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	<title>unterhaltungsorientierte Praktiken</title>
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	<description>Die paranormale Enzyklopädie</description>
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	<title>unterhaltungsorientierte Praktiken</title>
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	<item>
		<title>Die Estes-Methode</title>
		<link>https://para-wiki.de/estes-methode/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:20:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[Estes-Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritbox]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#betrachtung">2. Betrachtung</a><br /><a href="#anwendung">3. Anwendung</a><br /><a href="#kritischebetrachtung">4. Kritische Betrachtung</a><br /><a href="#ganzfeld">5. Das Ganzfeld-Experiment</a><br /><a href="#fazit">6. Fazit</a><br /><a href="#quellen">7. Quellen</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die Estes-Methode beschreibt eine paranormale Untersuchungstechnik, die in den letzten Jahren an Bekanntheit gewann. Ursprünglich eingeführt wurde sie durch Karl Pfeiffer während dessen Untersuchung des Stanley Hotels, das im Estes Park in Colorado liegt. Das Hotel, das eigentlich eine friedvolle Geschichte aufzuweisen hat, ist seit Stephen Kings „Shining“ zu einem angeblichen „Hotspot“ in Sachen paranormalen Aktivitäten mutiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Estes-Methode trägt eine Person (der „Receiver“ = Empfänger) eine Augenbinde und Geräusche unterdrückende Kopfhörer. Diese sind an eine <a href="https://para-wiki.de/spirit-box/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Spirit Box">Spirit Box</a> angeschlossen, die gemäß eingestellter Geschwindigkeit durch Radiofrequenzen scannt und dabei nicht nur Sequenzen mit sog. <a href="https://para-wiki.de/rauschen-weisses-rauschen/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Rauschen, weißes Rauschen">weißem Rauschen</a> erzeugt, sondern auch Audio-Ausschnitte von Radiosendern abspielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine zweite Person (der „Operator“ = auf bestimmte Art agierend) stellt Fragen, die die erste Person angeblich oder gesichert nicht hören kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Theorie dahinter besagt, dass „Geister“ die Phasen des weißen Rauschens in der Spirit Box nutzen können, um Fragen zu beantworten oder Botschaften mitzuteilen. Die Augenbinde und die Kopfhörer sollen dabei mögliche Ablenkungen verhindern und eine bessere Konzentration auf mögliche Nachrichten durch die „jenseitige Welt“ ermöglichen. Diese Methode soll dem <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ganzfeld_experiment" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Ganzfeld Experiment">Ganzfeld Experiment</a> sehr ähnlich sein und deshalb sehr nah am wissenschaftlichen Vorgehen sein.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="betrachtung" class="et_pb_row et_pb_row_2">
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Betrachtung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Für die Ausübung der Estes-Methode werden grundsätzlich nur drei Dinge benötigt:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Eine Spirit Box (oder Ghost Box); ein Gerät, das gemäß eingestellter Geschwindigkeit durch Radiosenderfrequenzen scannt und dabei weißes Rauschen</li>
<li>Kopfhörer, die eine sog. Noise-Cancelling-Funktion besitzen, also Außengeräusche unterdrücken können und die für das „Gelingen“ der Methode eine besondere Stellung einnehmen.</li>
<li>Eine Augenbinde, die angenehm zu tragen sein soll, um visuelle Ablenkungen zu verhindern.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Während der Receiver mit Augenbinde und Kopfhörern die Spirit Box abhört, stellen der oder die Operator Fragen, die auf eine Kommunikation mit möglichen „Geistern“ abzielen. Meistens sind diese Fragen an die jeweilige Location angepasst, deren Geschichte den Untersuchern oft in einem bestimmten Umfang bekannt ist. Die Fragen werden laut gestellt. Wenn der Receiver Wörter oder Sätze zu verstehen glaubt, äußert er diese ebenfalls laut. In Einzelfällen findet eine Aufzeichnung der Session statt, die eine spätere Auswertung mit Überprüfung der Ereignisse ermöglicht.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="anwendung" class="et_pb_row et_pb_row_3">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Anwendung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Methode wird in zahlreichen bekannten paranormalen TV-Shows und Youtube-Channels angewendet:</p>
<ul>
<li>Ghost Adventures</li>
<li>Kindred Spirits</li>
<li>The Ghost Brothers</li>
<li>Ghost Files</li>
<li>Amy’s Crypt</li>
<li>Sam and Colby</li>
<li>Ruhelose Seelen</li>
<li>Ghosts off Grid</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="kritischebetrachtung" class="et_pb_row et_pb_row_4">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Kritische Betrachtung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Generell ist die Spirit Box ein umstrittenes Medium und aus rein wissenschaftlicher Sicht für die Feldforschung unbrauchbar. Die vermeintlich verstandenen Sätze/Wörter bestehen aus Wortfetzen, die vom jeweiligen Receiver individuell verstanden und interpretiert werden und extrem beeinflusst sind durch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Suggestion" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Suggestion">Suggestion</a> und akustische <a href="https://para-wiki.de/pareidolie/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Pareidolie">Pareidolie</a>. Dazu kommt vermeintliches oder vorhandenes Wissen über die Historie einer bestimmten Location und eine damit verbundene willentliche oder unwillentliche (=unbewusste) Anpassung/Adaption des vermeintlich Gehörten.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst wenn der Receiver die gestellten Fragen nicht unmittelbar hört, unterliegen die vermeintlich gehörten „Antworten“ immer noch der rein subjektiven Interpretation, die immer von verschiedenen Faktoren beeinflusst ist, u.a. der Umgebung. Nicht nur vom Receiver, sondern auch von den Operators oder Questioners, also den Fragestellern, werden Antworten falsch interpretiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Kritiker werfen einigen Ghosthuntern vor, dass diese Antworten, die nicht zur Frage oder Thematik passen, einfach ignorieren und sie sich nur aus den „passenden“ Antworten vermeintliche Übereinstimmungen mit der Location aussuchen. Diese Praxis gilt insbesondere in wissenschaftlichen und skeptischen Kreisen als unethisch und wird als „cherry-picking“ bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der bekannte Skeptiker Kenny Biddle führt folgendes Beispiel an:<br />Während einer Ghosthunter-Veranstaltung, die er selbst besuchte, fragte jemand: „In welchem Jahr bist du gestorben?“ Daraufhin glaubte der Receiver zu hören: „Treppe“. Dies war keine korrekte Antwort, dennoch sprangen alle darauf an: „Oh, du bist also die Treppe hinunter gefallen…“</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="ganzfeld" class="et_pb_row et_pb_row_5">
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Das Ganzfeld-Experiment</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Dieses Experiment setzt einen Sender und einen Empfänger voraus. Der Empfänger wird in einen schallisolierten Raum gebracht und hört über Kopfhörer entweder weißes oder rosa Rauschen (weißes Rauschen ist die Kombination von Geräuschen aller möglichen Frequenzen, während rosa Rauschen die höheren Frequenzen herausfiltert). Gehälftete Tischtennisbälle liegen dabei über den Augen des Empfängers, die wiederum von einem roten Licht beleuchtet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Sender befindet sich in einem anderen Zimmer. Er sieht ein Video oder ein Foto, das zufällig ausgewählt wurde und versucht nun, dem Empfänger via Telepathie seine Eindrücke zu übermitteln.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ganzfeld-Experiment hat somit nichts mit der Estes-Methode zu tun, die keinerlei wissenschaftliche Standards vorweisen kann.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="fazit" class="et_pb_row et_pb_row_6">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Fazit</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Objektiv betrachtet, führt die Estes-Methode in ihrer einfachen/grundlegenden Ausführung zu keinerlei auch nur annähernd als wissenschaftlich oder wissenschaftsnah bezeichneten Ergebnissen. Vielmehr beruht sie auf subjektiven Wahrnehmungen und ist extrem fehleranfällig.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine zusätzliche Möglichkeit, die Methode dennoch einzusetzen, führt über die konsequente Anwendung einer sogenannten „Kontrollfrage“. Eine anwesende Person überlegt sich diese Frage, die nichts mit der zu untersuchenden Location zu tun haben darf. Eine weitere Absicherung könnte darin bestehen, dass neben der als selbstverständlich vorauszusetzenden technischen doppelten Aufzeichnung (sowohl die Spirit Box als auch der Receiver werden aufgenommen), dieses Kontrollwort von einer Kamera mit Zeitstempel aufgezeichnet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Auswertung der beiden Tonspuren sollte nicht ausschließlich durch die anwesenden Ghosthunter erfolgen, sondern auch „Fremde“ (z.B. Freunde) involvieren, die die Location nicht kennen und dem Thema generell unvoreingenommen, aber mit gesunder Skepsis, gegenüberstehen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_6 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hellozween (2024): The Estes Method. Online verfügbar unter: <a href="https://www.hallozween.com.au/the-estes-method">https://www.hallozween.com.au/the-estes-method</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hauntscout (2025): The Estes Method: An In-Depth Exploration. Online verfügbar unter: <a href="https://www.hauntscout.com/articles/the-estes-method-an-in-depth-exploration/">https://www.hauntscout.com/articles/the-estes-method-an-in-depth-exploration/</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>The Sceptic (2024): The Estes method is an update to the ghost hunter’s Spirit Box, with all the same flaws. Online verfügbar unter: <a href="https://www.skeptic.org.uk/2024/08/the-estes-method-is-an-update-to-the-ghost-hunters-spirit-box-with-all-the-same-flaws/">https://www.skeptic.org.uk/2024/08/the-estes-method-is-an-update-to-the-ghost-hunters-spirit-box-with-all-the-same-flaws/</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Biddle, Kenny (2024): A Closer Look: ‘Groundbreaking’ Ghost Experiment Breaks No Ground. Online verfügbar unter: <a href="https://skepticalinquirer.org/exclusive/groundbreaking-ghost-experiment-breaks-no-ground/">https://skepticalinquirer.org/exclusive/groundbreaking-ghost-experiment-breaks-no-ground/</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hammond, Aaron (2013): Meet Northern Colorado’s Ghost Hunter: Karl Pfeiffer. Online verfügbar unter: <a href="https://bandwagmag.com/2013/10/meet-northern-colorados-ghost-hunter-karl-pfeiffer/">https://bandwagmag.com/2013/10/meet-northern-colorados-ghost-hunter-karl-pfeiffer/</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Pfeiffer, Karl (2013): Exploring the EMPTY Stanley Hotel. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UP9Y4urJjzU">https://www.youtube.com/watch?v=UP9Y4urJjzU</a>.  Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wikipedia (2025): The Stanley Hotel. Online verfügbar unter: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Stanley_Hotel">https://en.wikipedia.org/wiki/The_Stanley_Hotel</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wikipedia (2025): Ganzfeld experiment. Online verfügbar unter: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ganzfeld_experiment">https://en.wikipedia.org/wiki/Ganzfeld_experiment</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
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			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_8">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 17.09.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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		<title>Dowsing Rods / Wünschelruten</title>
		<link>https://para-wiki.de/dowsing-rods-wuenschelruten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 17:56:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[okkulte Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[Dowsing Rods]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wünschelruten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1499</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitungvorwort">1. Einleitung / Vorwort</a><br /><a href="#geschichte">2. Geschichte</a><br /><a href="#radiaesthesie">3. Radiästhesie</a><br /><a href="#wuenschelrutengehen">4. Die Wünschelrute und das Wünschelrutengehen</a><br /><a href="#anwendung">5. Anwendung der Wünschelrute</a><br /><a href="#physikalischeannahmen">6. Physikalische Annahmen</a><br /><a href="#strahlung">7. Schädliche Strahlung</a><br /><a href="#kommunikationmitgeistern">8. Kommunikation mit Geistern</a><br /><a href="#risikofaktor">9. Risikofaktor Mensch (allgemein)</a><br /><a href="#kritik">10. Kritik</a><br /><a href="#quellen">11. Quelle</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="einleitungvorwort" class="et_pb_row et_pb_row_10">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung / Vorwort</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_7 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Dieser Artikel soll an keiner Stelle darüber urteilen oder in Frage stellen, ob es die Fähigkeiten bei Menschen gibt, besondere Erdstrahlungen bzw. allgemeine Energien aufspüren zu können oder nicht – und ebenso wenig, ob in der Natur die im Rahmen des Wünschelrutengehens thematisierte (Erd-) Strahlung vorkommt. Auch soll hier nicht das Wünschelrutengehen gewertet werden, sondern es soll lediglich einen Einblick in diesen Themenkomplex geben. Es sei auch erwähnt, dass das Thema Wünschelrute äußerst umfangreich ist und dieser Beitrag lediglich einen mikroskopisch kleinen Teil dessen darstellt, was es in unzähligen Artikeln, Büchern, Berichten, Experimenten oder allgemein in Ausarbeitungen zu finden gibt.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="geschichte" class="et_pb_row et_pb_row_11">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Geschichte</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_8 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Dowsing Rod bedeutet ins Deutsche übersetzt Wünschelrute (althochdeutsch, wunsciligerta) und beschreibt das damit verbundene Wünschelrutengehen bzw. den Wünschelrutengeher (engl.: dowsing, erstmals 1692 schriftlich erwähnt). Später bezeichnete man die Person, welche mit einer Wünschelrute arbeitet, auch Rutengänger (Radiästheten) oder Wassersucher. Eine weitere verwandte Bezeichnung, die aus dem esoterischen Bereich kommt, ist das Wort Geomantie. Das Wort Wünschelrute klingt im Vergleich zur englischen Bezeichnung eher esoterisch oder altbacken und weniger nach „Ghosthunting“, aber auch wenn historisch der Ursprung der Rutengängerei nicht ganz klar ist, hat die Arbeit mit einer Wünschelrute seinen Ursprung vor über 8.000 Jahren. Die ältesten Darstellungen von Pendeln und Wünschelruten werden auf den Felsenbildern von Tassili (nördliche Sahara) dargestellt, die aus dem Jahr 6.000 vor Christus datiert werden. Weitere Überlieferungen um 3.000 v. Chr. besagen, dass Priester Wünschelruten verwendet haben, um Grabeingänge wie auch Pharaonengrabstätten zu finden. In China durfte um etwa 2.000 v. Chr. (Xia-Dynastie) kein Haus gebaut werden, bevor der Bereich nicht vom Erdwahrsager mit Wünschelruten auf Erddämonen untersucht wurde. Längere Zeit geriet die Wünschelrute in Vergessenheit, wurde dann aber wieder vermehrt im Mittelalter eingesetzt und bekam den Ruf eines mystischen oder magischen Gegenstands. Seit der frühen Neuzeit (ab dem 15. Jahrhundert) wurde die Wünschelrute in ganz Europa von Bergleuten eingesetzt, um so nach Kohle und Metallen zu suchen <a href="#3">[3]</a>. Es wird auch davon ausgegangen, dass die ursprüngliche Form nicht typisch die eines Y oder V war, sondern eher ein gerader oder ein am oberen Ende leicht gekrümmter Zweig/Stock bzw. Stab. Erst später entstand neben diversen anderen Formen (z.B. einer U- oder Ringform), die bekannte gegabelte Form. Ebenso variiert neben der Form auch das verwendete Material. Übrigens gelang die Wünschelrute erst im 17. Jahrhundert, durch Deutsche und Engländer, nach Amerika, und wurde dort von Brauereien und Ölfirmen eingesetzt. Allgemein stieß die Wünschelrute auch auf Widerstand aus der Kirche, der aber mit der Zeit verstummte <a href="#1">[1]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis ins Jahr 1950 wurden Wünschelruten noch im Bereich des Bergbaus verwendet, allerdings kamen die geologischen Landesämter zu dem Schluss, dass der Einsatz der Wünschelrute keine höhere Trefferquote aufwies als der Zufall und daher gaben Sie eine Stellungnahme ab, dass diese „Zauberstäbe“ unbrauchbar sind, wenn es darum geht, tatsächlich Bodenschätze aller Art, einschließlich Wasser, zu suchen. Übrigens gibt es Weltweit nur 2,5% Süßwasser. Von diesen 2,5% sind etwa 69% gefroren, ca. 30% Grundwasser und gut 1% an der Oberfläche vorzufinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der einfache Bergmann war ein ernster und kundiger Mann, der sich eh nur auf die natürlichen Kennzeichen der Gänge verließ und die Nutzung von Wünschelruten verneinte <a href="#2">[2]</a>. Neben den ganzen Bodenerzen, die man mit Hilfe einer Wünschelrute hat finden wollen, ist allerdings Ihr bekanntestes Einsatzgebiet, das Auffinden von Wasseradern (irreführender Begriff, da es in dem Sinne keine Adern sind); aber nicht nur, um sich vor negativer Strahlung oder negativen Energien schützen zu können, sondern um einen Grundstein für Leben zu schaffen. Seit Anbeginn der Menschheit war es elementar, eine brauchbare Wasserquelle (Brunnen) zu besitzen. Versucht man mit einer Wünschelrute Objekte (Mineralvorkommen, Wasserquellen, Hohlräume, Öl, Mauerreste, verlorene Gegenstände usw.), aufzuspüren, spricht man bei einem Rutenausschlag von dem sogenannten Ruteneffekt oder auch Radiästhesie <a href="#4">[4]</a>. Bezüglich negativer Strahlung wird eine Wünschelrute gerne auch noch heute dafür verwendet, um z.B. Möbel (Bett) so auszurichten, dass man von der Strahlung nicht beeinträchtigt wird. Da hier auch eine Harmonie zwischen dem Menschen und seiner Umgebung beabsichtig ist, kann man jenes Vorhaben auch mit dem chinesischen Feng-Shui in Verbindung bringen <a href="#8">[8]</a>.</p>
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			</div><div id="radiaesthesie" class="et_pb_row et_pb_row_12">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Radiästhesie</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_9 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Dass um 1930 entstandene Wort Radiästhesie ist laut Duden eine wissenschaftlich umstrittene Fähigkeit von feinfühligen Personen, die mithilfe von Pendeln oder Wünschelruten sogenannte Erdstrahlen wahrnehmen können. Die praktische Anwendung des Ruteneffektes wird auch oft als Strahlenfühligkeit von Menschen bezeichnet und beruht auf der Grundlage, dass alles aus Energie und Frequenzen besteht <a href="#3">[3]</a>. Unter Radiästhesie versteht man also die Strahlenwirkungen auf Organismen sowie die Messung der von Organismen ausgehenden Strahlung und deren Auswirkungen auf ihre Umwelt. Diese Lehre zählt allerdings zu pseudowissenschaftlichen Praktiken <a href="#1">[1]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Rute, wie auch das Pendel, sollen lediglich als Anzeiger fungieren und nicht als Messgerät. Interagiert der Mensch (der Körper) mit den Energien, sorgen unbewusste Körperreaktionen dafür, dass diese Resonanz über die Rute dargestellt wird. Somit ließen sich auch ohne Wünschelrute jene Energien aufspüren <a href="#7">[7]</a>. Bezogen auf die Resonanz gibt es noch keine genauen Erkenntnisse über die Frequenzen, bekannt ist hingegen, dass die Strahlung in positiver wie auch negativer Form von allen Objekten ausgestrahlt werden soll. Ein großes Themengebiet der Radiästhesie befasst sich mit den Schwingungsfeldern des menschlichen Körpers und der Analyse der Aura, der Ausrichtung der Chakren, der Messung von energetischen Flüssen der Meridiane oder der Untersuchung feinstofflicher Phänomene <a href="#9">[9]</a>. Laut Biophotonentheorie nach Prof. Fritz-Albert Popp besitzt jedes Organ und jede Zelle des Körpers ein spezielles Frequenzspektrum, welches, so die Fachkreise, nachweislich durch die Erdstrahlung (Störzonen), beeinträchtig wird <a href="#7">[7]</a>. Ob es diese Fähigkeiten bei Menschen wirklich gibt, soll und kann an dieser Stelle abschließend nicht gesagt werden. Es gibt einige umfangreiche Versuche, welche ein klares Ja auf die Frage und Glaubhaftigkeit des Phänomens liefern &#8211; aber auch genauso viele, die dies nicht tun. Fakt ist allerdings, dass es biologische Organismen gibt, die sensibel auf magnetische oder elektrische Felder reagieren. Tiere (z.B. Bienen, Vögel) verwenden magnetische Felder zum Orientieren. Rochen oder Haie haben sogenannte lorenzinische Ampullen, mit denen sie feinste elektrische Felder ihrer Beute wahrnehmen können. Ebenso gibt es Studien über die Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf Pflanzen.</p>
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			</div><div id="wuenschelrutengehen" class="et_pb_row et_pb_row_13">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Die Wünschelrute und das Wünschelrutengehen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_10 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Es heißt, dass die Wünschelrute ihrem Besitzer eine besondere Macht verleihen soll. Dies heißt aber auch, dass die Wünschelrute kein Messinstrument ist. Ein Thermometer auf dem Tisch misst auch ohne den Menschen die Temperatur, eine Wünschelrute hingehen funktioniert ohne den Menschen nicht &#8211; so auch die Stimmen aus den Reihen des Wünschelrutengehens. Der Rutengeher fungiert hier als Medium, welches in einem Alpha-Zustand in der Lage sein soll, die erzeugte Strahlung, die durch z.B. Reibung des Wassers an den Gesteinen entstehen soll, zu spüren. Die Rute ist lediglich ein, für außenstehende gut sichtbarer, Anzeiger. Demzufolge und der Tatsache geschuldet, dass es auch Techniken gibt, bei denen ohne Rute gearbeitet wird, ist die Wünschelrute nicht erforderlich. Diese außersinnliche Wahrnehmungsfähigkeit stecke angeblich in jedem Menschen, muss allerdings ausgebildet werden. Die Metaphysik (Teilgebiet der Philosophie) sagt hier, dass eine Wünschelrute keine physikalische Kraft misst, da zuvor eine Frage an sie gestellt wird (z.B. wo finde ich Wasser). Diese Annahme hat zur Folge, dass eine Wünschelrute eher ein Gerät aus der Kategorie Wahrsagerei zu sein scheint und somit mehr ein Teil der theoretischen Physik (Weltanschauung/philosophische Wissenschaft). Der Bereich, der nicht beschreibbaren Physik, in dem es um nicht messbare Dinge wie Gefühle, Glaube etc. geht, soll an dieser Stelle nicht näher thematisiert werden. Möchte man aber ein Phänomen vollumfänglich betrachten, darf diese Physik nicht außeracht gelassen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch wird gerne allem, was für uns unerklärlich zu sein scheint, eine eigene, neue und besondere Kraft zugesprochen. Der Geophysiker Prof. Dr. Manfred Joswig äußert sich dahingehend sehr klar und deutlich: Auch wenn es dem Laien vielleicht so scheint, als gäbe es eine unübersehbare Vielfalt von Kräften, Effekten und Feldern, so dass es auf mehr oder weniger nicht ankommt, ist es aber ganz und gar nicht so. In unserem alltäglichen Leben haben hauptsächlich nur die Schwerkraft wie auch die elektromagnetische Kraft eine Bedeutung. Die Schwerkraft hält uns auf der Erde und lässt die Planeten um die Sonne kreisen. Die elektromagnetische Kraft beschreibt fast alle anderen Phänomene, die wir erleben. Sei es die Interaktion zwischen Atomen und Molekülen (chemischen Reaktionen) oder die Kraft, die elektrischen Strom und Magnetismus erzeugt. Es bleibt kein Platz für ausgedachte, nicht fundamentale Kräfte. In der Naturwissenschaft ist es sehr wichtig, das etwas reproduzierbar ist, um auf Naturgesetzt schließen zu können. Achtung: Schwindel würde theoretisch auch reproduzierbare Ergebnisse liefern. Da die empirischen Wissenschaften (Erfahrungswissenschaften) sehr wichtig sind, werden Versuche, um glaubhaft zu sein, als ein sogenannter Doppel-Blindversuch durchgeführt. Hierbei weiß keine unmittelbar am Experiment beteiligte Person über den Versuchsaufbau Bescheid. Bis heute sind alle als Doppel-Blindversuch durchgeführten Wünschelrutenexperimente, bei denen versucht wurde Wasser, Gold usw. aufzuspüren, negativ ausgegangen. Das bedeutet, dass die radiästhetischen Fähigkeiten nie unter kontrollierten Laborbedingungen bestätigt werden konnten. Die James Randi Foundation (JREF) in Florida (U.S.A.) hat hierfür extra ein „Preisgeld“ über 1 Millionen US-Dollar für die Person aufgerufen, welche es schafft, diese Fähigkeit glaubhaft (unter kontrollierten Laborbedingungen) nachzuweisen. Bis heute (2024) musste das Geld noch nicht ausgezahlt werden <a href="#8">[8]</a>. Obwohl man diese besonderen Erdstrahlen physikalisch (noch) nicht nachweisen kann, werden dennoch Rutengänger selbst von Behörden zum Aufspüren von Wasser oder dergleichen eingesetzt.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Anwendung der Wünschelrute</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_11 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Neben den form- bzw. rutenabhängigen Vorspannungen oder allgemein gesagt der Handhabung, ist es sehr wichtig, dass die Wünschelrute in ein labiles Gleichgewichtig gebracht wird. Dieser Zustand wird von der Physik so beschrieben, dass die Balance der Kräfte (Trägheit, Anziehungskraft, Antriebskraft, Reaktionskraft) instabil ist und der Gleichgewichtszustand, bei einer leichten Störung, verlassen wird. Im Gegensatz zum stabilen Zustand, bei dem ein System immer wieder zu seinen stabilen Ausgangszustand zurückkehrt, bleibt der labile Zustand in der Regel immer labil, kehrt somit nicht in den ursprünglichen Zustand zurück. So ein Zustand hätte beispielsweise eine Kugel, die man auf einer zweiten Kugel platziert. Findet man den richtigen Punkt, bleibt sie dort liegen; allerdings bedarf es nicht viel und sie fällt herunter. Dahingehend erklärt es sich von selbst, dass es nur dieser Umstand möglich macht, kleinste Störungen maximal zu deuten, in dem sich die Rute eindeutig bewegt bzw. ausschlägt. Daher werden die klassischen Wünschelruten auch, durch die Art wie man sie hält, gespannt. Teilweise spricht man den Ruten die Fähigkeit zu, jene Störfelder zu detektieren, zum anderen vermutet man hier, dass der Mensch selbst in der Lage ist, solche Störstellen zu fühlen um unbewusst, durch kleinste Muskelzuckungen, die Rute aus dem Gleichgewicht zu bringen <a href="#1">[1]</a>. Die Handhabung wie auch Art und Weise wie sie ausschlägt, variiert mit der Form der Rute. In der Regel wird eine positive Energie durch das Auseinandergehen zweier Winkelruten bzw. ein „Hochklappen“ der gegabelten Rute angezeigt. Kreuzen sich die beiden Ruten, so liegt eine negative Energie vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Detaillierte Aufzeichnungen über Experimente mit Wünschelruten, findet man z.B. im Buch „Erdstrahlen? Der Wünschelruten-Report“ von H.L. König und H.-D. Betz oder in der Doktorarbeit von Dipl.-Biol. Eckhard Hannes Holtorf (Naturwissenschaftliche Fakultät der Leibniz-Universität in Hannover) mit dem Titel „Untersuchungen zur Gleichverteilung der Bodenmesofauna in Abhängigkeit von vorhergesagten so genannten „Wasseradern“.</p>
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			</div><div id="physikalischeannahmen" class="et_pb_row et_pb_row_15">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Physikalische Annahmen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_12 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Zum Aufspüren von Wasser verwendet man heutzutage sogenannte geophysikalische Methoden, bei denen man Radar, wie auch seismische Wellen, einsetzt oder die Leitfähigkeit des Untergrunds aus erd-elektrischen und erdmagnetischen Feldern berechnet wird. Bezogen auf das Pendeln oder dem Wünschelrutengehen wird von Kritikern angenommen, dass der beobachtete Effekt höchstwahrscheinlich mit Hilfe von ideomotorischen Bewegungen (Carpenter-Effekt) zu erklären ist. Dieses Phänomen besagt, dass es rein durch Gedanken möglich ist, unbewusst entsprechende Muskeln aktiv zu steuern bzw. zu bewegen. Diese Bewegungen (motorische Signale) müssen nicht einmal sichtbar sein, sind allerdings messbar. Durch eine intensive Vorstellung einer Bewegung, kann es so, bedingt durch Suggestion und Psychomotorik, zu Muskelkontraktionen kommen. Dieses Phänomen vermutet man ebenso hinter den unerklärlichen Glasbewegungen beim Gläserrücken oder in Verbindung mit einem Ouija-Brett. Ein weiterer Effekt, den man hinter dem Ausschlagen einer Wünschelrute vermutet, ist der sogenannte Kohnstamm-Effekt. Dieser Beschreibt eine Muskelkontraktion, welche weiterhin ausgeführt wird, obwohl die Anstrengung beendet wurde. Drückt man z.B. seine Hand über eine gewisse Zeit gegen eine feste Oberfläche und beendet daraufhin die Anstrengung, so wird weiterhin diese Kraft (Anspannung der Muskulatur) unwillkürlich ausgeführt. Dies ist ein Beispiel dafür, wie das neuromuskuläre System auf anhaltende Anstrengung reagiert. Auch wenn das Kohnstamm-Phänomen noch nicht vollständig verstanden wurde, geht man von einer Blockade im Gehirn aus. Beim Verwenden einer Wünschelrute bzw. der Dowsing Rods wird mit einer Kraftausübung gearbeitet, wie auch, unter Umständen, mit einer geringfügigen, aber ausschlaggebenden Erwartungshaltung <a href="#3">[3]</a>.</p>
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			</div><div id="stahlung" class="et_pb_row et_pb_row_16">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Schädliche Strahlung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_13 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Es soll allerdings auch Strahlung geben, die eine schädliche Wirkung auf Menschen, Tiere und Pflanzen hat (ionisierende Strahlung). Bei Pflanzen bzw. Bäumen erkennt man „Strahlenflüchter“ z.B. an Drehwuchs, Efeubewuchs oder an Schrägwuchs, bei dem ein Baum nicht kerzengerade in die Höhe wächst, sondern aus der Mitte heraus auslenkt. Dies macht den Eindruck, als wollte er vor der schädlichen Strahlung flüchten. Die Buche oder die Primel gehören u.a. zu den Strahlenflüchtern. Am empfindlichsten reagiert der Apfelbaum auf schädliche Strahlungen. In der Tierwelt ist es z.B. der Hund oder der Storch, welcher sein Nest ausschließlich auf Dächern oder Kaminen baut, von denen keine schädliche Strahlung ausgeht. Jene Strahlung wirkt sich bei uns Menschen, über kurz oder lang, negativ aus. Bevorzugt bzw. benötigt ein Tier oder Pflanze die Strahlung, so sind es „Strahlensucher“. In der Pflanzenwelt gehört u.a. die Brennnessel (allgemein Gewürze und Heilkräuter) oder die Eiche zu den Strahlensuchern. In der Tierwelt hingegen sind es die Katzen. Hier sei noch erwähnt, dass die strahlensuchenden Tiere und Pflanzen nicht krank werden. Eine weitere strahlensuchende Pflanze ist die Mistel, welche auch begleitend bei einer Krebstherapie Anwendung findet <a href="#10">[10]</a>.  Eine negative (Erd-) Strahlung wird auch als geopathogene Störzone bezeichnet und soll durch kosmische Strahlung aus dem Weltraum entstehen, wenn sie in das Erdinnere eindringt und gebremst, durch eine Reflexion in bestimmten Tiefen, an Wasseradern (z.B. Untergrundströme), an erdbeben-/vulkanbedingten Erdplattenverschiebungen oder an Kreuzungen (Überlagerungen) von sogenannten energetischen Globalgitternetzen (Hartmanngitter) bzw. den diagonalverlaufenden Curry-Gitterstrukturen oberhalb der Erdoberfläche (abhängig von der Mondphase), zurückgeworfen werden. Oft werden Wasseradern (schädliche Strahlungen) in Zusammenhang mit unruhigem Schlaf bzw. allgemeinen Schlafstörungen gebracht, aber auch mit Kopf- oder Rückenschmerzen, Depressionen wie auch Kreislaufproblemen. Weitere Folgen einer geopathischen Belastungen sollen chronische Erkrankungen, Fehlgeburten, Allergien und Veränderungen von Körperzellen sein, die zu einer Tumorbildung führen können. Der Grund dahinter ist der, dass der Mensch aus ca. 70% Wasser besteht und in ihm das Abbremsen der Strahlung (Neutronenstrahlung) weiter fortgeführt wird. Es kommt durch eine sogenannte Einfangreaktion zu Wechselwirkungen mit Phosphor-, Calcium- oder auch Schwefelmolekülen im Körper, die dadurch instabil werden und so eine schädliche Gamma-Strahlung abgeben <a href="#7">[7]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahre 1929 wurde der niederbayerische Ort Vilsbiburg (zu der Zeit etwa 3.000 Einwohner) von Wünschelrutengänger Gustav Freiherr von Pohl dahingehend vermessen bzw. überprüft, ob es einen Zusammenhang zwischen allen bekannten Wasseradern und den dokumentierten Krebserkrankungen gibt. Darüber, wer oder wo an Krebs erkrankte, wurde Pohl im Vorfeld nicht informiert. Bei einem späteren Abgleich mit den, in den letzten 10 Jahren, an Krebs gestorbenen Menschen, stellte man erschreckenderweise fest, dass alle Betten der 54 ermittelten Krebsopfer auf Wasseradern standen <a href="#1">[1]</a>.</p>
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			</div><div id="kommunikationmitgeistern" class="et_pb_row et_pb_row_17">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_18  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>8. Kommunikation mit Geistern</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_14 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Über die Wichtigkeit von reproduzierbaren Ergebnissen wurde bereits geschrieben, aber muss ein paranormales Ereignis auch in dem Sinne reproduzierbar sein? Da es sich bei einer Kommunikation nicht um ortsabhängige (Erd-) Strahlungen handelt, kann hier eine Reproduzierbarkeit anders aussehen, als wenn man eine Wasserader aufsucht. Die Antworten variieren zwischen den Entitäten bzw. innerhalb einer Untersuchung bzw. eines Gesprächs und höchstwahrscheinlich auch zwischen den Untersuchungen. Wie im ersten Teil erwähnt, wird i.d.R. bei einer paranormalen Untersuchung (Ghosthunting) eine Winkelrute, oft als Dowsing Rods bezeichnet, eingesetzt. Im Vergleich zur Radiästhesie schreibt man Entitäten (Geistern) eine physikalisch messbare Kraft oder Energie zu. Durch eine elektrische, magnetische oder elektromagnetische Kraft sollen sie in der Lage sein, mit uns zu kommunizieren bzw. so auf sich aufmerksam machen. Ob Geister es auf diesem Weg wirklich können oder ob es vielleicht doch andere, uns derzeit unbekannte, Kräfte gibt, kann nicht belegt oder widerlegt werden. Im Bereich der paranormalen Forschung gibt es auch Personen, die sich eine übersinnliche Wahrnehmung zuschreiben (Medium). Hier gibt es wie beim Wünschelrutengehen Parallelen, was auch wiederum aussagt, dass eine Wünschelrute nicht erforderlich ist, um mit jenseitigen Energien zu kommunizieren. Ob es beim Einsatz von Winkelruten (L-Ruten) auch durch neue und besondere Kräfte zu den typischen Rutenausschlägen kommt, ist ebenfalls ungewiss. An dieser Stelle könnte man aber die verwendeten Winkelruten, in Bezug auf bekannte, physikalische Phänomene hin betrachten. Diese Ruten sind aus einem Metall, wie Edelstahl, Kupfer oder Messing (teilweise vergoldet), gefertigt. Die Griffe sind aus Kunststoff, aus Holz oder manchmal auch aus Metall. Eine gängige Rutenlänge liegt zwischen 30 cm (ca. 1 Fuß) und 50 cm. Beim Ausschlagen der Ruten ist es i.d.R. so, dass ein Kreuzen nein bedeutet und ein Auseinandergehen ja. Versucht man dieses Phänomen ohne neue, derzeit nicht messbare Energien zu erklären und schließt menschliches Versagen wie auch Betrug aus, so gibt das Verhalten eines Elektroskops vielleicht einen Hinweis darauf, was bei einem Rutenausschlag passieren könnte. Ein Elektroskop wird verwendet, um elektrische Ladungen (Elektrostatik) sehr anschaulich darzustellen. Der Aufbau kann variieren, letzten Endes ist es aber ein metallischer Zeiger, der an einer (vertikalen) metallischen Haltevorrichtung (Träger), in einem Gehäuse o.ä., gelagert angebracht wird. In der Ausgangslage hängt der Zeiger ebenfalls vertikal. Das Phänomen dahinter beruht auf der Tatsache, dass sich gleichnamige elektrische Ladungen abstoßen bzw. sich ungleichnamige anziehen (Ladungsverschiebung). Bringt man nun einen positiv oder negativ geladene Gegenstand in die Nähe des (neutral geladenen/entgegengesetzt geladenen) Elektroskops oder berührt es damit, so „fliehen“ die Ladungen auf die Haltevorrichtung wie auch auf den Zeiger. Die vielen überschüssigen, gleichnamigen Ladungen auf dem Objekt stoßen sich bereits auf bzw. in dem Objekt ab und wollen möglichst weit weg vom nächsten Teilchen. Das Elektroskop bietet somit neuen Raum, wohin die elektrischen Ladungen fliehen können. Dadurch entsteht auch wieder ein Überschuss von Ladungen auf dem Elektroskop, welche sich auch dort abstoßen. Dadurch, dass der Zeiger beweglich ist, fängt er an sich zu bewegen, da die Teilchen sich von den gleichnamigen auf der metallischen Haltevorrichtung abstoßen <a href="#11">[11]</a>. Genau dies könnte auch ein Grund dafür sein, dass sich die Ruten bewegen. Würde jede Rute unterschiedlich geladen werden, so würden sie sich anziehen. Damit auch hier nicht der Mensch das Ergebnis verfälsch oder gar dafür sorgt, dass das Phänomen nicht zu Stande kommt, sollten die Griffe der Winkelruten niemals eine leitende Verbindung zu den L-förmigen Ruten haben. Entweder greift man direkt auf ein nichtleitendes Griff-Material wie Kunststoff oder Holz oder man trägt während der Verwendung Handschuhe. Eine direkte Verbindung der Ruten mit dem Menschen würde dafür sorgen, dass sich die Ladungen wieder ausgleichen können. Wichtig ist aber, dass nach jedem Ausschlag, die Ruten entladen werden. Hierfür müssten sie z.B. Bodenkontakt oder direkten Kontakt zur Haut haben. Solle der Auslöser doch von einer rein übersinnlichen Art sein, bedarf es für die Kommunikation mindestens eine echte mediale Begabung der durchführenden Person. Der bloße Glaube daran wird nicht ausreichen.</p>
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			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="risikofaktor" class="et_pb_row et_pb_row_18">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_19  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>9. Risikofaktor Mensch (allgemein)</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_15 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die wohl am häufigsten verwendete Form in der paranormalen Forschung ist die neue bzw. moderne Winkelrute, mit der typischen L-Form. Wenn man von Dowsing Rods spricht, denken die meisten an diese Form. Genau mit der Form beginnt bereits das Problem. In der Regel wird jeweils eine der Winkelruten am Griff oder Zinken (kurzes Stück) in die rechte und eine in die linke Hand genommen, die Arme angewinkelt und gerade nach vorne gerichtet. Das längere Stück führt oberhalb aus der geschlossenen Hand hinaus. Der Abstand der beiden Ruten soll etwa 25 bis 30 cm betragen. Die durchführende Person muss während der Verwendung gerade wie auch ruhig stehen und die Dowsing Rods müssen ebenso parallel zum Boden gehalten werden, das bedeutet, dass die Stangenenden (die Zeiger) nicht nach oben oder unten gekippt sein dürfen. Nur so kann gewährleistet werden, dass sie sich leicht und frei drehen können. An mancher Stelle wird gesagt, um das Ergebnis nicht zu verfälschen, dass sie minimal nach unten gekippt sein sollten. Betrachtet man Winkelruten, die über einen Griff verfügen, neigen sie sich leicht von allein, da sie freischwingend im Griff montiert sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Während der gesamten Anwendungszeit sollte man auch entspannt und konzentriert sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Fassen wir kurz zusammen: Entspannt gerade und ruhig stehen, Ellenbogen runter, Unterarme gerade nach vorne (L-Form der Arme), die Rods locker in den Händen halten aber darauf achten, dass sie stets parallel zum Boden sind. So erhalten wir das benötigte labile Gleichgewicht <a href="#5">[5]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum einen gibt es hier das Problem, dass wir, wenn wir über längere Zeit eine bestimmte Körperhaltung einnehmen, es schnell zu Ermüdung der Muskulatur kommen kann. Das dauerhafte Stillstehen ist auch nicht zu unterschätzen, da der Körper dazu tendiert, sich leicht zu bewegen, um genau solch eine muskulären Ermüdung zu vermeiden. Betrachtet man nun einmal die typische L-Form der Rute, so fällt auf, dass es bei manch anderen Objekten auch und aus gutem Grund eine kürzere und eine längere Seite gibt &#8211; beispielsweise bei einem Brecheisen oder einem Radmutternschlüssel. Hier gibt es in der Physik den Begriff Drehmoment, was die Kraft auf einen drehbar gelagerten Körper beschreibt und das Produkt der eingesetzten Kraft am Ende des Hebels und der Länge des Hebels ist. Das bedeutet, dass proportional die Kraft auf den drehbargelagerten Körper (z.B. eine Radmutter), mit der Länge des Hebelarms steigt – bei gleicher Kraft am Ende des Hebels. Betrachtet man nun wieder die Dowsing Rods können wir festhalten, dass durch eine sehr kleine Kraft, z.B. Wind, der das Rutenende streift, eine große Kraft am Griff (Drehachse) entsteht. Das Ganze wird noch verstärkt, wenn die Enden der Wünschelrute durch kleine Kugeln oder Aufsätze (Gewichte) beschwert werden. Bewegt sich nun auch noch der Mensch, und sei es noch so gering, wird durch den Hebelarm und das Gewicht, die Haftreibungskraft der Ruten am Griff schnell überwunden, wodurch sie sich sehr schnell, und bedingt durch das labile Gleichgewichtig, zu einer Seite, bewegen können. Werden allerdings die Rods leicht nach unten geneigt (in Richtung Boden), wird es immer schwerer, sie seitlich auszulenken. Das liegt einfach und allein an der Schwerkraft. Die Kombination aus der Form in Bezug auf das Drehmoment, und in Verbindung mit der Tatsache, dass es fast unmöglich ist, die Ruten dauerhaft gerade zu halten, geschweige denn gerade zu stehen (und es ist schwer selbst zu sehen, ob die Ruten gerade gehalten und nicht bewegt werden), macht diese Art der Kommunikation äußerst störanfällig. Aber auch das seitliche Kippen der Ruten in der Hand ist ein Fehler was die Haltung angeht, welcher nicht außeracht gelassen werden darf.</p>
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			</div><div id="kritik" class="et_pb_row et_pb_row_19">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>10. Kritik</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_16 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Da die radiästhetischen Fähigkeiten (noch) nicht nachgewiesen werden konnten, wird gesagt, dass die Trefferquote bislang nicht höher als der Zufall ist. Bei einer Doppel-Blindversuchsdurchführung der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) in Zusammenarbeit mit RTL im Jahr 2008, war das Ergebnis sogar noch schlechter als der Zufall. Der Rutengänger hatte in den 13 Versuchen keinen einzigen Treffer erzielen können <a href="#1">[1]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Das schreckt allerdings viele nicht ab, das Produkt „Wünschelrute“ umfangreich zu vermarkten. Neben hohen Produktpreisen und teuren Seminaren, um die Fähigkeit des Wünschelrutengehens zu erlernen, wird auch oft damit geworben, Verbrechen aufzuklären oder Krankheiten wie Rheuma lindern zu können: Für mehrere 100 Euro kann man sich einen Wünschelrutengeher nach Hause bestellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Anmerkung: Da uns die alte chinesische Heilkunst weitaus überlegen zu sein scheint, soll an dieser Stelle nicht ausgeschlossen werden, dass es Personen mit einer Fähigkeit gibt, schlechte Energien oder schädliche Wasseradern aufzuspüren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zeitung New York Times berichtete 2013 über eine moderne Wünschelrute (Gerät mit Antenne) welches im Irak zum Aufspüren von Sprengstoff und Drogen eingesetzt wurde. Dies soll durch die Anziehung von elektrostatischen Ionen passieren. 1.000-fach kam so ein Gerät dort zum Einsatz und wurde, zu einen Stückpreis von 40.000 US-Dollar, von der Armee gekauft. 2008 wurde die moderne Wünschelrute, von der israelische Armee als Betrug entlarvt und 2009 wies die US-Armee die absolute Wirkungsunfähigkeit nach. 2013 verurteilte man den Geschäftsführer zu 10 Jahren Haft. Mit dem Verkauf dieses nutzlosen Geräts verdiente James McCormick in etwa 60 Millionen Euro. Das tragische an der ganzen Sache ist allerdings, dass viele Menschen im Irak umgekommen sind, da das Gerät nicht wie versprochen, in der Lage war, Sprengstoff zu detektieren <a href="#8">[8]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Bezüglich der paranormalen Untersuchungen ist das Risiko sehr hoch, dass eine unsachgemäße Handhabung (siehe Risikofaktor Mensch) das Ergebnis verfälscht. Oft finden jene Feldforschungen unter freiem Himmel statt, bei welchen der Witterung nicht ausreichend Beachtung geschenkt wird. Ebenso kann diese Unschärfe dafür verwendet werden bewusst Ergebnisse zu manipulieren. Gerade dann, wenn es einen inoffiziellen Wettkampf gibt, bei dem nur der mit den meisten Rückmeldungen erfolgreich ist. Leider sieht man auch des Öfteren, wie die durchführende Person am schwanken ist. Auf Nachfrage wird angegeben, dass es nicht möglich wäre, wie ein Stein regungslos auf der Stelle zu stehen. Da diese Art der Kommunikation nicht nur daraus besteht, eine LED-Skala zu deuten und somit ein Mindestmaß an Disziplin fordert, sollte am Ende lieber darauf verzichtet werden, Dowsing Rods einzusetzen.</p>
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			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_20">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>11. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_17 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Pinter, Josef (2013): Pseudowissenschaften im Schulunterricht. Online verfügbar unter: <a href="https://unipub.uni-graz.at/download/pdf/231912">https://unipub.uni-graz.at/download/pdf/231912</a>. Zuletzt geprüft am 20.09.2024.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Neukirchen, Florian (2016): Von der Kupfersteinzeit zu den Seltenen Erden. Eine kurze Geschichte der Metalle. Berlin und Heidelberg: Springer Verlag.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] Knoblauch, Hubert (1991): Die Welt der Wünschelrutengänger und Pendler. Erkundungen einer verborgenen Wirklichkeit. Frankfurt a.M.: Campus Verlag. Online verfügbar unter: <a href="https://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/911">https://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/911</a>. Zuletzt geprüft am 20.09.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] Wälti, B.; Jenzer, U. (1984): Wünschelrute und elektromagnetische Felder. In: Bulletin des Schweizerischen Elektrotechnischen Vereins (SEC). 15/1984. 75. Jahrgang. S. 903 &#8211; 906. Online verfügbar unter: <a href="https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sev-002%3A1984%3A75%3A%3A1151#1151">https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sev-002%3A1984%3A75%3A%3A1151#1151</a>. Zuletzt geprüft am 20.09.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] wukihow (2024): Verwendung von Wünschelruten oder Wünschelruten. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wukihow.com/wiki/Use-Dowsing-or-Divining-Rods">https://de.wukihow.com/wiki/Use-Dowsing-or-Divining-Rods</a>. Zuletzt geprüft am 20.09.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] all-about-dowsing.com (2024): Ein umfassender Leitfaden für Wünschelruten. Online verfügbar unter: <a href="https://all-about-dowsing.com/de/dowsing-rods/a-comprehensive-guide-to-dowsing-rods/">https://all-about-dowsing.com/de/dowsing-rods/a-comprehensive-guide-to-dowsing-rods/</a>. Zuletzt geprüft am 06.04.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] Dittirch, Heidi (2022): Geopathogene Störzonen und deren Einfluss auf die Gesundheit des Menschen. Online verfügbar unter: <a href="https://usercontent.one/wp/www.naturschule-oberlausitz.de/wp-content/uploads/2022/05/Geopathie-Semester-Abschlussarbeit-Heidi-Dittrich-HAA-WS-2021_22.pdf?media=1708413417">https://usercontent.one/wp/www.naturschule-oberlausitz.de/wp-content/uploads/2022/05/Geopathie-Semester-Abschlussarbeit-Heidi-Dittrich-HAA-WS-2021_22.pdf?media=1708413417</a>. Zuletzt geprüft am 20.09.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] Ernst, Martin (2013): Wünschelruten, Wasseradern und Erdstrahlen. Wort und Wissen. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-0hi0mUN4Fk">https://www.youtube.com/watch?v=-0hi0mUN4Fk</a>. Zuletzt geprüft am 20.09.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] soulicious.lu (2022): Was ist radiästhetisch, wozu dient die Radiästhesie?. Online verfügbar unter: <a href="https://www.soulicious.lu/2022/07/22/was-ist-radi%C3%A4sthetisch-wozu-dient-die-radi%C3%A4sthesie/">https://www.soulicious.lu/2022/07/22/was-ist-radi%C3%A4sthetisch-wozu-dient-die-radi%C3%A4sthesie/</a>. Zuletzt geprüft am 20.09.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[10] Hauenstein (2024): Erdstrahlen, Wasseradern und Elektrosmog (Radiästhesie). Online verfügbar unter: <a href="https://www.hauenstein-rafz.ch/de/pflanzenwelt/sammelsurium/Erdstrahlen-Wasseradern-und-Elektrosmog-Radiaesthesie.php">https://www.hauenstein-rafz.ch/de/pflanzenwelt/sammelsurium/Erdstrahlen-Wasseradern-und-Elektrosmog-Radiaesthesie.php</a>. Zuletzt geprüft am 20.09.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[11] studysmarter (2024): Elektroskop. Online verfügbar unter: <a href="https://www.studysmarter.de/schule/physik/elektrizitaetslehre/elektroskop/">https://www.studysmarter.de/schule/physik/elektrizitaetslehre/elektroskop/</a>. Zuletzt geprüft am 20.09.2024.</p></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Taschenlampen-Experiment (The Flashlight Method)</title>
		<link>https://para-wiki.de/das-taschenlampen-experiment-the-flashlight-method/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2024 13:27:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Taschenlampe]]></category>
		<category><![CDATA[Taschenlampen-Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Technik]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Technik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1361</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_21">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitungphaenomen">1. Einleitung / Phänomen</a><br /><a href="#weitereinformationen">2. Weitere Informationen zur Taschenlampe</a><br /><a href="#erklaerungphaenomen">3. Die Erklärung hinter dem Phänomen</a><br /><a href="#kommunikationmitgeistern">4. Kommunikation mit Geistern</a><br /><a href="#quellen">5. Quelle</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung / Phänomen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_18 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_58  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Eine bekannte Art, mit dem Jenseits zu kommunizieren, ist das sogenannte Taschenlampen-Experiment bzw. die Taschenlampen-Methode (Flashlight Session). Hierbei wird durch das Flackern des Lichts ein Jenseitskontakt angezeigt und es den Energien möglich gemacht, über das Ein- bzw. Ausschalten des Lichts mit Ja bzw. Nein auf eine gestellte Frage zu reagieren. Es ist zu beachten, dass es sich bei der verwendeten Taschenlampe nicht um ein Modell mit gewöhnlichem Kipp- oder Druckschalter handeln darf, sondern um eines, das über einen Drehverschluss am Lampenkopf („Drehschalter“) das Licht ein- und ausschalten kann. Da das Ghosthunting in den USA eine besonders hohe Frequentierung aufweist, scheint auch dort der Ursprung dieser Kommunikationsmethode zu liegen. Dem geschuldet ist das gängige Taschenlampenfabrikat, in der Regel eines der Firma Maglite (Mag Instrument Inc.) <a href="#6">[6]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die 1955 in Kalifornien gegründete Firma Mag Instrument Inc. (offiziell eingetragen: 1974) stellt seit 1979 eine der mittlerweile meistverkauften Taschenlampen in den USA her. Wenn es um Taschenlampen geht, gehören jene aber nicht nur dort zu den bekanntesten wie auch qualitativ hochwertigsten Marken <a href="#9">[9]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Maglite-Taschenlampenmodelle sind für den erwähnten Drehmechanismus am Kopf (Schraubdeckelschalter) bekannt. Hierbei wird der Kopf der Lampe gedreht, was eine Höhenveränderung zur Folge hat und letztlich den, von einer Feder gestützten, Sockel des Leuchtmittels verstellt. An diesem Sockel befindet sich ein Schaltkontakt gegen das Aluminiumgehäuse (Aluminiumlegierung). Dreht man den Kopf, aus Sicht auf das Leuchtmittel, nach links (Rechtsgewinde), schließt sich (modellabhängig) nach ca. ¼ der Umdrehung der Stromkreis und das Licht geht an. Durch den Druck der Feder, welche in der Endkappe sitzt, um einen sicheren Batteriekontakt herzustellen, wird der Lampensocken-Kontakt gegen das Gehäuse gedrückt. Dreht man den Lampenkopf nach rechts, so öffnet man den Kontakt und das Licht geht aus. Der drehbare Kopf fungiert jedoch nicht nur als Schalter, sondern auch als Einstellelement für den Lichtkegel (Lichtfokus), der von einem Punkt- bis hin zu einem Flächenstrahl variiert werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich gibt es auch andere Hersteller, deren Modelle über einen drehbaren Leuchtkopf verfügen. Die Maglite-Taschenlampen wurden jedoch von vielen und bekannten amerikanischen Geisterjäger-Teams wie TAPS (Ghost Hunters), BuzzFeed Unsolved: Supernatural oder Ghost Advertures (Zak Bagans) eingesetzt, wodurch sich diese, im Hinblick auf das in diesem Beitrag behandelte Experiment, durchgesetzt haben. Für das Taschenlampen-Experiment wird also eine Taschenlampe mit drehbarem Kopf (Drehschalter) und Glühlampe verwendet. Selbstverständlich existieren auch Maglite-Modelle, die mit LED-Technik ausgestattet sind. Mittlerweile konnte auch bestätigt werden, dass sich dieses Experiment mit einer LED-Variante durchführen lässt. In der Regel sieht man aber bei den durchgeführten Experimenten keine LED-Technik.</p>
<p style="text-align: justify;">Um das Experiment durchzuführen, ist es erforderlich, den Kopf so weit zu drehen, bis das Licht kurz vor dem Angehen ist. Die Einstellung muss so vorgenommen werden, dass es so wirkt, als würde die geringste Erschütterung die Lampe einschalten. Da der Kontakt bzw. der Lampensockel durch die Batterie-Kontaktfeder im Verschluss gleichmäßig auf Spannung gehalten wird, ist die Maglite, trotz des eingestellten Zustands, also kurz bevor das Licht an geht (im weiteren Verlauf als „labiler Zustand“ bezeichnet), verhältnismäßig unempfindlich gegenüber Erschütterungen. Die richtige Position muss hier jedoch immer neu, durch langsames Herantasten, gefunden werden &#8211; also in dem man hin und her dreht. In diesem Zustand wird die Taschenlampe hingelegt, um anschließend die Fragen zu stellen <a href="#7">[7]</a> <a href="#5">[5]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Aufdrehen des Batterieverschlusses an der Unterseite ist konstruktionsbedingt bei diesem Experiment nicht möglich, da die Endkappe bzw. Verschraubung beim Herausdrehen, gewinde- und daher auch federbedingt, sehr wackelig bzw. hakelig wird. Dadurch kann der benötigte labile Zustand nicht hergestellt werden, zudem wird die Taschenlampe sehr anfällig für Erschütterungen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="weitereinformationen" class="et_pb_row et_pb_row_23">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_25  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Weitere Informationen zur Taschenlampe</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_19 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der Hersteller erwähnt auch einen Kerzenlicht-Modus (Hand-Free Candle Mode). Dazu wird der Lampenkopf komplett abgeschraubt bzw. abgenommen und auf die Unterseite (Batteriefach) gesteckt. Dadurch kann die Taschenlampe hochkant (freihändig) hingestellt bzw. betrieben werden. Dabei strahlt die Glühlampe wie eine Kerze gleichmäßig in alle Richtungen <a href="#1">[1]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies bezieht sich auf Maglite-Versionen mit Glühlampe wie z.B. das Modell „CLASSIC Mini Maglite AA Xenon Taschenlampe“.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="erklaerungphaenomen" class="et_pb_row et_pb_row_24">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_61  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Die Erklärung hinter dem Phänomen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_20 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_62  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Vorwort</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Internet, oder genauer gesagt auf YouTube, findet man bereits viele anschauliche und nachvollziehbare Erklärungen, warum die Taschenlampe genau das tut, was man zu sehen bekommt. Besonders im englischsprachigen Raum, da hier das Ghosthunting deutlich stärker vertreten ist als in Deutschland, gibt es einige gute Erklärvideos mit Titeln wie &#8220;Ghost Hunters Flashlight Phenomenon Explained&#8221;, „Ghost Hunting | Debunking the Flashlight Trick“, „Ghost Hunting Flashlight Trick: Physical Explanation and Experiments“ oder „Ghost Hunting FLASHLIGHTS // DEBUNKED“. Teilweise wird weit in die Physik gegangen, um detailliert und auf den Punkt genau zu erläutern, warum es sich bei diesem Experiment eher nicht um ein Zeichen aus dem Jenseits handelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Für diesen Para-Wiki-Beitrag wurde extra ein eigener, umfangreicher Test durchgeführt, um die in den vielen Videos gezeigten bzw. genannten Gründe zu überprüfen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_63  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Aufbau der Taschenlampe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Beitrag wird sich auf die klassische, im Ghosthunting weit verbreitete <a href="#10">[10]</a>, Mini Maglite mit 2 AAA-Batterien (3 Volt) und Xenon-Glühlampe bezogen <a href="#2">[2]</a>. Der allgemeine Aufbau der Taschenlampe ist oft identisch und besteht aus dem rohrförmigen Aluminiumgehäuse, in welchem sich größtenteils die Batterien befinden. Verschlossen wird diese Gehäuse an der Unterseite mit einer Endkappe. Diese besitzt neben einer Dichtung auch den benötigten Batterie-Federkontakt wie auch eine Ersatzglühlampe. Die Feder sorgt mit ihrem Druck dafür, dass die Batterien einen guten Kontakt haben und ebenso dafür, dass der leicht bewegbare Lampensockel am oberen Ende des Gehäuses ebenso einen guten Schaltkontakt aufbauen kann. In diesen Sockel werden die beiden Pins der Glühlampe gesteckt. Im Hinblick auf den gewährleisteten Spritzwasserschutz befindet sich auch am Gewinde im oberen Bereich ein Dichtungsring. Auf dieses Gewinde wird der Lampenkopf geschraubt. Im Kopf befindet sich zum einen ein Reflektor aus Kunststoff, eine Dichtung, eine klare Linse und die schraubbare, mit Dichtung versehende, Vorderkappe. Der Reflektor sitzt auf dem bewegbaren und unter Batteriefederdruck stehenden Lampensockel. Im ausgeschalteten Zustand ist der Lampenkopf festgeschraubt, wodurch der Reflektor den Lampensockel nach unten drückt. Schraubt man den Lampenkopf los, wird der Sockel hinausgedrückt. Dieser besitzt einen Fußkontakt, welcher in Verbindung mit einem Pin der Glühlampe steht und auch gegen den Pluspol der oberen Batterie drückt. Der Minuspol der unteren Batterie drückt gegen die Batteriefeder der Endkappe. Dieser Kontakt ist mit dem Aluminiumgehäuse der Taschenlampe verbunden. Der Aufbau und die Position des Sockels sorgen dafür, dass das Licht geschaltet werden kann. Der zweite Pin der Glühlampe ist mit einem metallischen, leicht nach unten abgesetztem Ring des Sockels verbunden. Dieser Metallring drückt im aufgeschraubten Zustand des Lampenkopfes gegen das Innere des Gehäuses, da das Gehäuse im oberen Bereich eine Verengung / einen Abschluss hat. Dadurch soll zum einen verhindert werden, dass der Sockel samt Batterien wieder hinausfallen kann und zum anderen, dass ein elektrischer Kontakt hergestellt wird. Wird also der Lampenkopf aufgeschraubt, so wird eine leitende Verbindung vom Pluspol der oberen Batterie über den Fußkontakt des Sockels, durch die Glühlampe, zum metallischen Ring am Sockel und von da zum Gehäuse hergestellt. Das Gehäuse ist mit dem Fußkontakt und somit dem Minuspol der unteren Glühlampe verbunden. So ist der Stromkreis geschlossen und das Licht leuchtet.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Aufbau der im Test verwendeten Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Lampenkopf der Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Glühlampe der Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Batteriesockel der Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="erklaerungphaenomen" class="et_pb_row et_pb_row_26">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Animation:</strong><br />Vorgänge beim Einschalten der Taschenlampe im Inneren des Geräts. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Der Batteriesockel der im Test verwendeten Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="erklaerungphaenomen" class="et_pb_row et_pb_row_27">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_32  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Warum das Licht an und aus geht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zusammengefasst, was die vielen Videos und Erklärungen im Internet bereits aufgedeckt haben und der eigene Test bestätigen konnte, liegt der Grund für das automatische Ein- und Ausschalten, an einer thermischen Verformung des Kunststoffreflektors im Lampenkopf. Die Oberfläche der Glühlampe hat eine Temperatur von über 150 °C, wodurch die umliegenden Bauteile erwärmt werden. Der Kunststoff des Reflektors hat im Verhältnis zum Aluminium einen deutlich höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten, was bedeutet, dass sich das Material bei gleicher Temperaturdifferenz um ein Vielfaches stärker ausdehnt als Aluminium <a href="#3">[3]</a>. Hierbei reicht bereits ein sehr geringer Temperaturunterschied zwischen Lampe und Umgebung aus. Im eigenen Test funktionierte dies beispielsweise schon, als die Taschenlampe mit 25 °C, lediglich um ca. 4 °C wärmer war als die Umgebung. Stellt man bei einem durch Erwärmung ausgedehnten Reflektor den labilen Zustand ein, wird sich dieser über kurz oder lang, an die Raum- bzw. Umgebungstemperatur anpassen. Ist diese kälter als der Reflektor, zieht sich das Material über eine gewisse Zeit hin wieder zusammen. Um nun zu verstehen, was der Auslöser ist, muss man sich den Aufbau der Lampe erneut vorstellen: Der Reflektor im Lampenkopf drückt auf den Sockelkontakt, welcher von der Feder in der Endkappe und über die Batterien, gegen den Reflektor drückt. Die Höhenposition dieses Sockels lässt sich also über den Reflektor bzw. über den drehbaren Lampenkopf, einstellen. Im Taschenlampen-Experiment wird der Lampenkopf gerade so weit gedreht, bis der Sockel keinen Kontakt mehr zum Gehäuse hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Erkaltet nun der Kunststoffreflektor, zieht er sich minimal zusammen, wodurch der Sockelkontakt ebenfalls minimal, durch den Federdruck, nach oben gedrückt wird. Dadurch kommt es erneut zu einem Kontakt und das Licht wird eingeschaltet. Unter dem Mikroskop wurden Höhenveränderung des Sockels, durch den Reflektor, von ca. 0,02 mm festgestellt. Die Glühlampe im Lampenkopf erzeugt im eingeschalteten Zustand Wärme, welche den Reflektor erwärmt und erneut ausdehnt. Diese Ausdehnung sorgt dafür, dass sich das Licht nach einer gewissen Zeit wieder ausschaltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Ablauf ist allerdings nicht gleichmäßig, da auch die ausgeschaltete Glühlampe noch Wärme abgibt, die Umgebung z.B. windbedingt unterschiedlich auf die Taschenlampe einwirkt, sowie auch, dass die beiden Metallkontakte nicht zu 100% eben sind. Auch haben die beiden Metalle des Sockel- und Gehäusekontakts eine hauchdünne, nichtleitende Oxidschicht. Je nach Oberfläche und Druck der Feder ist der Abstand beider Kontakte somit mehr oder weniger dünn. An den dünnsten Stellen der Oberfläche wird die Isolierschicht irgendwann aufgebrochen, wodurch es zu Mikrofunken kommt, da sie über die Oxidschicht springen und so die Schicht weiter aufbrennen. Der hier fließende Strom erzeugt einen kleinen Kanal, bei dem es auch lokal zu Verschmelzungen beider Materialien, durch hohe Temperaturen, kommt (Fritting) <a href="#4">[4]</a>. Je nach Grad bzw. Anzahl der Verschmelzungen, kommt der Kontakt länger oder kürzer zustande bzw. je nach Aufbau der Oxidschicht, Druck bzw. Abstand der beiden Kontaktplatten, kommt es eher oder später zu einer leitenden Verbindung. Der sogenannte Fritting-Effekt kann sich so vorgestellt werden, als wenn man zwei Metalle mit einem Schweißgerät, durch einen oder mehrere Punkte, verbindet.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_7">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2414" height="1359" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685.png" alt="" title="Fritting" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685.png 2414w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685-1280x720.png 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685-980x551.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685-480x270.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2414px, 100vw" class="wp-image-1384" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Festgebrannter Kontakt durch Fritting. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_72  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Da sich dieser Effekt bzw. das Ereignis jederzeit reproduzieren lässt, ist dies offensichtlich der Grund für das Flackern der Taschenlampe. Oft wird zuvor noch die Taschenlampe zum Ausleuchten der Umgebung verwendet, wodurch sie sich noch stärker aufwärmen kann (Lampenkopf: 35 °C, Umgebungstemperatur: 20 °C), was den Effekt des automatischen Ein- und Ausschaltens noch verstärkt. Es reicht aber auch aus, wenn die Taschenlampe am Körper / in der Tasche getragen wird, um sich so aufzuwärmen. Befindet sich allerdings die Taschenlampe im thermischen Gleichgewicht, hat also die gleiche Temperatur wie die Umgebung, kommt es nicht zu diesem Effekt.</p>
<p>Wie zu Beginn erwähnt, tritt dieses Phänomen offensichtlich auch bei den LED-Taschenlampen von Maglite auf. Am 02. Oktober 2024 veröffentliche der Skeptiker Kenny Biddle dazu ein kurzes Video auf seiner Facebook-Seite. Die geringere Temperaturveränderung scheint auch hier, je nach Einstellung, das Licht ein- und ausschalten zu können <a href="#11">[11]</a>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_8">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="4302" height="1541" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Flackern-e1726593620687.png" alt="" title="Flackern" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Flackern-e1726593620687.png 4302w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Flackern-e1726593620687-1280x720.png 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Flackern-e1726593620687-980x551.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Flackern-e1726593620687-480x270.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 4302px, 100vw" class="wp-image-1383" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Die Taschenlampe schaltet sich automatisch an und aus (jeweils von links nach rechts). Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_74  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Das eigene Experiment und die Beobachtungen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der Informationen, die es im Internet zu finden gibt, wurde als Erstes eine Taschenlampe der Marke Ledlenser getestet. Jene hatte allerdings lediglich einen Druckschalter. Die ersten Versuche wurden daher über das langsame Herausschrauben des Batteriefachdeckels an der Unterseite durchgeführt. Zum einen war dies, konstruktionsbedingt, ein viel zu wackeliger und daher störanfälliger Zustand und zum anderen konnte man hier trotz Erwärmung keine typischen Reaktionen beobachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Da sich herausgestellt hatte, dass das gängigste Modell bei diesem Versuch eines der Firma Maglite ist, vorzugsweise das Modell Maglite Mini, wurde sich im nächsten Schritt so ein Modell angeschafft und ausführlich untersucht, um alle relevanten Bauteile benennen zu können. Bei dem für diesen Test zur Verfügung stehenden Modell Maglite Mini AAA war der Lampensockel in den oberen Bereich des Gehäuses gepresst, konnte sich dort dennoch frei bewegen. Für eine weitere Analyse wurde der Lampensockel behutsam entfernt und konnte so genauer betrachtet werden. Dadurch war es möglich zu verstehen, wie der Kontakt durch das Drehen des Lampenkopfes zustande kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Um nun das Phänomen zu verstehen, bestand der erste Test darin, die Lampe bei Umgebungstemperatur, in den labilen Zustand, also kurz bevor das Licht eingeschaltet wird, zu bringen. Die Schwelle zwischen dem ein- und ausgeschalteten Zustand war teilweise kaum wahrzunehmen, entsprach bei weiterer Betrachtung jedoch einem Weg der Drehbewegung von höchstens etwa 0,13 mm. Bezogen auf den Lampenkopf (Umfang ca. 60 mm), entspricht dies gerade einmal rund 0,8°. Jetzt wurde die Taschenlampe über mehrere Minuten beobachtet, mit dem Ergebnis, dass das Licht sich nicht einmal automatisch eingeschaltet hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Im zweiten Test wurde die Taschenlampe über eine längere Zeit eingeschaltet, so dass sich diese erwärmen konnte. Anschließen wurde der Lampenkopf wieder so weit gedreht, bis das Licht so gerade ausgegangen war. Jetzt wurde die Lampe erneut abgelegt und über einen längeren Zeitraum beobachtet. Bereits nach kurzer Zeit (wenigen Sekunden) begann sich wie von Geisterhand das Licht automatisch ein- wie auch auszuschalten &#8211; und das immer und immer wieder. Das Ergebnis bzw. Resultat war zu jeder Zeit reproduzierbar!</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ging es daran, das Phänomen tiefer zu erforschen und um herauszufinden, was in der Lampe passiert und warum sich das Licht automatisch ein- und ausschalten kann. Im 3. Test wurden die Bauteile im Lampenkopf, wie auch der Lampenkopf selbst mit einem digitalen Messschieber bei Umgebungstemperatur, im erwärmten und im gekühlten Zustand vermessen. Bei den ersten Messungen wurde sich hauptsächlich auf die Aluminiumteile (Kopf) beschränkt. Da im weiteren Verlauf erkannt wurde, dass der Kunststoffreflektor (der Kunststoff) einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten als das Aluminium des Lampenkopfes/Gehäuses hat und sich daher deutlich stärker unter Erwärmung ausdehnt, wurde jener, wie auch der herausstehende Sockelteil am Ende des Gehäuses, mit in die Messungen aufgenommen <a href="#3">[3]</a>. Dabei kam heraus, dass sich der gesamte Lampenkopf im Temperaturtest im Vergleich zur Raumtemperatur von 34,98 mm auf bis zu 35,03 mm in der Länge ausdehnte (+0,05 mm). Bei der erweiterten Vermessung des Kunststoffreflektors ist eine Ausdehnung von 10,73 mm auf bis zu 10,75 mm erfasst worden (+0,02 mm). Ebenso dehnte sich der Lampensockel, welcher aus dem oberen Gehäuseteil in Richtung Reflektor herausragt, um bis zu 0,02 mm aus. Da es sich hier um keine professionellen wie auch geeichten Messwerkzeuge handelt, sollen diese Werte lediglich eine qualitative Beurteilung darstellen. Des Weiteren wurde eine Ausdehnung des Lampenkopfschaftes, welcher auf das rohrförmige Lampengehäuse gestülpt bzw. auf das Gewinde gedreht wird, um ca. 0,03 mm festgestellt. Der offene bzw. vordere Bereich des Lampenkopfes, durch welchen das Licht gebündelt die Lampe verlässt, wies, bedingt durch die Ausdehnung des Aluminiums in alle Richtungen, eine Verengung von gut 0,02 mm auf. Diese Tests wurden in einem geschlossenen Raum, bei einer Umgebungstemperatur zwischen 20 °C und 24 °C durchgeführt. Im Umkehrschluss wurde ebenfalls die Lampe über das Gefrierfach auf -18 °C heruntergekühlt und dann bei -10 °C vermessen. Wie zu erwarten, zog sich das Aluminium wie auch der Kunststoff leicht zusammen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_9">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2730" height="2090" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop.png" alt="" title="Ausdehnung_Mikroskop" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop.png 2730w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop-1280x980.png 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop-980x750.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop-480x367.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2730px, 100vw" class="wp-image-1382" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_75  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Mikroskopische Aufnahme und maßliche Veränderungen in der Lampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_76  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der Verdacht lag nun nahe, dass der Lampenkopf bzw. das Innere dazu beiträgt, dass sich durch thermische Ausdehnung, die Lampe von allein ein- und ausschalten könnte. Um den Verdacht zu bestätigen, wurde eine Konstruktion aus einer Kunststoffflasche gebaut, die es möglich macht, die Lampe, ohne den Lampenkopf, ein- und auszuschalten. Dabei wird die Taschenlampe in eine Halterung, auf dem Boden einer modifizierten Flasche gesteckt. Die Lampe ragt hier gerade so weit aus dem Flaschenhals heraus, dass es über den Drehverschluss des Flaschendeckels möglich ist, den Lampensockel zu bewegen und so das Licht zu schalten. Ein Loch in der Mitte des Deckels lässt ebenfalls zu, die Glühlampe einzusetzen. Um eine Bewegung der Lampe zu minimieren, wurde jene im oberen Bereich der Falschen ebenfalls fixiert. Im Grunde stellt der Deckel den Lampenkopf bzw. den auf den Sockel drückenden Reflektor dar, allerdings wird die Wärme der Glühlampe direkt über die Luft abgeführt und es kommt zu keiner signifikanten Erwärmung der umliegenden Bauteile.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie zu Beginn wurde die Taschenlampe bei Raumtemperatur auch erwärmt, in den labilen Zustand gebracht, um so über eine längere Zeit beobachtet zu werden. Bei diesem Aufbau kam es nicht einmal zu einem selbstständigen Ein- und Ausschalten der Lampe. Dies lässt also darauf schließen, dass das Innere des Lampenkopfes und somit der Reflektor einen großen Einfluss auf dieses Phänomen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Um diese Messungen zu verifizieren, wurde im nächsten Schritt, im Bereich des Lampensockels wie auch Reflektor, ein Loch seitlich in den Lampenkopf gebohrt. So konnte sich anschließend, mit einem Mikroskop (100 bzw. 200-fache Vergrößerung), die Ausdehnung des Sockels wie auch die des Reflektors im warmen und kalten Zustand näher betrachtet werden. Dabei konnte die zuvor gemessene Ausdehnung von etwa 0,02 mm bestätigt werden. Je nach eingestelltem labilem Zustand, wurde über berechnete Größenverhältnisse festgestellt, dass sich der Reflektor um bis zu 0,026 mm ausdehnte bzw. zusammenzog und so die Lampe einschalten konnte. Die geringste Ausdehnung bzw. Kontraktion, bei der das Licht geschaltet wurde, lag bei nur 0,006 mm.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier bezieht sich die Ausdehnung auf das Material im labilen Zustand. Korrekterweise sollte es daher eher heißen, dass sich das Material abkühlungsbedingt um 0,026 bzw. 0,006 mm zusammengezogen hat, da erst das Zusammenziehen konstruktionsbedingt dazu führt, dass der Sockel durch die Feder hochgedrückt werden kann, wodurch der Stromkreis geschlossen wird. Die Erwärmung durch die eingeschaltete Lampe führt zur Materialausdehnung, durch diese der Kontakt geöffnet wird. Ebenso sei erwähnt, dass die festgestellten Abweichungen ein gemeinsames Ergebnis aus der volumetrischen Veränderung (in Höhe bzw. Länge und Breite) des Reflektors und der des Sockels ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die ganzen Werte in Relation zu bringen, wie auch zu überprüfen, ob diese Werte tatsächlich ausreichen konnten den Sockel weit genug zu bewegen, wurde im nächsten Test das Gewinde des Lampenkopfes betrachtet, um herauszufinden, wie weit man den Kopf drehen muss, bis das Licht an bzw. aus geht und welchem Drehwinkel die Ausdehnung des Reflektors, bezogen auf den Kopf bzw. des Gewindes entspricht. Wie bereits erwähnt betrug die Differenz, bei der händischen Einstellung des labilen Zustands etwa 0,13 mm (bezogen auf den Lampenkopf), was somit einem Drehwinkel von ca. 0,8° entspricht. Bei der Vermessung des Lampenkopfes wurde ein Durchmesser von 18,58 mm erfasst, was einen Umfang von 58,37 mm ergibt (360°). Eine volle Umdrehung des Lampenkopfes, also 360°, stellt eine gemessene und gewindebedingte Höhenveränderung von 1,37 mm dar. Der gesamte herausstehende Lampensockel, weist gerade einmal 0,34 mm auf, was einem Drehwinkel von 89,3° entspricht. Somit würden nicht einmal ein Viertel einer Lampenkopfdrehung ausreichen, den gesamten Sockel (0,34 mm) hineinzudrücken bzw. herausdrücken zu lassen. Um den Kontakt zu schließen, bedarf es offensichtlich aber nur 0,8°, also 0,22% einer vollen Umdrehung. Die mit dem Mikroskop erfassten Höhenveränderungen zwischen 0,026 mm und 0,006 mm entsprechen hier einem Drehwinkel von 6,8° (1,9%) bzw. 1,6° (0,4%).</p>
<p style="text-align: justify;">Dies verdeutlicht, dass die mikroskopisch kleine, temperaturbedingte Veränderung in der Höhe, nachweislich ausreicht wie auch dazu führt, dass der Kontakt im Lampensockel problemlos ein- und ausgeschaltet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Da aber auch oft von magnetischen bzw. elektromagnetischen Feldern, in Zusammenhang mit Geistern gesprochen wird, wurde auch überprüft, ob es im labilen Zustand möglich ist die Lampe durch elektromagnetische Felder ein- und auszuschalten. Für diesen erweiterten Test wurde ein Wasserkocher (max. 2200 W) an 230 V Wechselspannung (haushaltsübliche Steckdose) betrieben und die eingestellte Taschenlampe auf bzw. entlang des Kabels (H05VV-F, 3x 1,5 mm²) platziert. Mit einem Messgerät konnte eine magnetische Flussdichte (B-Feld), unmittelbar am Stromkabel, von ca. 26 µT (260 mG) gemessen, was bei dieser kurzen Distanz bei 230 V Wechselspannung einem aktuellen Stromfluss von rund 9A (ca. 2000 W) entspricht. Es konnten dabei keinerlei Beeinflussungen festgestellt werden – die Lampe wurde also nicht eingeschaltet. Das bedeutet, dass dies als eine weitere mögliche Ursache definitiv ausgeschlossen werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn es im Vorfeld bereits erwähnt wurde, wurde ebenfalls und im labilen Zustand überprüft, inwiefern die Taschenlampe auf Erschütterungen reagiert. Bei einer normalen bzw. leichten Erschütterungen, in unmittelbarer Nähe der Lampe, konnte keine direkte Beeinflussung festgestellt werden. Ab wann oder unter welchen Bedingungen es doch zu einer erschütterungsbedingten Kontaktentstehung kommen kann, wurde nicht weiter überprüft, da der Lampenkopf, bedingt durch den Federdruck (über die Batterien auf den Lampensockel), einen stabilen Eindruck macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Abschließen wurde das sogenannte „Fritting“, im Zusammenhang mit diesem Phänomen überprüft. Da es sich beim Ein- wie auch Ausschalten, offensichtlich nicht um einen gleichmäßigen Rhythmus handelt, sollte es noch weiteren Faktoren geben, die neben der Wärmeausbreitung im Material wie auch die Wärmeabfuhr an die Umgebung, dazu beitragen, dass die flackernde Lampe kein erkennbares Muster aufweist. Ebenso gibt es bei diesem Experiment nicht nur den Zustand, dass die Lampe vollständig ein- oder ausgeschaltet ist, es kann genauso gut passieren, dass das Licht nur ganz leicht glimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Fritting um eine Art durchbrennen einer isolieren Schicht und einer anschließenden, temporären Verschmelzung/Verschweißung der beiden metallischen Kontakte. Aufgrund einer chemischen Reaktion des Metalls bzw. des Aluminiums mit Sauerstoff, wird an der Oberfläche eine nur wenige Mikro- oder sogar nur Nanometer dicke Oxidschicht gebildet <a href="#8">[8]</a>. An mikroskopisch kleinen Stellen kommt es jedoch lokal so zu leitenden Verbindungen, da druckbedingt die isolierende Schicht teilweise abgebaut wird und so irgendwann der Strom, in Form eines Funkens, über diese Schicht springen kann und den Bereich freibrennt. Durch den leitenden Kanal kann also nun der Stromkreis geschlossen werden. Der fließende Strom bzw. der Funke erhitzt die Stelle sehr stark, wodurch nicht nur der Kanal größer werden kann, sondern sich ebenfalls die beiden Metalle verbinden. Diese Art der Verbindung kommt dem Schweißen nahe, ist jedoch auch nur mikroskopisch klein, reicht allerdings aus, den Kontakt trotz temperaturbedingter Veränderung mal länger oder mal kürzer zu halten. Aufgrund der doch eher rauen Oberfläche der beiden Kontaktstellen, gibt es von diesen zusammengebrannten leitenden Stellen nicht nur eine, was ebenfalls dazu beiträgt, dass die Lampe unterschiedlich lang eingeschaltet bleibt. Im abschließenden Test wurde der Lampenstromkreis aufgetrennt und zwei Kabel eingebracht. So wurde zuerst der fließende Strom gemessen, welcher sich auf etwa 0,4 A, bei ca. 3 V Batteriespannung, einstellte. Nun wurde ein Kabel an ein schmales Stück Aluminiumfolie befestigt und das zweite Kabel zum Kontaktherstellen verwendet. Mit diesem wurde eine sehr feine leitende Verbindung, über die Aluminiumfolie hergestellt, um die Lampe so zum Leuchten zu bringen. Klar zu sehen war, dass sich teilweise die Aluminiumfolie mit dem Kabel fest verbunden hatte. Ebenfalls wurde in diesem Versuch deutlich, dass der Kontakt sehr ungleichmäßig entstand und stark davon abhing, wie sich die beiden Kontaktstellen berührten. Nach dem Abschalten des Stroms bestand teilweise diese zusammengebrannte Verbindung weiter. Als Gegenprobe wurde dieser Test auch ohne die Batterien durchgeführt – hierbei kam es wie erwartet zu keiner Verbindung der beiden Kontakte. Um die Verbrennungen sichtbar zu machen, wurde das Stück Aluminiumfolie unter dem Mikroskop betrachtet. Hier konnte man die kleinen Verbrennungen in Form von schwarzen Stellen oder kleinen Kratern sehen &#8211; unter dem bloßen Auge war es jedoch nicht zu sehen. Das Fritting greift somit die Oberfläche an, wodurch sie teilweise abgenutzt, verunreinigt oder verschleißt und unter Umständen, langfristig betrachtet, diesen An-Aus-Effekt beeinflussen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend wurde ergänzend getestet, ob sich die Lampe im Vorfeld unbedingt stark erwärmt haben muss, damit das Phänomen auftritt oder ob der Temperaturunterschied auch nur geringer sein darf. Dafür wurde die Taschenlampe bzw. der Lampenkopf über eine längere Zeit in der Hand gehalten. So entstand ein gemessener Temperaturunterschied von ca. 4 °C zwischen Lampe und Umgebung. Nun wurde erneut die Taschenlampe, im labilen Zustand, über eine längere Zeit beobachtet. Bereits nach kurzer Zeit fing diese auch wieder an zu leuchten, wodurch der Vorgang des dauerhaften Ein- und Ausschaltens gestartet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren kam die bei Raumtemperatur voreingestellte Taschenlampe, bei 8 °C Umgebungstemperatur, in den Kühlschrank und wurde dort, wie bei den vielen anderen Versuchen zuvor auch, mit einer Kamera sowie einer Wärmebildkamera, beobachtet. Da die Lampe zu Beginn wärmer als die Umgebung war, kam es durch das Abkühlen auch zum Flackern des Lichts.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese beiden letzten Tests haben Gewissheit gebracht und sollten verdeutlichen, dass die Lampe nicht unbedingt zuvor eingeschaltet sein musste. Es reichte bereits aus, wenn die Umgebung etwas kühler als die Taschenlampe ist. Wie schnell die Lampe auf einen Temperaturunterschied reagiert oder wie gering der Unterschied sein muss, um das Licht zum Leuchten zu bringen, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden, aber ab einem Temperaturunterschied von 4 °C ist es definitiv schon möglich. Die Zeit, bis die Lampe sich das erste Mal bzw. allgemein von allein eingeschaltet aber auch ausgeschaltet hatte, variierte und ist von mehreren Faktoren wie z.B. dem Temperaturunterschied, dem eingestellten labilen Zustand, der Ausdehnung bzw. Kontraktion der Lampenteile oder allgemein der Umgebung abhängig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ergebnis</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da der eigene Test exakt das gezeigt hat (und somit untermauerte), was bereits viele andere im Internet dazu geschildert haben, hat das dauerhafte Ein- und Ausschalten der Taschenlampe, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit, weniger mit einer Jenseits-Kommunikation zu tun. Der Grund dahinter ist eher physikalisch bedingt und auch reproduzierbar. Da man selbstverständlich nicht alles weiß, was die Kommunikation mit Geistern angeht, ist selbstverständlich nicht zu 100% ausgeschlossen, dass es mit dem Taschenlampen-Experiment nicht doch möglich ist, eine Kommunikation aufzubauen. Auch wenn gern die derzeit geltenden physikalischen Regeln missachtet werden, um eine logische Begründung auszuschließen, ist es in diesem Fall doch sehr deutlich, was der Hauptgrund für dieses Phänomen höchstwahrscheinlich ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammengefasst kann also gesagt werden, dass ein Temperaturunterschied der Taschenlampe zur Umgebung (Taschenlampe muss wärmer sein) und die damit in Verbindung stehende Materialausdehnung bzw. Abnahme des Volumens des u.a. Reflektors im Lampenkopf dazu führt, dass sich der Sockelkontakt im oberen Bereich des Gehäuses minimal bewegt. Dadurch kommt es zu einem leitenden Kontakt. Dies ist also konstruktionsbedingt, da der Kontakt über das Festschrauben des Lampenkopfes geöffnet wird und nicht durch das Herausschrauben. Wärme dehnt das Material aus, was bedeutet, dass so der Kontakt geöffnet wird und das Licht erlischt. Die Lampe kühlt sich ab, wodurch erneut der Stromkreis geschlossen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte man dennoch diesen Versuch durchführen, muss sichergestellt sein, dass die Taschenlampe zuvor über einen längeren Zeitraum die Möglichkeit hatte, sich an die Umgebungstemperatur anzupassen. Ebenfalls sollte nach dem Einstellen des labilen Zustands und dem Ablegen der Taschenlampe kurz getestet werden, ob leichte Erschütterungen das Licht zum Flackern bringen können. Optimal wäre, wenn dies nicht der Fall ist, allerdings muss der labile Zustand so gut wie nur möglich eingestellt sein.</p>
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_77  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Kommunikation mit Geistern</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_21 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_78  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Da, wie aus diesem Test hervorgeht, klar wurde, dass die Taschenlampe auf Temperaturveränderung reagiert, eignet sie sich allerdings doch bedingt für die Kommunikation mit Geistern.</p>
<p style="text-align: justify;">Man muss sich der Physik dahinter bewusst sein und berücksichtigen, dass sich die Lampe erst auf die Umgebungstemperatur eingestellt haben muss. Oft werden Geistern, neben elektromagnetischen Eigenschaften auch temperaturverändernde zugesprochen. Hier spricht man von den sogenannten Cold-Spots, also einem deutlichen lokalen / punktuellen Temperaturabfall. Entsteht nun so ein Cold-Spot um die Taschenlampe herum, kann es dazu führen (abhängig von der Zeit und dem Temperaturunterschied), dass sich die Lampe ebenfalls abkühlt und sich dadurch der Kunststoff des Reflektors zusammenzieht &#8211; wie wir ja nun wissen, schaltet sich so das Licht ein. Das Taschenlampen-Experiment sollte hierbei in Kombination mit einem Temperaturmessgeräts (Umgebungstemperatur und nicht Oberflächentemperatur) verwendet werden, um Gewissheit zu haben, ob ein Cold-Spot oder eine zu warme Taschenlampe der Grund für die Rückmeldung war. Nach einer gewissen eingeschalteten Zeit, also nachdem sich der Kunststoffreflektor ausreichend ausgedehnt hat, schaltet sich das Licht wieder aus. Damit es nicht ständig so weiter geht, sollte man entweder den labilen Zustand vorab nicht zu fein einstellen oder nach jedem einschalten des Lichts, diesen Zustand erneut einstellen, und zwar wenn die Lampe noch eingeschaltet ist. Im darauffolgenden ausgeschalteten Zustand sollte man erst wieder warten, bis sich die Lampentemperatur erneut angepasst hat. Es ist auch wichtig daran zu denken, dass das Anfassen der Lampe, diese zusätzlich erwärmt und somit möglichst kurzgehalten werden sollte. Nur wenn all dies berücksichtigt wird, kann verhindert werden, dass sich der Effekt dauerhaft (Kettenreaktion) und ungewollt wiederholt. Da man nicht weiß, wie stark sich das Material, nach dem Ein- und Ausschalten, ausgedehnt bzw. zusammengezogen hat, ist das nachträgliche Einstellen bzw. Anpassen des labilen Zustands wie auch der thermischen Anpassung an die Umgebung, besonders wichtig.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_22 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_80  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Maglite (2024): Bedienungsanleitungen. Online vefügbar unter: <a href="https://www.maglite.eu/blogs/maglite%C2%AEdownloads/maglite%C2%AE-bedienungsanleitungen">https://www.maglite.eu/blogs/maglite%C2%AEdownloads/maglite%C2%AE-bedienungsanleitungen</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_81  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] ​Maglite (2024): Produkt CLASSIC Mini Maglite® AAA. Online verfügbar unter: <a href="https://www.maglite.eu/products/mini-maglite-aaa-gluehbirne">https://www.maglite.eu/products/mini-maglite-aaa-gluehbirne</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_82  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] ​Wikipedia (2024): Wärmeausdehnungskoeffizient. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ausdehnungskoeffizient">https://de.wikipedia.org/wiki/Ausdehnungskoeffizient</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_83  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] ​Martens, Jan (2006): Fritting (Verschweißen). Online verfügbar unter: <a href="https://www.swtest.org/swtw_library/2006proc/PDF/S04_03_Martens.pdf">https://www.swtest.org/swtw_library/2006proc/PDF/S04_03_Martens.pdf</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_84  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] ​Latimer, Gerg (2024): Ghosthunting 101 &#8211; Flashlight Sessions. Online verfügbar unter: <a href="https://mysteriousdestinationsmagazine.com/ghost-hunting-101-flashlight-sessions/">https://mysteriousdestinationsmagazine.com/ghost-hunting-101-flashlight-sessions/</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_85  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] ​Higgypop (2018): Why Do Ghost Hunters Use Flashlights To Communicate With Spirits. Online verfügbar unter: <a href="https://www.higgypop.com/news/paranormal-flashlight/">https://www.higgypop.com/news/paranormal-flashlight/</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_86  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] ​SeeksGhosts (2012): Using Flashlights to Communicate with Ghosts. Online verfügbar unter: <a href="https://seeksghosts.blogspot.com/2012/04/using-flashlights-to-communicate-with.html">https://seeksghosts.blogspot.com/2012/04/using-flashlights-to-communicate-with.html</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_87  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] ​Chemie.de (2024): Aluminium. Online verfügbar unter: <a href="https://www.chemie.de/lexikon/aluminium.html">https://www.chemie.de/lexikon/aluminium.html</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_88  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] vgl. ​Maglite (2024): Maglite Shop. Online verfügbar unter: <a href="https://www.maglite.eu/collections/maglite-shop">https://www.maglite.eu/collections/maglite-shop</a>, zuletzt geprüft am 17.09.2024.</p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_89  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[10] ​Maglite beim Ghosthunting. Beispielhaft für viele weitere Quellen:<br />&#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ty4Q2edc8OY">https://www.youtube.com/watch?v=Ty4Q2edc8OY</a><br />&#8211; <a href="https://maglite.com/blogs/podcasts/ghost-hunting-paranormal-activity">https://maglite.com/blogs/podcasts/ghost-hunting-paranormal-activity</a><br />&#8211; <a href="https://paranormalschool.com/using-a-flashlight-to-communicate-with-ghosts-and-spirits/">https://paranormalschool.com/using-a-flashlight-to-communicate-with-ghosts-and-spirits/</a><br />&#8211; <a href="https://www.higgypop.com/news/best-flashlights-for-ghost-hunting/">https://www.higgypop.com/news/best-flashlights-for-ghost-hunting/</a><br />&#8211; <a href="https://mysteriousdestinationsmagazine.com/ghost-hunting-101-flashlight-sessions/">https://mysteriousdestinationsmagazine.com/ghost-hunting-101-flashlight-sessions</a><br />Alle Links wurden zuletzt am 17.09.2024 geprüft.</p></div>
			</div><div id="11" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_90  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[11] Kenny Biddle zeigt, wie LED-Maglite flackert. Online verfügbar unter: <a href="https://www.facebook.com/IAmKennyBiddle/videos/8634131613274392">https://www.facebook.com/IAmKennyBiddle/videos/8634131613274392</a>, zuletzt geprüft am 03.10.2024</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ouija Board (Hexenbrett, Witchboard)</title>
		<link>https://para-wiki.de/ouija-board-hexenbrett-witchboard/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 11:45:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gegenstände]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsgegenstände]]></category>
		<category><![CDATA[okkulte Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Praktiken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://para-wiki.de/?p=173</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_30">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#allgemeines">1. Allgemeines</a><br /><a href="#funktionsweise">2. Wissenschaftliche Hintergründe zur &#8220;Funktionsweise&#8221;</a><br /><a href="#anwendung">3. Anwendung in der deutschen Ghosthunter-Szene</a><br /><a href="#quellen">4. Quelle</a></p></div>
			</div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="512" height="342" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/11/Ouija_board_-_Kennard_Novelty_Company.png" alt="" title="Ouija_board_-_Kennard_Novelty_Company" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/11/Ouija_board_-_Kennard_Novelty_Company.png 512w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/11/Ouija_board_-_Kennard_Novelty_Company-480x321.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 512px, 100vw" class="wp-image-624" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Allgemeines</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_23 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_93  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="margin: 0cm;">Von Anhängern des Spiritismus wird das Ouija (Zusammensetzung aus dem franz. „oui“ und dem deutschen „ja“; Name erstmals 1891 in den USA patentiert) Board als Hilfsmittel gesehen, um mit Geistwesen in Kontakt treten und eine Kommunikation aufbauen zu können. <o:p></o:p>Das Ouija Board besitzt eine Abbildung von Zeichen, meist dem Alphabet, Ja &amp; Nein sowie von den Zahlen 0-9. Durch einen Zeiger, eine sog. Planchette, werden die Zeichen markiert. <o:p></o:p>Insbesondere durch diverse Hollywood-Filme (z.B. Witchboard – Die Hexenfalle, Quija – Ursprung des Bösen oder Conjuring II) ist das Quija-Board in Verruf geraten. Dazu kommen zahlreiche Urban Legends.<o:p></o:p><a href="#inhaltsverzeichnis"></a></p></div>
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			</div><div id="#funktionsweise" class="et_pb_row et_pb_row_32">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Wissenschaftliche Hintergründe zur &#8220;Funktionsweise&#8221;</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_24 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_95  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="margin: 0cm;">Allein die Vorstellung einer Bewegung aktiviert im Gehirn motorische Zentren; dadurch werden Mikrobewegungen in den Muskeln ausgelöst, die nicht bewusst wahrgenommen werden (Carpenter-Effekt; ideomotorischer Effekt). Bereits seit dem 19. Jahrhundert als Erklärung bekannt, haben neuere Untersuchungen mit elektrophysiologischen Methoden die Erklärung bestätigt.<o:p></o:p></p>
<p style="margin: 0cm;">Der Kohnstamm-Effekt besagt, dass bei einem konzentrierten Denkvorgang (auch Meditation) Muskeln kleinste Zuckbewegungen durchführen können, die mit gedanklichen Inhalten unbewusst koordiniert sind und messtechnisch gut erfasst werden können. Die gleichen Effekte wirken auch beim sogenannten „Gläserrücken“.<o:p></o:p></p></div>
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			</div><div id="anwendung" class="et_pb_row et_pb_row_33">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Anwendung in der deutschen Ghosthunter-Szene</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_25 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_97  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="margin: 0cm;">In der deutschen Ghosthunter-Szene wird der Einsatz eines Ouija Boards oft aufgrund der damit behafteten Urban Legends durch „unsachgemäße Benutzung“ abgelehnt. Dabei ist nicht das Board ein Problem, sondern der Benutzer, der in vermeintliche „Antworten“ zu viel hineininterpretiert oder diese „Antworten“ auf sein persönliches Umfeld bezieht. Hinzu kommen nicht zu unterschätzende gruppendynamische Auswirkungen durch die besonderen Umstände, in denen das Board eingesetzt wird: Dunkelheit, Anspannung bei den Nutzern oder Erwartungshaltung.<o:p></o:p></p></div>
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			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_34">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Quelle</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_26 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_99  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wikipedia (2024): Ouija. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ouija">https://de.wikipedia.org/wiki/Ouija</a>. Zuletzt geprüft am 26.12.2024.</p></div>
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