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	<title>ortsgebundener Spuk</title>
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	<title>ortsgebundener Spuk</title>
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	<item>
		<title>RSPK oder Residualspuk &#8211; Wie lässt sich personengebundener Spuk von ortsgebundenem Spuk unterscheiden?</title>
		<link>https://para-wiki.de/rspk-oder-residualspuk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 17:08:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ortsgebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[Spuktaxonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Poltergeist]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#rspk">2. RSPK, &#8220;Poltergeister&#8221;, personengebundener Spuk</a><br /><a href="#residualspuk">3. Residualspuk (Hauntings), ortsgebundener Spuk</a><br /><a href="#problematiken">4. Problematiken</a><br /><a href="#quellen">5. Quellen</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Generell sind orts- und personenbezogener Spuk insbesondere für Laien schwer zu unterscheiden. Es gibt aber inzwischen etliche Untersuchungen, die einen personenbezogenen Spuk von einem ortsbezogenen Spuk unterscheiden.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. RSPK, &#8220;Poltergeister&#8221;, personengebundener Spuk</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Phänomene bestehen laut traditioneller Annahme vorwiegend aus objektiven Phänomenen, die auf eine lebende Person (<a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Fokusperson">Fokusperson</a> oder Spukagent) deuten. Ein bestimmter Ort spielt meist keine Rolle, die Phänomene treten also möglicherweise auch außerhalb des eigenen Zuhauses auf. <a href="https://para-wiki.de/rspk-recurrent-spontaneous-psychokinesis/" title="ParaWiki: RSPK" target="_blank" rel="noopener">RSPK</a>-Fälle beginnen oft zunächst verhalten und erfahren dann eine teils signifikante Steigerung über die zudem meist begrenzte Dauer, in der sie stattfinden (im Mittel wenige Wochen oder Monate <a href="#1">[1]</a>). Parapsychologen unterscheiden bestimmte Stadien:</p>
<ol>
<li>Erstes Stadium: Phänomene bestehen aus Mimikry-Geräuschen wie Schritten, Klopfgeräuschen, Kratzen und ähnlichem.</li>
<li>Die Betroffenen realisieren, dass sie es möglicherweise mit etwas Außergewöhnlichem zu tun haben. Objekte levitieren oder werden teils mit ungewöhnlichen Flugbahnen geworfen, Objekte verschwinden und tauchen an manchmal ungewöhnlichen Stellen wieder auf (Apport), Objekte erscheinen scheinbar in der Luft. Elektroausfälle werden berichtet, Pfützen bilden sich auf unbekannte Weise, manchmal laufen Flüssigkeiten aus den Wänden oder der Decke. Die Klopfgeräusche werden lauter. Manchmal wird von signifikanten Mimikry-Geräuschen berichtet, wie lautes Möbelrücken, zerbrechende Gläser, heftige Schläge. In einigen Fällen werden Stimmen gehört. Es tauchen mysteriöse Nachrichten auf oder Feuer bricht aus.</li>
<li>In diesem Stadium berichten Betroffene von Erscheinungen (Apparitions), Schattensichtungen, Nebel und Lichtanomalien.</li>
<li>Die Phänomene beginnen, mit den Betroffenen zu kommunizieren und interagieren, häufig auf aggressive Art und Weise. Betroffene werden geschlagen, gezwickt, gebissen und ähnliches.</li>
<li>Das fünfte Stadium ist sehr selten und wird als „Inkubus/Sukkubus-Stadium“ bezeichnet. Es wird von sexuellen Übergriffen und lebensbedrohlichen Attacken gesprochen.</li>
<li>Noch viel seltener tritt dieses letzte Stadium auf. Beschrieben wird es mit einer Art „Besessenheit“ des Betroffenen, Persönlichkeitsveränderungen, Levitation, Sprechen von unbekannten Sprachen, intensive psychokinetische Fähigkeiten.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Diese Steigerung führen einige Parapsychologen auf den „Verärgerungszyklus“ zurück, der wiederum auf der Annahme beruht, dass sich Poltergeister von der unbewussten und unkontrollierten Energie ihrer Fokusperson „ernähren“ und deshalb im Verlauf zu immer extremeren Mitteln greifen <a href="#2">[2]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Huesmann und Schriever (1989) stellten ebenfalls eine Eskalationsdynamik fest <a href="#3">[3]</a>, mit massiver Häufung der Spukphänomene vor deren Ende. <a href="http://www.para-wiki.de/walter-von-lucadou/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Walter von Lucadou">Walter v. Lucadou</a> entwickelte dazu ein Modell <a href="#4">[4]</a>:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Überraschungsphase: Betroffene nehmen Phänomene wahr, versuchen jedoch zunächst, sie rational zu erklären und suchen Hilfe z.B. bei Polizei oder technischen Experten. Am Ende dieser Phase steht die Erkenntnis, dass die Phänomene sich scheinbar nicht mit herkömmlichen Methoden erklären lassen.</li>
<li>Verschiebungsphase: Der Fall erfährt besondere Aufmerksamkeit, z.B. in den Medien. Eventuell werden „Experten“ verständigt (z.B. Ghosthunter). Mit der Öffentlichkeitmachung steigt aber auch der interne Druck, dass Phänomene jetzt passieren müssen, um die Glaubwürdigkeit zu erhalten.</li>
<li>Absinkungsphase: Weil die Phänomene inzwischen seltener auftreten, die öffentliche Aufmerksamkeit aber nach wie vor erhöht ist, greifen Betroffene manchmal zu Manipulation und Betrug.</li>
<li>Verdrängungsphase: Die Betroffenen werden des Betrugs beschuldigt und Manipulationen werden vielleicht aufgedeckt. Dies kann zur Diskriminierung der Betroffenen fühlen, die wiederum oft mit Verdrängung reagieren.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Auch die Beurteilung deutscher Spukfälle stützt die These, dass personenbezogener Spuk über eine begrenzte Dauer stattfindet <a href="#5">[5]</a>: Etwa die Hälfte der untersuchten Fälle endete nach vier Wochen, die mittlere Dauer liegt bei zwei bis fünf Monaten.</p>
<p style="text-align: justify;">RSPK setzt scheinbar voraus, dass die Fokusperson anwesend sein muss, wenn spukhafte Geschehnisse passieren <a href="#6">[6]</a>. Pohl und  Lucadou (2019) führen allerdings einen Fall auf, bei dem die Fokusperson vom Einkaufen zurückkehrt und feststellt, dass alle Fenster offenstehen, obwohl sie diese geschlossen hatte. Ein anderes Mal waren plötzlich alle Lichter eingeschaltet <a href="#7">[7]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="residualspuk" class="et_pb_row et_pb_row_3">
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Residualspuk (Hauntings), ortsgebundener Spuk</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Traditionell wird angenommen, dass ortsgebundener Spuk typischerweise aus subjektiven Phänomenen besteht (z.B. negative Gefühle, psychosomatische Empfindungen wie Unwohlsein, Gefühl einer anwesenden, unsichtbaren Präsenz), die mit einem bestimmten Ort verbunden sind. Eine Art Beziehung zu einer lebenden Person existiert in der Regel nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Traditionell wird oft davon ausgegangen, dass Spuk an einem bestimmten Ort durch ein bestimmtes Ereignis entsteht, das sehr oft eine Tragödie beinhaltet. Dieses Ereignis wird durch die verbliebenen Energien immer wieder durchlebt oder bestimmte Gefühle werden Besuchern des Ortes vermittelt. In diesen Bereich fällt die <a href="https://para-wiki.de/stone-tape-theory-steinspeichertheorie/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Steinspeichertheorie">Steinspeichertheorie (engl. Stone Tape Theory)</a>. Der Spuk ist dabei meist nicht intelligent und nicht responsiv. Bestimmte Phänomene wiederholen sich, beispielsweise die Bildung eines Blutflecks, der immer wieder an einer bestimmten Stelle auftaucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ortsgebundener Spuk hat in vielen Fällen keine zeitliche Begrenzung. Die gehäuften psychokinetischen Phänomene, wie sie in den sechs Stadien beim personengebundenen Spuk aufgezählt werden, sind bei ortsgebundenem Spuk seltener, stattdessen werden häufiger halluzinatorische Erlebnisse berichtet <a href="#8">[8]</a>. In der Regel soll Residualspuk zudem nicht destruktiv sein <a href="#9">[9]</a>.</p>
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			</div><div id="problematiken" class="et_pb_row et_pb_row_4">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Problematiken</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Parapsychologen haben inzwischen festgestellt, dass eine Einteilung oder ein Unterschied zwischen den beiden Formen möglicherweise keinen Sinn macht. Zum einen werden auch bei scheinbar ortsgebundenen Spukfällen sowohl subjektive als auch objektive Phänomene berichtet. Somit scheinen Poltergeister und Spuk an bestimmten Orten aus derselben Familie zu stammen <a href="#10">[10]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem konzentrieren sich geisterhafte Episoden in unterschiedlichem Maße gleichzeitig auf bestimmte Orte oder Gegenstände <em>und</em> Personen. Tatsächlich lassen einige Untersuchungen sogar vermuten, dass es einen dritten fokussierenden Effekt gibt, nämlich, dass außergewöhnliche Erfahrungen episodisch sind und in Ausbrüchen stattfinden, anstatt gleichmäßig oder zufällig über einen langen Zeitraum. Somit gäbe es Perioden, in denen Anomalien sehr häufig beobachtet werden würden und weitere Perioden, in denen sich die Anomalien sehr reduzieren. Wie einige Krankheiten, scheinen außergewöhnliche Erfahrungen eine Inkubationszeit zu haben, bevor die Phänomene einsetzen. Dann könnten sich die außergewöhnlichen Erfahrungen ähnlich der Ansteckung mit einem Infekt selbständig vermehren <a href="#11">[11]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_5">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] <span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 25. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Ashford, Jenny (2017): The Unseen Hand. A New Exploration of Poltergeist Phenomena. S. 17 f. O.O.: Bleed Red Books.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[3] Huesmann, Monika; Schriever, Frederike (1989): Steckbrief des Spuks. Darstellung und Diskussion einer Sammlung von 54 RSPK-Berichten des Freiburger Instituts für  Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene aus den Jahren 1947-1986. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie (31, 1/2). Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] Lucadou, Walter von (1995): Psyche und Chaos. Theorien der Parapsychologie. S. 201 ff. Leipzig: Insel Verlag.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[5] Huesmann, Monika; Schriever, Frederike (1989): Steckbrief des Spuks. Darstellung und Diskussion einer Sammlung von 54 RSPK-Berichten des Freiburger Instituts für  Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene aus den Jahren 1947-1986. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie (31, 1/2). S. 70. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] ebd., S. 86.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] Lucadou, Walter von; Pohl, Sandra (2019): RSPK 4.0. When Ghosts Get out of Line. In: Zeitschrift für Anomalistik. 19. S. 300 – 325. Freiburg: o.V. Online verfügbar unter: <a href="https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2019_03_300_pohl_lucadou.pdf">https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2019_03_300_pohl_lucadou.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 28.07.2027.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] <span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 25. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] Spencer, Anne; Spencer, John (1996): The Poltergeist Phenomenon. An Investigation Into Psychic Disturbance. S. 163 ff. London: Headline Book Publishing.</p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[10] Laythe, Brian; Houran, James; Dagnall, Neil; Drinkwater, Kenneth; O’Keeffe, Kiarán (2022): Ghosted! Exploring the Haunting Reality of Paranormal Encounters. S. 71. Jefferson: McFarland and Company, Inc.</p></div>
			</div><div id="11" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[11] ebd.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 30.07.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Rosenheim-Spuk</title>
		<link>https://para-wiki.de/rosenheim-spuk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2024 18:29:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ortsgebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Spukfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Spukphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Rosenheim]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[Spukfall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1044</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:<br /></strong><a href="#einleitendezusammenfassung"><span data-contrast="auto">1. Einleitende Zusammenfassung</span></a><br /><a href="#beteiligtepersonen"><span data-contrast="auto">2. Beteiligte Personen und Augenzeugen</span></a><span data-ccp-props="{}"><br /><a href="#spuksymtomatik">3. </a></span><span data-contrast="auto"><a href="#spuksymptomatik">Spuksymptomatik</a><br /><a href="#verlauf">4. Verlauf</a><br /></span><span data-contrast="auto"><a href="#authentizitaet">5. </a></span><span data-contrast="auto"><a href="#authentizitaet">Authentizität und Kritikpunkte</a><br /></span><a href="#quellen">6. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="einleitendezusammenfassung" class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitende Zusammenfassung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Ab Sommer 1967 kam es in einer Anwaltskanzlei in Rosenheim zu mehreren merkwürdigen Vorfällen. Unter anderem wurden selbständige Anrufe der Telefonanlage, schwingende Bilder und explodierende Glühbirnen von zahlreichen Augenzeugen berichtet. Unter Hans Bender konzentrierten sich die Ermittlungen recht schnell auf eine junge Büroangestellte. Mit deren Weggang aus der Kanzlei trat im Januar 1968 wieder Ruhe ein. Die zahlreichen detaillierten technischen und physikalischen Untersuchungen sowie die zahlreichen Augenzeugen, darunter Physiker, Ärzte und Kriminalbeamte, machen den Fall bis heute zu einem der am besten dokumentierten und publizierten Fälle einer Poltergeist-Erscheinung. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="beteiligtepersonen" class="et_pb_row et_pb_row_9">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. <span data-contrast="auto">Beteiligte Personen und Augenzeugen</span><span data-ccp-props="{}"> </span></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_6 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Rechtsanwalt Sigmund Adam</span><span data-ccp-props="{}"><br />&#8211; Bürovorsteher Herr Engelhard<br />&#8211; Büroangestellte Annemarie Sch.<br />&#8211; Büroangestellte Gustel H.<br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Paul Brunner, Direktionsassistent Prüfungsamt der Stadtwerke Rosenheim</span><span data-ccp-props="{}"><br />&#8211; Revisor A. Mayer<br />&#8211; Herr Zacher<br />&#8211; Erich Schartel<br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Elektromeister Friedinger</span><span data-ccp-props="{}"><br />&#8211; Praktikant Meng<br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Monteur Bauer, Elektrohaus Stein</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Dr. F. Karger, Institut für Plasmaphysik</span><span data-ccp-props="{}"><br />&#8211; Dipl.-Physiker G. Zicha<br />&#8211; Physikprofessor P. Büchel SJ<br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Steuerberater Dr. Schmidt</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Hans Bender, IGPP</span><span data-ccp-props="{}"><br />&#8211; Zwei nicht namentlich genannte Mitarbeiter von Hans Bender<br /></span></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="spuksymptomatik" class="et_pb_row et_pb_row_10">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_10  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. <span data-contrast="auto">Spuksymptomatik</span><span data-ccp-props="{}"> </span></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_7 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Leuchtstoffröhren an 2 ½ m hoher Decke gingen an und aus und sind um 90° aus ihren Halterungen gedreht (Feststellung durch einen Elektriker)</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Heftige Knallerscheinungen</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Sicherungsautomaten lösten von selbst aus</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Mehrfaches Auslaufen der Entwicklungsflüssigkeit des Fotokopiergerätes</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Massive Telefonstörungen: alle vier Apparate der Telefonanlage läuteten gleichzeitig, Gesprächsabbrüche, ungewöhnliche hohe Rechnungen durch kontinuierliches Anrufen der Zeitansage</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Stromschreiber verzeichneten mehrfach ungewöhnlich hohe Ausschläge (bis ca. 50 A)</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Glühbirnen explodierten</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Beleuchtungskörper schwangen heftig</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Bilder drehten sich an der Wand um bis zu 360°</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Schubladen öffneten sich</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Ein 3 ½ Zentner schwerer Aktenschrank rückte ca. 30 cm von der Wand ab</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Somatische Symptome bei den beiden Büroangestellten </span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="verlauf" class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_11  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Verlauf</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_8 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Als Rechtsanwalt Sigmund Adam an jenem Sommermorgen im Jahr 1967 den Hörer des klingelnden Telefons abhob, war die Leitung tot. Zunächst dachte er nicht viel darüber nach. Doch am selben Tag wurde ein Gespräch, das er führte, plötzlich unterbrochen. Eine gewisse Dynamik nahm Fahrt auf: Alle vier Telefone der Siemens-Anlage klingelten gleichzeitig, wieder und wieder wurden Gespräche unterbrochen. Am Ende des Monats dann eine zusätzliche böse Überraschung: Die Telefonrechnung war unfassbar hoch; offenbar wurde die Zeitansage 0119 beständig aus der Kanzlei angerufen. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Weil die ständigen Unterbrechungen und Vorfälle ein Arbeiten schließlich unmöglich machten, wandte sich Adam hilfesuchend an die Post. Diese tauschte durch Techniker im Oktober alle Apparate aus und installierte einen Gebührenzähler. Die mit der Revision beauftragten Techniker gaben übereinstimmend an, dass die aufgetretenen Störungen nicht erklärbar seien. Gleich am ersten Tag verzeichnete der ein Gespräch, dass laut den Beteiligten nie stattgefunden hatte. Und am Tag darauf wurde die Zeitansage innerhalb von einer Viertelstunde 42-mal angerufen. An darauffolgenden Tagen wurde die 0119 sogar 40 bis 50-mal hintereinander angerufen. Der Steuerberater Dr. Schmidt war am 19. Oktober von 17.35 Uhr bis 17.55 Uhr in der Kanzlei und versichert, dass zu diesem Zeitpunkt niemand telefoniert hatte. Die automatische Gesprächskontrolle registrierte hingegen in genau diesem Zeitraum rund 20 Anrufe bei der Zeitansage. Nun reichte es dem Rechtsanwalt. Er erstattet Anzeige gegen Unbekannt.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Nachdem die Telefonanlagenrevision erfolglos endete, vermutete Rechtsanwalt Adam nun, dass Störungen im Stromversorgungsnetz der Stadtwerke Rosenheim die Ursache für die Ereignisse sein müssten. Zu den geheimnisvollen Telefonstörungen gesellten sich weitere merkwürdige Phänomene: Mit einem lauten Knall erloschen die Leuchtstoffröhren an der über zwei Meter hohen Decke. Handwerker stellten fest, dass die Röhren um 90° in ihren Halterungen verdreht waren, sodass die Kontakte unterbrochen worden sind. Es wurden neue Leuchtstoffröhren installiert, die sich kurz darauf vor den Augen aller Anwesenden erneut in ihren Halterungen drehten. Glühbirnen explodierten. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Paul Brunner, Direktionsassistent im Prüfamt der Stadtwerke, nahm am 16. November 1967 seine Arbeit auf. Verplombte Spannungs- und Stromschreiber wurden installiert und zeichneten am 21. November drei Vollausschläge auf. Eine Glühbirne war im Vorzimmer explodiert. Am selben Tag wurden weitere sechs Ausschläge verzeichnet, jedoch ohne, dass etwas passierte. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Am 30. November tritt ein neues Phänomen auf: Die Lampen in den Büroräumen fingen an, hin und her zu schwingen. Die Revisoren der Stadtwerke sahen auch das. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Am 1. Dezember 1967 traf <a href="https://www.igpp.de/allg/bender.htm" target="_blank" rel="noopener" title="IGPP: Hans Bender">Hans Bender</a>, Gründer des <a href="https://para-wiki.de/einrichtungen/institut-fuer-grenzgebiete-der-psychologie-und-psychohygiene-e-v-igpp-in-freiburg-im-breisgau/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: IGPP">Instituts für Psychologie und Psychohygiene (IGPP)</a> in Freiburg, mit zwei Mitarbeitern in Rosenheim ein. Zuvor hatten diverse Fernsehsendungen und Zeitungen von dem Fall berichtet. Sehr schnell stand fest, dass die ungewöhnlichen Ereignisse nur dann auftraten, wenn die 19-jährige Büroangestellte Annemarie Sch. das Büro betrat oder anwesend war. Auch die Messdiagramme der Spannungs- und Stromschreiber zeigten nur dann Ausschläge, wenn im Büro gearbeitet wurde. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Hans Bender trat mit dem Institut für Plasmaphysik in München-Garching in Kontakt. Dr. F. Karger und Diplom-Physiker G. Zicha führten vom 6. bis 8. Dezember 1967 oszillographische Messungen durch. Es existierte ein ausführlicher Bericht über diese Untersuchungen <a href="#1">[1]</a></span><span data-contrast="auto">. Sie überprüfen Netzspannungsänderungen, Kondensatorentladungen, elektrostatische Aufladung und äußeres statisches Magnetfeld, Infra- und Ultraschall, Erschütterungen, Wackelkontakte in der Verstärkerelektronik, Fremdmechanismen und mögliche manuelle Betätigung. Ihr Fazit lautet wie folgt: „Wir mussten demnach feststellen, dass an dem Schreiber Ausschläge auftraten, obwohl wir systematisch alle uns denkbaren physikalischen Ursachen dafür eliminiert bzw. kontrolliert und die ordnungsgemäße Funktion der verwendeten Geräte eingehend überprüft hatten</span><span data-contrast="auto">“ <a href="#2">[2]</a>.<br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Hans Bender gelangen Aufnahmen des Lampenschwingens und der Knallerscheinungen. Auch das Rotieren eines Bildes um 320° konnte durch Adam jun. mit einem Videorekorder aufgezeichnet werden. Zahlreiche Augenzeugen sind bei den Bewegungen der Bilder zugegen, darunter Paul Brunner und der Revisor A. Mayr sowie Elektromeister Friedinger und Praktikant Meng von der Revisionsabteilung der Stadtwerke. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Erich Schartel aus der Revisionsabteilung der Rosenheimer Stadtwerke, hatte noch 2017 in einem Interview angegeben, dass sich sein „Weltbild“ durch die Vorgänge in der Kanzlei verändert habe <a href="#3">[3]</a></span><span data-contrast="auto">. Er erinnert sich an eine weitere selbst gemachte Beobachtung: „Die Tinten-Nadeln in den Strom- und Spannungsmessgeräten waren so hauchdünn, dass sie eigentlich keinerlei Druck auf das Papier ausüben konnten. Doch bei den Aufzeichnungen in der Kanzlei zerrissen sie das Papier mühelos</span><span data-contrast="auto">“ <a href="#4">[4]</a>.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Schließlich wurde Annemarie Sch. vom 5. bis 17. Januar beurlaubt; sie drängte jedoch darauf, dennoch zu kommen. Ihr tat ihr Chef leid, der sich in der Öffentlichkeit zunehmend gegen Diffamierungen in der Presse und in bestimmten Kreisen der Stadt Rosenheim wehren musste. In diesen 14 Tagen kam es zu einem endgültigen Höhepunkt der Phänomene: Vor den Augen des Physikprofessors P. Büchel SJ öffneten sich Schubladen selbständig, fallen Bilder und Kalender von den Wänden und ein 3 ½ Zentner schwerer Aktenschrank wurde ca. 30 cm von der Wand abgerückt.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Annemarie Sch. litt ab diesem Zeitpunkt außerdem an somatischen Problemen. Sie und die ihr gegenübersitzende Gustel H. klagten über starken Ohrendruck und eine Hautrötung (Hyperämie); zudem zeigte Annemarie vorübergehende „hysterische Kontrakturen der Arme und Beine“ <a href="#5">[5]</a></span><span data-contrast="auto">. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Annemarie wurde nach Freiburg ins IGPP gebracht und dort einer Reihe von Tests unterzogen sowie psychodiagnostisch untersucht. Laut Hans Benders Bericht waren mit ihr durchgeführte Telepathie-Experimente „erfolgreich“, psychokinetische Versuche hingegen blieben ohne Erfolg <a href="#6">[6]</a></span><span data-contrast="auto">. Genauere Daten werden in der Quelle nicht genannt. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Mit dem Weggang von Annemarie Sch. endeten die Phänomene im Januar 1968 in der Anwaltskanzlei <a href="#7">[7]</a>. Laut Hans Bender traten noch kurzfristig „psychokinetische Phänomene in der Wohnung ihrer Familie und wahrscheinlich auch in einer anderen Anwaltskanzlei auf, in der sie ihre Lehrzeit beenden wollte“ <a href="#8">[8]</a></span><span data-contrast="auto">.</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Annemarie Sch. beteuerte noch vor einigen Jahren in einem Fernsehinterview, dass sie sich die damaligen Ereignisse nicht erklären könne: „Ich bin ein ganz normaler Mensch. Ich habe keine Kräfte. Es muss irgendwas anderes gewesen sein“ <a href="#9">[9]</a>.</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="authentizitaet" class="et_pb_row et_pb_row_12">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_12  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Authentizität und Kritikpunkte</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_9 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Insgesamt wurden rund 40 Personen Zeugen der Ereignisse in der Kanzlei, darunter Techniker, Physiker, Psychologen, Polizisten und Angestellte <a href="#10">[10]</a></span><span data-contrast="auto">. Der hier herangezogene Wikipedia-Artikel ist den Geschehnissen gegenüber kritisch eingestellt und gibt an, dass “die Vorgehensweise des federführenden Parapsychologen […] stark kritisiert [wurde]” und der Fall “nach Ansicht von Skeptikern” als “Schwindel” aufgedeckt worden sei <a href="#11">[11]</a></span><span data-contrast="auto">. Dabei wurden explizit der ”metaphysische Erklärungsansatz” und die ”Vorgehensweise Benders” als ”unwissenschaftlich” kritisiert – Bender würde ”unterschlagen”, dass ”sich in einem [!] Fall die Manipulation durch Annemarie Sch. nachweisen ließ”. Bender habe zudem nie einen ausführlichen Bericht veröffentlicht. Außerdem habe der Zauberkünstler Albin Neumann mit zwei Gehilfen in der Anwaltskanzlei mehrere Indizien gefunden, die auf eine Inszenierung deuteten, zum Beispiel Nylonfäden an verschiedenen Gegenständen und einen Gummiknüppel hinter einem Schrank, mit dem die Schläge gegen die Wand erzeugt worden seien. Die Elektrophänomene wurden auf ein im selben Haus befindliches Röntgengerät und/oder auf absichtlich herbeigeführte Kurzschlüsse zurückgeführt. Dabei stellt sich mir [der Autorin, Sonja] vor allem bezüglich des ersten Teils des Satzes spontan die Frage, ob dann nicht mindestens in mehreren Häusern, in denen ein Röntgengerät installiert ist, dieselben oder ähnliche Elektrophänomene hätten auftreten müssen. Außerdem hätten sich die Phänomene dann ja auch nach dem Weggang von Annemarie Sch. fortsetzen bzw. auch ohne ihre Anwesenheit stattfinden müssen. </span><span data-ccp-props="{}"> </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Wenden wir uns nun dem von Hans Bender sehr wohl veröffentlichen und ausführlichen “Vorbericht” in der IGPP-eigenen </span><i><span data-contrast="auto">Zeitschrift für Psychologie und Grenzgebiete der Psychologie</span></i><span data-contrast="auto"> in der Ausgabe Band 11 von 1968 zu:</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Bender konnte schnell bestätigen, was die vor ihm vor Ort gewesenen Techniker angegeben hatten: Die Phänomene traten nur während der Bürozeiten auf und “mit besonderer Stärke, wenn die im Büro beschäftigten jungen Mädchen, die 19-jährige Anneliese Sch. Und die 17-jährige Gustel H. die Kanzlei betraten <a href="#12">[12]</a></span><span data-contrast="auto">, wobei sich der Fokus bald schon auf Annemarie Sch. richtete. Bender gibt an, dass “nach gründlicher Untersuchung, an der sich auch die Kriminalpolizei beteiligte (Rechtsanwalt Adam hatte Klage gegen Unbekannt erhoben)“, Betrug ausgeschlossen erschien. “Auch hysterische Manipulationen konnten nach der Analyse zahlreicher Zeugenaussagen nicht in Betracht kommen <a href="#13">[13]</a>“</span><span data-contrast="auto">. Für Bender lagen also genug Gründe vor, den Aspekt miteinzubeziehen, dass eine von Annemarie Sch. abhängige Psychokinese eine dritte Hypothese sein könnte. Bender arbeitete zum Ausschluss möglicher physikalischer Ursachen mit Dr. Karger und Dipl. Phys. Zicha vom Institut für Plasmaphysik in München zusammen, in deren Bericht es heißt: ”Wir mußten demnach feststellen, daß an dem Schreiber Ausschläge auftraten, obwohl wir systematisch alle uns denkbaren physikalischen Ursachen dafür eliminiert bzw. kontrolliert und die ordnungsgemäße Funktion der verwendeten Geräte eingehend überprüft hatten” <a href="#14">[14]</a></span><span data-contrast="auto">. Die Physiker zogen den Schluss, dass ”eine Beschreibung der Phänomene mit vorhandenen Prinzipien der Physik nicht möglich ist” <a href="#15">[15]</a></span><span data-contrast="auto">. Neben den auf Tonband aufgenommenen zahlreichen Zeugenaussagen standen außerdem die Ermittlungsakten der Kriminalpolizei zur Verfügung. Mit einer AMPEX-Videokamera konnte das Lampenschwingen aufgezeichnet und Knallerscheinungen registriert werden. Es gelang jedoch nicht, wie zuvor den Fernsehkameras, die teilweise um 360° rotierenden Bilder an der Wand aufzunehmen. Später änderte sich das und der Rechtsanwalt konnte im Beisein des Technikers der E-Werk-Untersuchung doch noch ein um 320° rotierendes Bild aufzeichnen. Bender verweist auf den Zeugenbericht von Paul Brunner, der bei einem kurzen Gespräch mit Anneliese Sch. war, als Rechtsanwalt Adam das Büro betrat und sich sehr rasch ein Bild um 320° drehte, sodass sich der Aufhängedraht am Haken verwickelte. Der Vorgang spielte sich in einer Entfernung von nur ca. 1 Meter vom Beobachter ab, was Bender als Ausschluss einer manuellen Manipulationsmöglichkeit sieht.  Auch zersprangen gerade erst ausgewechselte Glühbirnen unter den Augen der Revisoren.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Schon damals musste sich Rechtsanwalt Adam gegen aufkommende Diffamierungen in der Presse wehren, die, mit bestimmten Kreisen der Stadt Rosenheim, behauptete, dass den Vorgängen trickhafte Manipulationen durch Adams Söhne zugrunde lägen. Diese Diffamierung durch Außenstehende betrifft auch nahezu alle anderen Poltergeist-Fälle. Sehr oft führte das dazu, dass die Betroffenen die Heimat verlassen oder sogar ihre Identität ändern mussten <a href="#16">[16]</a></span><span data-contrast="auto">. Auch Annemarie Sch. lebt nicht mehr in Rosenheim.<br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Im Anschluss an Benders Bericht folgt in der </span><i><span data-contrast="auto">Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete für Psychologie</span></i><span data-contrast="auto"> ein detaillierter Report der physikalischen Untersuchung des Spukfalls durch F. Karger und G. Zicha. Hier wird ebenfalls Stellung genommen zu den aufgekommenen Betrugsvorwürfen:</span><i><span data-contrast="auto"> “Nachdem die anomalen Ausschläge nicht ihre Erklärung in Störungen des Stromnetzes fanden, wurde der Verdacht auf betrügerische Manipulation laut. Eigenartig erschien uns vor allem die Tatsache, dass nur selten ein Schreiberausschlag im Vollzug gesehen wurde, meistens nur die schon geschriebene Kurve einige Sekunden danach (in den Fällen in denen Ausschläge im Vollzug gesehen wurden, liefen sie mit einer Impulsdauer von ca. 1 Sekunde ab). Wir befanden uns jedoch bei den meisten Ausschlägen in unmittelbarer Nähe des Schreibers (½ m), während sich die übrigen Personen mehrere Meter von dem Schreiber entfernt aufhielten. Einerseits achteten wir darauf, daß kein Trick durch psychologische Ablenkung des Beobachters möglich war, zum anderen wurde durch eine mechanische Sperre verhindert, daß der Schreiber durch dünne Fäden o.ä. von außen beeinflußt werden konnte. Da der Schreiber außerdem noch mit einem Sichtglas abgedeckt ist, war bei den anomalen Ausschlägen bei denen wir anwesend waren, mit Sicherheit eine (z.B. getrickte) mechanische Manipulation ausgeschlossen</span></i><i><span data-contrast="auto">”</span></i> <a href="#17">[17]</a>. <span data-contrast="auto">Die Physiker sahen sich dem Problem gegenüber, dass die ”seltsamen Kräfte” zwar mit den vorhandenen Mitteln der experimentellen Physik festgestellt worden waren, sich jedoch mit den vorhandenen Mitteln der theoretischen Physik nicht erklären ließen <a href="#18">[18]</a></span><span data-contrast="auto">. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Das Ergebnis der physikalischen Untersuchung lautete demnach:</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span><span data-contrast="auto">1. Eine Beschreibung der Phänomene mit vorhandenen Prinzipien der Physik erscheint nicht möglich.</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span><span data-contrast="auto">2. Die Phänomene zeigen sich als Ausdruck nicht periodischer, kurzzeitig wirkender Kräfte.</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span><span data-contrast="auto">3. Die Phänomene (einschließlich der Telefonstörungen) scheinen nicht unter Zuhilfenahme elektrodynamischer Effekte, sondern “mechanisch” hervorgerufen zu werden.</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span><span data-contrast="auto">4. Es finden nicht nur einfache, explosionsartig verlaufende Ereignisse, sondern auch kompliziert geführte Bewegungen statt (Schreiberkurven, Bildbewegungen).</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span><span data-contrast="auto">5. Die Ausführung dieser Bewegungen scheint von intelligent gesteuerten Kräften herzurühren (z.B. Telefonstörungen), die die Tendenz zu haben scheinen, sich der Untersuchung zu entziehen</span><span data-contrast="auto">.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Auch wenn nach heutigen Maßstäben ein zumindest teilweiser Betrug nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, ist es doch zugleich sehr unwahrscheinlich, dass eine so hohe Anzahl an Zeugen bis heute an ihrer Aussage festhält. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_13  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_10 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Karger, F.; Zicha, G. (1968): Physikalische Untersuchung des Spukfalls in Rosenheim 1967. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie. 11, 1968. Online verfügbar unter: <a href="https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366">https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Ebd.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] OVBonline (2017): Habe noch immer keine Erklärung. Online verfügbar unter: <a href="https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-stadt/habe-noch-immer-keine-erklaerung-9374064.html">https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-stadt/habe-noch-immer-keine-erklaerung-9374064.html</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] Ebd.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] Karger, F.; Zicha, G. (1968): Physikalische Untersuchung des Spukfalls in Rosenheim 1967. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie. 11, 1968. Online verfügbar unter: <a href="https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366">https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] Ebd.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] Ebd.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] Ebd.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] OVBonline (2017): Habe noch immer keine Erklärung. Online verfügbar unter: <a href="https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-stadt/habe-noch-immer-keine-erklaerung-9374064.html">https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-stadt/habe-noch-immer-keine-erklaerung-9374064.html</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[10] Wikipedia (2024): Spuk von Rosenheim. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spuk_von_Rosenheim">https://de.wikipedia.org/wiki/Spuk_von_Rosenheim</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="11" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[11] Ebd.</p></div>
			</div><div id="12" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[12] Karger, F.; Zicha, G. (1968): Physikalische Untersuchung des Spukfalls in Rosenheim 1967. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie. 11, 1968. Online verfügbar unter: <a href="https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366">https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="13" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[13] Ebd.</p></div>
			</div><div id="14" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[14] Ebd.</p></div>
			</div><div id="15" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[15] Ebd.</p></div>
			</div><div id="16" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[16] vgl. Ostrzycka, Anna; Rymuszko, Marek (2023): The Elusive Force. A Remarkable Case of Poltergeist Activity and Psychokinetic Power. Charlottesville: Anomalist Books.</p></div>
			</div><div id="17" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[17] Karger, F.; Zicha, G. (1968): Physikalische Untersuchung des Spukfalls in Rosenheim 1967. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie. 11, 1968. Online verfügbar unter: <a href="https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366">https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="18" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[18] Ebd.</p></div>
			</div>
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			</div>
				
				
			</div>
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		<title>Ortsgebundener Spuk</title>
		<link>https://para-wiki.de/ortsgebundener-spuk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 12:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ortsgebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[Spuktaxonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Borley Rectory]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromagnetismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hellfire Club]]></category>
		<category><![CDATA[Infraschall]]></category>
		<category><![CDATA[Leap Castle]]></category>
		<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss Edinburgh]]></category>
		<category><![CDATA[Schlosshotel Waldlust]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://para-wiki.de/?p=166</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Kennzeichnend für sogenannten ortsgebundenen Spuk ist, dass er sich, scheinbar ohne lebenden Agenten und gebunden an einen bestimmten Ort bzw. an diesem Ort an eine bestimmte Stelle, ereignet. Der ortsgebundene Spuk wird von verschiedenen, unbeteiligten Personen über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte hinweg wahrgenommen und besitzt in den meisten Fällen eine Relation zur Vergangenheit des Ortes bzw. der dort lebenden Personen.<br />Mögliche wissenschaftliche Ursachen für ortsgebundenen Spuk sind <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetische_Wechselwirkung" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Elektromagnetismus">Elektromagnetismus</a> oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Infraschall" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Infraschall">Infraschall</a>. Infraschall ist auch auslösbar durch Wind oder einen Luftzug. Lange Gänge, Tunnel oder hohe Räume liefern den perfekten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Resonanzk%C3%B6rper" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Resonanzkörper">Resonanzkörper</a> für die Entstehung von Infraschall.</p>
<p style="text-align: justify;">Berühmte, gut dokumentierte Beispiele für ortsgebundenen Spuk sind zum Beispiel:<br />&#8211; Hellfire Club<br />&#8211; <a href="https://para-wiki.de/grandhotel-waldlust/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Grandhotel Waldlust">Grandhotel Waldlust</a><br />&#8211; Borley Rectory<br />&#8211; Leap Castle<br />&#8211; Schloss Edinburgh (seit 900 Jahren)</p>
<p>Verglichen mit <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="weiterlesen: personengebundener Spuk">personengebundenem Spuk</a> (85%) tritt ortsgebundener Spuk seltener auf (15%).</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_15">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_15  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quelle</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_11 et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #050505;">Mayer, Gerhard; Schetsche, Michael; Schmied-Knittel, Ina; Vaitl, Dieter (2015): An den Grenzen der Erkenntnis. Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik. Stuttgart: Schattauer.</span></p></div>
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