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		<title>Die &#8220;Dämonologen&#8221;: Ed und Lorraine Warren</title>
		<link>https://para-wiki.de/die-daemonologen-ed-und-lorraine-warren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2025 17:42:43 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#demonologist">2. How to become a demonologist</a><br /><a href="#fallbeispiele">3. Fallbeispiele</a><br /><a href="#kritik">4. Kritik</a><br /><a href="#wasbleibt">5. Was bleibt</a><br /><a href="#quellen">6. Quellen und Fußnoten</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Bis heute genießen Ed und Lorraine Warren einen mystischen, nahezu überirdischen Ruf. Auf ihren angeblich wahren Fällen beruhen zahlreiche Hollywood-Horror-Produktionen, darunter das <em>Conjuring</em>-Universum <a href="#1">[1]</a>. Der selbsternannte „Dämonologe“ Ed Warren und seine angeblich mediumistische Frau Lorraine behaupten selbst, in die bekanntesten Poltergeist-Fälle involviert gewesen zu sein, darunter Amityville <a href="#2">[2]</a> und Enfield <a href="#3">[3]</a>. Sie sind außerdem Autoren zahlreicher Bücher <a href="#4">[4]</a>. Dieser Artikel versucht das Leben der beiden „Geisterjäger“ zu beleuchten und einen kleinen Einblick in ihre Fälle und Arbeitsweise zu geben <a href="#5">[5]</a>. </p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. How to become a demonologist</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Edward Warren Miney wurde am 7. September 1926 in Bridgeport, Connecticut, geboren. Angeblich traten bereits in dem Haus, in dem er mit seinem Vater lebte, paranormale Phänomene auf, darunter fliegende Objekte und Apparitions <a href="#6">[6]</a>. 1943 ging Ed zur United States Navy und diente im Zweiten Weltkrieg an Bord eines US-Handelsmarineschiffes. Seine Frau Lorraine Rita Moran wurde am 31. Januar 1927 ebenfalls in Bridgeport, Connecticut, geboren und behauptete ebenfalls, sehr früh Auren um Menschen herum gesehen zu haben. Sie lernten sich noch während des Zweiten Weltkriegs auf einer Künstlerschule kennen und heirateten noch während Eds Navy-Zeit <a href="#7">[7]</a>. Durch ihr gemeinsames Interesse an paranormalen Phänomenen reisten sie quer durch New England und suchten nach unheimlichen Orten oder Menschen, die angeblich unter unerklärlichen Ereignissen litten. Sämtliche Kenntnisse und Fähigkeiten brachten sich die Warrens selbst bei – so entschied Ed offenbar ab einem ungenannten Zeitpunkt, dass er fortan „Dämonologe“ sei. 1952 gründete das Ehepaar die <em>New England Society for Psychic Research </em>(NESPR), hielt Vorträge und veröffentlichte erste Artikel.</p>
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			</div><div id="fallbeispiele" class="et_pb_row et_pb_row_3">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Fallbeispiele</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Annabelle (1970)<br /></strong>Einer der ersten Fälle der Warrens war nach ihren eigenen Angaben der einer besessenen Puppe. Zwei Zimmergenossinnen behaupteten, dass ihre Raggedy Ann-Puppe von dem Geist einer jungen Frau besessen sei und sich bewege. Die Warrens machten kurzen Prozess – sie nahmen die Puppe einfach mit, um sie in ihrem eigenen „Museum“ auszustellen. Seitdem sitzt „Annabelle“ in einem einfachen Schränkchen hinter Glas, auf dem werbewirksam steht, dass es keinesfalls geöffnet werden dürfe.<strong><br /></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Perron-Familie (1971)<br /></strong>Das Zuhause der Familie wurde angeblich von dem bösartigen Geist einer Hexe heimgesucht („Bathseba“, die dort im frühen 19. Jahrhundert gelebt hatte). Nachdem Carolyn Perron nach einer durch Ed und Lorraine initiierten Séance einen Zusammenbruch erlitt, warf die Familie die Warrens raus. Die Familie blieb in dem Haus wohnen, bis sie sich zehn Jahre nach Beginn der Ereignisse einen Umzug leisten konnte – spätestens zu diesem Zeitpunkt endeten die Phänomene. Allerdings stellte sich heraus, dass die angebliche Hexe zwar durchaus eine reale Person gewesen, damit aber der Wahrheitsgehalt der Geschichte auch schon erschöpft war. Zudem wird inzwischen der ganze Fall in Frage gestellt und vermutet, dass es sich um einen Versuch der Familie Perron handelte, zu Geld zu kommen. Das Haus wurde nach dem Wegzug der Familie wieder bewohnt und der damalige Besitzer gab an, nichts Ungewöhnliches erlebt zu haben – außer, dass nach der Filmveröffentlichung (<em>The Conjuring</em>, 2013) unzählige Vandalen vor Ort gewesen seien. Das Haus steht heute paranormalen Untersuchungen offen und hat sich damit selbst finanziert. Die Perrons behaupten bis heute, dass ihre Geschichte stimmte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Amityville<br /></strong>Noch vor der <em>Conjuring</em>-Reihe machte dieser Fall Furore. Unzweifelhaft gab es hier eine echte Tragödie, als Ronald DeFeo Jr. 1974 seine gesamte Familie erschoss. Als die Familie Lutz ein Jahr später einzog und angeblich direkt paranormale Vorfälle erlebte (die allerdings RSPK-typisch der Familie zur Mutter von Mrs. Lutz folgten), führten die Ereignisse dazu, dass die Familie das Haus nach nur 28 Tagen wieder verließ. Erst nach dieser mutmaßlichen Flucht betraten die Warrens mit einem Fernsehteam das Haus und führten eine Séance durch – nachdem die Lutzes eine andere Untersuchung durch den damaligen Leiter des <em>Parapsychology Institute of America</em>, Dr. Stephen Kaplan, abgelehnt hatten, da dieser gleich klarstellte, dass er auch einen möglichen Hoax veröffentlichen würde. Die Warrens führten die paranormalen Ereignisse auf einen Indianerfriedhof zurück, der sich auf dem Grundstück des Hauses befände. Kaplans Misstrauen war nach der plötzlichen Absage allerdings geweckt und er untersuchte den Fall selbständig weiter. Bald stellte sich heraus, dass die Lutzes ein starkes finanzielles Motiv hatten und die Beschreibung der Ereignisse nicht mit den Gegebenheiten vor Ort übereinstimmte; so wies beispielsweise die Eingangstür, die angeblich aus den Angeln gerissen worden war, keinerlei Beschädigungen auf. Zusammen mit weiteren Unklarheiten – so konnte auch die Behauptung der Warrens hinsichtlich eines angeblichen Indianerfriedhofes klar dementiert werden &#8211; führte dies schließlich dazu, dass Amityville heute gemeinhin als „Hoax“ gebrandmarkt gilt.<strong><br /></strong><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="https://para-wiki.de/der-poltergeist-von-enfield/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Der Poltergeist von Enfield">Enfield (1977)</a><br /></strong>Während der Fall an sich zu den am besten dokumentierten Poltergeistfällen weltweit gehört, war die oft zitierte Beteiligung der Warrens schlicht nicht vorhanden. Die Ermittlungen leiteten SPR-Mitglieder <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Guy_Lyon_Playfair" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Guy Lyon Playfair">Guy Lyon Playfair</a> und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Maurice_Grosse" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Maurice Grosse">Maurice Grosse</a>. Obwohl auch hier Vorwürfe aufkamen, dass es sich um einen Hoax, initialisiert durch die Kinder, handelte, sprechen die Dokumente und zahlreiche Aufnahmen gegen diese Annahme. Die Warrens waren jedenfalls überzeugt, dass auch hier ein Dämon am Werk war und reisten uneingeladen nach Enfield. Dort allerdings wurden sie direkt abgewiesen: Playfair hatte an dem Versprechen, Ruhm und Geld mit dem Fall machen zu können, kein Interesse und die betroffene Familie selbst kannte die Warrens überhaupt nicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Arne Johnson (1981)</strong><br />Am 16. Februar 1981 tötete der 19-jährige Arne-Cheyenne Johnson seinen Vermieter nach einem heftigen Streit mit mehreren Messerstichen. Die Polizei war nicht schlecht überrascht, als einen Tag später die Warrens anriefen und behaupteten, dass Arne vom Teufel besessen gewesen sei – und zwar bereits seit einigen Monaten und aufgrund eines eigentlich anderen Falles, den des 11-jährigen David Glatzel. Arne war mit Davids älterer Schwester liiert und hat mitbekommen, dass der Junge seit Monaten unter nächtlichen Alpträumen und Halluzinationen litt. Die hinzugezogenen Warrens behaupteten augenblicklich, dass David besessen sei und führten mehrere Exorzismen durch. Während eines solchen Events bot Arne an, dass der Teufel statt in David doch in ihn fahren sollte – was angeblich prompt geschah. Konsequenterweise plädierte Arne auf unschuldig. Das Gericht sah dies als völlig unplausibel an und verurteilte Arne zu 20 Jahren Gefängnis; nach fünf Jahren wurde er wegen guter Führung entlassen. Arne Johnson zeigte nie wieder Anzeichen einer angeblichen Besessenheit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Haus der Snedekers (1986)</strong><br />Die Snedekers waren in ein altes Haus gezogen, das sich später als ehemaliges Beerdigungsinstitut herausstellte. Bald passierten alle möglichen vermeintlich unerklärlichen Phänomene, darunter Apparitions und sogar Vergewaltigungen. Besonders betroffen zu sein schien der sich im jugendlichen Alter befindliche Philip, bei dem zudem eine bösartige Krebsform diagnostiziert worden war. Die Familie kontaktierte die Warrens von sich aus, die 1988 einen Exorzismus durchführen ließen, mit dem die Phänomene schlagartig endeten. Doch gab es im Nachhinein zu viele Unklarheiten: Zum einen konnten die Snedekers nie beweisen, dass sich die Ereignisse tatsächlich wie beschrieben ereignet hatten; nicht einmal die Nachbarn glaubten an den Wahrheitsgehalt und Bewohner nach der Familie gaben an, nie etwas Ungewöhnliches erlebt zu haben. Der Autor Ray Garton wurde gebeten, ein Buch über den Fall zu veröffentlichen. Bei seinen Recherchen und zahlreichen Gesprächen mit der Familie stellte er fest, dass sich die einzelnen Familienmitglieder immer wieder widersprachen. Die Eltern betrieben exzessiven Alkohol- und Drogenabusus. Und die Warrens selber teilten ihm mit, dass er sich doch bitte gruselige Details selbst ausdenken möge <a href="#8">[8]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Familie Smurl (1986)</strong><br />Die Familie war mit den Großeltern von Familienvater Jack Smurl in ein Doppelhaus gezogen, in dem es angeblich zu paranormalen Phänomenen kam. Die Warrens stellten direkt beim ersten Besuch fest, dass es sich um einen Dämon handeln musste. Obwohl sie mehrere Exorzismen durchführen ließen, blieb der Fall allerdings ungelöst – die Smurls litten unter den Phänomenen, bis sie schließlich wegzogen und sich zeitgleich von der Öffentlichkeit distanzierten. Der Fall und das dazugehörige Buch werden in diesem Artikel ausführlich behandelt.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Kritik</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Abgesehen von der ungebrochenen Popularität insbesondere im Filmbereich, waren die Warrens nie in der Lage, einen anerkannten Beweis für ihre Behauptungen dämonischen Handelns in von paranormalen Phänomenen betroffenen Haushalten zu erbringen; vielmehr wurden viele ihrer Fälle bereits zu ihren Lebzeiten in Frage gestellt. Die in den Büchern und Interviews mehrfach erwähnten vorhandenen Fotos und Tonbänder als „Beweise“ konnten Skeptiker nicht überzeugen, dazu kamen schwerwiegende Anschuldigungen gegenüber Ed Warren durch eine Frau namens Judith Penney (allerdings erst etliche Jahre nach Ed Warrens Tod, 2017).</p>
<p style="text-align: justify;">Generell ist in den Fällen ein extremer religiöser Bezug auffällig. Mögliche andere Theorien für paranormale Ereignisse werden nicht in Betracht gezogen, die Familien sehr schnell in Richtung einer „dämonischen“ Einflussnahme gedrängt. Die Vorgehensweise darf damit auch ethisch in Zweifel gezogen werden. Psychische Auffälligkeiten wie eine Schlafparalyse werden ignoriert (siehe: Smurl Family Haunting) und letztlich beschränkt sich die aktive Mithilfe der Warrens auf Gebete und psychologische Verunsicherung der Betroffenen durch unqualifizierte Aussagen.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Was bleibt</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Ed Warren starb am 23. August 2006, seine Ehefrau Lorraine am 18. April 2019. Das durch Lorraine Warren betriebene „Okkulte Museum“ (das angeblich verfluchte Objekte und Artefakte präsentierte, darunter „Annabelle“) schloss 2019, weil sich Nachbarn beschwert hatten, dass sie andauernd durch Touristen belästigt wurden. Nur noch ausgesuchte Interessenten dürfen das Museum heute besuchen. Insbesondere die zahlreichen Verfilmungen der Untersuchungen und damit verbundenen angeblichen Erlebnisse der Warrens dürften das Ehepaar unsterblich machen und dafür sorgen, dass das Mysterium um die Beiden noch lange nicht abebbt.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Quellen und Fußnoten</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Wikipedia (2025): <span class="mw-page-title-main">Conjuring-Universum. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Conjuring-Universum">https://de.wikipedia.org/wiki/Conjuring-Universum</a>. Zuletzt geprüft am 26.07.2025.</span></p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Wikipedia (2025): The Amityville Horror (2005 film). Online verfügbar unter: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Amityville_Horror_(2005_film)">https://en.wikipedia.org/wiki/The_Amityville_Horror_(2005_film)</a>. Zuletzt geprüft am 26.07.2025.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] Wikipedia (2025): <span class="mw-page-title-main">Enfield poltergeist. Online verfügbar unter: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Enfield_poltergeist">https://en.wikipedia.org/wiki/Enfield_poltergeist</a>. Zuletzt geprüft am 26.07.2025.</span></p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] Wikipedia (2025): Ed and Lorraine Warren. Online verfügbar unter: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ed_and_Lorraine_Warren">https://en.wikipedia.org/wiki/Ed_and_Lorraine_Warren</a>. Zuletzt geprüft am 26.07.2025. Z.B. The Haunted: The True Story of One Family‘s Nightmare, St. Martin’s Press, 1988, siehe ausführliche Buch- und Fallbesprechung unter „Smurl Family Haunting“.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] Auch wenn insgesamt drei Bücher über die Warrens geschrieben worden sind (<em>Deliver Us from Evil</em>, Gerald Sawyer; <em>The Devil in Connecticut</em>, Gerald Brittle und <em>The Demonologist</em>, Gerald Brittle) ist keines davon auch nur annähernd objektiv. Dies gilt auch für alle Bücher, die die Fälle der Warrens beschreiben.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] Curran, Robert (1988): The Haunted. The true story of one family&#8217;s nightmare. S. 85. New York: St. Martin&#8217;s Press.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] ebd., S. 86.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] „Oh, they’re crazy,“ he said. „Everybody who comes to us is crazy. Otherwise why would they come to us? You’ve got some of the story – just use what works and make the rest up. And make it scary. You write scary books, right? That’s why we hired you. So just make it up and make it scary.“ (deutsch: „Oh, die sind verrückt. Jeder, der zu uns kommt, ist verrückt. Warum sollten sie sonst zu uns kommen? Sie haben doch etwas von der Geschichte – nur das benutzen, was zusammenpasst, und den Rest hinzufügen. Und machen Sie [die Geschichte] gruselig. Sie schreiben doch gruselige Bücher, oder? Deswegen haben wir Sie angeheuert. Also erfinden Sie sie, und machen Sie sie gruselig.“). Nach einer Quelle aus: Wikipedia (2025): Das Haus der Dämonen. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Haus_der_D%C3%A4monen">https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Haus_der_D%C3%A4monen</a>. Zuletzt geprüft am 26.07.2025.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 26.07.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
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		<title>Harry Price</title>
		<link>https://para-wiki.de/harry-price/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 21:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstige Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Geisteforscher]]></category>
		<category><![CDATA[Geisterjäger]]></category>
		<category><![CDATA[Ghosthunter]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Price]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Harry Price (1881-1948) gehört sicherlich auch in Deutschland zu den bekanntesten „Geisterforschern“. Der Brite war eine schillernde Persönlichkeit seiner Zeit und machte beispielsweise die Borley Rectory als Englands Spukhaus Nummer eins bekannt, studierte <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: personengebundener Spuk">Poltergeister</a> und begab sich sogar auf den Brocken nach Deutschland. Er widmete einen großen Teil seines Lebens und seiner finanziellen Mittel der Erforschung des Paranormalen und war Autor zahlreicher Bücher.</p>
<p style="text-align: justify;">Price wurde 1881 in London geboren und starb 1948 in Pulborough an einem Herzinfarkt in seinem Lieblingssessel. Bei seinem Tod galt er als weltweit führende Autorität in Bezug auf Geister und Spukhäuser und generell paranormalen Phänomenen. Acht Jahre später wurde er des Betrugs beschuldigt, in seinem berühmtesten Fall – der Borley Rectory. Der Ghosthunter und Autor Peter Underwood hatte für seine Kurzbiografie in seinem Buch <em>The Ghost Hunters </em>Einsicht in Prices Unterlagen, besuchte dessen Witwe und sprach mit Dutzenden Menschen, die ihn gekannt und mit ihm gearbeitet hatten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach eigenen Angaben untersuchte Harry Price sein erstes Spukhaus im zarten Alter von 15 Jahren; zum selben Zeitpunkt besuchte er auch seine erste Séance. Am Goldsmiths College in London studierte er Technik, Chemie und Fotografie und führte mit 18 Jahren Space-Telegraphy-Experimente durch. Für einige Jahre beschäftigte er sich auch mit Numerologie und Archäologie. An beidem verlor er wohl das Interesse, nachdem in seiner Abwesenheit seine wertvolle antike Münzsammlung gestohlen worden war.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Harry Price im Jahr 1922<br />Quelle: Wikipedia.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Mit 27 Jahren heiratete er seine Jugendliebe Constanze und führte eine glückliche Ehe, auch wenn das Paar keine Kinder bekam und sich Constanze überhaupt nicht für seine Arbeit interessierte. Im 1. Weltkrieg unterstützte er die Royal Flying Corps mit Farbfiltern für erste Luftaufnahmen und war für eine kleine Munitionsfabrik verantwortlich; eine Herzerkrankung hatte ihn untauglich für militärische Einsätze gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">1922 besuchte er auf Einladung von Dr. Eric Dingwall die ersten Séancen mit dem deutschen Medium Willi Schneider. Im selben Jahr überführte er William Hope des Betrugs, der angebliche <a href="https://para-wiki.de/phaenomen/optisches-phaenomen/geisterfotografie/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Geisterfotografie">Geisterfotografien</a> anfertigte. Dies führte zu einem bitteren Streit mit Sherlock-Holmes-Erfinder Sir Arthur Conan Doyle, der erst beigelegt wurde, als dessen eigene Unterstützer Prices Vorwürfe bestätigten. Ebenfalls 1922 editierte er mit Dingwall sein erstes Buch, <em>Revelations of a Spirit Medium </em>(Kegan Paul, Trench, Thubner &amp; Co Ltd, 1922), ein Werk, dass Aufschluss über sämtliche Tricks bei Séancen vermittelte und durch das amerikanische Medium Donovan geschrieben worden war.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Jahr 1923 hatte für Price zeitlebens eine besondere Bedeutung, denn durch Zufall lernte er während einer Zugfahrt Stella Cranshaw, später Mrs. Leslie Deacon, kennen, die als Stella C. bekannt wurde. In Prices Augen wurde sie zu dem brillantesten physischen Medium, mit dem er je arbeitete und die Séancen mit ihr schrieben Geschichte. Außerdem sorgte die Entdeckung dafür, dass Price einen lange gehegten Plan in die Tat umsetzte: die Einrichtung eines Labors, in dem Medien wissenschaftlich getestet werden sollten. Er fing mit einem Zimmer am Queen Square an und zog mehrfach um, bevor schließlich 1937 alle Apparate und alles Equipment in die Londoner Universität gebracht wurden. Price war fest überzeugt, dass Stella C. unter kontrollierten Testbedingungen echte paranormale Phänomene erzeugen konnte. Dabei beschrieb er ihre Trance als leichten Schlaf; sie sackte einfach in den Armen einer Kontrollperson zusammen und augenblicklich setzten Phänomene ein. In der Anfangszeit handelte es sich um gewaltsame Bewegungen des Tisches, um den alle herumsaßen. Zeitgleich kam es zu einem Temperaturabfall. Die Anwesenden konnten laut Price in ausreichenden Lichtverhältnissen den über 20 Kilogramm schweren Tisch sechs Mal levitieren sehen. Weitere Phänomene bestanden aus selbständig spielenden Musikinstrumenten, die sich in einem versiegelten Käfig befanden, der Produktion von Teleplasmasträngen, der Levitation von kleineren Objekten, auftretenden Lichtern und spontanem Hellsehen. Nach fünf Jahren begannen die Phänomene nachzulassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 1925 machte Price anstelle von Sir Arthur Conan Doyle eine Lesereise durch Skandinavien. Doyle war durch die „Geister“ vor dieser Reise gewarnt worden. Es kam außerdem zu weiteren Sitzungen mit Willi Schneider und dessen Bruder Rudi, der sogar noch eindrucksvollere Phänomene produzieren konnte. Unter angeblich perfekten Kontrollbedingungen bewegten sich Objekte, Knoten erschienen in Taschentüchern, Vorhänge bäumten sich auf, es traten Klopfgeräusche und Temperaturveränderungen auf. Zudem wurde Price Research Officer für die <a href="https://para-wiki.de/einrichtungen/american-society-for-psychical-research-a-s-p-r/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: A.S.P.R.">American Society for Psychical Research</a>, ein Posten, den er sechs Jahre innehatte. Er nahm am International Congress for Psychical Research in Warschau teil, eröffnete eine Ausstellung in Kopenhagen und hielt Vorträge in den Universitäten in Paris, Wien, Oslo und Deutschland. Es kam zu einer weiteren Leserreise in Skandinavien und er untersuchte angebliche Medien in Österreich, Deutschland, Frankreich, Kopenhagen, Rom und England. Er wurde Vizepräsident der Magiervereinigung und besuchte 1929 zum ersten Mal den Ort, der ihn für den Rest seines Lebens faszinieren sollte: Borley Rectory, damals schon mit einem gewissen Ruf als Spukhaus.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus dieser Faszination heraus resultierten zwei der bekanntesten Bücher von Harry Price: <em>The Most Haunted House in England</em> (1940) und <em>The End of Borley Rectory</em> (1946). Price mietete das Pfarrhaus sogar für ein ganzes Jahr und organisierte eine ganze Reihe an Personen, die mit ihm vor Ort Untersuchungen durchführten. Unzählige Notizen, Briefe, Fotografien und Pläne wurden gesammelt. Es war auch dieses Projekt, dass Price angreifbar machte; unter anderem kritisierte die Society for Psychical Research sein Vorgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 7. Oktober 1930 hielt Price eine Séance mit dem Medium Eileen Garrett ab. Sechzig Stunden zuvor war das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R101" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: R101">Verkehrsluftschiff R101</a> mit 54 Personen an Bord in Frankreich abgestürzt. Unter den Toten war auch Commander Leutnant Irwin, der sich während der erwähnten Séance des Mediums bemächtigte und angab, dass zu große und schwere Bauteile zu dem Absturz geführt hätten. Angeblich wurden die so übermittelten technischen Details später als Absturzursache bestätigt.</p>
<p style="text-align: justify;">1931 lud Price das Materialisationsmedium Helen Duncan in sein Labor ein und überführte sie des Betrugs: Bei dem angeblich durch sie produzierten Ektoplasma handelte es sich um Stoff, den sie vor der Séance schluckte und dann wieder hochwürgte. Helen Duncan war das letzte Medium, das aufgrund des inzwischen abgeschafften <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Witchcraft_Act_1735" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Witchcraft Act 1735">Hexengesetzes</a> im Gefängnis landete.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch der bis heute bekannte Poltergeistfall von Gef, <a href="https://www.nationalgeographic.com/history/article/gef-talking-mongoose-isle-of-man" target="_blank" rel="noopener" title="National Geographic: The strange story of Gef">dem sprechenden Wiesel</a>, wurde kurzzeitig durch Harry Price untersucht. Er war durch einen Brief auf den Fall aufmerksam gemacht worden, dass es auf der Isle of Man bei einer einsam in den Bergen lebenden Familie zu merkwürdigen Ereignissen kam, in deren Mittelpunkt offensichtlich ein sprechendes Wiesel stand. Price entsandte einen seiner Mitarbeiter, der das Wiesel scheinbar sogar sprechen hörte, damit Price aber nicht wirklich beeindrucken konnte. Der ignorierte den Fall mehr oder weniger, obwohl ihn die betroffene Manx-Familie mit detaillierten Briefen auf dem Laufenden hielt. Letztlich reiste er nach drei Jahren doch noch auf die Insel – doch Gef war nicht auffindbar und kehrte erst zurück, nachdem Price just die Insel wieder verlassen hatte. Allerdings stellten sich sichergestellte Haare als die des Familienhundes heraus, desgleichen ein Pfotenabdruck. Die Tochter der Familie, Voirrey, behauptete aber bis zu ihrem Ableben, dass die Geschichte gestimmt hätte.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Puhle, Annekathrin (2004): Lexikon der Geister. Über 1000 <span id="productTitle" class="a-size-large celwidget" data-csa-c-id="n5gfma-1v0sx9-u8ig68-30okha" data-cel-widget="productTitle">Begriffe aus Mythologie, Volksweisheit, Religion und Wissenschaft. S. 265 f. München: Atmosphären Verlag.</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Underwood, Peter (1985): Ghosthunters: Who they are and what they do. S. 3 &#8211; 26. London: Robert Hale Ltd.</p></div>
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		<title>Augenzeugen von RSPK-Phänomenen</title>
		<link>https://para-wiki.de/augenzeugen-von-rspk-phaenomenen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 19:56:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Spukfall]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Mindestens 35 Polizeibeamte weltweit haben in 13 Fällen seit 1952 behauptet, Poltergeistaktivität aus der Nähe beobachtet zu haben. Neun davon wurden laut eigener Aussage durch einen <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: personengebundener Spuk">Poltergeist</a> angegriffen, aber keiner wurde verletzt und niemand wurde im weiteren Verlauf angeklagt. Ein Polizeibeamter zog sogar seine Dienstwaffe und zielte auf die unsichtbare Gewalt. Diese Informationen stammen aus Michael Clarksons Buch <em>Poltergeists</em>. Er beruft sich auf veröffentlichte Berichte und Interviews, die er selbst durchgeführt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Detective Joseph Tozzi wurde 1958 in Long Island, New York, von einem fast 100 Pfund schweren Bronzepferd hinten an den Beinen getroffen, als er mit dem 13-jährigen Jimmy Herrmann eine Treppe hinablief. Niemand sonst war in der Nähe (Seite 11).</p>
<p style="text-align: justify;">Streifenpolizist William Killin beobachtete am 14. Januar 1967 in einem Lager in Miami, wie Gläser und Souvenirs von allein aus den Regalen fielen (Seite 11). 1970 gab eine ganze Gruppe Polizisten unter Constable Bill Weir an, dass sie gesehen hätten, wie sich Möbelstücke in der Nähe eines 11-jährigen Jungen auf unerklärliche Weise bewegten, darunter ein Stuhl, der den auf ihm sitzenden Constable abwarf. Weir berichtete, dass er heimging und mit seiner Dienstwaffe und einem Glas Schnaps auf dem Nachttisch einschlief (Seite 12).</p>
<p style="text-align: justify;">1974 sah der Officer John Holsworth in Bridgeport, Connecticut, wie sich ein schwerer Kühlschrank langsam vom Boden hob, sich drehte und dann wieder auf den Boden stellte. Ein großer Fernseher schien in der Luft zu schweben, bevor er auf den Boden krachte. Sein Kollege Joe Tomete fügte hinzu, dass er gesehen habe, wie Wandregale erst vibrierten, sich dann lösten und durch die Luft flogen (Seite 12).</p>
<p style="text-align: justify;">1977 bewegte sich in London ein Stuhl von allein drei oder vier Fuß über den Boden, während Polizistin Carolyn Keeps zusah. Ihr Kollege Bryan Hyams beobachtete mit einem weiteren Beamten wie Legosteine durch die Luft segelten und schließlich auf sie zuflogen – sie flohen aus dem Haus (Seite 12, 13).</p>
<p style="text-align: justify;">In Runcorn, England, wurden 1977 drei Polizeibeamte von einem Sideboard geworfen, auf das sie sich gesetzt hatten, nachdem es sich bewegt hatte. Zudem wurden sie Zeuge etlicher anderer unheimlicher Ereignisse, die einen Schaden in Höhe von 35.000 Pfund anrichteten (Seite 13).</p>
<p style="text-align: justify;">In Druten, Niederlande, wurden 1995 zwei Polizisten mit Sand beworfen, während der verdächtigte Junge seine Hände in den Hosentaschen hatte (Seite 13, 14).</p>
<p style="text-align: justify;">Michael Clarkson misst den Beobachtungen solcher Phänomene durch Polizisten eine besondere Bedeutung zu, da diese darauf trainiert sind, außergewöhnlich detaillierte Beobachtungen anzustellen. Sie müssen im Dienst stets mit allen erdenklichen Variablen einer Eskalation rechnen und sind insbesondere darauf geschult, Verdächtige im Auge zu behalten und mögliche Reaktionen im Voraus zu erkennen beziehungsweise zu verhindern. Sie sind rational und darauf trainiert, Tricks zu entdecken. Ganz gewiss hat keiner dieser Polizisten damit gerechnet, unmittelbarer Zeuge paranormaler Aktivitäten zu werden. Und auch Jahre nach den Erlebnissen bestehen diese Zeugen darauf, dass sie die Vorfälle exakt so, wie berichtet, wahrgenommen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Kritiker haben seither die Echtheit vieler dieser Fälle in Zweifel gezogen und teilweise lapidar behauptet, die <a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Fokusperson">Fokusperson</a> hätte getrickst und/oder die Augenzeugen hätten sich die Ereignisse nur eingebildet. Wirklich?</p>
<p style="text-align: justify;"></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_7 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Clarkson, Michael (2006): Poltergeists. Examining Mysteries of the Paranormal. S. 10 ff. Richmond Hill: Firefly Books.</p></div>
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