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	<title>wissenschaftsnahe Praktiken</title>
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	<description>Die paranormale Enzyklopädie</description>
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		<title>standardisierte Auswertung von PUs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 19:13:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghosthunting]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Praktiken]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#guetekriterien">2. Wissenschaftliche Gütekriterien</a><br /><a href="#hva">3. Übertragung ins Ghosthunting anhand des HVA</a><br /><a href="#metaanalyse">4. Meta-Analyse</a><br /><a href="#kritischebetrachtung">5. Kritische Betrachtung</a><br /><a href="#chancen">6. Chancen standardisierter Auswertung</a><br /><a href="#quellen">7. Quellen</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Im wissenschaftsnahen Ghosthunting nimmt die Auswertung der Daten (z.B. in Form von Video- oder Audio-Dateien), die während einer PU gewonnen wurden, einen enorm wichtigen Stellenwert ein. Da jeder Mensch (unbewusst) während der Auswertung andere Schwerpunkte setzt und Reize unterschiedlich aufnimmt, bewertet und verarbeitet <a href="#1">[1]</a>, ist es vor allem in Teams, bei denen sich mehrere Mitglieder an der Datenauswertung beteiligen, essenziell, dass alle nach denselben Gesichtspunkten und denselben Regeln auswerten. Hierzu bietet sich die Verwendung eines einheitlichen Auswertungsformulars an, das die Interpretation der Daten innerhalb gewisser Grenzen ablaufen lässt, also standardisiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst soll deshalb geklärt werden, nach welchen Gütekriterien die wissenschaftliche Auswertung arbeitet, und warum eine standardisierte Datenauswertung im wissenschaftlichen bzw. wissenschaftsnahen Kontext sinnvoll ist. Anschließend findet eine Übertragung dieser Kriterien ins praktische Ghosthunting statt, indem ein vom Team <a href="https://www.instagram.com/hiddenvoices_ghosthunting/" target="_blank" rel="noopener" title="Instagram: Hidden Voices">Hidden Voices</a> entwickeltes Auswertungstool beispielhaft vorgestellt wird, bevor die Möglichkeit und die Chancen einer Auswertung über mehrere Untersuchungen hinweg und die Chancen einer Zusammenarbeit mehrerer Teams beleuchtet werden soll. Im Anschluss findet eine kritische Betrachtung über die Grenzen der standardisierten Auswertung im Ghosthunting statt, die auch die Notwenigkeit diskutiert, professionelle Organisationen (z.B. das <a href="https://para-wiki.de/institut-fuer-grenzgebiete-der-psychologie-und-psychohygiene-e-v-igpp-in-freiburg-im-breisgau/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: IGPP">IGPP</a> oder die <a href="https://www.anomalistik.de/" target="_blank" rel="noopener" title="Homepage der GfA">GfA</a>) in solch ein Projekt miteinzubeziehen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="guetekriterien" class="et_pb_row et_pb_row_2">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Wissenschaftliche Gütekriterien</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Wie in der Einleitung bereits kurz erwähnt, werden wissenschaftliche Studien entlang bestimmter Gütekriterien entwickelt und auch ausgewertet, die im Verlauf dieses Abschnitts genannt und erklärt werden sollen. Aus diesen Gütekriterien leitet sich die Notwendigkeit einer standardisierten Vorgehensweise ab, die Nachvollziehbarkeit, Wiederholbarkeit, Transparenz aber auch Qualität sicherstellen soll <a href="#2">[2]</a>. Nur wer Daten standardisiert erhebt und auswertet, kann auch aussagekräftige Ergebnisse mit einer ernstzunehmenden Reichweite generieren <a href="#3">[3]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Wissenschaft geht man derzeit von drei Gütekriterien aus: Objektivität, Reliabilität und Validität <a href="#4">[4]</a>.<br /><strong>Objektivität</strong> meint, dass die Messergebnisse unabhängig von der Person sein müssen, die den Versuch durchführt. Beispiel: ein EMF-Meter misst an einer Stelle in der Location dieselben Werte, egal, welche Person das Gerät in der Hand hält.<br />Die <strong>Reliabilität</strong> ist ein Kriterium, das die Zuverlässigkeit und somit die Messgenauigkeit untersucht. Misst ein Gerät unter denselben Bedingungen wiederholt dieselben Messwerte, gilt es als reliabel. Beispiel: ein <a href="https://para-wiki.de/elektromagnetische-felder-emf/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: EMF">EMF</a>-Meter wird immer dieselben Messwerte zeigen, wenn man es an das Kabel eines sich im Einsatz befindlichen Toasters hält, egal wie oft man den Versuch wiederholt.<br />Mit der <strong>Validität</strong> wird beschrieben, ob eine Messung auch gültig ist, also ob überhaupt das gemessen wird, was gemessen werden soll. Beispiel: ein K2-Meter wird immer denselben Ausschlag zeigen, egal ob ein Sendemast oder eine WLAN-Quelle für diesen verantwortlich ist. Es ist unmöglich, nur durch den Ausschlag festzustellen, wie dieser zustande kam. Ein K2-Meter gilt also nicht als valides Messinstrument, wenn man den Ursprung einer EMF-Quelle bestimmen möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Beispiele zeigen deutlich, dass die Wahl des richtigen Messinstruments, dessen Einsatz und dessen technische Möglichkeiten die Grundvoraussetzung für das Erheben aussagekräftiger Daten ist. Diese Erkenntnis setzt sich in der Auswertung von Daten fort, die im nächsten Abschnitt anhand eines Beispiels näher erläutert werden soll.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Übertragung ins Ghosthunting anhand des HVA</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Team Hidden Voices stellte Ende 2025 ihr Auswertungssheet vor <a href="#5">[5]</a>, das auf Grundlage von einer mehrjährigen Entwicklungsarbeit immer wieder angepasst und erweitert wurde. Die Datei wird jedem Team kostenlos zur Verfügung gestellt, die diese nutzen möchte. Das Hidden Voices-Auswertungssheet (= HVA) verfügt über eine Vielzahl von Funktionen und ermöglicht auch dann eine standardisierte Auswertung, wenn mehrere Personen die Daten einer PU (= paranormale Untersuchung) auswerten. Im Folgenden soll der Grundaufbau dieses Sheets dargestellt werden. Auf die genauen Funktionen kann an dieser Stelle im Einzelnen nicht eingegangen werden, da dies den Rahmen dieses Artikels sprengen würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst sei erwähnt, dass es ein Deckblatt gibt, auf dem zunächst alle allgemeinen Informationen über die PU, die Location, die Umweltbedingungen, das eingesetzte Equipment sowie der eingesetzten Klemmbretter eingetragen werden können. Als letzten Punkt können noch eventuelle Störungen dokumentiert und der Ablauf der PU an sich bewertet werden (siehe Abb. 1 und Abb. 2).</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 1:</strong><br />oberer Teil des Deckblatts</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 2:</strong><br />unterer Teil des Deckblatts</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Anschließend gibt es für jedes technische Gerät und jedes Klemmbrett ein eigenes Formular, in denen ebenfalls zunächst allgemeine Informationen zum Einsatz des Geräts (bspw. die Anzahl der Sessions, Art der Verwendung, Orte der Sessions, etc.) dokumentiert werden, was die Nachvollziehbarkeit und Transparenz im Nachgang der PU sicherstellen soll. Auch eine Datei-zu-Session-Zuordnung findet statt, damit eventuelle Anomalien leichter geprüft und mit Aufnahmen auf anderen Geräten verglichen werden können (siehe Abb. 3).</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 3:</strong><br />Ausschnitt der Geräte-Informationen</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der untere Kernbereich jedes Auswertungsformulars ist der Dokumentationsbereich, der von Gerätetyp zu Gerätetyp unterschiedlich aussehen kann. Dies hat vor allem den Grund, dass verschiedene Gerätetypen verschiedene technische Voraussetzungen bieten, die sich unter anderem in Dateiformat (z.B. Videodatei oder Bilddatei) und Aufnahmemöglichkeiten (z.B. Video oder statisches Bild) unterscheiden. Dies macht eine differenzierte Auswertung notwendig. Im Folgenden werden nun die unterschiedlichen Arten der Dokumentationsbereiche vor- und gegenübergestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Video- und Audiogeräte verfügen über denselben Dokumentationsbereich (siehe Abb. 4), auch obwohl sich die Aufnahmemöglichkeiten von Video- und Audiogeräten unterscheiden. Grund ist der, dass auch auf Audio mündlich festgehaltene (subjektive) Phänomene festgehalten sind, die ebenso dokumentiert werden müssen. Dies kann sowohl visuelle als auch haptische oder olfaktorische Phänomene betreffen. Über allem steht die möglichst lückenlose und nachvollziehbare Dokumentation der einzelnen Phänomene.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie auf Abbildung 4 zu sehen, wird zunächst der Timecode der Anomalie abgefragt. Über die im oberen Bereich (Informationen zum Einsatz des Geräts) eingetragene Startuhrzeit kann dann die genaue Uhrzeit des Phänomens ermittelt werden. Die nächsten drei Spalten entsprechen einer deduktiven Einordnung des Phänomens in <a href="https://para-wiki.de/zwei-faktoren-modell-subjektive-und-objektive-anomalien-s-o-anomalien/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Zwei-Faktoren-Modell">Phänomenreichweite (subjektiv/objektiv)</a>, Anomalietypus (Welcher Sinn wurde angesprochen?) und Spezifikation (Wie kann der Anomalietypus genauer spezifiziert werden?). Es folgt die Möglichkeit der qualitativen Beschreibung der Anomalie, in der auch der Kontext oder bereits eine mögliche Erklärung eingetragen werden kann. Dahinter kann angegeben werden, ob die Anomalie auch noch auf anderen Geräten dokumentiert wurde und es erfolgt über eine Zahl eine Zuordnung. Dies ist wichtig, um nach der Auswertung die Anzahl der dokumentierten Phänomene der Anzahl der tatsächlich aufgetretenen Phänomene gegenüberstellen kann. Am Ende der Zeile kann abschließend eine Vermutung über den Phänomenursprung abgegeben werden, also darüber, ob die Anomalie als natürlich oder paranormal eingestuft wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Bewegungsmelder über keinen Datenlogger verfügen, werden diese immer über Audio- bzw. Videogeräten überwacht und auch über diese Formulare ausgewertet. Nur so lassen sich im Nachhinein Rückschlüsse zu den jeweiligen Gegebenheiten ziehen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 4:<br /></strong>Ausschnitt des Dokumentationsbereichs für Video- und Audiogeräte<strong></strong></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Beim EMF-Meter (hier: GQ-390) werden die relevanten Daten aus der Exportdatei in das Auswertungsformular übernommen und abschließend mit einer Bemerkung und einer Vermutung über den Phänomenursprung versehen (siehe Abb. 5).</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 5:<br /></strong>Ausschnitt des Dokumentationsbereichs für EMF-Geräte<strong></strong></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Bei den Fotoapparaten findet, anders als bei den Video- und Audiogeräten, eine Session-zu-Datei-Zuordnung statt (siehe Abb. 6). Dies hat den Grund, dass es erfahrungsgemäß deutlich weniger Dateien mit Anomalien gibt, als dies bei Video- oder Audiogeräten der Fall ist und außerdem eine punktuelle Aufnahme vorliegt, die in einen Kontext gebracht werden muss.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 6:<br /></strong>Ausschnitt des Dokumentationsbereichs für Fotoapparate<strong></strong></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_5 et_pb_column_21  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child et_pb_column_empty">
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Auch die Klemmbretter machen eine Spezialisierung des Dokumentationsbereichs notwendig (siehe Abb. 7). Hier werden alle handschriftlichen Notizen in das Formular übernommen. Da diese beim Team Hidden Voices für die Dokumentation einer subjektiven Session Verwendung finden, werden hier alle Einträge mit der jeweiligen Uhrzeit versehen, die dann weiter über den Anomalietypus und die jeweilige Spezifikation (siehe oben) genauer beschrieben werden. Es folgt der genaue Wortlaut der Notiz und die Frage nach dem Bezug zu anderen Klemmbrettern (z.B. gab es ein Phänomen, das auch auf einem anderen Klemmbrett beschrieben wurde?). Auch hier steht abschließend die Vermutung über einen möglichen Phänomenursprung.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 7:<br /></strong>Ausschnitt des Dokumentationsbereichs für Fotoapparate<strong></strong></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Alle in den Geräte-Formularen eingetragenen Anomalien tauchen schlussendlich in einer Übersicht auf (siehe Abb. 8), in der die Daten für die jeweilige PU quantifiziert dargestellt werden. Es ist also ersichtlich, mit welchem Gerät wie viele Anomalien welchen Typs dokumentiert wurden. Dies ist die Grundlage für eine PU-übergreifende Meta-Analyse, die im nächsten Abschnitt beleuchtet werden wird.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 8:<br /></strong>Datenübersicht aus den einzelnen Geräte-Formularen<strong></strong></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_5 et_pb_column_29  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child et_pb_column_empty">
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="metaanalyse" class="et_pb_row et_pb_row_18">
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Meta-Analyse</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Möchte man einigermaßen aussagekräftige Vorher- oder Aussagen über das Zustandekommen von (paranormalen) Phänomenen treffen, darf eine Meta-Analyse der in den einzelnen PUs gewonnen Daten nicht ausbleiben. Auch hierzu hat das Team Hidden Voices bereits ein Meta-Analyse-Tool (MAT) entwickelt, das Daten aus den aus den verschiedenen HVAs abgreift und sowohl grafisch als auch tabellarisch aufbereitet (siehe Abb. 9).</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_19">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 9:<br /></strong>Ausschnitt aus dem Meta-Analyse-Tool (MAT) von Hidden Voices<strong></strong></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_5 et_pb_column_34  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child et_pb_column_empty">
				
				
				
				
				
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			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_20">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Hier können alle Parameter wie beispielsweise Wetter, Vorab-Recherche oder bestimmte Zeiträume beliebig miteinander kombiniert werden, um so Rückschlüsse auf das Zustandekommen von Phänomenen ziehen zu können oder die Auftretenswahrscheinlichkeit bestimmter Phänomene vorhersagen zu können. Da das HVA erst im Jahr 2026 den erforderlichen qualitativen Standard erreicht hat, wird eine aussagekräftige Meta-Analyse wohl erst in einigen Jahren zu erwarten sein.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="kritischebetrachtung" class="et_pb_row et_pb_row_21">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_36  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Kritische Betrachtung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Bei allem Fortschritt, der bereits in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Laienforschung in Deutschland stattgefunden hat, bleibt es dennoch fraglich, ob es jemals zu einer echten und dauerhaften Kooperation kommen kann. Laienforschung und insbesondere die Feldforschung kann niemals voll und ganz die wissenschaftlichen Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität leisten. Dies liegt an der Tatsache, dass im Feld niemals zwei Untersuchungen unter identischen Bedingungen stattfinden können. Es wird immer Faktoren geben, die die Aussagekraft der Ergebnisse aus wissenschaftlicher Sicht schmälern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Arbeitsweise vieler Ghosthunting-Teams wird von der Wissenschaft als eher kritisch betrachtet. Gründe hierfür sind vor allem der Einsatz von sogenannten „Ghosthunter Gadgets“, die objektiv betrachtet keine wissenschaftlich belastbaren Ergebnisse liefern können, aber auch der falsche oder unreflektierte Einsatz von Technik. Rückmeldungen werden in der Auswertung außerdem meist wenig hinterfragt bzw. in den Dokumentationen als fragwürdig eingestuft. Dies führt dazu, dass die Wissenschaft keine verlässlichen Erkenntnisse aus den Daten von Ghosthuntern ableiten kann <a href="#6">[6]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Das letzte, aber nicht minder gewichtige Problem ist das der (noch) kargen Datenlage. Möchte man verlässliche Aussagen über das Zustandekommen und die Auftretenswahrscheinlichkeit bestimmter Phänomene treffen, sollten hierfür mehrere Hundert Datensätze zu jedem Parameter vorliegen (= Grundgesamtheit). Je weniger Daten vorhanden sind – also je geringer die Grundgesamtheit ist, desto geringer ist die Aussagekraft und die wissenschaftliche Verwertbarkeit der Ergebnisse. Es bräuchte also eine breite Zusammenarbeit mehrerer Ghosthunting-Teams, die sich dem wissenschaftsnahen Ghosthunting verschrieben haben.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="chancen" class="et_pb_row et_pb_row_22">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_37  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Chancen standardisierter Auswertung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">So aufwändig diese Vorgehensweise bei der Auswertung ist und so kritisch man diese (noch) betrachten muss, so wertvoll kann diese jedoch auch sein. Schließlich sollte es das Ziel eines jeden Ghosthunting-Teams sein, belastbare und nachvollziehbare Daten zu schaffen, die auch in professionellen, wissenschaftlichen Kreisen zur Aufklärung von paranormalen Phänomenen beitragen kann. Denn eines geht aus mehreren wissenschaftlichen Studien zu <a href="https://para-wiki.de/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: RSPK">RSPK</a> hervor: lange nicht alle RSPK-Fälle sind auf eine Fokusperson zurückzuführen. Die Prozentsätze schwanken hier zwischen 38% und 80% <a href="#7">[7]</a>, <a href="#8">[8]</a>, <a href="#9">[9]</a>. Insofern sollte der animistische Erklärungsansatz (Stand 2026) nicht als alleinige Ursache für Spukphänomene vorausgesetzt werden – abgesehen von diversen Berichten über ortsgebundenen Spuk, der per Definition nicht mit einer <a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki:Fokusperson">Fokusperson</a> in Verbindung gebracht wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Argumente drängen auf ein gemeinsames und standardisiertes Vorgehen mehrerer, bestenfalls aller Ghosthunting-Teams, die sich über Vorgehen, verwendete Geräte und Auswertung bestimmte Gütekriterien geschaffen haben und eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Laienforschung ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_23">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_6 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Myers, David G.; DeWall, C. Nathan (2023): Psychologie. 4. Auflage. Berlin/Heidelberg: Springer.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Heins, Jochen (2017): Lenkungsgrade im Literaturunterricht. Zum Einfluss stark und gering lenkender Aufgabensets auf das Textverstehen. Wiesbaden: Springer VS.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] Universität Leipzig (2026): Datenerhebung. Online verfügbar unter: <a href="https://home.uni-leipzig.de/methodenportal/erhebung/?utm_source=copilot.com">https://home.uni-leipzig.de/methodenportal/erhebung/?utm_source=copilot.com</a>. Zuletzt geprüft am 29.01.2026.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] Universität Leipzig (2026): Gütekriterien. Online verfügbar unter: <a href="https://home.uni-leipzig.de/methodenportal/guetekriterien/">https://home.uni-leipzig.de/methodenportal/guetekriterien/</a>. Zuletzt geprüft am 29.01.2026.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] Hidden Voices (2025): Auswertungssheet.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] Mayer, Gerhard; Nowara, Sonja (2024): Deutsches Ghosthunting – historischer Überblick und Einblicke einer Insiderin. In: Zeitschrift für Anomalistik. 24 (1). S. 151 – 188. Freiburg im Breisgau: o.V.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] Roll, William R. (1977): Understanding the Poltergeist. In: Roll, William, R.: Research in Parapsychology 1977.  Abstracts and Papers from the 20th Annual Convention of the Parapsychological Association. S. 183 &#8211; 195. New Jersey &amp; London: Scarecrow Press.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] Huesmann, Monika; Schriever, Friderike (1989): Steckbrief des Spuks – Darstellung und Diskussion einer Sammlung von 54 RSPK-Berichten des Freiburger Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene aus den Jahren 1947 – 1986. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie. 31 (1/2). S. 52 – 107. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] Dullin, Eric (2024): A Detailed Phenomenology of Poltergeist Events. In: Journal of Scientific Exploration. 38 (3). S. 427 – 460. Online verfügbar unter: https://journalofscientificexploration.org/index.php/jse/article/view/3263. Zuletzt geprüft am 11.01.2026.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_24">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_39  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 07.02.2026 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
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		<title>Die Estes-Methode</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:20:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[Estes-Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritbox]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#betrachtung">2. Betrachtung</a><br /><a href="#anwendung">3. Anwendung</a><br /><a href="#kritischebetrachtung">4. Kritische Betrachtung</a><br /><a href="#ganzfeld">5. Das Ganzfeld-Experiment</a><br /><a href="#fazit">6. Fazit</a><br /><a href="#quellen">7. Quellen</a></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_7 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die Estes-Methode beschreibt eine paranormale Untersuchungstechnik, die in den letzten Jahren an Bekanntheit gewann. Ursprünglich eingeführt wurde sie durch Karl Pfeiffer während dessen Untersuchung des Stanley Hotels, das im Estes Park in Colorado liegt. Das Hotel, das eigentlich eine friedvolle Geschichte aufzuweisen hat, ist seit Stephen Kings „Shining“ zu einem angeblichen „Hotspot“ in Sachen paranormalen Aktivitäten mutiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Estes-Methode trägt eine Person (der „Receiver“ = Empfänger) eine Augenbinde und Geräusche unterdrückende Kopfhörer. Diese sind an eine <a href="https://para-wiki.de/spirit-box/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Spirit Box">Spirit Box</a> angeschlossen, die gemäß eingestellter Geschwindigkeit durch Radiofrequenzen scannt und dabei nicht nur Sequenzen mit sog. <a href="https://para-wiki.de/rauschen-weisses-rauschen/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Rauschen, weißes Rauschen">weißem Rauschen</a> erzeugt, sondern auch Audio-Ausschnitte von Radiosendern abspielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine zweite Person (der „Operator“ = auf bestimmte Art agierend) stellt Fragen, die die erste Person angeblich oder gesichert nicht hören kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Theorie dahinter besagt, dass „Geister“ die Phasen des weißen Rauschens in der Spirit Box nutzen können, um Fragen zu beantworten oder Botschaften mitzuteilen. Die Augenbinde und die Kopfhörer sollen dabei mögliche Ablenkungen verhindern und eine bessere Konzentration auf mögliche Nachrichten durch die „jenseitige Welt“ ermöglichen. Diese Methode soll dem <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ganzfeld_experiment" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Ganzfeld Experiment">Ganzfeld Experiment</a> sehr ähnlich sein und deshalb sehr nah am wissenschaftlichen Vorgehen sein.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="betrachtung" class="et_pb_row et_pb_row_27">
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Betrachtung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_8 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Für die Ausübung der Estes-Methode werden grundsätzlich nur drei Dinge benötigt:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Eine Spirit Box (oder Ghost Box); ein Gerät, das gemäß eingestellter Geschwindigkeit durch Radiosenderfrequenzen scannt und dabei weißes Rauschen</li>
<li>Kopfhörer, die eine sog. Noise-Cancelling-Funktion besitzen, also Außengeräusche unterdrücken können und die für das „Gelingen“ der Methode eine besondere Stellung einnehmen.</li>
<li>Eine Augenbinde, die angenehm zu tragen sein soll, um visuelle Ablenkungen zu verhindern.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Während der Receiver mit Augenbinde und Kopfhörern die Spirit Box abhört, stellen der oder die Operator Fragen, die auf eine Kommunikation mit möglichen „Geistern“ abzielen. Meistens sind diese Fragen an die jeweilige Location angepasst, deren Geschichte den Untersuchern oft in einem bestimmten Umfang bekannt ist. Die Fragen werden laut gestellt. Wenn der Receiver Wörter oder Sätze zu verstehen glaubt, äußert er diese ebenfalls laut. In Einzelfällen findet eine Aufzeichnung der Session statt, die eine spätere Auswertung mit Überprüfung der Ereignisse ermöglicht.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="anwendung" class="et_pb_row et_pb_row_28">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Anwendung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_9 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Methode wird in zahlreichen bekannten paranormalen TV-Shows und Youtube-Channels angewendet:</p>
<ul>
<li>Ghost Adventures</li>
<li>Kindred Spirits</li>
<li>The Ghost Brothers</li>
<li>Ghost Files</li>
<li>Amy’s Crypt</li>
<li>Sam and Colby</li>
<li>Ruhelose Seelen</li>
<li>Ghosts off Grid</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="kritischebetrachtung" class="et_pb_row et_pb_row_29">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Kritische Betrachtung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_10 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Generell ist die Spirit Box ein umstrittenes Medium und aus rein wissenschaftlicher Sicht für die Feldforschung unbrauchbar. Die vermeintlich verstandenen Sätze/Wörter bestehen aus Wortfetzen, die vom jeweiligen Receiver individuell verstanden und interpretiert werden und extrem beeinflusst sind durch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Suggestion" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Suggestion">Suggestion</a> und akustische <a href="https://para-wiki.de/pareidolie/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Pareidolie">Pareidolie</a>. Dazu kommt vermeintliches oder vorhandenes Wissen über die Historie einer bestimmten Location und eine damit verbundene willentliche oder unwillentliche (=unbewusste) Anpassung/Adaption des vermeintlich Gehörten.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst wenn der Receiver die gestellten Fragen nicht unmittelbar hört, unterliegen die vermeintlich gehörten „Antworten“ immer noch der rein subjektiven Interpretation, die immer von verschiedenen Faktoren beeinflusst ist, u.a. der Umgebung. Nicht nur vom Receiver, sondern auch von den Operators oder Questioners, also den Fragestellern, werden Antworten falsch interpretiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Kritiker werfen einigen Ghosthuntern vor, dass diese Antworten, die nicht zur Frage oder Thematik passen, einfach ignorieren und sie sich nur aus den „passenden“ Antworten vermeintliche Übereinstimmungen mit der Location aussuchen. Diese Praxis gilt insbesondere in wissenschaftlichen und skeptischen Kreisen als unethisch und wird als „cherry-picking“ bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der bekannte Skeptiker Kenny Biddle führt folgendes Beispiel an:<br />Während einer Ghosthunter-Veranstaltung, die er selbst besuchte, fragte jemand: „In welchem Jahr bist du gestorben?“ Daraufhin glaubte der Receiver zu hören: „Treppe“. Dies war keine korrekte Antwort, dennoch sprangen alle darauf an: „Oh, du bist also die Treppe hinunter gefallen…“</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="ganzfeld" class="et_pb_row et_pb_row_30">
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Das Ganzfeld-Experiment</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_11 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Dieses Experiment setzt einen Sender und einen Empfänger voraus. Der Empfänger wird in einen schallisolierten Raum gebracht und hört über Kopfhörer entweder weißes oder rosa Rauschen (weißes Rauschen ist die Kombination von Geräuschen aller möglichen Frequenzen, während rosa Rauschen die höheren Frequenzen herausfiltert). Gehälftete Tischtennisbälle liegen dabei über den Augen des Empfängers, die wiederum von einem roten Licht beleuchtet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Sender befindet sich in einem anderen Zimmer. Er sieht ein Video oder ein Foto, das zufällig ausgewählt wurde und versucht nun, dem Empfänger via Telepathie seine Eindrücke zu übermitteln.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ganzfeld-Experiment hat somit nichts mit der Estes-Methode zu tun, die keinerlei wissenschaftliche Standards vorweisen kann.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="fazit" class="et_pb_row et_pb_row_31">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_47  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Fazit</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_12 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Objektiv betrachtet, führt die Estes-Methode in ihrer einfachen/grundlegenden Ausführung zu keinerlei auch nur annähernd als wissenschaftlich oder wissenschaftsnah bezeichneten Ergebnissen. Vielmehr beruht sie auf subjektiven Wahrnehmungen und ist extrem fehleranfällig.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine zusätzliche Möglichkeit, die Methode dennoch einzusetzen, führt über die konsequente Anwendung einer sogenannten „Kontrollfrage“. Eine anwesende Person überlegt sich diese Frage, die nichts mit der zu untersuchenden Location zu tun haben darf. Eine weitere Absicherung könnte darin bestehen, dass neben der als selbstverständlich vorauszusetzenden technischen doppelten Aufzeichnung (sowohl die Spirit Box als auch der Receiver werden aufgenommen), dieses Kontrollwort von einer Kamera mit Zeitstempel aufgezeichnet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Auswertung der beiden Tonspuren sollte nicht ausschließlich durch die anwesenden Ghosthunter erfolgen, sondern auch „Fremde“ (z.B. Freunde) involvieren, die die Location nicht kennen und dem Thema generell unvoreingenommen, aber mit gesunder Skepsis, gegenüberstehen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_32">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_48  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_13 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hellozween (2024): The Estes Method. Online verfügbar unter: <a href="https://www.hallozween.com.au/the-estes-method">https://www.hallozween.com.au/the-estes-method</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_56  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hauntscout (2025): The Estes Method: An In-Depth Exploration. Online verfügbar unter: <a href="https://www.hauntscout.com/articles/the-estes-method-an-in-depth-exploration/">https://www.hauntscout.com/articles/the-estes-method-an-in-depth-exploration/</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_57  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>The Sceptic (2024): The Estes method is an update to the ghost hunter’s Spirit Box, with all the same flaws. Online verfügbar unter: <a href="https://www.skeptic.org.uk/2024/08/the-estes-method-is-an-update-to-the-ghost-hunters-spirit-box-with-all-the-same-flaws/">https://www.skeptic.org.uk/2024/08/the-estes-method-is-an-update-to-the-ghost-hunters-spirit-box-with-all-the-same-flaws/</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_58  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Biddle, Kenny (2024): A Closer Look: ‘Groundbreaking’ Ghost Experiment Breaks No Ground. Online verfügbar unter: <a href="https://skepticalinquirer.org/exclusive/groundbreaking-ghost-experiment-breaks-no-ground/">https://skepticalinquirer.org/exclusive/groundbreaking-ghost-experiment-breaks-no-ground/</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hammond, Aaron (2013): Meet Northern Colorado’s Ghost Hunter: Karl Pfeiffer. Online verfügbar unter: <a href="https://bandwagmag.com/2013/10/meet-northern-colorados-ghost-hunter-karl-pfeiffer/">https://bandwagmag.com/2013/10/meet-northern-colorados-ghost-hunter-karl-pfeiffer/</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Pfeiffer, Karl (2013): Exploring the EMPTY Stanley Hotel. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UP9Y4urJjzU">https://www.youtube.com/watch?v=UP9Y4urJjzU</a>.  Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_61  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wikipedia (2025): The Stanley Hotel. Online verfügbar unter: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Stanley_Hotel">https://en.wikipedia.org/wiki/The_Stanley_Hotel</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_62  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wikipedia (2025): Ganzfeld experiment. Online verfügbar unter: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ganzfeld_experiment">https://en.wikipedia.org/wiki/Ganzfeld_experiment</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_33">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_49  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 17.09.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fragebögen für Spuk-Betroffene</title>
		<link>https://para-wiki.de/frageboegen-fuer-spuk-betroffene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 17:03:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftliche Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[Fragebogen]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Spuk-Betroffene]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1609</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="einleitung" class="et_pb_row et_pb_row_34">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_50  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_64  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Im Folgenden erfolgt eine Vorstellung von Fragebögen, die durch wissenschaftliche Erforscher von vermutlichen Spuk-Phänomenen bereits vor etlichen Jahrzehnten entwickelt wurden. Diese Fragebögen dienen lediglich als mögliche Vorlage für einen eigenen Fragekatalog. Sie stellen keinen wissenschaftlichen Test dar und haben keinen wissenschaftlichen Anspruch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung der Autorin:<u><br /></u></strong>Der jahrzehntealte Fragenkatalog lässt moderne Notwendigkeiten, wie den Datenschutz, völlig außer Acht. Für Video-/Audioaufnahmen und insbesondere für eine Veröffentlichung derselben müssen sog. „Persönlichkeitsrechte“ abgefragt und schriftlich festgehalten werden. Wenn der Klient einer Veröffentlichung der Daten nicht zustimmt, muss selbstverständlich gewährleistet sein, dass seine Angaben vertraulich behandelt werden und zu keinem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit oder andere Personen gelangen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />Entwickler des Fragebogens:</strong><br />Psychical Research Foundation</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Publiziert:</strong><br />Scott Rogo, On the Track of the Poltergeist, 1986</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Übersetzung:</strong><br />Sonja Nowara</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>An welcher Stelle finden/fanden die Aktivitäten statt?</li>
<li>Wann begannen die Aktivitäten?</li>
<li>Wann ist das letzte Mal etwas vorgefallen?</li>
<li>Wie sind die Häufigkeit und Intensität im Vergleich zu früheren Vorfällen?</li>
<li>Wer lebt alles im Haushalt oder ist öfter zu Besuch? Wie alt sind diese Personen?</li>
<li>Hat irgendeine der Personen, die die Vorfälle beobachtet haben/hat, telepathische Träume gehabt oder ähnliche Erlebnisse in der Vergangenheit erlebt? Falls ja, um wen handelt es sich und was ist vorgefallen?</li>
<li>Waren eine oder mehrere Personen, die die Phänomene beobachtet haben, bereits zuvor interessiert an übersinnlichen Themen? Falls ja, an welchen Themen genau?</li>
<li>Gab es Versuche, die Ereignisse auf natürliche Weise zu erklären? Als Beispiel: Gibt es einen Grund anzunehmen, dass es sich um bewusste Manipulationen einer anderen Person handelt oder es physikalische Erklärungen gibt (wie beispielsweise knarrendes Holz durch Abkühlung o.ä.), oder Nagetiere, die als Verursacher in Frage kommen?</li>
<li>Gibt es Haustiere oder weitere Tiere (Pferde, Kühe etc.) im Haus/um das Haus herum oder in der Nähe? Wenn ja, wie reagieren diese auf die Vorfälle?</li>
<li>Haben irgendwelche Besucher des Hauses oder der Umgebung etwas beobachtet? Falls ja, würden diese ihre Erlebnisse berichten (Namen und Adressen aufnehmen)?</li>
<li>Haben Sie oder jemand anderes als Augenzeuge der Vorfälle bereits eine Erklärung oder Theorie über deren Ursprung?</li>
<li>Finden die Vorfälle innerhalb von 24 Stunden zu bestimmten Zeiten häufiger statt als zu anderen Zeitpunkten? Um welche Zeiten handelt es sich?</li>
<li>Finden die Vorfälle in bestimmten Bereichen des Hauses häufiger statt, z.B. in bestimmten Zimmern? Falls ja, um welche Bereiche/Zimmer handelt es sich?</li>
<li>Finden die Vorfälle in Anwesenheit bestimmter Personen häufiger statt? Falls ja, um welche Personen handelt es sich? Finden auch Vorfälle statt, wenn diese Person(en) nicht anwesend ist/sind?</li>
<li>Sind Vorfälle bekannt, die stattfanden, als sich niemand in der Nähe aufhielt?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">In einigen Poltergeistfällen kommt es zu Übergriffen auf anwesende Personen. Die folgenden Fragen dienen der Abklärung, ob es sich um RSPK (recurrent spontaneous psychokinesis = von einer Person verursacht) handeln könnte:</p>
<ol start="16" style="text-align: justify;">
<li>Beschreiben Sie die Vorfälle.</li>
<li>Wie häufig finden diese Vorfälle statt?</li>
<li>Wenn es zu unerklärlichen Bewegungen von Objekten gekommen ist, gibt es Auffälligkeiten, die Sie während der Bewegung oder vor dem Aufprall beobachtet haben (z.B., dass sich Objekte um eine Ecke bewegten, mit ungewöhnlicher Härte oder eben Schwäche aufprallten, sich heiß anfühlten etc.)?</li>
<li>Kommt es in Verbindung mit sich bewegenden Objekten zu ungewöhnlich lauten Geräuschen? Falls ja, beschreiben Sie diese.</li>
<li>Kommt es außerhalb der Bewegungen von Objekten zu Geräuschen, die nicht damit zusammenhängen? Falls ja, beschreiben Sie diese.</li>
<li>Hat jemand einmal beobachtet, wie ein Objekt anfing sich zu bewegen, obwohl sich niemand in der Nähe befand? Falls ja, beschreiben Sie dies.</li>
<li>Kam es auch zu Vorfällen, obwohl sich niemand im betroffenen Bereich/Zimmer aufhielt? Falls ja, beschreiben Sie diese.</li>
<li>Sind bestimmte Gegenstände öfter betroffen als andere? Falls ja, welche?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Tipps zur Anwendung des Fragebogens</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Augenzeugen sollten beim ersten Mal einzeln und getrennt voneinander befragt werden. Besonders wichtig ist dabei die Abklärung, was das erste Phänomen war, an das sie sich erinnern können. Dann das zweite, und so weiter. So kann eine gute Historie erstellt werden und zeitgleich eine Übereinstimmung der Aussagen überprüft werden.</li>
<li>Stimmen die Aussagen überein? Wenn es zu auffälligen Abweichungen kommt, so könnte dies ein Indiz für möglichen Betrug sein.</li>
<li>Wurden bestimmte Phänomene von mehreren Personen zeitgleich beobachtet? In echten Fällen ist dies in der Regel der Fall. Vergleichen Sie die unabhängig voneinander aufgenommenen Aussagen gründlich. Ein bestimmter Vorfall sollte von allen Augenzeugen auf dieselbe Weise beschrieben werden, was Inhalt und Ereignis angeht (z.B. Geschwindigkeit von sich selbständig bewegenden Objekten, Art der Objekte, Ort, Zeit). Wenn es zu signifikanten Unterschieden kommt, kann das Ereignis nicht als glaubwürdig angesehen werden.</li>
<li>Gleichzeitig sind Aussagen in der Regel nicht vollständig identisch, weil Menschen unterschiedliche Erinnerungsfähigkeiten besitzen. Die Berichte können also in Kleinigkeiten voneinander abweichen. Deshalb ist es auch wichtig, alle getrennt voneinander zu befragen.</li>
<li>Nach abgeschlossener Befragung sollten Sie eine dreispaltige Tabelle anlegen: Datum, Art des Vorfalls und wer sich zum Zeitpunkt des Vorfalls an welcher Stelle im Haus befand.</li>
<li>Fertigen Sie eine Grundrissskizze des Hauses an und markieren Sie die Stellen, an denen sich während eines Vorfalls Personen befanden. Dies sollte für jedes einzelne Ereignis, jeden einzelnen Vorfall so gehandhabt werden. So erhalten Sie einen guten Überblick darüber, wer sich wo zur fraglichen Zeit des Vorfalls befand. Wenn sich z.B. alle Personen zur Zeit des Vorfalls an einem Ort aufhielten, während das Ereignis an einem anderen Ort stattfand, erhöht dies die Chance auf ein echtes Phänomen. Markieren Sie auch die Flugbewegungen der Objekte, die sich bewegt haben.</li>
<li>Wenn Sie den Verdacht haben, dass es sich um Betrug handeln könnte, können Sie versuchen, die Zeugen durch einfaches „Vorsagen“ zu überführen. Dazu könnten Sie erfundene Vorfälle berichten, die dann von den Zeugen als „selbst erlebt“ wiedergegeben werden. Dieses „Vorsagen“ sollte sich auf sehr ungewöhnliche bzw. übertriebene Phänomene beziehen, die so in der Regel nicht stattfinden. Wenn die Phänomene echt sind, werden die Betroffenen nicht auf das Vorsagen eingehen, sondern auf ihrer Darstellung der Ereignisse beharren.</li>
<li>Sehr häufig kommt es dazu, dass sich die Phänomene in Anwesenheit einer fremden Person zunächst sehr zurückhaltend zeigen. Scott D. Rogo hat festgestellt, dass drei hintereinander folgende Tage notwendig sein können, bis es überhaupt zu Phänomenen kommt, die durch den Ermittler beobachtet werden. Dabei ist es unabdingbar, dass man die ganze Zeit sehr aufmerksam ist und immer im Blick hast, wer sich wann und wo im Haus aufhält.</li>
<li>Wenn es zu Phänomenen wie sich selbst öffnenden Türen und Fenstern kommt, macht es Sinn, diese möglichst geschlossen zu halten und im besten Fall sogar zu versiegeln. Scott D. Rogo empfiehlt auch, Mobiles in als besonders aktiv bekannten Bereichen aufzuhängen, die sich bei Aktivität bewegen könnten – Zugluft muss selbstverständlich ausgeschlossen werden.</li>
<li>Es darf niemals vergessen werden, dass die Betroffenen meist große Angst vor den Phänomenen haben. Aufklärung ist ungemein wichtig. Scott D. Rogo ist der Auffassung, dass jeder, der mit Menschen arbeitet, die unerklärliche Phänomene erleben, unbedingt eine psychische Vor- oder Ausbildung haben müssen. Wissen über Krisenbewältigung und Intervention ist unabdingbar.</li>
<li>Es sollte immer im Vorfeld geklärt werden, was sich die Betroffenen vom Ermittler erhoffen. Warum haben sie den Ermittler eingeschaltet? Was versprechen sie sich davon? Was denken die Betroffenen selbst ist die Ursache für die Vorfälle? Erklären Sie ihnen, welche Eigenheiten ein Poltergeist-Phänomen hat und dass Dämonen oder böse Entitäten überhaupt nichts damit zu tun haben.</li>
<li>Auch bei der Feststellung, dass es sich um eine einzelne Fokusperson handelt, die die Phänomene auslösen könnte, ist unbedingt Vorsicht geboten. In vielen Fällen hilft die Aufdeckung des möglichen Hintergrundes für die Phänomene oder sogar das Gespräch darüber, die Phänomene selbst abzuschwächen oder sogar verschwinden zu lassen (das Problem dahinter wird erkannt).</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Der folgende Fragebogen wurde durch William G. Roll in seinem Buch „Der Poltergeist“ publiziert. Er ist mit dem vorhergehenden Fragebogen identisch, weist aber noch weiterführende Fragen auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Publiziert:</strong><br />William G. Roll, Der Poltergeist, 1972 [Anpassungen an die Neue Deutsche Rechtschreibung durch Autorin].</p>
<p style="text-align: justify;">Die Klienten sollen die folgenden Fragen 24 bis 31 nur beantworten, wenn es ungewöhnliche Phänomene gegeben hat, die nicht die Bewegung von Objekten oder andere physikalische Vorfälle betreffen, wie beispielsweise Apparitions (Erscheinungen), Mimickry-Geräusche (Schritte, etc.), Wärme- und/oder Kälteempfindungen oder andere Dinge, die gehört, gesehen, gerochen oder gefühlt wurden und für die die Betroffenen keine Erklärung haben.</p>
<ol start="24" style="text-align: justify;">
<li>Beschreiben Sie die Erlebnisse.</li>
<li>Wie häufig sind die Erlebnisse?</li>
<li>Wer hat zuerst etwas bemerkt und wann?</li>
<li>Hatten auch andere Personen diese Erlebnisse? Wann hatten sie diese?</li>
<li>Wussten diese Personen, dass vor Ihnen andere am selben Ort solche Erlebnisse gehabt hatten?</li>
<li>Gab es Fälle, in denen der Geist, die Schritte usw. von einigen der Anwesenden, aber nicht von anderen wahrgenommen wurden? Wenn ja, beschreiben diese Fälle.</li>
<li>Stimmen die Geister oder die gesehenen Bilder mit früher lebenden Personen oder mit Ereignissen in der Vergangenheit überein? Wenn ja, beschreiben Sie alles, was dafürspricht. Standen diese Personen oder Ereignisse in einer Verbindung zum Haus?</li>
<li>Wussten die Menschen, die das Erlebnis hatten, von der Person, deren Geist sie sahen, bevor sie ihn sahen?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">SPÄTERE UNTERSUCHUNG (Es ist nicht weiter beschrieben, was genau damit gemeint ist):</p>
<ol start="32">
<li style="text-align: justify;">Ist die Familie bzw. die betroffene Gruppe mit einer wissenschaftlichen Untersuchung der Vorfälle durch jemanden, der Beobachtungen an Ort und Stelle vornehmen würde, einverstanden? [Es versteht sich von selbst, dass diese Frage nur gestellt werden darf, wenn ein Kontakt zu einer wissenschaftlichen Person besteht und diese bereit für eine Untersuchung/Telefonat/Einladung der Betroffenen wäre; Anm. d. A.]</li>
<li style="text-align: justify;">Sind die Vorfälle in der Öffentlichkeit bekanntgeworden? Wenn das nicht der Fall ist, können sie einigermaßen sicher sein, dass es nicht dazu kommen wird?</li>
<li style="text-align: justify;">Falls zurzeit alles relativ ruhig ist und geringe Aussichten bestehen, bei einem Besuch etwas zu beobachten, würden Sie uns (mich dann sofort anrufen, wenn die Vorfälle von Neuem einsetzen?</li>
</ol></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_35">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_51  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_14 et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_66  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Rogo, Douglas Scott (1986): On the Track of the Poltergeist. Charlottesville: Anomalist Books.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_67  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] <span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 165 ff. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Taschenlampen-Experiment (The Flashlight Method)</title>
		<link>https://para-wiki.de/das-taschenlampen-experiment-the-flashlight-method/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2024 13:27:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Taschenlampe]]></category>
		<category><![CDATA[Taschenlampen-Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Technik]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Technik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1361</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_36">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitungphaenomen">1. Einleitung / Phänomen</a><br /><a href="#weitereinformationen">2. Weitere Informationen zur Taschenlampe</a><br /><a href="#erklaerungphaenomen">3. Die Erklärung hinter dem Phänomen</a><br /><a href="#kommunikationmitgeistern">4. Kommunikation mit Geistern</a><br /><a href="#quellen">5. Quelle</a></p></div>
			</div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="728" height="447" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Maglite-Mini-AAA-e1726590104132.png" alt="" title="Maglite Mini AAA" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Maglite-Mini-AAA-e1726590104132.png 728w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Maglite-Mini-AAA-e1726590104132-480x270.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 728px, 100vw" class="wp-image-1389" /></span>
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			</div><div id="einleitungphaenomen" class="et_pb_row et_pb_row_37">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung / Phänomen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_15 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_70  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Eine bekannte Art, mit dem Jenseits zu kommunizieren, ist das sogenannte Taschenlampen-Experiment bzw. die Taschenlampen-Methode (Flashlight Session). Hierbei wird durch das Flackern des Lichts ein Jenseitskontakt angezeigt und es den Energien möglich gemacht, über das Ein- bzw. Ausschalten des Lichts mit Ja bzw. Nein auf eine gestellte Frage zu reagieren. Es ist zu beachten, dass es sich bei der verwendeten Taschenlampe nicht um ein Modell mit gewöhnlichem Kipp- oder Druckschalter handeln darf, sondern um eines, das über einen Drehverschluss am Lampenkopf („Drehschalter“) das Licht ein- und ausschalten kann. Da das Ghosthunting in den USA eine besonders hohe Frequentierung aufweist, scheint auch dort der Ursprung dieser Kommunikationsmethode zu liegen. Dem geschuldet ist das gängige Taschenlampenfabrikat, in der Regel eines der Firma Maglite (Mag Instrument Inc.) <a href="#6">[6]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die 1955 in Kalifornien gegründete Firma Mag Instrument Inc. (offiziell eingetragen: 1974) stellt seit 1979 eine der mittlerweile meistverkauften Taschenlampen in den USA her. Wenn es um Taschenlampen geht, gehören jene aber nicht nur dort zu den bekanntesten wie auch qualitativ hochwertigsten Marken <a href="#9">[9]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Maglite-Taschenlampenmodelle sind für den erwähnten Drehmechanismus am Kopf (Schraubdeckelschalter) bekannt. Hierbei wird der Kopf der Lampe gedreht, was eine Höhenveränderung zur Folge hat und letztlich den, von einer Feder gestützten, Sockel des Leuchtmittels verstellt. An diesem Sockel befindet sich ein Schaltkontakt gegen das Aluminiumgehäuse (Aluminiumlegierung). Dreht man den Kopf, aus Sicht auf das Leuchtmittel, nach links (Rechtsgewinde), schließt sich (modellabhängig) nach ca. ¼ der Umdrehung der Stromkreis und das Licht geht an. Durch den Druck der Feder, welche in der Endkappe sitzt, um einen sicheren Batteriekontakt herzustellen, wird der Lampensocken-Kontakt gegen das Gehäuse gedrückt. Dreht man den Lampenkopf nach rechts, so öffnet man den Kontakt und das Licht geht aus. Der drehbare Kopf fungiert jedoch nicht nur als Schalter, sondern auch als Einstellelement für den Lichtkegel (Lichtfokus), der von einem Punkt- bis hin zu einem Flächenstrahl variiert werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich gibt es auch andere Hersteller, deren Modelle über einen drehbaren Leuchtkopf verfügen. Die Maglite-Taschenlampen wurden jedoch von vielen und bekannten amerikanischen Geisterjäger-Teams wie TAPS (Ghost Hunters), BuzzFeed Unsolved: Supernatural oder Ghost Advertures (Zak Bagans) eingesetzt, wodurch sich diese, im Hinblick auf das in diesem Beitrag behandelte Experiment, durchgesetzt haben. Für das Taschenlampen-Experiment wird also eine Taschenlampe mit drehbarem Kopf (Drehschalter) und Glühlampe verwendet. Selbstverständlich existieren auch Maglite-Modelle, die mit LED-Technik ausgestattet sind. Mittlerweile konnte auch bestätigt werden, dass sich dieses Experiment mit einer LED-Variante durchführen lässt. In der Regel sieht man aber bei den durchgeführten Experimenten keine LED-Technik.</p>
<p style="text-align: justify;">Um das Experiment durchzuführen, ist es erforderlich, den Kopf so weit zu drehen, bis das Licht kurz vor dem Angehen ist. Die Einstellung muss so vorgenommen werden, dass es so wirkt, als würde die geringste Erschütterung die Lampe einschalten. Da der Kontakt bzw. der Lampensockel durch die Batterie-Kontaktfeder im Verschluss gleichmäßig auf Spannung gehalten wird, ist die Maglite, trotz des eingestellten Zustands, also kurz bevor das Licht an geht (im weiteren Verlauf als „labiler Zustand“ bezeichnet), verhältnismäßig unempfindlich gegenüber Erschütterungen. Die richtige Position muss hier jedoch immer neu, durch langsames Herantasten, gefunden werden &#8211; also in dem man hin und her dreht. In diesem Zustand wird die Taschenlampe hingelegt, um anschließend die Fragen zu stellen <a href="#7">[7]</a> <a href="#5">[5]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Aufdrehen des Batterieverschlusses an der Unterseite ist konstruktionsbedingt bei diesem Experiment nicht möglich, da die Endkappe bzw. Verschraubung beim Herausdrehen, gewinde- und daher auch federbedingt, sehr wackelig bzw. hakelig wird. Dadurch kann der benötigte labile Zustand nicht hergestellt werden, zudem wird die Taschenlampe sehr anfällig für Erschütterungen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="weitereinformationen" class="et_pb_row et_pb_row_38">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_55  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_71  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Weitere Informationen zur Taschenlampe</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_16 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_72  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der Hersteller erwähnt auch einen Kerzenlicht-Modus (Hand-Free Candle Mode). Dazu wird der Lampenkopf komplett abgeschraubt bzw. abgenommen und auf die Unterseite (Batteriefach) gesteckt. Dadurch kann die Taschenlampe hochkant (freihändig) hingestellt bzw. betrieben werden. Dabei strahlt die Glühlampe wie eine Kerze gleichmäßig in alle Richtungen <a href="#1">[1]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies bezieht sich auf Maglite-Versionen mit Glühlampe wie z.B. das Modell „CLASSIC Mini Maglite AA Xenon Taschenlampe“.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="erklaerungphaenomen" class="et_pb_row et_pb_row_39">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_56  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_73  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Die Erklärung hinter dem Phänomen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_17 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_74  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Vorwort</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Internet, oder genauer gesagt auf YouTube, findet man bereits viele anschauliche und nachvollziehbare Erklärungen, warum die Taschenlampe genau das tut, was man zu sehen bekommt. Besonders im englischsprachigen Raum, da hier das Ghosthunting deutlich stärker vertreten ist als in Deutschland, gibt es einige gute Erklärvideos mit Titeln wie &#8220;Ghost Hunters Flashlight Phenomenon Explained&#8221;, „Ghost Hunting | Debunking the Flashlight Trick“, „Ghost Hunting Flashlight Trick: Physical Explanation and Experiments“ oder „Ghost Hunting FLASHLIGHTS // DEBUNKED“. Teilweise wird weit in die Physik gegangen, um detailliert und auf den Punkt genau zu erläutern, warum es sich bei diesem Experiment eher nicht um ein Zeichen aus dem Jenseits handelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Für diesen Para-Wiki-Beitrag wurde extra ein eigener, umfangreicher Test durchgeführt, um die in den vielen Videos gezeigten bzw. genannten Gründe zu überprüfen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_75  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Aufbau der Taschenlampe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Beitrag wird sich auf die klassische, im Ghosthunting weit verbreitete <a href="#10">[10]</a>, Mini Maglite mit 2 AAA-Batterien (3 Volt) und Xenon-Glühlampe bezogen <a href="#2">[2]</a>. Der allgemeine Aufbau der Taschenlampe ist oft identisch und besteht aus dem rohrförmigen Aluminiumgehäuse, in welchem sich größtenteils die Batterien befinden. Verschlossen wird diese Gehäuse an der Unterseite mit einer Endkappe. Diese besitzt neben einer Dichtung auch den benötigten Batterie-Federkontakt wie auch eine Ersatzglühlampe. Die Feder sorgt mit ihrem Druck dafür, dass die Batterien einen guten Kontakt haben und ebenso dafür, dass der leicht bewegbare Lampensockel am oberen Ende des Gehäuses ebenso einen guten Schaltkontakt aufbauen kann. In diesen Sockel werden die beiden Pins der Glühlampe gesteckt. Im Hinblick auf den gewährleisteten Spritzwasserschutz befindet sich auch am Gewinde im oberen Bereich ein Dichtungsring. Auf dieses Gewinde wird der Lampenkopf geschraubt. Im Kopf befindet sich zum einen ein Reflektor aus Kunststoff, eine Dichtung, eine klare Linse und die schraubbare, mit Dichtung versehende, Vorderkappe. Der Reflektor sitzt auf dem bewegbaren und unter Batteriefederdruck stehenden Lampensockel. Im ausgeschalteten Zustand ist der Lampenkopf festgeschraubt, wodurch der Reflektor den Lampensockel nach unten drückt. Schraubt man den Lampenkopf los, wird der Sockel hinausgedrückt. Dieser besitzt einen Fußkontakt, welcher in Verbindung mit einem Pin der Glühlampe steht und auch gegen den Pluspol der oberen Batterie drückt. Der Minuspol der unteren Batterie drückt gegen die Batteriefeder der Endkappe. Dieser Kontakt ist mit dem Aluminiumgehäuse der Taschenlampe verbunden. Der Aufbau und die Position des Sockels sorgen dafür, dass das Licht geschaltet werden kann. Der zweite Pin der Glühlampe ist mit einem metallischen, leicht nach unten abgesetztem Ring des Sockels verbunden. Dieser Metallring drückt im aufgeschraubten Zustand des Lampenkopfes gegen das Innere des Gehäuses, da das Gehäuse im oberen Bereich eine Verengung / einen Abschluss hat. Dadurch soll zum einen verhindert werden, dass der Sockel samt Batterien wieder hinausfallen kann und zum anderen, dass ein elektrischer Kontakt hergestellt wird. Wird also der Lampenkopf aufgeschraubt, so wird eine leitende Verbindung vom Pluspol der oberen Batterie über den Fußkontakt des Sockels, durch die Glühlampe, zum metallischen Ring am Sockel und von da zum Gehäuse hergestellt. Das Gehäuse ist mit dem Fußkontakt und somit dem Minuspol der unteren Glühlampe verbunden. So ist der Stromkreis geschlossen und das Licht leuchtet.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_10">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="3191" height="967" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Taschenlampe_Explosion-e1726592179516.png" alt="" title="Taschenlampe_Explosion" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Taschenlampe_Explosion-e1726592179516.png 3191w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Taschenlampe_Explosion-e1726592179516-1280x720.png 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Taschenlampe_Explosion-e1726592179516-980x551.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Taschenlampe_Explosion-e1726592179516-480x270.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 3191px, 100vw" class="wp-image-1391" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Aufbau der im Test verwendeten Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_40">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Lampenkopf der Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Glühlampe der Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_59  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Batteriesockel der Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Animation:</strong><br />Vorgänge beim Einschalten der Taschenlampe im Inneren des Geräts. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Der Batteriesockel der im Test verwendeten Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
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				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_62  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Warum das Licht an und aus geht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zusammengefasst, was die vielen Videos und Erklärungen im Internet bereits aufgedeckt haben und der eigene Test bestätigen konnte, liegt der Grund für das automatische Ein- und Ausschalten, an einer thermischen Verformung des Kunststoffreflektors im Lampenkopf. Die Oberfläche der Glühlampe hat eine Temperatur von über 150 °C, wodurch die umliegenden Bauteile erwärmt werden. Der Kunststoff des Reflektors hat im Verhältnis zum Aluminium einen deutlich höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten, was bedeutet, dass sich das Material bei gleicher Temperaturdifferenz um ein Vielfaches stärker ausdehnt als Aluminium <a href="#3">[3]</a>. Hierbei reicht bereits ein sehr geringer Temperaturunterschied zwischen Lampe und Umgebung aus. Im eigenen Test funktionierte dies beispielsweise schon, als die Taschenlampe mit 25 °C, lediglich um ca. 4 °C wärmer war als die Umgebung. Stellt man bei einem durch Erwärmung ausgedehnten Reflektor den labilen Zustand ein, wird sich dieser über kurz oder lang, an die Raum- bzw. Umgebungstemperatur anpassen. Ist diese kälter als der Reflektor, zieht sich das Material über eine gewisse Zeit hin wieder zusammen. Um nun zu verstehen, was der Auslöser ist, muss man sich den Aufbau der Lampe erneut vorstellen: Der Reflektor im Lampenkopf drückt auf den Sockelkontakt, welcher von der Feder in der Endkappe und über die Batterien, gegen den Reflektor drückt. Die Höhenposition dieses Sockels lässt sich also über den Reflektor bzw. über den drehbaren Lampenkopf, einstellen. Im Taschenlampen-Experiment wird der Lampenkopf gerade so weit gedreht, bis der Sockel keinen Kontakt mehr zum Gehäuse hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Erkaltet nun der Kunststoffreflektor, zieht er sich minimal zusammen, wodurch der Sockelkontakt ebenfalls minimal, durch den Federdruck, nach oben gedrückt wird. Dadurch kommt es erneut zu einem Kontakt und das Licht wird eingeschaltet. Unter dem Mikroskop wurden Höhenveränderung des Sockels, durch den Reflektor, von ca. 0,02 mm festgestellt. Die Glühlampe im Lampenkopf erzeugt im eingeschalteten Zustand Wärme, welche den Reflektor erwärmt und erneut ausdehnt. Diese Ausdehnung sorgt dafür, dass sich das Licht nach einer gewissen Zeit wieder ausschaltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Ablauf ist allerdings nicht gleichmäßig, da auch die ausgeschaltete Glühlampe noch Wärme abgibt, die Umgebung z.B. windbedingt unterschiedlich auf die Taschenlampe einwirkt, sowie auch, dass die beiden Metallkontakte nicht zu 100% eben sind. Auch haben die beiden Metalle des Sockel- und Gehäusekontakts eine hauchdünne, nichtleitende Oxidschicht. Je nach Oberfläche und Druck der Feder ist der Abstand beider Kontakte somit mehr oder weniger dünn. An den dünnsten Stellen der Oberfläche wird die Isolierschicht irgendwann aufgebrochen, wodurch es zu Mikrofunken kommt, da sie über die Oxidschicht springen und so die Schicht weiter aufbrennen. Der hier fließende Strom erzeugt einen kleinen Kanal, bei dem es auch lokal zu Verschmelzungen beider Materialien, durch hohe Temperaturen, kommt (Fritting) <a href="#4">[4]</a>. Je nach Grad bzw. Anzahl der Verschmelzungen, kommt der Kontakt länger oder kürzer zustande bzw. je nach Aufbau der Oxidschicht, Druck bzw. Abstand der beiden Kontaktplatten, kommt es eher oder später zu einer leitenden Verbindung. Der sogenannte Fritting-Effekt kann sich so vorgestellt werden, als wenn man zwei Metalle mit einem Schweißgerät, durch einen oder mehrere Punkte, verbindet.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2414" height="1359" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685.png" alt="" title="Fritting" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685.png 2414w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685-1280x720.png 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685-980x551.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685-480x270.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2414px, 100vw" class="wp-image-1384" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Festgebrannter Kontakt durch Fritting. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_84  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Da sich dieser Effekt bzw. das Ereignis jederzeit reproduzieren lässt, ist dies offensichtlich der Grund für das Flackern der Taschenlampe. Oft wird zuvor noch die Taschenlampe zum Ausleuchten der Umgebung verwendet, wodurch sie sich noch stärker aufwärmen kann (Lampenkopf: 35 °C, Umgebungstemperatur: 20 °C), was den Effekt des automatischen Ein- und Ausschaltens noch verstärkt. Es reicht aber auch aus, wenn die Taschenlampe am Körper / in der Tasche getragen wird, um sich so aufzuwärmen. Befindet sich allerdings die Taschenlampe im thermischen Gleichgewicht, hat also die gleiche Temperatur wie die Umgebung, kommt es nicht zu diesem Effekt.</p>
<p>Wie zu Beginn erwähnt, tritt dieses Phänomen offensichtlich auch bei den LED-Taschenlampen von Maglite auf. Am 02. Oktober 2024 veröffentliche der Skeptiker Kenny Biddle dazu ein kurzes Video auf seiner Facebook-Seite. Die geringere Temperaturveränderung scheint auch hier, je nach Einstellung, das Licht ein- und ausschalten zu können <a href="#11">[11]</a>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_17">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="4302" height="1541" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Flackern-e1726593620687.png" alt="" title="Flackern" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Flackern-e1726593620687.png 4302w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Flackern-e1726593620687-1280x720.png 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Flackern-e1726593620687-980x551.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Flackern-e1726593620687-480x270.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 4302px, 100vw" class="wp-image-1383" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Die Taschenlampe schaltet sich automatisch an und aus (jeweils von links nach rechts). Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_86  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Das eigene Experiment und die Beobachtungen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der Informationen, die es im Internet zu finden gibt, wurde als Erstes eine Taschenlampe der Marke Ledlenser getestet. Jene hatte allerdings lediglich einen Druckschalter. Die ersten Versuche wurden daher über das langsame Herausschrauben des Batteriefachdeckels an der Unterseite durchgeführt. Zum einen war dies, konstruktionsbedingt, ein viel zu wackeliger und daher störanfälliger Zustand und zum anderen konnte man hier trotz Erwärmung keine typischen Reaktionen beobachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Da sich herausgestellt hatte, dass das gängigste Modell bei diesem Versuch eines der Firma Maglite ist, vorzugsweise das Modell Maglite Mini, wurde sich im nächsten Schritt so ein Modell angeschafft und ausführlich untersucht, um alle relevanten Bauteile benennen zu können. Bei dem für diesen Test zur Verfügung stehenden Modell Maglite Mini AAA war der Lampensockel in den oberen Bereich des Gehäuses gepresst, konnte sich dort dennoch frei bewegen. Für eine weitere Analyse wurde der Lampensockel behutsam entfernt und konnte so genauer betrachtet werden. Dadurch war es möglich zu verstehen, wie der Kontakt durch das Drehen des Lampenkopfes zustande kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Um nun das Phänomen zu verstehen, bestand der erste Test darin, die Lampe bei Umgebungstemperatur, in den labilen Zustand, also kurz bevor das Licht eingeschaltet wird, zu bringen. Die Schwelle zwischen dem ein- und ausgeschalteten Zustand war teilweise kaum wahrzunehmen, entsprach bei weiterer Betrachtung jedoch einem Weg der Drehbewegung von höchstens etwa 0,13 mm. Bezogen auf den Lampenkopf (Umfang ca. 60 mm), entspricht dies gerade einmal rund 0,8°. Jetzt wurde die Taschenlampe über mehrere Minuten beobachtet, mit dem Ergebnis, dass das Licht sich nicht einmal automatisch eingeschaltet hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Im zweiten Test wurde die Taschenlampe über eine längere Zeit eingeschaltet, so dass sich diese erwärmen konnte. Anschließen wurde der Lampenkopf wieder so weit gedreht, bis das Licht so gerade ausgegangen war. Jetzt wurde die Lampe erneut abgelegt und über einen längeren Zeitraum beobachtet. Bereits nach kurzer Zeit (wenigen Sekunden) begann sich wie von Geisterhand das Licht automatisch ein- wie auch auszuschalten &#8211; und das immer und immer wieder. Das Ergebnis bzw. Resultat war zu jeder Zeit reproduzierbar!</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ging es daran, das Phänomen tiefer zu erforschen und um herauszufinden, was in der Lampe passiert und warum sich das Licht automatisch ein- und ausschalten kann. Im 3. Test wurden die Bauteile im Lampenkopf, wie auch der Lampenkopf selbst mit einem digitalen Messschieber bei Umgebungstemperatur, im erwärmten und im gekühlten Zustand vermessen. Bei den ersten Messungen wurde sich hauptsächlich auf die Aluminiumteile (Kopf) beschränkt. Da im weiteren Verlauf erkannt wurde, dass der Kunststoffreflektor (der Kunststoff) einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten als das Aluminium des Lampenkopfes/Gehäuses hat und sich daher deutlich stärker unter Erwärmung ausdehnt, wurde jener, wie auch der herausstehende Sockelteil am Ende des Gehäuses, mit in die Messungen aufgenommen <a href="#3">[3]</a>. Dabei kam heraus, dass sich der gesamte Lampenkopf im Temperaturtest im Vergleich zur Raumtemperatur von 34,98 mm auf bis zu 35,03 mm in der Länge ausdehnte (+0,05 mm). Bei der erweiterten Vermessung des Kunststoffreflektors ist eine Ausdehnung von 10,73 mm auf bis zu 10,75 mm erfasst worden (+0,02 mm). Ebenso dehnte sich der Lampensockel, welcher aus dem oberen Gehäuseteil in Richtung Reflektor herausragt, um bis zu 0,02 mm aus. Da es sich hier um keine professionellen wie auch geeichten Messwerkzeuge handelt, sollen diese Werte lediglich eine qualitative Beurteilung darstellen. Des Weiteren wurde eine Ausdehnung des Lampenkopfschaftes, welcher auf das rohrförmige Lampengehäuse gestülpt bzw. auf das Gewinde gedreht wird, um ca. 0,03 mm festgestellt. Der offene bzw. vordere Bereich des Lampenkopfes, durch welchen das Licht gebündelt die Lampe verlässt, wies, bedingt durch die Ausdehnung des Aluminiums in alle Richtungen, eine Verengung von gut 0,02 mm auf. Diese Tests wurden in einem geschlossenen Raum, bei einer Umgebungstemperatur zwischen 20 °C und 24 °C durchgeführt. Im Umkehrschluss wurde ebenfalls die Lampe über das Gefrierfach auf -18 °C heruntergekühlt und dann bei -10 °C vermessen. Wie zu erwarten, zog sich das Aluminium wie auch der Kunststoff leicht zusammen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_18">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2730" height="2090" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop.png" alt="" title="Ausdehnung_Mikroskop" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop.png 2730w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop-1280x980.png 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop-980x750.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop-480x367.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2730px, 100vw" class="wp-image-1382" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Mikroskopische Aufnahme und maßliche Veränderungen in der Lampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_88  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der Verdacht lag nun nahe, dass der Lampenkopf bzw. das Innere dazu beiträgt, dass sich durch thermische Ausdehnung, die Lampe von allein ein- und ausschalten könnte. Um den Verdacht zu bestätigen, wurde eine Konstruktion aus einer Kunststoffflasche gebaut, die es möglich macht, die Lampe, ohne den Lampenkopf, ein- und auszuschalten. Dabei wird die Taschenlampe in eine Halterung, auf dem Boden einer modifizierten Flasche gesteckt. Die Lampe ragt hier gerade so weit aus dem Flaschenhals heraus, dass es über den Drehverschluss des Flaschendeckels möglich ist, den Lampensockel zu bewegen und so das Licht zu schalten. Ein Loch in der Mitte des Deckels lässt ebenfalls zu, die Glühlampe einzusetzen. Um eine Bewegung der Lampe zu minimieren, wurde jene im oberen Bereich der Falschen ebenfalls fixiert. Im Grunde stellt der Deckel den Lampenkopf bzw. den auf den Sockel drückenden Reflektor dar, allerdings wird die Wärme der Glühlampe direkt über die Luft abgeführt und es kommt zu keiner signifikanten Erwärmung der umliegenden Bauteile.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie zu Beginn wurde die Taschenlampe bei Raumtemperatur auch erwärmt, in den labilen Zustand gebracht, um so über eine längere Zeit beobachtet zu werden. Bei diesem Aufbau kam es nicht einmal zu einem selbstständigen Ein- und Ausschalten der Lampe. Dies lässt also darauf schließen, dass das Innere des Lampenkopfes und somit der Reflektor einen großen Einfluss auf dieses Phänomen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Um diese Messungen zu verifizieren, wurde im nächsten Schritt, im Bereich des Lampensockels wie auch Reflektor, ein Loch seitlich in den Lampenkopf gebohrt. So konnte sich anschließend, mit einem Mikroskop (100 bzw. 200-fache Vergrößerung), die Ausdehnung des Sockels wie auch die des Reflektors im warmen und kalten Zustand näher betrachtet werden. Dabei konnte die zuvor gemessene Ausdehnung von etwa 0,02 mm bestätigt werden. Je nach eingestelltem labilem Zustand, wurde über berechnete Größenverhältnisse festgestellt, dass sich der Reflektor um bis zu 0,026 mm ausdehnte bzw. zusammenzog und so die Lampe einschalten konnte. Die geringste Ausdehnung bzw. Kontraktion, bei der das Licht geschaltet wurde, lag bei nur 0,006 mm.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier bezieht sich die Ausdehnung auf das Material im labilen Zustand. Korrekterweise sollte es daher eher heißen, dass sich das Material abkühlungsbedingt um 0,026 bzw. 0,006 mm zusammengezogen hat, da erst das Zusammenziehen konstruktionsbedingt dazu führt, dass der Sockel durch die Feder hochgedrückt werden kann, wodurch der Stromkreis geschlossen wird. Die Erwärmung durch die eingeschaltete Lampe führt zur Materialausdehnung, durch diese der Kontakt geöffnet wird. Ebenso sei erwähnt, dass die festgestellten Abweichungen ein gemeinsames Ergebnis aus der volumetrischen Veränderung (in Höhe bzw. Länge und Breite) des Reflektors und der des Sockels ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die ganzen Werte in Relation zu bringen, wie auch zu überprüfen, ob diese Werte tatsächlich ausreichen konnten den Sockel weit genug zu bewegen, wurde im nächsten Test das Gewinde des Lampenkopfes betrachtet, um herauszufinden, wie weit man den Kopf drehen muss, bis das Licht an bzw. aus geht und welchem Drehwinkel die Ausdehnung des Reflektors, bezogen auf den Kopf bzw. des Gewindes entspricht. Wie bereits erwähnt betrug die Differenz, bei der händischen Einstellung des labilen Zustands etwa 0,13 mm (bezogen auf den Lampenkopf), was somit einem Drehwinkel von ca. 0,8° entspricht. Bei der Vermessung des Lampenkopfes wurde ein Durchmesser von 18,58 mm erfasst, was einen Umfang von 58,37 mm ergibt (360°). Eine volle Umdrehung des Lampenkopfes, also 360°, stellt eine gemessene und gewindebedingte Höhenveränderung von 1,37 mm dar. Der gesamte herausstehende Lampensockel, weist gerade einmal 0,34 mm auf, was einem Drehwinkel von 89,3° entspricht. Somit würden nicht einmal ein Viertel einer Lampenkopfdrehung ausreichen, den gesamten Sockel (0,34 mm) hineinzudrücken bzw. herausdrücken zu lassen. Um den Kontakt zu schließen, bedarf es offensichtlich aber nur 0,8°, also 0,22% einer vollen Umdrehung. Die mit dem Mikroskop erfassten Höhenveränderungen zwischen 0,026 mm und 0,006 mm entsprechen hier einem Drehwinkel von 6,8° (1,9%) bzw. 1,6° (0,4%).</p>
<p style="text-align: justify;">Dies verdeutlicht, dass die mikroskopisch kleine, temperaturbedingte Veränderung in der Höhe, nachweislich ausreicht wie auch dazu führt, dass der Kontakt im Lampensockel problemlos ein- und ausgeschaltet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Da aber auch oft von magnetischen bzw. elektromagnetischen Feldern, in Zusammenhang mit Geistern gesprochen wird, wurde auch überprüft, ob es im labilen Zustand möglich ist die Lampe durch elektromagnetische Felder ein- und auszuschalten. Für diesen erweiterten Test wurde ein Wasserkocher (max. 2200 W) an 230 V Wechselspannung (haushaltsübliche Steckdose) betrieben und die eingestellte Taschenlampe auf bzw. entlang des Kabels (H05VV-F, 3x 1,5 mm²) platziert. Mit einem Messgerät konnte eine magnetische Flussdichte (B-Feld), unmittelbar am Stromkabel, von ca. 26 µT (260 mG) gemessen, was bei dieser kurzen Distanz bei 230 V Wechselspannung einem aktuellen Stromfluss von rund 9A (ca. 2000 W) entspricht. Es konnten dabei keinerlei Beeinflussungen festgestellt werden – die Lampe wurde also nicht eingeschaltet. Das bedeutet, dass dies als eine weitere mögliche Ursache definitiv ausgeschlossen werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn es im Vorfeld bereits erwähnt wurde, wurde ebenfalls und im labilen Zustand überprüft, inwiefern die Taschenlampe auf Erschütterungen reagiert. Bei einer normalen bzw. leichten Erschütterungen, in unmittelbarer Nähe der Lampe, konnte keine direkte Beeinflussung festgestellt werden. Ab wann oder unter welchen Bedingungen es doch zu einer erschütterungsbedingten Kontaktentstehung kommen kann, wurde nicht weiter überprüft, da der Lampenkopf, bedingt durch den Federdruck (über die Batterien auf den Lampensockel), einen stabilen Eindruck macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Abschließen wurde das sogenannte „Fritting“, im Zusammenhang mit diesem Phänomen überprüft. Da es sich beim Ein- wie auch Ausschalten, offensichtlich nicht um einen gleichmäßigen Rhythmus handelt, sollte es noch weiteren Faktoren geben, die neben der Wärmeausbreitung im Material wie auch die Wärmeabfuhr an die Umgebung, dazu beitragen, dass die flackernde Lampe kein erkennbares Muster aufweist. Ebenso gibt es bei diesem Experiment nicht nur den Zustand, dass die Lampe vollständig ein- oder ausgeschaltet ist, es kann genauso gut passieren, dass das Licht nur ganz leicht glimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Fritting um eine Art durchbrennen einer isolieren Schicht und einer anschließenden, temporären Verschmelzung/Verschweißung der beiden metallischen Kontakte. Aufgrund einer chemischen Reaktion des Metalls bzw. des Aluminiums mit Sauerstoff, wird an der Oberfläche eine nur wenige Mikro- oder sogar nur Nanometer dicke Oxidschicht gebildet <a href="#8">[8]</a>. An mikroskopisch kleinen Stellen kommt es jedoch lokal so zu leitenden Verbindungen, da druckbedingt die isolierende Schicht teilweise abgebaut wird und so irgendwann der Strom, in Form eines Funkens, über diese Schicht springen kann und den Bereich freibrennt. Durch den leitenden Kanal kann also nun der Stromkreis geschlossen werden. Der fließende Strom bzw. der Funke erhitzt die Stelle sehr stark, wodurch nicht nur der Kanal größer werden kann, sondern sich ebenfalls die beiden Metalle verbinden. Diese Art der Verbindung kommt dem Schweißen nahe, ist jedoch auch nur mikroskopisch klein, reicht allerdings aus, den Kontakt trotz temperaturbedingter Veränderung mal länger oder mal kürzer zu halten. Aufgrund der doch eher rauen Oberfläche der beiden Kontaktstellen, gibt es von diesen zusammengebrannten leitenden Stellen nicht nur eine, was ebenfalls dazu beiträgt, dass die Lampe unterschiedlich lang eingeschaltet bleibt. Im abschließenden Test wurde der Lampenstromkreis aufgetrennt und zwei Kabel eingebracht. So wurde zuerst der fließende Strom gemessen, welcher sich auf etwa 0,4 A, bei ca. 3 V Batteriespannung, einstellte. Nun wurde ein Kabel an ein schmales Stück Aluminiumfolie befestigt und das zweite Kabel zum Kontaktherstellen verwendet. Mit diesem wurde eine sehr feine leitende Verbindung, über die Aluminiumfolie hergestellt, um die Lampe so zum Leuchten zu bringen. Klar zu sehen war, dass sich teilweise die Aluminiumfolie mit dem Kabel fest verbunden hatte. Ebenfalls wurde in diesem Versuch deutlich, dass der Kontakt sehr ungleichmäßig entstand und stark davon abhing, wie sich die beiden Kontaktstellen berührten. Nach dem Abschalten des Stroms bestand teilweise diese zusammengebrannte Verbindung weiter. Als Gegenprobe wurde dieser Test auch ohne die Batterien durchgeführt – hierbei kam es wie erwartet zu keiner Verbindung der beiden Kontakte. Um die Verbrennungen sichtbar zu machen, wurde das Stück Aluminiumfolie unter dem Mikroskop betrachtet. Hier konnte man die kleinen Verbrennungen in Form von schwarzen Stellen oder kleinen Kratern sehen &#8211; unter dem bloßen Auge war es jedoch nicht zu sehen. Das Fritting greift somit die Oberfläche an, wodurch sie teilweise abgenutzt, verunreinigt oder verschleißt und unter Umständen, langfristig betrachtet, diesen An-Aus-Effekt beeinflussen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend wurde ergänzend getestet, ob sich die Lampe im Vorfeld unbedingt stark erwärmt haben muss, damit das Phänomen auftritt oder ob der Temperaturunterschied auch nur geringer sein darf. Dafür wurde die Taschenlampe bzw. der Lampenkopf über eine längere Zeit in der Hand gehalten. So entstand ein gemessener Temperaturunterschied von ca. 4 °C zwischen Lampe und Umgebung. Nun wurde erneut die Taschenlampe, im labilen Zustand, über eine längere Zeit beobachtet. Bereits nach kurzer Zeit fing diese auch wieder an zu leuchten, wodurch der Vorgang des dauerhaften Ein- und Ausschaltens gestartet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren kam die bei Raumtemperatur voreingestellte Taschenlampe, bei 8 °C Umgebungstemperatur, in den Kühlschrank und wurde dort, wie bei den vielen anderen Versuchen zuvor auch, mit einer Kamera sowie einer Wärmebildkamera, beobachtet. Da die Lampe zu Beginn wärmer als die Umgebung war, kam es durch das Abkühlen auch zum Flackern des Lichts.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese beiden letzten Tests haben Gewissheit gebracht und sollten verdeutlichen, dass die Lampe nicht unbedingt zuvor eingeschaltet sein musste. Es reichte bereits aus, wenn die Umgebung etwas kühler als die Taschenlampe ist. Wie schnell die Lampe auf einen Temperaturunterschied reagiert oder wie gering der Unterschied sein muss, um das Licht zum Leuchten zu bringen, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden, aber ab einem Temperaturunterschied von 4 °C ist es definitiv schon möglich. Die Zeit, bis die Lampe sich das erste Mal bzw. allgemein von allein eingeschaltet aber auch ausgeschaltet hatte, variierte und ist von mehreren Faktoren wie z.B. dem Temperaturunterschied, dem eingestellten labilen Zustand, der Ausdehnung bzw. Kontraktion der Lampenteile oder allgemein der Umgebung abhängig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ergebnis</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da der eigene Test exakt das gezeigt hat (und somit untermauerte), was bereits viele andere im Internet dazu geschildert haben, hat das dauerhafte Ein- und Ausschalten der Taschenlampe, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit, weniger mit einer Jenseits-Kommunikation zu tun. Der Grund dahinter ist eher physikalisch bedingt und auch reproduzierbar. Da man selbstverständlich nicht alles weiß, was die Kommunikation mit Geistern angeht, ist selbstverständlich nicht zu 100% ausgeschlossen, dass es mit dem Taschenlampen-Experiment nicht doch möglich ist, eine Kommunikation aufzubauen. Auch wenn gern die derzeit geltenden physikalischen Regeln missachtet werden, um eine logische Begründung auszuschließen, ist es in diesem Fall doch sehr deutlich, was der Hauptgrund für dieses Phänomen höchstwahrscheinlich ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammengefasst kann also gesagt werden, dass ein Temperaturunterschied der Taschenlampe zur Umgebung (Taschenlampe muss wärmer sein) und die damit in Verbindung stehende Materialausdehnung bzw. Abnahme des Volumens des u.a. Reflektors im Lampenkopf dazu führt, dass sich der Sockelkontakt im oberen Bereich des Gehäuses minimal bewegt. Dadurch kommt es zu einem leitenden Kontakt. Dies ist also konstruktionsbedingt, da der Kontakt über das Festschrauben des Lampenkopfes geöffnet wird und nicht durch das Herausschrauben. Wärme dehnt das Material aus, was bedeutet, dass so der Kontakt geöffnet wird und das Licht erlischt. Die Lampe kühlt sich ab, wodurch erneut der Stromkreis geschlossen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte man dennoch diesen Versuch durchführen, muss sichergestellt sein, dass die Taschenlampe zuvor über einen längeren Zeitraum die Möglichkeit hatte, sich an die Umgebungstemperatur anzupassen. Ebenfalls sollte nach dem Einstellen des labilen Zustands und dem Ablegen der Taschenlampe kurz getestet werden, ob leichte Erschütterungen das Licht zum Flackern bringen können. Optimal wäre, wenn dies nicht der Fall ist, allerdings muss der labile Zustand so gut wie nur möglich eingestellt sein.</p>
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			</div><div id="kommunikationmitgeistern" class="et_pb_row et_pb_row_43">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Kommunikation mit Geistern</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_18 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_90  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Da, wie aus diesem Test hervorgeht, klar wurde, dass die Taschenlampe auf Temperaturveränderung reagiert, eignet sie sich allerdings doch bedingt für die Kommunikation mit Geistern.</p>
<p style="text-align: justify;">Man muss sich der Physik dahinter bewusst sein und berücksichtigen, dass sich die Lampe erst auf die Umgebungstemperatur eingestellt haben muss. Oft werden Geistern, neben elektromagnetischen Eigenschaften auch temperaturverändernde zugesprochen. Hier spricht man von den sogenannten Cold-Spots, also einem deutlichen lokalen / punktuellen Temperaturabfall. Entsteht nun so ein Cold-Spot um die Taschenlampe herum, kann es dazu führen (abhängig von der Zeit und dem Temperaturunterschied), dass sich die Lampe ebenfalls abkühlt und sich dadurch der Kunststoff des Reflektors zusammenzieht &#8211; wie wir ja nun wissen, schaltet sich so das Licht ein. Das Taschenlampen-Experiment sollte hierbei in Kombination mit einem Temperaturmessgeräts (Umgebungstemperatur und nicht Oberflächentemperatur) verwendet werden, um Gewissheit zu haben, ob ein Cold-Spot oder eine zu warme Taschenlampe der Grund für die Rückmeldung war. Nach einer gewissen eingeschalteten Zeit, also nachdem sich der Kunststoffreflektor ausreichend ausgedehnt hat, schaltet sich das Licht wieder aus. Damit es nicht ständig so weiter geht, sollte man entweder den labilen Zustand vorab nicht zu fein einstellen oder nach jedem einschalten des Lichts, diesen Zustand erneut einstellen, und zwar wenn die Lampe noch eingeschaltet ist. Im darauffolgenden ausgeschalteten Zustand sollte man erst wieder warten, bis sich die Lampentemperatur erneut angepasst hat. Es ist auch wichtig daran zu denken, dass das Anfassen der Lampe, diese zusätzlich erwärmt und somit möglichst kurzgehalten werden sollte. Nur wenn all dies berücksichtigt wird, kann verhindert werden, dass sich der Effekt dauerhaft (Kettenreaktion) und ungewollt wiederholt. Da man nicht weiß, wie stark sich das Material, nach dem Ein- und Ausschalten, ausgedehnt bzw. zusammengezogen hat, ist das nachträgliche Einstellen bzw. Anpassen des labilen Zustands wie auch der thermischen Anpassung an die Umgebung, besonders wichtig.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_19 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_92  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Maglite (2024): Bedienungsanleitungen. Online vefügbar unter: <a href="https://www.maglite.eu/blogs/maglite%C2%AEdownloads/maglite%C2%AE-bedienungsanleitungen">https://www.maglite.eu/blogs/maglite%C2%AEdownloads/maglite%C2%AE-bedienungsanleitungen</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_93  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] ​Maglite (2024): Produkt CLASSIC Mini Maglite® AAA. Online verfügbar unter: <a href="https://www.maglite.eu/products/mini-maglite-aaa-gluehbirne">https://www.maglite.eu/products/mini-maglite-aaa-gluehbirne</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_94  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] ​Wikipedia (2024): Wärmeausdehnungskoeffizient. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ausdehnungskoeffizient">https://de.wikipedia.org/wiki/Ausdehnungskoeffizient</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_95  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] ​Martens, Jan (2006): Fritting (Verschweißen). Online verfügbar unter: <a href="https://www.swtest.org/swtw_library/2006proc/PDF/S04_03_Martens.pdf">https://www.swtest.org/swtw_library/2006proc/PDF/S04_03_Martens.pdf</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_96  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] ​Latimer, Gerg (2024): Ghosthunting 101 &#8211; Flashlight Sessions. Online verfügbar unter: <a href="https://mysteriousdestinationsmagazine.com/ghost-hunting-101-flashlight-sessions/">https://mysteriousdestinationsmagazine.com/ghost-hunting-101-flashlight-sessions/</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_97  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] ​Higgypop (2018): Why Do Ghost Hunters Use Flashlights To Communicate With Spirits. Online verfügbar unter: <a href="https://www.higgypop.com/news/paranormal-flashlight/">https://www.higgypop.com/news/paranormal-flashlight/</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_98  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] ​SeeksGhosts (2012): Using Flashlights to Communicate with Ghosts. Online verfügbar unter: <a href="https://seeksghosts.blogspot.com/2012/04/using-flashlights-to-communicate-with.html">https://seeksghosts.blogspot.com/2012/04/using-flashlights-to-communicate-with.html</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_99  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] ​Chemie.de (2024): Aluminium. Online verfügbar unter: <a href="https://www.chemie.de/lexikon/aluminium.html">https://www.chemie.de/lexikon/aluminium.html</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_100  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] vgl. ​Maglite (2024): Maglite Shop. Online verfügbar unter: <a href="https://www.maglite.eu/collections/maglite-shop">https://www.maglite.eu/collections/maglite-shop</a>, zuletzt geprüft am 17.09.2024.</p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_101  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[10] ​Maglite beim Ghosthunting. Beispielhaft für viele weitere Quellen:<br />&#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ty4Q2edc8OY">https://www.youtube.com/watch?v=Ty4Q2edc8OY</a><br />&#8211; <a href="https://maglite.com/blogs/podcasts/ghost-hunting-paranormal-activity">https://maglite.com/blogs/podcasts/ghost-hunting-paranormal-activity</a><br />&#8211; <a href="https://paranormalschool.com/using-a-flashlight-to-communicate-with-ghosts-and-spirits/">https://paranormalschool.com/using-a-flashlight-to-communicate-with-ghosts-and-spirits/</a><br />&#8211; <a href="https://www.higgypop.com/news/best-flashlights-for-ghost-hunting/">https://www.higgypop.com/news/best-flashlights-for-ghost-hunting/</a><br />&#8211; <a href="https://mysteriousdestinationsmagazine.com/ghost-hunting-101-flashlight-sessions/">https://mysteriousdestinationsmagazine.com/ghost-hunting-101-flashlight-sessions</a><br />Alle Links wurden zuletzt am 17.09.2024 geprüft.</p></div>
			</div><div id="11" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_102  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[11] Kenny Biddle zeigt, wie LED-Maglite flackert. Online verfügbar unter: <a href="https://www.facebook.com/IAmKennyBiddle/videos/8634131613274392">https://www.facebook.com/IAmKennyBiddle/videos/8634131613274392</a>, zuletzt geprüft am 03.10.2024</p></div>
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