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	<title>wissenschaftliche Praktiken</title>
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		<title>Das House-Shaking-Experiment</title>
		<link>https://para-wiki.de/das-house-shaking-experiment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 18:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftliche Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[House-Shaking-Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Zwischen Juni und August 1961 fand durch Alan Gauld und A.D. Cornell ein bis heute einzigartiges Experiment statt, das folgende Fragen klären sollte:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Wenn ein Haus künstlich einer starken Erschütterung ausgesetzt wird, kommt es dann zu <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: personengebundener Spuk">poltergeist</a>-ähnlichen Aktivitäten?</li>
<li style="text-align: justify;">Können diese Aktivitäten stattfinden, ohne dass Personen im Haus die Erschütterungen bewusst wahrnehmen?</li>
</ol>
<ul style="text-align: justify;"></ul>
<p style="text-align: justify;">Gauld und Cornell hatten das Glück, dass ihnen einige Häuser zur Verfügung gestellt wurden, die abgerissen werden sollten. Sie entschieden sich für das letzte der fünf in Frage kommenden Objekte, die in einer Reihe standen. Dieses Gebäude wies eine gute Grundstruktur auf und war frei von Feuchtigkeit. Das Equipment wurde sowohl für Einschlag- als auch für Vibrationen-Tests aufgestellt. Der „Vibrator“ war ein Stahlgerät mit einem Zoll (= 2,54cm) Durchmesser und 16 Zoll (= 40,64cm) Länge, an dessen zwei Enden sich stählerne Bälle befanden, die in Schwingungen versetzt werden konnten. Eingesetzt wurde er am Fundament des Hauses, der dicksten Mauerstelle. Zusätzlich eingesetzte Metallplatten sorgten für die nötige Sicherheit. Angetrieben wurde das Gerät mittels eines elektrischen Motors, der das Gerät vorrangig vertikale Vibrationen erzeugen ließ, die sich in einer Breite von 0 – 120 Hz bewegten, mit einer maximalen Einwirkung auf die Hauswände von 892 lb (= 404,60kg). Ziemlich schnell fanden die Wissenschaftler heraus, dass das ältere Ziegelmauerwerk Vibrationen über 25 Hz gar nicht standhalten konnte. Deshalb bewegten sich die Vibrationen in dieser Stärke, mit einer maximalen Einwirkung von 120 Hz. Das dazugehörige weitere Equipment war einfach, aber effektiv. Ein Seil wurde um den Schornstein des Hauses geschlungen und daran ein 60 lb 3 oz (= ca. 28 kg) Metallgewicht befestigt. Das Gewicht hing etwa 18 Zoll (= 45,72 cm) über dem Boden. Mit dem Seil konnte es vom Haus wegbewegt werden und dann unter Einhaltung bestimmter Höhen und Distanzen wieder losgelassen werden. Mehrere Wissenschaftler (Alan Gauld, A. D. Cornell, D.J. Murray, H. Osborne und R. Brooks) überwachten das Experiment. Diverse kleinere Testobjekte, insgesamt dreizehn, wurden im Haus platziert, vor allem auf Kaminen und ähnlichen Absätzen, die sich in der Nähe der Wand befanden, die am meisten betroffen sein würde. Gauld und Osborne hielten sich im Haus auf, während Cornell und Murray draußen die Geräte bedienten. Brooks zeichnete das Experiment auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Minuten lang wirkte nun der Vibrator mit 45, 57, 75 und 96 Hz auf die Hauswand ein. In der niedrigsten Frequenz waren die Vibrationen nur spürbar, wenn jemand eine Hand auf den Kaminabsatz oder den Fußboden legte. Während der zwei höchsten Level vibrierte das ganze Haus und die Anwesenden spürten die Vibrationen unter ihren Füßen. Wenn jemand ein Ohr an die Wand legte, waren die Brummgeräusche fast schmerzhaft laut. Keines der platzierten Objekte bewegte sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann wurden fünf Einschläge mit dem 60 lb-Gewicht durchgeführt. Das Gewicht wurde 10 Fuß (= 3,05m) in einer Höhe von 6 Fuß (= 1,82m) von der Wand entfernt und traf die Wand in einer Höhe von wenig mehr als zwei Fuß (= 0,6m) über dem Boden; die Einschlagskraft betrug etwa 241 lb (= 109,32 kg). Beim zweiten Einschlag platzte die Zementverkleidung der Außenwand und entblößte die darunterliegenden Ziegel und Mörtel. Gauld und Murray hielten sich zu der Zeit in einem im oberen Stockwerk liegenden Schlafzimmer auf. Die Einschläge waren kaum zu hören, konnten aber mit den Füßen gefühlt werden. Dreck fiel die Schornsteinwand herunter und kleine Bröckel Putz von der Decke. Die Testobjekte bewegten sich nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann wurde der Motor für mehrere Minuten auf Höchstleistung laufengelassen. Die Wissenschaftler konnten die Vibrationen noch zwei Häuser entfernt spüren, wenn sie dort die Hand auf die Wand legten.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich wurde das Gewicht vier weitere Male geschwungen; Gauld und Murray befanden sich wieder im oberen Schlafzimmer. Das Gewicht traf das Haus mit einer Einschlagenergie von 300 lb (= 136,1kg) aus einer Entfernung von 15 Fuß (= 4,6m) und mit einer Höhe von etwas über 7 Fuß (= 2,13m). Dies führte zu einem heftigen Schlag, der deutlich mit den Füßen gefühlt werden konnte und dazu führte, dass noch mehr Putz von Decken und Wänden fiel. Beim dritten Einschlag bewegte sich ein Kamerastativ um ¾ Zoll (= 22,86cm) nach links, das an der Wand beim Kamin gelehnt hatte. Beim vierten Einschlag fiel das Stativ nach links um. Sonst bewegte sich nichts, nicht einmal eine Murmel, die auf dem Boden lag oder ein Streichholz, das über die Hälfte über das Kaminsims herausragte.</p>
<p style="text-align: justify;">Am nächsten Tag (3. Juli) wurden ähnliche Experimente durchgeführt, wiederum ohne Resultate in Bezug auf Objektbewegungen. Bei Vibrationen von 100 Hz bewegten sich eine Tasse und ein Unterteller ¼ Zoll (= 0,6cm) von der Wand weg und die Tasse rotierte langsam auf dem Unterteller.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 8. Juli lief der Vibrator in der maximalen Stärke, unter der Aufsicht eines Experten. Dieser gab an, dass der zehnfache Einsatz in maximaler Stärke von ca. 8000 lb (= 3628,74kg) das Haus zum Einsturz bringen würde. Er meinte außerdem, dass horizontale Vibrationen vielleicht eher dazu führen könnten, dass sich Objekte innerhalb des Hauses bewegten. Generell wäre er allerdings der Meinung, dass das Haus eher einstürzen würde, als dass sich Objekte poltergeistähnlich bewegten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vibrator wurde umgestellt und neu modifiziert, sodass er nun eine maximale Einwirkung von 1600 lb (= 725,75kg auf die Wand ausübte. Die letzte Reihe Experimente begann am 11. August. Der Vibrator wurde von 0 auf 120 Hz hochgefahren und produzierte entsprechend Einschläge auf höchster Stufe. Cornell und Gauld beobachteten im oberen Bereich des Hauses, sowohl gemeinsam als auch getrennt. Für sie war das Experiment inzwischen beängstigend. Auf höchster Stufe waren die Einschläge in die Wand sehr laut und die gesamte Struktur des Hauses bebte so sehr, dass es niemand mehr ignorieren konnte. Erhebliche Mengen Putz fiel von den Decken und größere Mengen Feinstaub verteilten sich im Haus. Ein Riss oberhalb des Fensters in einem Schlafzimmer weitete sich beachtlich. Trotzdem gab es nur fünf erwähnenswerte Objektbewegungen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Ein Plastikbecher, der so platziert war, dass die eine Hälfte über das Kaminsims herausragte, fiel herunter.</li>
<li>Die bereits zuvor erwähnte Tasse nebst Unterteller, die auf demselben Absatz stand, bewegte sich vibrierend hin zum Ende des Absatzes und fiel herunter.</li>
<li>Ein Plastikesel, der unten auf dem Kaminsims stand in direktem Kontakt mit der Wand, bewegte sich ¾ Zoll von der Wand fort.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Dieses Mal war der Vibrator nur für jeweils drei Minuten auf höchster Stärke gelaufen – die Wahrscheinlichkeit, dass das Haus bei weiteren Versuchen endgültig zerstört werden würde, war so hoch, dass die Testreihe an dieser Stelle beendet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ergebnis war eindeutig: Um Objekte in der Art und Weise zu bewegen, wie es in zahlreichen Poltergeistfällen berichtet wird, reichen leichte Vibrationen nicht aus. Damit überhaupt Objekte bewegt werden, müssten die äußeren Einwirkungen derart extrem sein, dass das Haus zerstört werden würde und es völlig ausgeschlossen wäre, dass die Betroffenen diese äußeren Einwirkungen nicht mitbekämen. Damit ist die <a href="https://para-wiki.de/geophysikalische-theorie-wasseradern/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Geophysikalische Theorie">geophysikalische Theorie</a> widerlegt.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quelle</h5></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 334 ff. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
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			</item>
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		<title>Fragebögen für Spuk-Betroffene</title>
		<link>https://para-wiki.de/frageboegen-fuer-spuk-betroffene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 17:03:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftliche Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[Fragebogen]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Spuk-Betroffene]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Im Folgenden erfolgt eine Vorstellung von Fragebögen, die durch wissenschaftliche Erforscher von vermutlichen Spuk-Phänomenen bereits vor etlichen Jahrzehnten entwickelt wurden. Diese Fragebögen dienen lediglich als mögliche Vorlage für einen eigenen Fragekatalog. Sie stellen keinen wissenschaftlichen Test dar und haben keinen wissenschaftlichen Anspruch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung der Autorin:<u><br /></u></strong>Der jahrzehntealte Fragenkatalog lässt moderne Notwendigkeiten, wie den Datenschutz, völlig außer Acht. Für Video-/Audioaufnahmen und insbesondere für eine Veröffentlichung derselben müssen sog. „Persönlichkeitsrechte“ abgefragt und schriftlich festgehalten werden. Wenn der Klient einer Veröffentlichung der Daten nicht zustimmt, muss selbstverständlich gewährleistet sein, dass seine Angaben vertraulich behandelt werden und zu keinem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit oder andere Personen gelangen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />Entwickler des Fragebogens:</strong><br />Psychical Research Foundation</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Publiziert:</strong><br />Scott Rogo, On the Track of the Poltergeist, 1986</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Übersetzung:</strong><br />Sonja Nowara</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>An welcher Stelle finden/fanden die Aktivitäten statt?</li>
<li>Wann begannen die Aktivitäten?</li>
<li>Wann ist das letzte Mal etwas vorgefallen?</li>
<li>Wie sind die Häufigkeit und Intensität im Vergleich zu früheren Vorfällen?</li>
<li>Wer lebt alles im Haushalt oder ist öfter zu Besuch? Wie alt sind diese Personen?</li>
<li>Hat irgendeine der Personen, die die Vorfälle beobachtet haben/hat, telepathische Träume gehabt oder ähnliche Erlebnisse in der Vergangenheit erlebt? Falls ja, um wen handelt es sich und was ist vorgefallen?</li>
<li>Waren eine oder mehrere Personen, die die Phänomene beobachtet haben, bereits zuvor interessiert an übersinnlichen Themen? Falls ja, an welchen Themen genau?</li>
<li>Gab es Versuche, die Ereignisse auf natürliche Weise zu erklären? Als Beispiel: Gibt es einen Grund anzunehmen, dass es sich um bewusste Manipulationen einer anderen Person handelt oder es physikalische Erklärungen gibt (wie beispielsweise knarrendes Holz durch Abkühlung o.ä.), oder Nagetiere, die als Verursacher in Frage kommen?</li>
<li>Gibt es Haustiere oder weitere Tiere (Pferde, Kühe etc.) im Haus/um das Haus herum oder in der Nähe? Wenn ja, wie reagieren diese auf die Vorfälle?</li>
<li>Haben irgendwelche Besucher des Hauses oder der Umgebung etwas beobachtet? Falls ja, würden diese ihre Erlebnisse berichten (Namen und Adressen aufnehmen)?</li>
<li>Haben Sie oder jemand anderes als Augenzeuge der Vorfälle bereits eine Erklärung oder Theorie über deren Ursprung?</li>
<li>Finden die Vorfälle innerhalb von 24 Stunden zu bestimmten Zeiten häufiger statt als zu anderen Zeitpunkten? Um welche Zeiten handelt es sich?</li>
<li>Finden die Vorfälle in bestimmten Bereichen des Hauses häufiger statt, z.B. in bestimmten Zimmern? Falls ja, um welche Bereiche/Zimmer handelt es sich?</li>
<li>Finden die Vorfälle in Anwesenheit bestimmter Personen häufiger statt? Falls ja, um welche Personen handelt es sich? Finden auch Vorfälle statt, wenn diese Person(en) nicht anwesend ist/sind?</li>
<li>Sind Vorfälle bekannt, die stattfanden, als sich niemand in der Nähe aufhielt?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">In einigen Poltergeistfällen kommt es zu Übergriffen auf anwesende Personen. Die folgenden Fragen dienen der Abklärung, ob es sich um RSPK (recurrent spontaneous psychokinesis = von einer Person verursacht) handeln könnte:</p>
<ol start="16" style="text-align: justify;">
<li>Beschreiben Sie die Vorfälle.</li>
<li>Wie häufig finden diese Vorfälle statt?</li>
<li>Wenn es zu unerklärlichen Bewegungen von Objekten gekommen ist, gibt es Auffälligkeiten, die Sie während der Bewegung oder vor dem Aufprall beobachtet haben (z.B., dass sich Objekte um eine Ecke bewegten, mit ungewöhnlicher Härte oder eben Schwäche aufprallten, sich heiß anfühlten etc.)?</li>
<li>Kommt es in Verbindung mit sich bewegenden Objekten zu ungewöhnlich lauten Geräuschen? Falls ja, beschreiben Sie diese.</li>
<li>Kommt es außerhalb der Bewegungen von Objekten zu Geräuschen, die nicht damit zusammenhängen? Falls ja, beschreiben Sie diese.</li>
<li>Hat jemand einmal beobachtet, wie ein Objekt anfing sich zu bewegen, obwohl sich niemand in der Nähe befand? Falls ja, beschreiben Sie dies.</li>
<li>Kam es auch zu Vorfällen, obwohl sich niemand im betroffenen Bereich/Zimmer aufhielt? Falls ja, beschreiben Sie diese.</li>
<li>Sind bestimmte Gegenstände öfter betroffen als andere? Falls ja, welche?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Tipps zur Anwendung des Fragebogens</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Augenzeugen sollten beim ersten Mal einzeln und getrennt voneinander befragt werden. Besonders wichtig ist dabei die Abklärung, was das erste Phänomen war, an das sie sich erinnern können. Dann das zweite, und so weiter. So kann eine gute Historie erstellt werden und zeitgleich eine Übereinstimmung der Aussagen überprüft werden.</li>
<li>Stimmen die Aussagen überein? Wenn es zu auffälligen Abweichungen kommt, so könnte dies ein Indiz für möglichen Betrug sein.</li>
<li>Wurden bestimmte Phänomene von mehreren Personen zeitgleich beobachtet? In echten Fällen ist dies in der Regel der Fall. Vergleichen Sie die unabhängig voneinander aufgenommenen Aussagen gründlich. Ein bestimmter Vorfall sollte von allen Augenzeugen auf dieselbe Weise beschrieben werden, was Inhalt und Ereignis angeht (z.B. Geschwindigkeit von sich selbständig bewegenden Objekten, Art der Objekte, Ort, Zeit). Wenn es zu signifikanten Unterschieden kommt, kann das Ereignis nicht als glaubwürdig angesehen werden.</li>
<li>Gleichzeitig sind Aussagen in der Regel nicht vollständig identisch, weil Menschen unterschiedliche Erinnerungsfähigkeiten besitzen. Die Berichte können also in Kleinigkeiten voneinander abweichen. Deshalb ist es auch wichtig, alle getrennt voneinander zu befragen.</li>
<li>Nach abgeschlossener Befragung sollten Sie eine dreispaltige Tabelle anlegen: Datum, Art des Vorfalls und wer sich zum Zeitpunkt des Vorfalls an welcher Stelle im Haus befand.</li>
<li>Fertigen Sie eine Grundrissskizze des Hauses an und markieren Sie die Stellen, an denen sich während eines Vorfalls Personen befanden. Dies sollte für jedes einzelne Ereignis, jeden einzelnen Vorfall so gehandhabt werden. So erhalten Sie einen guten Überblick darüber, wer sich wo zur fraglichen Zeit des Vorfalls befand. Wenn sich z.B. alle Personen zur Zeit des Vorfalls an einem Ort aufhielten, während das Ereignis an einem anderen Ort stattfand, erhöht dies die Chance auf ein echtes Phänomen. Markieren Sie auch die Flugbewegungen der Objekte, die sich bewegt haben.</li>
<li>Wenn Sie den Verdacht haben, dass es sich um Betrug handeln könnte, können Sie versuchen, die Zeugen durch einfaches „Vorsagen“ zu überführen. Dazu könnten Sie erfundene Vorfälle berichten, die dann von den Zeugen als „selbst erlebt“ wiedergegeben werden. Dieses „Vorsagen“ sollte sich auf sehr ungewöhnliche bzw. übertriebene Phänomene beziehen, die so in der Regel nicht stattfinden. Wenn die Phänomene echt sind, werden die Betroffenen nicht auf das Vorsagen eingehen, sondern auf ihrer Darstellung der Ereignisse beharren.</li>
<li>Sehr häufig kommt es dazu, dass sich die Phänomene in Anwesenheit einer fremden Person zunächst sehr zurückhaltend zeigen. Scott D. Rogo hat festgestellt, dass drei hintereinander folgende Tage notwendig sein können, bis es überhaupt zu Phänomenen kommt, die durch den Ermittler beobachtet werden. Dabei ist es unabdingbar, dass man die ganze Zeit sehr aufmerksam ist und immer im Blick hast, wer sich wann und wo im Haus aufhält.</li>
<li>Wenn es zu Phänomenen wie sich selbst öffnenden Türen und Fenstern kommt, macht es Sinn, diese möglichst geschlossen zu halten und im besten Fall sogar zu versiegeln. Scott D. Rogo empfiehlt auch, Mobiles in als besonders aktiv bekannten Bereichen aufzuhängen, die sich bei Aktivität bewegen könnten – Zugluft muss selbstverständlich ausgeschlossen werden.</li>
<li>Es darf niemals vergessen werden, dass die Betroffenen meist große Angst vor den Phänomenen haben. Aufklärung ist ungemein wichtig. Scott D. Rogo ist der Auffassung, dass jeder, der mit Menschen arbeitet, die unerklärliche Phänomene erleben, unbedingt eine psychische Vor- oder Ausbildung haben müssen. Wissen über Krisenbewältigung und Intervention ist unabdingbar.</li>
<li>Es sollte immer im Vorfeld geklärt werden, was sich die Betroffenen vom Ermittler erhoffen. Warum haben sie den Ermittler eingeschaltet? Was versprechen sie sich davon? Was denken die Betroffenen selbst ist die Ursache für die Vorfälle? Erklären Sie ihnen, welche Eigenheiten ein Poltergeist-Phänomen hat und dass Dämonen oder böse Entitäten überhaupt nichts damit zu tun haben.</li>
<li>Auch bei der Feststellung, dass es sich um eine einzelne Fokusperson handelt, die die Phänomene auslösen könnte, ist unbedingt Vorsicht geboten. In vielen Fällen hilft die Aufdeckung des möglichen Hintergrundes für die Phänomene oder sogar das Gespräch darüber, die Phänomene selbst abzuschwächen oder sogar verschwinden zu lassen (das Problem dahinter wird erkannt).</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Der folgende Fragebogen wurde durch William G. Roll in seinem Buch „Der Poltergeist“ publiziert. Er ist mit dem vorhergehenden Fragebogen identisch, weist aber noch weiterführende Fragen auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Publiziert:</strong><br />William G. Roll, Der Poltergeist, 1972 [Anpassungen an die Neue Deutsche Rechtschreibung durch Autorin].</p>
<p style="text-align: justify;">Die Klienten sollen die folgenden Fragen 24 bis 31 nur beantworten, wenn es ungewöhnliche Phänomene gegeben hat, die nicht die Bewegung von Objekten oder andere physikalische Vorfälle betreffen, wie beispielsweise Apparitions (Erscheinungen), Mimickry-Geräusche (Schritte, etc.), Wärme- und/oder Kälteempfindungen oder andere Dinge, die gehört, gesehen, gerochen oder gefühlt wurden und für die die Betroffenen keine Erklärung haben.</p>
<ol start="24" style="text-align: justify;">
<li>Beschreiben Sie die Erlebnisse.</li>
<li>Wie häufig sind die Erlebnisse?</li>
<li>Wer hat zuerst etwas bemerkt und wann?</li>
<li>Hatten auch andere Personen diese Erlebnisse? Wann hatten sie diese?</li>
<li>Wussten diese Personen, dass vor Ihnen andere am selben Ort solche Erlebnisse gehabt hatten?</li>
<li>Gab es Fälle, in denen der Geist, die Schritte usw. von einigen der Anwesenden, aber nicht von anderen wahrgenommen wurden? Wenn ja, beschreiben diese Fälle.</li>
<li>Stimmen die Geister oder die gesehenen Bilder mit früher lebenden Personen oder mit Ereignissen in der Vergangenheit überein? Wenn ja, beschreiben Sie alles, was dafürspricht. Standen diese Personen oder Ereignisse in einer Verbindung zum Haus?</li>
<li>Wussten die Menschen, die das Erlebnis hatten, von der Person, deren Geist sie sahen, bevor sie ihn sahen?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">SPÄTERE UNTERSUCHUNG (Es ist nicht weiter beschrieben, was genau damit gemeint ist):</p>
<ol start="32">
<li style="text-align: justify;">Ist die Familie bzw. die betroffene Gruppe mit einer wissenschaftlichen Untersuchung der Vorfälle durch jemanden, der Beobachtungen an Ort und Stelle vornehmen würde, einverstanden? [Es versteht sich von selbst, dass diese Frage nur gestellt werden darf, wenn ein Kontakt zu einer wissenschaftlichen Person besteht und diese bereit für eine Untersuchung/Telefonat/Einladung der Betroffenen wäre; Anm. d. A.]</li>
<li style="text-align: justify;">Sind die Vorfälle in der Öffentlichkeit bekanntgeworden? Wenn das nicht der Fall ist, können sie einigermaßen sicher sein, dass es nicht dazu kommen wird?</li>
<li style="text-align: justify;">Falls zurzeit alles relativ ruhig ist und geringe Aussichten bestehen, bei einem Besuch etwas zu beobachten, würden Sie uns (mich dann sofort anrufen, wenn die Vorfälle von Neuem einsetzen?</li>
</ol></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner">[1] Rogo, Douglas Scott (1986): On the Track of the Poltergeist. Charlottesville: Anomalist Books.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] <span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 165 ff. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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		<title>Das Spuktagebuch</title>
		<link>https://para-wiki.de/das-spuktagebuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 19:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wissenschaftliche Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Spuktagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Bei Spuk-Betroffenen sollte das Anlegen eines Spuktagebuchs an erster Stelle stehen. In diesem Tagebuch hält der Betroffene die genauen Einzelheiten und Umstände der auftretenden Phänomene fest. Je nach Intensität und Häufigkeit der auftretenden Phänomene sollte auch die Dauer eines Spuktagebuches entsprechend angepasst werden. Für einen ersten Überblick können unter Umständen bereits zwei Wochen ausreichen (wobei das Tagebuch natürlich auch anschließend fortgeführt werden sollte). Die <a href="https://para-wiki.de/eskalationsdynamik-bei-rspk-phaenomenen/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Eskalationsdynamik">Eskalationsdynamik</a> des Spuks <a href="#1">[1]</a> und der Umstand, dass <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: personengebundener Spuk">RSPK</a>-Fälle in vielen Fällen in ihrer Dauer zeitlich sehr begrenzt sind, sollte dabei nicht vergessen werden.</p>
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			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="geschichtlicherabriss" class="et_pb_row et_pb_row_6">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_6  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Geschichtlicher Abriss</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Eingeführt wurde diese Technik durch James Houran und Rense Lange, als sie 1996 den Einfluss von Aufmerksamkeitsverzerrung und psychologischer Ansteckung in Spukfällen untersuchten. Sie hatten sich wiederum durch William Roll und Joseph G. Pratts Untersuchung des „Seaford Poltergeists“ 1958 inspirieren lassen <a href="#2">[2]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland wies der bekannte Parapsychologe <a href="https://para-wiki.de/walter-von-lucadou/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Walter von Lucadou">Walter von Lucadou</a> bereits 1997 auf die Wichtigkeit einer detaillierten Beschreibung der auftretenden Phänomene hin <a href="#3">[3]</a>.</p>
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			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="inhalt" class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Inhalt</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Folgende Punkte sollen dabei festgehalten werden:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Datum und Uhrzeit,</li>
<li>die Situation, der Ort und mögliche Zeugen bzw. wer sich sonst noch im Haushalt aufhielt und wo,</li>
<li>eine Beschreibung des aufgetretenen Phänomens und</li>
<li>an was der Beobachter dachte, als er das Phänomen erlebte oder beobachtete.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Sehr sinnvoll ist es auch, sich die Lebensumstände der Betroffenen generell anzusehen. Befinden sie sich gerade in einer schwierigen Situation? Gab es kürzlich einen Trauerfall? Ein anderes Ereignis, dass sie getroffen hat? Gibt es eine bestimmte Geschichte zu dem Ort, an dem mögliche paranormale Phänomene beobachtet werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Tagebuch-Taktik kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Erstens erfolgt so eine Aufzeichnung aller Phänomene, die sonst vielleicht vergessen oder falsch erinnert werden könnten. Zweitens können so eventuelle Zusammenhänge zwischen psychologischen Aspekten und den Phänomenen festgestellt werden. Drittens könnten die Daten wichtige, aber vielleicht versteckte Strukturen oder Verhaltensweisen beim Auftreten von möglichen paranormalen Phänomenen enthüllen <a href="#4">[4]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Walter von Lucadou empfiehlt Betroffenen außerdem das Aufstellen von Videokameras und geht so weit zu behaupten, dass – solange ein Raum überwacht wird – in diesem Raum nichts passiert: „Das ist eine klare Erfahrung, eine systemische Eigenschaft. Ich möchte es als ehernes Naturgesetz bezeichnen“ <a href="#5">[5]</a>.</p>
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			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="kritik" class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Kritik</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die Society for Psychical Research wendet in ihren <em>Guidance Notes for Investigators of Spontaneous Cases</em> (veröffentlicht durch die Society for Psychical Research) ein, dass das Führen eines Spuktagebuchs die Klienten dazu verleiten könnte, Geschehnisse und Ereignisse vorschnell als paranormal zu deklarieren, da so die Aufmerksamkeit gezielt auf mögliche paranormale Vorkommnisse gerichtet wird. Der Forscher Ciarán O’Keeffe schlägt deshalb seinen Klienten vor, dass er auch daran interessiert ist, wenn nichts passiert <a href="#6">[6]</a>.</p>
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			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_9">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="quellen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_6 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] <span style="color: #050505;">Mayer, Gerhard; Schetsche, Michael; Schmied-Knittel, Ina; Vaitl, Dieter (2015): An den Grenzen der Erkenntnis. Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik. Stuttgart: Schattauer.</span></p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Laythe, Brian; Houran, James; Dagnall, Neil; Drinkwater, Kenneth; O&#8217;Keeffe, Kiarán (2022): Ghosted! Exploring the Haunting Reality of Paranormal Encounters. Jefferson: McFarland and Company, Inc. S. 163.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] <span style="color: #050505;">Lucadou, Walter von; Poser, Manfred (1997): Die Geister sind auch nur Menschen. Was steckt hinter okkulten Erlebnissen? Ein Aufklärungsbuch. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag. S. 54 f.<br /></span></p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] Laythe, Brian; Houran, James; Dagnall, Neil; Drinkwater, Kenneth; O&#8217;Keeffe, Kiarán (2022): Ghosted! Exploring the Haunting Reality of Paranormal Encounters. Jefferson: McFarland and Company, Inc. S. 163.<span style="color: #050505;"><br /></span></p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] <span style="color: #050505;">Lucadou, Walter von; Poser, Manfred (1997): Die Geister sind auch nur Menschen. Was steckt hinter okkulten Erlebnissen? Ein Aufklärungsbuch. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag. S. 55.<br /></span></p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] <span style="color: #050505;">Laythe, Brian; Houran, James; Dagnall, Neil; Drinkwater, Kenneth; O&#8217;Keeffe, Kiarán (2022): Ghosted! Exploring the Haunting Reality of Paranormal Encounters. Jefferson: McFarland and Company, Inc. S. 163.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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