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	<title>personengebundener Spuk</title>
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	<description>Die paranormale Enzyklopädie</description>
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	<title>personengebundener Spuk</title>
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	<item>
		<title>RSPK oder Residualspuk &#8211; Wie lässt sich personengebundener Spuk von ortsgebundenem Spuk unterscheiden?</title>
		<link>https://para-wiki.de/rspk-oder-residualspuk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 17:08:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ortsgebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[Spuktaxonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Poltergeist]]></category>
		<category><![CDATA[Residualspuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#rspk">2. RSPK, &#8220;Poltergeister&#8221;, personengebundener Spuk</a><br /><a href="#residualspuk">3. Residualspuk (Hauntings), ortsgebundener Spuk</a><br /><a href="#problematiken">4. Problematiken</a><br /><a href="#quellen">5. Quellen</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Generell sind orts- und personenbezogener Spuk insbesondere für Laien schwer zu unterscheiden. Es gibt aber inzwischen etliche Untersuchungen, die einen personenbezogenen Spuk von einem ortsbezogenen Spuk unterscheiden.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="rspk" class="et_pb_row et_pb_row_2">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. RSPK, &#8220;Poltergeister&#8221;, personengebundener Spuk</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Phänomene bestehen laut traditioneller Annahme vorwiegend aus objektiven Phänomenen, die auf eine lebende Person (<a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Fokusperson">Fokusperson</a> oder Spukagent) deuten. Ein bestimmter Ort spielt meist keine Rolle, die Phänomene treten also möglicherweise auch außerhalb des eigenen Zuhauses auf. <a href="https://para-wiki.de/rspk-recurrent-spontaneous-psychokinesis/" title="ParaWiki: RSPK" target="_blank" rel="noopener">RSPK</a>-Fälle beginnen oft zunächst verhalten und erfahren dann eine teils signifikante Steigerung über die zudem meist begrenzte Dauer, in der sie stattfinden (im Mittel wenige Wochen oder Monate <a href="#1">[1]</a>). Parapsychologen unterscheiden bestimmte Stadien:</p>
<ol>
<li>Erstes Stadium: Phänomene bestehen aus Mimikry-Geräuschen wie Schritten, Klopfgeräuschen, Kratzen und ähnlichem.</li>
<li>Die Betroffenen realisieren, dass sie es möglicherweise mit etwas Außergewöhnlichem zu tun haben. Objekte levitieren oder werden teils mit ungewöhnlichen Flugbahnen geworfen, Objekte verschwinden und tauchen an manchmal ungewöhnlichen Stellen wieder auf (Apport), Objekte erscheinen scheinbar in der Luft. Elektroausfälle werden berichtet, Pfützen bilden sich auf unbekannte Weise, manchmal laufen Flüssigkeiten aus den Wänden oder der Decke. Die Klopfgeräusche werden lauter. Manchmal wird von signifikanten Mimikry-Geräuschen berichtet, wie lautes Möbelrücken, zerbrechende Gläser, heftige Schläge. In einigen Fällen werden Stimmen gehört. Es tauchen mysteriöse Nachrichten auf oder Feuer bricht aus.</li>
<li>In diesem Stadium berichten Betroffene von Erscheinungen (Apparitions), Schattensichtungen, Nebel und Lichtanomalien.</li>
<li>Die Phänomene beginnen, mit den Betroffenen zu kommunizieren und interagieren, häufig auf aggressive Art und Weise. Betroffene werden geschlagen, gezwickt, gebissen und ähnliches.</li>
<li>Das fünfte Stadium ist sehr selten und wird als „Inkubus/Sukkubus-Stadium“ bezeichnet. Es wird von sexuellen Übergriffen und lebensbedrohlichen Attacken gesprochen.</li>
<li>Noch viel seltener tritt dieses letzte Stadium auf. Beschrieben wird es mit einer Art „Besessenheit“ des Betroffenen, Persönlichkeitsveränderungen, Levitation, Sprechen von unbekannten Sprachen, intensive psychokinetische Fähigkeiten.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Diese Steigerung führen einige Parapsychologen auf den „Verärgerungszyklus“ zurück, der wiederum auf der Annahme beruht, dass sich Poltergeister von der unbewussten und unkontrollierten Energie ihrer Fokusperson „ernähren“ und deshalb im Verlauf zu immer extremeren Mitteln greifen <a href="#2">[2]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Huesmann und Schriever (1989) stellten ebenfalls eine Eskalationsdynamik fest <a href="#3">[3]</a>, mit massiver Häufung der Spukphänomene vor deren Ende. <a href="http://www.para-wiki.de/walter-von-lucadou/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Walter von Lucadou">Walter v. Lucadou</a> entwickelte dazu ein Modell <a href="#4">[4]</a>:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Überraschungsphase: Betroffene nehmen Phänomene wahr, versuchen jedoch zunächst, sie rational zu erklären und suchen Hilfe z.B. bei Polizei oder technischen Experten. Am Ende dieser Phase steht die Erkenntnis, dass die Phänomene sich scheinbar nicht mit herkömmlichen Methoden erklären lassen.</li>
<li>Verschiebungsphase: Der Fall erfährt besondere Aufmerksamkeit, z.B. in den Medien. Eventuell werden „Experten“ verständigt (z.B. Ghosthunter). Mit der Öffentlichkeitmachung steigt aber auch der interne Druck, dass Phänomene jetzt passieren müssen, um die Glaubwürdigkeit zu erhalten.</li>
<li>Absinkungsphase: Weil die Phänomene inzwischen seltener auftreten, die öffentliche Aufmerksamkeit aber nach wie vor erhöht ist, greifen Betroffene manchmal zu Manipulation und Betrug.</li>
<li>Verdrängungsphase: Die Betroffenen werden des Betrugs beschuldigt und Manipulationen werden vielleicht aufgedeckt. Dies kann zur Diskriminierung der Betroffenen fühlen, die wiederum oft mit Verdrängung reagieren.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Auch die Beurteilung deutscher Spukfälle stützt die These, dass personenbezogener Spuk über eine begrenzte Dauer stattfindet <a href="#5">[5]</a>: Etwa die Hälfte der untersuchten Fälle endete nach vier Wochen, die mittlere Dauer liegt bei zwei bis fünf Monaten.</p>
<p style="text-align: justify;">RSPK setzt scheinbar voraus, dass die Fokusperson anwesend sein muss, wenn spukhafte Geschehnisse passieren <a href="#6">[6]</a>. Pohl und  Lucadou (2019) führen allerdings einen Fall auf, bei dem die Fokusperson vom Einkaufen zurückkehrt und feststellt, dass alle Fenster offenstehen, obwohl sie diese geschlossen hatte. Ein anderes Mal waren plötzlich alle Lichter eingeschaltet <a href="#7">[7]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="residualspuk" class="et_pb_row et_pb_row_3">
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Residualspuk (Hauntings), ortsgebundener Spuk</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Traditionell wird angenommen, dass ortsgebundener Spuk typischerweise aus subjektiven Phänomenen besteht (z.B. negative Gefühle, psychosomatische Empfindungen wie Unwohlsein, Gefühl einer anwesenden, unsichtbaren Präsenz), die mit einem bestimmten Ort verbunden sind. Eine Art Beziehung zu einer lebenden Person existiert in der Regel nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Traditionell wird oft davon ausgegangen, dass Spuk an einem bestimmten Ort durch ein bestimmtes Ereignis entsteht, das sehr oft eine Tragödie beinhaltet. Dieses Ereignis wird durch die verbliebenen Energien immer wieder durchlebt oder bestimmte Gefühle werden Besuchern des Ortes vermittelt. In diesen Bereich fällt die <a href="https://para-wiki.de/stone-tape-theory-steinspeichertheorie/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Steinspeichertheorie">Steinspeichertheorie (engl. Stone Tape Theory)</a>. Der Spuk ist dabei meist nicht intelligent und nicht responsiv. Bestimmte Phänomene wiederholen sich, beispielsweise die Bildung eines Blutflecks, der immer wieder an einer bestimmten Stelle auftaucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ortsgebundener Spuk hat in vielen Fällen keine zeitliche Begrenzung. Die gehäuften psychokinetischen Phänomene, wie sie in den sechs Stadien beim personengebundenen Spuk aufgezählt werden, sind bei ortsgebundenem Spuk seltener, stattdessen werden häufiger halluzinatorische Erlebnisse berichtet <a href="#8">[8]</a>. In der Regel soll Residualspuk zudem nicht destruktiv sein <a href="#9">[9]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="problematiken" class="et_pb_row et_pb_row_4">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Problematiken</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Parapsychologen haben inzwischen festgestellt, dass eine Einteilung oder ein Unterschied zwischen den beiden Formen möglicherweise keinen Sinn macht. Zum einen werden auch bei scheinbar ortsgebundenen Spukfällen sowohl subjektive als auch objektive Phänomene berichtet. Somit scheinen Poltergeister und Spuk an bestimmten Orten aus derselben Familie zu stammen <a href="#10">[10]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem konzentrieren sich geisterhafte Episoden in unterschiedlichem Maße gleichzeitig auf bestimmte Orte oder Gegenstände <em>und</em> Personen. Tatsächlich lassen einige Untersuchungen sogar vermuten, dass es einen dritten fokussierenden Effekt gibt, nämlich, dass außergewöhnliche Erfahrungen episodisch sind und in Ausbrüchen stattfinden, anstatt gleichmäßig oder zufällig über einen langen Zeitraum. Somit gäbe es Perioden, in denen Anomalien sehr häufig beobachtet werden würden und weitere Perioden, in denen sich die Anomalien sehr reduzieren. Wie einige Krankheiten, scheinen außergewöhnliche Erfahrungen eine Inkubationszeit zu haben, bevor die Phänomene einsetzen. Dann könnten sich die außergewöhnlichen Erfahrungen ähnlich der Ansteckung mit einem Infekt selbständig vermehren <a href="#11">[11]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_5">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] <span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 25. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Ashford, Jenny (2017): The Unseen Hand. A New Exploration of Poltergeist Phenomena. S. 17 f. O.O.: Bleed Red Books.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[3] Huesmann, Monika; Schriever, Frederike (1989): Steckbrief des Spuks. Darstellung und Diskussion einer Sammlung von 54 RSPK-Berichten des Freiburger Instituts für  Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene aus den Jahren 1947-1986. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie (31, 1/2). Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] Lucadou, Walter von (1995): Psyche und Chaos. Theorien der Parapsychologie. S. 201 ff. Leipzig: Insel Verlag.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[5] Huesmann, Monika; Schriever, Frederike (1989): Steckbrief des Spuks. Darstellung und Diskussion einer Sammlung von 54 RSPK-Berichten des Freiburger Instituts für  Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene aus den Jahren 1947-1986. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie (31, 1/2). S. 70. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] ebd., S. 86.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] Lucadou, Walter von; Pohl, Sandra (2019): RSPK 4.0. When Ghosts Get out of Line. In: Zeitschrift für Anomalistik. 19. S. 300 – 325. Freiburg: o.V. Online verfügbar unter: <a href="https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2019_03_300_pohl_lucadou.pdf">https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2019_03_300_pohl_lucadou.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 28.07.2027.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] <span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 25. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] Spencer, Anne; Spencer, John (1996): The Poltergeist Phenomenon. An Investigation Into Psychic Disturbance. S. 163 ff. London: Headline Book Publishing.</p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[10] Laythe, Brian; Houran, James; Dagnall, Neil; Drinkwater, Kenneth; O’Keeffe, Kiarán (2022): Ghosted! Exploring the Haunting Reality of Paranormal Encounters. S. 71. Jefferson: McFarland and Company, Inc.</p></div>
			</div><div id="11" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[11] ebd.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_6">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 30.07.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>RSPK &#8211; Recurrent Spontaneous Psychokinesis</title>
		<link>https://para-wiki.de/rspk-recurrent-spontaneous-psychokinesis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2025 18:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Spukphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Fokusperson]]></category>
		<category><![CDATA[Poltergeist]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2590</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der Begriff RSPK (Recurrent Spontaneous Psychokinesis = Wiederkehrende spontane Psychokinese) wurde durch die beiden Parapsychologen J. Gaither Pratt (1910 – 1979) und <a href="https://para-wiki.de/biografie-von-william-george-roll-1926-2012/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: William G. Roll">William G. Roll</a> (1926 – 2012) geprägt. Die Bezeichnung soll den bisherigen Begriff „Poltergeist“ ersetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wissenschaftlich wird hier eine Form der Psychokinese (Einwirkungen eines Menschen auf Materie, ohne physische Unterstützung) als Ersatz für die Bezeichnung „Spuk“ oder „Poltergeist“ verwendet. Dabei findet diese Psychokinese spontan und mehrfach statt (wiederkehrend). Ausschlaggebend ist eine Person, die in die Vorgänge involviert ist und meist als „<a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Fokusperson">Fokusperson</a>“ oder „Spukagent“ bezeichnet wird. Für die Bezeichnung eines Vorganges als „RSPK“ ist diese Person entsprechend zwingend erforderlich. Da es in der Literatur auch Poltergeist-Fälle zu geben scheint, in denen eine solche Fokusperson scheinbar nicht nachgewiesen werden konnte <a href="#1">[1]</a>, ist von einer Generalisierung abzusehen. Allerdings darf an dieser Stelle nicht vernachlässigt werden, dass insbesondere in älteren Fällen der mögliche Kontext zwischen den Ereignissen und einer sie unbewusst auslösenden Person noch nicht bekannt war – entsprechend wenig beachtet wurden diese Zusammenhänge. Bereits Gauld &amp; Cornell (1979) stellten zudem folgende Frage: Leben Poltergeister oder nicht? Oder besser gesagt: Stammt die Intelligenz – so sie denn feststellbar ist, z.B. durch Kommunikation – von einer lebenden Fokusperson oder einem Verstorbenen?</p>
<p style="text-align: justify;">RSPK setzt wie erwähnt voraus, dass eine lebende Person in die Ereignisse involviert ist. Dies kann immer noch ein pubertierender Jugendlicher sein; diese machen nach wie vor einen größeren Anteil an den bekannten Fällen aus. Die Person ist – in der Regel unbewusst – für die Vorgänge verantwortlich, wenngleich die Wissenschaft immer noch nicht sagen kann, auf welche Weise Psychokinese tatsächlich entsteht. Die animistisch-psychologische Theorie nimmt an, dass unterdrückte interne Probleme (unbewusst) externalisiert (also nach außen gerichtet) werden, z.B. Stress, einschneidende Veränderungen, Ängste, Wut). Für diese Theorie sprechen bei Gauld &amp; Cornell (1979) rund 79 der 500 Fälle von Poltergeist-Phänomenen, die sie für ihr Buch untersucht haben (16%) <a href="#2">[2]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Brian Laythe et al. (Ghosted!, 2022) entwickelten die Theorie eines „Haunted People Syndroms“, das von RSPK-Phänomenen Betroffenen (sog. „High-Transliminals) bestimmte Persönlichkeits-/Charaktereigenschaften zuschreibt. In der überwiegenden Mehrheit der Fälle (79% nach Roll, 85% nach Huesmann u. Schriever; Mayer et al. 2015) gibt es allerdings generell eine Fokusperson – also eine Person, die nachweislich im Zentrum der Ereignisse steht -, also auch, wenn nicht zwingend eine „intelligente Kommunikation“ stattfindet. Überhaupt sollte die Frage lauten, ob nicht „intelligente Kommunikation“ vielmehr ein Nachweis für die animistisch-psychologische Theorie ist. Allerdings gibt es auch in den Fällen, die Verstorbenen zugeschrieben werden, häufig eine Fokusperson.</p>
<p>Professor I. Stevenson stellte im <em>Journal of the American SPR</em> 1972 (Vol. 66) seine Theorie vor, nach der er „lebende“ von „toten“ Poltergeistern nach ihrem Modus Operandi unterscheiden will:</p>
<p style="padding-left: 40px; text-align: justify;">Lebende Fokuspersonen als Urheber der Ereignisse könnten daher <em>leichtere Objekte über kürzere Distanzen in einfachen Flugbahnen fortbewegen und diese Objekte dabei in einigen Fällen zerbrechen; Objekte nicht zielgerichtet bewegen; anderen Personen gegenüber zerstörerische Absichten durch diese Phänomene anzeigen; sie wären unfähig, intelligent zu kommunizieren, könnten keine Apparitions produzieren, die auch von anderen Menschen gesehen werden; würden nicht in Trance fallen; wären der Fokus der Phänomene; wären jung und könnten durch Psychotherapie „geheilt“ werden</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Verstorbene als Poltergeister könnten hingegen <em>schwerere Objekte über längere Distanzen so bewegen, als würden sie getragen oder zielgerichtet werden; könnten diese Objekte so bewegen oder hinstellen als würden sie einen bestimmten Zweck verfolgen oder auch gegen eine Person richten; könnten die lebende Fokusperson verletzen, wenn es eine solche gibt; könnten intelligent kommunizieren, z.B. durch Klopfzeichen; verursachen kollektiv wahrgenommene Apparitions oder Manifestationen; könnten den lebenden Agenten in eine Trance versetzen; könnten um eine Person herum </em>oder<em> an einem Ort zentriert sein; die Fokusperson könnte erwachsen </em>oder<em> Jugendlich sein; und sie könnten durch Exorzismus „beseitigt“ werden. </em></p>
<p style="text-align: justify;">Letztlich gibt es laut Gauld &amp; Cornell (1979) nicht genug Fälle, die Stevensons Theorie uneingeschränkt stützen würden. Auch wenn es Berichte gibt, in denen eine verstorbene Person als „Verursacher“ der Problematik „identifiziert“ oder angegeben wurde <a href="#3">[3]</a>, fehlt der schlussendliche Nachweis. Einen anderen Verursacher für die unangenehmen, teils zerstörerischen Ereignisse zu finden, liegt sicherlich in der Natur des Menschen. Je nach sozio-kultureller Ausprägung wurden so insbesondere in der Vergangenheit Dämonen oder Verstorbene für die unerklärlichen, unheimlichen Vorfälle verantwortlich gemacht.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_8">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Fußnoten</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[1] z.B. Thornton Road (1981), Brushmakers Arm’s (2002) in: Ashford, Jenny (2017): The Unseen Hand. A New Exploration of Poltergeist Phenomena. O.O.: Bleed Red Books.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[2] Genannt werden z.B. folgende Fälle: Hopfgarten (1921), Buhai (1925), Neudorf (1952), Sauchie (1960), Newark (1961), Bremen (1965), Miami (1966-67), Rosenheim (1967-68) oder Rom (1975).</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[3] Erwähnt wird bei Gauld &amp; Cornell v.a. der Fall Charlottenburg (1929). Verstorbene werden aber auch in den Fällen Oppenheim (1620), Gehofen (1683/84), Bautzen (1684), Gröben (1718), Wittnau/Kenzingen (1800), Cleversulzbach (1834), Weinsberg (1836), Cronheim (1899), Derendorf (ca. 1905), Nähe Freising (1919), Neuried (1925), München (1928), Oppau (1930/31), Freising (1933), Pursruck (1970/71) und Oberbieber (1991) als mögliche Verursacher erwähnt, weil mit ihnen „kommuniziert“ wurde (Nowara, 2024).</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_9">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_6 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #050505;">Mayer, Gerhard; Schetsche, Michael; Schmied-Knittel, Ina; Vaitl, Dieter (2015): An den Grenzen der Erkenntnis. Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik. Stuttgart: Schattauer.</span> Online verfügbar unter: <a href="https://www.anomalistik.de/images/pdf/sonst/Mayer-et-al_Handbuch-der-Anomalistik_comp.pdf">https://www.anomalistik.de/images/pdf/sonst/Mayer-et-al_Handbuch-der-Anomalistik_comp.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 27.07.2025.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Gauld, Alan; Cornell, A. D. (1979): Poltergeists. Mumbai: White Crow Books.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 27.07.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RSPK 2.0</title>
		<link>https://para-wiki.de/rspk-2-0/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2025 17:45:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Parapsychologische Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Poltergeist]]></category>
		<category><![CDATA[Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychokinese]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2556</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_11">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#ueberblick">2. Überblick</a><br /><a href="#fazit">3. Fazit</a><br /><a href="#quellen">4. Quellen und Fußnoten</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="einleitung" class="et_pb_row et_pb_row_12">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_7 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">RSPK (Recurrent Spontaneous Psychokinesis) ist inzwischen ein auch bei deutschen Wissenschaftlern anerkannter Begriff. Inhaltlich besagt RSPK, dass es einen menschlichen „Agenten“ oder eine „<a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Fokusperson">Fokusperson</a>“ für spukhafte Ereignisse gibt (Wiederkehrende Spontane Psychokinese). Diese Person ist unbewusst Auslöser für die stattfindenden Phänomene, die wiederum verursacht werden durch eine Externalisierung von unausgesprochenen Problemen. Salopp gesagt wird so einer internen Problemlage einer Person eine öffentliche Bühne geboten, wobei die Zuschauer oft auf Familienmitglieder beschränkt sind, da dieses familiäre Setting Auslöser des Problems ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Während bei früheren Spukfällen oftmals von einer beachtlichen Anzahl an Zeugen die Rede ist <a href="#1">[1]</a>, findet in der Gegenwart Spuk scheinbar eher hinter verschlossenen Türen statt – aus guten Gründen, wie Fälle wie „Chopper“ oder Oberbieber belegen <a href="#2">[2]</a> &#8211; die Akzeptanz in der Öffentlichkeit als zurückhaltend zu beschreiben, ist noch untertrieben. Betroffene erfahren damals wie heute erhebliche Nachteile in der Gesellschaft. Internet und Social Media sorgen heute für eine blitzschnelle und unkontrollierbare Verbreitung. Jede Zurückhaltung ist also nicht nur verständlich, sondern empfehlenswert.</p>
<p style="text-align: justify;">RSPK, also personenbezogene Poltergeist-Phänomene, wurden in der Vergangenheit, aber auch noch in der Gegenwart, vor allem Kindern zugeschrieben, die sich auf der Schwelle zur Pubertät befinden. Tatsächlich lassen zahlreiche gut dokumentierte Fälle auch genau dies vermuten <a href="#3">[3]</a>: die psychische und physische Ausnahmesituation scheint sich in Einzelfällen, insbesondere wenn zudem noch innerfamiliäre oder Ich-bezogene Probleme dazukommen, als Auslöser für unerklärliche (=paranormale) Phänomene herauszukristallisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings gibt es auch etliche belegte Fälle, in denen der pubertäre Teenager fehlt <a href="#4">[4]</a>. Dies lässt den Rückschluss zu, dass nicht allein pubertäre psychische Konstitutionen in der Lage sind, unter ungeklärten Umständen Phänomene zu produzieren, die nach heutigen Maßstäben der Physik und Psychologie nicht erklärbar sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://para-wiki.de/walter-von-lucadou/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Walter von Lucadou">Walter von Lucadou</a> hat sich gemeinsam mit Sarah Pohl <a href="#5">[5]</a> bereits 2019 im Rahmen der internationalen Jahrestagung der PA (Parapsychological Association) der Thematik gewidmet und nicht zuletzt auch aus eigener Erfahrung festgestellt, dass der „idealtypische“ Spuk mit einem jungen Menschen in der Rolle der Fokusperson in etlichen Fällen nicht gegeben ist <a href="#6">[6]</a>. Vielmehr legen Hypothesen nahe, &#8220;dass Spuk ein sehr allgemeines, zum Menschen gehörendes Phänomen ist, welches sich flexibel an Lebensumstände, Person, psychische Vorbelastung und äußere Ereignisse anpasst und keinesfalls ein &#8216;Privileg&#8217; der Jugend ist <a href="#7">[7]</a>&#8220;<em>.</em></p>
<p style="text-align: justify;">In der modernen Forschung wird daher von Lucadou/Pohl folgende Unterscheidung vorgeschlagen <a href="#8">[8]</a>:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Der Alters- oder Seniorenspuk</li>
<li>Der neurotische Spuk</li>
<li>Der heilsame Spuk</li>
<li>Der Burn-Out-Spuk</li>
<li>Der depressive Spuk</li>
<li>Der Trauerspuk</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">In dem hier vorliegenden Artikel wird auf jedwede Form der Intervention (gewissermaßen der „Behandlung“) verzichtet. Insbesondere die unter <em>Differentialdiagnostik </em>aufgezeigten psychischen Auffälligkeiten und Erkrankungen sollen verdeutlichen, dass eine Abklärung und lösungsorientiere Handlung immer in die Hände von Fachleuten gehört.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls verzichtet wird in dieser Darstellung auf mögliche Theorien als weiterführende Erklärung für den auftretenden Spuk. Im hier als Quelle verwendeten Originalbericht werden außerdem Fallbeispiele aus der Praxis aufgezeigt, die hier selbstredend auch keine Erwähnung finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der vorliegende Überblick erhebt zu keinem Zeitpunkt Anspruch auf Vollständigkeit und darf bestenfalls als Orientierung dienen.<a href="#_ftnref7" name="_ftn7"><span></span></a><a href="#_ftnref8" name="_ftn8"><span></span></a></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="ueberblick" class="et_pb_row et_pb_row_13">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_13  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Überblick</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_8 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>1. Der Alters- oder Seniorenspuk<br /></strong>Dieser Spuk zeichnet sich durch eine relativ lange Dauer aus. Dabei fanden oft bereits in früheren Lebensphasen der betroffenen Person Spukerfahrungen statt. Generell gibt es ein „auf und ab“; aktive Phasen wechseln sich mit ruhigen Phasen ab. Zur Phänomenologie gehören klassische Vorkommnisse: Objekte verschwinden, verderben plötzlich oder werden zerstört aufgefunden; Objekte befinden sich an anderen Orten. Dazu kommt die Wahrnehmung von auditiven Geräuschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die betroffene Person zeigt dabei eine gewisse soziale Abgeschiedenheit und scheut sich tendenziell vor sozialen Ereignissen oder Kontaktaufnahme. Oftmals spielt ein geringes Selbstwertgefühl in Verbindung mit dem Altwerden eine Rolle. Auch gesundheitliche Einbußen werden beobachtet – der eigene, unausweichlich bevorstehende Tod rückt ins zentrale Bewusstsein.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Differentialdiagnostik:</span><br />Es gibt eine Reihe medizinischer Störungen, die unbedingt ausgeschlossen werden müssen. Dazu gehören Demenz, degenerative Erkrankungen (z.B. Creutzfeldt-Jakob, Morbus Parkinson), aber auch völlig normale mögliche Vergesslichkeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong><strong>2. Der neurotische Spuk<br /></strong>„Neurotisch“ ist heute vor allem ein umgangssprachlicher Begriff, der in der Psychologie nicht mehr genutzt wird. Eine derartige Vorverurteilung ist heute nicht mehr gewünscht. Generell beschreibt der Begriff psychische Erkrankungen, für die eine körperliche Ursache fehlt <a href="#9">[9]</a>. In der psychologischen Psychotherapie wird vielmehr der Begriff „histrionisch“ eingesetzt. Solche Persönlichkeiten tendieren dazu, Alltagssituationen überzubewerten und ihnen eine dramatische Note zu verleihen <a href="#10">[10]</a>. Betroffene klagen aber auch über Ängste und Ärger und körperliche Schmerzen und zeigen anankastisches (=zwanghaftes) Verhalten.<br />Bis der Betroffene um Hilfe bittet, ist oft über ein Jahr vergangen. Auffallend sind eine für die Person untypische und unerträgliche Unordnung und Verschmutzung der Wohnung, gewissermaßen ein Kontrollverlust. Es können unbekannte Gegenstände auftauchen. Entsprechend tendieren solche Personen zu einer akribischen Dokumentation der Vorfälle. Diese Beobachtung kann phänomenverstärkend wirken.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Differentialdiagnostik:</span><br />Hier könnte ein Zwang im Vordergrund stehen; auch eine zwanghafte Persönlichkeitsstörung kommt in Frage. Beides muss therapeutisch abgeklärt und behandelt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Der heilsame Spuk<br /></strong>Diese Spukform setzt meist im Anschluss an eine Krankheitsphase an. Dabei kann es sich um undifferenzierte Schmerzen handeln, die nicht klar diagnostiziert werden konnten. Entsprechend hoch ist auch die psychische Belastung. Der Spuk kann sich in autoaggressivem Verhalten äußern und es können Verletzungen (z.B. Hämatome) auftreten, es können auch Geräusche wie Poltern auftreten und Objektbewegungen stattfinden. Gleichzeitig findet aber eine Verbesserung zur vorangegangenen persönlichen Situation statt und der Betroffene nimmt beispielsweise Aktivitäten wieder auf, weil er deren Heilsamkeit erkennt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Differentialdiagnostik:</span><br />Es können somatoforme Störungen (im Abklingen), posttraumatische Belastungssituationen (PTBS), aber auch Wahrnehmungsstörungen im Hintergrund stehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4. Burn-Out-Spuk</strong><br />Meist geht den Phänomenen eine extreme Belastungssituation voraus, die beruflicher und/oder privater Natur sein kann und sich durch hohes Stressempfinden auszeichnet. Vielfach sind es Mehrfachbelastungen. Die Phänomene sind klassisch und können die ganze Bandbreite eines klassischen Spuks umfassen: Objektbewegungen, Geräusche wie Klopfen oder Schlagen, Stimmenhören, Präsenzgefühle, Erscheinungen und andere Wahrnehmungen. Manchmal wird auch schon eine Erklärung für das Auftreten der Vorfälle angeboten, beispielsweise (bestätigte oder unbestätigte) tragische Ereignisse, die sich nicht auf die eigene Familie beschränken. Betroffene zeichnen sich oft durch eine körperliche Robustheit aus, neigen aber zur Dissoziation und zur Externalisierung. Sie sehen keinen Ausweg aus der angespannten Situation, in der sie sich befinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Differentialdiagnostik:</span><br />Depressive Episoden, die in der psychologischen Psychotherapie als Background/Ursache einer modern <em>Burn-out</em> genannten Symptomatik auftreten können. Die depressive Episode befindet sich hier vermutlich in ihrer Entstehung; beim nachfolgenden <em>depressiven Spuk</em> ist sie bereits fortgeschritten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5. Depressiver Spuk</strong><br />Betroffene leiden oft schon jahrelang unter wiederkehrenden, für sie unerklärlichen Phänomenen. Der Beginn ist schleichend. Die Phänomenologie zeigt sich in Gegenständen, die kaputt gehen oder Defekte aufweisen. Es kann auch zu akustischen Phänomenen kommen und der Wahrnehmung einer Präsenz. Die Phänomene sind subjektiv. Die Personen beschreiben ihre Umgebung und Lebenssituation als auffallend negativ. Es können Verlustängste oder Ängste vor dem Älterwerden beschrieben werden. Eine Resignation und Hilflosigkeit können begleitend auftreten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Differentialdiagnostik:</span><br />Depressive Episode, die sich in diesem Beispiel bereits verfestigt hat. Eine längerfristige und eventuell medikamentöse therapeutische und medizinische Behandlung kann erforderlich sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>6. Trauerspuk<br /></strong>Diese Form zeichnet sich besonders durch einen plötzlichen Beginn aus, der im Anschluss an ein prägendes Ereignis stattfindet, zum Beispiel nach Verlust vom Partner oder eines Familienmitgliedes oder Haustieres. Die wahrgenommenen Phänomene beinhalten Mimikry-Geräusche und andere, bedeutungsvolle Phänomene, die unmittelbar mit dem Verstorbenen in Verbindung gebracht werden können. Auch Präsenzwahrnehmungen, Erscheinungen und Wasserphänomene können auftreten. Betroffene zeigen sich kooperativ und offen; meist gibt es keine psychischen Vorbelastungen. Nach Abschluss der Trauerphasen verschwinden die Phänomene meist.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Differentialdiagnostik:</span><br />Anpassungsstörung.<strong><br /></strong><strong></strong></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="fazit" class="et_pb_row et_pb_row_14">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Fazit</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_9 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abschließend sei betont, dass es sich bei diesen durch Lucadou und Pohl herausgearbeiteten Spukformen um Fälle aus der Beratungspraxis der <a href="https://www.parapsychologische-beratungsstelle.de/" target="_blank" rel="noopener" title="Parapsychologische Beratungsstelle: Homepage">Parapsychologischen Beratungsstelle</a> der WGFP in Freiburg im Breisgau handelt. Fließende Übergänge innerhalb der dargestellten Formen sind möglich, ebenso Gemeinsamkeiten. Insbesondere muss betont werden, dass der Versuch, Spuk auf eine bestimmte Ursache zu reduzieren, fahrlässig wäre. Dies gilt umso mehr, wenn die hinzugezogenen Personen über keine psychologische Ausbildung verfügen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_15">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Quellen und Fußnoten</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_10 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] In Deutschland gab es beispielsweise in Töttelstedt, Maulbronn, Goseck, Annaberg, Sandtfeld oder Weinsberg und Bad Bergzabern zahlreiche Augenzeugen.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[2] Hier führte der sehr hohe Bekanntheitsgrad und die Verbreitung über die Medien zu einer Verselbständigung, die sich erheblich zum Nachteil der Betroffenen auswirkte. Diese wurden im Verlauf in der Öffentlichkeit als unglaubwürdig oder Lügner dargestellt. Auch wenn mindestens bei „Chopper“ Betrugsversuche nicht von der Hand gewiesen werden können, rechtfertigt dies sicher nicht zur öffentlichen Hexenjagd.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[3] Resau, Bad Bergzabern etc.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[4] Weinsberg, Bad Liebenzell, Cleversultzbach u.a.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[5] Ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin der Parapsychologischen Beratungsstelle in Freiburg.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[6] Lucadou, Walter von; Pohl, Sandra (2019): RSPK 4.0. When Ghosts Get out of Line. In: Zeitschrift für Anomalistik. 19. S. 300 – 325. Freiburg: o.V. Online verfügbar unter: <a href="https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2019_03_300_pohl_lucadou.pdf">https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2019_03_300_pohl_lucadou.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 27.07.2027.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[7] S. 8 der deutschen Übersetzung des Artikels: Lucadou, Walter von; Pohl, Sandra (2019): RSPK 4.0. When Ghosts Get out of Line. In: Zeitschrift für Anomalistik. 19. S. 300 – 325. Freiburg: o.V. Online verfügbar unter: <a href="https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2019_03_300_pohl_lucadou.pdf">https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2019_03_300_pohl_lucadou.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 27.07.2027.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[8] Teil des Berichtes ist der Umgang mit den jeweiligen Spukformen. In diesem Artikel wird darauf verzichtet, da die Autorin der Ansicht ist, dass ein Auftreten von RSPK- und anderen Phänomenen in erster Linie in die Hände von klassifizierten Beratungsstellen (WGFP/IGPP) oder/und Psychologischen Psychotherapeuten gehört, allein schon wegen o.g. Differentialdiagnostik.</p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[9] Posmyk, Wiebke; Krsteski, Jasmin (2023): Neurose: Wann ist jemand neurotisch? Online verfügbar unter: <a href="https://www.onmeda.de/krankheiten/neurose-id200650/">https://www.onmeda.de/krankheiten/neurose-id200650/</a>. Zuletzt geprüft am 27.07.2025.</p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[10] Wikipedia (2024): Neurose. Online verfügbar unter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neurose">https://de.wikipedia.org/wiki/Neurose</a>. Zuletzt geprüft am 27.07.2025.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 27.07.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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			</item>
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		<title>Das House-Shaking-Experiment</title>
		<link>https://para-wiki.de/das-house-shaking-experiment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 18:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftliche Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[House-Shaking-Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1633</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Zwischen Juni und August 1961 fand durch Alan Gauld und A.D. Cornell ein bis heute einzigartiges Experiment statt, das folgende Fragen klären sollte:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Wenn ein Haus künstlich einer starken Erschütterung ausgesetzt wird, kommt es dann zu <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: personengebundener Spuk">poltergeist</a>-ähnlichen Aktivitäten?</li>
<li style="text-align: justify;">Können diese Aktivitäten stattfinden, ohne dass Personen im Haus die Erschütterungen bewusst wahrnehmen?</li>
</ol>
<ul style="text-align: justify;"></ul>
<p style="text-align: justify;">Gauld und Cornell hatten das Glück, dass ihnen einige Häuser zur Verfügung gestellt wurden, die abgerissen werden sollten. Sie entschieden sich für das letzte der fünf in Frage kommenden Objekte, die in einer Reihe standen. Dieses Gebäude wies eine gute Grundstruktur auf und war frei von Feuchtigkeit. Das Equipment wurde sowohl für Einschlag- als auch für Vibrationen-Tests aufgestellt. Der „Vibrator“ war ein Stahlgerät mit einem Zoll (= 2,54cm) Durchmesser und 16 Zoll (= 40,64cm) Länge, an dessen zwei Enden sich stählerne Bälle befanden, die in Schwingungen versetzt werden konnten. Eingesetzt wurde er am Fundament des Hauses, der dicksten Mauerstelle. Zusätzlich eingesetzte Metallplatten sorgten für die nötige Sicherheit. Angetrieben wurde das Gerät mittels eines elektrischen Motors, der das Gerät vorrangig vertikale Vibrationen erzeugen ließ, die sich in einer Breite von 0 – 120 Hz bewegten, mit einer maximalen Einwirkung auf die Hauswände von 892 lb (= 404,60kg). Ziemlich schnell fanden die Wissenschaftler heraus, dass das ältere Ziegelmauerwerk Vibrationen über 25 Hz gar nicht standhalten konnte. Deshalb bewegten sich die Vibrationen in dieser Stärke, mit einer maximalen Einwirkung von 120 Hz. Das dazugehörige weitere Equipment war einfach, aber effektiv. Ein Seil wurde um den Schornstein des Hauses geschlungen und daran ein 60 lb 3 oz (= ca. 28 kg) Metallgewicht befestigt. Das Gewicht hing etwa 18 Zoll (= 45,72 cm) über dem Boden. Mit dem Seil konnte es vom Haus wegbewegt werden und dann unter Einhaltung bestimmter Höhen und Distanzen wieder losgelassen werden. Mehrere Wissenschaftler (Alan Gauld, A. D. Cornell, D.J. Murray, H. Osborne und R. Brooks) überwachten das Experiment. Diverse kleinere Testobjekte, insgesamt dreizehn, wurden im Haus platziert, vor allem auf Kaminen und ähnlichen Absätzen, die sich in der Nähe der Wand befanden, die am meisten betroffen sein würde. Gauld und Osborne hielten sich im Haus auf, während Cornell und Murray draußen die Geräte bedienten. Brooks zeichnete das Experiment auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Minuten lang wirkte nun der Vibrator mit 45, 57, 75 und 96 Hz auf die Hauswand ein. In der niedrigsten Frequenz waren die Vibrationen nur spürbar, wenn jemand eine Hand auf den Kaminabsatz oder den Fußboden legte. Während der zwei höchsten Level vibrierte das ganze Haus und die Anwesenden spürten die Vibrationen unter ihren Füßen. Wenn jemand ein Ohr an die Wand legte, waren die Brummgeräusche fast schmerzhaft laut. Keines der platzierten Objekte bewegte sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann wurden fünf Einschläge mit dem 60 lb-Gewicht durchgeführt. Das Gewicht wurde 10 Fuß (= 3,05m) in einer Höhe von 6 Fuß (= 1,82m) von der Wand entfernt und traf die Wand in einer Höhe von wenig mehr als zwei Fuß (= 0,6m) über dem Boden; die Einschlagskraft betrug etwa 241 lb (= 109,32 kg). Beim zweiten Einschlag platzte die Zementverkleidung der Außenwand und entblößte die darunterliegenden Ziegel und Mörtel. Gauld und Murray hielten sich zu der Zeit in einem im oberen Stockwerk liegenden Schlafzimmer auf. Die Einschläge waren kaum zu hören, konnten aber mit den Füßen gefühlt werden. Dreck fiel die Schornsteinwand herunter und kleine Bröckel Putz von der Decke. Die Testobjekte bewegten sich nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann wurde der Motor für mehrere Minuten auf Höchstleistung laufengelassen. Die Wissenschaftler konnten die Vibrationen noch zwei Häuser entfernt spüren, wenn sie dort die Hand auf die Wand legten.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich wurde das Gewicht vier weitere Male geschwungen; Gauld und Murray befanden sich wieder im oberen Schlafzimmer. Das Gewicht traf das Haus mit einer Einschlagenergie von 300 lb (= 136,1kg) aus einer Entfernung von 15 Fuß (= 4,6m) und mit einer Höhe von etwas über 7 Fuß (= 2,13m). Dies führte zu einem heftigen Schlag, der deutlich mit den Füßen gefühlt werden konnte und dazu führte, dass noch mehr Putz von Decken und Wänden fiel. Beim dritten Einschlag bewegte sich ein Kamerastativ um ¾ Zoll (= 22,86cm) nach links, das an der Wand beim Kamin gelehnt hatte. Beim vierten Einschlag fiel das Stativ nach links um. Sonst bewegte sich nichts, nicht einmal eine Murmel, die auf dem Boden lag oder ein Streichholz, das über die Hälfte über das Kaminsims herausragte.</p>
<p style="text-align: justify;">Am nächsten Tag (3. Juli) wurden ähnliche Experimente durchgeführt, wiederum ohne Resultate in Bezug auf Objektbewegungen. Bei Vibrationen von 100 Hz bewegten sich eine Tasse und ein Unterteller ¼ Zoll (= 0,6cm) von der Wand weg und die Tasse rotierte langsam auf dem Unterteller.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 8. Juli lief der Vibrator in der maximalen Stärke, unter der Aufsicht eines Experten. Dieser gab an, dass der zehnfache Einsatz in maximaler Stärke von ca. 8000 lb (= 3628,74kg) das Haus zum Einsturz bringen würde. Er meinte außerdem, dass horizontale Vibrationen vielleicht eher dazu führen könnten, dass sich Objekte innerhalb des Hauses bewegten. Generell wäre er allerdings der Meinung, dass das Haus eher einstürzen würde, als dass sich Objekte poltergeistähnlich bewegten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vibrator wurde umgestellt und neu modifiziert, sodass er nun eine maximale Einwirkung von 1600 lb (= 725,75kg auf die Wand ausübte. Die letzte Reihe Experimente begann am 11. August. Der Vibrator wurde von 0 auf 120 Hz hochgefahren und produzierte entsprechend Einschläge auf höchster Stufe. Cornell und Gauld beobachteten im oberen Bereich des Hauses, sowohl gemeinsam als auch getrennt. Für sie war das Experiment inzwischen beängstigend. Auf höchster Stufe waren die Einschläge in die Wand sehr laut und die gesamte Struktur des Hauses bebte so sehr, dass es niemand mehr ignorieren konnte. Erhebliche Mengen Putz fiel von den Decken und größere Mengen Feinstaub verteilten sich im Haus. Ein Riss oberhalb des Fensters in einem Schlafzimmer weitete sich beachtlich. Trotzdem gab es nur fünf erwähnenswerte Objektbewegungen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Ein Plastikbecher, der so platziert war, dass die eine Hälfte über das Kaminsims herausragte, fiel herunter.</li>
<li>Die bereits zuvor erwähnte Tasse nebst Unterteller, die auf demselben Absatz stand, bewegte sich vibrierend hin zum Ende des Absatzes und fiel herunter.</li>
<li>Ein Plastikesel, der unten auf dem Kaminsims stand in direktem Kontakt mit der Wand, bewegte sich ¾ Zoll von der Wand fort.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Dieses Mal war der Vibrator nur für jeweils drei Minuten auf höchster Stärke gelaufen – die Wahrscheinlichkeit, dass das Haus bei weiteren Versuchen endgültig zerstört werden würde, war so hoch, dass die Testreihe an dieser Stelle beendet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ergebnis war eindeutig: Um Objekte in der Art und Weise zu bewegen, wie es in zahlreichen Poltergeistfällen berichtet wird, reichen leichte Vibrationen nicht aus. Damit überhaupt Objekte bewegt werden, müssten die äußeren Einwirkungen derart extrem sein, dass das Haus zerstört werden würde und es völlig ausgeschlossen wäre, dass die Betroffenen diese äußeren Einwirkungen nicht mitbekämen. Damit ist die <a href="https://para-wiki.de/geophysikalische-theorie-wasseradern/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Geophysikalische Theorie">geophysikalische Theorie</a> widerlegt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quelle</h5></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 334 ff. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Geophysikalische Theorie (Wasseradern)</title>
		<link>https://para-wiki.de/geophysikalische-theorie-wasseradern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 17:49:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Geophysikalische Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Wasseradern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1623</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Spekulationen, die <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: personengebundener Spuk">Poltergeist</a>aktivitäten auf Untergrundwasser zurückführen, gehen bis mindestens ins 18. Jahrhundert zurück (Dibbesdorf, 1767 &#8211; 1768) und weitere Spekulationen, die sie mit Erdbeben in Verbindung bringen bis zum Adams Fall 1817 &#8211; 1821. Besonderer Verfechter dieser Theorien war G. W. Lambert (Journal oft the SPR zwischen 1955 und 1964); auch E. J. Dingwall und T. H. Hall nahmen sie zumindest ernst (Four Modern Ghosts, London, 1958).</p>
<p style="text-align: justify;">Lamberts Version der Theorie basiert vor allem auf den möglichen Effekten, die Untergrundwasser auslösen könnte. Wenn unterirdische Flüsse, alte Brunnen und ähnliches sich in der Nähe der Fundamente eines Hauses befinden, so Lambert, könnte dieses Haus von spasmischen Erschütterungen heimgesucht werden, die aus Wasserbewegungen heraus entstehen. Die Erschütterungen könnten Objekte im Haus in die Luft befördern, während als weitere Konsequenz durch die unterirdische Kraft Risse im Mauerwerk entstehen könnten, zusammen mit allen möglichen unheimlichen Geräuschen, die das Haus verursacht, während seine Fundamente sich durch die Wasserbewegungen verändern. Genauso könnten Objekte ihren Standort verändern, wenn sich das Haus dann beim Nachlassen oder plötzlichen Wegbleiben der Untergrundaktivitäten wieder setzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dingwall und Hall erweiterten die Theorie etwas, indem sie mutmaßten, dass seismische Aktivitäten in einigen Fällen von Spuk und Poltergeistaktivitäten der Auslöser sein könnten. Dabei könnten diese Erdbeben zu schwach sein, um wirklich registriert werden zu können. Gauld und Cornell fanden etliche Belege, die gegen die geophysikalische Theorie sprechen. Obwohl viele Phänomene Parallelen zu Erdbeben aufweisen (Krachgeräusche, Objektbewegungen, Stehenbleiben von Uhren, Fensterscheibenbruch), sind Poltergeistfälle deutlich fundamentaler. Manchmal übertreiben Betroffene auch, wie Alan Gauld aus eigener Erfahrung anmerkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Lamberts Theorie, dass britische und einige andere Poltergeistfälle insbesondere in Küstengegenden, Seegegenden und Untergrundflüssen auftreten, dürfte laut Gauld und Cornell eher auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass in solchen Gegenden die Population höher ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Erdbeben konnten bisher zeitlich und lokal nicht nachgewiesen werden. Andere Wetterauffälligkeiten, wie heftige Regenfälle oder die Gezeiten, konnten ebenfalls nicht mit Poltergeistfällen in Verbindung gebracht werden. Dennoch merkt Gauld an, dass geringe Bewegungen des Hauses durchaus zu den „natürlichen Gründen“ gerechnet werden müssen, aus denen heraus bestimmte Phänomene entstehen könnten. Gauld und Cornell halten es aber für ausgeschlossen, dass, wie Lambert 1959 behauptete, der Großteil der Poltergeistfälle mit der geophysikalischen Theorie erklärbar sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Da geophysikalische Phänomene in ihrem Auftreten beschränkt sind, würde dies für einen Großteil der durch Zeugen berichteten Phänomenologie bedeuten, dass es sich bei allen anderen Aktivitäten um Einbildung handelt. Dazu gehören „intelligente“ Klopfzeichen und auch bestimmte, den Naturgesetzten widersprechende Objektbewegungen. Poltergeist-Betroffene würden demnach unter einer merkwürdigen, angstauslösenden Beeinträchtigung ihrer Sinne leiden. Wenn sich Aktivitäten um eine Person herum zentrieren, dass müsste diese Person einer Illusion unterlegen sein, dem Aberglauben zusprechen oder unter einem Wahn leiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Normale Häuser könnten außerdem einer beständigen geophysischen Gewalt, die es Objekten im Haus ermöglicht, durch die Gegend zu fliegen, keinesfalls standhalten. Dies beweist das <a href="https://para-wiki.de/das-house-shaking-experiment/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: House-Shaking-Exeriment">„House-Shaking-Experiment“</a>.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quelle</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_12 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 330 ff. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
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			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fragebögen für Spuk-Betroffene</title>
		<link>https://para-wiki.de/frageboegen-fuer-spuk-betroffene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 17:03:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftliche Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[Fragebogen]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Spuk-Betroffene]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1609</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Im Folgenden erfolgt eine Vorstellung von Fragebögen, die durch wissenschaftliche Erforscher von vermutlichen Spuk-Phänomenen bereits vor etlichen Jahrzehnten entwickelt wurden. Diese Fragebögen dienen lediglich als mögliche Vorlage für einen eigenen Fragekatalog. Sie stellen keinen wissenschaftlichen Test dar und haben keinen wissenschaftlichen Anspruch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung der Autorin:<u><br /></u></strong>Der jahrzehntealte Fragenkatalog lässt moderne Notwendigkeiten, wie den Datenschutz, völlig außer Acht. Für Video-/Audioaufnahmen und insbesondere für eine Veröffentlichung derselben müssen sog. „Persönlichkeitsrechte“ abgefragt und schriftlich festgehalten werden. Wenn der Klient einer Veröffentlichung der Daten nicht zustimmt, muss selbstverständlich gewährleistet sein, dass seine Angaben vertraulich behandelt werden und zu keinem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit oder andere Personen gelangen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />Entwickler des Fragebogens:</strong><br />Psychical Research Foundation</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Publiziert:</strong><br />Scott Rogo, On the Track of the Poltergeist, 1986</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Übersetzung:</strong><br />Sonja Nowara</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>An welcher Stelle finden/fanden die Aktivitäten statt?</li>
<li>Wann begannen die Aktivitäten?</li>
<li>Wann ist das letzte Mal etwas vorgefallen?</li>
<li>Wie sind die Häufigkeit und Intensität im Vergleich zu früheren Vorfällen?</li>
<li>Wer lebt alles im Haushalt oder ist öfter zu Besuch? Wie alt sind diese Personen?</li>
<li>Hat irgendeine der Personen, die die Vorfälle beobachtet haben/hat, telepathische Träume gehabt oder ähnliche Erlebnisse in der Vergangenheit erlebt? Falls ja, um wen handelt es sich und was ist vorgefallen?</li>
<li>Waren eine oder mehrere Personen, die die Phänomene beobachtet haben, bereits zuvor interessiert an übersinnlichen Themen? Falls ja, an welchen Themen genau?</li>
<li>Gab es Versuche, die Ereignisse auf natürliche Weise zu erklären? Als Beispiel: Gibt es einen Grund anzunehmen, dass es sich um bewusste Manipulationen einer anderen Person handelt oder es physikalische Erklärungen gibt (wie beispielsweise knarrendes Holz durch Abkühlung o.ä.), oder Nagetiere, die als Verursacher in Frage kommen?</li>
<li>Gibt es Haustiere oder weitere Tiere (Pferde, Kühe etc.) im Haus/um das Haus herum oder in der Nähe? Wenn ja, wie reagieren diese auf die Vorfälle?</li>
<li>Haben irgendwelche Besucher des Hauses oder der Umgebung etwas beobachtet? Falls ja, würden diese ihre Erlebnisse berichten (Namen und Adressen aufnehmen)?</li>
<li>Haben Sie oder jemand anderes als Augenzeuge der Vorfälle bereits eine Erklärung oder Theorie über deren Ursprung?</li>
<li>Finden die Vorfälle innerhalb von 24 Stunden zu bestimmten Zeiten häufiger statt als zu anderen Zeitpunkten? Um welche Zeiten handelt es sich?</li>
<li>Finden die Vorfälle in bestimmten Bereichen des Hauses häufiger statt, z.B. in bestimmten Zimmern? Falls ja, um welche Bereiche/Zimmer handelt es sich?</li>
<li>Finden die Vorfälle in Anwesenheit bestimmter Personen häufiger statt? Falls ja, um welche Personen handelt es sich? Finden auch Vorfälle statt, wenn diese Person(en) nicht anwesend ist/sind?</li>
<li>Sind Vorfälle bekannt, die stattfanden, als sich niemand in der Nähe aufhielt?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">In einigen Poltergeistfällen kommt es zu Übergriffen auf anwesende Personen. Die folgenden Fragen dienen der Abklärung, ob es sich um RSPK (recurrent spontaneous psychokinesis = von einer Person verursacht) handeln könnte:</p>
<ol start="16" style="text-align: justify;">
<li>Beschreiben Sie die Vorfälle.</li>
<li>Wie häufig finden diese Vorfälle statt?</li>
<li>Wenn es zu unerklärlichen Bewegungen von Objekten gekommen ist, gibt es Auffälligkeiten, die Sie während der Bewegung oder vor dem Aufprall beobachtet haben (z.B., dass sich Objekte um eine Ecke bewegten, mit ungewöhnlicher Härte oder eben Schwäche aufprallten, sich heiß anfühlten etc.)?</li>
<li>Kommt es in Verbindung mit sich bewegenden Objekten zu ungewöhnlich lauten Geräuschen? Falls ja, beschreiben Sie diese.</li>
<li>Kommt es außerhalb der Bewegungen von Objekten zu Geräuschen, die nicht damit zusammenhängen? Falls ja, beschreiben Sie diese.</li>
<li>Hat jemand einmal beobachtet, wie ein Objekt anfing sich zu bewegen, obwohl sich niemand in der Nähe befand? Falls ja, beschreiben Sie dies.</li>
<li>Kam es auch zu Vorfällen, obwohl sich niemand im betroffenen Bereich/Zimmer aufhielt? Falls ja, beschreiben Sie diese.</li>
<li>Sind bestimmte Gegenstände öfter betroffen als andere? Falls ja, welche?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Tipps zur Anwendung des Fragebogens</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Augenzeugen sollten beim ersten Mal einzeln und getrennt voneinander befragt werden. Besonders wichtig ist dabei die Abklärung, was das erste Phänomen war, an das sie sich erinnern können. Dann das zweite, und so weiter. So kann eine gute Historie erstellt werden und zeitgleich eine Übereinstimmung der Aussagen überprüft werden.</li>
<li>Stimmen die Aussagen überein? Wenn es zu auffälligen Abweichungen kommt, so könnte dies ein Indiz für möglichen Betrug sein.</li>
<li>Wurden bestimmte Phänomene von mehreren Personen zeitgleich beobachtet? In echten Fällen ist dies in der Regel der Fall. Vergleichen Sie die unabhängig voneinander aufgenommenen Aussagen gründlich. Ein bestimmter Vorfall sollte von allen Augenzeugen auf dieselbe Weise beschrieben werden, was Inhalt und Ereignis angeht (z.B. Geschwindigkeit von sich selbständig bewegenden Objekten, Art der Objekte, Ort, Zeit). Wenn es zu signifikanten Unterschieden kommt, kann das Ereignis nicht als glaubwürdig angesehen werden.</li>
<li>Gleichzeitig sind Aussagen in der Regel nicht vollständig identisch, weil Menschen unterschiedliche Erinnerungsfähigkeiten besitzen. Die Berichte können also in Kleinigkeiten voneinander abweichen. Deshalb ist es auch wichtig, alle getrennt voneinander zu befragen.</li>
<li>Nach abgeschlossener Befragung sollten Sie eine dreispaltige Tabelle anlegen: Datum, Art des Vorfalls und wer sich zum Zeitpunkt des Vorfalls an welcher Stelle im Haus befand.</li>
<li>Fertigen Sie eine Grundrissskizze des Hauses an und markieren Sie die Stellen, an denen sich während eines Vorfalls Personen befanden. Dies sollte für jedes einzelne Ereignis, jeden einzelnen Vorfall so gehandhabt werden. So erhalten Sie einen guten Überblick darüber, wer sich wo zur fraglichen Zeit des Vorfalls befand. Wenn sich z.B. alle Personen zur Zeit des Vorfalls an einem Ort aufhielten, während das Ereignis an einem anderen Ort stattfand, erhöht dies die Chance auf ein echtes Phänomen. Markieren Sie auch die Flugbewegungen der Objekte, die sich bewegt haben.</li>
<li>Wenn Sie den Verdacht haben, dass es sich um Betrug handeln könnte, können Sie versuchen, die Zeugen durch einfaches „Vorsagen“ zu überführen. Dazu könnten Sie erfundene Vorfälle berichten, die dann von den Zeugen als „selbst erlebt“ wiedergegeben werden. Dieses „Vorsagen“ sollte sich auf sehr ungewöhnliche bzw. übertriebene Phänomene beziehen, die so in der Regel nicht stattfinden. Wenn die Phänomene echt sind, werden die Betroffenen nicht auf das Vorsagen eingehen, sondern auf ihrer Darstellung der Ereignisse beharren.</li>
<li>Sehr häufig kommt es dazu, dass sich die Phänomene in Anwesenheit einer fremden Person zunächst sehr zurückhaltend zeigen. Scott D. Rogo hat festgestellt, dass drei hintereinander folgende Tage notwendig sein können, bis es überhaupt zu Phänomenen kommt, die durch den Ermittler beobachtet werden. Dabei ist es unabdingbar, dass man die ganze Zeit sehr aufmerksam ist und immer im Blick hast, wer sich wann und wo im Haus aufhält.</li>
<li>Wenn es zu Phänomenen wie sich selbst öffnenden Türen und Fenstern kommt, macht es Sinn, diese möglichst geschlossen zu halten und im besten Fall sogar zu versiegeln. Scott D. Rogo empfiehlt auch, Mobiles in als besonders aktiv bekannten Bereichen aufzuhängen, die sich bei Aktivität bewegen könnten – Zugluft muss selbstverständlich ausgeschlossen werden.</li>
<li>Es darf niemals vergessen werden, dass die Betroffenen meist große Angst vor den Phänomenen haben. Aufklärung ist ungemein wichtig. Scott D. Rogo ist der Auffassung, dass jeder, der mit Menschen arbeitet, die unerklärliche Phänomene erleben, unbedingt eine psychische Vor- oder Ausbildung haben müssen. Wissen über Krisenbewältigung und Intervention ist unabdingbar.</li>
<li>Es sollte immer im Vorfeld geklärt werden, was sich die Betroffenen vom Ermittler erhoffen. Warum haben sie den Ermittler eingeschaltet? Was versprechen sie sich davon? Was denken die Betroffenen selbst ist die Ursache für die Vorfälle? Erklären Sie ihnen, welche Eigenheiten ein Poltergeist-Phänomen hat und dass Dämonen oder böse Entitäten überhaupt nichts damit zu tun haben.</li>
<li>Auch bei der Feststellung, dass es sich um eine einzelne Fokusperson handelt, die die Phänomene auslösen könnte, ist unbedingt Vorsicht geboten. In vielen Fällen hilft die Aufdeckung des möglichen Hintergrundes für die Phänomene oder sogar das Gespräch darüber, die Phänomene selbst abzuschwächen oder sogar verschwinden zu lassen (das Problem dahinter wird erkannt).</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Der folgende Fragebogen wurde durch William G. Roll in seinem Buch „Der Poltergeist“ publiziert. Er ist mit dem vorhergehenden Fragebogen identisch, weist aber noch weiterführende Fragen auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Publiziert:</strong><br />William G. Roll, Der Poltergeist, 1972 [Anpassungen an die Neue Deutsche Rechtschreibung durch Autorin].</p>
<p style="text-align: justify;">Die Klienten sollen die folgenden Fragen 24 bis 31 nur beantworten, wenn es ungewöhnliche Phänomene gegeben hat, die nicht die Bewegung von Objekten oder andere physikalische Vorfälle betreffen, wie beispielsweise Apparitions (Erscheinungen), Mimickry-Geräusche (Schritte, etc.), Wärme- und/oder Kälteempfindungen oder andere Dinge, die gehört, gesehen, gerochen oder gefühlt wurden und für die die Betroffenen keine Erklärung haben.</p>
<ol start="24" style="text-align: justify;">
<li>Beschreiben Sie die Erlebnisse.</li>
<li>Wie häufig sind die Erlebnisse?</li>
<li>Wer hat zuerst etwas bemerkt und wann?</li>
<li>Hatten auch andere Personen diese Erlebnisse? Wann hatten sie diese?</li>
<li>Wussten diese Personen, dass vor Ihnen andere am selben Ort solche Erlebnisse gehabt hatten?</li>
<li>Gab es Fälle, in denen der Geist, die Schritte usw. von einigen der Anwesenden, aber nicht von anderen wahrgenommen wurden? Wenn ja, beschreiben diese Fälle.</li>
<li>Stimmen die Geister oder die gesehenen Bilder mit früher lebenden Personen oder mit Ereignissen in der Vergangenheit überein? Wenn ja, beschreiben Sie alles, was dafürspricht. Standen diese Personen oder Ereignisse in einer Verbindung zum Haus?</li>
<li>Wussten die Menschen, die das Erlebnis hatten, von der Person, deren Geist sie sahen, bevor sie ihn sahen?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">SPÄTERE UNTERSUCHUNG (Es ist nicht weiter beschrieben, was genau damit gemeint ist):</p>
<ol start="32">
<li style="text-align: justify;">Ist die Familie bzw. die betroffene Gruppe mit einer wissenschaftlichen Untersuchung der Vorfälle durch jemanden, der Beobachtungen an Ort und Stelle vornehmen würde, einverstanden? [Es versteht sich von selbst, dass diese Frage nur gestellt werden darf, wenn ein Kontakt zu einer wissenschaftlichen Person besteht und diese bereit für eine Untersuchung/Telefonat/Einladung der Betroffenen wäre; Anm. d. A.]</li>
<li style="text-align: justify;">Sind die Vorfälle in der Öffentlichkeit bekanntgeworden? Wenn das nicht der Fall ist, können sie einigermaßen sicher sein, dass es nicht dazu kommen wird?</li>
<li style="text-align: justify;">Falls zurzeit alles relativ ruhig ist und geringe Aussichten bestehen, bei einem Besuch etwas zu beobachten, würden Sie uns (mich dann sofort anrufen, wenn die Vorfälle von Neuem einsetzen?</li>
</ol></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">[1] Rogo, Douglas Scott (1986): On the Track of the Poltergeist. Charlottesville: Anomalist Books.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] <span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 165 ff. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
			</div>
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		<title>Augenzeugen von RSPK-Phänomenen</title>
		<link>https://para-wiki.de/augenzeugen-von-rspk-phaenomenen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 19:56:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Augenzeugen]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Spukfall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1578</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Mindestens 35 Polizeibeamte weltweit haben in 13 Fällen seit 1952 behauptet, Poltergeistaktivität aus der Nähe beobachtet zu haben. Neun davon wurden laut eigener Aussage durch einen <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: personengebundener Spuk">Poltergeist</a> angegriffen, aber keiner wurde verletzt und niemand wurde im weiteren Verlauf angeklagt. Ein Polizeibeamter zog sogar seine Dienstwaffe und zielte auf die unsichtbare Gewalt. Diese Informationen stammen aus Michael Clarksons Buch <em>Poltergeists</em>. Er beruft sich auf veröffentlichte Berichte und Interviews, die er selbst durchgeführt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Detective Joseph Tozzi wurde 1958 in Long Island, New York, von einem fast 100 Pfund schweren Bronzepferd hinten an den Beinen getroffen, als er mit dem 13-jährigen Jimmy Herrmann eine Treppe hinablief. Niemand sonst war in der Nähe (Seite 11).</p>
<p style="text-align: justify;">Streifenpolizist William Killin beobachtete am 14. Januar 1967 in einem Lager in Miami, wie Gläser und Souvenirs von allein aus den Regalen fielen (Seite 11). 1970 gab eine ganze Gruppe Polizisten unter Constable Bill Weir an, dass sie gesehen hätten, wie sich Möbelstücke in der Nähe eines 11-jährigen Jungen auf unerklärliche Weise bewegten, darunter ein Stuhl, der den auf ihm sitzenden Constable abwarf. Weir berichtete, dass er heimging und mit seiner Dienstwaffe und einem Glas Schnaps auf dem Nachttisch einschlief (Seite 12).</p>
<p style="text-align: justify;">1974 sah der Officer John Holsworth in Bridgeport, Connecticut, wie sich ein schwerer Kühlschrank langsam vom Boden hob, sich drehte und dann wieder auf den Boden stellte. Ein großer Fernseher schien in der Luft zu schweben, bevor er auf den Boden krachte. Sein Kollege Joe Tomete fügte hinzu, dass er gesehen habe, wie Wandregale erst vibrierten, sich dann lösten und durch die Luft flogen (Seite 12).</p>
<p style="text-align: justify;">1977 bewegte sich in London ein Stuhl von allein drei oder vier Fuß über den Boden, während Polizistin Carolyn Keeps zusah. Ihr Kollege Bryan Hyams beobachtete mit einem weiteren Beamten wie Legosteine durch die Luft segelten und schließlich auf sie zuflogen – sie flohen aus dem Haus (Seite 12, 13).</p>
<p style="text-align: justify;">In Runcorn, England, wurden 1977 drei Polizeibeamte von einem Sideboard geworfen, auf das sie sich gesetzt hatten, nachdem es sich bewegt hatte. Zudem wurden sie Zeuge etlicher anderer unheimlicher Ereignisse, die einen Schaden in Höhe von 35.000 Pfund anrichteten (Seite 13).</p>
<p style="text-align: justify;">In Druten, Niederlande, wurden 1995 zwei Polizisten mit Sand beworfen, während der verdächtigte Junge seine Hände in den Hosentaschen hatte (Seite 13, 14).</p>
<p style="text-align: justify;">Michael Clarkson misst den Beobachtungen solcher Phänomene durch Polizisten eine besondere Bedeutung zu, da diese darauf trainiert sind, außergewöhnlich detaillierte Beobachtungen anzustellen. Sie müssen im Dienst stets mit allen erdenklichen Variablen einer Eskalation rechnen und sind insbesondere darauf geschult, Verdächtige im Auge zu behalten und mögliche Reaktionen im Voraus zu erkennen beziehungsweise zu verhindern. Sie sind rational und darauf trainiert, Tricks zu entdecken. Ganz gewiss hat keiner dieser Polizisten damit gerechnet, unmittelbarer Zeuge paranormaler Aktivitäten zu werden. Und auch Jahre nach den Erlebnissen bestehen diese Zeugen darauf, dass sie die Vorfälle exakt so, wie berichtet, wahrgenommen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Kritiker haben seither die Echtheit vieler dieser Fälle in Zweifel gezogen und teilweise lapidar behauptet, die <a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Fokusperson">Fokusperson</a> hätte getrickst und/oder die Augenzeugen hätten sich die Ereignisse nur eingebildet. Wirklich?</p>
<p style="text-align: justify;"></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">[1] Clarkson, Michael (2006): Poltergeists. Examining Mysteries of the Paranormal. S. 10 ff. Richmond Hill: Firefly Books.</p></div>
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		<title>Zero Point Theory nach William Roll</title>
		<link>https://para-wiki.de/zero-point-theory-nach-william-roll/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 19:31:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Nullpunkt-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Zero Point Theory]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/rotating-beam-theory-psi-feld/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Rotating Beam Theory"></a>Die Zero Point Theory (Nullpunkt-Theorie) ist ein weiterer Ansatz von William Roll, die in ihren Grundstrukturen der <a href="https://para-wiki.de/rotating-beam-theory-psi-feld/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Rotating Beam Theory">Rotating Beam Theory</a> ähnlich ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Demnach produzieren einige Menschen unbewusst eine seltene und mysteriöse Kraft, die die Erdanziehungskraft stört (Nullpunkt-Theorie). Laut Roll kommt es während der tatsächlichen Bewegung oder Levitation von Objekten zu einer kurzen Aufhebung der Schwerkraft. Roll sagte 2005: „Ich denke, etwas stört Masse und Schwerkraft, das es Objekten erlaubt, zu schweben. Wissenschaftler haben ein elektromagnetisches Feld entdeckt, dass das Universum ausfüllt, aber es ist schwer nachweisbar. Es ist bei Experimenten aufgetreten und wird Nullpunkt-Theorie genannt; es interagiert mit Schwerkraft und Masse. In Bezug auf <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: personengebundener Spuk">RSPK</a>-Fälle lautet die Theorie, dass schwache elektromagnetische Signale aus dem Gehirn dieses Feld beeinflussen. Temporär werden Schwerkraft und Masse ausgesetzt“.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Fokusperson">Fokuspersonen</a> könnten eine Auffälligkeit im Gehirn besitzen, die diese temporäre Aussetzung von Schwerkraft und Masse auslöst, vermutet Roll zusammen mit weiteren Vertretern dieser Theorie. Er beruft sich auch hier auf die bereits erwähnten 92 Poltergeistfälle, bei denen vier der Betroffenen an Epilepsie litten. Diese Auffälligkeit wäre sehr prägnant, insbesondere da der weltweite Durchschnitt von Menschen, die an Epilepsie leiden, nur 0,5 Prozent beträgt.</p>
<p style="text-align: justify;">Andrew Green (leider gibt es keine weiteren, zuverlässigen Informationen über A.G.) bestätigte, dass einige Fokuspersonen an einer Epilepsie der vorderen Schläfenlappen leiden würden, einer Gehirnerkrankung, die zu Blackouts führen kann, die von einer Minute bis zu einer halben Stunde dauern können. Während dieser Blackouts könnte eine unbekannte Kraft ausgelöst werden, die Objekte bewegen kann. Green mutmaßt außerdem, dass eine ebenfalls über dem Durchschnitt liegende Anzahl von Fokuspersonen an Schizophrenie leiden könnte, was vielleicht auch zu ungewöhnlichen mentalen Kräften führen könnte. 1956 hatte Green den Fall eines 15-jährigen Mädchens in London untersucht. Sie konnte laute Klopfgeräusche erzeugen – bei ihr war eine Schizophrenie diagnostiziert worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Roll glaubt, dass manche Fokuspersonen eine Art Anfall erleiden, während denen ihr Gehirn plötzlichen elektromagnetischen Entladungen ausgesetzt ist und in dieser Zeit die Schwerkraft und stationäre Objekte beeinflussen kann.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Clarkson, Michael (2006): Poltergeists. Examining Mysteries of the Paranormal. Richmond Hill: Firefly Books.</p></div>
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		<title>Rotating Beam Theory (Psi-Feld)</title>
		<link>https://para-wiki.de/rotating-beam-theory-psi-feld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 19:06:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Psi]]></category>
		<category><![CDATA[Psi-Feld]]></category>
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		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Entwickelt durch W.G. Roll, D.S. Burdick und W.T. Joines in Verbindung mit dem Poltergeistfall in Miami, erstmals vorgestellt im <em>Journal of the American SPR, vol. 67, 1973. </em>In dem Bericht (<em>Radial and tangential forces in the Miami poltergeist</em>) werden die Charakteristiken von 63 der in Miami 1966-67 stattgefundenen Objektbewegungen analysiert. Es zeigte sich der sog. „attenuation effect“: Die Häufigkeit an Objektbewegungen nimmt ab, je weiter diese von der <a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Fokusperson">Fokusperson</a> entfernt sind. In Bezug auf Länge und Richtung von Bewegungen wurde festgestellt: Objektbewegungen, die sich in der Nähe der Fokusperson ereignen tendieren dazu kurz, radial nach innen und außen, im Uhrzeigersinn, nach außen und zur Rechten der Fokusperson aufzutreten. Objektbewegungen in größerer Entfernung zur Fokusperson waren überwiegend lang, über Kreuz, gegen den Uhrzeigersinn, innen und zur Linken der Fokusperson.</p>
<p style="text-align: justify;">Roll und Kollegen gehen davon aus, dass es eine <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: personengebundener Spuk">RSPK</a>-Energie gibt: Objekte, die sich innerhalb dieser rotierenden, extrahierenden und expandierenden Quelle befinden, asynchron von zwei verschiedenen Stellen innerhalb des Körpers der Fokusperson (vermutlich der zwei Gehirnhälften), bewegen sich auf die oben beschriebene Weise. In Miami waren die Bewegungen hinter der Fokusperson überwiegend gegen den Uhrzeigersinn, während sie in den Fällen Seaford (1958), Newark (1961) und Indianapolis (1962) eher vor der Fokusperson und im Uhrzeigersinn stattfanden. Die rotierende RSPK-Energie bewegt sich im Kopf der Fokusperson von links nach rechts. Objekte vor der Fokusperson würden sich entsprechend im Uhrzeigersinn bewegen, Objekte hinter der Fokusperson entgegen dem Uhrzeigersinn.</p>
<p style="text-align: justify;">1968 fand Roll seine Theorie im Poltergeistfall Olive Hill bestätigt. Roll und J.P. Stumpp beobachteten 15 Objektbewegungen, die sich der Theorie entsprechend verhielten. Allerdings waren die Bewegungen über eine längere Distanz im Uhrzeigersinn und die kürzeren nicht, was einen Gegensatz zu Miami darstellt. Außerdem gab es 16 von ihnen nicht direkt beobachtete Objektbewegungen, die nicht zur Hypothese passten.</p>
<p style="text-align: justify;">Im weiteren Verlauf (1977) versuchte Roll, seine Rotating Beam Theory mit bekannten Fakten des zentralen Nervensystems zu verlinken. Er stellte fest, dass in 92 personenzentrierten Poltergeistfällen, die er untersucht hatte, vier eine Fokusperson mit diagnostizierter Epilepsie aufwiesen. In vielen anderen Fällen zeigte die Fokusperson Symptome wie beispielsweise Halluzinationen und Dissoziationen, die oft mit Epilepsie in Verbindung gebracht werden. Die Kontraktionen des zentralen Nervensystems, die charakteristisch für eine Epilepsie sind, beinhalten eine neurale Entladung, die an einem bestimmten Punkt im zentralen Nervensystem beginnt und sehr schnell andere Bereiche mitnimmt. Demnach könnten auch RSPK-Energien, wenn sie mit dem zentralen Nervensystem zusammenhängen, schnell von zwei verschiedenen Stellen her ausstrahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon Alan Gauld und A.D. Cornell hielten es in <em>Poltergeists</em> (1979) für sehr unwahrscheinlich, dass Rolls Theorie tatsächlich bestätigt werden könnte. Als Gegenbeispiel wenden sie ein, dass beispielsweise Grunewald bei 61 Objektbewegungen, die in der Gegenwart von Eleonora Zugun auftraten, 31 sich direkt gegen Eleonora richteten. Viele der Objekte trafen sie, ein paar prallten vorher zu Boden, ein oder zwei trafen nicht und flogen dicht an ihr vorbei. Vier Bewegungen betrafen Objekte in Eleonoras Nähe, die von ihr weg flogen und den Koch Mihai trafen; nur zwei waren „tangential“ in Rolls Sinne. Bei rund 24 Vorfällen passte entweder die Objektbewegung nicht, z.B. fielen Objekte einfach aus der Luft oder ihre Verbindung zu Eleonora war nicht klar. Es ist ziemlich eindeutig, dass das Verhalten der Objektbewegungen ein ganz anderes ist als das in Rolls Miami-Beispiel. Ein anderes Beispiel stammt von A. von Schrenck-Notzing, der in seinem Werk <em>Gesammelte Aufsätze zur Parapsychologie </em>(Stuttgart 1929) auf Seite 318 eine Skizze zeigt, die die Flugbahnen von drei von fünf Objekten darstellt, die sich bewegten, während die Fokusperson, Therese Winklhofer, unter Beobachtung mit ihrem Rücken zu einem Buchregal steht. Erst flogen Spieße um das ganze Zimmer herum, dann kam eine Tasse aus einem Ofenregal heraus, dass sich ca. 3,5 Meter von Therese entfernt zu ihrer Rechten befand und bewegte sich in einer leicht gebogenen Linie um dann einen 2,6 Meter entfernt stehenden Polizeibeamten zu treffen, der 1,5 Meter von Therese entfernt zu ihrer Rechten stand. Dann fiel plötzlich ein Messer vom Bücherregal dem Polizisten auf die Mütze. Darauf flog ein Zuckerbecher, der sich links von Therese auf einem Tisch am anderen Ende des Raumes befand, durch die Länge des Zimmers zum Ofen auf der anderen Seite, der in einem Meter Abstand zu Therese stand. Insgesamt betrug die Entfernung, die der Zuckerbecher zurücklegte, 6,95 Meter. Schließlich flog ein Schlüssel, der auf dem Bücherregal lag, weniger als einen Meter von Thereses rechter Körperhälfte entfernt und leicht hinter ihr, an ihrer rechten Seite vorbei, vollführte einen Winkel von 45 Grad und flog zur linken Ecke des Zimmers, über eine Distanz von 4,10 Metern. Insgesamt erscheinen die Objektbewegungen nicht kompatibel mit Rolls Theorie einer Energiequelle, die auf Thereses linker oder rechter Seite rotiert.<a href="#inhaltsverzeichnis"></a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">[1] Gauld, Alan; Cornell, A. D. (2018): Poltergeists. S. 325 ff. Mumbai: White Crow Books.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_69  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] <span style="color: #050505;">Roll, William G. (1976): Der Poltergeist. S. 165 ff. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</span></p></div>
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		<title>Rosenheim-Spuk</title>
		<link>https://para-wiki.de/rosenheim-spuk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2024 18:29:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ortsgebundener Spuk]]></category>
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		<category><![CDATA[Spukfall]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_30">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:<br /></strong><a href="#einleitendezusammenfassung"><span data-contrast="auto">1. Einleitende Zusammenfassung</span></a><br /><a href="#beteiligtepersonen"><span data-contrast="auto">2. Beteiligte Personen und Augenzeugen</span></a><span data-ccp-props="{}"><br /><a href="#spuksymtomatik">3. </a></span><span data-contrast="auto"><a href="#spuksymptomatik">Spuksymptomatik</a><br /><a href="#verlauf">4. Verlauf</a><br /></span><span data-contrast="auto"><a href="#authentizitaet">5. </a></span><span data-contrast="auto"><a href="#authentizitaet">Authentizität und Kritikpunkte</a><br /></span><a href="#quellen">6. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="einleitendezusammenfassung" class="et_pb_row et_pb_row_31">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitende Zusammenfassung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_17 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_73  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Ab Sommer 1967 kam es in einer Anwaltskanzlei in Rosenheim zu mehreren merkwürdigen Vorfällen. Unter anderem wurden selbständige Anrufe der Telefonanlage, schwingende Bilder und explodierende Glühbirnen von zahlreichen Augenzeugen berichtet. Unter Hans Bender konzentrierten sich die Ermittlungen recht schnell auf eine junge Büroangestellte. Mit deren Weggang aus der Kanzlei trat im Januar 1968 wieder Ruhe ein. Die zahlreichen detaillierten technischen und physikalischen Untersuchungen sowie die zahlreichen Augenzeugen, darunter Physiker, Ärzte und Kriminalbeamte, machen den Fall bis heute zu einem der am besten dokumentierten und publizierten Fälle einer Poltergeist-Erscheinung. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="beteiligtepersonen" class="et_pb_row et_pb_row_32">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. <span data-contrast="auto">Beteiligte Personen und Augenzeugen</span><span data-ccp-props="{}"> </span></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_18 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_75  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Rechtsanwalt Sigmund Adam</span><span data-ccp-props="{}"><br />&#8211; Bürovorsteher Herr Engelhard<br />&#8211; Büroangestellte Annemarie Sch.<br />&#8211; Büroangestellte Gustel H.<br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Paul Brunner, Direktionsassistent Prüfungsamt der Stadtwerke Rosenheim</span><span data-ccp-props="{}"><br />&#8211; Revisor A. Mayer<br />&#8211; Herr Zacher<br />&#8211; Erich Schartel<br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Elektromeister Friedinger</span><span data-ccp-props="{}"><br />&#8211; Praktikant Meng<br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Monteur Bauer, Elektrohaus Stein</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Dr. F. Karger, Institut für Plasmaphysik</span><span data-ccp-props="{}"><br />&#8211; Dipl.-Physiker G. Zicha<br />&#8211; Physikprofessor P. Büchel SJ<br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Steuerberater Dr. Schmidt</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">&#8211; Hans Bender, IGPP</span><span data-ccp-props="{}"><br />&#8211; Zwei nicht namentlich genannte Mitarbeiter von Hans Bender<br /></span></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="spuksymptomatik" class="et_pb_row et_pb_row_33">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_34  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_76  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. <span data-contrast="auto">Spuksymptomatik</span><span data-ccp-props="{}"> </span></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_19 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_77  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Leuchtstoffröhren an 2 ½ m hoher Decke gingen an und aus und sind um 90° aus ihren Halterungen gedreht (Feststellung durch einen Elektriker)</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Heftige Knallerscheinungen</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Sicherungsautomaten lösten von selbst aus</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Mehrfaches Auslaufen der Entwicklungsflüssigkeit des Fotokopiergerätes</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Massive Telefonstörungen: alle vier Apparate der Telefonanlage läuteten gleichzeitig, Gesprächsabbrüche, ungewöhnliche hohe Rechnungen durch kontinuierliches Anrufen der Zeitansage</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Stromschreiber verzeichneten mehrfach ungewöhnlich hohe Ausschläge (bis ca. 50 A)</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Glühbirnen explodierten</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Beleuchtungskörper schwangen heftig</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Bilder drehten sich an der Wand um bis zu 360°</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Schubladen öffneten sich</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Ein 3 ½ Zentner schwerer Aktenschrank rückte ca. 30 cm von der Wand ab</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335551671&quot;:16,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="16" data-aria-level="1" style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Somatische Symptome bei den beiden Büroangestellten </span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="verlauf" class="et_pb_row et_pb_row_34">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_35  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Verlauf</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_20 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_79  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Als Rechtsanwalt Sigmund Adam an jenem Sommermorgen im Jahr 1967 den Hörer des klingelnden Telefons abhob, war die Leitung tot. Zunächst dachte er nicht viel darüber nach. Doch am selben Tag wurde ein Gespräch, das er führte, plötzlich unterbrochen. Eine gewisse Dynamik nahm Fahrt auf: Alle vier Telefone der Siemens-Anlage klingelten gleichzeitig, wieder und wieder wurden Gespräche unterbrochen. Am Ende des Monats dann eine zusätzliche böse Überraschung: Die Telefonrechnung war unfassbar hoch; offenbar wurde die Zeitansage 0119 beständig aus der Kanzlei angerufen. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Weil die ständigen Unterbrechungen und Vorfälle ein Arbeiten schließlich unmöglich machten, wandte sich Adam hilfesuchend an die Post. Diese tauschte durch Techniker im Oktober alle Apparate aus und installierte einen Gebührenzähler. Die mit der Revision beauftragten Techniker gaben übereinstimmend an, dass die aufgetretenen Störungen nicht erklärbar seien. Gleich am ersten Tag verzeichnete der ein Gespräch, dass laut den Beteiligten nie stattgefunden hatte. Und am Tag darauf wurde die Zeitansage innerhalb von einer Viertelstunde 42-mal angerufen. An darauffolgenden Tagen wurde die 0119 sogar 40 bis 50-mal hintereinander angerufen. Der Steuerberater Dr. Schmidt war am 19. Oktober von 17.35 Uhr bis 17.55 Uhr in der Kanzlei und versichert, dass zu diesem Zeitpunkt niemand telefoniert hatte. Die automatische Gesprächskontrolle registrierte hingegen in genau diesem Zeitraum rund 20 Anrufe bei der Zeitansage. Nun reichte es dem Rechtsanwalt. Er erstattet Anzeige gegen Unbekannt.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Nachdem die Telefonanlagenrevision erfolglos endete, vermutete Rechtsanwalt Adam nun, dass Störungen im Stromversorgungsnetz der Stadtwerke Rosenheim die Ursache für die Ereignisse sein müssten. Zu den geheimnisvollen Telefonstörungen gesellten sich weitere merkwürdige Phänomene: Mit einem lauten Knall erloschen die Leuchtstoffröhren an der über zwei Meter hohen Decke. Handwerker stellten fest, dass die Röhren um 90° in ihren Halterungen verdreht waren, sodass die Kontakte unterbrochen worden sind. Es wurden neue Leuchtstoffröhren installiert, die sich kurz darauf vor den Augen aller Anwesenden erneut in ihren Halterungen drehten. Glühbirnen explodierten. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Paul Brunner, Direktionsassistent im Prüfamt der Stadtwerke, nahm am 16. November 1967 seine Arbeit auf. Verplombte Spannungs- und Stromschreiber wurden installiert und zeichneten am 21. November drei Vollausschläge auf. Eine Glühbirne war im Vorzimmer explodiert. Am selben Tag wurden weitere sechs Ausschläge verzeichnet, jedoch ohne, dass etwas passierte. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Am 30. November tritt ein neues Phänomen auf: Die Lampen in den Büroräumen fingen an, hin und her zu schwingen. Die Revisoren der Stadtwerke sahen auch das. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Am 1. Dezember 1967 traf <a href="https://www.igpp.de/allg/bender.htm" target="_blank" rel="noopener" title="IGPP: Hans Bender">Hans Bender</a>, Gründer des <a href="https://para-wiki.de/einrichtungen/institut-fuer-grenzgebiete-der-psychologie-und-psychohygiene-e-v-igpp-in-freiburg-im-breisgau/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: IGPP">Instituts für Psychologie und Psychohygiene (IGPP)</a> in Freiburg, mit zwei Mitarbeitern in Rosenheim ein. Zuvor hatten diverse Fernsehsendungen und Zeitungen von dem Fall berichtet. Sehr schnell stand fest, dass die ungewöhnlichen Ereignisse nur dann auftraten, wenn die 19-jährige Büroangestellte Annemarie Sch. das Büro betrat oder anwesend war. Auch die Messdiagramme der Spannungs- und Stromschreiber zeigten nur dann Ausschläge, wenn im Büro gearbeitet wurde. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Hans Bender trat mit dem Institut für Plasmaphysik in München-Garching in Kontakt. Dr. F. Karger und Diplom-Physiker G. Zicha führten vom 6. bis 8. Dezember 1967 oszillographische Messungen durch. Es existierte ein ausführlicher Bericht über diese Untersuchungen <a href="#1">[1]</a></span><span data-contrast="auto">. Sie überprüfen Netzspannungsänderungen, Kondensatorentladungen, elektrostatische Aufladung und äußeres statisches Magnetfeld, Infra- und Ultraschall, Erschütterungen, Wackelkontakte in der Verstärkerelektronik, Fremdmechanismen und mögliche manuelle Betätigung. Ihr Fazit lautet wie folgt: „Wir mussten demnach feststellen, dass an dem Schreiber Ausschläge auftraten, obwohl wir systematisch alle uns denkbaren physikalischen Ursachen dafür eliminiert bzw. kontrolliert und die ordnungsgemäße Funktion der verwendeten Geräte eingehend überprüft hatten</span><span data-contrast="auto">“ <a href="#2">[2]</a>.<br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Hans Bender gelangen Aufnahmen des Lampenschwingens und der Knallerscheinungen. Auch das Rotieren eines Bildes um 320° konnte durch Adam jun. mit einem Videorekorder aufgezeichnet werden. Zahlreiche Augenzeugen sind bei den Bewegungen der Bilder zugegen, darunter Paul Brunner und der Revisor A. Mayr sowie Elektromeister Friedinger und Praktikant Meng von der Revisionsabteilung der Stadtwerke. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Erich Schartel aus der Revisionsabteilung der Rosenheimer Stadtwerke, hatte noch 2017 in einem Interview angegeben, dass sich sein „Weltbild“ durch die Vorgänge in der Kanzlei verändert habe <a href="#3">[3]</a></span><span data-contrast="auto">. Er erinnert sich an eine weitere selbst gemachte Beobachtung: „Die Tinten-Nadeln in den Strom- und Spannungsmessgeräten waren so hauchdünn, dass sie eigentlich keinerlei Druck auf das Papier ausüben konnten. Doch bei den Aufzeichnungen in der Kanzlei zerrissen sie das Papier mühelos</span><span data-contrast="auto">“ <a href="#4">[4]</a>.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Schließlich wurde Annemarie Sch. vom 5. bis 17. Januar beurlaubt; sie drängte jedoch darauf, dennoch zu kommen. Ihr tat ihr Chef leid, der sich in der Öffentlichkeit zunehmend gegen Diffamierungen in der Presse und in bestimmten Kreisen der Stadt Rosenheim wehren musste. In diesen 14 Tagen kam es zu einem endgültigen Höhepunkt der Phänomene: Vor den Augen des Physikprofessors P. Büchel SJ öffneten sich Schubladen selbständig, fallen Bilder und Kalender von den Wänden und ein 3 ½ Zentner schwerer Aktenschrank wurde ca. 30 cm von der Wand abgerückt.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Annemarie Sch. litt ab diesem Zeitpunkt außerdem an somatischen Problemen. Sie und die ihr gegenübersitzende Gustel H. klagten über starken Ohrendruck und eine Hautrötung (Hyperämie); zudem zeigte Annemarie vorübergehende „hysterische Kontrakturen der Arme und Beine“ <a href="#5">[5]</a></span><span data-contrast="auto">. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Annemarie wurde nach Freiburg ins IGPP gebracht und dort einer Reihe von Tests unterzogen sowie psychodiagnostisch untersucht. Laut Hans Benders Bericht waren mit ihr durchgeführte Telepathie-Experimente „erfolgreich“, psychokinetische Versuche hingegen blieben ohne Erfolg <a href="#6">[6]</a></span><span data-contrast="auto">. Genauere Daten werden in der Quelle nicht genannt. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Mit dem Weggang von Annemarie Sch. endeten die Phänomene im Januar 1968 in der Anwaltskanzlei <a href="#7">[7]</a>. Laut Hans Bender traten noch kurzfristig „psychokinetische Phänomene in der Wohnung ihrer Familie und wahrscheinlich auch in einer anderen Anwaltskanzlei auf, in der sie ihre Lehrzeit beenden wollte“ <a href="#8">[8]</a></span><span data-contrast="auto">.</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Annemarie Sch. beteuerte noch vor einigen Jahren in einem Fernsehinterview, dass sie sich die damaligen Ereignisse nicht erklären könne: „Ich bin ein ganz normaler Mensch. Ich habe keine Kräfte. Es muss irgendwas anderes gewesen sein“ <a href="#9">[9]</a>.</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Authentizität und Kritikpunkte</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_21 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_81  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Insgesamt wurden rund 40 Personen Zeugen der Ereignisse in der Kanzlei, darunter Techniker, Physiker, Psychologen, Polizisten und Angestellte <a href="#10">[10]</a></span><span data-contrast="auto">. Der hier herangezogene Wikipedia-Artikel ist den Geschehnissen gegenüber kritisch eingestellt und gibt an, dass “die Vorgehensweise des federführenden Parapsychologen […] stark kritisiert [wurde]” und der Fall “nach Ansicht von Skeptikern” als “Schwindel” aufgedeckt worden sei <a href="#11">[11]</a></span><span data-contrast="auto">. Dabei wurden explizit der ”metaphysische Erklärungsansatz” und die ”Vorgehensweise Benders” als ”unwissenschaftlich” kritisiert – Bender würde ”unterschlagen”, dass ”sich in einem [!] Fall die Manipulation durch Annemarie Sch. nachweisen ließ”. Bender habe zudem nie einen ausführlichen Bericht veröffentlicht. Außerdem habe der Zauberkünstler Albin Neumann mit zwei Gehilfen in der Anwaltskanzlei mehrere Indizien gefunden, die auf eine Inszenierung deuteten, zum Beispiel Nylonfäden an verschiedenen Gegenständen und einen Gummiknüppel hinter einem Schrank, mit dem die Schläge gegen die Wand erzeugt worden seien. Die Elektrophänomene wurden auf ein im selben Haus befindliches Röntgengerät und/oder auf absichtlich herbeigeführte Kurzschlüsse zurückgeführt. Dabei stellt sich mir [der Autorin, Sonja] vor allem bezüglich des ersten Teils des Satzes spontan die Frage, ob dann nicht mindestens in mehreren Häusern, in denen ein Röntgengerät installiert ist, dieselben oder ähnliche Elektrophänomene hätten auftreten müssen. Außerdem hätten sich die Phänomene dann ja auch nach dem Weggang von Annemarie Sch. fortsetzen bzw. auch ohne ihre Anwesenheit stattfinden müssen. </span><span data-ccp-props="{}"> </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Wenden wir uns nun dem von Hans Bender sehr wohl veröffentlichen und ausführlichen “Vorbericht” in der IGPP-eigenen </span><i><span data-contrast="auto">Zeitschrift für Psychologie und Grenzgebiete der Psychologie</span></i><span data-contrast="auto"> in der Ausgabe Band 11 von 1968 zu:</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Bender konnte schnell bestätigen, was die vor ihm vor Ort gewesenen Techniker angegeben hatten: Die Phänomene traten nur während der Bürozeiten auf und “mit besonderer Stärke, wenn die im Büro beschäftigten jungen Mädchen, die 19-jährige Anneliese Sch. Und die 17-jährige Gustel H. die Kanzlei betraten <a href="#12">[12]</a></span><span data-contrast="auto">, wobei sich der Fokus bald schon auf Annemarie Sch. richtete. Bender gibt an, dass “nach gründlicher Untersuchung, an der sich auch die Kriminalpolizei beteiligte (Rechtsanwalt Adam hatte Klage gegen Unbekannt erhoben)“, Betrug ausgeschlossen erschien. “Auch hysterische Manipulationen konnten nach der Analyse zahlreicher Zeugenaussagen nicht in Betracht kommen <a href="#13">[13]</a>“</span><span data-contrast="auto">. Für Bender lagen also genug Gründe vor, den Aspekt miteinzubeziehen, dass eine von Annemarie Sch. abhängige Psychokinese eine dritte Hypothese sein könnte. Bender arbeitete zum Ausschluss möglicher physikalischer Ursachen mit Dr. Karger und Dipl. Phys. Zicha vom Institut für Plasmaphysik in München zusammen, in deren Bericht es heißt: ”Wir mußten demnach feststellen, daß an dem Schreiber Ausschläge auftraten, obwohl wir systematisch alle uns denkbaren physikalischen Ursachen dafür eliminiert bzw. kontrolliert und die ordnungsgemäße Funktion der verwendeten Geräte eingehend überprüft hatten” <a href="#14">[14]</a></span><span data-contrast="auto">. Die Physiker zogen den Schluss, dass ”eine Beschreibung der Phänomene mit vorhandenen Prinzipien der Physik nicht möglich ist” <a href="#15">[15]</a></span><span data-contrast="auto">. Neben den auf Tonband aufgenommenen zahlreichen Zeugenaussagen standen außerdem die Ermittlungsakten der Kriminalpolizei zur Verfügung. Mit einer AMPEX-Videokamera konnte das Lampenschwingen aufgezeichnet und Knallerscheinungen registriert werden. Es gelang jedoch nicht, wie zuvor den Fernsehkameras, die teilweise um 360° rotierenden Bilder an der Wand aufzunehmen. Später änderte sich das und der Rechtsanwalt konnte im Beisein des Technikers der E-Werk-Untersuchung doch noch ein um 320° rotierendes Bild aufzeichnen. Bender verweist auf den Zeugenbericht von Paul Brunner, der bei einem kurzen Gespräch mit Anneliese Sch. war, als Rechtsanwalt Adam das Büro betrat und sich sehr rasch ein Bild um 320° drehte, sodass sich der Aufhängedraht am Haken verwickelte. Der Vorgang spielte sich in einer Entfernung von nur ca. 1 Meter vom Beobachter ab, was Bender als Ausschluss einer manuellen Manipulationsmöglichkeit sieht.  Auch zersprangen gerade erst ausgewechselte Glühbirnen unter den Augen der Revisoren.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Schon damals musste sich Rechtsanwalt Adam gegen aufkommende Diffamierungen in der Presse wehren, die, mit bestimmten Kreisen der Stadt Rosenheim, behauptete, dass den Vorgängen trickhafte Manipulationen durch Adams Söhne zugrunde lägen. Diese Diffamierung durch Außenstehende betrifft auch nahezu alle anderen Poltergeist-Fälle. Sehr oft führte das dazu, dass die Betroffenen die Heimat verlassen oder sogar ihre Identität ändern mussten <a href="#16">[16]</a></span><span data-contrast="auto">. Auch Annemarie Sch. lebt nicht mehr in Rosenheim.<br /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Im Anschluss an Benders Bericht folgt in der </span><i><span data-contrast="auto">Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete für Psychologie</span></i><span data-contrast="auto"> ein detaillierter Report der physikalischen Untersuchung des Spukfalls durch F. Karger und G. Zicha. Hier wird ebenfalls Stellung genommen zu den aufgekommenen Betrugsvorwürfen:</span><i><span data-contrast="auto"> “Nachdem die anomalen Ausschläge nicht ihre Erklärung in Störungen des Stromnetzes fanden, wurde der Verdacht auf betrügerische Manipulation laut. Eigenartig erschien uns vor allem die Tatsache, dass nur selten ein Schreiberausschlag im Vollzug gesehen wurde, meistens nur die schon geschriebene Kurve einige Sekunden danach (in den Fällen in denen Ausschläge im Vollzug gesehen wurden, liefen sie mit einer Impulsdauer von ca. 1 Sekunde ab). Wir befanden uns jedoch bei den meisten Ausschlägen in unmittelbarer Nähe des Schreibers (½ m), während sich die übrigen Personen mehrere Meter von dem Schreiber entfernt aufhielten. Einerseits achteten wir darauf, daß kein Trick durch psychologische Ablenkung des Beobachters möglich war, zum anderen wurde durch eine mechanische Sperre verhindert, daß der Schreiber durch dünne Fäden o.ä. von außen beeinflußt werden konnte. Da der Schreiber außerdem noch mit einem Sichtglas abgedeckt ist, war bei den anomalen Ausschlägen bei denen wir anwesend waren, mit Sicherheit eine (z.B. getrickte) mechanische Manipulation ausgeschlossen</span></i><i><span data-contrast="auto">”</span></i> <a href="#17">[17]</a>. <span data-contrast="auto">Die Physiker sahen sich dem Problem gegenüber, dass die ”seltsamen Kräfte” zwar mit den vorhandenen Mitteln der experimentellen Physik festgestellt worden waren, sich jedoch mit den vorhandenen Mitteln der theoretischen Physik nicht erklären ließen <a href="#18">[18]</a></span><span data-contrast="auto">. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Das Ergebnis der physikalischen Untersuchung lautete demnach:</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span><span data-contrast="auto">1. Eine Beschreibung der Phänomene mit vorhandenen Prinzipien der Physik erscheint nicht möglich.</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span><span data-contrast="auto">2. Die Phänomene zeigen sich als Ausdruck nicht periodischer, kurzzeitig wirkender Kräfte.</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span><span data-contrast="auto">3. Die Phänomene (einschließlich der Telefonstörungen) scheinen nicht unter Zuhilfenahme elektrodynamischer Effekte, sondern “mechanisch” hervorgerufen zu werden.</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span><span data-contrast="auto">4. Es finden nicht nur einfache, explosionsartig verlaufende Ereignisse, sondern auch kompliziert geführte Bewegungen statt (Schreiberkurven, Bildbewegungen).</span><span data-ccp-props="{}"><br /></span><span data-contrast="auto">5. Die Ausführung dieser Bewegungen scheint von intelligent gesteuerten Kräften herzurühren (z.B. Telefonstörungen), die die Tendenz zu haben scheinen, sich der Untersuchung zu entziehen</span><span data-contrast="auto">.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Auch wenn nach heutigen Maßstäben ein zumindest teilweiser Betrug nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, ist es doch zugleich sehr unwahrscheinlich, dass eine so hohe Anzahl an Zeugen bis heute an ihrer Aussage festhält. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_22 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_83  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Karger, F.; Zicha, G. (1968): Physikalische Untersuchung des Spukfalls in Rosenheim 1967. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie. 11, 1968. Online verfügbar unter: <a href="https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366">https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_84  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Ebd.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_85  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] OVBonline (2017): Habe noch immer keine Erklärung. Online verfügbar unter: <a href="https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-stadt/habe-noch-immer-keine-erklaerung-9374064.html">https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-stadt/habe-noch-immer-keine-erklaerung-9374064.html</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_86  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] Ebd.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_87  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] Karger, F.; Zicha, G. (1968): Physikalische Untersuchung des Spukfalls in Rosenheim 1967. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie. 11, 1968. Online verfügbar unter: <a href="https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366">https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_88  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] Ebd.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_89  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] Ebd.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_90  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] Ebd.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_91  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] OVBonline (2017): Habe noch immer keine Erklärung. Online verfügbar unter: <a href="https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-stadt/habe-noch-immer-keine-erklaerung-9374064.html">https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-stadt/habe-noch-immer-keine-erklaerung-9374064.html</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_92  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[10] Wikipedia (2024): Spuk von Rosenheim. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spuk_von_Rosenheim">https://de.wikipedia.org/wiki/Spuk_von_Rosenheim</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="11" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_93  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[11] Ebd.</p></div>
			</div><div id="12" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_94  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[12] Karger, F.; Zicha, G. (1968): Physikalische Untersuchung des Spukfalls in Rosenheim 1967. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie. 11, 1968. Online verfügbar unter: <a href="https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366">https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="13" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_95  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[13] Ebd.</p></div>
			</div><div id="14" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_96  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[14] Ebd.</p></div>
			</div><div id="15" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_97  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[15] Ebd.</p></div>
			</div><div id="16" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_98  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[16] vgl. Ostrzycka, Anna; Rymuszko, Marek (2023): The Elusive Force. A Remarkable Case of Poltergeist Activity and Psychokinetic Power. Charlottesville: Anomalist Books.</p></div>
			</div><div id="17" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_99  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[17] Karger, F.; Zicha, G. (1968): Physikalische Untersuchung des Spukfalls in Rosenheim 1967. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie. 11, 1968. Online verfügbar unter: <a href="https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366">https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1968-11/0118?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366</a>. Zuletzt geprüft am 17.04.2024.</p></div>
			</div><div id="18" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_100  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[18] Ebd.</p></div>
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