etablierte sich irgendwann die Annahme, dass <em>drei</em> Selbstmorde in der ehemaligen Villa verübt worden seien <a href="#9">[9]</a>. Belege gibt es dafür keine, vermutlich wurde aus dem Fund des Grabsteines irgendwann eine weitere Suizid-Annahme.</p>
<p>Haus Fühlingen blickt einer düsteren Zukunft entgegen. Nachdem verschiedene angebliche Projekte sang- und klanglos untergingen, hat das Gebäude 2023 seinen Denkmalstatus – und damit die Aussicht auf Schutz vor Abriss &#8211; verloren <a href="#10">[10]</a>.<a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span></span></a></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_28">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_29  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_84  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Fußnoten</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_21 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_85  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Z.B. <a href="https://verliebtinkoeln.com/haus-fuehlingen/">Geistervilla in Fühlingen: Wahr oder ausgedacht? Eine Spurensuche</a>: <em>&#8220;1288 fand auf dem Gelände (der &#8216;Blutacker&#8217;), auf dem heute die Villa steht, die berühmte Schlacht von Worringen statt. Schätzungen gehen davon aus, dass mehr als 1000 Menschen auf dem Schlachtfeld starben. Ein beispielloses Gemetzel für die damalige Zeit.&#8221;</em></p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_86  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] <a href="https://museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/Details-Stolpersteine?sfrom=1204&amp;stid=1939&amp;vgr=Zwangsarbeiter%2finnen">NS-Dokumentationszentrum Köln &#8211; Details</a>. Diese Ziegelei befand sich übrigens tatsächlich in unmittelbarer Nähe zum Schlachtfeld.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_87  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] Nachzulesen in der Broschüre des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln: <a href="https://www.jo-schrader.de/Broschuere_5MB-Version-rev.4.pdf">https://www.jo-schrader.de/Broschuere_5MB-Version-rev.4.pdf</a>.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_88  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] <a href="https://www.allmystery.de/themen/mt48989">Haus Fühlingen &#8211; Wo liegt der Grabstein? &#8211; Allmystery</a></p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_89  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] Andere Quellen berichten, dass das Haus ab 1967 unbewohnt war, z.B. <a href="https://citak-immobilien.de/nachrichten/haus-fuehlingen-spukschloss-oder-traumwohnung">Haus Fühlingen &#8211; Citak Immobilien</a>.<a href="https://www.allmystery.de/themen/mt48989"></a></p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_90  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] <span class=""><a href="https://www.ksta.de/koeln/chorweiler/fuehlingen/diese-gruselgeschichten-ranken-sich-um-die-villa-fuehlingen-in-koeln-1-818880" target="_blank" rel="noopener">Diese Gruselgeschichten ranken sich um die Villa Fühlingen in Köln, Online-Artikel des Kölner Stadtanzeigers.</a><br /></span></p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_91  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] <a href="https://www.t-online.de/region/koeln/id_100085194/lost-place-in-koeln-was-in-der-gruselvilla-haus-fuehlingen-passierte.html">Lost Place in Köln: Was in der Gruselvilla &#8220;Haus Fühlingen&#8221; passierte</a>; <a href="https://www.ksta.de/koeln/chorweiler/fuehlingen/diese-gruselgeschichten-ranken-sich-um-die-villa-fuehlingen-in-koeln-1-818880">Diese Gruselgeschichten ranken sich um die Villa Fühlingen in Köln | Kölner Stadt-Anzeiger</a><span class=""><br /></span></p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_92  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] <a href="https://www.express.de/koeln/koeln-mysterioeser-fund-der-grusel-grabstein-von-haus-fuehlingen-50665">Köln: Mysteriöser Fund: Der Grusel-Grabstein von Haus Fühlingen | Express</a><span class=""><br /></span></p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_93  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] <a href="https://www.express.de/koeln/fluch-der-grusel-villa-haus-fuehlingen-verrottet-55130">Fluch der Grusel-Villa: Haus Fühlingen verrottet | Express</a><span class=""><br /></span></p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_94  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[10] <a href="https://www.spdkoelnnord.de/haus-fuehlingen-zur-gedenkstaette-machen/">Haus Fühlingen zur Gedenkstätte machen – Die SPD im Kölner Norden</a>; <a href="https://www.ksta.de/koeln/chorweiler/fuehlingen/lost-place-koeln-haus-fuehlingen-steht-vor-dem-abriss-1-660048">Lost Place Köln: Haus Fühlingen steht vor dem Abriss | Kölner Stadt-Anzeiger</a><span class=""><br /></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_29">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_30  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_95  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_22 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_96  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Tomescheid, Wibke (2023): Lost Place. <span class="title__headline typo-headline1">Gruselvilla in Köln: Das &#8220;Haus Fühlingen&#8221; und seine dunkle Geschichte. Online verfügbar unter: <a href="https://www.stern.de/reise/deutschland/lost-place-in-koeln--in-der-gruselvilla--haus-fuehlingen--lebte-einst-ein-reicher-freiherr-33228316.html">https://www.stern.de/reise/deutschland/lost-place-in-koeln&#8211;in-der-gruselvilla&#8211;haus-fuehlingen&#8211;lebte-einst-ein-reicher-freiherr-33228316.html</a>. Zuletzt geprügt am 20.01.2025.<br /></span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_97  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Kultur, Landschaft, Digital (2024): Herrenhaus Villa Oppenheim und Rennbahn Fühlingen. Online verfügbar unter: <a href="https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-251777">https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-251777</a>. Zuletzt geprüft am 20.01.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_98  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Otto, Christin (o.J.): Köln hakt nach: Warum gilt das Haus Fühlingen als Gruselvilla? Online verfügbar unter: <a href="https://koeln.mitvergnuegen.com/koelnhaktnach/haus-fuehlingen-grusel-villa/">https://koeln.mitvergnuegen.com/koelnhaktnach/haus-fuehlingen-grusel-villa/</a>. Zuletzt veprüft am 20.01.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_99  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Teichert, Florian (2024): &#8220;Lost Place&#8221; mit düsterer Vergangenheit. <span class="">Diese Gruselgeschichten ranken sich um die Villa Fühlingen in Köln. Online verfügbar unter: <a href="https://www.ksta.de/koeln/chorweiler/fuehlingen/diese-gruselgeschichten-ranken-sich-um-die-villa-fuehlingen-in-koeln-1-818880">https://www.ksta.de/koeln/chorweiler/fuehlingen/diese-gruselgeschichten-ranken-sich-um-die-villa-fuehlingen-in-koeln-1-818880</a>. </span>Zuletzt veprüft am 20.01.2025.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_30">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_31  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_100  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 20.01.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grandhotel Waldlust</title>
		<link>https://para-wiki.de/grandhotel-waldlust/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2024 20:36:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Freudenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[IGPP]]></category>
		<category><![CDATA[Schlosshotel Waldlust]]></category>
		<category><![CDATA[Spukort]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=897</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_31">
				<div class="et_pb_with_border et_pb_column_3_5 et_pb_column et_pb_column_32  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_101  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung und geschichtlicher Überblick</a><br /><a href="#grandhotelspukhotel">2. Vom Grandhotel zum Spukhotel</a><br /><a href="#abschlussberichtigpp">3. Zusammengefasster Abschlussbericht des IGPP</a><br /><a href="#adeleb">4. Adele B.</a><br /><a href="#ausgangsfaktoren">5. Weitere wichtige Ausgangsfaktoren und Zeitpunkte</a><br /><a href="#historischefakten">6. Gegenüberstellung der historischen Fakten</a><br /><a href="#fazitigpp">7. Fazit durch das IGPP</a><br /><a href="#get">8. Gegenüberstellung mit den Ergebnissen des Ghosthunter Explorer-Team</a><br /><a href="#gesamtfazit">9. Gesamtfazit</a><br /><a href="#quellen">10. Quellen und Fußnoten</a></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_column_2_5 et_pb_column et_pb_column_33  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_1">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1600" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Waldust-aussen.jpg" alt="" title="Waldust-außen" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Waldust-aussen.jpg 1200w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Waldust-aussen-980x1307.jpg 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Waldust-aussen-480x640.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" class="wp-image-975" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_102  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das Grandhotel Waldlust von außen.<br />Foto: Sonja Nowara</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="einleitung" class="et_pb_row et_pb_row_32">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_34  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_103  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung und geschichtlicher Überblick</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_23 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_104  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Grandhotel Waldlust, 1879 erbaut und 1902/03 erstmals erweitert, erfüllt alle Kriterien für einen Spukort per definitionem. Das einst weltweit bekannte, höchst exklusives Grandhotel, das zahlreiche Fürsten, Könige und später Filmstars aus Hollywood begrüßte, überstand den 1. Weltkrieg noch unbeschadet. Die Besuche der illustren Gäste, darunter der König von England, der König von Schweden, Mark Twain, John D. Rockefeller oder Mary Pickford und Douglas Fairbanks, kamen mit dem Beginn des 2. Weltkriegs zum Erliegen. Die Waldlust wurde erst Kommandozentrale, dann Lazarett und erholte sich von diesem Rückschlag nicht mehr. Die Gründerfamilie Luz, allen voran die Witwe von Ernst Luz-Junior Emilie, starb 1949 und ihre Kinder konnten das Haus nur noch bis in die Siebziger Jahre halten. Danach folgten zahlreiche Besitzerwechsel und der stetige Niedergang des Hotels. Anfang 2005 verständigte der damalige Marketingleiter des Hotels das IGPP, das <a href="https://para-wiki.de/einrichtungen/institut-fuer-grenzgebiete-der-psychologie-und-psychohygiene-e-v-igpp-in-freiburg-im-breisgau/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: IGPP">Institut für Grenzerfahrungen, Psychologie und Psychohygiene</a> in Freiburg. Einige Bedienstete hatten wiederholt von paranormalen Phänomenen berichtet. Das IGPP übernahm unter Leitung von Dr. Gerhard Mayer die Befragung der betroffenen Mitarbeiter und sah sich vor Ort um. Allen Bemühungen zum Trotz – und noch bevor die eingehende Untersuchung der Phänomene stattfinden konnte – musste das Hotel noch im gleichen Jahr für immer schließen und verfiel in einen Dornröschenschlaf – bis es vom Pro7-Magazin „Galileo“ und der Webseite „Travelbook“ <a href="#1">[1]</a> jäh aus diesem gerissen wird und innerhalb kürzester Zeit vom Grandhotel zum Spukhotel avanciert.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="grandhotelspukhotel" class="et_pb_row et_pb_row_33">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_35  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_105  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Vom Grandhotel zum Spukhotel</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_24 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_106  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Wer von den beiden genannten Parteien sich nun zuerst den Bericht des IGPP als Grundlage genommen hat, um dann die Fakten einfach völlig durcheinander zu bringen, ist für die Autorin nicht feststellbar. Fakt ist, dass historisch nicht belegte Geschichten der Angestellten als Tatsachen hingestellt wurden:</p>
<p style="text-align: justify;">An erster Stelle wäre da die angeblich im Hotel gewaltsam zu Tode gekommene ehemalige Hotelchefin zu nennen, von der sogar das aus Datenschutzgründen vom IGPP vergebene Pseudonym aus dem Bericht kurzerhand übernommen worden ist: Adele B. entwickelte ein Eigenleben anstelle der realen Persönlichkeit von Emilie Luz. Und eben jene Adele B. ist seither aus den Köpfen sämtlicher Medien und Besucher auch nicht mehr wegzubekommen – obwohl es eine Person mit diesem Namen nie gegeben hat und die historische, echte Emilie Luz nachweislich auch nicht ermordet wurde.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="abschlussberichtigpp" class="et_pb_row et_pb_row_34">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_36  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_107  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Zusammengefasster Abschlussbericht des IGPP</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_25 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_108  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Untersuchungsleitung: Gerhard Mayer &amp; 5 weitere Mitarbeiter des IGPP; Untersuchungszeitraum: Februar 2005</p>
<p><em>Involvierte Personen:</em><br />Herr A. (Marketingchef, seit ca. 2 Monaten)<br />Herr B. (Geschäftsführer, seit März 2004), Klarname bekannt <a href="#2">[2]</a><br />Frau C. (Mitarbeiterin an der Rezeption, seit Sept. 1999)<br />Herr D. (Koch, seit Mitte 2002, psychisch auffällig)<br />Frau E. (Hausdame, seit 2001)<br />Frau F. (Köchin, seit Dezember 2003)<br />Herr G. (Restaurantleiter, seit 1999)<br />Frau L. (Gast, Seminaranbieterin, Bekannte von Herrn A.)<br />Frau M. (von Januar 1997 bis Juli 2003 Hotelmanagerin)<br />Frau N. (ehem. Mitarbeiterin, „Mädchen für alles“, 1991-2003)<br />Herr O. (Portier, keine Interviewbereitschaft)</p>
<p><em>Unterteilung in 5 Phasen:</em><br />1. Kontaktaufnahme, Vorinformationen und Untersuchungsauftrag<br />2. Voruntersuchung – erste vor-Ort-Exploration (Interview mit Herrn A. und Ortsbegehung)<br />3. Zwischenauswertung<br />4. Zweite vor-Ort-Exploration (Interviews mit dem Geschäftsführer Herrn B. und verschiedenen Bediensteten des Hotels)<br />5. Interviews mit externen Personen, historische Recherchen</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Hintergrund:</em><br />Anfang Februar 2005 nahm Herr A. telefonisch Kontakt mit der Beratungsstelle des IGPP auf und berichtete von ungewöhnlichen, spukhaften Vorkommnissen im Hotel, von denen er aus zweiter Hand erfahren habe. Zunächst war unklar, ob seine berufliche Position (Marketingchef) mit dem Anruf zusammenhing; im weiteren Verlauf kristallisierte sich heraus, dass er kein Interesse an einer Vermarktung des Hotels als „zertifizierter“ Spukort zeigte. Es wurde vielmehr beiderseitiges Stillschweigen gegenüber der Öffentlichkeit vereinbart.<br />Die oben genannten Personen waren bis auf zwei Ausnahmen laut ihrer Berichterstattung mehrfach Zeugen der Phänomene.<br />Der Geschäftsführer Herr B. gab sich nach außen abweisend und kritisch, befeuerte aber intern die Spuksymptomatik, indem er z.B. bei Berichten der Mitarbeiter sagte, „ja, das war halt die ‚Adi‘“ <a href="#3">[3]</a>.<br />Die Hotelmanagerin Frau M. verhielt sich ebenfalls den Phänomenen abweisend gegenüber, berichtete aber zeitgleich von mindestens einem massiven Vorfall, in den zwei Gäste involviert waren.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Grundsätzliches:</em><br />Abgesehen von den der Autorin und dem Ghosthunter Explorer-Team bis dahin unbekannten Phänomenen ist im Untersuchungsbericht des IGPP vor allem von folgenden auffallend oft in Phänomene verwickelte Gegenständen/Zimmern die Rede:</p>
<ul>
<li>Gemälde einer weiß gekleideten jungen Frau, das von den Bediensteten als Bildnis der Hotelleiterin („Hotelkönigin“ genannt, also Emilie Luz/Adele B.) interpretiert wird. Standort: Treppenhaus, zwischen dem EG und der ersten Etage</li>
<li>Gemälde eines jungen vermeintlichen Geistlichen, der von Bediensteten als „Bischof“ tituliert wurde. Identität ungeklärt, Standort: Rezeption</li>
<li>Dreizehnarmiger Kronleuchter, an dem nur 12 Leuchten funktionierten. Standort: Rezeption</li>
<li>„Problemzimmer“ 428 (Gastvorfall, Telefonhörer lag öfter neben der Gabel, Badewanne lief voll Wasser, Telefongespräche aus dem Zimmer wurden auf dem zentralen Hotel-PC angezeigt obwohl niemand telefonierte bzw. das Zimmer unbelegt war</li>
<li>„Problemzimmer“ 434 („Sterbezimmer“, „Zimmer der ‚Adi‘“)<a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span></span></a></li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="adeleb" class="et_pb_row et_pb_row_35">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_37  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_109  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Adele B.</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_26 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_110  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Dieses Pseudonym wurde vom IGPP in seinem Untersuchungsbericht aus Datenschutzgründen eingeführt und ist seitdem ungeprüft in sämtliche Medienberichte übernommen worden. Adele B. ist ein Pseudonym für Emilie Luz, der Gattin von Ernst Luz jun. Während in dem Untersuchungsbericht von einer sehr präsenten, einflussreichen „Hotelkönigin“ die Rede ist, die das Hotel quasi im Alleingang führte, ist zumindest online keine Information über Emilie Luz‘ Status und Verbleib vorhanden, abgesehen von einer Entnazifizierungsakte, die angibt, Emilie Luz, geb. Dilg, sei am 18.02.1868 geboren worden. Sie starb 1949 &#8211; wie das Geburtsdatum schon anzeigt, in hohem Alter – vermutlich tatsächlich im Hotel (sie hatte laut Bericht morgens noch die Zimmer geprüft).</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="ausgangsfaktoren" class="et_pb_row et_pb_row_36">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_38  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_111  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Weitere wichtige Ausgangsfaktoren und Zeitpunkte</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_27 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_112  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Hotel befand sich zum Zeitpunkt der Untersuchung durch das IGPP bereits in einem teilweise desolaten Zustand. Die Belegschaft sah sich bereits seit längerem einer Situation gesteigerter existenzieller Bedrohung gegenüber; die meisten Mitarbeiter würden nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ihre Wohnung (bzw. Zimmer) im Hotel verlieren. Es waren bereits drastische Sparmaßnahmen eingeführt worden; so wurden die unteren Räume teilweise nicht mehr geheizt; wenn keine Gäste anwesend waren, wurden zudem die Heizungen komplett heruntergefahren und die Duschzeiten begrenzt).</p>
<p style="text-align: justify;">In den letzten ein bis zwei Jahren vor Kontaktaufnahme mit dem IGPP war es zu einer Eskalation der Ereignisse gekommen; zeitgleich wurde die Belegschaft stark verkleinert (Minimalbelegschaft) und der neue Geschäftsführer führte einen weniger hierarchischen Führungsstil ein. Das Teamempfinden wurde dahingehend gestärkt, dass aus den verbliebenen Mitarbeitern eine Schicksalsgemeinschaft wurde, „deren existenzielle Situation quasi auf Gedeih und Verderb mit der des Hotels verknüpft zu sein scheint“ <a href="#4">[4]</a>. Es dürfe also bei den Beteiligten durchaus eine Art psychischer Ausnahmezustand geherrscht haben (mindestens in den letzten Jahren; die Spukphänomene liegen aber teilweise auch weiter in der Vergangenheit <a href="#5">[5]</a>).</p>
<p>Marketingchef Herr A. hat zwar selbst nur geringfügige paranormale Erfahrungen im Hotel gemacht, bezeichnet das Haus aber dennoch als „Haus der verstorbenen Seelen“ und bezieht sich dabei auf die Nutzung als Lazarett im 2. Weltkrieg und auf zugemauerte Gänge im Keller des Hauses (Gerüchte gipfelten in der vagen Vermutung, dort seien Personen zu Kriegszeiten lebendig eingemauert worden). Eine Inspektion der zwei zugemauerten Wände im Keller zeigte, dass sie vermutlich aus den frühen 1990er Jahren stammen und mit dem Einbau von Wellness-Räumen zusammenhängen (Abtrennung vom normalen Hotelkeller). Nach der „relativ oberflächlichen“ <a href="#6">[6]</a> Inspektion gab es keinen Anlass zur Vermutung von Geheimgängen oder geheimen Räumen. Bis auf wenige Ausnahmen wohnten die Mitarbeiter im Hotel.</p>
<p><em>Zeitpunkte:</em><br />Die Phänomene traten offenbar v.a. in Zeiten auf, in denen wenige Gäste vor Ort waren und entweder nach Beendigung des Bewirtungsbetriebes oder frühmorgens.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Besonders frequentierte Orte innerhalb des Hotels:</em><br />Eine deutliche Häufung der Phänomene lässt sich für die vierte Etage feststellen („Problemzimmer“ 428 und 434). Die zweite Etage wird ebenfalls als auffällig beschrieben, doch fehlen hier klare Zuordnungen zu berichteten Ereignissen. Die findet man stärker zu den Service- bzw. Betriebsräumen im Erdgeschoss, wobei auch die Bar eine Rolle spielt. Ebenfalls wichtig sind die Verbindungsstellen zwischen den Etagen: Der Fahrstuhl und das vordere Treppenhaus, wie auch das hintere Treppenhaus im Bediensteten-Bereich, das neben den Betriebsräumen im Erdgeschoss gelegen ist, und auf der vierten Etage direkt neben dem Zimmer 434 endet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Untersuchungsbericht vom IGPP beinhaltet eine detaillierte Zeittafel mit Angabe des Jahres, der berichteten Phänomene und einer Beschreibung <a href="#7">[7]</a>. Die hier erfolgende Wiedergabe erfolgt unter Zufügung des Ortes – sofern identifizierbar –, an dem die Phänomene im Hotel aufgetreten sind sowie weiterer Ergänzungen/Kürzungen des Originals aufgrund durchgeführter Internet-Recherchen und/oder fehlender Relevanz.<a href="#_ftnref3" name="_ftn3"><span></span></a></p>
<table border="2" style="border-style: solid; border-color: black; float: left;">
<tbody>
<tr>
<td width="47"><strong>Jahr</strong></td>
<td width="170"><strong>Phänomen</strong></td>
<td width="104"><strong>Ort</strong></td>
<td width="283"><strong>Beschreibung</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="47">1994</td>
<td width="170"></td>
<td width="104"></td>
<td width="283">Eine nicht genannte Person (D.S.) kauft das Hotel</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">1/1995</td>
<td width="170"></td>
<td width="104"></td>
<td width="283">Der Geschäftsführer und Pächter A.H. verschwindet nach einem dubiosen „Ausverkauf“ spurlos</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">1994-2003</td>
<td width="170">Gänsehaut, beklemmendes Gefühl, dass „etwas“ da sei, Lichtveränderungen abhängig von Stimmung und Geschehnissen, Probleme mit „Geräten“, Veränderungen am Bild des „Bischofs“</td>
<td width="104">Bar, Rezeption (Bild)</td>
<td width="283" style="text-align: justify;">Zu Beginn ihrer Arbeitsaufnahme (1994) wusste Frau N. nichts von Spuk, der mit dem Hotel in Verbindung stehen soll. Während des Spätdienstes nachts fühlt sie eine gewisse Beklemmung und hört Berichte von Gästen; z.B. soll nachts auf dem Balkon plötzlich das Licht gebrannt haben, obwohl es nur vom Zimmer aus eingeschaltet werden kann (in dem zu dem Zeitpunkt eben niemand war), oder Gäste waren der Meinung, es würde plötzlich jemand bei ihnen im Zimmer stehen</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">1997-2003</td>
<td width="170">Lichtveränderungen, Bildveränderungen, „Problemzimmer“, Badewanne füllt sich selbständig; Telefonhörer liegt neben der Gabel, obwohl das Zimmer verschlossen wurde</td>
<td width="104">Bar, Zimmer 434, Zimmer 428, Bilder</td>
<td width="283">Frau M. (seit 1997 im Hotel) sieht ähnliche Lichtveränderungen und Änderungen an den Bildern (sie spricht explizit von 3 Bildern) wie Frau N. Sie bezeichnet das „Sterbezimmer“ (Nr. 434) als „Problemzimmerchen“, ohne dass sie von Phänomenen berichtet; beim anderen „Problemzimmer“ (Nr. 428) berichtet sie von der vollgelaufenen Badewanne und dem Telefonhörer, der „immer wieder mal“ neben der Gabel liegend aufgefunden wird, obwohl sie die Karte zum Öffnen des Zimmers gesperrt hatte. Von diesen beiden Phänomenen hat sonst niemand berichtet. Außerdem sei ein Gästepaar da, das in diesem Zimmer übernachtet hatte, abgereist, nachdem die Frau in der Badewanne liegend von hinten berührt worden war. Sie hatte angenommen, dass es ihr Freund sei, dann aber niemanden vorgefunden, als sie sich umdrehte.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">1998</td>
<td width="170">Anwesenheit von „Personen“ gefühlt, Bild im Saal ist heruntergefallen</td>
<td width="104">„Saal“, 1. Stockwerk Treppenhaus im Südflügel</td>
<td width="283">Herr G. (1998 Arbeit aufgenommen) war nachts im Spätdienst häufig allein und hatte die Empfindung der Anwesenheit von anderen „Personen“, die vorbeigelaufen und dann plötzlich verschwunden sind. Es sei schon von Spuk o.ä. geredet worden, als er seine Arbeit aufnahm. Einmal hat er das Geräusch von Stöckelschuhen gehört (Zeitpunkt unklar). Die stärksten Empfindungen hatte er im 1. Stockwerk im Treppenhaus des Südflügels (unterhalb des „Sterbezimmers“). Er berichtet noch von einem Bild, dass ohne Anlass im Saal von der Wand gefallen war. Allerdings hatte er das nicht selbst erlebt, sondern seine damalige Chefin (vermutl. Frau M., die dieses Ereignis aber nicht erwähnte).</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">1999</td>
<td width="170">Anwesenheit von „Personen“ gefühlt, Schatten im Lichtstrahl unter der Tür, Gehgeräusche, Kältegefühl</td>
<td width="104">Zimmer 442, 2. + 4. Stockwerk, Rezeption</td>
<td width="283">Im Dezember hatte Frau C. (1999 als 16-Jährige angefangen, wohnte im Hotel) ein erstes Erlebnis, als sie mit einer Kollegin im Zimmer 442 (Mitte, neben dem Fahrstuhl) einen Schatten im Lichtstrahl (des Ganglichts) unter der geschlossenen Tür wahrnahm, aber keine Person vor der Tür vorfand. In der Folge Gefühl der Anwesenheit von Wesen, verbunden mit einem Kältegefühl. Vor allem im 2. + 4. Stockwerk, aber auch an der Rezeption (meistens abends, im Winter aber auch frühmorgens, wenn es noch dunkel war).</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">Ab 1999</td>
<td width="170">Anwesenheit einer Person, OBE-Erfahrungen <a href="#8">[8]</a> oder halb-luzide Träume</td>
<td width="104"></td>
<td width="283">
<p>Frau C. träumte (sie ist sich ihres damaligen Bewusstseinszustandes unsicher), sie sähe sich von oben im Bett liegen, ihre Arbeitskollegin neben sich (dies entsprach der Realität). Im Spiegelschrank sah sie ein kleines Mädchen, das sich dann in eine Frau mit hochgesteckten Haaren und „breitem“ Kleid verwandelte. Sie habe geschrien, worauf ihre Arbeitskollegin ausgewacht sei.</p>
<p>Sie habe schon viermal OBE-Erfahrungen im Hotel gemacht, d.h. sich selbst und die Person neben sich von oben im Bett liegen sehen.</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">Ab 1999</td>
<td width="170">„Fahrstuhl“</td>
<td width="104"></td>
<td width="283">Frau C. gab an, dass sich der Fahrstuhl öfter selbständig betätigen würde. Zeitraum unklar.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">1/2000</td>
<td width="170">Chlorgeruch in der Suite, Persönlichkeitsveränderung</td>
<td width="104">Suite (?) <a href="#9">[9]</a></td>
<td width="283">Frau L. berichtete, dass sie in der Suite einen starken Chlorgeruch wahrnahm. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt starke persönliche Beziehungsprobleme.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">3/2002</td>
<td width="170">Schwenktüre in der Küche von allein aufgegangen</td>
<td width="104">Saal/Küche</td>
<td width="283">Nachdem Herr D. 3-4 Wochen gearbeitet hatte, arbeitete er in der Küche und sah die Schwenktür von allein aufgehen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">Ab 3/2002</td>
<td width="170">(retrokognitive<a href="#10">[10]</a>?) Träume, Anwesenheit von Personen, Kältegefühl, Gänsehaut</td>
<td width="104"></td>
<td width="283">
<p>Herr D. berichtete, dass er hin und wieder Träume habe, die sich auf die Vergangenheit des Hotels bezögen. Außerdem würde das Haus auch „schlechte“ Träume induzieren.</p>
<p>Spürt die Anwesenheit von irgendwelchen Wesen oder „Personen“, bekommt Gänsehaut.</p>
<p>Sieht nachts in seinem Zimmer, wie ein Schatten im Lichtspalt unter der Tür erscheint und spürt dann, wie etwas zu Tür herein an ihm vorbeigeht.</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">4/2003</td>
<td width="170">„Schwarze Frau“</td>
<td width="104"></td>
<td width="283">Frau C. berichtete vom eingangs erwähnten „Ausverkauf“ des Hotels. Im Rahmen dieser Aktion soll eine sich seltsam gebärende, schwarz gekleidete Frau aufgetaucht sein. Herr B. wird als Zeuge genannt <a href="#11">[11]</a>.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">4/2003 (?)</td>
<td width="170">Sonderbares Verhalten eines Bernhardiners</td>
<td width="104">Zimmer 434</td>
<td width="283">Herr B. wohnte zu diesem Zeitpunkt anscheinend schon im Hotel, hatte aber offiziell die Geschäftsführung noch nicht übernommen. Er wohnte im Zimmer 434, dem „Sterbezimmer“, das er im weiteren Verlauf auch als „Zimmer der Adi“ bezeichnet. Der Bernhardiner des damaligen Geschäftsführers sollte in dessen Abwesenheit irgendwo untergebracht werden. Er hatte in jedem Zimmer (…?) gebellt und verrückt gespielt, sich im „Adi“-Zimmer aber ans Fenster gelegt und „nicht mehr gerührt und war am nächsten Morgen verschüchtert“, was Herr B. interpretierte, dass der Hund gemerkt habe, dass irgendetwas da sei.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">12/2003</td>
<td width="170">„Fahrstuhl“</td>
<td width="104">Zimmer 421, Fahrstuhl</td>
<td width="283">Frau E. macht mit einer Kollegin das Zimmer 421 sauber (liegt genau gegenüber der Fahrstuhltür). Der Fahrstuhl kommt an, die Türe öffnet sich und niemand war darin.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">Ab 2004</td>
<td width="170">„Atmosphärische Störung“</td>
<td width="104">Zimmer 434</td>
<td width="283">Herr D. zieht nach der Trennung von seiner Frau ins Hotel, will aber auf keinen Fall „das Zimmer von Adi“, weil da „etwas“ sei. Er will etwas gespürt, aber zu dem Zeitpunkt noch nicht gewusst haben, dass es sich um eines der „Problemzimmer“ handele.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">Ab 2004</td>
<td width="170">Glühbirnen am Kronleuchter (Rezeption) gehen kaputt, Ankündigung eines schlechten Ereignisses, Gast bricht sich Zeh, Gast fällt aus Dusche, Wasserrohrbruch</td>
<td width="104">Rezeption</td>
<td width="283">
<p>Frau C. berichtete und bringt insb. die synchronistische Hypothese (kündigt etwas Schlechtes an) mit Herrn B. in Verbindung („Lass ja den Kronleuchter aus“.)</p>
<p>Im September/Oktober ereignet sich der Sturz aus der Dusche, bei dem sich ein Hotelgast den Arm bricht. Keine Zimmernummer bekannt.</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">Ab 2004</td>
<td width="170">Babygeschrei</td>
<td width="104"></td>
<td width="283">Frau C. berichtet dem dann als Geschäftsführer eingesetzten Herrn B. sie höre hin und wieder Babygeschrei in der Nacht.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">2004-2005</td>
<td width="170">Erscheinen einer Person als Spiegelung, verschlossene halbvolle Bierflasche</td>
<td width="104"></td>
<td width="283">Herr B. berichtet vom Erlebnis eines ungarischen Kochs, der nachts (oder abends) neben seinem Spiegelbild im Fenster das einer anderen Person sah. Außerdem sei eine verschlossene Bierflasche nur noch halbvoll gewesen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">Ab 2004</td>
<td width="170">Anzeige von Telefonaten am Schaltbrett der Telefonzentrale</td>
<td width="104">Zimmer 428 (u.a.?)</td>
<td width="283">Herr B. berichtet, dass ab und zu auf dem Schaltpult der Telefonzentrale Anrufe von unbelegten Zimmern nach außen angezeigt werden, die dann aber nicht auf der Telefonrechnung erscheinen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">Ab 2004</td>
<td width="170">Selbsttätiges Fahrstuhlverhalten</td>
<td width="104">Fahrstuhl, 4. Stock</td>
<td width="283">Frau F. berichtet, dass sie nachts immer wieder mal den Fahrstuhl in den vierten Stock hochfahren hört.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">2/2004 (?)</td>
<td width="170">Etwas „wirr“ wirkende Frau mit schwarzen Haaren</td>
<td width="104">Bar</td>
<td width="283">Herr D. berichtet, wie er zweimal einer etwas wirr wirkenden Frau mit langen schwarzen Haaren begegnet sei, die ihn ein Gespräch verwickelt habe und dann jeweils plötzlich verschwunden sei. Beim zweiten Mal habe sie an der Bar einen Wein getrunken und mit lauter Kleingeld bezahlt. Sie habe sich sehr für die Gegenstände aus der Geschichte des Hotels interessiert und Infos über ihn selbst erzählt, die sie seiner Ansicht nach nicht wissen konnte. Die Frau sei auch „von anderen“ gesehen worden.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">2/2004</td>
<td width="170">Schrittgeräusche, Licht geht selbständig an, Vorhang wackelt, Gläser klingen in der Bar</td>
<td width="104">Bar</td>
<td width="283">Herr D. berichtet, wie es am Abend nach dem zweiten Besuch der Frau mit den schwarzen Haaren zu Schrittgeräuschen gekommen sei; das elektrische Licht ging mehrmals selbsttätig an. In der Bar hätten die Gläser gewackelt.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">Sommer 2004</td>
<td width="170">Geräusche von Stöckelschuhen</td>
<td width="104">Zimmer 320, Zimmer 420</td>
<td width="283">Herr D. berichtet vom ständigen Geräusch von Stöckelschuhen über seinem Zimmer (320) und auf Nachfrage bei der Rezeption habe er erfahren, dass das Zimmer über seinem (420) nicht belegt gewesen sei.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">3/2004</td>
<td width="170">Summende, weibliche Stimme</td>
<td width="104">Personaltreppenhaus, Personalräume</td>
<td width="283">Frau C. und Frau E. haben an zwei oder drei Tagen hintereinander morgens um ca. 8 Uhr eine summende weibliche Stimme im Personaltreppenhaus gehört, die näher gekommen sei.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">3/2004</td>
<td width="170">Geräusch von Stöckelschuhen im Treppenhaus</td>
<td width="104">Haupttreppenhaus, 1. Stockwerk</td>
<td width="283">Frau C. berichtet, wie sie mit einigen anderen an einem Tisch im Erdgeschoss saßen und das Geräusch von Stöckelschuhen im Haupttreppenhaus hörten, die die Treppen herunterkamen und dann im 1. Stockwerk eine Tür geöffnet wurde (ca. 21 Uhr, keine Gäste im Hotel). Das Ganze passierte zweimal.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">3/2004</td>
<td width="170">Gänsehaut, Schatten löst sich von der Person</td>
<td width="104"></td>
<td width="283">Herr D. berichtet, wie er nachts die Treppe hochgegangen sei und dabei plötzlich eine Gänsehaut bekommen habe. Er sei stehengeblieben und habe beobachtet, wie sich sein Schatten an der  Wand weiterbewegte.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">10/2004</td>
<td width="170">Gestalt in weißem Schleier im Servicebereich</td>
<td width="104">Servicebereich</td>
<td width="283">Erstes Erlebnis von Frau F. (seit Dez. 2003 im Hotel). Sie sieht den Rest eines weißen Schleiers vorbeihuschen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">10-11/2004</td>
<td width="170">Gestalt im weißen Oberteil läuft in der Bar vorbei</td>
<td width="104">Bar</td>
<td width="283">Frau F. berichtet wie sie mit weiteren Zeugen (Herr D. und ein Praktikant) eine Gestalt mit weißem Oberteil vorübergehen sehen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">11/2004</td>
<td width="170">Singende Frau, Bild v. Adele B. verändert sich, weißer Schleier tritt aus Lampe aus und zieht sich wieder zurück, Kerzenflamme steht waagrecht, Kälteempfindungen</td>
<td width="104">Bild im Treppen-haus, Bar, Personalraum</td>
<td width="283">
<p>Herr G. hört im Oktober/November eine singende Frau.</p>
<p>Herr A. berichtet, dass er und seine Freundin beobachtet hätten, dass sich das Bildnis der ‚Adi‘ verändert hätte.</p>
<p>Die Freundin von A. will in der zweiten Nacht im Hotel sehen, wie sich ein weißer Schleier aus einer Lampe materialisiert und dann wieder in die Lampe hineingeht.</p>
<p>Zweimal an aufeinanderfolgenden Tagen sei plötzlich eine Kerzenflamme ohne Flackern „gekippt“, einmal in der Bar, einmal im Personalraum. Anwesend waren Frau C., ihr Freund, Herr B. und Herr A.</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">12/2004</td>
<td width="170">Luzider Traum (?), Anwesenheit einer Person (?)</td>
<td width="104">Zweites OG?</td>
<td width="283">Frau F. „träumte“ (?), dass nachts ihre Zimmertür (im 2. OG?) aufgegangen sei und ihr Bett stark zu vibrieren begonnen habe, zudem habe eine große Gestalt an ihrem Bett gestanden. Sie sei dann aufgestanden und habe die Zwischentür abgeschlossen, die am nächsten Morgen tatsächlich abgeschlossen gewesen sei. Herr B., dem sie von dem Traum erzählte, meinte, es sei „Emily“ gewesen, die an dem Bett gerüttelt habe.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">Weihnachten 2004</td>
<td width="170">Anwesenheit einer Person</td>
<td width="104">Damentoilette</td>
<td width="283">Frau E. berichtet, dass der Sohn des Chefs (Herr B.) eine alte Frau auf die Damentoilette gehen gesehen habe. Frau E. habe das dann überprüft und niemanden vorgefunden.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">Silvester 2004</td>
<td width="170">Persönlichkeitsveränderung, eine Art von Besessenheitsphänomen, Stellvertretersyndrom</td>
<td width="104"></td>
<td width="283">Frau L. berichtet, dass sie in der Silvesternacht ihrem Freund Vorwürfe gemacht habe zu einer Sache, die sie nicht hätte wissen können. Sie fühlte sich in einer Stellvertreterrolle. Um diese Zeit herum habe sie außerdem Frau E. die Tarotkarten gelegt und so den Missbrauch an deren Tochter durch den Ehemann gespürt und aufgedeckt.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">1/2005</td>
<td width="170">Bild des Bischofs „lächelt“</td>
<td width="104">Rezeption</td>
<td width="283">Frau C. und eine Freundin „streicheln“ auf Anregung durch Frau N. das Bild des Geistlichen, das zu diesem Zeitpunkt im „Kaffeehaus“ aufgehängt war. Vorher hing es immer an der Rezeption und wurde auch kurz darauf wieder dorthin zurückgebracht.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">1/2005</td>
<td width="170">„Schrei“ auf der Gästetoilette; Anwesenheit einer Person</td>
<td width="104">Gästetoilette Erdgeschoss</td>
<td width="283">Frau F. geht während einer Besprechung mit Herrn B. und Frau C. auf die Gästetoilette und hat das Gefühl, dass eine Person neben ihr steht. Dann hört sie einen Schrei, als ob jemand irgendwo hinuntergestürzt wäre.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">2/2005</td>
<td width="170">Anwesenheit eines Wesens, Katze reagiert</td>
<td width="104">Zimmer 320</td>
<td width="283">Herr D. berichtet, wie er in seinem Zimmer liegend plötzlich eine Gänsehaut bekam und oben an der Wand „etwas“ bemerkt. In dem Moment kam seine Katze angerannt und hätte an eben dieser Stelle die Wand hochgehen wollen, dabei habe sie gefaucht und auf die Stelle geschaut.</td>
</tr>
<tr>
<td width="47">2/2005</td>
<td width="170">Schrittgeräusche</td>
<td width="104"></td>
<td width="283">Herr A. berichtet, wie Herr B. zu ihm sagte, dass „sie über ihm gerade Party machten“. Herr B. berichtete das nicht selbst.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Phänomene ohne Eingliederung in die vorstehende Tabelle (vermutlich, weil eine zeitliche Einordnung nicht möglich war):</p>
<ul>
<li>„… dass man jemand im Spiegel sieht“ (Frau M.)</li>
<li>Der Festsaal war gelegentlich von einem Tag auf den anderen von einem unerklärlichen, modrigen Geruch erfüllt (Frau M.)</li>
<li>Geplatzte Glühbirnen im Foyer (vor allem im Kronleuchter, Frau C.)</li>
<li>Einige Bedienstete waren so verängstigt, dass sie sich nachts oder allein nicht mehr im Hotel bewegen wollten und/oder immer nachts das Licht anließen</li>
</ul>
<p>Nach der Einschätzung des Untersucherteams zeigten sich in den Berichten keine selbstdarstellerischen Verhaltens- und Darstellungsweisen und es spricht nichts gegen die Glaubwürdigkeit der Gesprächspartner <a href="#12">[12]</a>. Ausgehend von einer systemischen Perspektive zeigen sich geradezu idealtypische Bedingungen, die die Wahrscheinlichkeit eines Auftretens von außergewöhnlichen Erfahrungen deutlich erhöhen: Krisen-, Umbruch- oder Belastungssituationen der Einzelnen (drohender Arbeitsplatz- und Wohnungsverlust, enge finanzielle Situation, unklare/keine berufliche Perspektive, etc.).<br />Die von den Gesprächspartnern vorgebrachten „Geschichten“ zur Historie des Hotels beruhen zudem auf einer fragmentarischen, wenig gesicherten und teilweise hoch spekulativen Wissensbasis <a href="#13">[13]</a>.</p>
<p>Dazu gehören folgende Spekulationen:</p>
<ul>
<li>Als eines der nobelsten deutschen Hotels um die Jahrhundertwende und in der Zeit bis zum 2. Weltkrieg soll es geheimen politischen Treffen gedient haben.</li>
<li>Im Keller sollen sich Verbindungsstellen zu Geheimgängen im Berg befinden, durch die man unerkannt das Hotel betreten und verlassen kann („Man kommt hier also sehr weit raus, also. Bis ins Badische rüber, anscheinend durch’n Gang hier“ – Herr A.).</li>
<li>Zu Kriegszeiten sollen im Hotel, das als Lazarett diente, viele Menschen gestorben sein.</li>
<li>Im Keller sollen während dieser Zeit die Verstorbenen gelagert worden sein, weil es dort kühl sei.</li>
<li>Es sollen „früher welche lebendig (…) in den Wänden eingemauert worden [sein]“ – Frau F.</li>
<li>Verstorbene Seelen, die „den Weg ins Licht noch nicht gefunden haben“, sind Mitbewohner im Haus. Sie sind nicht bösartig, sondern wollen sich nur gelegentlich rühren. Eine friedliche Koexistenz bei wechselseitigem Respekt ist möglich.</li>
<li>Das Hotel hat eine Seele und ein Eigenleben, in dem sich dessen Geschichte niederschlägt; es nimmt Einfluss auf die Personen, die sich in ihm aufhalten (führt zu Persönlichkeitsveränderungen, hält Personen fest, induziert außergewöhnliche persönliche Erfahrungen, wie Wahrträume, AKEs und Ähnliches).</li>
<li>Das Haus ist von einem morphischen Feld durchdrungen, das bestimmte Auswirkungen auf die Wahrnehmungen und das Verhalten der sich in ihm aufhaltenden Personen hat.</li>
<li>Das Haus ist in gewisser Hinsicht „verflucht“. Niemand kann damit zu Geld kommen.</li>
<li>Bestimmte Personen sind schicksalhaft an das Haus gebunden und müssen immer wieder kommen, sonst geht es ihnen nicht gut. Außerhalb des Hauses scheitern sie.</li>
<li>Es besteht die Möglichkeit des Vorhandenseins von „Parallelwelten“, in denen der Hotelbetrieb, so wie er um die Jahrhundertwende stattgefunden hat, weiter existiert.</li>
<li>Das Zimmer Nr. 434 war ein „Sterbezimmer“ <a href="#14">[14]</a>.</li>
<li>Das Zimmer Nr. 434 war das ehemalige Zimmer der „Adi“, also von Emilie Luz (Pseudonym Adele „Adi“ B.) <a href="#15">[15]</a>.</li>
<li>Emilie Luz könnte im Hotel gewaltsam zu Tode gekommen sein, indem sie z.B. die Treppen hinuntergestürzt worden sei.</li>
<li>Emilie Luz sorgt sich auch nach ihrem Tod um die Belange des Hotels – im positiven, wie im negativen Sinn: Teilweise wird sie als eine Art „guter Geist des Hauses“ gesehen, teilweise aber auch als diejenige, die den kommerziellen Erfolg der gegenwärtigen Inhaber zu verhindern versucht, weil sie die neueren Entwicklungen nicht schätzt.</li>
<li>Bei der jungen weißgekleideten Frau auf dem Gemälde im Treppenhaus handelt es sich um Emilie Luz. Es reagiert auf mentale Zuwendung und hat eine große Bedeutung für das Geschehen im Hotel (schon in den Anfängen ihrer Tätigkeit habe man zu Frau N. „scherzhalber [gesagt]: ‚Wenn du bei der Adi vorbeikommst, dann rede auch mit ihr‘).</li>
<li>Bei dem Gemälde des Geistlichen im Eingangsbereich handelt es sich ebenfalls um ein für das Hotel bedeutsames Bild. Es hat eine Art Wächter- oder Schutzfunktion und sollte nicht von der Rezeption entfernt werden. Es reagiert ebenfalls auf Zuwendung.</li>
<li>Falls es „jenseitige“ negative Einflüsse gibt, so hängen sie eher mit dem „schwarzen Bild vorne“ (Geistlicher) zusammen, „jenseitige“ positive hingegen mit dem der weißgekleideten „Adi“ (Herr D.).</li>
<li>Ein dreizehnarmiger Kronleuchter im Bereich der Rezeption, von dem nur 12 Arme brennen, stellt einen Indikator für ein gegenwärtiges oder kommendes Unglück dar (zerplatzte Glühbirnen).</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_slider et_pb_slider_0 et_pb_slider_fullwidth_off">
				<div class="et_pb_slides">
					<div class="et_pb_slide et_pb_slide_0 et_pb_bg_layout_light et_pb_slide_with_image et_pb_media_alignment_center et-pb-active-slide" data-slide-id="et_pb_slide_0">
				
				
				<div class="et_pb_container clearfix">
					<div class="et_pb_slider_container_inner">
						<div class="et_pb_slide_image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1536" height="2048" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Rezeption.jpg" alt="" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Rezeption.jpg 1536w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Rezeption-1280x1707.jpg 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Rezeption-980x1307.jpg 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Rezeption-480x640.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1536px, 100vw" class="wp-image-966" /></div>
						<div class="et_pb_slide_description">
							<h5 class="et_pb_slide_title">Gegenüber der Rezeption</h5><div class="et_pb_slide_content"><p style="text-align: justify;">Dieser Bereich befindet sich der Rezeption gegenüber. Rechts durch den Durchgang geht es zu den Tanzflächen, der Bar und weiter in den Saal. Nicht auf dem Foto zu sehen ist der Durchgang weiter vorne, der ins Treppenhaus führt.</p>
<p>Foto: Sonja Nowara</p></div>
							<div class="et_pb_button_wrapper"><a class="et_pb_button et_pb_more_button" href="#">Klicks</a></div>
						</div>
					</div>
				</div>
				
				
				
			</div>
			<div class="et_pb_slide et_pb_slide_1 et_pb_bg_layout_light et_pb_slide_with_image et_pb_media_alignment_center" data-slide-id="et_pb_slide_1">
				
				
				<div class="et_pb_container clearfix">
					<div class="et_pb_slider_container_inner">
						<div class="et_pb_slide_image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1536" height="2048" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Flurbereich-Bar.jpg" alt="" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Flurbereich-Bar.jpg 1536w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Flurbereich-Bar-1280x1707.jpg 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Flurbereich-Bar-980x1307.jpg 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Flurbereich-Bar-480x640.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1536px, 100vw" class="wp-image-963" /></div>
						<div class="et_pb_slide_description">
							<h5 class="et_pb_slide_title">Flurbereich mit Blick in die Bar</h5><div class="et_pb_slide_content"><p style="text-align: justify;">Hier handelt es sich um einen Zwischenbereich zwischen Rezeption, Treppenhaus und Saal. Hinter den Fenstern rechts befindet sich die ehemalige Teestube. Durch die weiße Flügeltür (hinten links) geht es in den Treppenhaus-Bereich.</p>
<p>Foto: Sonja Nowara</p></div>
							<div class="et_pb_button_wrapper"><a class="et_pb_button et_pb_more_button" href="#">Klicks</a></div>
						</div>
					</div>
				</div>
				
				
				
			</div>
			<div class="et_pb_slide et_pb_slide_2 et_pb_bg_layout_light et_pb_slide_with_image et_pb_media_alignment_center" data-slide-id="et_pb_slide_2">
				
				
				<div class="et_pb_container clearfix">
					<div class="et_pb_slider_container_inner">
						<div class="et_pb_slide_image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1536" height="2048" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Treppenhaus-Haupttreppe.jpg" alt="" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Treppenhaus-Haupttreppe.jpg 1536w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Treppenhaus-Haupttreppe-1280x1707.jpg 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Treppenhaus-Haupttreppe-980x1307.jpg 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Treppenhaus-Haupttreppe-480x640.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1536px, 100vw" class="wp-image-968" /></div>
						<div class="et_pb_slide_description">
							<h5 class="et_pb_slide_title">Treppenhaus mit der Haupttreppe</h5><div class="et_pb_slide_content"><p style="text-align: justify;">Auf dieser Treppe wurde laut IGPP-Befragung häufig Schritte wahrgenommen. Der gläserne Kasten ist der Fahrstuhl, der ebenfalls mehrfach selbstständig gefahren sein soll.</p>
<p>Foto: Sonja Nowara</p></div>
							<div class="et_pb_button_wrapper"><a class="et_pb_button et_pb_more_button" href="#">Klicks</a></div>
						</div>
					</div>
				</div>
				
				
				
			</div>
			<div class="et_pb_slide et_pb_slide_3 et_pb_bg_layout_light et_pb_slide_with_image et_pb_media_alignment_center" data-slide-id="et_pb_slide_3">
				
				
				<div class="et_pb_container clearfix">
					<div class="et_pb_slider_container_inner">
						<div class="et_pb_slide_image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1600" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Treppe-5.-Geschoss.jpg" alt="" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Treppe-5.-Geschoss.jpg 1200w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Treppe-5.-Geschoss-980x1307.jpg 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Treppe-5.-Geschoss-480x640.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" class="wp-image-967" /></div>
						<div class="et_pb_slide_description">
							<h5 class="et_pb_slide_title">Treppe ins 5. Geschoss</h5><div class="et_pb_slide_content"><p style="text-align: justify;">Der Bereich um die Treppe wurde als einer der aktivsten Bereiche der Waldlust beschrieben. Unterhalb dieser Treppe befinden sich auch eines der &#8220;Spukzimmer&#8221; und das &#8220;Adele-B.-Zimmer&#8221;, das sich allerdings weiter hinten in Richtung der Bediensteten-Treppe befindet.</p>
<p>Foto: Sonja Nowara</p></div>
							<div class="et_pb_button_wrapper"><a class="et_pb_button et_pb_more_button" href="#">Klicks</a></div>
						</div>
					</div>
				</div>
				
				
				
			</div>
			<div class="et_pb_slide et_pb_slide_4 et_pb_bg_layout_light et_pb_slide_with_image et_pb_media_alignment_center" data-slide-id="et_pb_slide_4">
				
				
				<div class="et_pb_container clearfix">
					<div class="et_pb_slider_container_inner">
						<div class="et_pb_slide_image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1600" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Badewanne.jpg" alt="" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Badewanne.jpg 1200w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Badewanne-980x1307.jpg 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/Badewanne-480x640.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" class="wp-image-962" /></div>
						<div class="et_pb_slide_description">
							<h5 class="et_pb_slide_title">Badewanne im "Spukzimmer"</h5><div class="et_pb_slide_content"><p style="text-align: justify;">Bei diesem Zimmer handelt es sich um jenes, in dem die Gästin von dem Ereignis in der Badewanne berichtete. Auch Phantomanrufe soll es aus dem angrenzenden Schlafzimmer gegeben haben.</p>
<p>Foto: Sonja Nowara</p></div>
							<div class="et_pb_button_wrapper"><a class="et_pb_button et_pb_more_button" href="#">Klicks</a></div>
						</div>
					</div>
				</div>
				
				
				
			</div>
			<div class="et_pb_slide et_pb_slide_5 et_pb_bg_layout_light et_pb_slide_with_image et_pb_media_alignment_center" data-slide-id="et_pb_slide_5">
				
				
				<div class="et_pb_container clearfix">
					<div class="et_pb_slider_container_inner">
						<div class="et_pb_slide_image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1600" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/AdeleB-Zimmer.jpg" alt="" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/AdeleB-Zimmer.jpg 1200w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/AdeleB-Zimmer-980x1307.jpg 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/AdeleB-Zimmer-480x640.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" class="wp-image-961" /></div>
						<div class="et_pb_slide_description">
							<h5 class="et_pb_slide_title">Das "Adele-B.-Zimmer"</h5><div class="et_pb_slide_content"><p style="text-align: justify;">Dieses Zimmer wurde vermutlich völlig zufällig durch das Fernsehmagazin &#8220;Galileo&#8221; zum Zimmer der Adele B. auserkoren. Das eher kleine Zimmer zeichnet sich durch eine architektonische Besonderheit aus: ein kleines &#8220;Lichtfenster&#8221; im Flurbereich, das fälschlicherweise das Zimmer zum &#8220;Sterbezimmer&#8221; machte, obwohl es diese Lichtfenster auf jedem Stockwerk in diesen Eckzimmern befinden. Tatsächlich könnte es sich hier eher um die Bemühung handeln, den Garderobenbereich etwas heller zu machen.</p>
<p>Foto: Sonja Nowara</p></div>
							<div class="et_pb_button_wrapper"><a class="et_pb_button et_pb_more_button" href="#">Klicks</a></div>
						</div>
					</div>
				</div>
				
				
				
			</div>
			<div class="et_pb_slide et_pb_slide_6 et_pb_bg_layout_light et_pb_slide_with_image et_pb_media_alignment_center" data-slide-id="et_pb_slide_6">
				
				
				<div class="et_pb_container clearfix">
					<div class="et_pb_slider_container_inner">
						<div class="et_pb_slide_image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1600" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/grosserSaal2.jpg" alt="" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/grosserSaal2.jpg 1200w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/grosserSaal2-980x1307.jpg 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/02/grosserSaal2-480x640.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" class="wp-image-965" /></div>
						<div class="et_pb_slide_description">
							<h5 class="et_pb_slide_title">Der große Saal</h5><div class="et_pb_slide_content"><p style="text-align: justify;">Er gilt als einer der aktivsten Bereiche des Grandhotel Waldlust.</p>
<p>Foto: Sonja Nowara</p></div>
							<div class="et_pb_button_wrapper"><a class="et_pb_button et_pb_more_button" href="#">Klicks</a></div>
						</div>
					</div>
				</div>
				
				
				
			</div>
			
				</div>
				
			</div>
			
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="historischefakten" class="et_pb_row et_pb_row_37">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_39  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_113  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Gegenüberstellung der historischen Fakten</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_28 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_114  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im angrenzenden Berghang befinden sich tatsächlich Luftschutzbunker (Stollen). 2004/2005 wurde durch den Geschäftsführer und den Marketingchef kurzzeitig in Erwägung gezogen, diese Bunker geschäftlich zu nutzen. Die zwei zugemauerten Bereiche im Keller sind jedoch wie erwähnt aus den 1990er Jahren (Einbau des Wellnessbereichs).</p>
<p>Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, fand im Frühjahr 1900 nach relativ kurzer Bauzeit die Eröffnung mit nur 12 Zimmern statt. Geschäftsführer wird Ernst Luz jun. Wenige Jahre später fand bereits eine erhebliche Vergrößerung statt. Den 1. Weltkrieg überstand das Hotel weitgehend unbeschadet und avancierte nach Veräußerung des ebenfalls im Besitz der Familie Luz befindlichen Hotels am Bahnhof (das als Lazarett genutzt worden war) zum Haupthaus der Hoteliersfamilie. Es folgte der Anbau des Südflügels und der höchste Bekanntheitsgrad des Hauses mit internationalen Gästen in den 1920er und 1930er Jahren.</p>
<p>Im 2. Weltkrieg bezogen im Vorfeld des Frankreichfeldzuges von November 1939 bis Mitte Juni 1940 Teile eines Stabskommandos der Wehrmacht das Hotel als Stützpunkt. Dem Hotel wurde in diesem Zusammenhang ein militärischer Tarnanstrich verpasst. Während des Krieges wurden in den benachbarten ehemaligen Bergwerkstollen Luftschutzunterstände eingerichtet. Anfang 1942 erfolgte dann im Hotel – wie in zahlreichen anderen Hotels und Sanatorien in Freudenstadt – die Einrichtung eines Lazaretts. Wenige Monate nach Ende des 2. Weltkriegs wurde das durch die Kriegsnutzung ziemlich heruntergekommene Hotel als Lazarettstandort geschlossen und bald danach wieder für zivile Zwecke freigegeben.</p>
<p>Zunächst gab es Überlegungen, das Hotel als Sanatorium für Tuberkulosepatienten einzurichten. Die Eigentümerin Emilie Luz stellte im Sommer 1946 einen entsprechenden Antrag als „Versorgungskrankenhaus“, doch kam es offenbar zunächst nicht zu einem Vertragsabschluss. Überhaupt wollte die Familie Luz das Gebäude längerfristig wieder als Hotel reaktivieren. Anfang 1947 erfolgte seitens der Familie das Gesuch, in dem Hotel eine „Privatkrankenanstalt“ einrichten zu dürfen, als Hilfskrankenhaus für in Freudenstadt niedergelassene Ärzte. Noch im Frühjahr 1947 konnte der Betrieb aufgenommen werden, zu einem Zeitpunkt, als gerade einmal die Hälfte des sanierungsbedürftigen Komplexes verwendungsfähig war. Die Stadtverwaltung bemängelte aber von Anfang an die zu geringe Patientenanzahl und beobachtete den Betrieb äußerst kritisch. Diese Voreingenommenheit steigerte sich noch, als Ende 1948 der Hotelbetrieb wieder aufgenommen wurde, im selben Gebäude wie die Krankenanstalt. Die Räumlichkeiten für die Hotelgäste befanden sich dabei im Erdgeschoss und 1. Stockwerk, während in den oberen Stockwerken 4 und 5 weiterhin die Krankenanstalt eingerichtet war. Die Doppelfunktion wurde nur kurzzeitig geduldet: Das Landratsamt entzog die Erlaubnis zur Führung der Krankenanstalt und ließ durch das zuständige Innenministerium umfangreiche Untersuchungen, Ortsbegehungen und Gutachten durchführen.</p>
<p>Diese fielen ausgesprochen negativ aus, vor allem, was die räumliche Strukturierung und die medizinische Ausstattung anging. Beanstandet wurde aber auch, dass die Familie Luz das Krankenhaus offensichtlich nur aus „merkantilen Gesichtspunkten“ betreibe und im ständigen Streit mit der ärztlichen Leitung liege. Ein Gutachter merkte gar an, dass sämtlichen Mitgliedern der Familie Luz alle moralischen, sozialen und ethischen Voraussetzungen zur Führung eines Krankenhauses fehlen würden. Die Familienmitglieder würden sich untereinander in ständigem Streit befinden, wobei sich diese offenen Auseinandersetzungen gar negativ auf die Atmosphäre im Haus auswirkten. Auch die Angestellten würden überwiegend sehr schlecht behandelt werden. Teilweise wurde das medizinische Personal genötigt, im Hotelbetrieb mitzuhelfen und kaum ein Angestellter hatte einen regulären Arbeitsvertrag. Besonders der jüngste Sohn, bezeichnet als „ausgesprochener Psychopath“ wäre unberechenbar und Schikanen an den Patienten, Gästen und den Angestellten seien praktisch an der Tagesordnung. Es kam, wie es kommen musste: Ab Anfang 1950 durfte die „Privatkrankenanstalt“ nicht mehr weitergeführt werden. </p>
<p>Der Tod der Hotelchefin Emilie Luz Ende 1949 fiel damit in eine kritische Phase. Seit 1900 hatte Emilie das Hotel gemeinsam mit ihrem Mann erfolgreich geführt und maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Hoteldynastie Luz. Als Ernst Luz jun. 1935 starb, avancierte seine Gattin zur Alleininhaberin und sie erarbeitete sich schon zu Lebzeiten einen weit über Freudenstadt hinausreichenden hervorragenden Ruf. Als sie dann hochbetagt starb, kam dies trotz ihres bereits kränklichen Gesundheitszustandes, überraschend. Noch am Morgen ihres Todes hatte sie sich persönlich um die Zimmer gekümmert.</p>
<p>Nach ihrem Tod fungierte im Hotel eine Erbengemeinschaft, an deren Spitze sich der übel beleumdete jüngste Sohn befand. Der wollte wiederum ein „Sanatorium für innere Kranke und Nervöse“ führen, was aber erneut abgelehnt wurde. Damit versiegte eine zuvor wichtige Finanzquelle, und auch sein Versuch, eine Entschädigung für die Beschlagnahme des Hotels durch Besatzungstruppen zu erzielen, wurde abgewiesen.<br />Dennoch schaffte es die Erbengemeinschaft für rund zwei Jahrzehnte einen einigermaßen gut funktionieren Hotelbetrieb zu generieren. Geführt wurde das Haus dabei bis in die sechziger Jahre durch den jüngsten Sohn und seiner beiden Schwestern <a href="#16">[16]</a>.</p>
<p>Mitte der Siebziger Jahre muss dann die letzte Schwester verstorben sein und es fand sich innerfamiliär niemand mehr, der den Betrieb fortführen wollte. Das Hotel wurde versteigert. Ende der 70er Jahre folgte die erstmalige Schließung für vier Jahre. Nach mehrmonatiger Umbau- und Renovierungsphase kam es zu einer Neueröffnung als Sporthotel. Weitere, teils dubiose Besitzerwechsel gab es in der ersten Hälfte der 1990er Jahre. Bis 1994 stand das Hotel dann leer und wurde dann nach mehreren Reaktivierungsversuchen 2005 endgültig geschlossen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="fazitigpp" class="et_pb_row et_pb_row_38">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_40  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_115  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Fazit durch das IGPP</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_29 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_116  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das IGPP stuft die Berichte als größtenteils authentisch ein. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass das Haus optimale Bedingungen bietet für viel Formen von Wahrnehmungstäuschungen und für Fehlfunktionen diverser Geräte und Installationen aufgrund der veralteten und renovierungsbedürftigen Haustechnik. Bei genauerer Untersuchung könnte also vermutlich hier eine Ursache für einige der berichteten Phänomene gefunden werden. Die Architektur des Gebäudes (lange Gänge, verschachtelte Räume, Anbauten) macht es zu einem geeigneten Ort für Spukphänomene. Einige der bestehenden Mythen konnten bestätigt werden (z.B., dass es sich bei dem Gemälde der jungen Frau im Treppenhaus tatsächlich um Emilie Luz handelte), andere wurden widerlegt (z.B., dass Emilie Luz eines gewaltsamen Todes starb).</p>
<p>Das IGPP schließt:<br />„Möglicherweise haben wir es beim Schlosshotel mit einem Spukort im status nascendi <a href="#17">[17]</a> zu tun, der dabei ist, (s)einen persistenten Spukmythos heraus zu mendeln… was gelingen könnte, wenn die historische Dimension nicht weiter zunehmend entkernt, d.h. der „Ausverkauf“ von geschichtlichen Gegenständen weiterbetrieben wird, wie es in jüngerer Vergangenheit anscheinend schon mehrfach geschehen ist;  bzw. wenn nicht die Abrissbirne dem ganzen Spuk ein Ende bereitet.“ <a href="#18">[18]</a></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="get" class="et_pb_row et_pb_row_39">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_41  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_117  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>8. Gegenüberstellung mit den Ergebnissen des Ghosthunter Explorer-Team</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_30 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_118  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Erste Untersuchung 20. Februar 2016:</em><u><br /></u>Bereits bei der ersten Untersuchung wurde – ohne das Wissen, dass sich das Lazarett und das Privatkrankenhaus im 4. und 5. Stock befunden hatten – eben insb. das 4. Stockwerk als besonders „aktiver“ Bereich wahrgenommen.</p>
<p>Weitere (aufgezeichnete) Phänomene:</p>
<ul>
<li>Deutliches Klopfen unter dem Tisch im Saal</li>
<li>Großer Schatten aus Richtung der Bar</li>
<li>Aufzeichnung einer Mädchenstimme an der Treppe zum 5. Obergeschoss</li>
<li>Extremes Unwohlsein der Anwesenden im 4. Stockwerk</li>
<li>Gefühl, dass mir (Sonja) etwas von oben nach unten folgt</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Zweite Untersuchung, ebenfalls 2016:</em></p>
<ul>
<li>Berührung im Zimmer neben im Galileo-Fernsehbeitrag als „Adele B.-Zimmer“ deklarierten Raum</li>
<li>Im 4. Stockwerk in einem der vorderen Räume starker Geruch, wie er bei alten Menschen auftritt</li>
<li>Gefühl des Beobachtetwerdens im 4. Stock</li>
<li>Sonja hat das Gefühl, dass eine alte Dame die Treppe (aus dem 5. Stock) herunterkommt</li>
<li>Schattensichtung im Saal</li>
<li>Stock, Zimmer 124, Empfindung einer Präsenz bei der Vorbegehung, Schattensichtung</li>
<li>Haupttreppe: André (Team PRG-NDS) hat fas Gefühl, festgehalten zu werden</li>
<li>Laute Schritte im 4. OG</li>
<li>Melodische Stimme (Treppenaufgang 4. OG)</li>
<li>Tische-/Stühlerücken im Foyer</li>
<li>Extremer Geruch nach frischem Kaffee im 1. OG</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dritte Untersuchung (48-Stunden-Experiment, 06.-08.07.2018):</em></p>
<ul>
<li>Wieder erscheint der 4. Stock als der aktivste</li>
<li>Klopfen und Schritte im 1. OG</li>
<li>Zimmer 436 Energieaufbau</li>
<li>Spürbare Energie im Bereich neben der Bar (Kommentar: „Mir wird kalt“ – Parascope reagiert)</li>
<li>Nach Triggern Schritte im Flur (gehört im 1. OG; kurzer „Kontrollbesuch“ in einem Zimmer</li>
<li>Viermaliges „Hallo“</li>
<li>Porzellanklirren im Flur (dort war ein Kaffee-Movetest aufgebaut)</li>
<li>Persönlichkeitsveränderungen, Stimmungsschwankungen, Aggressivität</li>
<li>Weibliche und männliche Stimme im 5. OG</li>
<li>Interessanter Verlauf einer Spirit-Box-Session im Dachgeschoss (Bedienstetenzimmer)</li>
<li>Änderung der Lichtverhältnisse (Saal)</li>
<li>Schritte</li>
<li>Zweimaliges Klopfen nach Aufforderung</li>
<li>Signifikante Kälteveränderung, Luftzug, dann Parascope</li>
<li>Akkus plötzlich leer im Saal</li>
<li>Im Saal diverse Schattensichtungen, Klopfen, Schrittgeräusche</li>
<li>Unterbrechung der Sitzung, weil die Atmosphäre und Stimmung zu geladen waren (enorme Traurigkeit und Aggression)</li>
<li>Gruppendynamik (Stellvertretersyndrom: Alle hatten das Gefühl, eine der anwesenden Wesenheiten [Mann, Frau, Mädchen] – das Mädchen – beschützen zu müssen</li>
<li>Psychosomatische Symptome bei mehreren Personen (Bauchschmerzen)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Technische Aufzeichnungen:</em></p>
<ul>
<li>Schatten im Spiegel</li>
<li>Geräusch im Speisesaal bei Abwesenheit aller Personen</li>
<li>Schatten, obwohl niemand im Gebäude ist</li>
<li>Erstaunliche Anzahl unterschiedlicher Geräusche im 4. Stock, obwohl sich niemand im Gebäude befunden hat. Bei Rückkehr der Personen ins Gebäude reißt die Geräuschanhäufung plötzlich ab</li>
<li>EVP „Neeeiin“ aus dem 4. Stock, als sich ein Team im 3. Stock abspricht, „jetzt Feierabend“ zu machen</li>
<li>EVP Speisesaal auf die Frage, ob zu viele Personen die Energie eindämmen könnten: ein sehr aggressives „Nein“</li>
<li>Teammitglied Sunny hört im 3. OG erst einen Aufprall, dann scheint etwas auf sie zu zurennen</li>
<li>Sehr schneller Schatten im 4. OG</li>
<li>Im 4. OG männliche Stimme, die den Namen „Anja“ sagt</li>
<li>Im „Teezimmer“ (neben der Bar bzw. daran anschließend, vielleicht identisch mit dem als „Kaffeehaus“ bezeichneten Raum, Geräusch als ob jemand auf Flaschenhals bläst (dasselbe Geräusch wurde zwei Jahre später wieder aufgezeichnet)</li>
<li>Mehrere Technische Ausfälle über Nacht</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Vierte Untersuchung, September 2020:</em></p>
<p>Zunächst einmal war jemand vom Verein während eines großen Teils der Untersuchung auf eigenen Wunsch anwesend. Diese Person, Michael R., berichtete selbst von mutmaßlichen paranormalen Phänomenen (Schattensichtungen, Schritte, körperlose Stimmen), erzählte aber auch von einem Team, dessen Ergebnisse ihn beeindruckt hätten. So gäbe es als „Geistwesen“ zwei Mädchen im Alter von vier und 16 Jahren und mindestens einen alten Mann. Ein Dienstmädchen sei vergewaltigt worden. Laut des Mediums dieser Gruppe, die namentlich nicht genannt wurde, seien „ganz schreckliche Dinge“ im Hotel geschehen. Die Vergewaltigung wurde laut Michael R. angeblich von einem ehemaligen Mitarbeiter des Hotels bestätigt.</p>
<p>Beim 48-Stunden-Experiment war der Eindruck entstanden, dass es „Kontakt“ mit einem jungen Mädchen gegeben hatte, das von einem älteren Mann („Onkel“) vergewaltigt wurde. Auch ein Dienstmädchen spielte eine Rolle, zum einen, weil es ebenfalls vergewaltigt worden war, zum anderen, weil es den Missbrauch nicht hatte verhindern können. Auf die Kommunikation dieser Empfindungen war damals bewusst verzichtet worden, sodass kein anderes Team von einer Beeinflussung betroffen sein konnte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Weitere Phänomene:</em></p>
<ul>
<li>Während des Triggerns im 1. OG Geräusch, als würde sich jemand anschleichen, ca. 1,20 m großer Schatten in einer Tür, Flüstern (weibliche Stimme)</li>
<li>Gestalt läuft neben der Bar lang</li>
<li>Stuhl im Saal wackelt</li>
<li>Lichtveränderungen, Kälteeinbrüche im Saal</li>
<li>Plötzliche Akkuentladungen im Saal</li>
<li>Eindruck/Wahrnehmung einer älteren, dünnen Frau auf dem Bett in Zimmer 520, die im Verlauf unkooperativ wird und den vermeintlichen Täter (des ebenfalls vermeintlichen Missbrauchs) schützt</li>
<li>Im Zimmer 520 im weiteren Verlauf Schattensichtungen und Schritte</li>
<li>Im 2. OG starkes Unbehagen bei einem Teammitglied</li>
<li>Im Saal hatte ein Teammitglied den Eindruck, als würde sich ein „weißer Schleier“ über die Szenerie legen</li>
<li>Plätschergeräusch im 5. Stock, das von zwei Personen unabhängig voneinander wahrgenommen wird</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Technische Aufzeichnungen:</em></p>
<ul>
<li>Klopfgeräusche auf Nachfrage</li>
<li>LED-Bewegungsmelder im 5. Stock reagiert zweimal, einhergehend mit Knacken oder Klopfen</li>
<li>Lichtanomalie in der Bar</li>
<li>Aufzeichnung einer Stimme im Hintergrund (unverständlich)</li>
<li>Deutliches Knarren oder Fußschritt an IR-Kamera als sich niemand in der Nähe befindet</li>
<li>Sehr schneller Schatten im Saal</li>
<li>Singsang oder ähnliches Stimmphänomen</li>
<li>Zwei weitere Stimmgeräusche, eines davon abfällig</li>
<li>Sehr deutliche Schritt- und Klopfgeräusche</li>
<li>Kindersummen im 1. OG</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Vorläufiges Fazit:</em></p>
<p>Es zeigt sich, dass einige der aufgezeichneten und erlebten Phänomene mit den von den Mitarbeitern berichteten Auffälligkeiten – die dem Ghosthunter Explorer-Team bis 2021 nicht bekannt waren! – übereinstimmen. Dazu gehören:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Technisch aufgezeichnete Anomalien</em></p>
<ul>
<li>Lichtanomalien in der Bar</li>
<li>Weibliche Stimme (Singsang)</li>
<li>Technische Geräte versagen aufgrund von leeren Akkus</li>
<li>Schattensichtungen</li>
<li>Mimickri-Geräusche (Fußschritte)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wahrnehmungen</em></p>
<ul>
<li>Kälteeinbrüche</li>
<li>Beobachtetwerden</li>
<li>Unwohlsein</li>
<li>Psychosomatische Phänomene (Schmerzen)</li>
<li>Teils extreme Persönlichkeitsveränderungen</li>
</ul>
<p>Dabei ist nochmals hervorzuheben, dass viele der im Abschlussbericht des IGPP beschriebenen Phänomene und Informationen keinen Zugang in die Presse gefunden haben und uns somit gänzlich unbekannt waren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Insbesondere zählen dazu:</em></p>
<ul>
<li>Nutzung des vierten und fünften Stockwerks als Lazarett bzw. Privatkrankenhaus</li>
<li>Lichtveränderungen</li>
<li>Grundsätzlich die Bar als „aktiver“ Ort</li>
<li>Die singende Frauenstimme</li>
<li>Persönlichkeitsveränderungen</li>
</ul>
<p>Von Bedeutung ist vielleicht auch die im 4. Stock aufgezeichnete EVP mit einem deutlichen „Neeeiin“ als Bestätigung der Wahrnehmung eines Schreies auf der Gästetoilette, „wie wenn eine Frau in einen Abgrund gestoßen und laut ‚Nein!‘ schreien würde“ (Frau F.).</p>
<p>Die Massivität und Lautstärke der Fußschritte scheint sich signifikant zu unterscheiden von den Berichten. Das Ghosthunter Explorer-Team hatte nie das Gefühl, „Stöckelschuhe“ zu hören, vielmehr – und das belegen auch die Aufzeichnungen – schien es sich um schwere, klar abgegrenzte Schritte zu handeln. Auch die Streitereien innerhalb der Familie Luz und der „psychopathische“ Sohn sind neue Informationen gewesen. Die Erfahrung zeigte zudem, dass, je länger man sich im Gebäude aufhält, desto intensiver/massiver die Phänomene auftraten. Einen besonderen Stellenwert nahm hierbei die Möglichkeit der Persönlichkeitsveränderung ein, sowie eine damit zusammenhängende Gruppendynamik. Dieses Phänomen hatten wir bereits umfangreich festgestellt, noch bevor uns bekannt war, dass andere Personen ebenfalls davon berichtet hatten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Bericht des IGPP konnte das Ghosthunter-Explorer Team zudem folgende Feststellungen machen:</p>
<p>Das „Problemzimmer“ 434, das als „Sterbezimmer“ deklariert wurde, ist keinesfalls als solches anzusehen. Vielmehr haben auch die anderen Zimmer in den unteren Stockwerken exakt denselben Schnitt und verfügen entsprechend ebenfalls über das kleine Fenster im Räumchen neben dem Flur. Auch eine Verbindung Sterbezimmer mit dem Privat-Krankenhaus ist unwahrscheinlich; beide Fahrstühle eignen sich nicht dazu, Bahren oder Betten zu transportieren. Zudem ist fraglich, ob der Gesundheitszustand der Patienten tatsächlich so schwerwiegend gewesen sein kann; es ist ja außerdem von einer „geringen Patientenanzahl“ die Rede <a href="#19">[19]</a>.</p>
<p>Dass in diesem Zimmer (434) Emilie Luz starb, scheint ebenfalls unwahrscheinlich zu sein. Zu diesem Zeitpunkt (1949) war dort wohl noch das Privatkrankenhaus untergebracht. Das Verhältnis zwischen den Ärzten und der Familie Luz soll laut Gutachten nicht besonders gut gewesen sein. Das Krankenhaus existierte ab 1947; Ende 1948 öffnete das Hotel parallel im Erdgeschoss und im ersten Stockwerk. Erst zu Beginn des Jahres 1950 (nach Emilies Tod) wurde der Krankenhausbetrieb eingestellt. Da die näheren Umstände zum natürlichen Tod der Hotelerbin nicht bekannt sind, bleiben Fragen offen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Neue Erkenntnisse aufgrund der Untersuchung am 17. April 2021: </em></p>
<p>Für die Untersuchung wurden G.E.T. freundlicherweise Kopien der besagten Bilder von Emilie Luz und dem „Bischof“ zur Verfügung gestellt. Es wurden allerdings keine Auffälligkeiten festgestellt, nachdem Kopien der Bilder an ihrem ursprünglichen Verweilort aufgestellt/aufgehängt worden waren. Wie bereits erwähnt, konnte das „Sterbezimmer“ als Mythos entlarvt werden, da der Schnitt dieses Zimmers auf allen Etagen derselbe ist. Bei dem kleinen Fenster handelt es sich einfach um ein Lichtfenster für den ansonsten fensterlosen begehbaren Kleiderschrank.</p>
<p>Der von einem Gast berichtete Vorfall in der Badewanne von Zimmer 428 hielt einer Überprüfung vor Ort ebenfalls nicht stand. Die Badewanne ist ungewöhnlich geschnitten und wird in Richtung Zimmertür enger. Das breite Ende schließt direkt mit der Wand ab. Laut Bericht reiste das Paar ab, weil die in der Wanne liegende Frau „von hinten“ berührt worden und sie dann festgestellt habe, dass ihr Freund aber die ganze Zeit im Zimmer gewesen sei. Um „von hinten“ berührt zu werden, hätte die Frau allerdings recht unbequem mit dem Kopf Richtung Zimmer und damit im engen Teil der Wanne liegen müssen. Auffällig ist auch, dass ausgerechnet dieses „Problemzimmer“ gleichzeitig werbewirksam im damaligen Hotelprospekt als „Hochzeitszimmer“ beworben wird.</p>
<p>Der Verbleib der Originalgemälde bleibt leider ungeklärt. Sie sind irgendwann nach Schließung des Hotels verschwunden oder wurden verkauft.</p>
<p>Auch die Lage der Privaträume der Familie Luz bleibt unklar. Vermutlich hat die Familie – so mutmaßt Herr Schmidt vom Verein für Kulturdenkmäler Freudenstadt – anfangs noch in der Stadtvilla gewohnt. Später könnten sich die Privatgemächer rechts am Ende des Speisesaals hinter der Küche befunden haben. Eine eingebaute Wohnung inklusive Küche im 1. Stockwerk ist jedenfalls deutlich später entstanden. Die Zimmer der ursprünglichen Bediensteten dürften sich im unterhalb des Hotels als Ruine erhaltenen Bedienstetenhaus befunden haben, wobei Herr Schmidt meint, dass evtl. auch dass an das Hotel grenzende „Haus Salem“ als Unterkunft gedient haben könnte.</p>
<p>Einen Hinweis auf den „psychopathischen“ Sohn, Willy Luz, liefert ein Zeitungsartikel über André Seger, der 1966/67 als Konditor in der Waldlust gearbeitet hatte. Darin heißt es: „Willy Luz, der andere Direktor [neben „Frau Harlacher“], sei im Betrieb weniger präsent gewesen – ‚der hatte auch anderes im Kopf‘, drückt sich Seger vieldeutig aus“. <a href="#20">[20]</a></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="gesamtfazit" class="et_pb_row et_pb_row_40">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_42  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_119  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>9. Gesamtfazit</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_31 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_120  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das Schlosshotel oder Grandhotel Waldlust gehört auch in der Retroperspektive im Jahr 2023 noch zu den phänomenologisch interessantesten Orten, die ich persönlich kenne. Es war allerdings auffällig, dass es bei der fünften und letzten Untersuchung mit dem Ghosthunter Explorer-Team zu deutlich weniger Auffälligkeiten gekommen ist.  Eine mögliche Ursache könnte sein, dass insbesondere in den letzten Jahren erhebliche Veränderungen am Interieur des Gebäudes vorgenommen worden sind und einige Zimmer inzwischen einer neuen Nutzung zugeführt wurden. Ein Großteil des ursprünglichen Interieurs wurde entfernt oder ersetzt.</p>
<p>Die Verantwortlichen des Vereins distanzieren sich immer mal wieder von einem potentiellen Einsatz des Hotels als Untersuchungsort für Ghosthunter. Dabei werden allerdings die falschen Mythen durchaus durch Postings entsprechender Artikel in den sozialen Medien befeuert. Glaubt man neueren Aussagen bei Fototouren, die von Vereinsmitgliedern getätigt wurden, sollen auch die bisher angebotenen Führungen und Fototouren zukünftig eingestellt werden.</p>
<p>Auf der Homepage des Vereins ist inzwischen folgendes zu lesen:<br /><em>&#8220;In der Presse und in den sozialen Medien hält sich auch recht hartnäckig das Gerücht, dass eine Hotelbesitzerin mit dem Namen &#8216;Adéle B&#8217; in einem Zimmer des Hotels ermordet worden sei und seither als Geist in der Waldlust umherspukt. Zum Leidwesen der &#8216;Geisterjäger&#8217; muss man zugeben, dass es eine Hotelbesitzerin &#8216;Adéle B&#8217; gar nie gab und, dass die echte Hotelbesitzerin eines ganz natürlichen und völlig unspektakulären Todes gestorben ist&#8221;</em> <a href="#21">[21]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_41">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_43  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_121  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>10. Quellen und Fußnoten</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_32 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_122  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span>[1]</span> Huwiler, Sira (2005): Schlosshotel Waldlust &#8211; das Haus der gruseligen Phänomene. Online verfügbar unter: https://travelbook.de/orte/scary-places/schlosshotel-waldlust-das-geister-hotel-im-schwarzwald. Zuletzt geprüft am 13.02.2024.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_123  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung (2004): Neuer Anlauf im &#8220;Waldlust&#8221;. Online verfügbar unter: https://www.ahgz.de/hotellerie/news/neuer-anlauf-im-waldlust-101975. Von der dort erwähnten 2. Pächterin ist im Abschlussbericht des IGPP keine Rede. </p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_124  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] &#8220;Adi&#8221; fungiert im Untersuchungsbericht als Spitzname des Pseudonyms ‚Adele‘. Die historische Persönlichkeit Emilie Luz wurde „Emily“ genannt.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_125  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] <span style="color: #050505;">Mayer, Gerhard; Schetsche, Michael (2011): N gleich 1. Methodologie und Methodik anomalisitscher Einzelfallstudien. Schriftenreihe der Gesellschaft für Anomalistik (4). S.162. Endingen-Neckarhausen: Gesellschaft für Anomalistik.<br /></span></p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_126  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] „Der überschaubare Zeitraum, währenddessen solche Dinge stattfanden, umfasst ca. 10 Jahre&#8221;. Ebd., Seite 162 – Also Mitte der 1990er Jahre, persönliche Anmerkung.<span style="color: #050505;"><br /></span></p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_127  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] Ebd., S. 168.<span style="color: #050505;"><br /></span></p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_128  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] Ebd., S. 240 ff.<span style="color: #050505;"><br /></span></p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_129  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] OBE oder AKE: Out of Body Experience bzw. Außerkörperliche Erfahrung (Anmerkung der Autorin).<span style="color: #050505;"><br /></span></p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_130  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] <span style="color: #050505;">Hier kommen mehrere Zimmer in Frage, die den Anforderungen einer „Suite“ entsprechen würden (Wohnzimmer, Badezimmer, Schlafzimmer, teilweise 2. Schlafzimmer).</span></p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_131  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[10] Retrokognition bezeichnet eine Form des angebl. „Zurücksehens“ oder der „Nachhersage“ eines Ereignisses oder Sachverhaltes aus der Vergangenheit, ohne dass hierfür rationales Wissen zum Zeitpunkt des Zurücksehens zur Verfügung gestanden hätte. Wikipedia (2010): Rekognition. Online verfügbar unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Retrokognition. Zuletzt geprüft am 13.02.2024.</p></div>
			</div><div id="11" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_132  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[11] Hier sind die zeitlichen Zusammenhänge unklar: Frau C. kam erst 1999 ins Hotel, der dubiose Ausverkauf fand aber bereits 1995 statt. Der als Zeuge genannte „Herr B.“ ist gar erst ab 2004 als Geschäftsführer belegt, wird ab 4/2003 als „im Hotel wohnend“ erwähnt. Der Vorfall kann dann ja aber von beiden nicht beobachtet worden sein.</p></div>
			</div><div id="12" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_133  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[12] <span style="color: #050505;">Mayer, Gerhard; Schetsche, Michael (2011): N gleich 1. Methodologie und Methodik anomalisitscher Einzelfallstudien. Schriftenreihe der Gesellschaft für Anomalistik (4). S. 180. Endingen-Neckarhausen: Gesellschaft für Anomalistik.<br /></span></p></div>
			</div><div id="13" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_134  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[13] Ebd., S. 214 ff.<span style="color: #050505;"><br /></span></p></div>
			</div><div id="14" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_135  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[14] Gerhard Mayer vermutete einen Zusammenhang mit dem Schnitt des Zimmers, das über einen abgetrennten Raum verfügt, in dessen Wand ein kleines Sichtfenster eingelassen ist. Dazu an späterer Stelle mehr.<span style="color: #050505;"><br /></span></p></div>
			</div><div id="15" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_136  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[15] Auch das macht wenig Sinn, da es sich um ein kleines, gewöhnliches Zimmer handelt, während sich der Privatbereich wohl eher im 5. Obergeschoss befand.<span style="color: #050505;"><br /></span></p></div>
			</div><div id="16" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_137  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[16] Im Internet fehlen neben den Informationen zu Emilie Luz auch sämtliche Informationen zu den drei Kindern.<span style="color: #050505;"><br /></span></p></div>
			</div><div id="17" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_138  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[17] „im Entstehen, im Werden begriffen“ (Definition lt. Duden)<span style="color: #050505;"><br /></span></p></div>
			</div><div id="18" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_139  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[18] <span style="color: #050505;">Mayer, Gerhard; Schetsche, Michael (2011): N gleich 1. Methodologie und Methodik anomalisitscher Einzelfallstudien. Schriftenreihe der Gesellschaft für Anomalistik (4). S. 239 ff. Endingen-Neckarhausen: Gesellschaft für Anomalistik.<br /></span></p></div>
			</div><div id="19" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_140  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[19] <span style="color: #050505;">Ebd., S. 224.<br /></span></p></div>
			</div><div id="20" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_141  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[20] <span style="color: #050505;">https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.freudenstadt-die-heimkehr-des-einstigen-konditors.a31e9f7ae27d-4ef1-9dc8-cf18ce70ebbf.html; Bericht vom 28.02.2014. Derzeit nicht online verfügbar. Zuletzt geprüft am 19.02.2024.<br /></span></p></div>
			</div><div id="20" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_142  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[21] <span style="color: #050505;">Denkmalfreunde Waldlust e.V. (2024): 120 Jahre Waldlust: &#8220;Flotter Stil und frischfroher Anstrich&#8221;. Online verfügbar unter: https://waldlust-denkmal.de/informationen/. Zuletzt geprüft am 19.02.2024.<br /></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
