<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>unterhaltungsorientierte Technik</title>
	<atom:link href="https://para-wiki.de/category/technik/unterhaltungsorientierte-technik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://para-wiki.de</link>
	<description>Die paranormale Enzyklopädie</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Jan 2026 10:10:05 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/05/cropped-Logo_kompakt-32x32.png</url>
	<title>unterhaltungsorientierte Technik</title>
	<link>https://para-wiki.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>ReVp</title>
		<link>https://para-wiki.de/revp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 19:49:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Technik]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Technik]]></category>
		<category><![CDATA[EVP]]></category>
		<category><![CDATA[Paranologies]]></category>
		<category><![CDATA[ReVP]]></category>
		<category><![CDATA[Tonbandstimmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1841</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_0">
				<div class="et_pb_with_border et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#grundlegendes">1. Grundegendes</a><br /><a href="#paranologies">2. Paranologies</a><br /><a href="#geraeteimdetail">3. Die Geräte im Detail</a><br /><a href="#versionen">4. Unterschiedliche Versionen</a><br /><a href="#verbautetechnik">5. Verbaute Technik</a><br /><a href="#kritik">6. Kritik</a><br /><a href="#weitereinformationen">7. Weitere Informationen</a><br /><a href="#quellen">8. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="grundlegendes" class="et_pb_row et_pb_row_1">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Grundlegendes</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das ReVp (REVP oder RE-VP) wird „REE-VEE-P“ (engl.) ausgesprochen und bedeutet Replay <a href="https://para-wiki.de/phaenomen/evp-eletronic-voice-phenomena/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: EVP">EVP (Electronic Voice Phenomenon)</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim ReVp handelt es sich um ein mobiles, handliches (Handheld) wie auch einfach zu bedienendes Gerät, durch welches man direkt aufgezeichnete Tonaufnahmen wiedergeben kann. Die kurzen Tonaufnahmen sollen unmittelbar danach stark verstärkt wiedergegeben werden. Der US-amerikanische Hersteller Paranologies betont ausdrücklich, dass es sich nicht um ein digitales Aufnahmegerät im Sinne eines Diktiergeräts handelt, sondern dieses speziell für eine Live Vor-Ort Kommunikation ausgelegt ist <a href="#12">[12]</a> – übersetzte Aussage: „Es ist, als hätte man ein Walkie-Talkie zur anderen Seite“. Beim ReVp möchte man so die sehr leisen Tonbandstimmen hörbarmachen, um durch eine direkte Wiedergabe der Aufnahme eine Jenseitskommunikation aufzubauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste offizielle Version wird dem Jahr 2017 zugeordnet. Bereits im September 2016 finden sich offizielle Vorstellvideos auf der YouTube-Seite von Paranologies. Drei Monate zuvor (Juni 2016) stellte man ein erstes Prototypen-Video ein, in dem lediglich die Funktion demonstriert wird und teilweise einige Bauteile zu sehen sind. Im Jahr 2021 wurde eine Micro-Variante veröffentlicht, die ca. 1/3 kleiner ist. Zu den Maßen findet man auf der Herstellerseite keine Angaben, schätzungsweise sollte aber die Micro-Variante eine Größe von 8,5 x 12 x 5,5 cm (ohne Batteriefach, ohne Drehrad) haben, und die größere, erste Variante eine von etwa 9 x 16 x 6 cm (ohne Batteriefach, ohne Drehräder). Preislich liegt die große Variante bei 199 Dollar (ca. 191 €) und die Micro-Variante bei 99 Dollar (ca. 95 €). Beide Geräte werden mit AA (Mignon)-Batterien betrieben. Das größere ReVp benötigt 8 Stück, wohingegen die Micro-Variante mit 4 Batterien auskommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die grundlegende Idee hinter dem ReVp ist, dass es einen verbauten Speicherchip besitzt, auf dem eine kurze Tonaufnahme aufgezeichnet wird. Ein empfindliches Elektret-Kondensatormikrofon sorgt hier im Allgemeinen bereits dafür, dass sehr leise Geräusche gut hörbar wahr- bzw. aufgenommen werden. Die Wiedergabe wird stark verstärkt, um möglicherweise Unhörbares hörbar zu machen. Für die Durchführung wird angegeben, dass man als Erstes eine Frage stellt, danach die Aufnahmetaste drückt und anschließend diese Aufnahme wiedergibt. Dabei ist es äußerst wichtig, dass es bei der Aufnahme sehr still ist. Durch einen Grundpegel von Störgeräuschen oder allgemein erzeugte Geräusche während der Aufnahme, kann eine anschließende Auswertung erschwert bis unmöglich werden. Zwar lässt sich die Ausgabelautstärke einstellen; wenn die leisen Stimmen aus dem Jenseits jedoch durch Störgeräusche übertönt wurden, kann man diese bei der Wiedergabe nicht wahrnehmen. Kurz gesagt sollen letzten Endes, durch die hohe Verstärkung der Aufnahme, die sich im Rauschen oder im Hintergrund befindenden Stimmen hörbar werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Um das Gerät zu bedienen, befinden sich an der Oberseite, im unteren Bereich, der Lautstärkeregler, die Knöpfe für die Aufnahme und Wiedergabe, wie auch im oberen Gerätebereich der Lautsprecher (hinter dem Logo). Ebenso befindet sich der beleuchtete Ein- und Ausschalter an der Oberseite. Seitlich, an der Vorderseite, befindet sich das Mikrofon. Bei beiden Varianten kommt ein 3D-gedrucktes, schwarzes Kunststoffgehäuse zum Einsatz, welches ein eindeutiges Design aufweist. Zwar unterscheiden sich die beiden Geräte äußerlich, es ist allerdings klar zu erkennen, dass es sich dabei um denselben Typ Gerät handelt <a href="#8">[8]</a> <a href="#9">[9]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="paranologies" class="et_pb_row et_pb_row_2">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Paranologies</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Paranologies ist ein US-amerikanisches Unternehmen aus Corinth (Texas), wurde gemäß eigenen Angaben des Geschäftsführers Jeromy Bruce Jones 2005 gegründet und besitzt seit dem 06. Dezember 2019 die amerikanische Unternehmensform LLC (Limited Liability Company), was in Deutschland etwa einer GmbH &amp; Co KG ähnelt. Das Unternehmen wird als aktiv gelistet und der Eintrag LLC bezieht sich bei Paranologies offensichtlich nur auf den Bundesstaat Texas <a href="#1">[1]</a> <a href="#3">[3]</a> <a href="#6">[6]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Paranologies verkauft über ihre Internetseite eine Vielzahl von Geräten und Ausrüstungen, die speziell für paranormale Untersuchungen entwickelt wurden. Darunter zählen bekannte Geräte wie „Parascope“, „Poltercom“ oder „ReVp“ und hierzulande eher unbekannte Geräte wie „Polterpod“, „Specterbeam“ oder „Triboscope“. Auf der Internetseite von Paranologies gibt es auch einen Hinweis darauf, dass man eine App mit dem Namen „Poltervox“ plant oder geplant hat.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="geraeteimdetail" class="et_pb_row et_pb_row_3">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Die Geräte im Detail</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Im Allgemeinen gibt es zwei unterschiedliche Versionen des ReVp. Diese unterscheiden sich gemäß der Beschreibung grundsätzlich bei der maximalen Aufnahmezeit, den Aufnahmen, der Funktionen und der Mikrofonreichweite. Die ursprüngliche, große Version verfügt über eine maximale Aufnahmezeit von 75 Sekunden und eine Mikrofonreichweite von etwa 4,5 m (15 Fuß). In einem YouTube Video spricht der Entwickler sogar von 6 m (20 Fuß) <a href="#12">[12]</a>. Bei den Aufnahmefrequenzen wird der Bereich zwischen 18 Hz und 20 kHz angegeben, welcher sich hier allerdings auf das verbaute Mikrofon bezieht (siehe <a href="#verbautetechnik">„Verbaute Technik“</a>). Ebenso verfügt diese Variante über zwei, anstelle von nur einem Lautstärkeregler, wie bei der Micro-Variante. Auf Grund dessen gibt Paranologies bei der Micro-Variante eine Reichweite von ca. 3 m (10 Fuß) an. Wie in einem Vorstellungsvideo erklärt wird, stellt man mit dem ersten Regler (MIC) die Vorverstärkung bzw. Signalstärke zwischen Mikrofon und dem Aufnahmemodul ein. Der zweite Regler (SPK), regelt die Verstärkung und somit die Ausgangslautstärke des Lautsprechers (SPK, Speaker). Über MIC soll man die Lautstärke auf die gegebene Umgebungslautstärke einstellen, um laute Signale dämpfen zu können. Diese Kombination aus zwei Verstärkern bzw. Reglern soll eine höhere Mikrofonreichweite erzielen. Um eine Aufnahme zu starten, muss die REC-Taste gedrückt werden, und zwar für die gesamte Aufnahme. Wird die Taste losgelassen, endet auch die Aufnahme. Um die Aufnahme abzuspielen, reicht eine kurze Betätigung der PLAY-Taste.</p>
<p style="text-align: justify;">Bezogen auf das Gehäuse (Bilder auf der Herstellerseite) sieht man der ersten Variante den 3D-Druck eher an. Die Micro-Version scheint noch nachträglich bearbeitet zu sein, wodurch die einzelnen Schichten weniger zu sehen sind. Dadurch wirkt es etwas matter, allerdings auch hochwertiger.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der größeren ReVp-Version lassen sich die Aufnahmen auch über einen Kopfhörer (Kopfhöreranschluss) anhören. Dadurch lässt sich eine Vor-Ort Auswertung noch effektiver gestalten und Aufnahmen können über einen externen Rekorder aufgezeichnet werden. Durch das Einstecken eines Kopfhörers (3,5 mm Klinke) wird der Lautsprecher stummgeschaltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gerät an sich ist eine gute und praktische Erfindung. Es erinnert von der Grundidee an den <a href="https://para-wiki.de/technik/real-time-evp-rt-evp/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: RT-EVP">Real Time EVP Rekorder</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_slider et_pb_slider_0 et_pb_slider_fullwidth_off">
				<div class="et_pb_slides">
					<div class="et_pb_slide et_pb_slide_0 et_pb_bg_layout_light et_pb_slide_with_image et_pb_media_alignment_center et-pb-active-slide" data-slide-id="et_pb_slide_0">
				
				
				<div class="et_pb_container clearfix">
					<div class="et_pb_slider_container_inner">
						<div class="et_pb_slide_image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1128" height="2004" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/11/REVP_1.png" alt="" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/11/REVP_1.png 1128w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/11/REVP_1-980x1741.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/11/REVP_1-480x853.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1128px, 100vw" class="wp-image-1848" /></div>
						<div class="et_pb_slide_description">
							<h2 class="et_pb_slide_title">Abbildung 1:</h2><div class="et_pb_slide_content"><p>Die größere Variante des ReVp<br />Grafik: Tim Timsen</p></div>
							
						</div>
					</div>
				</div>
				
				
				
			</div>
			<div class="et_pb_slide et_pb_slide_1 et_pb_bg_layout_light et_pb_slide_with_image et_pb_media_alignment_center" data-slide-id="et_pb_slide_1">
				
				
				<div class="et_pb_container clearfix">
					<div class="et_pb_slider_container_inner">
						<div class="et_pb_slide_image"><img decoding="async" width="1149" height="1613" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/11/REVP_2.png" alt="" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/11/REVP_2.png 1149w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/11/REVP_2-980x1376.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/11/REVP_2-480x674.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1149px, 100vw" class="wp-image-1849" /></div>
						<div class="et_pb_slide_description">
							<h2 class="et_pb_slide_title">Abbildung 2:</h2><div class="et_pb_slide_content"><p>Die Micro-Variante des ReVp<br />Grafik: Tim Timsen</p></div>
							
						</div>
					</div>
				</div>
				
				
				
			</div>
			
				</div>
				
			</div>
			
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="versionen" class="et_pb_row et_pb_row_4">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Unterschiedliche Versionen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Nicht nur, dass sich die erste größere ReVp-Variante vom Design der Micro-Variante unterscheidet, auch innerhalb des ReVp-Gerätedesigns gab es kleine Veränderungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der im Juni 2016 vorgestellte, gehäuselose Prototyp konnte in einem YouTube-Video von September 2016 wiedergefunden werden. Hier verwendet Paranologies den Aufbau mit Grußkartenmodul mit dem bekannten großen ReVp-Gehäuse. Dass sich hier das Prototypen-Modul im Gerät befindet, hört man zum einen an dem Bestätigungsgeräusch, welches vor und nach einer Aufnahme ertönt, und zum anderen hat dieses Gerät, obwohl es die große Version ist, nur die Möglichkeit, eine Aufnahme zu tätigen und diese abzuspielen. Anders als beim späteren Aufnahmemodul wird die Aufnahme durch das Betätigen der REC-Taste gestartet und durch eine weitere Betätigung beendet. Die Aufnahmezeit gibt Paranologies hier mit 30 Sekunden an. Ebenso scheint man einen einstellbaren Widerstand (Potentiometer) dafür zu verwenden, um die Mikrofonlautstärke einzustellen. Dies passiert unabhängig von der eigentlichen Lautsprecherverstärkung. Dadurch ist es allerdings unwahrscheinlicher, dass sich die Mikrofonreichweite auf 15 oder 20 Fuß erhöht. Bei der fertigen ReVp-Variante mit Grußkartenmodul, befindet sich der Ein-/Ausschalter aus dem Video, entgegen der offiziellen Verkaufsversion, links und auf Höhe des Kopfhörerausgangs. In einem Video von September 2019 findet man entgegen der Verkaufsversion den Kopfhörerausgang mittig, zwischen den beiden Lautstärkereglern. Diese ReVp-Version verfügt über das neue Aufnahmemodul (Annahme: ISD1760, siehe <a href="#verbautetechnik">„Verbaute Technik“</a>) und somit auch über die 4 Tasten. Bei diesem Video erkennt man, dass an der Stelle, wo im Video von September 2016 der Ein-/Ausschalter saß, nun eine Bestätigungs-LED des Aufnahmemoduls platziert wurde. Das finale ReVp-Aufnahmemodul verfügt über eine LED auf der Platine, welche hier offensichtlich herausgeführt wurde, um zu sehen, ob eine Aufnahme getätigt wird. Diese leuchtet auch kurz auf nach Beendigung einer Wiedergabe. Entgegen der originalen roten LED hat sich Paranologies für eine schwach weißlich wirkende LED entschieden. Der finale Ein-/Ausschalter ist bei beiden Varianten beleuchtet. Auf der Facebook-Seite von Paranologies wurde am 31. Juli 2016 ein weiteres Vorab-Gerätedesign veröffentlicht. Bei dieser großen Variante befindet sich der Ein-/Ausschalter im oberen Bereich, wo sich der Lautsprecher befindet – mittig im Logo. Dadurch wurde der Paranologies-Schriftzug nach unten versetzt. Das verbaute Aufnahmemodul scheint auch das aus der Grußkarte zu sein, da das ReVp-Gerät nur die REC- und PLAY-Taste besitzt. Für die Lautsprecher- und Mikrofonregelung wurden hier zwei Schiebepotentiometer verwendet <a href="#19">[19]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Der 3D-Druck des großen ReVp veränderte sich auch leicht im Bereich zwischen den Tasten und dem Lautsprecher. Die größte Veränderung zur offiziellen Version sieht man bei dem 2016er Vorab-Design auf Facebook. Das Design der Micro-Variante ist eher schlichter gehalten, dazu wurde hier auf den Kopfhörerausgang verzichtet <a href="#10">[10]</a> <a href="#12">[12]</a> <a href="#17">[17]</a> <a href="#18">[18]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="verbautetechnik" class="et_pb_row et_pb_row_5">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Verbaute Technik</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Anhand des Prototypen-Videos auf YouTube wie auch der Gerätespezifikationen, lässt sich sehr genau auf die verbaute Technik schließen. Bei dem Aufnahmemodul der ersten Variante wird eine maximale Aufnahmezeit von 75 Sekunden angegeben. Des Weiteren verfügt das Gerät, neben den Tasten für Aufnahme (REC) und Abspielen (PLAY), über eine Taste zum Löschen der aktuellen Aufnahme (DEL) wie auch eine, um durch die Aufnahmen zu wechseln (NEXT). Das bedeutet, dass der Speicher in mehrere sogenannte Bänke aufgeteilt ist und man so mehrere Aufnahmen speichern kann. Bankweise lassen sich diese löschen. Ist der gesamte Speicher voll, muss erst eine alte Aufnahme gelöscht werden. Ebenso wird im Vorstellungsvideo gezeigt, dass eine ca. 5 Sekunden lange Betätigung der DEL-Taste dafür sorgt, dass alle Aufnahmen gelöscht werden. Auffällig ist bei dem ReVp, dass die Tonqualität eher schlecht ist und ein Elektret-Kondensatormikrofon verwendet wird. Anhand dieser Informationen scheint es sich bei dem verwendeten Aufnahmemodul um ein ISD1760 zu handeln, welches ein Ein-Chip-Sprachaufzeichnungs- und Wiedergabemodul darstellt und weit verbreitet ist. ISD steht hierbei für highly integrated, high-quality, single-chip voice recording and playback device.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Modul weist in der Grundkonfiguration eine maximale Aufnahmezeit von 75 Sekunden auf, verfügt über genau dieselben Tast-Funktionen wie das ReVp und bringt ein Elektret-Kondensatormikrofon mit. Die Aufnahmen bleiben, gemäß Datenblatt, auch ohne Spannungsversorgung 100 Jahre erhalten. Diese Module verfügen ebenso über eine sogenannte Auto Gain Control (AGC), wodurch sehr leise Geräusche automatisch stark verstärkt werden. Das ISD1760 verfügt über eine LED, die während der Aufnahme und nach einer Wiedergabe leuchtet. Analysiert man hier das Modul noch etwas weiter, stellt sich heraus, dass sich die Artikelbeschreibung über den Frequenzbereich (18 Hz und 20 kHz) auf das mitgelieferte Mikrofon bezieht. Die maximal mögliche Abtastrate des Aufnahme-Moduls liegt bei 6.400 Hz, wodurch, gemäß des Nyquist-Shannon-Abtasttheorems, eine maximale Frequenz von 3.200 Hz ohne Verluste digitalisiert werden kann. Durch eine Optimierung des Moduls wären es maximal 6.000 Hz (Abtastrate: 12.000 Hz), allerdings verringere sich dadurch die maximale Aufnahmezeit auf 40 Sekunden. Der möglicherweise verwendete Verstärker für die Lautsprecherausgabe wird im Prototypen-Video indirekt gezeigt. Analysiert man hier die Komponenten, so erkennt man einen PAM8610, 2-Kanal, 10 W Audioverstärker, welcher mit einer Versorgungsspannung zwischen 7 und 15 V auch zu der 8x 1,5 V Spannungsversorgung des ReVp passt. In diesem Video sieht man auch den Ursprung vom ReVp. Hier nutzte man ein völlig anderes Aufnahmemodul, das lediglich aufnehmen und wiedergeben konnte und hauptsächlich in „sprechenden“ Grußkarten zum Einsatz kommt. Da hier ein größerer Lautsprecher zu sehen ist, wurde das gedruckte Gehäuse auch eher breit und tief ausgelegt. Über einen möglicherweise verwendeten Mikrofon-Vorverstärker, sofern es einen gibt (siehe „Unterschiedliche Versionen“), findet man bei Paranologies keinerlei Informationen. Wenn, sollte sich dieser demnach zwischen dem Mikrofon und dem ISD-Aufnahmemodul befinden. Ein Indiz dafür, dass das Signal noch verstärkt werden muss, geht aus der höheren Mikrofonreichweite hervor. Vielleicht wurde auf ein LM386 Elektret-Mikrofon Vorverstärker-Modul gesetzt. Diese findet man preisgünstig und mit einem einstellbaren Lautstärkeregler (Poti). Wurde allerdings die Idee aus dem Prototypen-Video übernommen, kann über das Poti lediglich das Signal verringert werden, was gegen eine höhere Reichweite spricht <a href="#8">[8]</a> <a href="#10">[10]</a> <a href="#11">[11]</a> <a href="#12">[12]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der 2021er Micro-Variante wurden nicht nur Funktionen reduziert, die maximale Aufnahmezeit beträgt auch nur noch 10 Sekunden. Anstatt mehrere Aufnahmen speichern zu können, überschreibt eine neue Aufnahme immer die alte. Des Weiteren verfügt das Gerät nur noch über einen Lautstärkeregler (Lautsprecher), wodurch sich auch die Mikrofonreichweite auf 3 m reduziert. Ebenso wurde der Kopfhörerausgang entfernt, die Gerätegröße verringert und die Bedienung auf REC und PLAY begrenzt. Geht man nun davon aus, dass Paranologies auf einen ähnlichen Typ von Aufnahmemodul setzt, wird es sich bei der Micro-Variante höchstwahrscheinlich um ein ISD1820 Modul handeln. Jenes bringt werkseitig eine maximale Aufnahmezeit von 10 Sekunden mit. Ebenso gibt es nur noch die Möglichkeit, eine Aufnahme zu tätigen, und die Bedienelemente lassen nur die Aufnahme und die Wiedergabe zu. Das ISD1820 bringt wie bereits das ISD1760 eine Abtastrate von 6.400 Hz mit. Zu diesem Modul findet man auch noch die Information, dass es eine Bandbreite von 2.600 Hz hat, sofern die Abtastrate auf 6.400 Hz (10 Sekunden Aufnahmezeit) eingestellt bleibt. Aufgrund der Abtastrate liegt eine maximale verlustfreie Aufnahmefrequenz von 3.200 Hz vor. Die Bandbreite besagt, dass zwischen min. und max. Frequenz 2.600 Hz liegen. Das ISD1820 verfügt wie auch das ISD1760 über eine AGC. Überprüft man beim ISD1820 das verbaute Elektret-Mikrofon, findet man die Typenbeschreibung „CZN-15E“. Gemäß des Datenblatts kann dieses Mikrofon Frequenzen zwischen 20 und 16.000 Hz detektieren. Dieser Wert ähnelt dem in der Artikelbeschreibung von Paranologies angegebenen Frequenzbereich des ReVp-Geräts. Weiterhin gibt Paranologies eine (Last-)Impedanz von 2,2 kOhm an, ein Signal-Rausch-Verhältnis (S/N-Ratio) von über 60 dB, und die Mikrofoncharakteristik Omnidirektional. All diese Werte findet man auch im Datenblatt des im ISD1820-Modul verbauten Elektret-Mikrofons. Beim Micro-ReVp wird höchstwahrscheinlich auch der gleiche PAM8610 Verstärker zum Einsatz kommen <a href="#9">[9]</a> <a href="#13">[13]</a> <a href="#14">[14]</a> <a href="#15">[15]</a> <a href="#16">[16]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="kritik" class="et_pb_row et_pb_row_6">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_6  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Kritik</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die Entscheidung bei der späteren Micro-Variante gegen einen Kopfhörerausgang ist nicht nachvollziehbar. Gerade in der Hinsicht, dass diese kleinere Version nur noch eine Aufnahme speichern kann. Hier wäre es besonders praktisch gewesen, über den Kopfhörerausgang die Aufnahmen mittels Aufnahmegerät speichern zu können. Auch wenn das Gerät für eine Livekommunikation vorgesehen wurde, könnte man so im Nachhinein die Aufnahmen filtern wie auch auswerten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Möglichkeit, mit dem zweiten Lautstärkeregler die Lautstärke des Mikrofons einzustellen, wirkt auch leider nicht durchdacht. Paranologies gibt in verschiedenen Videos an, dass man sich so auf die Umgebungslautstärke parametrieren kann. Indem man also die Lautstärke des Signals zwischen Mikrofon und Aufnahmemodul reduziert, soll verhindert werden, dass laute Grundgeräusche (z.B. Kühlschrank im Hintergrund) zu laut auf der Aufnahme sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ReVp-Gerät soll durch eine hohe Verstärkung leise Geräusche hörbar machen. Alles, was das Mikrofon nicht aufzeichnet bzw. an den Rekorder übertragen kann, wird auch mit einer theoretisch unendlich hohen Verstärkung nicht mehr hörbar. Es macht somit keinen Sinn, in einer lauten Umgebung nach leisen Stimmen zu suchen und dann noch die Empfindlichkeit des Mikrofons zu reduzieren. In den Paranologies-Videos auf YouTube wird durch die Einstellung gezeigt, dass man so weniger Umgebungslautstärke aufzeichnet und eher die laute Stimme von Jeromy Jones (demonstriert das Gerät) besser zu hören ist. Und wieder kommt man zu dem Punkt, dass Tonbandstimmen nur sehr leise sind und nichts mit der Lautstärke der Stimme aus dem Vorstellungsvideo zu tun haben. Die zweite, kleinere Variante verfügt nicht mehr über diese Funktion.</p>
<p style="text-align: justify;">In dem Vorstellvideo „Paranologies REVP captures live Evp during a FB Live &gt;&gt; Video“ von September 2019, wird ein weiteres Mal, von Jeromy Jones, das erste ReVp-Gerät vorgestellt. Es wird auf die Mikrofon-Empfindlichkeit eingegangen („20 feet away“). Jeromy Jones tätigt eine Aufnahme, um sein eigenes leises und beabsichtigtes Flüstern zu Beginn, später verstärkt wiederzugeben. Kurz vor Beendigung der Aufnahme fängt er allerdings an zu reden (…for those of you just..). Dadurch gerät ein Teil auf die Aufnahme. In der Videobeschreibung steht: „we caught an EVP of a male saying Hello!“. Das „for those“ klingt durch die Art wie er spricht wie ein „Hello“ <a href="#18">[18]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso ist das Verhalten von Paranologies-Gründer Jeromy Jones den (zahlenden) Kunden gegenüber (siehe <a href="#weitereinformationen">„Weitere Informationen“</a>) absolut inakzeptabel.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="weitereinformationen" class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Weitere Informationen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_6 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Gemäß Kundenbewertungen, Berichten im Internet wie auch Informationen der „Verbraucherschutzzentrale“ Better Business Bureau (BBB) wird Paranologies bzw. Jeromy Jones beschuldigt, keine oder nur defekte/fehlerhafte Waren zu liefern, die Kundinnen und Kunden zu betrügen, sie hinzuhalten wie auch schnell sehr beleidigend oder herablassend zu werden. Ebenso arbeitet Paranologies mit teilweise irreführenden allgemeinen Geschäftsbedingungen, in denen u.a. eine Rückgabe von gekauften Geräten ausgeschlossen wird <a href="#3">[3]</a>. Zusätzlich findet man weitere irreführende Angaben auf der Internetseite von Paranologies, dass Patente für die Geräte eingereicht wurden (Patent Pending) <a href="#5">[5]</a>. Nach Verbraucherbeschwerden bat das Better Business Bureau im September 2022 Paranologies LLC um eine Zusammenarbeit, worauf nicht reagiert wurde <a href="#1">[1]</a>. Im Jahr 2019 berichtete der US-amerikanische Skeptiker Kenny Biddle über zwei Geräte von Paranologies, worauf Jeromy Jones sowohl der Person, welche Biddle die Geräte zur Verfügung stellte, als auch Kenny Biddle persönlich, mit schwerwiegenden rechtlichen Schritten drohte. Darauf reservierte sich Jeromy Jones die Internetseite IamKennyBiddle.com, und äußerte dort seinen Frust und Ärger über die Auseinandersetzungen mit Kenny Biddle. Des Weiteren gibt es auf der Internetseite von Paranologies einen Blog-Beitrag von August 2019, in dem Jones seine Sicht der Dinge schildert und mit dem 10% Rabattcode „KennyBelittleBiddle“ versucht, die Leute zu animieren, ihn weiter zu unterstützen <a href="#2">[2]</a> <a href="#4">[4]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf einer anderen „Lost orders“-Seite auf paranologies.com, werden hingegen freundliche Worte über im Jahr 2020 offensichtlich verlorengegangene Bestellungen geäußert. Nach über 13 Jahren war es nicht möglich, an neue Teile für benötigte Produktionen zu gelangen, worauf beschlossen wurde, den Shop für 6 Monate zu schließen. Nach Wiedereröffnung, so Jones, waren alle Bestellungen weg. Dies hatte zur Folge, dass Jones nicht wusste, wer was bestellt hatte. Dadurch gab es, gemäß diesem Beitrag, eine Rückerstattung von 13.000 Dollar <a href="#7">[7]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>8. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_7 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] ] Better Business Bureau (2024): Paranologies, LLC. Online verfügbar unter: <a href="https://www.bbb.org/us/tx/corinth/profile/novelties/paranologies-llc-0875-90901678">https://www.bbb.org/us/tx/corinth/profile/novelties/paranologies-llc-0875-90901678</a> und unter: <a href="https://www.bbb.org/us/tx/corinth/profile/novelties/paranologies-llc-0875-90901678/complaints">https://www.bbb.org/us/tx/corinth/profile/novelties/paranologies-llc-0875-90901678/complaints</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Biddle, Kenny (2019): Triboelectric Ghost Hunting Device. A Closer Look. Online verfügbar unter: <a href="https://skepticalinquirer.org/exclusive/triboelectric-ghost-hunting-device/">https://skepticalinquirer.org/exclusive/triboelectric-ghost-hunting-device/</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] Paranologies (2024): About us. Online verfügbar unter: <a href="https://www.paranologies.com/pages/about-us">https://www.paranologies.com/pages/about-us</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] Paranormal Herald World News Today (2019): Jeremy jones of Paranologies under investigation for selling faulty ghost hunting equipment and shunning complaints. Telling customers Fu** You. Online verfügbar unter: <a href="https://paranormalheraldmagazine.wordpress.com/2019/06/11/jeremy-jones-of-paranologies-under-investigation-for-selling-faulty-ghost-hunting-equipment-and-shunning-complaints-telling-customers-fu-you/">https://paranormalheraldmagazine.wordpress.com/2019/06/11/jeremy-jones-of-paranologies-under-investigation-for-selling-faulty-ghost-hunting-equipment-and-shunning-complaints-telling-customers-fu-you/</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.<br />Paranormal Herald World News Today (2020): Paranologies founder Jeremy jones, under fire for scamming customers. FTC Report Number: 116522304. Online verfügbar unter: <a href="https://paranormalheraldmagazine.wordpress.com/2020/03/10/paranologies-founder-jeremy-jones-under-fire-for-scamming-customers-ftc-report-number-116522304/">https://paranormalheraldmagazine.wordpress.com/2020/03/10/paranologies-founder-jeremy-jones-under-fire-for-scamming-customers-ftc-report-number-116522304/</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] Jones, Jeromy (2014): Our Parascope line is now Patent Pending! Online verfügbar unter: <a href="https://www.paranologies.com/blogs/tri-cam-an-interesting-tidbit-discovered/15670140-our-parascope-line-is-now-patent-pending">https://www.paranologies.com/blogs/tri-cam-an-interesting-tidbit-discovered/15670140-our-parascope-line-is-now-patent-pending</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] Hegar, Glenn (2024): Franchise Tax Account Status Search. Online verfügbar unter: <a href="https://mycpa.cpa.state.tx.us/coa/">https://mycpa.cpa.state.tx.us/coa/</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] Paranologies (2024): Order updates. Online verfügbar unter: <a href="https://www.paranologies.com/pages/order-updates-1">https://www.paranologies.com/pages/order-updates-1</a>. Zuletzt geprüft am 21.11.2024.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] Paranologies (2024): RE-VP. Online verfügbar unter: <a href="https://www.paranologies.com/collections/audio/products/re-vp-evp-replay-device">https://www.paranologies.com/collections/audio/products/re-vp-evp-replay-device</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] Paranologies (2024): ReVp micro. Online verfügbar unter: <a href="https://www.paranologies.com/collections/audio/products/revp-instant-review-evp-capture-device">https://www.paranologies.com/collections/audio/products/revp-instant-review-evp-capture-device</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[10] Paranologies (2016): Poltercom/Re-vp update. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BvYYV_sOOVQ">https://www.youtube.com/watch?v=BvYYV_sOOVQ</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="11" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[11] Nuvoton (2023): ISD ChipCorder. ISD 1700 Series. Data Sheet. Online verfügbar unter: <a href="https://www.nuvoton.com/export/resource-files/en-us--DS_ISD1700_DataSheet_EN_Rev2.4.pdf">https://www.nuvoton.com/export/resource-files/en-us&#8211;DS_ISD1700_DataSheet_EN_Rev2.4.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="12" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[12] Paranologies (2018): Paranologies Revp instructional video. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0ePpjRmkcvo">https://www.youtube.com/watch?v=0ePpjRmkcvo</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="13" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[13] Paranologies (2021): Paranologies RE-VP instant Replay EVP device. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JN-r-KUNMMc">https://www.youtube.com/watch?v=JN-r-KUNMMc</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="14" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[14] Nuvoton (2016): ISD1800 Series. SINGLE-CHIP, SINGLE-MESSAGE VOICE RECORD/PLAYBACK DEVICE 6- TO 16-SECOND DURATION. Online verfügbar unter: <a href="https://www.nuvoton.com/resource-files/EN_ISD1800_Datasheet_Rev_1.0.pdf">https://www.nuvoton.com/resource-files/EN_ISD1800_Datasheet_Rev_1.0.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="15" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[15] Voice Modul (o.J.): ISD1820 Voice Recorder. Module User Guide. Online verfügbar unter: <a href="http://www.voicemodul.de/1820.pdf">http://www.voicemodul.de/1820.pdf</a>.  Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="16" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[16] Ningbo Yuelong Electronics (o.J.): Omnidirectional Electret Condenser Microphone CZN-15E. Online verfügbar unter: <a href="https://eva.fing.edu.uy/file.php/1241/materiales/HD/CZN-15E.pdf">https://eva.fing.edu.uy/file.php/1241/materiales/HD/CZN-15E.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="17" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[17] Paranologies (2016): Paranologies ReVp instructional video. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xLo1d9S_Cko">https://www.youtube.com/watch?v=xLo1d9S_Cko</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="18" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[18] Paranologies (2019): Paranologies REVP captures live Evp during a FB Live. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BPhJa70ZeEU">https://www.youtube.com/watch?v=BPhJa70ZeEU</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div><div id="19" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[19] Paranologies (2016): New product anouncement. Online verfügbar unter: <a href="https://www.facebook.com/Paranologies/photos/pb.100064040430375.-2207520000/1138484762879312/?type=3">https://www.facebook.com/Paranologies/photos/pb.100064040430375.-2207520000/1138484762879312/?type=3</a>. Zuletzt geprüft am 03.12.2024.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spirit Box</title>
		<link>https://para-wiki.de/spirit-box/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2024 18:16:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Technik]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritbox]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1293</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_9">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#grundlegendes">1. Grundlegendes</a><br /><a href="#funktionen">2. Funktionen</a><br /><a href="#grundidee">3. Grundidee</a><br /><a href="#sb7sb11">4. Unterschied SB7 und SB11</a><br /><a href="#paranormal">5. Paranormal</a><br /><a href="#kritik">6. Kritik</a><br /><a href="#weitereinformationen">7. Weitere Informationen</a><br /><a href="#quellen">8. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_10  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1107" height="2428" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/SB7.png" alt="" title="SB7" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/SB7.png 1107w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/SB7-980x2149.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/SB7-480x1053.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1107px, 100vw" class="wp-image-1256" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;">Die Spiritbox P-SB7.<br />Grafik: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="grundlegendes" class="et_pb_row et_pb_row_10">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_11  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Grundlegendes</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_8 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die Spirit Box, oder kurz SB (bzw. P-SB, P für Paranormal), ist im Grunde ein kleines (im Hosentaschenformat) tragbares Radio, welches der Kategorie instrumentelle Transkommunikation (ITC) zugeordnet wird. Die Besonderheit bei diesem Radio ist eine spezielle Frequenzwechsel-Funktion, und es hatte so, als Spirit Box, sein Debüt am 30. Oktober 2009, in einer Ghost Adventures &#8220;LIVE&#8221;-Show, welche in der psychiatrischen Klinik „Trans-Allegheny“ im US-Bundesstaat West Virginia stattfand.</p>
<p style="text-align: justify;">Erfunden bzw. gebaut wurde die SB, so wie man sie kennt, vom Amerikaner Gary John Galka, der auch Geräte wie das Mel Meter, <a href="https://para-wiki.de/technik/real-time-evp-rt-evp/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: RT-EVP">RT-EVP</a> oder den <a href="https://para-wiki.de/technik/rem-pod/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Rem-Pod">Rem-Pod</a> erschuf. Aktuell investiert er als Geschäftsführer (CEO) der bekannten Firma DAS Distribution (D.A.S.) bzw. PRO-Measure, viel Zeit in Echtzeit-Rauschfilter (APF-D Processor, DAS-ANC-PRO, ANC-Mini) für die Spirit Box.</p>
<p style="text-align: justify;"><span>Von der Spirit Box gibt es 2 (mittlerweile sogar 3) wesentliche Varianten. Die SB in der kleineren Bauform, die auch von den allermeisten verwendet wird und auch den höchsten Bekanntheitsgrad hat, ist die SB7. Der große Bruder davon, ist die SB11, bzw. als P-SB11 zu finden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span>Die Spirit Box wurde selbstverständlich auch über die Zeit hinweg immer weiterentwickelt und mit zusätzlichen Funktionen auf den Markt gebracht. Für die aktuelle SB7 von 2023 (P-SB7T, 6. Version bzw. Rev. 6) bezahlt man in den USA etwa 95 US-Dollar (88 €).</span></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="funktionen" class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_12  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Funktionen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_9 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Besondere an diesem kleinen Radio ist, dass man es so einstellen kann, dass in festen Geschwindigkeiten hörbar durch die FM bzw. AM Radiofrequenzen automatisch gewechselt wird (Scan). Diese Funktion wird als „Sweep“ bezeichnet und ist in den Geschwindigkeiten 100, 150, 200, 250, 300 und 350 ms möglich (50 ms Abstufungen). Das bedeutet, dass alle 0,1 bzw. 0,15… 0,35 Sekunden die Frequenz um 0,1 MHz (FM) erhöht oder im Rückwärtsmodus, verringert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Im FM-Bereich stehen die typischen Radiofrequenzen zwischen 88,0 – 108 MHz zur Verfügung und somit gibt es 200 auswählbare Frequenzen. Es gibt aber auch Versionen, bei der die unterste Frequenz 76 MHz beträgt und man somit insgesamt 320 mögliche Frequenzen erhält. Im AM-Modus (Mittelwelle) stehen die Frequenzen zwischen 520 und 1710 kHz, mit 10 kHz-Scanstufen beim Sweep, bereit. In der Grundversion besitzt die SB7 ein bläuliches (bis Version 4, Wellenlänge: 450 nm) bzw. in den neueren Versionen rötliches Display (ab Version 5) &#8211; die Schrift ist dabei immer schwarz. Beim rötlichen Display gibt der Hersteller eine Wellenlänge von <span>670 nm an. </span>Über Tasten unterhalb des Displays kann man zum einen das Gerät ein- und ausschalten, die Sweep-Geschwindigkeit wie auch die Sweep-Richtung oder die Lautstärke (30 Abstufungen) des internen Lautsprechers bzw. die des 3,5 mm Kopfhöreranschlusses (15 mW), einstellen. Es gibt aber auch noch einen SPOUT-Anschluss (Speaker Out), woran ein externer Lautsprecher (250 mW) oder die Rauschfilter angeschlossen werden sollen. Der interne Lautsprecher befindet sich, auch wenn es anders aussieht, auf der Rückseite, oberhalb des Batteriefachs. Des weiteren kann man die Displaybeleuchtung einschalten, da sie nach einigen Sekunden automatisch ausgeschaltet wird. Diese Taste hat in der 2023er Version auch noch die Funktion, eine kleine weiße LED-Taschenlampe, welche an der Oberseite des Geräts verbaut wurde, einzuschalten. Um zwischen dem AM und FM-Modus umzuschalten, gibt es auch eine Taste, welche in den neueren Versionen zusätzlich für die Temperaturüberwachung eingesetzt wird. Da mehrere Tasten doppelt belegt sind, kann man die jeweilige Funktion über kurzes oder langes drücken der Taste aktivieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gerät verfügt über eine kurze FM-Antenne zum Ausziehen, wie auch eine interne, für den AM-Modus.</p>
<p style="text-align: justify;">In der aktuellen Version 6 von 2023 wurde auch das Display inkl. Darstellung überarbeitet. Neben der Anzeige über die Frequenz, den Modus, die Sweep-Geschwindigkeit und den Zustand der 3 AAA-Batterien (alternativ DC 4,5V Netzteil), gibt es nun auch einen Bereich, der die aktuelle Temperatur (in °C und °F) oder nach einem Rücksetzten (seitliche Taste), eine Temperaturdifferenz anzeigt (Ambient Temperature Deviation Detector).</p>
<p style="text-align: justify;">In der Version 5 kam die Temperaturüberwachung auch bereits zum Einsatz, war aber noch nicht in das Display implementiert. Es wird nach einer Temperaturkalibrierung (Reset) die aktuelle Temperatur als Grundwert genommen und bei einer positiven oder negativen Abweichung von 5 °F (ca. 2,8 °C), gibt es einen kurzen akustischen und visuellen Alarm. Ob es ein Hot- oder Coldspot war, wird über eine LED an der Vorderseite angezeigt (Rot = Hotspot, Blau = Coldspot). Die LED befindet sich unterhalb der Tasten, an der Stelle, die so aussieht, als wenn dort der Lautsprecher wäre. Ob die Temperaturüberwachung aktiviert oder deaktiviert ist, wird über eine kleine rote LED zwischen Display und der Taste Lautstärke erhöhen (Vol. +) angezeigt.</p>
<p style="text-align: justify;">In der 6. Version gibt es die Rot/Blau-LED wie auch die kleine Temperaturmodus-LED nicht mehr.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="grundidee" class="et_pb_row et_pb_row_12">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_13  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Grundidee</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_10 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Geheimnis hinter der Spirit Box bzw. hinter den Ghost Boxen, sind modifizierte Radios. In der Regel oder oft lassen sich normale (digitale) Radios zu einer Spirit Box umbauen, in dem man beispielsweise nur die Taste für den Frequenzwechsel dauerhaft arretiert. Alternativ kann man über einen Taktgenerator, einen „Drück-Takt“ auf den Controller-Eingang geben, der für den Frequenzwechsel verantwortlich ist. Eine andere Möglichkeit ist bei modernen, aber analog wirkenden Geräten, dass die Anpassung am Drehrad für die Frequenz, über u.a. einen Microkontroller verändert wird. Jene modifizierten Geräte bekommt man sogar sehr oft sehr günstig und sie tragen meist den Beinamen „Hack-Radio“. Auch analoge oder „analog wirkende“ Radios können, wie im Falle einer Poltercom Pico, mittels Servo-Motors, zu einer Spirit Box bzw. Ghost Box umgebaut werden. Die Modifikation ist individuell auf das Radio anzupassen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="sb7sb11" class="et_pb_row et_pb_row_13">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Unterschied SB7 und SB11</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_11 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Neben dem preislichen Unterschied (SB11 kostet aktuell ca. 200 $), ist die SB11 deutlich größer als die SB7, hat aber kein Display. Der Hauptunterschied liegt darin, dass die SB11 eigentlich zwei SB7 verbaut hat, es gibt also einen Kanal 1 (CHN1) und einen Kanal 2 (CHN2), bei dem man zeitgleich einen AM und/oder FM-Sweep (50 bis 300 ms bzw. 350 ms bei AM) laufen lassen kann, mit jeweils unterschiedlichen Scan-Richtungen. Jeder Kanal wird einzeln auf einen Kopfhörerausgang geführt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die SB11 wurde mit den Jahren weiterentwickelt und besitzt neben einer LED-Taschenlampe, einer LED-Anzeige für eine Temperaturabweichung von +- 5 °F (Hot- Cold-Spot Detektor mit Licht- und Ton-Alarm), auch mittlerweile einen eingebauten Rauschfilter (SB11-ANC).</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="paranormal" class="et_pb_row et_pb_row_14">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_15  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Paranormal</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_12 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Es gibt verschiedene Meinungen dazu, wie eine Ghost Box / Spirit Box eine Rückmeldung liefern kann. Die eine Möglichkeit soll sein, dass die kurzen Tonschnipsel, die beim schnellen Scan durchkommen, ein von der jenseitigen Welt modifiziertes Signal sein sollen, was letzten Endes eine Antwort auf eine gestellte Frage ist. Eine falsche Scangeschwindigkeit kann die Ergebnisse verfälschen bzw. minimieren. Die andere Möglichkeit soll sein, dass die Antworten im Rauschen zu finden sind, welches zwischen den Sendern bzw. in der Luft liegt. Diese Stimmen hört man allerdings nicht sehr deutlich vor Ort (in Echtzeit), sondern sie erfordern in der Regel eine Nachbearbeitung am Computer.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="kritik" class="et_pb_row et_pb_row_15">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_16  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6.  Kritik</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_13 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">In der Regel wird der FM-Bereich für den Scan verwendet, der allerdings voll von irdischen Sendern ist. Obwohl immer gesagt wird, dass das weiße Rauschen sehr hilfreich sein soll, findet man so gut wie niemanden, der den leeren AM-Bereich für einen paranormale Kontaktaufnahme verwendet.</p>
<p style="text-align: justify;"><span>Auf der pro-measure Webseite findet man folgende (übersetzte) Informationen:<br /></span><em>„DAS Distribution mit Gary Galka ist einer der führenden Entwickler von Geisterjägerausrüstung und paranormaler Forschung. DAS-Ausrüstung wird von den führenden Geisterjägern der Welt verwendet, die auch in vielen TV-Episoden zu sehen sind und zu den Favoriten von Ghost Adventures gehören.“</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span><em>„Gary ist auch als technischer Spezialist in zwei Folgen von Ghost Adventures aufgetreten, als Juror bei Paranormal Challenge und hat kürzlich in einer ganz besonderen Ghost Adventures-Dokumentation seine Fähigkeit offenbart“</em>,</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span><em>„und die Nr. 1 unter den Geräten für den Star der Ghost Adventures TV Show, Zak Baggans“</em>.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span>Allgemein ist hier unschön zu lesen, dass man sehr viele Bezüge zu bekannten TV-Serien oder bekannten Ermittlern herstellt. </span><span>Sehr schade ist auch, dass der wohl eigentliche Erfinder</span> Chris (siehe: Weitere Informationen) nicht mehr in den Beschreibungen der SB auftaucht.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Artikelbeschreibung der SB von 2011, wird der Einfluss von Chris Fleming wie folgt erwähnt (übersetzt): „Mit spiritueller Anleitung und Einfluss von Chris Fleming“.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit der Umstellung der Pro-Measure Internetseite im Jahr 2020 heißt es nur noch: „Paranormales Forschungsgerät, entwickelt von Gary Galka“ oder „Holen Sie sich Ihre SB7 Spirit Box direkt vom Schöpfer, Gary Galka von DAS Distribution.“ Dafür wird Chris aber plötzlich als die Person genannt, welche die SB, zu Ihrem Debüt 2009, als fachkundiger Ermittler verwendet hat und in einer 40-minütigen Session in Echtzeit Antworten auf Fragen erhielt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span>Was die Funktion einer SB bzw. von Ghost Boxen angeht, muss erwähnt werden, dass es im Grunde normale Radios sind, welche den normalen Rundfunk sehr gut empfangen können. Die Gefahr ist somit sehr groß, dass man normale irdische Musik oder die Stimmen von lebenden Menschen, die beispielsweise die Nachrichten vortragen, hört. Eine Fehlinterpretation ist also nie ausgeschlossen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span>Der Fokus der Firma von Gary Galka hat sich über die Jahre auch sehr stark in Richtung „paranormale Geräte“ verrückt. Das ist ihm nicht vorzuwerfen, aber dennoch zu erwähnen. Auf der Firmenseite von DAS findet man eigentlich keine Informationen, bei Pro-Measure sieht es da allerdings anders aus. Wo früher die Geräte erst nur beiläufig angeboten wurden, findet man aktuell eine ganze Kategorie namens „Paranormal Research“.</span></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="weitereinformationen" class="et_pb_row et_pb_row_16">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_17  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Weitere Informationen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_14 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die SB scheint über die Jahre sehr preisstabil, bezogen auf den amerikanischen Markt, zu sein. Beachtet man nicht die Inflation, so wurde die SB7 2011 schon für rund 80 US-Dollar angeboten. Zwischenzeitlich wurde sie auch bereits für 70 $ angeboten.</p>
<p style="text-align: justify;">Gary Galka kam zum Bau der bekannten Geräte, nachdem er 2004 seine älteste Tochter bei einem Autounfall verlor. Nach kurzer Zeit wirkte es so, als wenn seine verstorbene Tochter Melissa mit Gary bzw. der Familie Kontakt aufnehmen wolle. Daraufhin nutze er seine jahrelange Erfahrung aus dem Bereich des Gerätebaus, um eigene Geräte zu entwickeln, mit dem es ihm möglich sein sollte, mit seiner Tochter in Kontakt zu treten. Sein erstes Gerät, das Mel-Meter oder genauer gesagt, das Mel-8704, wurde nach seiner verstorbenen Tochter benannt (Mel = Melissa). Die Zahlenfolge 8704 steht für ihr Geburtsjahr (87 = 1987) und die 04 für das Jahr in dem sie verstorben ist (2004).</p>
<p style="text-align: justify;">Chris Fleming, ein paranormaler Forscher, baute in jungen Jahren erste Ghost Boxen (ein anderer Name für Spirit Box), in dem er Radios manipulierte bzw. modifizierte. 2009 hatte er sehr viel Erfolg mit seinem ersten SB7-Proto-Typ. Gary war sehr von den Geisterboxen angetan und beschloss daraufhin, Geld und sein Know How in die Entwicklung einfließen zu lassen. Bei einer Ghost Box Session erhielt man auf die Frage, wie das Gerät heißen soll, die Rückmeldung &#8220;Spirit, Spirit, Spirit&#8221;, mit einem darauffolgenden &#8220;Box!&#8221; Als daraufhin rückgefragt wurde, ob das der Name sein soll, kam „SB“ als Antwort.</p>
<p style="text-align: justify;">Angeblich bekam die SB die Zahl 7 ähnlich ergänzend, da Gary und sein Freund Chris in mehreren paranormalen Sitzungen mit einer Ghost Box, die Zahl 7 als Rückmeldung bekommen haben wollen. Daraufhin frage Chris, ob 7 wirklich ein Teil des Namens werden sollte, worauf er die Rückmeldung „SB7“ bekam.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Displayfarbe wird mit <span>670 nm angegeben, da ein rötliches Display nachtsichtfreundlicher (</span>night vision friendly) ist. Diese Farbe ist also in der Nacht angenehmer (für die Augen) – allgemein und im Vergleich zu den alten bläulichen Displays.</p>
<p style="text-align: justify;"><span>Bezogen auf die Energie hat Rot im Vergleich zu Blau deutlich weniger Energie. Dies könnte also auch entitätenfreundlicher sein.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Der verbaute Temperatursensor sieht aus wie ein Temperaturabhängiger Widerstand.</p>
<p style="text-align: justify;">Über die Zeit wurden manche Dinge der SB optimiert, darunter ein besserer Lautsprecher bzw. gab es eine Lautstärkenanpassung (höhere Verstärkung). Bei den früheren Modellen war es nur möglich, die Rückmeldungen (Sweep) laut und deutlich zu hören, wenn man einen aktiven Lautsprecher angeschlossen hat. Das Radio an sich hatte eine ausreichende Lautstärke, allerdings reduzierte sie sich stark, sobald das Radio im Sweep-Modus lief. Da die Sender sehr schnell gewechselt wurden, war der interne Controller noch nicht so weit bzw. die Frequenz noch nicht perfekt empfangen und somit die Verstärkung geringer.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso gab es auch einen „AM Boost“ bzw. eine Anpassung der dafür notwendigen Schaltung, wodurch der Empfang im AM-Modus verbessert wurde. „Radiosignaldetails“ sind, laut Hersteller, besser zu hören. Dazu liest man auch, dass die Frequenzen beim schnellen Wechseln schneller verarbeitet werden bzw. besser zu hören sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben einer normalen SB7 gibt es auch für ca. 280 $ eine etwas größere Pro-Version (PSB7-PRO) zu kaufen. Die Sweep-Geschwindigkeit kann hierbei in 20 ms Abstufungen, zwischen 30 und 350 ms eingestellt werden. Die Pro-Version besitzt auch ein größeres, rötliches Display und macht es möglich, die Frequenzwechselschritte (Sweep) anzupassen. In der SB7 sind es 100 kHz-Schritte (0,1 MHz) und bei der Pro-Version im FM-Bereich 10 kHz, 20 kHz, 40 kHz, 60 kHz, 80 kHz und die normalen 100 kHz. Die AM-Frequenzschritte betragen 1 kHz, 2 kHz, 4 kHz, 6 kHz, 8 kHz und die normalen 10 kHz.</p>
<p style="text-align: justify;">Des weiteren gibt es noch, neben dem mittlerweile SB-typischen Temperatursensor, auch einen IR-Sensor, welcher auch sendet. Diese Sensoren kennt man aus dem Bereich der Hinderniserkennung (Abstandsdetektieren), wie bei berührungslosen Seifenspendern, Handtrocknern oder auch vom Shadow Tracker. Ebenso ist auch ein REM-Feld-Sensor, (ähnlich) wie er im REM-Pod verbaut ist, vorhanden. Auf der Herstellerseite wird hier ein kapazitiver Sensor mit einer Feldreichweite von 12 mm angegeben. Es wird ein Signal ausgesendet und immer geprüft, ob es sich verändert hat. Diese Technologie kennt man von Touch-Sensoren oder auch als NFC (<span>Near Field Communication) und sie wird bei EC-Karten oder in Mobiltelefonen (kontaktloses bezahlen), bzw. in Transpondern zum Türen öffnen, verwendet (aktive/passive). Beide Sensoren können den Frequenzwechselmodus starten bzw. stoppen. Ebenso ist diese Funktion mit einem Timer verknüpft (0, 15, 30, 45, 60, 90 und 120 s), der nach einem Sensoralarm den Scanmodus für die gewählte Timerzeit startet und danach automatisch wieder stoppt.</span></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_17">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_18  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>8. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_15 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Firma von Gary Galka mit Gerätespezifikationen:<br /><a href="https://www.pro-measure.com">https://www.pro-measure.com</a>. Zuletzt geprüft am 29.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>P-SB7 Info Version 2.0 by Chris  Fleming (18.02.2010):<br /><a href="https://www.cadl.org/application/files/2215/6944/0171/SB7InfoVers-2.pdf">https://www.cadl.org/application/files/2215/6944/0171/SB7InfoVers-2.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 29.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Beitrag auf der Homepage des Vereins für Transkommunikations-Forschung (VTF) e.V.:<br /><a href="http://vtf.de/p148_30.shtml">http://vtf.de/p148_30.shtml</a>. Zuletzt geprüft am 29.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Über Gary Galka:<br /><a href="http://www.maineghosthunters.org/media/project/august-12-2012-gary-galka-creator-of-mel-meter/">https://mysteriesandconspiracies2014galati.blogspot.com/p/device-to-communicate-with-dead.htmlhttp://www.maineghosthunters.org/media/project/august-12-2012-gary-galka-creator-of-mel-meter/</a>. Zuletzt geprüft am 29.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_56  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hands-on Review der SB7 Spirit Box:<br /><a href="https://paranormic.com/blogs/news/sb7-spirit-box">https://paranormic.com/blogs/news/sb7-spirit-box</a>. Zuletzt geprüft am 29.04.2024.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Real Time EVP (RT-EVP)</title>
		<link>https://para-wiki.de/real-time-evp-rt-evp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2024 17:41:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[EVP]]></category>
		<category><![CDATA[Geräte]]></category>
		<category><![CDATA[Real Time EVP]]></category>
		<category><![CDATA[RT-EVP]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1285</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_18">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_19  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_57  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#grundlegendes">1. Grundlegendes</a><br /><a href="#funktionen">2. Funktionen</a><br /><a href="#grundidee">3. Grundidee</a><br /><a href="#versionen">4. Unterschiedliche Versionen</a><br /><a href="#kritik">5. Kritik</a><br /><a href="#weitereinformationen">6. Weitere Informationen</a><br /><a href="#quellen">7. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_20  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_audio_0 et_pb_audio_module clearfix et_pb_bg_layout_light et_pb_text_color_dark et_pb_audio_no_image">
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_audio_module_content et_audio_container">
					<h1 class="et_pb_module_header">Lasse dir den Artikel vorlesen:</h1>
					
					<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-1285-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/12/RTEVP.mp3?_=1" /><a href="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/12/RTEVP.mp3">https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/12/RTEVP.mp3</a></audio>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="grundlegendes" class="et_pb_row et_pb_row_19">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_21  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_58  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Grundlegendes</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_16 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Real Time <a href="https://para-wiki.de/phaenomen/evp-eletronic-voice-phenomena/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: EVP">EVP</a>-Gerät (kurz: RT-EVP) ist im Grunde erstmal ein von der Firma D.A.S. bzw. Pro-Measure entwickeltes, handliches Stereo-Diktiergerät mit Sonderfunktionen für paranormale Untersuchungen. Wie auch bei dem Mel-Meter oder der <a href="https://para-wiki.de/spirit-box/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Spirit Box">Spirit Box</a> (=SB) steckt der Entwickler Gary Galka dahinter. Die Grundfunktionen sind laut Hersteller ein Standard-Digitalrekorder, der EVP-Recorder-Modus mit einer automatischen Wiedergabe, dann der EVP-Recorder-Modus mit zusätzlichem weißem Rauschen und ein Modus, bei dem man, wie bei der Spirit Box, ein FM-Radio mit Frequenz-Sweep und mehrstufiger Geschwindigkeitsregelung, verwenden kann. Ebenso lässt sich der SB-Modus mit dem Digitalrekorder-Modus kombinieren. Das RT-EVP war bei Pro-Measure ab Juni 2010 für rund 290 US-Dollar erhältlich und bekam ein SB-Frequenzbereich-Update im April 2011 und im August ein weiteres, so dass bei Aufnahmen detektierte EVPs automatisch markiert und mit Uhrzeit und Datum versehen werden (EVP-Datenlogger bzw. Datenaufzeichnungsfunktion). Für die Umsetzung des Real Time-Modus war es nötig, dass die Daten (Aufnahme und Verarbeitung der Daten zum Abspielen) intern von 2 Mikroprozessoren verarbeitet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Offiziell wurde das Gerät zum 01.11.2016 (ohne Angaben von Gründen) abgekündigt, es wurde also nicht mehr weiterproduziert.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_1">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="563" height="2145" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/RT-EVP.png" alt="" title="RT-EVP" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/RT-EVP.png 563w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/RT-EVP-480x1829.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 563px, 100vw" class="wp-image-1255" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: left;"><strong>Abbildung:</strong><br />Das RT-EVP (eigene Abbildung von Tim Timsen).</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="funktionen" class="et_pb_row et_pb_row_20">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_22  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_61  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Funktionen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_17 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_62  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Erstmal sei erwähnt, dass der Rekorder einen eingebauten und somit festen Speicher von 4 GB besitzt. Was die Qualität der Aufnahmen angeht, gibt der Hersteller eine Abtastrate von maximal 96 kHz wie auch CD-Qualität an, was für 16 Bit in der Tiefe stehen würde (65.536 unterschiedliche Werte pro Abtastung) und natürlich Stereo. Ebenfalls steht eine 48 kHz, 44 kHz und 8 kHz Abtastrate zur Auswahl. Abgespeichert werden die Daten unkomprimiert als .wav und sind PCM-Kodiert (Puls-Code-Modulation). Es steht alternativ noch der G.711 PCM-Codec, auswählbar über die Aufnahme-Optionen, zur Verfügung (mehr dazu unter dem Punkt „Weitere Informationen“).</p>
<p style="text-align: justify;">Bei maximaler Qualität reichen die 4 GB für 165 Minuten, bei 8 kHz Abtastrate sind es 33 Stunden. Über den Mini-USB 2.0 Anschluss kann man, über einen Computer, auf die gespeicherten Daten zugreifen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Rekorder benötigt 2 AAA-Batterien und verfügt über ein sehr umfangreiches, einfarbiges Display mit Hintergrundbeleuchtung. Das mit Kugelcharakteristik angegebene Stereomikrofon sitzt an der Oberseite und soll, mit einem Frequenzbereich von 15 Hz bis 20 kHz, auf 360°, alles aufzeichnen. Um jedes noch so leise Geräusch aufzeichnen zu können, gibt es eine über das Menü einstellbare wie auch über einen Schalter am Gehäuse zu-/abschaltbare, automatische Verstärkung (Auto Gain Control) von bis zu 81,5 dB. Auf der Rückseite befindet sich ein 20 mm bzw. 25 mm Lautsprecher (Hersteller nennt beides). Neben einem normalen 3,5 mm Kopfhöreranschluss verfügt der Rekorder auch über die Möglichkeit über eine 3,5 mm Buchse ein externes Mikrofon oder ein Gerät mit Line-Pegel anzuschließen (unklar ob Stereo oder Mono).</p>
<p style="text-align: justify;">Betrachtet man die Funktionen, so interessiert die allermeisten der Real Time-Modus und der SB-Rekorder-Modus. Nutzt man den SB-Modus (Sweep-Mode), so kann man im Frequenzbereich, bei dem die oberste und unterste Frequenz eingestellt werden kann, zwischen 76 und 108 MHz (FM) einen Frequenzscan durchführen. Wie man es von der Spirit Box auch kennt, kann man die Frequenzen vorwärts oder rückwärts hörbar durchlaufen. Laut Hersteller ist die Sweep-Geschwindigkeit zwischen 50 ms und 110 ms (5 ms Schritte) einstellbar. An einer anderen Stelle schreibt der Hersteller 60 ms bis 90 ms. Hier gab es offensichtlich eine Anpassung per Update. Selbstverständlich lässt sich die SB-Sitzung mit dem Gerät aufzeichnen. Ebenso ist es möglich, den Ton vom Mikrofon aufzuzeichnen, um auch seine gestellten Fragen gleichzeitig zu dokumentieren. Hier gibt der Hersteller allerdings an, dass man den SB-Modus mit eingeschaltetem Mikrofon nur mit gut abgeschirmten Kopfhörern verwenden soll, um keine Rückkopplung zu erhalten. Die Kopfhörer fungieren im SB-Modus auch als Antenne. Um eine bessere Entkopplung zwischen Mikrofon und Kopfhörern zu erhalten, wurden bis zu 30 m lange 3,5 mm Klinke-Klinke-Kabel zum Verkauf auf der Hersteller-Webseite angeboten. Es wird empfohlen, eine deutliche Entfernung (min. ca. 3 m) bei einem direkten mithören der Aufnahme einzuhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Modus, warum das Gerät seinen Namen erhalten hat, ist der Real Time-Modus. Aus den Informationen des Herstellers geht hervor, dass man mit dem Gerät den Aufnahmemodus startet und im Vorfeld eine Aufnahmezeit zwischen einer und 60 Sekunden einstellt. Über die REC-Taste wird dann die Aufnahme gestartet, man stellt anschließend seine Frage und wartet bis zum Ende der voreingestellten Aufnahmezeit. Im Anschluss geht der Rekorder automatisch in den Playback-Modus und spiel die Aufnahme ab, um so direkt eine Auswertung zu ermöglichen. Dank der sogenannten „Intelli-Q“ Taste am Gerät kann über einen Tastendruck in 5-Sekundenschritten zurückgesprungen werden, um so eine Stelle immer und immer wieder anhören zu können. Über das Betätigen der REC-Taste wird die kurze Aufnahme im Gerätespeicher abgespeichert (z.B. REC003.WAV oder FM014.WAV). Dank des zweiten Updates erhielt das Gerät die Data Log-Funktion, was im Grunde einen weiteren Modus darstellt, um das Gerät am Ende unabhängig arbeiten zu lassen. Dieser, wie auch jeder andere Modi, kann ganz einfach über Symbole im Menü ausgewählt werden. Laut Hersteller soll im RT-Modus die Abtastrate besser auf 48 kHz gestellt und anschließen eine Start- und Stoppzeit der Aufnahme gewählt werden. Diese haben eine Größenordnung von 10, 30, 60 bis hin zu 180 min. und sind dafür gedacht, wenn man das Gerät unbeaufsichtigt zum EVPs aufzeichnen an einen Ort legt und weggeht, nach dem Weggehen und nach der vorgegebenen Startzeit die Aufnahme beginnt, und nach einer Stoppzeit die Aufnahme auch wieder beendet wird. Im Data Log-Modus geht es darum, in der absoluten Stille die Umgebung auf EVPs zu überprüfen. Dafür stellt man einen Mikrofonpegel-Schwellwert ein. Das bedeutet, dass man sich an dem Ort komplett ruhig verhält und die Anzeige im Display beobachtet, die einen Aufschluss darüber gibt, wie laut oder leise es gerade ist. Daraufhin stellt man den Schwellenwert leicht höher ein. Die Replay-Zeit wird auf 0 gesetzt und anschließend kann die Aufnahme beginnen. Nun ist es so, dass die Aufnahme nach Ablauf der Startzeit bis zum automatischen Beenden läuft und jedes Mal, sobald der voreingestellte Mikrofonpegel überschritten wird, ein Marker bzw. eine Markierung (Counter) auf der Aufnahme gesetzt wird. Angeblich, so der Hersteller, kann das Gerät EVPs der Klasse &#8220;A&#8221; von anderen, schwächeren Antworten unterscheiden. Wie das funktioniert oder woran es die Qualität ausmacht, wird leider nicht erwähnt. Um mehr Übersicht bei dem Counter zu erhalten, sollte man noch im Systemmenü das Datum und die Uhrzeit einstellen, da diese Informationen auch jeder Markierung zugewiesen werden. Über das Countermenü kann bei jeder Aufnahme über den 4-stelligen EVP-Zähler jede Markierung direkt angefahren und die Stelle angehört werden. Das Abspielen beginnt einen kurzen Augenblick vor der Markierung. Ein kurzer Hinweis: Die Markierung hört man selbstverständlich nicht auf der Aufnahme! Dank des gut strukturierten Displays bzw. des übersichtlichen Aufbaus, ist das Aufrufen sämtlicher Markierungen wirklich ein Kinderspiel. Eine ähnliche Funktion, um mit Markern bestimmte Stellen zu markieren, hier allerdings von Hand, gibt es auch bei den bekannten Rekordern der Firma Zoom. Allgemein soll auch noch erwähnt werden, dass eine laufende Aufnahme zwischendurch pausiert und später fortgesetzt werden kann.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="grundidee" class="et_pb_row et_pb_row_21">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_23  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_63  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Grundidee</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_18 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_64  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Grundgerät ist ein Diktiergerät, bei dem man eine Funktion erschaffen hat, um direkt und ohne Umwege eine kurze Aufnahme auszuwerten. Im Jahre 2010 bzw. 2011 war das eine bemerkenswerte Funktion. Mittlerweile können das aber viele andere Geräte, z.B. die von Zoom, wodurch das RT-EVP Gerät kein Alleinstellungsmerkmal mehr hat. Natürlich ist die Funktion der SB in Kombination mit dem Rekorder ebenfalls sehr praktisch. So kombinierte das RT-EVP Gerät mehrere Geräte, äußerst kompakt, professionell und zu einem fairen Preis.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="versionen" class="et_pb_row et_pb_row_22">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_24  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_65  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Unterschiedliche Versionen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_19 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_66  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Zeitweise gab es auch eine vergünstigte, aber dafür abgespeckte Rekorder-Variante. Jene trug den Namen DAS-EVP und kostete rund 200 US-Dollar. Beim DAS-EVP Aufnahmegerät fehlte die Real Time-Funktion (automatische Wiedergabe der Aufnahme), also war es ein RT-EVP Gerät mit eingeschränkter Software. Da erst später das 2. Update herausgekommen ist, verfügt das Gerät auch nicht über die Data Log-Funktion. Der Hersteller gab aber auch an, dass man diese Funktion jederzeit nachträglich dazukaufen und über ein Passwort oder Schlüssel aktiviert werden konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch konnte man ab August 2011, für 200 US-Dollar, den sogenannten „RT-XTR Paranormal Prototype“ kaufen. Dieser speziell modifizierte Prototyp war nur begrenzt verfügbar und unterschied sich in erster Linie durch ein leicht verändertes Mikrofon, welches hier in eine Präzisionsmetallkapsel eingearbeitet wurde, um eine bessere elektromagnetische Abschirmung zu bekommen. Ebenso wurde ein eigener Tiefpassfilter (hohe Frequenzen werden gedämpft) eingebaut, der bis zu 97% der Umgebungsgeräusche (einschließlich der Stimmen des Nutzers) eliminieren soll. Nun war es wohl auch möglich für die Wiedergabe einen aktiven Lautsprecher an das Gerät anzuschließen. Dies ist allerdings bei der anderen Variante auch möglich, bzw. schließt es der Hersteller nicht aus. Es scheint, dass es durch die Mikrofonmodifizierung bei einer lauten Wiedergabe nicht mehr so schnell zu Rückkopplungen kommt. Auch wenn sich der Funktionsumfang genau so liest wie der des RT-EVP Diktiergeräts (mit beiden Updates), schreib der Hersteller dennoch folgenden Hinweis (übersetzt) zum Gerät dazu: „Kaufen Sie dieses Gerät NICHT, wenn Sie einen RT-EVP Digital Voice Recorder suchen.“</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="kritik" class="et_pb_row et_pb_row_23">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_25  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_67  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Kritik</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_20 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_68  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Gerät wirkt so, als wenn es hochkant verwendet werden soll, da sich oben die Mikrofone befinden und die Tasten wie auch die Beschriftung dementsprechend ausgerichtet sind. Manche Menüs oder Aufnahme-Modi drehen jedoch das Display in Querformat. Dann befinden sich Tasten für die Bedienung an der Unterseite und die Beschriftungen sind schlechter zu lesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es soll eine unschöne Verzögerung zwischen Mikrofon und Kopfhörerausgang geben, so dass, wenn man eine Frage stellt (und Kopfhörer nutzt), jedes Mal die eigene Stimme etwas verzögert hört.</p>
<p style="text-align: justify;">Manche Funktionen wie der spezielle Kompressions-Codec (siehe „Weitere Informationen“), mit absichtlich wählbarer niedriger Qualität oder die Schwellwertvorgabe, erinnert sehr an den <a href="https://para-wiki.de/panasonic-rr-dr60/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Panasonic RR-DR60">Panasonic RR-DR60</a>. Dem DR60 hatte man ja auch eine Mikrofonfrequenz von unter 20 Hz angedichtet, der beim RT-EVP Gerät besonders oft, mit 15 Hz (Infraschallbereich), betont wird. Vielleicht wollte man wieder so eine „DR60-Legende“ schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die falsche Wahl des Kopfhörers und einer zu hohen Verstärkung (&lt;50 dB), kann dazu führen, dass es zu einem unschönen Echo-Effekt kommt, wobei das Gehörte wieder vom Mikrofon aufgezeichnet wird usw., allerdings sagt hier der Hersteller, dass man definitiv vernünftige Kopfhörer verwenden und/oder das Gerät über die Verlängerungskabel in sicherer Entfernung positionieren sollte.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="weitereinformationen" class="et_pb_row et_pb_row_24">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_69  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Weitere Informationen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_21 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_70  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bei dem besonderen Mikrofon, um unter die 20 Hz zu kommen (hier 15 Hz), verwendete man ein Mikro-Elektro-Mechanisches System (MEMS) auf Siliziumbasis. Laut D.A.S. wurden von einem unabhängigen Labor diese 15 Hz verifiziert. Allgemein schrieb der Hersteller, dass, sollte es Updates bzw. &#8220;Basic&#8221;-Software-Upgrades für das Gerät geben, sie diese kostenlos per Mail zur Verfügen stellen werden. Jene müssten dann selbständig auf das Gerät gespielt werden.</p>
<p>Über die RT-EVP-Aufzeichnungsoptionen kann die Option 711 aktiviert werden, was für den internationalen Komprimierungs-/Dekomprimierung-Standard von Sprache, G.711 steht. Wie auch der, aus dem RR-DR60 bekannte CELP-Codec, wurde G.711 im Bereich der Telefonübertragung (Sprache) verwendet. Es ist allerdings ein verlustbehafteter PCM-Kompressionsalgorithmus, mit einer Abtastrate von 8 kHz und ausgelegt auf Frequenzen zwischen 0 und 4 kHz. Trotz dieser Einschränkungen ist die G.711 Datenrate 8x höher als die von CELP. Das direkte Abhören der kurzen Aufnahme zuvor (RT-Modus) nennt man „Active Review“.</p>
<p>Die Geräte bis April 2011 hatten einen SB-Frequenzbereich zischen 88 und 108 MHz. Danach kam das Update (wie bei der SB) auf 76 bis 108 MHz. Trotz Abkündigung des Geräts zum 01.11.2016, wurde es noch eine Zeit lang weiter über Amazon vertrieben (nicht aber im Shop der Internetseite von D.A.S.). Manche interpretieren in den RT-Modus hinein, dass es eine dauerhafte Langzeitaufnahme gibt und, unabhängig davon, diese kurzen Aufnahmen zum direkten Abhören. Jenes beschreibt D.A.S. allerdings nirgendwo und diese Funktion wird auch so in keinem Video gezeigt.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_25">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_27  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_71  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_22 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_72  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Firma von Gary Galka mit Gerätespezifikationen:<br /><a href="https://www.pro-measure.com">https://www.pro-measure.com</a>. RT-EVP nur noch über das Internet-Archiv verfügbar.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_73  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>(Fan-)Website von Bill Connelly zum RT-EVP:<br /><a href="http://www.rt-evp.net/index.html">http://www.rt-evp.net/index.html</a>. Die Seite ist nur noch über das Internet-Archiv verfügbar.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_74  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>RT-EVP Bedienung und Funktionen (z.B. Gary Galka auf YouTube):<br /><a href="https://www.youtube.com/@gigdas">https://www.youtube.com/@gigdas</a><br /><a href="https://www.youtube.com/@birdfamilyuk">https://www.youtube.com/@birdfamilyuk</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Panasonic RR-DR60</title>
		<link>https://para-wiki.de/panasonic-rr-dr60/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 18:55:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Diktiergerät]]></category>
		<category><![CDATA[Panasonic RR-DR60]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Huff]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Zak Bagans]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1261</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_26">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_28  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_75  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#grundlegendes">1. Grundlegedes</a><br /><a href="#spezifikationen">2. Spezifikationen</a><br /><a href="#celp">3. CELP-Codec</a><br /><a href="#probleme">4. Probleme</a><br /><a href="#weiterehinweise">5. Weitere Hinweise</a><br /><a href="#interessantes">6. Interessantes</a><br /><a href="#quellen">7. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_29  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_audio_1 et_pb_audio_module clearfix et_pb_bg_layout_light et_pb_text_color_dark et_pb_audio_no_image">
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_audio_module_content et_audio_container">
					<h1 class="et_pb_module_header">Lasse dir den Artikel vorlesen:</h1>
					
					<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-1261-2" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/12/DR_60.mp3?_=2" /><a href="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/12/DR_60.mp3">https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/12/DR_60.mp3</a></audio>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="grundlegendes" class="et_pb_row et_pb_row_27">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_30  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_76  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Grundlegendes</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_23 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_77  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der Panasonic RR-DR60 IC Recorder (IC = Integrated Circuit), hergestellt in Japan, ist dank seiner Größe von ca. 5,6 x 9,2 x 1,4 cm (BxHxT) ein recht kleines und vor allem, mit eines der ersten digitalen Diktiergeräte, welches 1998, für ca. 100 US-Dollar, auf dem Markt erschienen ist. Berücksichtigt man die Inflation der vergangenen Jahre, entspricht dies einer heutigen (2023) Kaufkraft von etwa 162 $ (151 €). Im Grunde war es ein Gerät für jeden (Consumer Bereich), der ein Diktiergerät im Alltag verwenden wollte, doch durch bekannte paranormale Forscher aus den U.S.A., genauer gesagt dank Steve Huff oder Zak Bagans, begann vor wenigen Jahren ein regelrechter Hype um das Diktiergerät <a href="#1">[1]</a> und so erzielt man durch den Verkauf, derzeit Preise von 2.000 bis 4.000 US-Dollar. Steve Huff ist ein bekannter, allerdings für viele mittlerweile zweifelhafter bzw. trügerischer paranormaler Forscher <a href="#2">[2]</a>, der beispielweise auch das Portal entwickelt hat, im Internet alle von der neuen und revolutionären Kommunikation bzw. Effektivität des Geräts überzeugen wollte und nach dem Veröffentlichen des Bauplans, sein Geld mit dem Verkauf der unbedingt nötigen (und fragwürdigen) Portal-Computersoftware verdient <a href="#3">[3]</a>. Beim RR-DR60 lief es ähnlich, denn als er im Besitz mehrerer dieser, zu Beginn noch sehr günstig gekauften, Geräte war, versuchte er die breite Masse der Personen aus der Szene davon zu überzeugen, dass man mit diesem und wirklich nur diesem Gerät, nie dagewesenen Tonbandstimmen aufzeichnen kann („the best EVP recorder ever made“). Auf Grund der Tatsache, dass Steve Huff oder auch der paranormale Forscher Zak Bagans diese Aussagen öffentlich trafen <a href="#4">[4]</a>, wollte jeder so ein altes Diktiergerät besitzen und da Angebot und Nachfrage den Markt steuern, stiegen die Preise ins Unermessliche. Die Geschichte vom „heiligen Gral“ der Diktiergeräte wurde immer weitererzählt und jeder der so ein Gerät besaß, erzählte sie weiter, wodurch es letzten Endes auch Wörter wie „Ghosthunting“ oder „EVP“ in die Artikelbeschreibungen geschafft haben.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_2">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="852" height="1424" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/Panasonic-RR-DR60.png" alt="" title="Panasonic RR-DR60" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/Panasonic-RR-DR60.png 852w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/Panasonic-RR-DR60-480x802.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 852px, 100vw" class="wp-image-1252" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_78  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;">Das Panasonic RR-DR60.<br />Grafik: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="spezifikationen" class="et_pb_row et_pb_row_28">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_31  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_79  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Spezifikationen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_24 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_80  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Als es auf dem Mark erschienen ist, war es mit seinen 60 Minuten Aufnahmezeit bzw. 99 Aufnahmen, bei gerade mal 2 MB (16 Mbit) festverbautem Flash-Speicher, den ganzen anderen Geräten mehr als nur eine Nasenlänge voraus. Ende der 90er Jahre gehörten noch Diktiergeräte mit einer Mikrokassette zum Standard, die man zwischen 30 und 150 $ kaufen konnte. Konkurrenten aus dem Bereich „digitale Diktiergeräte“ lieferten Aufnahmezeiten von wenigen Minuten, über 16 Minuten (SONY ICD-50) bis hin zu 37 Minuten, wie bei einem der Firma OPTIMUS.</p>
<p style="text-align: justify;">Das DR60 arbeitet mit einer analogen Eingangssignalabtastung (Signal vom Mikrofon), von 6 kHz (6000 Messungen pro Sekunde, 27 ms a 160 Samples). Jede Abtastung hat einen diskreten Wert von 12bit (4096 mögliche Werte pro Abtastung).</p>
<p style="text-align: justify;">Der interne Prozessor arbeitet mit einem 6 MHz Takt, bei dem recht ansehnlichen Display setzt man auf eine klassische LC-Technologie (LCD) und neben dem 2,8 cm Lautsprecher (8 Ohm, 0,11 W), verfügt das DR60 über einen eher unüblichen, 2,5 mm Kopfhöreranschluss. Die digital gespeicherten Aufnahmen lassen sich nicht per USB oder einer anderen seriellen Verbindung auf den Computer übertragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das kleine verbaute Elektret-Kondensatormikrofon wird auf die Frequenz des Sprachbereichs ausgelegt sein bzw. wurden diese kleinen Mikrofone schon in den 90er Jahren, für den Frequenzbereich zwischen 20 und 20.000 Hz ausgelegt. Der typische Frequenzbereich der Sprache befindet sich zwischen 50 und 7.000 Hz. Auf Grund der Art, wie die Signale intern gespeichert werden, ist der Frequenzbereich bis 3.000 bzw. 4.000 Hz relevant. Allgemein befindet sich das typische Mikrofon-Frequenzspektrum (Telefon), zu dieser Zeit, zwischen 300 und 3.400 Hz.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Anschließen eines (16 bzw. 32 Ohm) Kopfhörers wird der interne Lautsprecher deaktiviert. Für den Betrieb werden 2 AAA (Micro) Batterien benötigt. Die Mikrofon-Eingangsempfindlichkeit lässt sich in 5 Stufen variieren. Dank des verbauten digitalen Signalprozessors (DSP), sind, auf Grund der schnelleren Datenverarbeitung, auch Veränderungen der Abspielgeschwindigkeit wie auch Vor- und Zurückspulen kein Problem. Der DSP-Chip wird aber auch verwendet, um das abgetastete Signal am Eingang, welches eine Größe von 112 kb/s (Kilobits pro Sekunde) besitzt, auf gerade mal 1/20, also 5,6 kb/s, zu komprimieren. Der Codec für die Kompression, also um die analogen Eingangssignale digital verkleinert zu speichern, nennt sich CELP (Code Excited Linear Prediction), wird typischerweise in der Telekommunikationsbranche, für Sprachkompression eingesetzt und galt damals, als das DR60 auf den Markt gekommen ist, schon eher als veraltet. Seit 1991 ist CELP der Standard für die GSM Mobilfunkkommunikation und somit nach wie vor im Einsatz. Gemäß des GSM-Standards würde man für 60 Minuten (CELP-Codec), eine Datenmenge von fast 6 MB, also rund 3-mal so viel wie der DR60 besitzt, benötigen. Der Mikrofoneingang wird über eine automatische Pegelanpassung (AGC, Auto Gain Control) sehr komfortabel gesteuert. Leise Geräusche werden somit automatisch verstärkt und ein zu lautes Eingangssignal gedämpft. Da es sich bei dem RR-DR60 um ein Diktiergerät handelt, verfügt es auch über eine VAS-Funktion (Voice Activated System), womit sich über den Lautstärkepegel am Mikrofon, eine Aufnahme automatisch starten und stoppen lässt. Bei welchem Pegel eine Aufnahme beginnt bzw. beendet wird, lässt sich über die Mikrofonpegel-Steuerung einstellen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="celp" class="et_pb_row et_pb_row_29">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_32  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_81  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. CELP-Codec</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_25 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_82  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der, im DR-60, für die Kompression verwendete Codec erschien erstmals in den 1980er Jahre und überarbeitet in den 90er Jahren. Im Vergleich: Der sehr bekannte MP3-Codec wurde bereits in den frühen 90er Jahren veröffentlicht.</p>
<p style="text-align: justify;">CELP bot trotz hoher Kompressionsrate eine noch akzeptable Audioqualität allerdings orientierte sich die Art, wie die dauerhaft verlustbehaftete Datenreduktion durchgeführt wird, an dem Haupteinsatzgebiet eines Diktiergeräts – und zwar der Sprache bzw. Sprachübertragung (Telekommunikation). Somit war der Frequenzbereich zwischen 300 und 3.000 Hz optimiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch den CELP-Codec war es also möglich, mit gerade mal 2 MB, 60 Minuten Sprache aufzuzeichnen. Auf Grund des Audio-CD-Standards der 80er Jahre, bei dem in Stereo, 44.100-mal pro Sekunde, mit 16 Bit (65.536 vertikalen, diskreten Abtastwerten), das Signal erfasst wird, benötigt man so für 60 Minuten in etwa 620 MB (Faktor 310). Eine MP3-Datei mit klassischen 128 kb/s hingegen nur noch ca. 60 MB (Faktor 30). War der CELP-Codec unserer Zeit meilenweit voraus?</p>
<p style="text-align: justify;">Das Geheimnis hinter dieser Art der Kompression ist ein sogenanntes Codebuch im Speicher, in welchem 256 (2^8) sehr kurze Samples bzw. Vektoren (Tonschnipsel) gespeichert sind. Das Eingangssignal vom Mikrofon besteht aus 160 aufgenommenen Werten, je 27 Millisekunden (0,027 s). Anschließend wird das kurze Signal in 5 Millisekunden Frames aufgeteilt und anschließend analysiert. Analysieren bedeutet, dass im Codebuch nach einem Sample (Frame) gesucht wird, der dem des 5 ms Eingangssignals am ähnlichsten ist. Anschließend wird nicht das Eingangssignal gespeichert, sondern die Adresse des Samples im Codebuch-Speicher. Wir erhalten also lediglich eine Liste von vielen Speicherplätzen, die eine Interpretation des Eingangssignal entspricht und nicht dem des echten Eingangssignals!</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren verfügt der CELP-Codec über einen Vorhersagealgorithmus, der aktuelle Werte mit vorherigen in Beziehung bringt, um so mittels mathematischen Verfahrens und aufgenommener Parameter, Berechnungen für zukünftige Werte durchführen zu können. Wir erhalten also eine Vorhersage, wie das nächste Signal aussehen könnte. Da CELP für die Sprache konzipiert wurde, gibt es bestimmte Muster, wodurch dann logische nachfolgende Werte gespeichert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Abspielen funktioniert in umgekehrter Reihenfolge – Speicherstelle für Speicherstelle wird nach und nach aufgerufen und das dort gespeicherte Sample aus dem Codebuch dekodiert, verstärkt und abgespielt.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="probleme" class="et_pb_row et_pb_row_30">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_33  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_83  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Probleme</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_26 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_84  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der im RR-DR60 verwendete CELP-Codec wird aus historischen Gründen hauptsächlich für Sprachkompression verwendet. Andere Eingangssignale wie Musik oder Umgebungsgeräusche, die man bei einer paranormalen Untersuchung hauptsächlich aufnimmt, können somit deutlich schlechter aufgezeichnet werden und es kommt dadurch auch zu Fehlern, denn diese Art der Kompression neigt leider auch zu einer fehlerhaften Spracherkennung (Vorhersagealgorithmus), wodurch Tonschnipsel falsch bestimmt werden. Ebenfalls sorgt die geringe Auswahl an vorgespeicherten Samples dazu, dass ein Signal nie korrekt gespeichert werden kann – Am Ende muss sich immer für ein Sample entschieden werden. Hat man zur Auswahl nur rot und gelb, am Eingang aber orange, muss man einen Kompromiss eingehen. Somit ist die Gefahr also groß, dass durch Folgefehler am Ende Geräusche entstehen, die nach etwas klingen, was es nie gegeben hat. In der Regel findet die Auswertung am Computer statt und das Signal muss also erst noch vom Diktiergerät, über den 2,5 mm Kopfhöreranschluss, auf den Computer übertragen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Problem soll die automatische Pegelanpassung bzw. die automatische Mikrofon-Verstärkung sein, in Kombination mit den „Klangverbesserungs-Filtern“. Der AGC ist wohl dafür bekannt, die Stille so sehr zu verstärken und durch die Filter zu verfälschen, dass es zu starkem Rauschen und zu Artefakt-Bildung auf der Aufnahme kommt. Der VAS-Modus, für Sprach-Memos, ist leider davon betroffen &#8211; stellt man eine zu geringe Mikrofon-Empfindlichkeit ein, kann es durch Rauschen oder bedingt durch Artefakte, zu einem fehlerhaften starten der Aufnahme kommen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="weiterehinweise" class="et_pb_row et_pb_row_31">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_34  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_85  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Weitere Hinweise</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_27 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_86  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es gibt Diktiergeräte aus dem Hause Panasonic, wie aus der QR-Serie das RR-QR80, 100, 200, 240 oder 400, welche gut 10 Jahre jünger sind, dem RR-DR60 sehr ähnlich sehen allerdings nichts mit ihm, bezogen auf die „Magie“ dahinter zu tun haben, auch wenn der Funktionsumfang identisch ist (AGC, VAS etc.). Dennoch sieht man oft, dass auch diese Geräte für mehrere 100 € angeboten werden und man über den Zusatz „ähnlich wie DR60“ oder „nicht DR60“ eine gewisse Manipulation oder einen erzwungenen Bezug herstellen will. Bei der Aufnahme des QR80 (8 MB Speicher) oder QR240 (32 MB Speicher) kann man zwischen „Long play“, „Standard play“ und „High quality“ wählen und erreicht dadurch eine Aufnahmezeit von min. 15 bzw. 66 Minuten und max. 60 bzw. 266 Minuten. Die QR-Geräte arbeiten mit einem Frequenzspektrum zwischen <span>450 und 5.000 Hz. Bei dem verwendeten Kompressionsverfahren setzt man durch die Wahl der Qualität (LP, SP, HQ) auf unterschiedliche Bitraten. Möglicherweise kommt hier der zu jener Zeit übliche bzw. weit verbreitete </span>ADPCM <span>Codec </span>(Adaptive Differential Pulse Code Modulation) zum Einsatz, definitiv aber nicht<span> der CELP-Codec! Auch bei der QR-Reihe kommt man nicht an die intern gespeicherten Audio-Daten, allerdings haben wir einen normalen 3,5 mm Kopfhörer- wie auch externen Mikrofonanschluss.</span></p>
<p>Oftmals wird als Preis für das RR-DR60 20 bis 30 Dollar angegeben und es zusätzlich als ein billiges Diktiergerät bezeichnet. Da der Preis aber im Jahr 1998 ca. 100 US-Dollar und 1999, in England, rund 90 Pfund betrug, stimmen die 20 bis 30 Dollar definitiv nicht, genauso die Aussage, dass es ein billiges Gerät wäre. Auch interessant ist, dass Panasonic selbst, keine Informationen über ein offizielles Veröffentlichungsdatum des RR-DR60 wie auch einen Marktpreis hat. Manche Leute schrieben im Internet, dass sie das Gerät bereits 1996 besaßen und es gibt DR60 Service-Anleitungen von 1997, allerdings waren die frühsten Verkaufsartikel aus dem Jahre 1998.</p>
<p>Ebenso wird davon berichtet, dass man mit dem verbauten Mikrofon so gut Stimmen von verstorbenem Aufzeichnen kann, da es Frequenzen bis runter auf 4 Hz aufzeichnen kann. Unabhängig davon, dass das menschliche Ohr beim Abspielen nicht in der Lage wäre, diese aufgezeichneten Stimmen zu hören, ein Elektret-Mikrofon ist in der Regel nicht in der Lage, solche tiefen Frequenzen wahrzunehmen. Des Weiteren ist auch der DSP-Chip, der die Eingangssignalfrequenzen auswertet bzw. das Codebuch des CELP-Codec nicht darauf ausgelegt, solch tiefe Frequenzen abzuspeichern.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="interessantes" class="et_pb_row et_pb_row_32">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_35  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_87  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Interessantes <a href="#6">[6]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_28 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_88  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Angeblich bzw. laut einer Legende, sollen sich einige Konsumenten bei Panasonic darüber beschwert haben, dass sich auf den Aufnahmen des RR-DR60 unerklärliche Stimmen manifestiert haben sollen. Auf Grund von vielen Beschwerden soll Panasonic eine Rückrufaktion gestartet haben. Das Gerät kam nach kurzer Zeit überarbeitet und mit einer besseren elektromagnetischen Abschirmung auf den Markt. Im Internet findet man jedoch keine Informationen über eine Rückrufaktion. Panasonic selbst schrieb auf Nachfrage, dass es nie einen Rückruf gegeben hat.</p>
<p>Diesbezüglich wird auch behauptet, dass man einen Warnhinweis auf dem Batteriefachs des Geräts findet, wo geschrieben stehen soll, dass Panasonic keine Haftung für derartige Störungen übernimmt. Schaut man sich hier Bilder zu an, könnte man sagen, dass es eine sehr wilde und eigene Art von Interpretation wäre, wenn dies dort stehen soll.</p>
<p>Oftmals liest man auch davon, dass der VAS-Modus in der (amerikanischen) Ghosthunting Szene, sehr gerne zum Einsatz kommt. Dafür stellt man einen möglichst niedrigen Aktivierungspegel ein. Startet nun, nach dem Stellen der Frage und etwas Ruhe, der Aufnahmemodus von allein, wird hier hineininterpretiert, dass eine Geisterstimme die Aufnahme gestartet hat, und so eine Tonbandstimme aufgezeichnet wurde. Alternativ lässt man das Gerät im VAS-Betrieb einfach über einen längeren Zeitraum liegen und wertet später die Aufnahmen aus.</p>
<p>Eine Aussage von Steve Huff: <em>„So the DR60 is the real deal. It does have the ability to capture EVP more than other recorders. But as with any ITC tool, it will not work for everyone. If you are not open, or receptive to communication it just will not happen“ </em><a href="#5">[5]</a>. </p>
<p>Dieses Gerät funktioniert selbstverständlich mal wieder nicht bei jedem – auch wenn es sehr teuer war und es von allen hochgelobt wird &#8211; eine Garantie bekommt man am Ende dann doch nicht.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_33">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_36  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_89  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_29 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_90  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Panasonic RR-DR60 Bedienungsanleitung. Online verfügbar unter: <a href="https://www.usersmanualguide.com/manuals/panasonic/RRDR60.PDF">https://www.usersmanualguide.com/manuals/panasonic/RRDR60.PDF</a>. Zuletzte geprüft am 26.04.2024.<br />Panasonic RR-QR80 QR240 Bedienungsanleitung. Online verfügbar unter: <a href="https://www.bedienungsanleitu.ng/panasonic/rr-qr240/anleitung">https://www.bedienungsanleitu.ng/panasonic/rr-qr240/anleitung</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p>
<p>Panasonic RR-DR60 Serviceanleitung. Online verfügbar unter: <a href="https://www.manualslib.com/manual/2950781/Panasonic-Rr-Dr60.html">https://www.manualslib.com/manual/2950781/Panasonic-Rr-Dr60.html</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br />Panasonic RR-QR80 Serviceanleitung. Online verfügbar unter: <a href="https://www.manualslib.com/manual/2614883/Panasonic-Rr-Qr80.html">https://www.manualslib.com/manual/2614883/Panasonic-Rr-Qr80.html</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p>
<p>Tim Timsen – „Panasonic RR-DR60 lässt die Hosen runter!“. Online verfügbar unter: <a href="https://youtu.be/bNwxH5ycJ_0?si=fb2fFLnHtxmgrW3A">https://youtu.be/bNwxH5ycJ_0?si=fb2fFLnHtxmgrW3A</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_91  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] <a href="https://www.instagram.com/stevehuffofficial/p/CC9CO4WFqj-/">https://www.instagram.com/stevehuffofficial/p/CC9CO4WFqj-/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br />Hier schreibt Huff z.B. &#8220;The Dynamic Duo for Spirit Communication&#8221;.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_92  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Hier gibt es ein Video, in dem jemand nachweist, dass Huff seine &#8220;Rückmeldungen&#8221; aus Videos/Interviews herauskopiert hat (Timecode 03:40): <a href="https://www.youtube.com/watch?v=C3vvmqWlztA">https://www.youtube.com/watch?v=C3vvmqWlztA</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br />Auch hier: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7n3cIAJXE9g">https://www.youtube.com/watch?v=7n3cIAJXE9g</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_93  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] Zu seiner App schreibt Huff hier (übersetzt vom Autor des Beitrags): <em>„Um die App zu verstehen, muss man auch verstehen, wie Geister sprechen. Es wurde wissenschaftlich von dieser App und meiner Miracle Box (sowie von meinen älteren Designs) gezeigt und bewiesen, dass Spirituosen Audio manipulieren, um zu sprechen. Das ist 100% Tatsache, Zeitraum, Ende der Geschichte. Wir haben die Tests gemacht, die Experimente und es ist bewiesen. Das gibt keinen Zweifel“</em>.</p>
<p>Er schreibt allerdings auch, dass er für die App <span style="text-decoration: underline;">kein Geld</span> bekommt: <span><em>„Der Erlös geht an den Entwickler, und ich habe mich entschieden, keinen Cent aus den App-Verkäufen zu nehmen. Das heißt, ich habe hier keine finanzielle Motivation“</em>.<br /><a href="https://www.stevehuffphoto.com/the-miracle-box-spirit-app-how-to-use-and-connect-with- the-dead-scientifically-proves-life-after-death" target="_blank" rel="noopener">https://www.stevehuffphoto.com/the-miracle-box-spirit-app-how-to-use-and-connect-with- the-dead-scientifically-proves-life-after-death</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br /></span></p>
<p>Hier wird für Portal-Apps Werbung gemacht bzw. lobt Huff die App: <em>&#8220;Niemals habe ich eine so effektive App verwendet&#8221;</em>. <a href="https://ghosthunterapps.com/app-scd2.aspx">https://ghosthunterapps.com/app-scd2.aspx</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_94  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] <a href="https://huffparanormal.com/2017/09/the-panasonic-rr-dr60-is-the-best-evp-recorder-ever-made-with-a-hitch/">https://huffparanormal.com/2017/09/the-panasonic-rr-dr60-is-the-best-evp-recorder-ever-made-with-a-hitch/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.20.24.</p>
<p>Bezüglich Zak Bagans wird hier erwähnt, dass das DR60 seinen Ruf von bekannten Ermittlern wie Steve Huff und Zak Bagans hat: <a href="https://www.higgypop.com/news/panasonic-rr-dr-60/">https://www.higgypop.com/news/panasonic-rr-dr-60/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p>
<p>Zak Bagans (und auch andere) verwendet das DR60 oft im Ghosthunter-Format &#8220;Ghost Adventures&#8221;. Hier wird erwähnt, dass Zak das DR60 oft nutzt und man sieht einen eBay-Screenshot für das DR60 &#8211; Preis: 3500$. Ebenso findet man dort einen Teil aus Huffs Text in dem er das DR60 als &#8220;heiligen Grahl&#8221; und &#8220;EVP-Rekorder&#8221; bezeichnet: <a href="https://www.cracked.com/article_34513_the-truth-behind-ghost-recordings-on-ghost-hunting-shows.html">https://www.cracked.com/article_34513_the-truth-behind-ghost-recordings-on-ghost-hunting-shows.html</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_95  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] <a href="https://huffparanormal.com/2017/09/the-panasonic-rr-dr60-is-the-best-evp-recorder-ever-made-with-a-hitch/">https://huffparanormal.com/2017/09/the-panasonic-rr-dr60-is-the-best-evp-recorder-ever-made-with-a-hitch/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_96  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] <a href="https://www.higgypop.com/news/panasonic-rr-dr-60/">https://www.higgypop.com/news/panasonic-rr-dr-60/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>REM-Pod</title>
		<link>https://para-wiki.de/rem-pod/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 17:13:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Technik]]></category>
		<category><![CDATA[REM-Pod]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1234</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_34">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_37  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_97  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#grundlegendes">1. Grundlegendes</a><br /><a href="#funktionen">2. Funktionen</a><br /><a href="#funktiondetail">3. Die Funktion im Detail</a><br /><a href="#versionen">4. Unterschiedliche Versionen</a><br /><a href="#vorgaenger">5. Vorgänger</a><br /><a href="#bausatz">6. Junior-Theremin-Bausatz im REM-Pod</a><br /><a href="#test">7. Test</a><br /><a href="#quellen">8. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_38  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_3">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1215" height="1802" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/REM-Pod.png" alt="" title="REM Pod" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/REM-Pod.png 1215w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/REM-Pod-980x1453.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/REM-Pod-480x712.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1215px, 100vw" class="wp-image-1254" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_98  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;">Der REM-Pod.<br />Grafik: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="grundlegendes" class="et_pb_row et_pb_row_35">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_39  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_99  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Grundlegendes</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_30 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_100  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der REM-Pod ist ein Gerät für paranormale Untersuchungen, welches von der Firma Pro-Measure (Gary Galka, D.A.S. Distribution) entwickelt wurde. Pro-Measure steht für Professional Measurement und warb damit, dass es die einzige professionelle Messgerätelinie ist, die ausschließlich für paranormale Enthusiasten entwickelt wurde. Teilweise gibt oder gab es Geräte, auf denen sich ein „Professional Measurement“ Aufkleber befand.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ursprüngliche Design sieht wie eine etwas breitere (rot-schwarze) Dose aus, bei der sich an der oberen flachen Seite, 4 LEDs (Grün, Gelb, Blau, Rot), ein kleiner Lautsprecher und eine kurze, ausziehbare Teleskop-Antenne (ca. 15 cm) befinden. Laut Hersteller wird um die Antenne ein elektromagnetisches Feld abgestrahlt, welches leicht von Objekten, die in dieses Feld hineingeraten, beeinflusst wird. Je stärker dieses, von der Antenne abgestrahlte, Feld verändert wird, ertönt aus dem Lautsprecher ein unterschiedlich hoher Ton und zeitgleich leuchten, in einer „auffüllenden Art“, die 4 LEDs auf. Je höher der Ton ist, bzw., je mehr LEDs eingeschaltet werden, desto näher befindet sich ein Objekt an der Antenne bzw. desto stärker wurde das abgestrahlte Feld verändert. Dadurch soll die Anwesenheit von Energien aus dem Jenseits nachgewiesen werden können. Auf der Internetseite liest man, dass die EM-Strahlungsantenne Energiestörungen wie auch Schwankungen in der Umgebung der Antenne erkennt.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die aktuelle originale Version, den REM-POD-EMT (REV 2.0), bezahlt man in den USA ca. 190 € (225 $). Der erste REM-Pod erschien vor August 2011, da man sicher sagen kann, dass bereits zu diesem Zeitpunkt eine überarbeitete, neue Version angekündigt wurde. Der damalige Preis betrug 170 $. Die Bezeichnung REM bedeutet „Radiating ElectroMagneticity“ und bezieht sich auf das elektromagnetische Feld, welche um die Antenne herum (360° Abdeckung) gebildet werden soll. Scheinbar ist es ein vom Hersteller kreierter Begriff, der in erster Linie wissenschaftlich klingen soll. Pod beschreibt eher die „Dose“, in der die Technik untergebracht wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ersten Versionen waren zwar auch rund, allerdings an der Oberseite etwas anders aufgebaut. Teilweise sind dort 4 kurze runde und milchige Kunststoffstangen („vertikale Lichtsäulen aus Hartnylon“) eingearbeitet und mit Epoxidharz verklebt, welche das LED-Licht bündeln sollen. Ebenso gibt es bei den ersten Versionen auch eine „Glow In The Dark“ Beschichtung an der Oberseite.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="funktionen" class="et_pb_row et_pb_row_36">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_40  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_101  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Funktionen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_31 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_102  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Auf dem Equipment-Markt für paranormale Untersuchungen gibt es auch kostengünstigere, nachgebaute Geräte, welche vom Funktionsumfang dem ersten REM-Pod gleichen. Mittlerweile ist klar, was die Grundtechnik im REM-Pod ist und da sich dieses Gerät sehr leicht nachbauen lässt, ist es auch ein gängiges Gerät geworden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Herzstück des ersten REM-Pods war ein kleiner Elektro-Bausatz der Firma MadLab (aus England) für Kinder, welcher „Junior Theremin“ genannt wurde und immer noch zu kaufen ist. MadLab sieht sich selbst als ein Elektronik-Workshop für Kinder und Erwachsene und bietet eigene Bausätze mit speziell angefertigten Leiterplatinen an, um Interessierten den Umgang/Einstieg mit dem Lötkolben und Elektronik zu erleichtern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ältere Bezeichnung für das MadLab-Set war MLP105, wird mittlerweile allerdings von der Firma Whadda und der Bezeichnung WSG105 weitergeführt. Für so ein kinderfreundliches Löt-Set bezahlt man in Deutschland in der Regel zwischen 11 und 15 €. Bei dem Junior Theremin Bausatz, den man seit etwa 2001 kaufen kann, handelt es sich um ein Musikinstrument. Es wird mit der Hand und somit kontaktlos gespielt. Kommt man der Antenne, welche im Set ein dicker Draht ist, näher, wird ein Ton erzeugt und über einen kleinen Piezo-Lautsprecher hörbar gemacht. Ebenso leuchten die LEDs (beim Bausatz sind es 4 rote) in einer bestimmten Reihenfolge auf. Das Musikinstrument besitzt 2 Modi: Slide-Modus und den diskreten Modus. Standartmäßig ist der Slide-Modus aktiviert, kann aber über die beiden Tasten (gleichzeitig drücken) auf der Platine umgestellt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Im diskreten Modus gibt es 8 Töne und immer nur eine LED, die leuchtet. Je näher man, mit der Hand, der Antenne kommt, desto höher ist der Ton. In diesem Modus gibt es klare und hörbare Abstufungen der möglichen Töne. Da es insgesamt 22 vordefinierte Noten gibt (C1 bis C4), kann über die beiden Tasten auf der Platine die Oktave verändert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der bekannteste Modus (Standard), der sogenannte Slide-Modus, unterscheidet sich zum einen über die LED-Anzeige, da hier, in einer „auffüllenden Art“, alle 4 LEDs, in 10 Kombinationen eingeschaltet werden. Von den Tönen her kann auf alle 22 vordefinierten Noten zugegriffen werden. Dadurch klingt es flüssiger und somit weniger nach einer groben Abstufung (siehe diskreter Modus).</p>
<p style="text-align: justify;">Die erzeugten Töne haben eine Frequenz zwischen ca. 500 Hz und 4.000 Hz, ebenso kalibriert sich das Gerät alle 5 Sekunden wie auch bei Start (Initialisieren mit doppeltem Piepen und 2maligem Einschalten aller LEDs). Die regelmäßige Kalibrierung ist wichtig, um zu vermeiden, dass es zu fehlerhaften Tonausgaben kommt. Betrieben wird der Bausatz, wie auch der REM-Pod, mit einer handelsüblichen 9V Blockbatterie.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="funktiondetail" class="et_pb_row et_pb_row_37">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_41  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_103  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Die Funktion im Detail</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_32 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_104  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Ein Theremin ist ein elektronisches Musikinstrument aus den 1920er Jahren, welches über zwei Metallantennen berührungslos gespielt wird. Mit einer Hand wird die Tonhöhe gesteuert und über die zweite Hand die Lautstärke.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Tonhöhe verhält es sich so, dass je näher die Hand an die Antenne kommt, desto höher wird die Tonfrequenz. Für jede Antenne wird intern eine hohe Grundfrequenz erzeugt. Über einen Schwingkreis, der mit der externen Antenne gekoppelt ist, wird ebenfalls eine hohe Frequenz erzeugt. Nähert sich nun die Hand der Antenne, so reduziert sich die Frequenz. Über einen Frequenzmischer wird eine Differenzfrequenz erzeugt (Differenz aus fester Grundfrequenz und Antennen-Schwingkreis), die am Ende im hörbaren Frequenzbereich liegt. Die Grundfrequenz ist fest und beträgt in etwa 100 kHz bis 1 MHz, was weit über dem hörbaren Frequenzbereich ist (bis 20 kHz).</p>
<p style="text-align: justify;">Wird ein Schwingkreis aus einer Spule und einem Kondensator verwendet, stellt die Antenne einen Teil eines zweiten, parallelgeschalteten Kondensators dar. Dieser virtuelle Kondensator, mit nur einer Platte, wird auch Erd-Kondensator genannt, da die Erdoberfläche, in einer größeren Entfernung, die Gegenplatte darstellt. Auf Grund der hohen Entfernung ist die Kapazität, also die Fähigkeit des Bauteils elektrische Ladungen zu speichern, sehr gering. Nähert sich die Hand dem virtuellen Kondensator, stellt diese die Gegenplatte dar und auf Grund des geringeren Abstands erhöht sich die Kapazität was dazu führt, dass die Gesamtkapazität steigt und so die Frequenz kleiner wird, da der Lade- und Entladevorgang steigt &#8211; dadurch steigt die Differenz.</p>
<p style="text-align: justify;">Bezogen auf den Junior Theremin Bausatz gibt es drei wesentliche Baugruppen auf der Platine. Der erste Teil ist ein Spannungswandler (78L05), der die 9 V, aus der Batterie, in 5 V umwandelt. Über einen sogenannten Timerbaustein (NE555) wird eine hohe Frequenz erzeugt. Dafür werden nur sehr wenige weitere Bauteile benötigt. Befindet sich kein Objekt als Gegenplatte in der Nähe, geht die Frequenz gegen Unendlich. Minimal wären fast 0 Hz möglich. Die Antenne der Junior Theremin Schaltung stellt in diesem Fall eine Kondensatorplatte dar, die theoretisch ein unendlich großes, elektrisches Feld aufbaut, bei dem allerdings der unmittelbare Erdboden die Gegenplatte wäre. Durch eine immer präsenter werdende Gegenplatte können auf der Antennen-Platte mehr Ladungen gespeichert werden, wodurch ein größeres elektrisches Feld entsteht (höhere Anziehung). Der Ausgang vom Timerbaustein geht auf den PIC-Microkontroller, wo die erzeugte Frequenz fortlaufend gemessen wird. Die maximal messbare Frequenz des 8 Bit, 4 MHz Controllers beträgt 15.625 Hz. Im Quellcode gibt es 22 vordefinierte Frequenzwerte, mit denen die gemessene Frequenz immer abgeglichen wird. Passt die gemessene Frequenz in einen Von-Bis-Bereich, so wird der passende Ton wiedergegeben. Es muss also nicht exakt die eine vordefinierte Frequenz getroffen werden, um den Ton abzuspielen. Ist die Frequenz allerdings unter 500 Hz bzw. über 4.000 Hz, werden keine neuen Töne erzeugt, sondern immer nur die, welche, nach oben hin, am Nächsten sind.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="versionen" class="et_pb_row et_pb_row_38">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_42  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_105  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Unterschiedliche Versionen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_33 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_106  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Vor August 2011 erschien die erste Version des REM-Pods, der sich genauso verhielt, wie es der Theremin Bausatz tut. Für den 01.08.2011 wurde ein neuer REM-Pod angekündigt, welcher eine 3-fach so starke Abstrahlung haben soll bzw. wird eine 3-fach höhere Empfindlichkeit versprochen. So beträgt die Reichweite in etwa 8 cm. Ebenso soll die Oberfläche eine in der Dunkelheit leuchtende Beschichtung haben.</p>
<p style="text-align: justify;">2012 kündigte Pro-Measure den überarbeiteten REM-Pod-SDD an (Preis: 270 $). Bei diesem Modell kommt auch wieder die 3-fache Verstärkung zum Einsatz und zusätzlich wurde eine Schattenerkennung (Shadow Detection) verbaut. Dafür wird ein kleines Aufsteck-/Beleuchtungsmodul mitgeliefert, welches, in Form einer roten LED, an einen 9 V Block angeschlossen wird. Es gibt ein Modul mit einer kleinen roten LED, für kurze Entfernungen, und ein Modul mit einer großen roten LED, für längere Entfernungen. An der Seite hat der REM-Pod einen Lichtsensor bekommen, auf den aus einer Entfernung von 10 bzw. 20 Metern, das rote Licht fixiert wird. Ebenso gibt es an der Oberseite des REM-Pods eine neue 5. LED in der Mitte. Wird das Licht der roten Sende-LED, welches auf den Sensor strahlt, durchbrochen oder wird das Licht stärker, so gibt der REM-Pod einen dazu passenden Alarm, in Form eines verändernden Tons bzw. über die 5. LED, aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Zeitgleich (2012/2013) wurde noch eine Variante angekündigt, ob sie allerdings zum Verkauf stand, ist unklar. Diese wurde vom Design her überarbeitet und bietet die Möglichkeit eines Fern-Vibrationsalarm. Dafür gibt es ein ca. 4 cm kleines Zusatzgerät, welches über ein 30 m langes Kabel, mit dem neuen REM-Pod verbunden werden kann. Detektiert das Hauptgerät nun etwas, fängt das kleine Zusatzgerät an zu vibrieren bzw. gibt einen Ton aus. Diese Version hört auf den Namen REM-Pod VIBE. Das Haupt- wie auch Zusatzgerät verfügen über ein schwarzes Gehäuse und einer im Dunkeln leuchtenden Oberfläche. Die LEDs des REM-Pods sind über die Hartnylon-Lichtsäulen herausgeführt. Eine weitere Verbesserung in einem späteren Modell war es, dass die Empfindlichkeit eingestellt werden konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">2014 erschien mit dem REM-Pod EMT (T für Temperatur) ein Gerät, bei dem man in 5 Stufen das EM-Feld einstellen kann, und dass auch eine Temperaturüberwachung besitzt. Diese neue Überwachung nennt der Hersteller ATDD, was für Ambient Temperature Deviation Detection steht<strong>. </strong>Somit ähnelt dieses Modell sehr dem REM-Pod ab 2021.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Temperaturüberwachung soll zum Detektieren von Hot- oder Cold-Spots geeignet sein und bei einer Abweichung von ± 5 Grad Fahrenheit (± 2,8 °C) einen Alarm ausgeben. Über blaues Licht bzw. rotes Licht einer LED kann erkannt werden, ob es kälter oder wärmer wurde, ebenso wird dies über einen absteigenden bzw. ansteigenden Ton akustisch ausgegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Über zusätzliche Tasten an der Oberseite des Gehäuses kann man händisch oder automatisch eine Grundlinienkalibrierung durchführen. Preis der EMT-Version: 225 $. Bei dieser Variante setzte man auch auf das bekannte schwarz-rot Design.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit 2021 gibt es die neue Version 2 vom REM-Pod EMT. Der wesentliche Unterschied soll eine höhere Empfindlichkeit der Antenne sein (bis zu 18 cm Reichweite). Jene ist standartmäßig voreingestellt und muss, laut Hersteller, ggf. nach unten korrigiert werden. Über die farbigen LEDs wird die aktuelle Stufe (20%-Schritte) angezeigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Temperaturabweichung lässt sich bei dieser Version zwischen ± 1 bis ± 5 Grad Fahrenheit (± 0,6 bis ± 2,8 °C) einstellen. Auch beim REM-Pod EMT Rev 2.0 kann händisch oder automatisch die Grundwertmessung durchgeführt werden. Dabei wird auch die Antennenempfindlichkeit, in Abhängigkeit von Störungen, eingestellt.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="vorgaenger" class="et_pb_row et_pb_row_39">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_43  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_107  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Vorgänger</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_34 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_108  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bevor der REM-Pod auf die Welt kam, gab es von Pro-Measure ähnliche Produkte, wie den E-Pod, den A/E-Pod (A für Amplified) wie auch den TEMP-Pod bzw. den ATDD-Temp-Pod.</p>
<p>Der E-Pod detektiert auf bis zu 20 cm elektrostatische Ladungen. Als Alarm gibt es eine rote LED. Nachfolgend kam eine verstärkte (A) Variante auf den Markt, die bis zu 30 cm elektrostatische Ladungen detektieren kann. Die Entfernung wird über 3 Stufen angezeigt. Grünes LED-Licht bedeutet eine hohe Entfernung, ein blaues Licht heißt, dass nähere Ladungen detektiert wurden und ein rotes Licht sagt aus, dass etwas sehr nah erkannt wurde. Der ATDD-Temp-Pod war dafür da Hot- und Cold-Spots zu detektieren. Verändert sich die Temperatur über 10 Sekunden um ± 0,6 °C (1 Grad Fahrenheit), gibt das Gerät einen Alarm über eine rote (warm) oder blaue (kalt) LED, aus. Bei späteren Geräten beträgt die nötige Abweichung ± 2,8 °C. Vor der Messung soll das Gerät mehrere Minuten Zeit bekommen die aktuelle Temperatur anzunehmen.</p>
<p>Der E-Pod kostete ca. 60 $, der A/E-Pod ca. 55 $ und der ATDD 110 $ bzw. später 70 $.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="bausatz" class="et_pb_row et_pb_row_40">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_44  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_109  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Junior-Theremin-Bausatz im REM-Pod</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_35 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_110  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Da der Verdacht nahe lag, hat Tim Timsen bei MadLab nachgefragt. Ihm ist aufgefallen, dass der originale Quellcode nach etwa 5 Minuten Inaktivität in einen Schlaf-Modus geht. Lediglich über das Drücken, einer der beiden Tasten (S1, S2), kann das Gerät aus dem Standby geholt werden. Dies wäre äußerst unpraktisch bei einer paranormalen Untersuchung.</p>
<p>Der Hersteller bestätige, dass es einige Personen als nervig empfanden und auch Ghosthunter diese Änderung wollten – aus diesem Grund hat man es entfernt. Somit steht indirekt fest, dass höchstwahrscheinlich der Junior Theremin Bausatz im ersten REM-Pod zum Einsatz kam.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="test" class="et_pb_row et_pb_row_41">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_45  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_111  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Test</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_36 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_112  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der REM-Pod reagiert nicht immer gleich, allerdings konnte bei einem Junior Theremin Bausatz festgestellt werden, dass z.B. ein Kamerablitz oder starke LED-Taschenlampen keinen Alarm auslösten. Teilweise lösen ihn fliegende Insekten nicht aus, teilweise lösen ihn krabbelnde Insekten dafür aus. In Tests reagierte der Bausatz nicht gravierend auf elektrostatische Aufladung, nicht auf Wasserdampf, Hitze oder Kälte. Andere Personen berichten allerdings von teilweise anderen Erfahrungen. Es ist höchstwahrscheinlich auch davon abhängig, wie er gebaut ist (z.B. Antenne) bzw. in welchem Gehäuse der Bausatz steckt oder wie die Lufteigenschaften sind.</p>
<p><u>Antenne</u>:<br />Beim REM-Pod ist es so, dass eine lange Teleskopantenne nicht bedeutet, dass er empfindlicher reagiert. Zusammengesteckt reagiert er interessanterweise empfindlicher. Allgemein kann die Empfindlichkeit über eine Modifikation der Antenne positiv beeinflusst werden. Wichtig ist auch, dass die allgemeine Reichweite eher gering ist (wenige cm) und man deshalb Optimierungen der Antenne durchführen sollte.</p>
<p><u>Manipulation</u>:<br />Der REM-Pod reagiert sehr empfindlich auf Funkstrecken wie die, eines Funkgeräts (Walkie-Talkie). So kann dieser, auch aus mehreren Metern, aktiviert werden.</p>
<p><u>Low-Budget</u>:<br />Es gibt ein sehr günstiges, aber auch bekanntes Alternativprodukt, welches aus einem 2 € Tür-Alarm gebaut wird. Das Gerät hat eine Schlaufe aus einem isolierten Draht, welche normalerweise an eine Türklinge gehangen werden soll. Wird von der anderen Seite der Türgriff angefasst, entsteht im Chip des Alarms eine hohe Frequenz, die über einen Piezolautsprecher ausgegeben wird. Die Schlaufe wird in der Regel gegen eine Teleskopantenne ausgetauscht, wodurch es wie ein Low-Budget REM-Pod wirkt. Ebenso gibt es noch weitere LED-Modifikationen, um ebenfalls einen optischen Alarm zu erhalten.</p>
<p><u>Weitere Informationen</u>:<br />Den originalen bzw. ursprünglichen MadLab Junior Theremin Quellcode kann man kostenlos seit 2005 von der Herstellerseite herunterladen (Stand: 2003). Ebenso findet man dort die Bauanleitung (Teile etc.), wie auch die Schemata (Schaltplan).</p>
<p>Der REM-Pod Hersteller Pro-Measure gibt an, dass zwischen mehreren REM-Pods mindesten 50 cm Abstand gehalten werden muss. Ebenso sollte für die Temperaturkalibrierung das Gerät mindesten 10 Minuten vorher Zeit bekommen, um sich auf die aktuelle Temperatur einstellen zu können.</p>
<p>Beim REM-Pod wirbt man ganz gerne mit bekannten TV-Produktionen: „as Seen on Ghost Adventures“ oder „as Seen on ALL Paranormal TV Shows“.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_42">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_46  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_113  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_37 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_114  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Website des Herstellers:<br /><a href="https://www.pro-measure.com/ProductDetails.asp?ProductCode=021487-REM-Pod-EMT">https://www.pro-measure.com/ProductDetails.asp?ProductCode=021487-REM-Pod-EMT</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024. </p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_115  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Funktionen und Erklärungen:<br /><a href="https://youtu.be/RZi-YdlLqV8?si=vdfM7yLH_h5lhDtR">https://youtu.be/RZi-YdlLqV8?si=vdfM7yLH_h5lhDtR</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br /><a href="https://youtu.be/ek9VxVU3EbE?si=ILELczYO6kvuSEGx">https://youtu.be/ek9VxVU3EbE?si=ILELczYO6kvuSEGx</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_116  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Schema, Anleitungen und Quellcode:<br /><a href="http://www.madlab.org/kits/theremin.html">http://www.madlab.org/kits/theremin.html</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br /><a href="https://whadda.com/product/madlab-electronic-kit-junior-theremin-wsg105/">https://whadda.com/product/madlab-electronic-kit-junior-theremin-wsg105/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_117  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Kritische Betrachtungen:<br /><a href="https://skepticalinquirer.org/exclusive/ghost-hunting-gadgets-the-rem-pod/">https://skepticalinquirer.org/exclusive/ghost-hunting-gadgets-the-rem-pod/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_118  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Theremin:<br /><a href="https://www.simplyscience.ch/teens/wissen/ein-fantastisches-musikinstrument-das-theremin?r=1">https://www.simplyscience.ch/teens/wissen/ein-fantastisches-musikinstrument-das-theremin?r=1</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br /><a href="https://www.thereminvox.com/stories/tech/of-the-theremin-and-futurist-stringed-instrument-making/">https://www.thereminvox.com/stories/tech/of-the-theremin-and-futurist-stringed-instrument-making/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br /><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theremin">https://de.wikipedia.org/wiki/Theremin</a>. Zuletzt geprüft am 24.04.2024.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>K2-Meter</title>
		<link>https://para-wiki.de/k2-meter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2023 21:25:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Technik]]></category>
		<category><![CDATA[EMF]]></category>
		<category><![CDATA[K2]]></category>
		<category><![CDATA[K2-Meter]]></category>
		<category><![CDATA[KII]]></category>
		<category><![CDATA[KII-Meter]]></category>
		<category><![CDATA[Parascope]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=831</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_43">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_47  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_119  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#allgemeines">1. Allgemeines</a><br /><a href="#skala">2. Skala</a><br /><a href="#messen">3. Messen</a><br /><a href="#unterschiede">4. Unterschiede</a><br /><a href="#irrtuemer">5. Irrtümer</a><br /><a href="#hinweise">6. Weitere Hinweise</a><br /><a href="#quellen">7. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_48  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_audio_2 et_pb_audio_module clearfix et_pb_bg_layout_light et_pb_text_color_dark et_pb_audio_no_image">
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_audio_module_content et_audio_container">
					<h1 class="et_pb_module_header">Lasse dir den Artikel vorlesen:</h1>
					
					<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-831-3" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/12/K2_Meter-1.mp3?_=3" /><a href="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/12/K2_Meter-1.mp3">https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/12/K2_Meter-1.mp3</a></audio>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="allgemeines" class="et_pb_row et_pb_row_44">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_49  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_120  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Allgemeines</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_38 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_121  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Bei einem K2-Meter (K-II Meter) handelt es sich um ein sehr einfaches und handliches Messgerät, mit dem es möglich ist, <a href="https://para-wiki.de/elektromagnetische-felder-emf/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: elektromagnetische Felder">elektromagnetische Felder (EMF)</a> zu messen. Elektrostatische Felder, also jene, die sich nicht bewegen (Frequenz = 0 Hz), können nicht erfasst werden.<br />Auf Grund der Robustheit wie auch Übersichtlichkeit und gut sichtbarer Skala, hat es einen hohen Bekanntheitsgrad in der paranormalen Szene erlangt. Es gehört für viele zur Grundausstattung.</p>
<p>Der Preis variiert stark, je nach Bezugsquelle zwischen 10 und 70 €. Oft wird den günstigen Geräten nachgesagt, dass es sich dabei lediglich um minderwertige China-(Raub)Kopien handelt (Abb. 1).</p>
<p>Für den Betreib wird eine handelsübliche 9V-Blockbatterie verwendet. Damit soll laut Hersteller ein Betrieb von etwa 6 Stunden möglich sein. Um die Batterie einzusetzen oder zu tauschen, muss die Rückseite des Gehäuses entfernt werden. Dafür ist es nötig, 2 Schrauben zu lösen. Die Batterie befindet sich im unteren Bereich des Geräts. Das K2-Meter ist nicht wasserdicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Laut Hersteller ist es für den Frequenzbereich zwischen 50 Hz und 20.000 Hz konzipiert – also für wechselnde Felder <a href="#2">[2]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">50 Hz beträgt beispielsweise die Frequenz der Wechselspannung in der Steckdose vieler Länder, darunter auch Deutschland. Bis 20.000 Hz (20 kHz) kommen gemäß Bundesnetzagentur sonst nur noch wenig weitere Funkanwendungen. Darunter beispielweise Wetterhilfsfunkdienste, Einzelfrequenzen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) oder kleinere zivil- oder militärisch genutzte Frequenzen <a href="#1">[1]</a>. Niedrige Frequenzen bringen in Punkto Funkanwendung einige potenzielle Nachteile, wie beispielsweise begrenze Reichweite oder geringe Datenübertragung mit sich. Interessanterweise schlägt das K2-Meter aber auch bei Mobilfunkanwendungen (Handy) aus, obwohl jene einen deutlich höheren Frequenzbereich nutzen. Hier sind es aber offensichtlich eher kurze, von unserem Telefon ausgehende Daten oder intern auftretende Frequenzen, welche dazu führen, dass es kurze Impulse gibt, die die LEDs des K2-Meters ausschlagen lassen. Man kann sagen, dass im Grunde die interne Antenne, erstmal jedes elektromagnetische Signal empfängt.</p>
<p style="text-align: justify;">Darum gibt es auch die Empfehlung für paranormale Untersuchungen, in der Nähe des Messgeräts, alle anderen Geräte wie z.B. Mobiltelefone oder Smartwatches, auszuschalten. Es müssen allerdings genauso weitentfernte Störquellen wie Hochspannungsleitungen berücksichtig werden, da auch diese von einem K2-Meter erfasst werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gerät wurde aber nicht für das Ghosthunting erfunden, sondern um es jedem möglich zu machen, auf der Arbeit, unterwegs oder zu Hause ganz rudimentär seine Geräte auf elektromagnetische Strahlung (Elektrosmog) zu überprüfen. Aus diesem Grund gibt es auf der letzten Seite der Betriebsanleitung eine Messwerttabelle und eine Auflistung einiger haushaltsüblichen Geräte. Diese sollen über die Zeit hinweg messtechnisch erfasst und so die Strahlung bzw. die Gefahr, welche von den Geräten ausgehen kann, beobachtet werden <a href="#2">[2]</a>.</p>
<p>Hinter dem K-II steckt übrigens die, 1987 gegründeten, U.S. amerikanische Firma K-II Enterprises. Lange Zeit wurde es dort als K-II, Safe Range EMF bzw. Safe Range EMF Meter gelistet.</p>
<p>Je nachdem, wo man schaut, scheint das Gerät, in seiner bekannten Form, mindestens seit dem Jahr 2000 zu existieren. Preislich lag das K-II, im Jahr 2006 direkt über den Hersteller, bei $49.95. Seit 2016 bietet K-II Enterprises auch die K-II Bedienungsanleitung als PDF zum Herunterladen an. Zu dieser Zeit betrug der Preis $59.95. Wenn man sich die archivierte Internetseite des Herstellers anschaut, fällt auf, dass es noch bis 2021 ein anderes Aufkleber-Design der Skala gab <a href="#4">[4]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_0  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_top et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1457056-scaled.jpg" alt="" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1457056-scaled.jpg 2560w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1457056-1280x854.jpg 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1457056-980x653.jpg 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1457056-480x320.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-834" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h5 class="et_pb_module_header"><span>Abbildung 1:</span></h5>
						<div class="et_pb_blurb_description"><p style="text-align: left;">Das K2-Meter in unterschiedlicher Auführung<br />(Foto: Tim Timsen)</p></div>
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="skala" class="et_pb_row et_pb_row_45">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_50  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_122  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Skala</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_39 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_123  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die Stärke des gemessenen elektromagnetischen Feldes, genauer gesagt, die der magnetischen Flussdichte (B-Feld), wird über 5 LEDs, welche sich im vorderen Bereich an der Oberseite des Geräts befinden, ausgegeben. Beim Einschalten des Geräts ist es normal, dass kurz alle LEDs aufleuchten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Skala hat folgende Einteilung in der Einheit milliGauss (mG):<br />1. LED (grün): 0 bis 1,5 mG<br />2. LED (grün): 1,5 bis 2,5 mG<br />3. LED (gelb): 2,5 bis 10 mG<br />4. LED (orange): 10 bis 20 mG<br />5. LED (rot) über 20 mG</p>
<p style="text-align: justify;">Es lassen sich somit keine detaillierten Rückschlüsse auf die Qualität des Signals schließen bzw. eine Aussage darüber treffen, was man überhaupt gemessen hat <a href="#2">[2]</a> <a href="#3">[3]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="messen" class="et_pb_row et_pb_row_46">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_51  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_124  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Messen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_40 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_125  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Zum Messen wird eine längere Antenne (Loop) verwendet, die sich als lange Leiterbahn, kreisförmig auf der Platine befindet. Der Schwerpunkt der Messung oder auch „der Sensor“ befindet sich somit nicht an der Vorderseite, bei den LEDs, sondern eher auf Höhe des Schalters. Die empfangenen Signale werden über mehrere Transistoren verstärkt und am Ende an einen 4-fachen Signalverstärker (LM324 Operationsverstärker) weitergeleitet. Hier gibt es noch einen weitere externe Verstärker-Beschaltung, die man z.B. von einem (LED) VU-Meter (Pegelanzeige) kennt und die auch im Parascope verwendet wird. Über Widerstände (Spannungsteiler) wird eine Möglichkeit geschaffen, das verstärkte Signal von der Antenne (Spannung) mit so erzeugten Referenzspannungen zu vergleichen. Ist das gemessene Signal größer als die 1. Referenzspannung, leuchte die 1. und 2. LED, ist es größer als die 2. Referenzspannung, leuchtet LED 1, LED 2 und LED 3 usw. Die erste LED leuchtet standartmäßig dauerhaft und wird nicht vom Signalverstärker angesteuert, lediglich die restlichen 4 LEDs <a href="#3">[3]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier sei noch erwähnt, dass auf Grund der Bauform und Lage der Antenne, das Gerät nicht in alle Richtungen gleich misst. Die Position des Geräts zur EMF-Quelle kann Einfluss auf die gemessene Signalstärke haben.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_1  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_top et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img decoding="async" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1130584-scaled-e1701983891131.jpg" alt="" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h5 class="et_pb_module_header"><span>Abbildung 2:</span></h5>
						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Die elektronischen Bauteile eines K2-Meters<br />(Foto: Tim Timsen)</p></div>
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="unterschiede" class="et_pb_row et_pb_row_47">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_52  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_126  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Unterschiede</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_41 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_127  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Messgerät gibt es aus schwarzem wie auch grauem Kunststoff. Die Form ist allerdings immer die gleiche. Auf der Rückseite befindet sich eine, in den Kunststoff eingelassene Information, dass es unter anderem „MADE IN U.S.A.“ ist.<br />Den Aufkleber für die EMF-Skala unterhalb der LEDs, gibt es in 2 Varianten. Das von vielen als Original bezeichnete K2-Meter besitzt einen breiten schwarzen Bogen mit weißer Schrift, auf dem neben dem Messbereich auch der Gerätename „K-II EMF METER“ steht. Auf dem angeblichen China-Klon ist der Bereich für die Einteilung kleiner und weiß mit schwarzer Schrift und Rahmen. Hier findet man neben der Einteilung nur die ausgeschriebene Messeinheit „milliGAUSS(mG)“ vor. In den Ecken des Aufklebers steht noch K-II und USA. Beide haben auch eine Art „Regenbogen“-Streifen mit den passenden LED-Farben im Hintergrund, welche nach oben hin breiter werden und bei den LEDs enden. Die Farben des „Regenbogens“ der günstigeren Variante sind kräftiger. In der Regel findet man bei der teuren Variante noch dünne schwarze Streifen seitlich des „Regenbogens“. Beide Varianten haben auch 2 dünne Kunststofferhebungen oberhalb der LEDs, wodurch diese beim Herunterfallen, geschützt werden sollen (Abb. 2).<a href="#inhaltsverzeichnis"></a></p>
<p>Allerdings muss an dieser Stelle noch mal erwähnt werden, dass es in der Vergangenheit (vor 2021), laut archivierter Herstellerseite, es noch ein anderes Aufkleber-Design gab bzw. es parallel zum aktuellen existierte. Dieses entspricht genau dem, welches man heute auf den günstigen Fernostgeräten findet. Wer also ein älteres, originales Gerät von K-II Enterprises besitzt, wird höchstwahrscheinlich auch noch das ursprüngliche Skala-Design haben <a href="#4">[4]</a>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_2  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_top et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img decoding="async" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/Folie2-1.bmp" alt="" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h5 class="et_pb_module_header"><span>Abbildung 3:</span></h5>
						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Die Versionen des K2-Meters in unterschiedlichen Farben. Links: Das neuere &#8220;Original&#8221; in schwarz und grau. Rechts: K2-Ursprungsdesign bzw. das der &#8220;(Raub-)Kopie&#8221; in schwarz und grau.<br />(Grafik: Tim Timsen)</p></div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_128  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Im Inneren hat man über die Jahre (seit etwa 2020) von einer Through Hole Technology, bei der man größere Bauteile verwendet, die in die Löcher der Platine gesteckt und dort auf der Rückseite befestigt werden, auf die deutlich kleinere und kostengünstigere SMD-Variante umgestellt. Hierbei werden die Bauteile an der Oberfläche der Platine befestigt. Diese Änderung gibt es bei der teuren wie auch der günstigen K2-Variante; kam allerdings erstmals in den günstigen vor. Der Grund dafür ist der, dass man sich die teuren Geräte, welche hauptsächlich im Bereich der paranormalen Forschung vertrieben werden, in den ganzen Shops, auf Lager gelegt hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer allerdings sehr hilfreicher Unterschied ist noch der, einer Tonausgabe. Diese wird über einen kleinen internen Piezolautsprecher, der sich in etwa zwischen dem Ein-Ausschalter und den LEDs, im inneren des Gehäuses, befindet, umgesetzt. Diese Modifikation gibt es aber nicht von Werk aus, sondern lediglich in manchen Ghosthunter-Shops. Hierfür wurde intern nur am Bauteil, welches die LEDs ansteuert, der kleine Lautsprecher zwischen 2 Pins angelötet und mit schwarzer Heißklebe stabilisiert. Eine Anleitung für den Umbau für Geräte ohne Lautsprecher, findet man problemlos im Internet. Ebenso wird noch beim Prozess des Zusammenbauens ein weiterer Heißklebepunkt gesetzt, wodurch man später das Gerät schwieriger auseinanderbauen kann. Da die LEDs sehr schnell flackern, wird diese Frequenz dafür verwendet, den typischen K2-Signalton zu erzeugen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_48">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_53  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_3  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_top et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="2030" height="1241" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1132455-scaled-e1701982901690.jpg" alt="" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1132455-scaled-e1701982901690.jpg 2030w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1132455-scaled-e1701982901690-1280x720.jpg 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1132455-scaled-e1701982901690-980x551.jpg 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1132455-scaled-e1701982901690-480x270.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2030px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-838" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h5 class="et_pb_module_header"><span>Abbildung 4:</span></h5>
						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Die &#8220;Through Hole Technology&#8221; der älteren Modelle<br />(Foto: Tim Timsen)</p></div>
					</div>
				</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_54  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_blurb et_pb_blurb_4  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_top et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="2244" height="1386" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1132527-scaled-e1701982809256.jpg" alt="" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1132527-scaled-e1701982809256.jpg 2244w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1132527-scaled-e1701982809256-1280x720.jpg 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1132527-scaled-e1701982809256-980x551.jpg 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_20210703_1132527-scaled-e1701982809256-480x270.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2244px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-839" /></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h5 class="et_pb_module_header"><span>Abbildung 5:</span></h5>
						<div class="et_pb_blurb_description"><p>SMD-Variante der neueren Modelle seit ca. 2020<br />(Foto: Tim Timsen)</p></div>
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="irrtuemer" class="et_pb_row et_pb_row_49">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_55  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_129  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Irrtümer</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_42 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_130  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Manche behaupten, dass das K2-Meter einen Grundwert des Ortes, wo es eingeschaltet wurde, speichern würde, um so einen Referenzwert für die folgenden Messungen festzulegen. Als Hinweis wird auch gesagt, dass man auf Grund dieser „Tatsache“, das Gerät zwischendurch aus- und wieder einschalten sollte. An dieser Aussage ist allerdings nichts dran, da es im Gerät kein Bauteil gibt, welches diese Operation durchführt. Viele Tests widerlegen ebenfalls diese fälschlicherweise getroffenen wie auch verwirrende Aussage. Des Weiteren wird dem günstigen Gerät nachgesagt, dass es neben einer Raubkopie aus China, auch ungenau funktioniert und daher nicht für das Ghosthunting geeignet wäre. Bei einer Skala, die aus 4 bzw. 5 LEDs besteht und einen Messbereich zwischen 0 und „über 20“ mG abdeckt (exponentielle Skala), sollte man nicht von einer genauen Messung sprechen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht handelt es sich bei dem günstigen Gerät um einen Nachbau, allerdings haben die Bauteile im günstigen aber auch im teuren K2-Meter herstellungsbedingte Toleranzen von 5, 10 oder sogar 20%. Dadurch verhält sich ein Gerät nicht exakt wie das andere und so kommt es automatisch zu unterschiedlicher Genauigkeit der Messungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich sind die Geräte nicht justierbar bzw. kalibriert worden und erst recht nicht auf das Aufspüren von Entitäten geeicht.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="hinweise" class="et_pb_row et_pb_row_50">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_56  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_131  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Weitere Hinweise</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_43 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_132  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Sehr oft sieht man in Videos, wie das K2-Meter an Steckdosen und der Gleichen gehalten wird, um zu beweisen, dass alle Sicherungen ausgeschaltet sind. Ein magnetisches Feld benötigt einen Strom, der fließt, das bedeutet, dass wenn man ein Gerät in die Steckdose steckt, es aber nicht einschaltet, zeigt das K2-Meter nichts an – die Sicherung ist jedoch eingeschaltet. Schaltet man das Gerät nun ein, wird um den Leiter ein Magnetfeld erzeugt, welches vom K2-Meter gemessen wird. Somit kann ein K2-Meter nicht grundsätzlich dafür verwendet werden, um zu beweisen, dass die Sicherung eines Stromkreises ausgeschaltet ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren muss aufgepasst werden, dass man beim Halten des Geräts, nicht aus Versehen zu stark den Schalter drückt. Dadurch kann es zu einem fehlerhaften flackern der LEDs kommen. Ebenso reagiert das K2-Meter auf Funkgeräte (Walkie-Talkies). Werden jene bei einer Untersuchung für die Kommunikation verwendet, kann es durchaus passieren, dass beim Betätigen der Sprechtaste, die LED-Skala anfängt auszuschlagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Elektrostatische Felder können vom Gerät nur erfasst werden, wenn man es im statischen Feld bewegt. Kommt es also vor, dass bei einer ruckartigen Bewegung, die LEDs aufleuchten, ist es somit durchaus möglich, dass sich das Gerät in einem elektrostatischen Feld (getrennte ruhende Ladungen) befindet. Ein Dauermagnet vor dem Gerät bringt die LEDs nur zum Leuchten, wenn man ihn oder das Gerät bewegt.</p>
<p>In alten Bauwerken, bei denen Granit oder Quarz verbaut wurden (in z.B. alten Schlösser), kann es durch die piezoelektrischen Eigenschaften des Materials dazu kommen, dass das K2-Meter ausschlägt. Der Grund dafür ist der, dass durch Druck auf das Material (bei einer Wand), eine elektromagnetische Welle (elektrische Ladung) erzeugt wird, die wiederum das Messgerät zum Ausschlagen bringt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachtrag:</p>
<p>Scheinbar wurde die Internetseite der Firma K-II Enterprises vom Netz genommen. Die Firma selbst oder Teile / Produkte davon sollen angeblich an eine polnische Firma verkauft worden sein, die sich auf Überwachung (Spy) spezialisiert hat.</p>
<p>Die deutsche Firma GHOSTflix UG hat am 08.02.2024, beim deutschen Patent- und Markenamt (DPMA), für die Wortmarke „K-II EMF Meter“, für die Nizza Klasse 9, eine Wortmarken-Anmeldung eingereicht (Markenblatt 28/2024).<br />Registereintrag: 11.06.2024<br />Aktenzustand: Marke eingetragen (22.11.2024)<br />Somit besitzt die Firma GHOSTflix UG, für Deutschland, derzeit offiziell diese Wortmarke.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_51">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_57  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_133  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_44 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_134  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Bundesnetzagentur (2022): Frequenzplan. Online verfügbar unter: <a href="https://data.bundesnetzagentur.de/Bundesnetzagentur/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/20210114_frequenzplan.pdf">https://data.bundesnetzagentur.de/Bundesnetzagentur/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/20210114_frequenzplan.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 07.12.2023.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_135  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] KII-Enterprises (o.J.): Safe Range EMF Meter. Bedienungsanleitung. Online verfügbar unter: <a href="https://web.archive.org/web/20210125023345/https://www.kiienterprises.com/docs/EMF%20Instructions.PDF">https://web.archive.org/web/20210125023345/https://www.kiienterprises.com/docs/EMF%20Instructions.PDF</a>. Zuletzt geprüft am 03.10.20234.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_136  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] Iversen, Claus (2019): The K-II EMF Meter.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_137  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] Archivierte Herstellerseite, K-II Enterprises, 2016. Online verfügbar unter: <a href="https://web.archive.org/web/20160328130150/http://kiienterprises.com/kiimeter.html">https://web.archive.org/web/20160328130150/http://kiienterprises.com/kiimeter.html</a>. Zuletzt geprüft am 03.10.2024</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_138  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] Deutsches Patent- und Markenamt, Registerauskunft, Wortmarke „K-II EMF Meter“. Online verfügbar unter: <a href="https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/3020240015112/DE">https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/3020240015112/DE</a><a href="https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/3020240015112/DE">.</a> Zuletzt geprüft am 14.12.2024</p></div>
			</div><div id="TT" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_139  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Weitere interessante Details können dem YouTube-Video <a href="https://youtu.be/1uw7-uQ5fz4?si=3-a9Nqd95gnKvzyK" target="_blank" rel="noopener" title="Youtube: K2-Report von Tim Timsen">K2-Report von Tim Timsen</a> entnommen werden.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kinect v1 für XBOX360 / Windows-PC</title>
		<link>https://para-wiki.de/kinect-v1-fuer-xbox360-windows-pc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 20:39:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Kinect v1]]></category>
		<category><![CDATA[Kinect v2]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=823</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_52">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_58  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_140  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#koerpererkennung">2. Konzept zur Körpererkennung</a><br /><a href="#abfolgesoftware">3. Abfolge bis zum &#8220;Skeletal-Tracking&#8221; in der Software</a><br /><a href="#anfaelligkeit">4. Anfälligkeit für Fehlerkennungen / Zusammenfassung</a><br /><a href="#quellen">5. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_59  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_141  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Dieser Beitrag wurde von unserem Co-Autor Pascal verfasst.<br />Vielen Dank für deine Mithile am ParaWiki.</strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="einleitung" class="et_pb_row et_pb_row_53">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_60  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_142  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_45 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_143  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Kinect-v1-Sensor ist eine Tiefensensorleiste mit zusätzlicher Farbkamera und Mehrfachmikrofon <a href="#1">[1]</a>. Sie wurde ursprünglich Ende 2010 als Controller-Ersatz für die Microsoft XBOX 360 Spielekonsole konzipiert, wobei der Körper und/oder die Stimmen von maximal zwei Spielern das Spiel bzw. die Konsole selbst steuert, sowie zur Identifikation dient.<br />Durch den sehr günstigen Preis im Verhältnis zu den Anwendungsmöglichkeiten erfuhr sie eine große internationale Verbreitung auch bei wissenschaftlichen und kommerziellen Anwendungen.<br />Laut Kenny Biddle <a href="#2">[2]</a> wurde sie im Rahmen der Filmserie „Paranormal Activity 4“ zum ersten Mal einer breiten paranormal interessierten Zuschauerschaft zur mutmaßlichen Erkennung von sonst nicht sichtbaren Wesenheiten vorgeführt. Ebenso laut Kenny Biddle hatte Bill Chappell, einem Anbieter vieler bekannter Sondergeräte wie z.B. der „Ovilus“, im Jahr 2014 eine tragbar gemachte Kombination von Kinect v1, Tablet-PC und Akkupack in Handhalterung in „Ghost Adventures“, einer international bekannten Sendung, vorgestellt.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="koerpererkennung" class="et_pb_row et_pb_row_54">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_61  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_144  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Konzept zur Körpererkennung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_46 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_145  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der verwendete Laseremitter, der bei rund 830nm <a href="#3">[3]</a>, also im unteren Infrarotbereich, arbeitet, strahlt ein unregelmäßiges aber fest definiertes Punktraster aus. Dieses Verfahren wird als „Structured Light“ bezeichnet. Die komplementäre Infrarotkamera nimmt die von Objekten reflektierten IR-Strahlen auf. Da das Punktegitter in Form und Abstand vorgegeben und damit dem System bekannt ist, kann über die Streckung / Stauchung der einzelnen Punkte mittels Triangulation die Entfernung des Bereiches berechnet werden <a href="#4">[4]</a>. Der Kinect-Sensor liefert u.a. also als Rohdaten die Entfernung dieser definierten Bereiche des Gitters.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="abfolgesoftware" class="et_pb_row et_pb_row_55">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_62  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_146  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Abfolge bis zum &#8220;Skeletal-Tracking&#8221; in der Software</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_47 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_147  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="margin: 0cm;"><em><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; font-weight: normal;">1. Unterscheidung von Vorder- und Hintergrund: </span></em><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; font-weight: normal;">Lediglich die als Vordergrund erkannten Bereiche können potenzielle Benutzer der XBOX oder des Computers darstellen. Dazu werden die Entfernungsdaten genutzt.</span></p>
<p><em>2. Klassifikation der Körperteile:</em> Basierend auf einer durch rund 1 Million per Motion Capture erfassten Menschenkörper, deren Daten zum Vortraining des Systems verwendet wurden, wird per SVM (Support Vektor Machine) und Regression Decision Forest versucht, die einzelnen Körperteile zu identifizieren, weil ein Ganzkörpermapping auf Tiefensensorextrakte aus zum einen aufwendig und zum anderen zu ungenau ist.</p>
<p><em>3. Lokalisierung und Gliederung der Körperteile:</em> Vitruvian Manifold Ansatz <a href="#6">[6]</a>.</p>
<p><em>4. Zusammenfügen und Verbinden:</em> Da der menschliche Körper symmetrisch aufgebaut ist, werden bei Überlappungen oder Verdeckungen einzelner Körperteile Annahmen über deren Platzierung vollzogen und in Summe die 20 möglichen Verbindungen (Joints) geschaffen <a href="#7">[7]</a>.</p>
<p>Für diese komplexen Berechnungen bei 30fps (Frames per Second) wurden dem Kinect Projekt ‚Natal‘ lediglich max. 10% der Rechenleistung der XBOX 360 Konsole eingeräumt, welche 240 GFLOPS aufweist. Demnach darf Kinect v1 SDK (1.8) lediglich 24 GFLOPS Rechenleistung beanspruchen. Zum Vergleich: eine alte Playstation 4 hatte schon 1,84 TerraFLOPS Leistung. Dies ist u.a. ein Grund, wieso bei den tragbaren SLS-Systemen auf Kinect v1 Basis für PUs sehr preiswerte Tablet-PCs zum Einsatz kommen.<o:p></o:p><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; font-weight: normal;"></span></p>
<p style="margin: 0cm;"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; font-weight: normal;"></span></p>
<p style="margin: 0cm;"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; font-weight: normal;">Weitere, sehr ausführlichere Details zu diesem Thema findest du in <a href="#9">[9]</a>, <a href="#10">[10]</a>, <a href="#11">[11]</a>.</span></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="anfaelligkeit" class="et_pb_row et_pb_row_56">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_63  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_148  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Anfällgkeit für Fehlerkennungen / Zusammenfassung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_48 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_149  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; font-weight: normal;">Wenig bekannt ist, dass der Kinect v1 Sensor in 3 Versionen existiert:<br />&#8211; 1414: ohne Near Mode / für Xbox360, ohne Netzteil<br />&#8211; 1473: mit Near Mode / für Xbox360, ohne Netzteil<br />&#8211; 1517: mit Near Mode / für Windows, mit Netzteil</span></p>
<p>Allein aus diesem Near-Mode-Umstand ergibt sich, ob der Tiefensensor brauchbare Daten schon auf 50cm oder erst ab 80cm Abstand liefern kann. Außerdem ist Body Tracking für eine stationäre, als nicht-bewegte Kinect optimiert. <br />Wird die Kinect also mobil und zusätzlich noch in wenig großen Räumen inklusive Inventar verwendet <a href="#8">[8]</a>, wird nach den obigen Ausführungen klar, dass die Software wenig brauchbare Tiefendaten von dem Sensor bekommen wird und darauf basierend durch den sich ständig ändernden Hintergrund und störende Objekte zu viele Annahmen machen werden. <br />In sehr vielen Aufnahmen im Rahmen von paranormalen Untersuchungen sind überlange oder hin- und her ‚zappelnde‘ Gliedmaßenverbindungen bei Stickmen zu sehen. Daran ist zu erkennen, dass die Software mutmaßliche menschliche Körperteile zu erkennen glaubt, auf dieser Fehlinterpretation aber dennoch weitere Gliedmaßen annimmt und hinzufügt.<br />Software, die nicht auf Microsoft Kinect SDK aufbaut wie z.B. OpenKinect u.v.m. weisen kein Training der Algorithmen mit unzähligen menschlichen Körperformen auf und sind dadurch potenziell gezwungen noch mehr Annahmen zuzulassen, was zu noch mehr Fehlinterpretationen desselben Tiefenbildes führt.<o:p></o:p></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_57">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_64  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_150  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_49 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_151  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Wikipedia (2023): Kinect. Online verfügbar unter: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kinect#Kinect_for_Xbox_360_(2010)">https://en.wikipedia.org/wiki/Kinect#Kinect_for_Xbox_360_(2010)</a>. Zuletzt geprüft am 05.12.2023.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_152  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Center for Inquiry (2021): Ghost Gadgets: The Xbox Kinect with Kenny Biddle. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=PF-_S-BXWFU">https://www.youtube.com/watch?v=PF-_S-BXWFU</a>. Zuletzt geprüft am 05.12.2023.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_153  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] Naeemabadi, Reza M.; Dinesen, Birthe; Andersen, Ole K.; Hansen, John (2018): Investigating the impact of a motion capture system on Microsoft Kinect v2 recordings: A caution for using the technologies together. In: PLoS ONE 13(9). Online verfügbar unter: <a href="https://www.researchgate.net/publication/327657805_Investigating_the_impact_of_a_motion_capture_system_on_Microsoft_Kinect_v2_recordings_A_caution_for_using_the_technologies_together">https://www.researchgate.net/publication/327657805_Investigating_the_impact_of_a_motion_capture_system_on_Microsoft_Kinect_v2_recordings_A_caution_for_using_the_technologies_together</a>. Zuletzt geprüft am 05.12.2023.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_154  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] CuriousInventor (2013): How the Kinect Depth Sensor Works in 2 Minutes. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uq9SEJxZiUg">https://www.youtube.com/watch?v=uq9SEJxZiUg</a>. Zuletzt geprüft am 05.12.2023.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_155  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] Download-Link für die Software: <a href="https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=40278">https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=40278</a>. Zuletzt geprüft am 05.12.2023.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_156  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] Taylor, Jonathan; Shotton, Jamie; Sharp, Toby; Fitzgibbon, Andrew (2012): The Vitruvian Manifold: Inferring Dense Correspondences for One-Shot Human Pose Estimation. Online verfügbar unter: <a href="https://www.researchgate.net/publication/239527061_The_Vitruvian_Manifold_Inferring_Dense_Correspondences_for_One-Shot_Human_Pose_Estimation">https://www.researchgate.net/publication/239527061_The_Vitruvian_Manifold_Inferring_Dense_Correspondences_for_One-Shot_Human_Pose_Estimation</a>. Zuletzt geprüft am 05.12.2023.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_157  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] Ganea, Daniel; Mereuta, Elena; Mereuta, Claudiu (2014): Human Body Kinematics and the Kinect Sensor. In: Applied Mechanics and Materials (555). S. 707 &#8211; 712. Online verfügbar unter: <a href="https://www.researchgate.net/publication/271657351_Human_Body_Kinematics_and_the_Kinect_Sensor">https://www.researchgate.net/publication/271657351_Human_Body_Kinematics_and_the_Kinect_Sensor</a>. Zuletzt geprüft am 05.12.2023.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_158  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] Kipp, Michael (2022): Kinect. Interaction. Engineering. Online verfügbar unter: <a href="https://michaelkipp.de/interaction/kinect.html">https://michaelkipp.de/interaction/kinect.html</a>. Zuletzt geprüft am 05.12.2023.</p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_159  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] Shotton, Jamie (2014): Depth, You, and the World. Centre for Intelligent Sensing. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eBe9649hNDc">https://www.youtube.com/watch?v=eBe9649hNDc</a>. Zuletzt geprüft am 05.12.2023.</p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_160  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[10] Shotton, Jamie (2016): Body Part Recognition and the Development of Kinect. Microsoft Research. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eBe9649hNDc">https://www.youtube.com/watch?v=eBe9649hNDc</a>. Zuletzt geprüft am 05.12.2023.</p></div>
			</div><div id="11" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_161  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[11] Williams, Oliver (2016): The Xbox Kinect Body Tracking Pipeline. Microsoft Research. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2N3esy3ii5c">https://www.youtube.com/watch?v=2N3esy3ii5c</a>. Zuletzt geprüft am 05.12.2023.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
