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	<title>Spukphänomen</title>
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	<description>Die paranormale Enzyklopädie</description>
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		<title>Untersuchung münzenbasierter Apporte: Eine methodologische Annäherung an nicht-mediumistische wiederkehrende physikalische Anomalien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 10:43:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiger Fallbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Münzapport]]></category>
		<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#involviertepersonen">2. Die involvierten Personen und ihr Umfeld</a><br /><a href="#phaenomene">3. Die Phänomene</a><br /><a href="#herangehensweise">4. Methodologische Herangehensweise</a><br /><a href="#muenzen">5. Die Münzen</a><br /><a href="#dokumentierteapporte">6. Dokumentierte Apporte unter Kameraüberwachung</a><br /><a href="#phaseeins">7. Schwierigkeiten in Phase 1</a><br /><a href="#phasezwei">8. Phase 2</a><br /><a href="#fazit">9. Fazit</a><br /><a href="#verzeichnis">10. Verzeichnis der Abbildungen im Journal</a><br /><a href="#quellen">11. Quellen</a></p></div>
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			</div><div id="einleitung" class="et_pb_row et_pb_row_1">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die nachfolgende, hier stark gekürzte Studie aus dem <em>Journal of the Society of Psychical Research </em>präsentiert die detaillierte Untersuchung wiederkehrender münzenbasierter Phänomene, die spontan um ein Pärchen aufgetreten sind, das in der Nähe von Mexico City lebt, HM und LS. Neben den Münzen waren gelegentlich andere kleine Objekte involviert, die sowohl im Haus des Paares als auch an öffentlichen Orten anscheinend spontan erschienen. Unter Anwendung eines kooperativen Untersuchungsgruppenparadigmas wurde eine systematische Überwachung und Dokumentation durch hochauflösende Überwachungskameras durchgeführt, dazu numismatische Analyse (= wissenschaftliche Untersuchung von Münzen, Medaillen und anderen Geldbildern, um historische, wirtschaftliche und monetäre Informationen zu gewinnen), unstrukturierte Interviews (= frei geführte Gespräche zwischen einem Forscher und Teilnehmer ohne vorgegebene Fragen) sowie einer klinischen Untersuchung von HM.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen Juni 2021 und Juli 2022 wurden 42 Apporte dokumentiert; einige davon wurden bildlich aufgezeichnet und entziehen sich konventionellen Erklärungen. Die klinischen Analysen von HM zeigten normale neurologische Funktionen und kognitive Profile, obwohl auch eine Historie an depressiven Episoden und eine Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung auftauchten. Die apportierten Münzen erschienen häufig wie neu, bestanden in seltenen Fällen aber auch aus seltenen Gedenkmünzen, was eine potenzielle Verbindung zu HMs Kindheit zulässt, in der er Münzen sammelte, sowie zu einer inzwischen der Vergangenheit angehörenden Phase finanzieller Schwierigkeiten. </p>
<p style="text-align: justify;">Trotz technischer Herausforderungen, einschließlich intermittierenden Kameraausfällen und Datenschutzaspekten, sprechen sich die gesammelten Beweise deutlich gegen möglichen Betrug aus. Die Ergebnisse heben mögliche unbewusste psychokinetische Einflüsse hervor, die mit emotionalen und psychologischen Zuständen assoziiert werden können; möglicherweise spielte HMs kürzliches neurologisches Trauma eine Rolle.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="involviertepersonen" class="et_pb_row et_pb_row_2">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Die involvierten Personen und ihr Umfeld</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">HM wird als verheirateter Mann Ende Fünfzig beschrieben, seine Frau LS als 46-jährige Business Administratorin. Seit Oktober 2018 war es immer wieder zu unerklärlichen Objekterscheinungen gekommen – meistens Münzen. Der Lebensstil des Paares könnte als wohlhabend, aber nicht protzig beschrieben werden und sie waren nicht daran interessiert, für die beschriebenen Ereignisse finanzielle oder öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Der überwiegende Teil der Phänomene fand in der früheren Residenz in den Außenbezirken von Mexico City statt, wo sie drei Jahre lang (2019 bis Juli 2022) lebten. 2012 wurde bei HM nach einer Bewusstlosigkeit mit folgendem Sturz eine Schädigung des Frontal- und Temporallappens diagnostiziert, die zu einer wirtschaftlichen Krise und Depressionen führte. Kurz bevor HM und LS als Paar zusammenkamen, kam es bereits zu einem ersten Apport einer Münze in HMs damaligem Apartment. Die Phänomene traten dann regelmäßiger im früheren Haus des Paares auf (vor 2019); sie dauern bis heute an.</p>
<p style="text-align: justify;">HM wollte von Anfang an so viel wie möglich über die Natur dieser merkwürdigen Phänomene, die in seiner Gegenwart auftraten, erfahren. Deshalb belegte er unterschiedliche Parapsychologie-verwandte Kurse an angesehenen Instituten wie dem Koestler Parapsychology Unit in Edinburgh und dem Rhine Research Center in North Carolina. Durch dessen Direktor, John Kruth, wurden Ramsés und seine Kollegen im Oktober 2020 informiert und begannen die Zusammenarbeit mit dem Paar.</p>
<p style="text-align: justify;">LS ist wie ihr Ehemann Business Administrator und wurde in Brasilien geboren. Im Gegensatz zu HM stand sie der Untersuchung und damit verbundenen Überwachung ihres gemeinsamen Hauses kritisch gegenüber und gab sich anfangs verschlossen. Sie hatte seit ihrer Kindheit mediumistische Erfahrungen (Stimmenhören von Verstorbenen). Einmal war sie während eines Yoruba-basierten religiösen Rituals anwesend gewesen, versicherte aber glaubhaft, dass sie nur zugeschaut hatte. Die Yoruba-Religion ist eine traditionelle westafrikanische Religion mit über 400 Gottheiten (<em>Orishas</em>), die über das heutige Nigeria, Benin und Togo verbreitet ist. Sie ist bekannt für ihre komplexe Mythologie, Ahnenverehrung und die Praktiken der Musiker und Tänzer, die als Vermittler zur spirituellen Welt dienen.</p>
<p style="text-align: justify;">LS besitzt auch eine Beschützerpuppe namens Danta, die über einen Meter groß ist, gefüllt mit ihren Fingernägeln, Haaren und der goldenen Halskette ihrer Mutter, die zu Schutzzwecken in Schlangenblut gebadet worden war. Danta stammt aus Brasilien und war 2010 ein Geschenk an LS. Sie steht im Schlafzimmer.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="phaenomene" class="et_pb_row et_pb_row_3">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Die Phänomene</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Kurz nach seiner Rückkehr aus China (dort hatte er TCM studiert) Ende 2018 saß HM in seinem damaligen Apartment und hörte ein Geräusch, das sich anhörte, als sei eine Münze mit Gewalt auf den Boden geworfen worden. Er ging nachsehen und fand zu Füßen der Treppe nahe dem Wohnzimmer eine Münze. Bereits während seiner Reisen nach Indien und China war es zu unerklärlichen Ereignissen dieser Art gekommen, doch erst jetzt nahm HM diese nicht mehr als Zufall wahr.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein paar Wochen später beobachteten HM und ein Freund in einem Coffee Shop, wie in ihrer Nähe eine Münze zu Boden fällt. Laut HM werden die Münzen nicht einfach gefunden, sondern fallen aus variierender Höhe, manchmal mit genug Wucht, um kleinere Verletzungen zu verursachen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben Münzen tauchten auch Pflanzenteile, billige Schmuckstücke, Früchte oder Banknoten plötzlich auf. Einer der ersten Apporte bestand aus einem Bündel kleiner Notizblätter mit Text darauf, die sich auf den Treppen verteilten. Der Text ergab für ihn oder LS keinen Sinn.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Apport von Pflanzenteilen war ebenfalls kurz nach HMs Rückkehr aus Indien erstmals aufgetreten. Manchmal lagen Blätter auf den Treppenstufen in seinem Apartment. Als er eine Knieverletzung erlitten hatte, bedeckte er das betroffene Bein mit einem aufgerollten Handtuch und als er es entfernte, fielen rote Rosenblätter daraus. Am 14. Februar 2021 hatten HM und LS das Begräbnis eines an Covid-19 verstorbenen Freundes besucht. Als sie wiederkamen, fanden sie erneut einige Blätter und eine komplette Blume auf LSs Bettseite. </p>
<p style="text-align: justify;">Blumen und Münzen erschienen zu etlichen Gelegenheiten, teilweise fast zeitgleich. Um 9. Juni 2020 erschien um 14:59 Uhr eine Münze und um 22:01 Pflanzenfragmente. Am 18. Juni erschien die Münze um 20:58 Uhr und weiße Pflanzenteile folgten um 20:59 Uhr. Einmal hörte HM die Stimme einer Frau aus dem Erdgeschoss, die deutlich „komm schon, komm schon“ sagte. Er ignorierte das und schloss sich mit seiner Frau im Schlafzimmer ein. Ein paar Augenblicke danach hörten sie merkwürdige Geräusche und als sie die Tür öffneten, lagen dort eine weiße Rose und eine Banknote, die brandneu aussah. HM steckte die Banknote in seine Bibel; als er ungefähr eine halbe Stunde später danach sehen wollte, konnte er sie nicht mehr finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein interessanter Asport (= Verschwinden eines Gegenstandes, im Gegensatz zu Apport/Erscheinen eines Gegenstands) fand ein paar Tage nach dem Tod von HMs Mutter am 3. Juli 2020 statt. Obwohl HM nichts gehört hatte, fand er eine Münze und einige violette Blüten um seinen Computer herum verstreut. HM glaubte an eine Nachricht seiner verstorbenen Mutter und legte die Sachen an einen besonderen, sicheren Ort (nicht zu den übrigen Münzen, die über die Jahre erschienen waren). Im Januar 2021 wollte er nochmals danach sehen, doch sie waren verschwunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Orte, an denen Münzen auftauchten, scheinen nicht zufällig gewählt zu sein. Von 42 Apporten, die zwischen dem 30. Juni 2021 und dem 10. Juni 2022 überwacht wurden, erschienen 17 Münzen (40%) im Schlafzimmer des Paares, gefolgt von 11 (26%) auf der Treppe und sieben (17%), die im TV-Zimmer aufgefunden wurden. In mehr als der Hälfte dieser Fälle (22 von 42) war HM im selben Zimmer, in dem die Münze fiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gab auch eine Art Signal, dass etwas passieren würde oder passiert war: Ein bestimmter Geruch, der HM und LS an den Dschungel oder nasse Erde erinnerte. LS verspürte eine plötzliche, vorübergehende Bauchsteifigkeit. HM hingegen fühlte sich kurz bevor ein Objekt fiel, „als würde ich plötzlich einen leeren Raum betreten, wie eine Art Blase, in der jedes Geräusch verschwindet. Dieses unheimliche Gefühl endet, wenn etwas gefallen ist und wird manchmal von Kälteschauern begleitet“. Dieser plötzliche Wechsel im Bewusstseinsstatus ist sehr ähnlich mit den Berichten von etlichen anderen Menschen, die vor dem Auftreten paranormaler Phänomene Ähnliches erlebt haben und wird als „Oz Faktor“ bezeichnet. Der Begriff wurde von der UFO-Forscherin Jenny Randles geprägt und beschreibt das Durchleben einer seltsam veränderten Version der Realität.</p>
<p style="text-align: justify;">HM stellte auch einen Bezug zu seinem emotionalen Befinden her, doch traf dies nur für Momente zu, in denen er sehr aufgebracht war. Im Gegensatz dazu berichtete Tina Resch, dass die Phänomene nur stattfanden, wenn sie entspannt sein konnte (<em>Roll, 2004</em>). Ein Vergleich der emotionalen Zustände mit den Apporten zeigte dann allerdings folgende Gefühlszustände:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Entspannt (44%)</li>
<li>Ängstlich (33%)</li>
<li>Angespannt (17%)</li>
<li>Konzentriert (6%)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Für den Moment lassen die verfügbaren Daten also keinen Schluss zu, dass Stimmung und Manifestation von Apporten unmittelbar zusammenhängen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="herangehensweise" class="et_pb_row et_pb_row_4">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Methodologische Herangehensweise</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Etliche quantitative und qualitative Messungen wurden vorgenommen, darunter:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Video mit Sound von sechs HD-Überwachungskameras, alle mit 15 Meter Infrarotreichweite. Jede Kamera hatte eine 32 GB SD-Memory Karte und war an HMs WIFI-Modem angeschlossen, was den Upload in eine Cloud ermöglichte, auf die nur das Forscherteam Zugriff hatte. So konnten bis zu 10 Tage ohne Unterbrechung mit jeder Kamera aufgezeichnet werden.</li>
<li>Videoanalyse von durch HM und LS bereitgestelltem Material, das 30 Minuten vor und 15 Minuten nach jedem Apportevent beinhaltete.</li>
<li>Eine numismatische Analyse jeder der apportierten Münzen.</li>
<li>Etliche unstrukturierte Interviews mit dem Paar und mit einigen Verwandten sowie aktuellen und früheren Arbeitskollegen.</li>
<li>Neurologische, psychologische und klinische Studien von HM, da er vom Forscherteam zu Beginn der Untersuchungen als alleinige Fokusperson angesehen wurde.</li>
<li>Detaillierte Dokumentation im Rahmen der Gegebenheiten, einschließlich Foto des jeweiligen Objektes, Datum, Uhrzeit, Ort, Stimmung von HM und/oder LS und subjektive Wahrnehmung des Erlebten.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Die Kameras wurden, um die Möglichkeit einer Aufnahme zu maximieren, an den bekannten „Hotspots“ aufgestellt. Ab dem 12. Juni 2021 bis Juli 2022 funktionierten sie technisch korrekt; allerdings stoppten einige zwischendurch einfach die Aufnahme oder speicherten sie nicht. Im September 2021 wurde außerdem die Kamera im sehr aktiven Schlafzimmer aus privaten Gründen ausgestöpselt. Eine Abbildung im <em>Journal</em> zeigt die einzelnen Räume des Hauses mit Standort und Reichweite der Kameras. In einer ebenfalls dort abgebildeten Tabelle sind die Apporte dokumentiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen Mai und Juni 2021 wurde HM in einem der besten Krankenhäuser von Mexico City verschiedentlich klinisch untersucht. Ein EEG, MRT und die Blutuntersuchung waren unauffällig. 14 psychische Tests verliefen ebenfalls ohne Auffälligkeiten.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="muenzen" class="et_pb_row et_pb_row_5">
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Die Münzen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die Mehrheit der apportierten Objekte waren gut erhaltene Münzen (Abbildungen im <em>Journal</em>). Die meisten stammten aus Mexico, doch waren auch zwei indischen Rupien, zwei kolumbische Pesos, zwei tschechische Kronen und vier Euros darunter, sowie eine Medaille von Papst Franziskus. Vor dem Treffen mit dem Forscherteam waren bereits 61 Münzen apportiert worden, weitere 42 Apporte fanden während der Kameraüberwachung statt. Für die Forscher war es besonders überraschend, dass die meisten dieser Münzen brandneu aussahen. Viele waren Sonderprägungen, einige Prägedaten hatten eine besondere Bedeutung für HM.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="dokumentierteapporte" class="et_pb_row et_pb_row_6">
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Dokumentierte Apporte unter Kameraüberwachung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Von den 42 Apporten wurde nur ein Viertel aufgezeichnet und auch da können rationale Erklärungen nicht immer ausgeschlossen werden. Es wurden auch ein paar andere anomale Phänomene auf Kamera festgehalten, die bedauerlicherweise im Bericht nicht weiter erwähnt werden. Als die wichtigsten Aufnahmen gelten:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>In drei Fällen fanden die Apporte zwar knapp außerhalb der Aufnahmerange statt, doch ist zu hören, wie die Münzen fallen.</li>
<li>Vier Aufnahmen zeigen, wie die Münzen vor der Kamera erscheinen, doch konnte ihre Herkunft nicht abschließend geklärt werden.</li>
<li>Auf zwei Videos ist der Prozess des Apports in Echtzeit zu sehen.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Da der erste Punkt letztlich nicht vollständig ausschließen kann, dass eine anwesende Person die Münzen fallengelassen hat, beschränkt sich Ramsés auf die beiden letztgenannten Videos. Diese Aufzeichnungen sind auf Youtube verfügbar. UPIDE CISC, 2021a zeigt einen Vorfall vom 21. September 2021, rund drei Monate nachdem die Kameras installiert wurden. Nur HM und LS waren im Haus. Sie befanden sich im zweiten Stock, HM im TV-Zimmer und LS im Schlafzimmer. Die Münze manifestiert sich unten an der Treppe, die in den zweiten Stock führt. Eine glänzende 10-Peso-Münze erscheint aus dem Nichts in freiem Fall, aus nicht allzu großer Höhe. Nach der Analyse des Videos konnte kein Betrug festgestellt werden. Besonders auffällig: Das Geräusch der aufschlagenden Münze ist schon 1,5 Sekunden vor deren Erscheinen zu hören.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 22. Oktober 2021 waren wiederum nur HM und LS im Haus; HM im Badezimmer, LS wieder im Schlafzimmer. Eine 5-Cent-Euromünze erscheint am Eingang in das Fernsehzimmer bei der geöffneten Tür. UPIDE CISC 2021b zeichnet dazu das Fallgeräusch 1,7 Sekunden vor dem einsetzenden Apport auf. HMs Chihuahua ist direkt auf dem Flur beim Fernsehzimmer zu sehen, dort, wo die Münze eine Sekunde später erscheint. Als der Hund sie sieht, rennt er davon. </p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="phaseeins" class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Schwierigkeiten in Phase 1</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_6 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Ab Oktober 2021 kam es ständig zu Verbindungsproblemen mit den Kameras. Diese traten auch auf, wenn das Paar nicht zuhause war. Etliche Aufnahmen wurden analysiert und eine menschliche oder tierische Beteiligung kann vollständig ausgeschlossen werden. Einmal sprach einer der Forscher mit HM am Telefon, während er sich den Livestream ansah. Dort ist zu sehen, wie HM die Kameras im ersten Stock wieder anschließt. Als er dann in die Küche geht, bricht die Verbindung wieder ab. Außerdem verschwanden einige Speicherkarten, was schließlich zur Cloud-Speicherung führte.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="phasezwei" class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>8. Phase 2</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_7 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Es wurden drei verschiedene Medien konsultiert, die jeweils online mit HM und LS sowie den Forschern kommunizierten. Alle drei waren sich unabhängig voneinander einig, dass ein nicht-menschliches Bewusstsein mit den Phänomenen zu tun hatte; zwei der Medien sahen zudem böse Absichten darin. Zwei Medien vertraten die Ansicht, dass HM und LS zumindest Co-Helfer der Aktivitäten waren. HM und LS lehnten eine zweite Konsultation ab und wollten auch nicht, dass eines der Medien sie persönlich besuchte.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="fazit" class="et_pb_row et_pb_row_9">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>9. Fazit</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_8 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die beteiligten Forscher gehen davon aus, dass die Phänomene echt waren. Zum einen waren sie vom seriösen Rhine Institute auf den Fall aufmerksam gemacht worden. Dann waren HM und LS überhaupt nicht daran interessiert, irgendeine Art Benefit aus dem Fall zu ziehen. Vielmehr waren sie äußerst zurückhaltend und sprachen auch außerhalb des Hauses nicht über die Vorfälle. Und dann sind da natürlich noch die Kameraaufzeichnungen. In die Cloud hatten ausschließlich die Forscher Zugriff. Falls sich andere Personen im Haus befanden, wurde dies immer korrekt von HM angegeben.</p>
<p>Links zu den Videos:<br /><a href="https://www.youtube.com/watch?v=bdIjzUF6nXQ">UPIDE &#8211; Aportes 19-Sep-21</a><br /><a href="https://www.youtube.com/watch?v=AWadO_amPZc">UPIDE &#8211; Aportes 22-Oct-21</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="verzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_10">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>10. Verzeichnis der Abbildungen im Journal</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_9 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Seite 198: Chronologische Timeline wichtiger Schlüsselevents (2012 – 2024).</p>
<p>Seite 200: Schutzpuppe Danta.</p>
<p>Seiten 204/205: Details der Apporte während der Kameraüberwachungsphase.</p>
<p>Seite 206: Grundriss des Hauses und Kamerapositionen mit Überwachungsradius.</p>
<p>Seite 209: Münzenherkunftsländer und Abbildungen einiger apportierter Münzen.</p>
<p>Seite 211: Grundriss des Hauses, Kamerapositionen und Erscheinungsort der zwei aufgezeichneten Apporte.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>11. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_10 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>D&#8217;Leon, Ramsés; Silva, Alfredo; Àlvarez, Alex A. (2025): Investigating Coin-Based Apports: A Methodological Approach to Non-mediumistic Recurrent Physical Anomalies. In: Journal of the Society for Psychical Research. 84 (4), Issue 961. Seiten 193 &#8211; 224. Online verfügbar unter: <a href="https://jspr.spr.ac.uk/index.php/jspr/article/view/33/44">https://jspr.spr.ac.uk/index.php/jspr/article/view/33/44</a>. Zuletzt geprüft 08.01.2026.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Roll, Wiliam; Storey, Valerie (2004): Unleashed. Of Poltergeists and Murder: The Curious Story of Tina Resch. o.O.: Paraview Pocket Books.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 08.01.2026 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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					<wfw:commentRss>https://para-wiki.de/munzenbasierter-apporte/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RSPK &#8211; Recurrent Spontaneous Psychokinesis</title>
		<link>https://para-wiki.de/rspk-recurrent-spontaneous-psychokinesis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2025 18:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Spukphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Fokusperson]]></category>
		<category><![CDATA[Poltergeist]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2590</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der Begriff RSPK (Recurrent Spontaneous Psychokinesis = Wiederkehrende spontane Psychokinese) wurde durch die beiden Parapsychologen J. Gaither Pratt (1910 – 1979) und <a href="https://para-wiki.de/biografie-von-william-george-roll-1926-2012/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: William G. Roll">William G. Roll</a> (1926 – 2012) geprägt. Die Bezeichnung soll den bisherigen Begriff „Poltergeist“ ersetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wissenschaftlich wird hier eine Form der Psychokinese (Einwirkungen eines Menschen auf Materie, ohne physische Unterstützung) als Ersatz für die Bezeichnung „Spuk“ oder „Poltergeist“ verwendet. Dabei findet diese Psychokinese spontan und mehrfach statt (wiederkehrend). Ausschlaggebend ist eine Person, die in die Vorgänge involviert ist und meist als „<a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Fokusperson">Fokusperson</a>“ oder „Spukagent“ bezeichnet wird. Für die Bezeichnung eines Vorganges als „RSPK“ ist diese Person entsprechend zwingend erforderlich. Da es in der Literatur auch Poltergeist-Fälle zu geben scheint, in denen eine solche Fokusperson scheinbar nicht nachgewiesen werden konnte <a href="#1">[1]</a>, ist von einer Generalisierung abzusehen. Allerdings darf an dieser Stelle nicht vernachlässigt werden, dass insbesondere in älteren Fällen der mögliche Kontext zwischen den Ereignissen und einer sie unbewusst auslösenden Person noch nicht bekannt war – entsprechend wenig beachtet wurden diese Zusammenhänge. Bereits Gauld &amp; Cornell (1979) stellten zudem folgende Frage: Leben Poltergeister oder nicht? Oder besser gesagt: Stammt die Intelligenz – so sie denn feststellbar ist, z.B. durch Kommunikation – von einer lebenden Fokusperson oder einem Verstorbenen?</p>
<p style="text-align: justify;">RSPK setzt wie erwähnt voraus, dass eine lebende Person in die Ereignisse involviert ist. Dies kann immer noch ein pubertierender Jugendlicher sein; diese machen nach wie vor einen größeren Anteil an den bekannten Fällen aus. Die Person ist – in der Regel unbewusst – für die Vorgänge verantwortlich, wenngleich die Wissenschaft immer noch nicht sagen kann, auf welche Weise Psychokinese tatsächlich entsteht. Die animistisch-psychologische Theorie nimmt an, dass unterdrückte interne Probleme (unbewusst) externalisiert (also nach außen gerichtet) werden, z.B. Stress, einschneidende Veränderungen, Ängste, Wut). Für diese Theorie sprechen bei Gauld &amp; Cornell (1979) rund 79 der 500 Fälle von Poltergeist-Phänomenen, die sie für ihr Buch untersucht haben (16%) <a href="#2">[2]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Brian Laythe et al. (Ghosted!, 2022) entwickelten die Theorie eines „Haunted People Syndroms“, das von RSPK-Phänomenen Betroffenen (sog. „High-Transliminals) bestimmte Persönlichkeits-/Charaktereigenschaften zuschreibt. In der überwiegenden Mehrheit der Fälle (79% nach Roll, 85% nach Huesmann u. Schriever; Mayer et al. 2015) gibt es allerdings generell eine Fokusperson – also eine Person, die nachweislich im Zentrum der Ereignisse steht -, also auch, wenn nicht zwingend eine „intelligente Kommunikation“ stattfindet. Überhaupt sollte die Frage lauten, ob nicht „intelligente Kommunikation“ vielmehr ein Nachweis für die animistisch-psychologische Theorie ist. Allerdings gibt es auch in den Fällen, die Verstorbenen zugeschrieben werden, häufig eine Fokusperson.</p>
<p>Professor I. Stevenson stellte im <em>Journal of the American SPR</em> 1972 (Vol. 66) seine Theorie vor, nach der er „lebende“ von „toten“ Poltergeistern nach ihrem Modus Operandi unterscheiden will:</p>
<p style="padding-left: 40px; text-align: justify;">Lebende Fokuspersonen als Urheber der Ereignisse könnten daher <em>leichtere Objekte über kürzere Distanzen in einfachen Flugbahnen fortbewegen und diese Objekte dabei in einigen Fällen zerbrechen; Objekte nicht zielgerichtet bewegen; anderen Personen gegenüber zerstörerische Absichten durch diese Phänomene anzeigen; sie wären unfähig, intelligent zu kommunizieren, könnten keine Apparitions produzieren, die auch von anderen Menschen gesehen werden; würden nicht in Trance fallen; wären der Fokus der Phänomene; wären jung und könnten durch Psychotherapie „geheilt“ werden</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Verstorbene als Poltergeister könnten hingegen <em>schwerere Objekte über längere Distanzen so bewegen, als würden sie getragen oder zielgerichtet werden; könnten diese Objekte so bewegen oder hinstellen als würden sie einen bestimmten Zweck verfolgen oder auch gegen eine Person richten; könnten die lebende Fokusperson verletzen, wenn es eine solche gibt; könnten intelligent kommunizieren, z.B. durch Klopfzeichen; verursachen kollektiv wahrgenommene Apparitions oder Manifestationen; könnten den lebenden Agenten in eine Trance versetzen; könnten um eine Person herum </em>oder<em> an einem Ort zentriert sein; die Fokusperson könnte erwachsen </em>oder<em> Jugendlich sein; und sie könnten durch Exorzismus „beseitigt“ werden. </em></p>
<p style="text-align: justify;">Letztlich gibt es laut Gauld &amp; Cornell (1979) nicht genug Fälle, die Stevensons Theorie uneingeschränkt stützen würden. Auch wenn es Berichte gibt, in denen eine verstorbene Person als „Verursacher“ der Problematik „identifiziert“ oder angegeben wurde <a href="#3">[3]</a>, fehlt der schlussendliche Nachweis. Einen anderen Verursacher für die unangenehmen, teils zerstörerischen Ereignisse zu finden, liegt sicherlich in der Natur des Menschen. Je nach sozio-kultureller Ausprägung wurden so insbesondere in der Vergangenheit Dämonen oder Verstorbene für die unerklärlichen, unheimlichen Vorfälle verantwortlich gemacht.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Fußnoten</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_11 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[1] z.B. Thornton Road (1981), Brushmakers Arm’s (2002) in: Ashford, Jenny (2017): The Unseen Hand. A New Exploration of Poltergeist Phenomena. O.O.: Bleed Red Books.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[2] Genannt werden z.B. folgende Fälle: Hopfgarten (1921), Buhai (1925), Neudorf (1952), Sauchie (1960), Newark (1961), Bremen (1965), Miami (1966-67), Rosenheim (1967-68) oder Rom (1975).</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[3] Erwähnt wird bei Gauld &amp; Cornell v.a. der Fall Charlottenburg (1929). Verstorbene werden aber auch in den Fällen Oppenheim (1620), Gehofen (1683/84), Bautzen (1684), Gröben (1718), Wittnau/Kenzingen (1800), Cleversulzbach (1834), Weinsberg (1836), Cronheim (1899), Derendorf (ca. 1905), Nähe Freising (1919), Neuried (1925), München (1928), Oppau (1930/31), Freising (1933), Pursruck (1970/71) und Oberbieber (1991) als mögliche Verursacher erwähnt, weil mit ihnen „kommuniziert“ wurde (Nowara, 2024).</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_12 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #050505;">Mayer, Gerhard; Schetsche, Michael; Schmied-Knittel, Ina; Vaitl, Dieter (2015): An den Grenzen der Erkenntnis. Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik. Stuttgart: Schattauer.</span> Online verfügbar unter: <a href="https://www.anomalistik.de/images/pdf/sonst/Mayer-et-al_Handbuch-der-Anomalistik_comp.pdf">https://www.anomalistik.de/images/pdf/sonst/Mayer-et-al_Handbuch-der-Anomalistik_comp.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 27.07.2025.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Gauld, Alan; Cornell, A. D. (1979): Poltergeists. Mumbai: White Crow Books.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 27.07.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>RSPK 2.0</title>
		<link>https://para-wiki.de/rspk-2-0/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2025 17:45:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Parapsychologische Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Poltergeist]]></category>
		<category><![CDATA[Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychokinese]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2556</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#ueberblick">2. Überblick</a><br /><a href="#fazit">3. Fazit</a><br /><a href="#quellen">4. Quellen und Fußnoten</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_13 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">RSPK (Recurrent Spontaneous Psychokinesis) ist inzwischen ein auch bei deutschen Wissenschaftlern anerkannter Begriff. Inhaltlich besagt RSPK, dass es einen menschlichen „Agenten“ oder eine „<a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Fokusperson">Fokusperson</a>“ für spukhafte Ereignisse gibt (Wiederkehrende Spontane Psychokinese). Diese Person ist unbewusst Auslöser für die stattfindenden Phänomene, die wiederum verursacht werden durch eine Externalisierung von unausgesprochenen Problemen. Salopp gesagt wird so einer internen Problemlage einer Person eine öffentliche Bühne geboten, wobei die Zuschauer oft auf Familienmitglieder beschränkt sind, da dieses familiäre Setting Auslöser des Problems ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Während bei früheren Spukfällen oftmals von einer beachtlichen Anzahl an Zeugen die Rede ist <a href="#1">[1]</a>, findet in der Gegenwart Spuk scheinbar eher hinter verschlossenen Türen statt – aus guten Gründen, wie Fälle wie „Chopper“ oder Oberbieber belegen <a href="#2">[2]</a> &#8211; die Akzeptanz in der Öffentlichkeit als zurückhaltend zu beschreiben, ist noch untertrieben. Betroffene erfahren damals wie heute erhebliche Nachteile in der Gesellschaft. Internet und Social Media sorgen heute für eine blitzschnelle und unkontrollierbare Verbreitung. Jede Zurückhaltung ist also nicht nur verständlich, sondern empfehlenswert.</p>
<p style="text-align: justify;">RSPK, also personenbezogene Poltergeist-Phänomene, wurden in der Vergangenheit, aber auch noch in der Gegenwart, vor allem Kindern zugeschrieben, die sich auf der Schwelle zur Pubertät befinden. Tatsächlich lassen zahlreiche gut dokumentierte Fälle auch genau dies vermuten <a href="#3">[3]</a>: die psychische und physische Ausnahmesituation scheint sich in Einzelfällen, insbesondere wenn zudem noch innerfamiliäre oder Ich-bezogene Probleme dazukommen, als Auslöser für unerklärliche (=paranormale) Phänomene herauszukristallisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings gibt es auch etliche belegte Fälle, in denen der pubertäre Teenager fehlt <a href="#4">[4]</a>. Dies lässt den Rückschluss zu, dass nicht allein pubertäre psychische Konstitutionen in der Lage sind, unter ungeklärten Umständen Phänomene zu produzieren, die nach heutigen Maßstäben der Physik und Psychologie nicht erklärbar sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://para-wiki.de/walter-von-lucadou/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Walter von Lucadou">Walter von Lucadou</a> hat sich gemeinsam mit Sarah Pohl <a href="#5">[5]</a> bereits 2019 im Rahmen der internationalen Jahrestagung der PA (Parapsychological Association) der Thematik gewidmet und nicht zuletzt auch aus eigener Erfahrung festgestellt, dass der „idealtypische“ Spuk mit einem jungen Menschen in der Rolle der Fokusperson in etlichen Fällen nicht gegeben ist <a href="#6">[6]</a>. Vielmehr legen Hypothesen nahe, &#8220;dass Spuk ein sehr allgemeines, zum Menschen gehörendes Phänomen ist, welches sich flexibel an Lebensumstände, Person, psychische Vorbelastung und äußere Ereignisse anpasst und keinesfalls ein &#8216;Privileg&#8217; der Jugend ist <a href="#7">[7]</a>&#8220;<em>.</em></p>
<p style="text-align: justify;">In der modernen Forschung wird daher von Lucadou/Pohl folgende Unterscheidung vorgeschlagen <a href="#8">[8]</a>:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Der Alters- oder Seniorenspuk</li>
<li>Der neurotische Spuk</li>
<li>Der heilsame Spuk</li>
<li>Der Burn-Out-Spuk</li>
<li>Der depressive Spuk</li>
<li>Der Trauerspuk</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">In dem hier vorliegenden Artikel wird auf jedwede Form der Intervention (gewissermaßen der „Behandlung“) verzichtet. Insbesondere die unter <em>Differentialdiagnostik </em>aufgezeigten psychischen Auffälligkeiten und Erkrankungen sollen verdeutlichen, dass eine Abklärung und lösungsorientiere Handlung immer in die Hände von Fachleuten gehört.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls verzichtet wird in dieser Darstellung auf mögliche Theorien als weiterführende Erklärung für den auftretenden Spuk. Im hier als Quelle verwendeten Originalbericht werden außerdem Fallbeispiele aus der Praxis aufgezeigt, die hier selbstredend auch keine Erwähnung finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der vorliegende Überblick erhebt zu keinem Zeitpunkt Anspruch auf Vollständigkeit und darf bestenfalls als Orientierung dienen.<a href="#_ftnref7" name="_ftn7"><span></span></a><a href="#_ftnref8" name="_ftn8"><span></span></a></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="ueberblick" class="et_pb_row et_pb_row_19">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Überblick</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_14 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>1. Der Alters- oder Seniorenspuk<br /></strong>Dieser Spuk zeichnet sich durch eine relativ lange Dauer aus. Dabei fanden oft bereits in früheren Lebensphasen der betroffenen Person Spukerfahrungen statt. Generell gibt es ein „auf und ab“; aktive Phasen wechseln sich mit ruhigen Phasen ab. Zur Phänomenologie gehören klassische Vorkommnisse: Objekte verschwinden, verderben plötzlich oder werden zerstört aufgefunden; Objekte befinden sich an anderen Orten. Dazu kommt die Wahrnehmung von auditiven Geräuschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die betroffene Person zeigt dabei eine gewisse soziale Abgeschiedenheit und scheut sich tendenziell vor sozialen Ereignissen oder Kontaktaufnahme. Oftmals spielt ein geringes Selbstwertgefühl in Verbindung mit dem Altwerden eine Rolle. Auch gesundheitliche Einbußen werden beobachtet – der eigene, unausweichlich bevorstehende Tod rückt ins zentrale Bewusstsein.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Differentialdiagnostik:</span><br />Es gibt eine Reihe medizinischer Störungen, die unbedingt ausgeschlossen werden müssen. Dazu gehören Demenz, degenerative Erkrankungen (z.B. Creutzfeldt-Jakob, Morbus Parkinson), aber auch völlig normale mögliche Vergesslichkeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong>2. Der neurotische Spuk<br /></strong>„Neurotisch“ ist heute vor allem ein umgangssprachlicher Begriff, der in der Psychologie nicht mehr genutzt wird. Eine derartige Vorverurteilung ist heute nicht mehr gewünscht. Generell beschreibt der Begriff psychische Erkrankungen, für die eine körperliche Ursache fehlt <a href="#9">[9]</a>. In der psychologischen Psychotherapie wird vielmehr der Begriff „histrionisch“ eingesetzt. Solche Persönlichkeiten tendieren dazu, Alltagssituationen überzubewerten und ihnen eine dramatische Note zu verleihen <a href="#10">[10]</a>. Betroffene klagen aber auch über Ängste und Ärger und körperliche Schmerzen und zeigen anankastisches (=zwanghaftes) Verhalten.<br />Bis der Betroffene um Hilfe bittet, ist oft über ein Jahr vergangen. Auffallend sind eine für die Person untypische und unerträgliche Unordnung und Verschmutzung der Wohnung, gewissermaßen ein Kontrollverlust. Es können unbekannte Gegenstände auftauchen. Entsprechend tendieren solche Personen zu einer akribischen Dokumentation der Vorfälle. Diese Beobachtung kann phänomenverstärkend wirken.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Differentialdiagnostik:</span><br />Hier könnte ein Zwang im Vordergrund stehen; auch eine zwanghafte Persönlichkeitsstörung kommt in Frage. Beides muss therapeutisch abgeklärt und behandelt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Der heilsame Spuk<br /></strong>Diese Spukform setzt meist im Anschluss an eine Krankheitsphase an. Dabei kann es sich um undifferenzierte Schmerzen handeln, die nicht klar diagnostiziert werden konnten. Entsprechend hoch ist auch die psychische Belastung. Der Spuk kann sich in autoaggressivem Verhalten äußern und es können Verletzungen (z.B. Hämatome) auftreten, es können auch Geräusche wie Poltern auftreten und Objektbewegungen stattfinden. Gleichzeitig findet aber eine Verbesserung zur vorangegangenen persönlichen Situation statt und der Betroffene nimmt beispielsweise Aktivitäten wieder auf, weil er deren Heilsamkeit erkennt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Differentialdiagnostik:</span><br />Es können somatoforme Störungen (im Abklingen), posttraumatische Belastungssituationen (PTBS), aber auch Wahrnehmungsstörungen im Hintergrund stehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4. Burn-Out-Spuk</strong><br />Meist geht den Phänomenen eine extreme Belastungssituation voraus, die beruflicher und/oder privater Natur sein kann und sich durch hohes Stressempfinden auszeichnet. Vielfach sind es Mehrfachbelastungen. Die Phänomene sind klassisch und können die ganze Bandbreite eines klassischen Spuks umfassen: Objektbewegungen, Geräusche wie Klopfen oder Schlagen, Stimmenhören, Präsenzgefühle, Erscheinungen und andere Wahrnehmungen. Manchmal wird auch schon eine Erklärung für das Auftreten der Vorfälle angeboten, beispielsweise (bestätigte oder unbestätigte) tragische Ereignisse, die sich nicht auf die eigene Familie beschränken. Betroffene zeichnen sich oft durch eine körperliche Robustheit aus, neigen aber zur Dissoziation und zur Externalisierung. Sie sehen keinen Ausweg aus der angespannten Situation, in der sie sich befinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Differentialdiagnostik:</span><br />Depressive Episoden, die in der psychologischen Psychotherapie als Background/Ursache einer modern <em>Burn-out</em> genannten Symptomatik auftreten können. Die depressive Episode befindet sich hier vermutlich in ihrer Entstehung; beim nachfolgenden <em>depressiven Spuk</em> ist sie bereits fortgeschritten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5. Depressiver Spuk</strong><br />Betroffene leiden oft schon jahrelang unter wiederkehrenden, für sie unerklärlichen Phänomenen. Der Beginn ist schleichend. Die Phänomenologie zeigt sich in Gegenständen, die kaputt gehen oder Defekte aufweisen. Es kann auch zu akustischen Phänomenen kommen und der Wahrnehmung einer Präsenz. Die Phänomene sind subjektiv. Die Personen beschreiben ihre Umgebung und Lebenssituation als auffallend negativ. Es können Verlustängste oder Ängste vor dem Älterwerden beschrieben werden. Eine Resignation und Hilflosigkeit können begleitend auftreten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Differentialdiagnostik:</span><br />Depressive Episode, die sich in diesem Beispiel bereits verfestigt hat. Eine längerfristige und eventuell medikamentöse therapeutische und medizinische Behandlung kann erforderlich sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>6. Trauerspuk<br /></strong>Diese Form zeichnet sich besonders durch einen plötzlichen Beginn aus, der im Anschluss an ein prägendes Ereignis stattfindet, zum Beispiel nach Verlust vom Partner oder eines Familienmitgliedes oder Haustieres. Die wahrgenommenen Phänomene beinhalten Mimikry-Geräusche und andere, bedeutungsvolle Phänomene, die unmittelbar mit dem Verstorbenen in Verbindung gebracht werden können. Auch Präsenzwahrnehmungen, Erscheinungen und Wasserphänomene können auftreten. Betroffene zeigen sich kooperativ und offen; meist gibt es keine psychischen Vorbelastungen. Nach Abschluss der Trauerphasen verschwinden die Phänomene meist.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Differentialdiagnostik:</span><br />Anpassungsstörung.<strong><br /></strong><strong></strong></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Fazit</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_15 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abschließend sei betont, dass es sich bei diesen durch Lucadou und Pohl herausgearbeiteten Spukformen um Fälle aus der Beratungspraxis der <a href="https://www.parapsychologische-beratungsstelle.de/" target="_blank" rel="noopener" title="Parapsychologische Beratungsstelle: Homepage">Parapsychologischen Beratungsstelle</a> der WGFP in Freiburg im Breisgau handelt. Fließende Übergänge innerhalb der dargestellten Formen sind möglich, ebenso Gemeinsamkeiten. Insbesondere muss betont werden, dass der Versuch, Spuk auf eine bestimmte Ursache zu reduzieren, fahrlässig wäre. Dies gilt umso mehr, wenn die hinzugezogenen Personen über keine psychologische Ausbildung verfügen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_21">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Quellen und Fußnoten</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_16 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] In Deutschland gab es beispielsweise in Töttelstedt, Maulbronn, Goseck, Annaberg, Sandtfeld oder Weinsberg und Bad Bergzabern zahlreiche Augenzeugen.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[2] Hier führte der sehr hohe Bekanntheitsgrad und die Verbreitung über die Medien zu einer Verselbständigung, die sich erheblich zum Nachteil der Betroffenen auswirkte. Diese wurden im Verlauf in der Öffentlichkeit als unglaubwürdig oder Lügner dargestellt. Auch wenn mindestens bei „Chopper“ Betrugsversuche nicht von der Hand gewiesen werden können, rechtfertigt dies sicher nicht zur öffentlichen Hexenjagd.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[3] Resau, Bad Bergzabern etc.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[4] Weinsberg, Bad Liebenzell, Cleversultzbach u.a.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[5] Ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin der Parapsychologischen Beratungsstelle in Freiburg.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[6] Lucadou, Walter von; Pohl, Sandra (2019): RSPK 4.0. When Ghosts Get out of Line. In: Zeitschrift für Anomalistik. 19. S. 300 – 325. Freiburg: o.V. Online verfügbar unter: <a href="https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2019_03_300_pohl_lucadou.pdf">https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2019_03_300_pohl_lucadou.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 27.07.2027.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[7] S. 8 der deutschen Übersetzung des Artikels: Lucadou, Walter von; Pohl, Sandra (2019): RSPK 4.0. When Ghosts Get out of Line. In: Zeitschrift für Anomalistik. 19. S. 300 – 325. Freiburg: o.V. Online verfügbar unter: <a href="https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2019_03_300_pohl_lucadou.pdf">https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2019_03_300_pohl_lucadou.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 27.07.2027.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[8] Teil des Berichtes ist der Umgang mit den jeweiligen Spukformen. In diesem Artikel wird darauf verzichtet, da die Autorin der Ansicht ist, dass ein Auftreten von RSPK- und anderen Phänomenen in erster Linie in die Hände von klassifizierten Beratungsstellen (WGFP/IGPP) oder/und Psychologischen Psychotherapeuten gehört, allein schon wegen o.g. Differentialdiagnostik.</p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[9] Posmyk, Wiebke; Krsteski, Jasmin (2023): Neurose: Wann ist jemand neurotisch? Online verfügbar unter: <a href="https://www.onmeda.de/krankheiten/neurose-id200650/">https://www.onmeda.de/krankheiten/neurose-id200650/</a>. Zuletzt geprüft am 27.07.2025.</p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[10] Wikipedia (2024): Neurose. Online verfügbar unter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neurose">https://de.wikipedia.org/wiki/Neurose</a>. Zuletzt geprüft am 27.07.2025.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_22">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 27.07.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Gesichter von Bélmez</title>
		<link>https://para-wiki.de/die-gesichter-von-belmez/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Dec 2024 19:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spukfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Spukphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Bélmez]]></category>
		<category><![CDATA[Gesichter von Belmez]]></category>
		<category><![CDATA[Spukfall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2109</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">In dem spanischen Dorf Bélmez de la Moraleda erschienen erstmals im August 1971 Gesichter auf dem Zementfußboden der Küche eines Hauses in der Calle Real (heute: Calle Maria Gomez). Das Phänomen stand in Verbindung mit der zu Beginn 52-jährigen Maria Gómez und hielt angeblich bis zu deren Tod im Jahr 2004 an.</p>
<p style="text-align: justify;">Maria Gómez fühlte sich ein wenig krank; deshalb schrieb sie dem Erscheinen des ersten Gesichtsbildes auf dem Küchenboden nicht viel Relevanz zu, vielmehr machte sie dafür ihren leicht fiebrigen Zustand verantwortlich. Ihr Sohn entfernte ein paar Tage später das „Gesicht“ und schüttete das entstandene Loch im Boden mit Zement zu. Doch am 8. September entstand an derselben Stelle ein neues „Gesicht“. Dieses Mal hörte der Bürgermeister des Ortes davon und verhinderte eine erneute Zerstörung. So wurde das Bildnis am 2. November aus dem Boden herausgeschnitten und mit einer Glasabdeckung an einer Wand des Raumes befestigt. Am 2. Dezember 1971 folgten Grabungen in der Küche &#8211; diesem Bereich des Dorfes wurden schon länger Spukphänomene zugeschrieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Im 17. Jahrhundert soll dort eine fünfköpfige Familie ermordet worden sein. Das Haus, in dem die Gesichter erschienen, stand über einem alten Friedhof, wie die Grabungen in der Küche Ende 1971 bestätigten: es kamen in 2,80 Meter Tiefe menschliche Gebeine ohne Schädel zum Vorschein, die umgebettet wurden. Dies hatte jedoch keinen Einfluss auf die Phänomene.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ereignisse verbreiteten sich rasch in der Öffentlichkeit. Im Verlauf eines Jahres entstand pro Monat jeweils ein neues Gesicht in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Manchmal passierte dies unmittelbar vor Augenzeugen, manchmal verschwanden die Gesichter wieder oder veränderten ihr Aussehen. Die Polizei aus Madrid machte laut Maria die ersten Untersuchungen. Sie war etwa acht Tage lang im Haus und nutzte zur Untersuchung technische Geräte; dazu wurden Zementproben für eine Analyse entnommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Germán de Argumosa, ein spanischer Parapsychologe, begann 1972 mit seinen Untersuchungen und kontaktierte <a href="https://www.igpp.de/allg/bender.htm" target="_blank" rel="noopener" title="IGPP: Hans Bender">Hans Bender</a>, was zu einer Kooperation in den nächsten Jahren führte, während der sich die Untersuchung der Gesichter fortsetzte <a href="#1">[1]</a>. Argumosa war im April 1972 Zeuge gewesen, als sich ein Gesicht innerhalb von zehn Minuten bildete; den Vorgang beobachteten außerdem zwei Reporter und einige Dorfbewohner. Bender erteilte Instruktionen, wie beispielsweise die Versiegelung des Bodens mit einer Plastikplane und anschließender Versiegelung des ganzen Raumes. Dies geschah am 10. Juni 1972. Wenige Stunden später war ein neues Gesicht unter der Plastikabdeckung entstanden. Der Raum sollte zudem kontinuierlich videoüberwacht werden, was allerdings leider nicht umgesetzt wurde. Damit die Familie dennoch weiterhin in dem Haus leben konnte, wurde eine Ersatzküche im Haus installiert. Hier entstanden ebenfalls Gesichter, wenngleich nicht in der Anzahl wie in der originalen Küche. Im Mai und Oktober 1972 sowie im September 1973 reiste Hans Bender selbst nach Spanien, um vor Ort persönlich Untersuchungen durchführen zu können. Besonders faszinierte ihn, dass die Gesichter im Gegenteil zu anderen paranormalen Erscheinungen nicht elusiv (flüchtig) waren; entsprechend hoch war seine Motivation, durch betrugssichere Dokumentation Beweise für den paranormalen Ursprung der Gesichter zu finden. Dabei war auch das Südwestfunk-Fernsehen (SWF) zeitweise für seine Produktion der Serie „Psi“ vor Ort und führte Interviews mit Betroffenen und anderen Personen durch. Zudem wollte man den versiegelten Raum öffnen, die Bodenabdeckung entfernen und hoffte auf erneutes Erscheinen von Gesichtern unter diesen kontrollierten Bedingungen. Doch entsprachen die Ergebnisse nicht den Erwartungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl das <a href="https://para-wiki.de/institut-fuer-grenzgebiete-der-psychologie-und-psychohygiene-e-v-igpp-in-freiburg-im-breisgau/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: IGPP">IGPP</a> über Archivmaterial zu dem Fall verfügt, stellt sich eine genaue Chronologie der Ereignisse als schwierig heraus. Relativ früh bereits war eine geheime Kommission der Sicherheitspolizei nach Bélmez gekommen – und zwar, um den Parapsychologen Argumosa des Betrugs zu überführen und anzuklagen. Über dieses Ereignis fehlen erwartungsgemäß die Unterlagen, doch bestätigte Maria Gómez in der Sendung <em>Dimension Psi </em><a href="#2">[2]</a> den Besuch und behauptete, dass die Kommission keine Anzeichen für Betrug habe finden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem entgegen steht ein angebliches Geständnis des Fotografen aus Bélmez, der gegenüber Pressevertretern zugegeben haben soll, die Gesichter selbst angefertigt zu haben. Der Fotograf stritt dies in einem Gespräch mit Hans Bender glaubhaft ab. Vielmehr seien sogar sein Sohn und er selbst bedroht worden, sich nicht mehr zu dem Fall zu äußern. Auch der Bürgermeister gab an, bedroht worden zu sein. Belegt ist mindestens ein Pressebericht, der auf Druck der Regierung entstand. Dieser Artikel beschrieb eine chemische Formel aus Silberchlorid, Silber und Chlor, die unter UV-Licht Gesichter entstehen lassen könnte. Allerdings waren nie derartige Substanzen bei den Proben entdeckt worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz der Bemühungen und scheinbar guter Voraussetzungen für eine kontrollierte Dokumentation paranormaler Phänomene, gelang der sichere Nachweis letztlich nicht. Vor der Ankunft eines Notars hatte man die den Fußboden abdeckende Plastikplatte aufgrund starker Wasseransammlungen entfernen müssen. Die Versiegelung war unbeschädigt. Nach dem Trockenlegen des Bodens entstanden tatsächlich trotz erneuter Versiegelung im verschlossenen Raum neue Gesichter, die am nächsten Tag auch fotografiert wurden – doch wurde behauptet, dass der Film unbelichtet oder wahlweise der Entwickler schlecht gewesen wäre.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 10. und 11. März 1973 hatten 30 Studenten unter anderem in Begleitung Argumosas die Entstehung von drei Gesichtern live miterleben können. Die Gesichter wurden fotografiert, verschwanden aber nach wenigen Stunden. Argumosa behauptete auch, mit Audiorekordern EVP aufgenommen zu haben und damit den paranormalen Hintergrund der Gesichter belegt zu haben. Der Verbleib dieser Aufnahmen ist nicht geklärt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Jesuit Quevedo, der eigentlich aus Brasilien stammte, aber zu der Zeit in Spanien lebte, fühlte sich dazu berufen – obgleich er selbst durchaus Interesse an paranormalen Phänomenen zeigte – Argumosa und Bender öffentlich scharf zu kritisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Hans Bender wollte nicht aufgeben und führte weitere Untersuchungen mit dem Filmteam vom SWF durch. Kritische Berichte in der Presse bezüglich der „Psi“-Serie führten allerdings zu deren frühzeitigen Abbruch – das Filmmaterial wurde nie gezeigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch nach dem Tod von Maria Gómez 2004 sollen Gesichter erschienen sein – dann allerdings in ihrem benachbarten Geburtshaus. Diese wurden sehr schnell als Fälschungen angesehen, die lediglich den Tourismus ankurbeln sollten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Als Erklärung für das Phänomen wurden verschiedene Hypothesen aufgestellt:</span></p>
<ul>
<li><em>Religiöse Hypothese:</em> Insbesondere die lokale Bevölkerung verstand in den ersten Monaten das Erscheinen der Gesichter als religiöses Wunder.</li>
<li><em>Konventionelle Hypothese:</em> Die Gesichter seien auf natürliche Weise entstandene Zufallsmuster, entstanden durch Feuchtigkeit und anderen Faktoren. Erst durch Pareidolie würden sie als Gesichter erkannt werden. In diese Hypothese fällt auch die angenommene Möglichkeit des Betrugs und Entstehung der Bilder durch Menschenhand.</li>
<li><em>Paranormale Hypothese: </em>Psychodynamische RSPK-Interpretation mit Maria als <a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Fokusperson">Fokusperson</a>.</li>
<li><em>Spiritualistische Hypothese:</em> Die Gesichter entstanden durch das Wirken jenseitiger Wesen, zum Beispiel in Verbindung mit dem Mord im 17. Jahrhundert, unschuldigen Opfern des Bürgerkriegs 1936/37 oder des Umstandes, dass das Haus auf einem alten Friedhof stand.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">In Bélmez de la Moraleda gibt es heute ein Museum im ehemaligen Wohnhaus von Maria Gómez, das öffentlich zugänglich ist und in dem die Abbildungen der Gesichter sowie der damalige Zustand des Hauses erhalten geblieben sind. Das Centro De Interpretación De Las Caras De Bélmez informiert in einer Ausstellung über Presseberichte, Videos und Fotos des Falles.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span></span></a></p>
<p style="text-align: justify;">Abbildungen der Gesichter von Bélmez können <a href="https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/die-gesichter-von-belmez20180825/" target="_blank" rel="noopener" title="Grenzwissenschaften Aktuell: Die Gesichter von Bèlmez">hier</a> eingesehen werden.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a><a href="https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/die-gesichter-von-belmez20180825/" target="_blank" rel="noopener" title="Grenzwissenschaft Aktuell: Die Gesichter von Bélmez"></a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_24">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Fußnoten</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_17 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Diese Version – das Argumosa Bender kontaktierte – wird in <em>N gleich 1</em> gegeben, während der später erschienene  Artikel für die <em>Zeitschrift für Anomalistik</em> es so darstellt, dass Bender seinerseits Kontakt zu Argumosa aufnahm.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_56  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Die Folge 6 der Fernsehdokumentation <em>Dimension Psi </em>(2003) zeigt eine fünfminütige Präsentation des Falles mit sowohl neu aufgenommenem Material als auch historischen Fotos.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_25">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_18 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_58  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Meyer, Gerhard (2018): Die Gesichter von Bélmez. Eine historische Rekonstruktion zu den Untersuchungen eines vermeintlich starken RSPK-Falles. In: Zeitschrift für Anomalistik (18, 2018). S. 104 &#8211; 132. Online verfügbar unter: <a href="https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2018_12_104_mayer.pdf">https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2018_12_104_mayer.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 22.12.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #050505;">Mayer, Gerhard; Schetsche, Michael (2011): N gleich 1. Methodologie und Methodik anomalisitscher Einzelfallstudien. Schriftenreihe der Gesellschaft für Anomalistik (4). S. 54 &#8211; 60. Endingen-Neckarhausen: Gesellschaft für Anomalistik.</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Karma, Kaan (2014): Dimension PSI &#8211; 2003 – 6v6 – Geister. Online verfügbar unter: <a href="https://www.dailymotion.com/video/x1g0fo6">https://www.dailymotion.com/video/x1g0fo6</a>. Zuletzt geprüft am 22.12.2024.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Brown Lady</title>
		<link>https://para-wiki.de/the-brown-lady/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 19:41:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Phänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Spukphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[visuelles Phänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Brown Lady]]></category>
		<category><![CDATA[Geisterfoto]]></category>
		<category><![CDATA[Geisterfotografie]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Angeblicher Geist von Lady Dorothy Townshend, der Frau von Charles Townshend, zweiter Viscount of Raynham, die 1726 verstorben ist. Eine der berühmtesten Geisterfotografien soll sie zeigen. Das Foto entstand im September 1936 in Raynham Hall, wo die Fotografen Kapitän Provand und Indre Shira Fotos für das <em>Country Life Magazine</em> anfertigten. Shira hielt das Blitzlicht, während Provand die Aufnahme machte. Shira sah die Gestalt auch vor Ort.</p>
<p style="text-align: justify;">Raynham Hall war 300 Jahre lang in Besitz der Familie Townshend. Dorothy wird ein tragisches Schicksal zugeschrieben: sie soll vor ihrer Ehe mit Charles die Geliebte des für seine Ausschweifungen bekannten Lord Wharton gewesen sein und Charles soll vermutet haben, dass sie ihm untreu war. Deshalb soll Charles sie viele Jahre lang in einem abgelegenen Winkel des Hauses eingesperrt haben. Dorothy soll auf der auf dem Foto zu sehenden Eichenholztreppe und an anderen Stellen von Raynham Hall spuken. Dabei wurde sie auch noch von anderen Personen gesehen: König George IV. berichtete Anfang des 19. Jahrhunderts von einer Frau in braun, die hinter seinem Bett gestanden hatte und 1835 sah sie Colonol Loftus gleich zwei Mal; auch er sprach von einem braunen Seidenkleid, und dass es so ausgesehen hätte, als wären ihr die Augen ausgerissen worden. Kapitän Frederick Marryat sah die Brown Lady gemeinsam mit zwei Freunden, als sie die Treppe hinunterglitt und dabei eine Laterne trug, mit einem teuflischen Grinsen im Gesicht. Marryat gab sogar einen Schuss mit seiner Pistole ab, doch flog die Kugel einfach durch die Erscheinung hindurch. Auch nach Veröffentlichung des Fotos am 16. Dezember 1936 im erwähnten Magazin wurde der Geist noch mehrfach gesehen.</p>
<p>Das berühmte Geisterbild der Brown Lady kann <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Brown_Lady_of_Raynham_Hall" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: The Brown Lady of Raynham Hall">hier</a> angeschaut werden.</p></div>
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							<div class="et_pb_slide_content"><p style="text-align: left;"><strong>Abbildung:</strong><br />Lady Dorothy Townshend<br />Quelle: Wikipedia.</p></div>
							
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						<div class="et_pb_slide_description">
							<div class="et_pb_slide_content"><p style="text-align: left;"><strong>Abbildung:</strong><br />Raynham Hall<br />Quelle: Wikipedia.</p></div>
							
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Puhle, Annekathrin (2004): Lexikon der Geister. Über 1000 <span id="productTitle" class="a-size-large celwidget" data-csa-c-id="n5gfma-1v0sx9-u8ig68-30okha" data-cel-widget="productTitle">Begriffe aus Mythologie, Volksweisheit, Religion und Wissenschaft. S. 88 f. München: Atmosphären Verlag.</span></p></div>
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		<title>Das House-Shaking-Experiment</title>
		<link>https://para-wiki.de/das-house-shaking-experiment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 18:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftliche Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[House-Shaking-Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1633</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Zwischen Juni und August 1961 fand durch Alan Gauld und A.D. Cornell ein bis heute einzigartiges Experiment statt, das folgende Fragen klären sollte:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Wenn ein Haus künstlich einer starken Erschütterung ausgesetzt wird, kommt es dann zu <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: personengebundener Spuk">poltergeist</a>-ähnlichen Aktivitäten?</li>
<li style="text-align: justify;">Können diese Aktivitäten stattfinden, ohne dass Personen im Haus die Erschütterungen bewusst wahrnehmen?</li>
</ol>
<ul style="text-align: justify;"></ul>
<p style="text-align: justify;">Gauld und Cornell hatten das Glück, dass ihnen einige Häuser zur Verfügung gestellt wurden, die abgerissen werden sollten. Sie entschieden sich für das letzte der fünf in Frage kommenden Objekte, die in einer Reihe standen. Dieses Gebäude wies eine gute Grundstruktur auf und war frei von Feuchtigkeit. Das Equipment wurde sowohl für Einschlag- als auch für Vibrationen-Tests aufgestellt. Der „Vibrator“ war ein Stahlgerät mit einem Zoll (= 2,54cm) Durchmesser und 16 Zoll (= 40,64cm) Länge, an dessen zwei Enden sich stählerne Bälle befanden, die in Schwingungen versetzt werden konnten. Eingesetzt wurde er am Fundament des Hauses, der dicksten Mauerstelle. Zusätzlich eingesetzte Metallplatten sorgten für die nötige Sicherheit. Angetrieben wurde das Gerät mittels eines elektrischen Motors, der das Gerät vorrangig vertikale Vibrationen erzeugen ließ, die sich in einer Breite von 0 – 120 Hz bewegten, mit einer maximalen Einwirkung auf die Hauswände von 892 lb (= 404,60kg). Ziemlich schnell fanden die Wissenschaftler heraus, dass das ältere Ziegelmauerwerk Vibrationen über 25 Hz gar nicht standhalten konnte. Deshalb bewegten sich die Vibrationen in dieser Stärke, mit einer maximalen Einwirkung von 120 Hz. Das dazugehörige weitere Equipment war einfach, aber effektiv. Ein Seil wurde um den Schornstein des Hauses geschlungen und daran ein 60 lb 3 oz (= ca. 28 kg) Metallgewicht befestigt. Das Gewicht hing etwa 18 Zoll (= 45,72 cm) über dem Boden. Mit dem Seil konnte es vom Haus wegbewegt werden und dann unter Einhaltung bestimmter Höhen und Distanzen wieder losgelassen werden. Mehrere Wissenschaftler (Alan Gauld, A. D. Cornell, D.J. Murray, H. Osborne und R. Brooks) überwachten das Experiment. Diverse kleinere Testobjekte, insgesamt dreizehn, wurden im Haus platziert, vor allem auf Kaminen und ähnlichen Absätzen, die sich in der Nähe der Wand befanden, die am meisten betroffen sein würde. Gauld und Osborne hielten sich im Haus auf, während Cornell und Murray draußen die Geräte bedienten. Brooks zeichnete das Experiment auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Minuten lang wirkte nun der Vibrator mit 45, 57, 75 und 96 Hz auf die Hauswand ein. In der niedrigsten Frequenz waren die Vibrationen nur spürbar, wenn jemand eine Hand auf den Kaminabsatz oder den Fußboden legte. Während der zwei höchsten Level vibrierte das ganze Haus und die Anwesenden spürten die Vibrationen unter ihren Füßen. Wenn jemand ein Ohr an die Wand legte, waren die Brummgeräusche fast schmerzhaft laut. Keines der platzierten Objekte bewegte sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann wurden fünf Einschläge mit dem 60 lb-Gewicht durchgeführt. Das Gewicht wurde 10 Fuß (= 3,05m) in einer Höhe von 6 Fuß (= 1,82m) von der Wand entfernt und traf die Wand in einer Höhe von wenig mehr als zwei Fuß (= 0,6m) über dem Boden; die Einschlagskraft betrug etwa 241 lb (= 109,32 kg). Beim zweiten Einschlag platzte die Zementverkleidung der Außenwand und entblößte die darunterliegenden Ziegel und Mörtel. Gauld und Murray hielten sich zu der Zeit in einem im oberen Stockwerk liegenden Schlafzimmer auf. Die Einschläge waren kaum zu hören, konnten aber mit den Füßen gefühlt werden. Dreck fiel die Schornsteinwand herunter und kleine Bröckel Putz von der Decke. Die Testobjekte bewegten sich nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann wurde der Motor für mehrere Minuten auf Höchstleistung laufengelassen. Die Wissenschaftler konnten die Vibrationen noch zwei Häuser entfernt spüren, wenn sie dort die Hand auf die Wand legten.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich wurde das Gewicht vier weitere Male geschwungen; Gauld und Murray befanden sich wieder im oberen Schlafzimmer. Das Gewicht traf das Haus mit einer Einschlagenergie von 300 lb (= 136,1kg) aus einer Entfernung von 15 Fuß (= 4,6m) und mit einer Höhe von etwas über 7 Fuß (= 2,13m). Dies führte zu einem heftigen Schlag, der deutlich mit den Füßen gefühlt werden konnte und dazu führte, dass noch mehr Putz von Decken und Wänden fiel. Beim dritten Einschlag bewegte sich ein Kamerastativ um ¾ Zoll (= 22,86cm) nach links, das an der Wand beim Kamin gelehnt hatte. Beim vierten Einschlag fiel das Stativ nach links um. Sonst bewegte sich nichts, nicht einmal eine Murmel, die auf dem Boden lag oder ein Streichholz, das über die Hälfte über das Kaminsims herausragte.</p>
<p style="text-align: justify;">Am nächsten Tag (3. Juli) wurden ähnliche Experimente durchgeführt, wiederum ohne Resultate in Bezug auf Objektbewegungen. Bei Vibrationen von 100 Hz bewegten sich eine Tasse und ein Unterteller ¼ Zoll (= 0,6cm) von der Wand weg und die Tasse rotierte langsam auf dem Unterteller.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 8. Juli lief der Vibrator in der maximalen Stärke, unter der Aufsicht eines Experten. Dieser gab an, dass der zehnfache Einsatz in maximaler Stärke von ca. 8000 lb (= 3628,74kg) das Haus zum Einsturz bringen würde. Er meinte außerdem, dass horizontale Vibrationen vielleicht eher dazu führen könnten, dass sich Objekte innerhalb des Hauses bewegten. Generell wäre er allerdings der Meinung, dass das Haus eher einstürzen würde, als dass sich Objekte poltergeistähnlich bewegten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vibrator wurde umgestellt und neu modifiziert, sodass er nun eine maximale Einwirkung von 1600 lb (= 725,75kg auf die Wand ausübte. Die letzte Reihe Experimente begann am 11. August. Der Vibrator wurde von 0 auf 120 Hz hochgefahren und produzierte entsprechend Einschläge auf höchster Stufe. Cornell und Gauld beobachteten im oberen Bereich des Hauses, sowohl gemeinsam als auch getrennt. Für sie war das Experiment inzwischen beängstigend. Auf höchster Stufe waren die Einschläge in die Wand sehr laut und die gesamte Struktur des Hauses bebte so sehr, dass es niemand mehr ignorieren konnte. Erhebliche Mengen Putz fiel von den Decken und größere Mengen Feinstaub verteilten sich im Haus. Ein Riss oberhalb des Fensters in einem Schlafzimmer weitete sich beachtlich. Trotzdem gab es nur fünf erwähnenswerte Objektbewegungen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Ein Plastikbecher, der so platziert war, dass die eine Hälfte über das Kaminsims herausragte, fiel herunter.</li>
<li>Die bereits zuvor erwähnte Tasse nebst Unterteller, die auf demselben Absatz stand, bewegte sich vibrierend hin zum Ende des Absatzes und fiel herunter.</li>
<li>Ein Plastikesel, der unten auf dem Kaminsims stand in direktem Kontakt mit der Wand, bewegte sich ¾ Zoll von der Wand fort.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Dieses Mal war der Vibrator nur für jeweils drei Minuten auf höchster Stärke gelaufen – die Wahrscheinlichkeit, dass das Haus bei weiteren Versuchen endgültig zerstört werden würde, war so hoch, dass die Testreihe an dieser Stelle beendet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ergebnis war eindeutig: Um Objekte in der Art und Weise zu bewegen, wie es in zahlreichen Poltergeistfällen berichtet wird, reichen leichte Vibrationen nicht aus. Damit überhaupt Objekte bewegt werden, müssten die äußeren Einwirkungen derart extrem sein, dass das Haus zerstört werden würde und es völlig ausgeschlossen wäre, dass die Betroffenen diese äußeren Einwirkungen nicht mitbekämen. Damit ist die <a href="https://para-wiki.de/geophysikalische-theorie-wasseradern/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Geophysikalische Theorie">geophysikalische Theorie</a> widerlegt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quelle</h5></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 334 ff. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
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		<item>
		<title>Geophysikalische Theorie (Wasseradern)</title>
		<link>https://para-wiki.de/geophysikalische-theorie-wasseradern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 17:49:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Geophysikalische Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Wasseradern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1623</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Spekulationen, die <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: personengebundener Spuk">Poltergeist</a>aktivitäten auf Untergrundwasser zurückführen, gehen bis mindestens ins 18. Jahrhundert zurück (Dibbesdorf, 1767 &#8211; 1768) und weitere Spekulationen, die sie mit Erdbeben in Verbindung bringen bis zum Adams Fall 1817 &#8211; 1821. Besonderer Verfechter dieser Theorien war G. W. Lambert (Journal oft the SPR zwischen 1955 und 1964); auch E. J. Dingwall und T. H. Hall nahmen sie zumindest ernst (Four Modern Ghosts, London, 1958).</p>
<p style="text-align: justify;">Lamberts Version der Theorie basiert vor allem auf den möglichen Effekten, die Untergrundwasser auslösen könnte. Wenn unterirdische Flüsse, alte Brunnen und ähnliches sich in der Nähe der Fundamente eines Hauses befinden, so Lambert, könnte dieses Haus von spasmischen Erschütterungen heimgesucht werden, die aus Wasserbewegungen heraus entstehen. Die Erschütterungen könnten Objekte im Haus in die Luft befördern, während als weitere Konsequenz durch die unterirdische Kraft Risse im Mauerwerk entstehen könnten, zusammen mit allen möglichen unheimlichen Geräuschen, die das Haus verursacht, während seine Fundamente sich durch die Wasserbewegungen verändern. Genauso könnten Objekte ihren Standort verändern, wenn sich das Haus dann beim Nachlassen oder plötzlichen Wegbleiben der Untergrundaktivitäten wieder setzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dingwall und Hall erweiterten die Theorie etwas, indem sie mutmaßten, dass seismische Aktivitäten in einigen Fällen von Spuk und Poltergeistaktivitäten der Auslöser sein könnten. Dabei könnten diese Erdbeben zu schwach sein, um wirklich registriert werden zu können. Gauld und Cornell fanden etliche Belege, die gegen die geophysikalische Theorie sprechen. Obwohl viele Phänomene Parallelen zu Erdbeben aufweisen (Krachgeräusche, Objektbewegungen, Stehenbleiben von Uhren, Fensterscheibenbruch), sind Poltergeistfälle deutlich fundamentaler. Manchmal übertreiben Betroffene auch, wie Alan Gauld aus eigener Erfahrung anmerkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Lamberts Theorie, dass britische und einige andere Poltergeistfälle insbesondere in Küstengegenden, Seegegenden und Untergrundflüssen auftreten, dürfte laut Gauld und Cornell eher auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass in solchen Gegenden die Population höher ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Erdbeben konnten bisher zeitlich und lokal nicht nachgewiesen werden. Andere Wetterauffälligkeiten, wie heftige Regenfälle oder die Gezeiten, konnten ebenfalls nicht mit Poltergeistfällen in Verbindung gebracht werden. Dennoch merkt Gauld an, dass geringe Bewegungen des Hauses durchaus zu den „natürlichen Gründen“ gerechnet werden müssen, aus denen heraus bestimmte Phänomene entstehen könnten. Gauld und Cornell halten es aber für ausgeschlossen, dass, wie Lambert 1959 behauptete, der Großteil der Poltergeistfälle mit der geophysikalischen Theorie erklärbar sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Da geophysikalische Phänomene in ihrem Auftreten beschränkt sind, würde dies für einen Großteil der durch Zeugen berichteten Phänomenologie bedeuten, dass es sich bei allen anderen Aktivitäten um Einbildung handelt. Dazu gehören „intelligente“ Klopfzeichen und auch bestimmte, den Naturgesetzten widersprechende Objektbewegungen. Poltergeist-Betroffene würden demnach unter einer merkwürdigen, angstauslösenden Beeinträchtigung ihrer Sinne leiden. Wenn sich Aktivitäten um eine Person herum zentrieren, dass müsste diese Person einer Illusion unterlegen sein, dem Aberglauben zusprechen oder unter einem Wahn leiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Normale Häuser könnten außerdem einer beständigen geophysischen Gewalt, die es Objekten im Haus ermöglicht, durch die Gegend zu fliegen, keinesfalls standhalten. Dies beweist das <a href="https://para-wiki.de/das-house-shaking-experiment/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: House-Shaking-Exeriment">„House-Shaking-Experiment“</a>.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quelle</h5></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 330 ff. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
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		<title>Fragebögen für Spuk-Betroffene</title>
		<link>https://para-wiki.de/frageboegen-fuer-spuk-betroffene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 17:03:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftliche Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[Fragebogen]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Spuk-Betroffene]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1609</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Im Folgenden erfolgt eine Vorstellung von Fragebögen, die durch wissenschaftliche Erforscher von vermutlichen Spuk-Phänomenen bereits vor etlichen Jahrzehnten entwickelt wurden. Diese Fragebögen dienen lediglich als mögliche Vorlage für einen eigenen Fragekatalog. Sie stellen keinen wissenschaftlichen Test dar und haben keinen wissenschaftlichen Anspruch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung der Autorin:<u><br /></u></strong>Der jahrzehntealte Fragenkatalog lässt moderne Notwendigkeiten, wie den Datenschutz, völlig außer Acht. Für Video-/Audioaufnahmen und insbesondere für eine Veröffentlichung derselben müssen sog. „Persönlichkeitsrechte“ abgefragt und schriftlich festgehalten werden. Wenn der Klient einer Veröffentlichung der Daten nicht zustimmt, muss selbstverständlich gewährleistet sein, dass seine Angaben vertraulich behandelt werden und zu keinem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit oder andere Personen gelangen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />Entwickler des Fragebogens:</strong><br />Psychical Research Foundation</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Publiziert:</strong><br />Scott Rogo, On the Track of the Poltergeist, 1986</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Übersetzung:</strong><br />Sonja Nowara</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>An welcher Stelle finden/fanden die Aktivitäten statt?</li>
<li>Wann begannen die Aktivitäten?</li>
<li>Wann ist das letzte Mal etwas vorgefallen?</li>
<li>Wie sind die Häufigkeit und Intensität im Vergleich zu früheren Vorfällen?</li>
<li>Wer lebt alles im Haushalt oder ist öfter zu Besuch? Wie alt sind diese Personen?</li>
<li>Hat irgendeine der Personen, die die Vorfälle beobachtet haben/hat, telepathische Träume gehabt oder ähnliche Erlebnisse in der Vergangenheit erlebt? Falls ja, um wen handelt es sich und was ist vorgefallen?</li>
<li>Waren eine oder mehrere Personen, die die Phänomene beobachtet haben, bereits zuvor interessiert an übersinnlichen Themen? Falls ja, an welchen Themen genau?</li>
<li>Gab es Versuche, die Ereignisse auf natürliche Weise zu erklären? Als Beispiel: Gibt es einen Grund anzunehmen, dass es sich um bewusste Manipulationen einer anderen Person handelt oder es physikalische Erklärungen gibt (wie beispielsweise knarrendes Holz durch Abkühlung o.ä.), oder Nagetiere, die als Verursacher in Frage kommen?</li>
<li>Gibt es Haustiere oder weitere Tiere (Pferde, Kühe etc.) im Haus/um das Haus herum oder in der Nähe? Wenn ja, wie reagieren diese auf die Vorfälle?</li>
<li>Haben irgendwelche Besucher des Hauses oder der Umgebung etwas beobachtet? Falls ja, würden diese ihre Erlebnisse berichten (Namen und Adressen aufnehmen)?</li>
<li>Haben Sie oder jemand anderes als Augenzeuge der Vorfälle bereits eine Erklärung oder Theorie über deren Ursprung?</li>
<li>Finden die Vorfälle innerhalb von 24 Stunden zu bestimmten Zeiten häufiger statt als zu anderen Zeitpunkten? Um welche Zeiten handelt es sich?</li>
<li>Finden die Vorfälle in bestimmten Bereichen des Hauses häufiger statt, z.B. in bestimmten Zimmern? Falls ja, um welche Bereiche/Zimmer handelt es sich?</li>
<li>Finden die Vorfälle in Anwesenheit bestimmter Personen häufiger statt? Falls ja, um welche Personen handelt es sich? Finden auch Vorfälle statt, wenn diese Person(en) nicht anwesend ist/sind?</li>
<li>Sind Vorfälle bekannt, die stattfanden, als sich niemand in der Nähe aufhielt?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">In einigen Poltergeistfällen kommt es zu Übergriffen auf anwesende Personen. Die folgenden Fragen dienen der Abklärung, ob es sich um RSPK (recurrent spontaneous psychokinesis = von einer Person verursacht) handeln könnte:</p>
<ol start="16" style="text-align: justify;">
<li>Beschreiben Sie die Vorfälle.</li>
<li>Wie häufig finden diese Vorfälle statt?</li>
<li>Wenn es zu unerklärlichen Bewegungen von Objekten gekommen ist, gibt es Auffälligkeiten, die Sie während der Bewegung oder vor dem Aufprall beobachtet haben (z.B., dass sich Objekte um eine Ecke bewegten, mit ungewöhnlicher Härte oder eben Schwäche aufprallten, sich heiß anfühlten etc.)?</li>
<li>Kommt es in Verbindung mit sich bewegenden Objekten zu ungewöhnlich lauten Geräuschen? Falls ja, beschreiben Sie diese.</li>
<li>Kommt es außerhalb der Bewegungen von Objekten zu Geräuschen, die nicht damit zusammenhängen? Falls ja, beschreiben Sie diese.</li>
<li>Hat jemand einmal beobachtet, wie ein Objekt anfing sich zu bewegen, obwohl sich niemand in der Nähe befand? Falls ja, beschreiben Sie dies.</li>
<li>Kam es auch zu Vorfällen, obwohl sich niemand im betroffenen Bereich/Zimmer aufhielt? Falls ja, beschreiben Sie diese.</li>
<li>Sind bestimmte Gegenstände öfter betroffen als andere? Falls ja, welche?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Tipps zur Anwendung des Fragebogens</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Augenzeugen sollten beim ersten Mal einzeln und getrennt voneinander befragt werden. Besonders wichtig ist dabei die Abklärung, was das erste Phänomen war, an das sie sich erinnern können. Dann das zweite, und so weiter. So kann eine gute Historie erstellt werden und zeitgleich eine Übereinstimmung der Aussagen überprüft werden.</li>
<li>Stimmen die Aussagen überein? Wenn es zu auffälligen Abweichungen kommt, so könnte dies ein Indiz für möglichen Betrug sein.</li>
<li>Wurden bestimmte Phänomene von mehreren Personen zeitgleich beobachtet? In echten Fällen ist dies in der Regel der Fall. Vergleichen Sie die unabhängig voneinander aufgenommenen Aussagen gründlich. Ein bestimmter Vorfall sollte von allen Augenzeugen auf dieselbe Weise beschrieben werden, was Inhalt und Ereignis angeht (z.B. Geschwindigkeit von sich selbständig bewegenden Objekten, Art der Objekte, Ort, Zeit). Wenn es zu signifikanten Unterschieden kommt, kann das Ereignis nicht als glaubwürdig angesehen werden.</li>
<li>Gleichzeitig sind Aussagen in der Regel nicht vollständig identisch, weil Menschen unterschiedliche Erinnerungsfähigkeiten besitzen. Die Berichte können also in Kleinigkeiten voneinander abweichen. Deshalb ist es auch wichtig, alle getrennt voneinander zu befragen.</li>
<li>Nach abgeschlossener Befragung sollten Sie eine dreispaltige Tabelle anlegen: Datum, Art des Vorfalls und wer sich zum Zeitpunkt des Vorfalls an welcher Stelle im Haus befand.</li>
<li>Fertigen Sie eine Grundrissskizze des Hauses an und markieren Sie die Stellen, an denen sich während eines Vorfalls Personen befanden. Dies sollte für jedes einzelne Ereignis, jeden einzelnen Vorfall so gehandhabt werden. So erhalten Sie einen guten Überblick darüber, wer sich wo zur fraglichen Zeit des Vorfalls befand. Wenn sich z.B. alle Personen zur Zeit des Vorfalls an einem Ort aufhielten, während das Ereignis an einem anderen Ort stattfand, erhöht dies die Chance auf ein echtes Phänomen. Markieren Sie auch die Flugbewegungen der Objekte, die sich bewegt haben.</li>
<li>Wenn Sie den Verdacht haben, dass es sich um Betrug handeln könnte, können Sie versuchen, die Zeugen durch einfaches „Vorsagen“ zu überführen. Dazu könnten Sie erfundene Vorfälle berichten, die dann von den Zeugen als „selbst erlebt“ wiedergegeben werden. Dieses „Vorsagen“ sollte sich auf sehr ungewöhnliche bzw. übertriebene Phänomene beziehen, die so in der Regel nicht stattfinden. Wenn die Phänomene echt sind, werden die Betroffenen nicht auf das Vorsagen eingehen, sondern auf ihrer Darstellung der Ereignisse beharren.</li>
<li>Sehr häufig kommt es dazu, dass sich die Phänomene in Anwesenheit einer fremden Person zunächst sehr zurückhaltend zeigen. Scott D. Rogo hat festgestellt, dass drei hintereinander folgende Tage notwendig sein können, bis es überhaupt zu Phänomenen kommt, die durch den Ermittler beobachtet werden. Dabei ist es unabdingbar, dass man die ganze Zeit sehr aufmerksam ist und immer im Blick hast, wer sich wann und wo im Haus aufhält.</li>
<li>Wenn es zu Phänomenen wie sich selbst öffnenden Türen und Fenstern kommt, macht es Sinn, diese möglichst geschlossen zu halten und im besten Fall sogar zu versiegeln. Scott D. Rogo empfiehlt auch, Mobiles in als besonders aktiv bekannten Bereichen aufzuhängen, die sich bei Aktivität bewegen könnten – Zugluft muss selbstverständlich ausgeschlossen werden.</li>
<li>Es darf niemals vergessen werden, dass die Betroffenen meist große Angst vor den Phänomenen haben. Aufklärung ist ungemein wichtig. Scott D. Rogo ist der Auffassung, dass jeder, der mit Menschen arbeitet, die unerklärliche Phänomene erleben, unbedingt eine psychische Vor- oder Ausbildung haben müssen. Wissen über Krisenbewältigung und Intervention ist unabdingbar.</li>
<li>Es sollte immer im Vorfeld geklärt werden, was sich die Betroffenen vom Ermittler erhoffen. Warum haben sie den Ermittler eingeschaltet? Was versprechen sie sich davon? Was denken die Betroffenen selbst ist die Ursache für die Vorfälle? Erklären Sie ihnen, welche Eigenheiten ein Poltergeist-Phänomen hat und dass Dämonen oder böse Entitäten überhaupt nichts damit zu tun haben.</li>
<li>Auch bei der Feststellung, dass es sich um eine einzelne Fokusperson handelt, die die Phänomene auslösen könnte, ist unbedingt Vorsicht geboten. In vielen Fällen hilft die Aufdeckung des möglichen Hintergrundes für die Phänomene oder sogar das Gespräch darüber, die Phänomene selbst abzuschwächen oder sogar verschwinden zu lassen (das Problem dahinter wird erkannt).</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Der folgende Fragebogen wurde durch William G. Roll in seinem Buch „Der Poltergeist“ publiziert. Er ist mit dem vorhergehenden Fragebogen identisch, weist aber noch weiterführende Fragen auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Publiziert:</strong><br />William G. Roll, Der Poltergeist, 1972 [Anpassungen an die Neue Deutsche Rechtschreibung durch Autorin].</p>
<p style="text-align: justify;">Die Klienten sollen die folgenden Fragen 24 bis 31 nur beantworten, wenn es ungewöhnliche Phänomene gegeben hat, die nicht die Bewegung von Objekten oder andere physikalische Vorfälle betreffen, wie beispielsweise Apparitions (Erscheinungen), Mimickry-Geräusche (Schritte, etc.), Wärme- und/oder Kälteempfindungen oder andere Dinge, die gehört, gesehen, gerochen oder gefühlt wurden und für die die Betroffenen keine Erklärung haben.</p>
<ol start="24" style="text-align: justify;">
<li>Beschreiben Sie die Erlebnisse.</li>
<li>Wie häufig sind die Erlebnisse?</li>
<li>Wer hat zuerst etwas bemerkt und wann?</li>
<li>Hatten auch andere Personen diese Erlebnisse? Wann hatten sie diese?</li>
<li>Wussten diese Personen, dass vor Ihnen andere am selben Ort solche Erlebnisse gehabt hatten?</li>
<li>Gab es Fälle, in denen der Geist, die Schritte usw. von einigen der Anwesenden, aber nicht von anderen wahrgenommen wurden? Wenn ja, beschreiben diese Fälle.</li>
<li>Stimmen die Geister oder die gesehenen Bilder mit früher lebenden Personen oder mit Ereignissen in der Vergangenheit überein? Wenn ja, beschreiben Sie alles, was dafürspricht. Standen diese Personen oder Ereignisse in einer Verbindung zum Haus?</li>
<li>Wussten die Menschen, die das Erlebnis hatten, von der Person, deren Geist sie sahen, bevor sie ihn sahen?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">SPÄTERE UNTERSUCHUNG (Es ist nicht weiter beschrieben, was genau damit gemeint ist):</p>
<ol start="32">
<li style="text-align: justify;">Ist die Familie bzw. die betroffene Gruppe mit einer wissenschaftlichen Untersuchung der Vorfälle durch jemanden, der Beobachtungen an Ort und Stelle vornehmen würde, einverstanden? [Es versteht sich von selbst, dass diese Frage nur gestellt werden darf, wenn ein Kontakt zu einer wissenschaftlichen Person besteht und diese bereit für eine Untersuchung/Telefonat/Einladung der Betroffenen wäre; Anm. d. A.]</li>
<li style="text-align: justify;">Sind die Vorfälle in der Öffentlichkeit bekanntgeworden? Wenn das nicht der Fall ist, können sie einigermaßen sicher sein, dass es nicht dazu kommen wird?</li>
<li style="text-align: justify;">Falls zurzeit alles relativ ruhig ist und geringe Aussichten bestehen, bei einem Besuch etwas zu beobachten, würden Sie uns (mich dann sofort anrufen, wenn die Vorfälle von Neuem einsetzen?</li>
</ol></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_22 et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_72  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Rogo, Douglas Scott (1986): On the Track of the Poltergeist. Charlottesville: Anomalist Books.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_73  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] <span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 165 ff. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Augenzeugen von RSPK-Phänomenen</title>
		<link>https://para-wiki.de/augenzeugen-von-rspk-phaenomenen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 19:56:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Augenzeugen]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Spukfall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1578</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Mindestens 35 Polizeibeamte weltweit haben in 13 Fällen seit 1952 behauptet, Poltergeistaktivität aus der Nähe beobachtet zu haben. Neun davon wurden laut eigener Aussage durch einen <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: personengebundener Spuk">Poltergeist</a> angegriffen, aber keiner wurde verletzt und niemand wurde im weiteren Verlauf angeklagt. Ein Polizeibeamter zog sogar seine Dienstwaffe und zielte auf die unsichtbare Gewalt. Diese Informationen stammen aus Michael Clarksons Buch <em>Poltergeists</em>. Er beruft sich auf veröffentlichte Berichte und Interviews, die er selbst durchgeführt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Detective Joseph Tozzi wurde 1958 in Long Island, New York, von einem fast 100 Pfund schweren Bronzepferd hinten an den Beinen getroffen, als er mit dem 13-jährigen Jimmy Herrmann eine Treppe hinablief. Niemand sonst war in der Nähe (Seite 11).</p>
<p style="text-align: justify;">Streifenpolizist William Killin beobachtete am 14. Januar 1967 in einem Lager in Miami, wie Gläser und Souvenirs von allein aus den Regalen fielen (Seite 11). 1970 gab eine ganze Gruppe Polizisten unter Constable Bill Weir an, dass sie gesehen hätten, wie sich Möbelstücke in der Nähe eines 11-jährigen Jungen auf unerklärliche Weise bewegten, darunter ein Stuhl, der den auf ihm sitzenden Constable abwarf. Weir berichtete, dass er heimging und mit seiner Dienstwaffe und einem Glas Schnaps auf dem Nachttisch einschlief (Seite 12).</p>
<p style="text-align: justify;">1974 sah der Officer John Holsworth in Bridgeport, Connecticut, wie sich ein schwerer Kühlschrank langsam vom Boden hob, sich drehte und dann wieder auf den Boden stellte. Ein großer Fernseher schien in der Luft zu schweben, bevor er auf den Boden krachte. Sein Kollege Joe Tomete fügte hinzu, dass er gesehen habe, wie Wandregale erst vibrierten, sich dann lösten und durch die Luft flogen (Seite 12).</p>
<p style="text-align: justify;">1977 bewegte sich in London ein Stuhl von allein drei oder vier Fuß über den Boden, während Polizistin Carolyn Keeps zusah. Ihr Kollege Bryan Hyams beobachtete mit einem weiteren Beamten wie Legosteine durch die Luft segelten und schließlich auf sie zuflogen – sie flohen aus dem Haus (Seite 12, 13).</p>
<p style="text-align: justify;">In Runcorn, England, wurden 1977 drei Polizeibeamte von einem Sideboard geworfen, auf das sie sich gesetzt hatten, nachdem es sich bewegt hatte. Zudem wurden sie Zeuge etlicher anderer unheimlicher Ereignisse, die einen Schaden in Höhe von 35.000 Pfund anrichteten (Seite 13).</p>
<p style="text-align: justify;">In Druten, Niederlande, wurden 1995 zwei Polizisten mit Sand beworfen, während der verdächtigte Junge seine Hände in den Hosentaschen hatte (Seite 13, 14).</p>
<p style="text-align: justify;">Michael Clarkson misst den Beobachtungen solcher Phänomene durch Polizisten eine besondere Bedeutung zu, da diese darauf trainiert sind, außergewöhnlich detaillierte Beobachtungen anzustellen. Sie müssen im Dienst stets mit allen erdenklichen Variablen einer Eskalation rechnen und sind insbesondere darauf geschult, Verdächtige im Auge zu behalten und mögliche Reaktionen im Voraus zu erkennen beziehungsweise zu verhindern. Sie sind rational und darauf trainiert, Tricks zu entdecken. Ganz gewiss hat keiner dieser Polizisten damit gerechnet, unmittelbarer Zeuge paranormaler Aktivitäten zu werden. Und auch Jahre nach den Erlebnissen bestehen diese Zeugen darauf, dass sie die Vorfälle exakt so, wie berichtet, wahrgenommen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Kritiker haben seither die Echtheit vieler dieser Fälle in Zweifel gezogen und teilweise lapidar behauptet, die <a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Fokusperson">Fokusperson</a> hätte getrickst und/oder die Augenzeugen hätten sich die Ereignisse nur eingebildet. Wirklich?</p>
<p style="text-align: justify;"></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">[1] Clarkson, Michael (2006): Poltergeists. Examining Mysteries of the Paranormal. S. 10 ff. Richmond Hill: Firefly Books.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
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			</item>
		<item>
		<title>Zero Point Theory nach William Roll</title>
		<link>https://para-wiki.de/zero-point-theory-nach-william-roll/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 19:31:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Nullpunkt-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Zero Point Theory]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1569</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/rotating-beam-theory-psi-feld/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Rotating Beam Theory"></a>Die Zero Point Theory (Nullpunkt-Theorie) ist ein weiterer Ansatz von William Roll, die in ihren Grundstrukturen der <a href="https://para-wiki.de/rotating-beam-theory-psi-feld/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Rotating Beam Theory">Rotating Beam Theory</a> ähnlich ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Demnach produzieren einige Menschen unbewusst eine seltene und mysteriöse Kraft, die die Erdanziehungskraft stört (Nullpunkt-Theorie). Laut Roll kommt es während der tatsächlichen Bewegung oder Levitation von Objekten zu einer kurzen Aufhebung der Schwerkraft. Roll sagte 2005: „Ich denke, etwas stört Masse und Schwerkraft, das es Objekten erlaubt, zu schweben. Wissenschaftler haben ein elektromagnetisches Feld entdeckt, dass das Universum ausfüllt, aber es ist schwer nachweisbar. Es ist bei Experimenten aufgetreten und wird Nullpunkt-Theorie genannt; es interagiert mit Schwerkraft und Masse. In Bezug auf <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: personengebundener Spuk">RSPK</a>-Fälle lautet die Theorie, dass schwache elektromagnetische Signale aus dem Gehirn dieses Feld beeinflussen. Temporär werden Schwerkraft und Masse ausgesetzt“.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Fokusperson">Fokuspersonen</a> könnten eine Auffälligkeit im Gehirn besitzen, die diese temporäre Aussetzung von Schwerkraft und Masse auslöst, vermutet Roll zusammen mit weiteren Vertretern dieser Theorie. Er beruft sich auch hier auf die bereits erwähnten 92 Poltergeistfälle, bei denen vier der Betroffenen an Epilepsie litten. Diese Auffälligkeit wäre sehr prägnant, insbesondere da der weltweite Durchschnitt von Menschen, die an Epilepsie leiden, nur 0,5 Prozent beträgt.</p>
<p style="text-align: justify;">Andrew Green (leider gibt es keine weiteren, zuverlässigen Informationen über A.G.) bestätigte, dass einige Fokuspersonen an einer Epilepsie der vorderen Schläfenlappen leiden würden, einer Gehirnerkrankung, die zu Blackouts führen kann, die von einer Minute bis zu einer halben Stunde dauern können. Während dieser Blackouts könnte eine unbekannte Kraft ausgelöst werden, die Objekte bewegen kann. Green mutmaßt außerdem, dass eine ebenfalls über dem Durchschnitt liegende Anzahl von Fokuspersonen an Schizophrenie leiden könnte, was vielleicht auch zu ungewöhnlichen mentalen Kräften führen könnte. 1956 hatte Green den Fall eines 15-jährigen Mädchens in London untersucht. Sie konnte laute Klopfgeräusche erzeugen – bei ihr war eine Schizophrenie diagnostiziert worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Roll glaubt, dass manche Fokuspersonen eine Art Anfall erleiden, während denen ihr Gehirn plötzlichen elektromagnetischen Entladungen ausgesetzt ist und in dieser Zeit die Schwerkraft und stationäre Objekte beeinflussen kann.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quelle</h5></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Clarkson, Michael (2006): Poltergeists. Examining Mysteries of the Paranormal. Richmond Hill: Firefly Books.</p></div>
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