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	<description>Die paranormale Enzyklopädie</description>
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	<item>
		<title>Shanti Devi (Reinkarnationsfall)</title>
		<link>https://para-wiki.de/shanti-devi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 19:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reinkarnationsfall]]></category>
		<category><![CDATA[Reinkarnation]]></category>
		<category><![CDATA[Shanti Devi]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedergeburt]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Dieser Fall ist sicherlich einer der, wenn nicht sogar der bekannteste und beweisträchtigste Fall von Reinkarnation, den auch Ian Stevenson 1986 untersucht hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorgeschichte beginnt am 08. Januar 1902 im Ort Mathura in Indien; an diesem Tag wurde ein Mädchen namens Lugdi Bai geboren. Lugdi wurde mit einem ortsansässigen Tuchhändler verheiratet. Bei der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Navneet kam es zu Komplikationen und Lugdi starb 10 Tage nach der Geburt am 04. Oktober 1925.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 11. Dezember 1926 wurde in der Nähe von Delhi in Indien (ca. 120 Kilometer von Mathura entfernt) ein Mädchen namens Shanti Devi geboren. Erst im Alter von fast 4 Jahren begann die ruhige Shanti zu sprechen. Einer ihrer ersten zusammenhängenden Sätze war: „Du bist nicht meine Mutter!“ Weitere solcher Aussagen folgten; sie sagte zum Beispiel immer wieder: „Dies ist nicht mein wirkliches Zuhause. Ich habe einen Ehemann und einen Sohn in Mathura; ich muss zu ihnen zurückkehren!“ Sie erinnerte sich an immer mehr Dinge: Welche Kleider sie trug, welche Speisen sie gern zu sich nahm, welchem Beruf ihr erinnerter Ehemann nachging, auch dass dieser eine Warze auf der linken Wange hatte und eine Lesebrille trüge.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu diesem Zeitpunkt war Shanti bereits 6 Jahre alt. Weiter erinnerte sie sich an ihren früheren Namen („Lugdi“) und ihren eigenen Tod und dessen Umstände, erzählte von den komplizierten chirurgischen Eingriffen unter der Geburt und den Wehenschmerzen, die sie erlitt. Informationen dieser Art konnte Shanti auf normalem Wege (gehört, gesehen, gelesen etc.) nicht erlangt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines Tages, Shanti war ungefähr 9 Jahre alt, gab sie endlich und nach einigem Drängen der Familie den Namen ihres erinnerten Ehemannes preis (Kedarnath Chaube), woraufhin Shantis Eltern Nachforschungen anstellten, um dann völlig schockiert festzustellen, dass alle Angaben Shantis bis hierher stimmten. Ein Freund der Familie kontaktierte Kedarnath daraufhin in Mathura, welcher auch prompt antwortete und alle Einzelheiten bestätigte. Er schickte einen Verwandten zu Shanti Devis Haus, um einen Kontakt herzustellen; und um ihr Wissen zu testen, wurde dieser Verwandte Shanti als ihr Ehemann vorgestellt. Doch Shanti ließ sich nicht täuschen und erkannte, dass es der Cousin ihres Mannes war. Daraufhin betraten Kedarnath und dessen Sohn Navneet, der mittlerweile 10 Jahre alt war, das Haus und Shanti brach sofort in Tränen aus, als sie die beiden als ihre frühere Familie erkannte.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Kedarnath sprach sogleich allein mit Shanti und berichtete danach, dass sie all seine Fragen aus Lugdis Leben völlig korrekt beantworten konnte. Er sagte noch: „Es war, als würde meine verstorbene Frau sprechen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Einige Zeit später bat Shanti darum, ihr altes Haus in Mathura besuchen zu dürfen, um einen weiteren Beweis zu erbringen, denn sie habe als Lugdi dort eine Kiste mit Geld versteckt, welche sie nun wieder zutage fördern wollte. So machte sie sich mit Erlaubnis der Eltern und einem guten Dutzend Forschern (Mahatma Gandhi setzte eine Kommission zur Untersuchung des Falls ein) auf den Weg nach Mathura. Dort fand Shanti den Weg vom Bahnhof zu ihrem alten Zuhause ohne Probleme; sie erkannte sämtliche Straßen und Gebäude.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Haus angekommen ging sie zielstrebig in eine bestimmte Zimmerecke im oberen Stockwerk, um die Kiste unter den Dielen hervorzuholen, die Lugdi früher dort versteckt hatte. Jedoch war in der Kiste kein Geld mehr und ihr früherer Mann Kedarnath gab später zu, dass er das Geld nach ihrem Tod herausgenommen hatte. Auch ihre früheren Eltern erkannte Shanti in einer Gruppe von über 50 Personen sofort; es war ein tränenreiches Wiedersehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die von Mahatma Gandhi eingesetzte Kommission konnte keine rationale Erklärung für diesen Vorfall finden. Der Bericht dieser Kommission von 1936 stellte fest, dass Shanti Devi tatsächlich die Reinkarnation von Lugdi Bai war. Ian Stevenson sagte, dass Shanti etwa 24 Aussagen über ihr früheres Leben machte, die genau mit den verifizierten Fakten übereinstimmten.</p>
<p style="text-align: justify;">Shanti Devi führte letztlich ein ruhiges und spirituell geprägtes Leben bei ihren Eltern in Delhi, hat nie geheiratet und starb am 27. Dezember 1987 im Alter von 61 Jahren.<a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span></span></a><a href="https://www.ancient-origins.de/unerklaerliches/shanti-devi-reinkarnation-007698"></a></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Horn, Nils (2022): Reinkarnation Grundwissen. S. 120-122. München: bookrix. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Böttcher, Margitta (2026): Reinkarnation: Der Fall Shanti Devi. Online verfügbar unter: <a href="https://www.mementomori.rip/reinkarnation-der-fall-shanti-devi/">https://www.mementomori.rip/reinkarnation-der-fall-shanti-devi/</a>. Zuletzt geprüft am 23.03.2026.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hartzman, Marc (2024): The Mind-Boggling Tale Of Shanti Devi, The Indian Child Who Claimed She Lived Twice. Online verfügbar unter: <a href="https://allthatsinteresting.com/shanti-devi">https://allthatsinteresting.com/shanti-devi</a>. Zuletzt geprüft am 23.03.2026.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Dimri, Bipin (2022): Die Leben der Shanti Devi: Beweis der Reinkarnation? Online verfügbar unter: <a href="https://www.ancient-origins.de/unerklaerliches/shanti-devi-reinkarnation-007698">https://www.ancient-origins.de/unerklaerliches/shanti-devi-reinkarnation-007698</a>. Zuletzt geprüft am 23.03.2026.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 23.03.2026 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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		<title>Die Tanzwut von Straßburg (1518)</title>
		<link>https://para-wiki.de/tanzwut-von-strassburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 19:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiger Fallbericht]]></category>
		<category><![CDATA[straßburg]]></category>
		<category><![CDATA[tanzwut]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#wasistbekannt">2. Was ist über den Fall bekannt?</a><br /><a href="#geschichtetanzwut">3. Die Geschichte der Tanzwut</a><br /><a href="#theorien">4. Theorien</a><br /><a href="#quellen">5. Quellen</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Im Sommer 1518 geschah im französischen Straßburg Unheimliches: Mehrere hundert Menschen begannen, wie von Sinnen und ohne Pause zu tanzen – ohne Grund, bis Ende August desselben Jahres. Der Rat der Stadt stand dem Phänomen hilflos gegenüber; nichts konnte die Menschen stoppen. Sogar Todesfälle sollen eingetreten sein. Der St. Veitstanz traf wohl um die 15 Menschen am Tag. Sie tanzten teilweise „dem Tode nah“ bis zur völligen Erschöpfung, mehrere Wochen lang.</p>
<p style="text-align: justify;">War es kollektiver Horrortrip? Eine Massentrance? Besessenheit? Oder göttliche Bestrafung? Oder ist das Ganze nie passiert und diente der Kirche als Legende zur Abschreckung?</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Was ist über den Fall bekannt?</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Im Stadtarchiv Straßburg gibt es ein Manuskript, das die Tanzwut 1518 festgehalten hat – sie ist also kein Mythos. Die Akte berichtet von „Menschen, die den ganzen Sommer lang tanzten“. Todesfälle sind allerdings keine festgehalten. Demnach fing eine Frau am 15. Juli an, sechs Tage lang ununterbrochen zu tanzen. Sie soll hunderte Menschen „angesteckt“ haben. </p>
<p style="text-align: justify;"><em>Hintergrund: Mittelalterliche Tänze</em><br />Gesellschaftstänze im Mittelalter waren immer Reigentänze. Sie stellten einen extrem wichtigen sozialen Faktor dar und wurden von der Kirche deshalb durchaus als Bedrohung und Provokation empfunden.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Die Geschichte der Tanzwut</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Bereits 1017 gab es in Kösigk, Sachsen, einen ähnlichen Fall: Damals feierten Bauern am Heiligen Abend nach der Messe auf dem Friedhof, der damals eine grabsteinlose Fläche war, auf der eben auch gerne getanzt wurde („Gottesacker“). Der Priester der Gemeinde fühlte sich provoziert und verfluchte die Menge dazu, nun ein Jahr lang ohne Unterlass tanzen und singen zu müssen. Ein Jahr lang aßen, tranken und schliefen die Betroffenen nicht. Als Legende verbreitete sich diese Erzählung in ganz Europa und wurde von den Kirchen als mahnendes Beispiel aufgeführt.</p>
<p style="text-align: justify;">1237, Maastricht: Hunderte Menschen bringen durch Stampfen und Sprünge eine Brücke zum Einsturz.</p>
<p style="text-align: justify;">1374: Horden entfesselter Tänzer ziehen durch Dörfer und Städte entlang des Rheins.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann, 1518, Straßburg. Insgesamt gibt es mehr als 80 derartige Ausbrüche. In Straßburg wird der heilige Veit besonders verehrt. Dieser Heilige heilt Epilepsie und Tollwut, bestraft Ungläubige jedoch mit… Tanzwut. Die Stadt ist damals in einer prekären Lage; in einigen Vierteln ist die Pest wieder ausgebrochen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="theorien" class="et_pb_row et_pb_row_8">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Theorien</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Sebastian Brandt, einer der berühmtesten Denker seiner Zeit, glaubt an ein medizinisches Problem: Fieber, eine natürliche Krankheit also.</p>
<p style="text-align: justify;">10 Jahre später befragt der berühmte Mediziner Paracelsus Augenzeugen. Er bezeichnet die Tanzwut als „Choreomanie“ und erfindet für die Frau, mit der angeblich alles begann, einen Namen: Frau Troffea. Die Geschichte dazu lautet, dass diese Frau ihren Mann ärgern wollte, der tanzen verabscheute.</p>
<p style="text-align: justify;">Paracelsus war der Ansicht, dass eingebildete Krankheiten zu echten werden konnten – und damit für andere Menschen ansteckend waren, eine Art interstellarer mikrokosmischer Einfluss zwischen Körpern.</p>
<p style="text-align: justify;">20 Jahre nach dem Vorfall schrieb Daniel Specklin als erster, dass die Tanzwut Todesopfer gefordert hätte.</p>
<p style="text-align: justify;">J.F.C. Hecker, ein deutscher Medizinhistoriker, beschäftigte sich mit Epidemien im Mittelalter und schrieb ein Buch: <em>Die Tanzwut. Eine Volkskrankheit im Mittelalter</em>. Damalige Augenzeugen berichteten, dass einzig der Austausch von Blicken zur „Kontamination“ gereicht hätte. Hecker diagnostizierte folgerichtig eine <em>kollektive Psychose</em>, die vor allem unsichere und leichtgläubige Menschen treffen konnte – nach damaliger Auffassung also Bedürftige und Frauen. Hecker entdeckte Ähnlichkeiten mit dem „Tarantella“, einem ursprünglich süditalienischen schnellen Tanz, der seinen Ursprung bereits vor 500 Jahren hatte. Die Verwandtschaft zur Spinne Tarantula ist nicht zufällig. Von Spinnenbissen betroffene Menschen sollten das Gift „aus dem Körper schwitzen durch Tanzen“. Der Tarantella wurde erst nach der Tanzwut von Straßburg erstmals schriftlich erwähnt. Dass mehrere hundert Menschen durch eine Wolfsspinne gebissen werden, erscheint zudem etwas unwahrscheinlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Jean-Marie Charkot, ein Pionier der Neurologie, erforschte u.a. die Hysterie und hielt das Ganze für ein hysterisch-epileptisches Symptom. Mit den Symptomen einer Epilepsie hatten aber die beschriebenen Vorfälle nichts gemeinsam.</p>
<p style="text-align: justify;">In den 1950er Jahren tauchten neue Theorien auf: Substanzen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Pont-St.-Esprit (Normandie) verfallen 1951 Dutzende Einwohner in einen unerklärlichen Wahnzustand, der von Halluzinationen und unkontrollierten Zuckungen begleitet wird. Einige sterben sogar. Das sog. Antoniusfeuer gab es tatsächlich auch schon im Mittelalter: Gemeint ist damit das Mutterkorn, ein Pilz, der parasitär auf Roggen und anderen Getreidearten wächst und alkaloide Substanzen enthält. Diese sorgen für Krämpfe, optische und akustische Halluzinationen und unkoordinierte Bewegungen. Im Mittelalter führte das Mutterkorn zu schlimmen Vergiftungen (Ergotismus).</p>
<p style="text-align: justify;">1952 wurde nun eine vermeintliche Verbindung hergestellt zwischen der Choreomanie und Ergotismus. Allerdings haben auch diese Symptome mit denen, die 1518 in Straßburg beschrieben wurde, nichts zu tun.</p>
<p style="text-align: justify;">Nächste mögliche Theorie: Trance. Neurowissenschaftlich ist längst erwiesen, dass es diesen dennoch außergewöhnlichen Zustand gibt. Ungeahnte Kräfte werden freigelegt, Halluzinationen treten auf, der Körper vollführt automatische Bewegungen. Eine kollektive Trance also? Die 1. Rave-Party der Geschichte?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kirche sah das Ganze pragmatischer: Besessenheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Magistrat der Stadt Straßburg ist bis zum Schluss hilflos. Zuerst erlaubt er den Einsatz von Musik, spielt mit der Möglichkeit, dass die Tanzenden irgendwann erschöpft aufgeben. Als dies nicht eintrifft, verbietet er die Musik und den öffentlichen Tanz.</p>
<p style="text-align: justify;">Der <em>National Geographic </em>(2025) berichtet, dass man mit den Betroffenen schließlich nach Saverne gepilgert sei. Nach einer Messe in speziellen Schuhen waren die Menschen geheilt – dies schrieb Daniel Specklin, der ja aber auch als einziger von Todesopfern berichtet hatte.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Youtube.com (2026): Die Tanzwut von Straßburg 1518. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8Amxahv0Y5s">https://www.youtube.com/watch?v=8Amxahv0Y5s</a>. Zuletzt geprüft am 23.03.2026.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Germerott, Lisa (2025): Tanzen bis zu Tod: Die Straßburger Tanzwut von 1518. Online verfügbar unter: <a href="https://nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2025/03/tanzen-bis-zum-tod-die-strassburger-tanzwut-von-1518/">https://nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2025/03/tanzen-bis-zum-tod-die-strassburger-tanzwut-von-1518/</a>. Zuletzt geprüft am 23.03.2026.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wikipedia (2026): Tanzwut. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tanzwut">https://de.wikipedia.org/wiki/Tanzwut</a>. Zuletzt geprüft am 23.03.2026.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wikipedia (2026): Tarantella. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tarantella">https://de.wikipedia.org/wiki/Tarantella</a>. Zuletzt geprüft am 23.03.2026.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wikipedia (2025): Straßburger Tanzwut. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fburger_Tanzwut">https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fburger_Tanzwut</a>. Zuletzt geprüft am 23.03.2026.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 23.03.2026 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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		<title>standardisierte Auswertung von PUs</title>
		<link>https://para-wiki.de/standardisierte-auswertung/</link>
					<comments>https://para-wiki.de/standardisierte-auswertung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 19:13:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghosthunting]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertung]]></category>
		<category><![CDATA[Geisterjagd]]></category>
		<category><![CDATA[standardisierte Auswertung]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#guetekriterien">2. Wissenschaftliche Gütekriterien</a><br /><a href="#hva">3. Übertragung ins Ghosthunting anhand des HVA</a><br /><a href="#metaanalyse">4. Meta-Analyse</a><br /><a href="#kritischebetrachtung">5. Kritische Betrachtung</a><br /><a href="#chancen">6. Chancen standardisierter Auswertung</a><br /><a href="#quellen">7. Quellen</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_6 et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Im wissenschaftsnahen Ghosthunting nimmt die Auswertung der Daten (z.B. in Form von Video- oder Audio-Dateien), die während einer PU gewonnen wurden, einen enorm wichtigen Stellenwert ein. Da jeder Mensch (unbewusst) während der Auswertung andere Schwerpunkte setzt und Reize unterschiedlich aufnimmt, bewertet und verarbeitet <a href="#1">[1]</a>, ist es vor allem in Teams, bei denen sich mehrere Mitglieder an der Datenauswertung beteiligen, essenziell, dass alle nach denselben Gesichtspunkten und denselben Regeln auswerten. Hierzu bietet sich die Verwendung eines einheitlichen Auswertungsformulars an, das die Interpretation der Daten innerhalb gewisser Grenzen ablaufen lässt, also standardisiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst soll deshalb geklärt werden, nach welchen Gütekriterien die wissenschaftliche Auswertung arbeitet, und warum eine standardisierte Datenauswertung im wissenschaftlichen bzw. wissenschaftsnahen Kontext sinnvoll ist. Anschließend findet eine Übertragung dieser Kriterien ins praktische Ghosthunting statt, indem ein vom Team <a href="https://www.instagram.com/hiddenvoices_ghosthunting/" target="_blank" rel="noopener" title="Instagram: Hidden Voices">Hidden Voices</a> entwickeltes Auswertungstool beispielhaft vorgestellt wird, bevor die Möglichkeit und die Chancen einer Auswertung über mehrere Untersuchungen hinweg und die Chancen einer Zusammenarbeit mehrerer Teams beleuchtet werden soll. Im Anschluss findet eine kritische Betrachtung über die Grenzen der standardisierten Auswertung im Ghosthunting statt, die auch die Notwenigkeit diskutiert, professionelle Organisationen (z.B. das <a href="https://para-wiki.de/institut-fuer-grenzgebiete-der-psychologie-und-psychohygiene-e-v-igpp-in-freiburg-im-breisgau/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: IGPP">IGPP</a> oder die <a href="https://www.anomalistik.de/" target="_blank" rel="noopener" title="Homepage der GfA">GfA</a>) in solch ein Projekt miteinzubeziehen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="guetekriterien" class="et_pb_row et_pb_row_13">
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Wissenschaftliche Gütekriterien</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_7 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Wie in der Einleitung bereits kurz erwähnt, werden wissenschaftliche Studien entlang bestimmter Gütekriterien entwickelt und auch ausgewertet, die im Verlauf dieses Abschnitts genannt und erklärt werden sollen. Aus diesen Gütekriterien leitet sich die Notwendigkeit einer standardisierten Vorgehensweise ab, die Nachvollziehbarkeit, Wiederholbarkeit, Transparenz aber auch Qualität sicherstellen soll <a href="#2">[2]</a>. Nur wer Daten standardisiert erhebt und auswertet, kann auch aussagekräftige Ergebnisse mit einer ernstzunehmenden Reichweite generieren <a href="#3">[3]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Wissenschaft geht man derzeit von drei Gütekriterien aus: Objektivität, Reliabilität und Validität <a href="#4">[4]</a>.<br /><strong>Objektivität</strong> meint, dass die Messergebnisse unabhängig von der Person sein müssen, die den Versuch durchführt. Beispiel: ein EMF-Meter misst an einer Stelle in der Location dieselben Werte, egal, welche Person das Gerät in der Hand hält.<br />Die <strong>Reliabilität</strong> ist ein Kriterium, das die Zuverlässigkeit und somit die Messgenauigkeit untersucht. Misst ein Gerät unter denselben Bedingungen wiederholt dieselben Messwerte, gilt es als reliabel. Beispiel: ein <a href="https://para-wiki.de/elektromagnetische-felder-emf/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: EMF">EMF</a>-Meter wird immer dieselben Messwerte zeigen, wenn man es an das Kabel eines sich im Einsatz befindlichen Toasters hält, egal wie oft man den Versuch wiederholt.<br />Mit der <strong>Validität</strong> wird beschrieben, ob eine Messung auch gültig ist, also ob überhaupt das gemessen wird, was gemessen werden soll. Beispiel: ein K2-Meter wird immer denselben Ausschlag zeigen, egal ob ein Sendemast oder eine WLAN-Quelle für diesen verantwortlich ist. Es ist unmöglich, nur durch den Ausschlag festzustellen, wie dieser zustande kam. Ein K2-Meter gilt also nicht als valides Messinstrument, wenn man den Ursprung einer EMF-Quelle bestimmen möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Beispiele zeigen deutlich, dass die Wahl des richtigen Messinstruments, dessen Einsatz und dessen technische Möglichkeiten die Grundvoraussetzung für das Erheben aussagekräftiger Daten ist. Diese Erkenntnis setzt sich in der Auswertung von Daten fort, die im nächsten Abschnitt anhand eines Beispiels näher erläutert werden soll.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Übertragung ins Ghosthunting anhand des HVA</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_8 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Team Hidden Voices stellte Ende 2025 ihr Auswertungssheet vor <a href="#5">[5]</a>, das auf Grundlage von einer mehrjährigen Entwicklungsarbeit immer wieder angepasst und erweitert wurde. Die Datei wird jedem Team kostenlos zur Verfügung gestellt, die diese nutzen möchte. Das Hidden Voices-Auswertungssheet (= HVA) verfügt über eine Vielzahl von Funktionen und ermöglicht auch dann eine standardisierte Auswertung, wenn mehrere Personen die Daten einer PU (= paranormale Untersuchung) auswerten. Im Folgenden soll der Grundaufbau dieses Sheets dargestellt werden. Auf die genauen Funktionen kann an dieser Stelle im Einzelnen nicht eingegangen werden, da dies den Rahmen dieses Artikels sprengen würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst sei erwähnt, dass es ein Deckblatt gibt, auf dem zunächst alle allgemeinen Informationen über die PU, die Location, die Umweltbedingungen, das eingesetzte Equipment sowie der eingesetzten Klemmbretter eingetragen werden können. Als letzten Punkt können noch eventuelle Störungen dokumentiert und der Ablauf der PU an sich bewertet werden (siehe Abb. 1 und Abb. 2).</p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 1:</strong><br />oberer Teil des Deckblatts</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 2:</strong><br />unterer Teil des Deckblatts</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Anschließend gibt es für jedes technische Gerät und jedes Klemmbrett ein eigenes Formular, in denen ebenfalls zunächst allgemeine Informationen zum Einsatz des Geräts (bspw. die Anzahl der Sessions, Art der Verwendung, Orte der Sessions, etc.) dokumentiert werden, was die Nachvollziehbarkeit und Transparenz im Nachgang der PU sicherstellen soll. Auch eine Datei-zu-Session-Zuordnung findet statt, damit eventuelle Anomalien leichter geprüft und mit Aufnahmen auf anderen Geräten verglichen werden können (siehe Abb. 3).</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 3:</strong><br />Ausschnitt der Geräte-Informationen</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der untere Kernbereich jedes Auswertungsformulars ist der Dokumentationsbereich, der von Gerätetyp zu Gerätetyp unterschiedlich aussehen kann. Dies hat vor allem den Grund, dass verschiedene Gerätetypen verschiedene technische Voraussetzungen bieten, die sich unter anderem in Dateiformat (z.B. Videodatei oder Bilddatei) und Aufnahmemöglichkeiten (z.B. Video oder statisches Bild) unterscheiden. Dies macht eine differenzierte Auswertung notwendig. Im Folgenden werden nun die unterschiedlichen Arten der Dokumentationsbereiche vor- und gegenübergestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Video- und Audiogeräte verfügen über denselben Dokumentationsbereich (siehe Abb. 4), auch obwohl sich die Aufnahmemöglichkeiten von Video- und Audiogeräten unterscheiden. Grund ist der, dass auch auf Audio mündlich festgehaltene (subjektive) Phänomene festgehalten sind, die ebenso dokumentiert werden müssen. Dies kann sowohl visuelle als auch haptische oder olfaktorische Phänomene betreffen. Über allem steht die möglichst lückenlose und nachvollziehbare Dokumentation der einzelnen Phänomene.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie auf Abbildung 4 zu sehen, wird zunächst der Timecode der Anomalie abgefragt. Über die im oberen Bereich (Informationen zum Einsatz des Geräts) eingetragene Startuhrzeit kann dann die genaue Uhrzeit des Phänomens ermittelt werden. Die nächsten drei Spalten entsprechen einer deduktiven Einordnung des Phänomens in <a href="https://para-wiki.de/zwei-faktoren-modell-subjektive-und-objektive-anomalien-s-o-anomalien/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Zwei-Faktoren-Modell">Phänomenreichweite (subjektiv/objektiv)</a>, Anomalietypus (Welcher Sinn wurde angesprochen?) und Spezifikation (Wie kann der Anomalietypus genauer spezifiziert werden?). Es folgt die Möglichkeit der qualitativen Beschreibung der Anomalie, in der auch der Kontext oder bereits eine mögliche Erklärung eingetragen werden kann. Dahinter kann angegeben werden, ob die Anomalie auch noch auf anderen Geräten dokumentiert wurde und es erfolgt über eine Zahl eine Zuordnung. Dies ist wichtig, um nach der Auswertung die Anzahl der dokumentierten Phänomene der Anzahl der tatsächlich aufgetretenen Phänomene gegenüberstellen kann. Am Ende der Zeile kann abschließend eine Vermutung über den Phänomenursprung abgegeben werden, also darüber, ob die Anomalie als natürlich oder paranormal eingestuft wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Bewegungsmelder über keinen Datenlogger verfügen, werden diese immer über Audio- bzw. Videogeräten überwacht und auch über diese Formulare ausgewertet. Nur so lassen sich im Nachhinein Rückschlüsse zu den jeweiligen Gegebenheiten ziehen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 4:<br /></strong>Ausschnitt des Dokumentationsbereichs für Video- und Audiogeräte<strong></strong></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_5 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child et_pb_column_empty">
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Beim EMF-Meter (hier: GQ-390) werden die relevanten Daten aus der Exportdatei in das Auswertungsformular übernommen und abschließend mit einer Bemerkung und einer Vermutung über den Phänomenursprung versehen (siehe Abb. 5).</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 5:<br /></strong>Ausschnitt des Dokumentationsbereichs für EMF-Geräte<strong></strong></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Bei den Fotoapparaten findet, anders als bei den Video- und Audiogeräten, eine Session-zu-Datei-Zuordnung statt (siehe Abb. 6). Dies hat den Grund, dass es erfahrungsgemäß deutlich weniger Dateien mit Anomalien gibt, als dies bei Video- oder Audiogeräten der Fall ist und außerdem eine punktuelle Aufnahme vorliegt, die in einen Kontext gebracht werden muss.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 6:<br /></strong>Ausschnitt des Dokumentationsbereichs für Fotoapparate<strong></strong></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Auch die Klemmbretter machen eine Spezialisierung des Dokumentationsbereichs notwendig (siehe Abb. 7). Hier werden alle handschriftlichen Notizen in das Formular übernommen. Da diese beim Team Hidden Voices für die Dokumentation einer subjektiven Session Verwendung finden, werden hier alle Einträge mit der jeweiligen Uhrzeit versehen, die dann weiter über den Anomalietypus und die jeweilige Spezifikation (siehe oben) genauer beschrieben werden. Es folgt der genaue Wortlaut der Notiz und die Frage nach dem Bezug zu anderen Klemmbrettern (z.B. gab es ein Phänomen, das auch auf einem anderen Klemmbrett beschrieben wurde?). Auch hier steht abschließend die Vermutung über einen möglichen Phänomenursprung.</p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 7:<br /></strong>Ausschnitt des Dokumentationsbereichs für Fotoapparate<strong></strong></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Alle in den Geräte-Formularen eingetragenen Anomalien tauchen schlussendlich in einer Übersicht auf (siehe Abb. 8), in der die Daten für die jeweilige PU quantifiziert dargestellt werden. Es ist also ersichtlich, mit welchem Gerät wie viele Anomalien welchen Typs dokumentiert wurden. Dies ist die Grundlage für eine PU-übergreifende Meta-Analyse, die im nächsten Abschnitt beleuchtet werden wird.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 8:<br /></strong>Datenübersicht aus den einzelnen Geräte-Formularen<strong></strong></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_5 et_pb_column_42  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child et_pb_column_empty">
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Meta-Analyse</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_9 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Möchte man einigermaßen aussagekräftige Vorher- oder Aussagen über das Zustandekommen von (paranormalen) Phänomenen treffen, darf eine Meta-Analyse der in den einzelnen PUs gewonnen Daten nicht ausbleiben. Auch hierzu hat das Team Hidden Voices bereits ein Meta-Analyse-Tool (MAT) entwickelt, das Daten aus den aus den verschiedenen HVAs abgreift und sowohl grafisch als auch tabellarisch aufbereitet (siehe Abb. 9).</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_9">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung 9:<br /></strong>Ausschnitt aus dem Meta-Analyse-Tool (MAT) von Hidden Voices<strong></strong></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_5 et_pb_column_47  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child et_pb_column_empty">
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Hier können alle Parameter wie beispielsweise Wetter, Vorab-Recherche oder bestimmte Zeiträume beliebig miteinander kombiniert werden, um so Rückschlüsse auf das Zustandekommen von Phänomenen ziehen zu können oder die Auftretenswahrscheinlichkeit bestimmter Phänomene vorhersagen zu können. Da das HVA erst im Jahr 2026 den erforderlichen qualitativen Standard erreicht hat, wird eine aussagekräftige Meta-Analyse wohl erst in einigen Jahren zu erwarten sein.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="kritischebetrachtung" class="et_pb_row et_pb_row_32">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_49  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Kritische Betrachtung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_10 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Bei allem Fortschritt, der bereits in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Laienforschung in Deutschland stattgefunden hat, bleibt es dennoch fraglich, ob es jemals zu einer echten und dauerhaften Kooperation kommen kann. Laienforschung und insbesondere die Feldforschung kann niemals voll und ganz die wissenschaftlichen Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität leisten. Dies liegt an der Tatsache, dass im Feld niemals zwei Untersuchungen unter identischen Bedingungen stattfinden können. Es wird immer Faktoren geben, die die Aussagekraft der Ergebnisse aus wissenschaftlicher Sicht schmälern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Arbeitsweise vieler Ghosthunting-Teams wird von der Wissenschaft als eher kritisch betrachtet. Gründe hierfür sind vor allem der Einsatz von sogenannten „Ghosthunter Gadgets“, die objektiv betrachtet keine wissenschaftlich belastbaren Ergebnisse liefern können, aber auch der falsche oder unreflektierte Einsatz von Technik. Rückmeldungen werden in der Auswertung außerdem meist wenig hinterfragt bzw. in den Dokumentationen als fragwürdig eingestuft. Dies führt dazu, dass die Wissenschaft keine verlässlichen Erkenntnisse aus den Daten von Ghosthuntern ableiten kann <a href="#6">[6]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Das letzte, aber nicht minder gewichtige Problem ist das der (noch) kargen Datenlage. Möchte man verlässliche Aussagen über das Zustandekommen und die Auftretenswahrscheinlichkeit bestimmter Phänomene treffen, sollten hierfür mehrere Hundert Datensätze zu jedem Parameter vorliegen (= Grundgesamtheit). Je weniger Daten vorhanden sind – also je geringer die Grundgesamtheit ist, desto geringer ist die Aussagekraft und die wissenschaftliche Verwertbarkeit der Ergebnisse. Es bräuchte also eine breite Zusammenarbeit mehrerer Ghosthunting-Teams, die sich dem wissenschaftsnahen Ghosthunting verschrieben haben.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="chancen" class="et_pb_row et_pb_row_33">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_50  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Chancen standardisierter Auswertung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_11 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">So aufwändig diese Vorgehensweise bei der Auswertung ist und so kritisch man diese (noch) betrachten muss, so wertvoll kann diese jedoch auch sein. Schließlich sollte es das Ziel eines jeden Ghosthunting-Teams sein, belastbare und nachvollziehbare Daten zu schaffen, die auch in professionellen, wissenschaftlichen Kreisen zur Aufklärung von paranormalen Phänomenen beitragen kann. Denn eines geht aus mehreren wissenschaftlichen Studien zu <a href="https://para-wiki.de/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: RSPK">RSPK</a> hervor: lange nicht alle RSPK-Fälle sind auf eine Fokusperson zurückzuführen. Die Prozentsätze schwanken hier zwischen 38% und 80% <a href="#7">[7]</a>, <a href="#8">[8]</a>, <a href="#9">[9]</a>. Insofern sollte der animistische Erklärungsansatz (Stand 2026) nicht als alleinige Ursache für Spukphänomene vorausgesetzt werden – abgesehen von diversen Berichten über ortsgebundenen Spuk, der per Definition nicht mit einer <a href="https://para-wiki.de/fokusperson/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki:Fokusperson">Fokusperson</a> in Verbindung gebracht wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Argumente drängen auf ein gemeinsames und standardisiertes Vorgehen mehrerer, bestenfalls aller Ghosthunting-Teams, die sich über Vorgehen, verwendete Geräte und Auswertung bestimmte Gütekriterien geschaffen haben und eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Laienforschung ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_34">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_12 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Myers, David G.; DeWall, C. Nathan (2023): Psychologie. 4. Auflage. Berlin/Heidelberg: Springer.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_56  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Heins, Jochen (2017): Lenkungsgrade im Literaturunterricht. Zum Einfluss stark und gering lenkender Aufgabensets auf das Textverstehen. Wiesbaden: Springer VS.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_57  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] Universität Leipzig (2026): Datenerhebung. Online verfügbar unter: <a href="https://home.uni-leipzig.de/methodenportal/erhebung/?utm_source=copilot.com">https://home.uni-leipzig.de/methodenportal/erhebung/?utm_source=copilot.com</a>. Zuletzt geprüft am 29.01.2026.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_58  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] Universität Leipzig (2026): Gütekriterien. Online verfügbar unter: <a href="https://home.uni-leipzig.de/methodenportal/guetekriterien/">https://home.uni-leipzig.de/methodenportal/guetekriterien/</a>. Zuletzt geprüft am 29.01.2026.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] Hidden Voices (2025): Auswertungssheet.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] Mayer, Gerhard; Nowara, Sonja (2024): Deutsches Ghosthunting – historischer Überblick und Einblicke einer Insiderin. In: Zeitschrift für Anomalistik. 24 (1). S. 151 – 188. Freiburg im Breisgau: o.V.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_61  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] Roll, William R. (1977): Understanding the Poltergeist. In: Roll, William, R.: Research in Parapsychology 1977.  Abstracts and Papers from the 20th Annual Convention of the Parapsychological Association. S. 183 &#8211; 195. New Jersey &amp; London: Scarecrow Press.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_62  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] Huesmann, Monika; Schriever, Friderike (1989): Steckbrief des Spuks – Darstellung und Diskussion einer Sammlung von 54 RSPK-Berichten des Freiburger Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene aus den Jahren 1947 – 1986. In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie. 31 (1/2). S. 52 – 107. Freiburg im Breisgau: Aurum Verlag.</p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_63  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] Dullin, Eric (2024): A Detailed Phenomenology of Poltergeist Events. In: Journal of Scientific Exploration. 38 (3). S. 427 – 460. Online verfügbar unter: https://journalofscientificexploration.org/index.php/jse/article/view/3263. Zuletzt geprüft am 11.01.2026.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_35">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 07.02.2026 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
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		<title>Spiritismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 10:44:49 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_65  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Spiritismus (nicht zu verwechseln mit Spiritualismus, die philosophische Lehre der Geistigkeit an sich) kann als Teil des modernen <a href="https://para-wiki.de/okkultismus/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Okkultismus">Okkultismus</a> verstanden werden. Er entstand im 19. Jahrhundert in den USA und verbreitete sich auch rasch in Europa und hatte eine große Bedeutung für die Entstehung der modernen Esoterik im 20. Jahrhundert. Die Entwicklung in Deutschland unterschied sich allerdings von der US-amerikanischen Tradition. In Deutschland setzte in den Jahren 1853/1854 durch die Technik des Tischrückens eine große spiritistische Welle ein. Im Zuge der Industrialisierung, Säkularisierung und den neuen Medien (z.B. Fotografie, Telegrafie) versucht er die religiösen Fragen mit scheinbar wissenschaftlichen Methoden zu verbinden. Dabei spielen häufig sogenannte Séancen, teilweise experimenteller Natur, eine große Rolle. Dabei ist das Ziel solcher Sitzungen immer die praktische Kontaktaufnahme mit dem Jenseits und den sich darin befindlichen Geistern. Im 19. Jahrhundert galt der Spiritismus keineswegs als irrational, sondern wurde von vielen als alternative Wissenschaftsform, mit Schnittmengen in religiösen Reformbewegungen und politischem Liberalismus, angesehen. Auch heute noch (2026) ist auf der Homepage der Deutschen Spiritistischen Vereinigung zu lesen: „Spiritismus ist gleichzeitig Wissenschaft, Philosophie und Religion“.</p>
<p style="text-align: justify;">Grundidee des Spiritismus ist die Gliederung des Menschen in den physischen Körper (dem Astralleib) und dem Geist. Dieser bewohnt den Körper, um zu lernen und Erfahrungen zu sammeln und sich so weiterentwickeln und im Jenseits voranschreiten zu können. In der Religion ist dies ein zentraler Gedanke der Erlösungshoffnung. Dabei ist damals wie heute die Unterscheidung zwischen der materiell-sichtbaren (physischen) und der unsichtbar-geistigen Welt essenziell, wobei letztere von den Seelen bzw. Geistern von Verstorbenen bewohnt sein soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute gilt der spiritistische Erklärungsansatz als Gegenspieler zum animistischen Erklärungsansatz und dient seit Beginn dieses Jahrtausends von vielen Ghosthunting-Teams als Ansatz für paranormale Untersuchungen. Auch hier wird mit – teilweise experimenteller und mehr oder weniger geeigneter – Technik versucht, einen Nachweis für das Fortbestehen der Seele nach dem Tod zu erbringen; oft an angeblichen Spukorten. Auch für Jugendliche hat die Erforschung der spiritistischen Welt z.B. aus Neugier oder der Suche nach einem „Kick“ nach wie vor eine große Anziehungskraft.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute lässt sich Spiritismus nach Ansicht der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (2026) in drei Formen einteilen:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li><strong>Vulgärspiritismus:</strong> nimmt an, dass es möglich ist, durch verschiedene okkulte Praktiken eine Manifestation eines Geistwesen hervorrufen zu können.</li>
<li><strong>Experimenteller Spiritismus:</strong> geht der gezielten und wissenschaftlichen Erforschung einzelner Phänomene nach.</li>
<li><strong>Offenbarungsspiritismus:</strong> höhere Wesenheiten wie Gottheiten oder Engel spielen eine zentrale Rolle und wollen den christlichen Glauben und den Spiritismus zu einem „Geistchristentum“ verbinden.</li>
</ol>
<ol start="3" style="text-align: justify;"></ol>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_37">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_54  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_13 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_67  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Deutsche Spiritismus Vereinigung (2026): Spiritismus. Online verfügbar unter: <a href="https://www.spiritismus-dsv.de/was-ist-spiritismus/">https://www.spiritismus-dsv.de/was-ist-spiritismus/</a>. Zuletzt geprüft am 26.01.2026.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_68  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Nowara, Sonja; Meyer, Gerhard (2024): Deutsches Ghosthunting. Historischer Überblick und Einblicke einer Insiderin. In: Zeitschrift für Anomalistik. 21, 1. Freiburg im Breisgau: o.V.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_69  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Emmerich, Martin (2021): Spiritismus in Deutschland. Andrew Jackson Davis zwischen Republikanismus, freier Religion und Wissenschaft im langen 19. Jahrhundert. Online verfügbar unter: <a href="https://www.opendata.uni-halle.de/bitstream/1981185920/98422/1/Dissertation_MLU_2022EmmrichMartin.pdf">https://www.opendata.uni-halle.de/bitstream/1981185920/98422/1/Dissertation_MLU_2022EmmrichMartin.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 26.01.2026.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_70  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Pöhlmann, Matthias (2011): Spiritismus. Online verfügbar unter: <a href="https://www.ezw-berlin.de/publikationen/lexikon/spiritismus/">https://www.ezw-berlin.de/publikationen/lexikon/spiritismus/</a>. Zuletzt geprüft am 26.01.2026.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_71  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Zander, Helmut (2003): Spiritismus in Deutschland. In: Aries. Journal for the Study of Western Esotericism. S. 82 – 93. Vol. 3, Heft 1. Leiden: Brill. Online verfügbar unter: <a href="https://www.unifr.ch/screl/de/assets/public/Zander%20Spiritismus%20(Aries).pdf">https://www.unifr.ch/screl/de/assets/public/Zander%20Spiritismus%20(Aries).pdf</a>. Zuletzt geprüft am 26.01.2026.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_72  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Linse, Ulrich (2000): Spiritismus. In: Auffarath, Christoph; Bernard, Jutta; Mohr, Hubert (Hrsg.): Metzler Lexikon Religion. Gegenwart – Alltag – Medien. Band 3. Paganismus – Zombie. Stuttgart: J.B. Metzler.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_38">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 07.02.2026 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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					<wfw:commentRss>https://para-wiki.de/spiritismus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Untersuchung münzenbasierter Apporte: Eine methodologische Annäherung an nicht-mediumistische wiederkehrende physikalische Anomalien</title>
		<link>https://para-wiki.de/munzenbasierter-apporte/</link>
					<comments>https://para-wiki.de/munzenbasierter-apporte/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 10:43:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiger Fallbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Münzapport]]></category>
		<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK]]></category>
		<category><![CDATA[Spukfall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2963</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#involviertepersonen">2. Die involvierten Personen und ihr Umfeld</a><br /><a href="#phaenomene">3. Die Phänomene</a><br /><a href="#herangehensweise">4. Methodologische Herangehensweise</a><br /><a href="#muenzen">5. Die Münzen</a><br /><a href="#dokumentierteapporte">6. Dokumentierte Apporte unter Kameraüberwachung</a><br /><a href="#phaseeins">7. Schwierigkeiten in Phase 1</a><br /><a href="#phasezwei">8. Phase 2</a><br /><a href="#fazit">9. Fazit</a><br /><a href="#verzeichnis">10. Verzeichnis der Abbildungen im Journal</a><br /><a href="#quellen">11. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="einleitung" class="et_pb_row et_pb_row_40">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_14 et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_76  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die nachfolgende, hier stark gekürzte Studie aus dem <em>Journal of the Society of Psychical Research </em>präsentiert die detaillierte Untersuchung wiederkehrender münzenbasierter Phänomene, die spontan um ein Pärchen aufgetreten sind, das in der Nähe von Mexico City lebt, HM und LS. Neben den Münzen waren gelegentlich andere kleine Objekte involviert, die sowohl im Haus des Paares als auch an öffentlichen Orten anscheinend spontan erschienen. Unter Anwendung eines kooperativen Untersuchungsgruppenparadigmas wurde eine systematische Überwachung und Dokumentation durch hochauflösende Überwachungskameras durchgeführt, dazu numismatische Analyse (= wissenschaftliche Untersuchung von Münzen, Medaillen und anderen Geldbildern, um historische, wirtschaftliche und monetäre Informationen zu gewinnen), unstrukturierte Interviews (= frei geführte Gespräche zwischen einem Forscher und Teilnehmer ohne vorgegebene Fragen) sowie einer klinischen Untersuchung von HM.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen Juni 2021 und Juli 2022 wurden 42 Apporte dokumentiert; einige davon wurden bildlich aufgezeichnet und entziehen sich konventionellen Erklärungen. Die klinischen Analysen von HM zeigten normale neurologische Funktionen und kognitive Profile, obwohl auch eine Historie an depressiven Episoden und eine Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung auftauchten. Die apportierten Münzen erschienen häufig wie neu, bestanden in seltenen Fällen aber auch aus seltenen Gedenkmünzen, was eine potenzielle Verbindung zu HMs Kindheit zulässt, in der er Münzen sammelte, sowie zu einer inzwischen der Vergangenheit angehörenden Phase finanzieller Schwierigkeiten. </p>
<p style="text-align: justify;">Trotz technischer Herausforderungen, einschließlich intermittierenden Kameraausfällen und Datenschutzaspekten, sprechen sich die gesammelten Beweise deutlich gegen möglichen Betrug aus. Die Ergebnisse heben mögliche unbewusste psychokinetische Einflüsse hervor, die mit emotionalen und psychologischen Zuständen assoziiert werden können; möglicherweise spielte HMs kürzliches neurologisches Trauma eine Rolle.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="involviertepersonen" class="et_pb_row et_pb_row_41">
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_77  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Die involvierten Personen und ihr Umfeld</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_15 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_78  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">HM wird als verheirateter Mann Ende Fünfzig beschrieben, seine Frau LS als 46-jährige Business Administratorin. Seit Oktober 2018 war es immer wieder zu unerklärlichen Objekterscheinungen gekommen – meistens Münzen. Der Lebensstil des Paares könnte als wohlhabend, aber nicht protzig beschrieben werden und sie waren nicht daran interessiert, für die beschriebenen Ereignisse finanzielle oder öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Der überwiegende Teil der Phänomene fand in der früheren Residenz in den Außenbezirken von Mexico City statt, wo sie drei Jahre lang (2019 bis Juli 2022) lebten. 2012 wurde bei HM nach einer Bewusstlosigkeit mit folgendem Sturz eine Schädigung des Frontal- und Temporallappens diagnostiziert, die zu einer wirtschaftlichen Krise und Depressionen führte. Kurz bevor HM und LS als Paar zusammenkamen, kam es bereits zu einem ersten Apport einer Münze in HMs damaligem Apartment. Die Phänomene traten dann regelmäßiger im früheren Haus des Paares auf (vor 2019); sie dauern bis heute an.</p>
<p style="text-align: justify;">HM wollte von Anfang an so viel wie möglich über die Natur dieser merkwürdigen Phänomene, die in seiner Gegenwart auftraten, erfahren. Deshalb belegte er unterschiedliche Parapsychologie-verwandte Kurse an angesehenen Instituten wie dem Koestler Parapsychology Unit in Edinburgh und dem Rhine Research Center in North Carolina. Durch dessen Direktor, John Kruth, wurden Ramsés und seine Kollegen im Oktober 2020 informiert und begannen die Zusammenarbeit mit dem Paar.</p>
<p style="text-align: justify;">LS ist wie ihr Ehemann Business Administrator und wurde in Brasilien geboren. Im Gegensatz zu HM stand sie der Untersuchung und damit verbundenen Überwachung ihres gemeinsamen Hauses kritisch gegenüber und gab sich anfangs verschlossen. Sie hatte seit ihrer Kindheit mediumistische Erfahrungen (Stimmenhören von Verstorbenen). Einmal war sie während eines Yoruba-basierten religiösen Rituals anwesend gewesen, versicherte aber glaubhaft, dass sie nur zugeschaut hatte. Die Yoruba-Religion ist eine traditionelle westafrikanische Religion mit über 400 Gottheiten (<em>Orishas</em>), die über das heutige Nigeria, Benin und Togo verbreitet ist. Sie ist bekannt für ihre komplexe Mythologie, Ahnenverehrung und die Praktiken der Musiker und Tänzer, die als Vermittler zur spirituellen Welt dienen.</p>
<p style="text-align: justify;">LS besitzt auch eine Beschützerpuppe namens Danta, die über einen Meter groß ist, gefüllt mit ihren Fingernägeln, Haaren und der goldenen Halskette ihrer Mutter, die zu Schutzzwecken in Schlangenblut gebadet worden war. Danta stammt aus Brasilien und war 2010 ein Geschenk an LS. Sie steht im Schlafzimmer.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="phaenomene" class="et_pb_row et_pb_row_42">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_59  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_79  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Die Phänomene</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_16 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_80  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Kurz nach seiner Rückkehr aus China (dort hatte er TCM studiert) Ende 2018 saß HM in seinem damaligen Apartment und hörte ein Geräusch, das sich anhörte, als sei eine Münze mit Gewalt auf den Boden geworfen worden. Er ging nachsehen und fand zu Füßen der Treppe nahe dem Wohnzimmer eine Münze. Bereits während seiner Reisen nach Indien und China war es zu unerklärlichen Ereignissen dieser Art gekommen, doch erst jetzt nahm HM diese nicht mehr als Zufall wahr.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein paar Wochen später beobachteten HM und ein Freund in einem Coffee Shop, wie in ihrer Nähe eine Münze zu Boden fällt. Laut HM werden die Münzen nicht einfach gefunden, sondern fallen aus variierender Höhe, manchmal mit genug Wucht, um kleinere Verletzungen zu verursachen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben Münzen tauchten auch Pflanzenteile, billige Schmuckstücke, Früchte oder Banknoten plötzlich auf. Einer der ersten Apporte bestand aus einem Bündel kleiner Notizblätter mit Text darauf, die sich auf den Treppen verteilten. Der Text ergab für ihn oder LS keinen Sinn.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Apport von Pflanzenteilen war ebenfalls kurz nach HMs Rückkehr aus Indien erstmals aufgetreten. Manchmal lagen Blätter auf den Treppenstufen in seinem Apartment. Als er eine Knieverletzung erlitten hatte, bedeckte er das betroffene Bein mit einem aufgerollten Handtuch und als er es entfernte, fielen rote Rosenblätter daraus. Am 14. Februar 2021 hatten HM und LS das Begräbnis eines an Covid-19 verstorbenen Freundes besucht. Als sie wiederkamen, fanden sie erneut einige Blätter und eine komplette Blume auf LSs Bettseite. </p>
<p style="text-align: justify;">Blumen und Münzen erschienen zu etlichen Gelegenheiten, teilweise fast zeitgleich. Um 9. Juni 2020 erschien um 14:59 Uhr eine Münze und um 22:01 Pflanzenfragmente. Am 18. Juni erschien die Münze um 20:58 Uhr und weiße Pflanzenteile folgten um 20:59 Uhr. Einmal hörte HM die Stimme einer Frau aus dem Erdgeschoss, die deutlich „komm schon, komm schon“ sagte. Er ignorierte das und schloss sich mit seiner Frau im Schlafzimmer ein. Ein paar Augenblicke danach hörten sie merkwürdige Geräusche und als sie die Tür öffneten, lagen dort eine weiße Rose und eine Banknote, die brandneu aussah. HM steckte die Banknote in seine Bibel; als er ungefähr eine halbe Stunde später danach sehen wollte, konnte er sie nicht mehr finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein interessanter Asport (= Verschwinden eines Gegenstandes, im Gegensatz zu Apport/Erscheinen eines Gegenstands) fand ein paar Tage nach dem Tod von HMs Mutter am 3. Juli 2020 statt. Obwohl HM nichts gehört hatte, fand er eine Münze und einige violette Blüten um seinen Computer herum verstreut. HM glaubte an eine Nachricht seiner verstorbenen Mutter und legte die Sachen an einen besonderen, sicheren Ort (nicht zu den übrigen Münzen, die über die Jahre erschienen waren). Im Januar 2021 wollte er nochmals danach sehen, doch sie waren verschwunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Orte, an denen Münzen auftauchten, scheinen nicht zufällig gewählt zu sein. Von 42 Apporten, die zwischen dem 30. Juni 2021 und dem 10. Juni 2022 überwacht wurden, erschienen 17 Münzen (40%) im Schlafzimmer des Paares, gefolgt von 11 (26%) auf der Treppe und sieben (17%), die im TV-Zimmer aufgefunden wurden. In mehr als der Hälfte dieser Fälle (22 von 42) war HM im selben Zimmer, in dem die Münze fiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gab auch eine Art Signal, dass etwas passieren würde oder passiert war: Ein bestimmter Geruch, der HM und LS an den Dschungel oder nasse Erde erinnerte. LS verspürte eine plötzliche, vorübergehende Bauchsteifigkeit. HM hingegen fühlte sich kurz bevor ein Objekt fiel, „als würde ich plötzlich einen leeren Raum betreten, wie eine Art Blase, in der jedes Geräusch verschwindet. Dieses unheimliche Gefühl endet, wenn etwas gefallen ist und wird manchmal von Kälteschauern begleitet“. Dieser plötzliche Wechsel im Bewusstseinsstatus ist sehr ähnlich mit den Berichten von etlichen anderen Menschen, die vor dem Auftreten paranormaler Phänomene Ähnliches erlebt haben und wird als „Oz Faktor“ bezeichnet. Der Begriff wurde von der UFO-Forscherin Jenny Randles geprägt und beschreibt das Durchleben einer seltsam veränderten Version der Realität.</p>
<p style="text-align: justify;">HM stellte auch einen Bezug zu seinem emotionalen Befinden her, doch traf dies nur für Momente zu, in denen er sehr aufgebracht war. Im Gegensatz dazu berichtete Tina Resch, dass die Phänomene nur stattfanden, wenn sie entspannt sein konnte (<em>Roll, 2004</em>). Ein Vergleich der emotionalen Zustände mit den Apporten zeigte dann allerdings folgende Gefühlszustände:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Entspannt (44%)</li>
<li>Ängstlich (33%)</li>
<li>Angespannt (17%)</li>
<li>Konzentriert (6%)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Für den Moment lassen die verfügbaren Daten also keinen Schluss zu, dass Stimmung und Manifestation von Apporten unmittelbar zusammenhängen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="herangehensweise" class="et_pb_row et_pb_row_43">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_60  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_81  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Methodologische Herangehensweise</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_17 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_82  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Etliche quantitative und qualitative Messungen wurden vorgenommen, darunter:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Video mit Sound von sechs HD-Überwachungskameras, alle mit 15 Meter Infrarotreichweite. Jede Kamera hatte eine 32 GB SD-Memory Karte und war an HMs WIFI-Modem angeschlossen, was den Upload in eine Cloud ermöglichte, auf die nur das Forscherteam Zugriff hatte. So konnten bis zu 10 Tage ohne Unterbrechung mit jeder Kamera aufgezeichnet werden.</li>
<li>Videoanalyse von durch HM und LS bereitgestelltem Material, das 30 Minuten vor und 15 Minuten nach jedem Apportevent beinhaltete.</li>
<li>Eine numismatische Analyse jeder der apportierten Münzen.</li>
<li>Etliche unstrukturierte Interviews mit dem Paar und mit einigen Verwandten sowie aktuellen und früheren Arbeitskollegen.</li>
<li>Neurologische, psychologische und klinische Studien von HM, da er vom Forscherteam zu Beginn der Untersuchungen als alleinige Fokusperson angesehen wurde.</li>
<li>Detaillierte Dokumentation im Rahmen der Gegebenheiten, einschließlich Foto des jeweiligen Objektes, Datum, Uhrzeit, Ort, Stimmung von HM und/oder LS und subjektive Wahrnehmung des Erlebten.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Die Kameras wurden, um die Möglichkeit einer Aufnahme zu maximieren, an den bekannten „Hotspots“ aufgestellt. Ab dem 12. Juni 2021 bis Juli 2022 funktionierten sie technisch korrekt; allerdings stoppten einige zwischendurch einfach die Aufnahme oder speicherten sie nicht. Im September 2021 wurde außerdem die Kamera im sehr aktiven Schlafzimmer aus privaten Gründen ausgestöpselt. Eine Abbildung im <em>Journal</em> zeigt die einzelnen Räume des Hauses mit Standort und Reichweite der Kameras. In einer ebenfalls dort abgebildeten Tabelle sind die Apporte dokumentiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen Mai und Juni 2021 wurde HM in einem der besten Krankenhäuser von Mexico City verschiedentlich klinisch untersucht. Ein EEG, MRT und die Blutuntersuchung waren unauffällig. 14 psychische Tests verliefen ebenfalls ohne Auffälligkeiten.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="muenzen" class="et_pb_row et_pb_row_44">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_61  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_83  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Die Münzen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_18 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_84  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die Mehrheit der apportierten Objekte waren gut erhaltene Münzen (Abbildungen im <em>Journal</em>). Die meisten stammten aus Mexico, doch waren auch zwei indischen Rupien, zwei kolumbische Pesos, zwei tschechische Kronen und vier Euros darunter, sowie eine Medaille von Papst Franziskus. Vor dem Treffen mit dem Forscherteam waren bereits 61 Münzen apportiert worden, weitere 42 Apporte fanden während der Kameraüberwachung statt. Für die Forscher war es besonders überraschend, dass die meisten dieser Münzen brandneu aussahen. Viele waren Sonderprägungen, einige Prägedaten hatten eine besondere Bedeutung für HM.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="dokumentierteapporte" class="et_pb_row et_pb_row_45">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Dokumentierte Apporte unter Kameraüberwachung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_19 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_86  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Von den 42 Apporten wurde nur ein Viertel aufgezeichnet und auch da können rationale Erklärungen nicht immer ausgeschlossen werden. Es wurden auch ein paar andere anomale Phänomene auf Kamera festgehalten, die bedauerlicherweise im Bericht nicht weiter erwähnt werden. Als die wichtigsten Aufnahmen gelten:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>In drei Fällen fanden die Apporte zwar knapp außerhalb der Aufnahmerange statt, doch ist zu hören, wie die Münzen fallen.</li>
<li>Vier Aufnahmen zeigen, wie die Münzen vor der Kamera erscheinen, doch konnte ihre Herkunft nicht abschließend geklärt werden.</li>
<li>Auf zwei Videos ist der Prozess des Apports in Echtzeit zu sehen.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Da der erste Punkt letztlich nicht vollständig ausschließen kann, dass eine anwesende Person die Münzen fallengelassen hat, beschränkt sich Ramsés auf die beiden letztgenannten Videos. Diese Aufzeichnungen sind auf Youtube verfügbar. UPIDE CISC, 2021a zeigt einen Vorfall vom 21. September 2021, rund drei Monate nachdem die Kameras installiert wurden. Nur HM und LS waren im Haus. Sie befanden sich im zweiten Stock, HM im TV-Zimmer und LS im Schlafzimmer. Die Münze manifestiert sich unten an der Treppe, die in den zweiten Stock führt. Eine glänzende 10-Peso-Münze erscheint aus dem Nichts in freiem Fall, aus nicht allzu großer Höhe. Nach der Analyse des Videos konnte kein Betrug festgestellt werden. Besonders auffällig: Das Geräusch der aufschlagenden Münze ist schon 1,5 Sekunden vor deren Erscheinen zu hören.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 22. Oktober 2021 waren wiederum nur HM und LS im Haus; HM im Badezimmer, LS wieder im Schlafzimmer. Eine 5-Cent-Euromünze erscheint am Eingang in das Fernsehzimmer bei der geöffneten Tür. UPIDE CISC 2021b zeichnet dazu das Fallgeräusch 1,7 Sekunden vor dem einsetzenden Apport auf. HMs Chihuahua ist direkt auf dem Flur beim Fernsehzimmer zu sehen, dort, wo die Münze eine Sekunde später erscheint. Als der Hund sie sieht, rennt er davon. </p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="phaseeins" class="et_pb_row et_pb_row_46">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_63  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Schwierigkeiten in Phase 1</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_20 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_88  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Ab Oktober 2021 kam es ständig zu Verbindungsproblemen mit den Kameras. Diese traten auch auf, wenn das Paar nicht zuhause war. Etliche Aufnahmen wurden analysiert und eine menschliche oder tierische Beteiligung kann vollständig ausgeschlossen werden. Einmal sprach einer der Forscher mit HM am Telefon, während er sich den Livestream ansah. Dort ist zu sehen, wie HM die Kameras im ersten Stock wieder anschließt. Als er dann in die Küche geht, bricht die Verbindung wieder ab. Außerdem verschwanden einige Speicherkarten, was schließlich zur Cloud-Speicherung führte.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="phasezwei" class="et_pb_row et_pb_row_47">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>8. Phase 2</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_21 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_90  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Es wurden drei verschiedene Medien konsultiert, die jeweils online mit HM und LS sowie den Forschern kommunizierten. Alle drei waren sich unabhängig voneinander einig, dass ein nicht-menschliches Bewusstsein mit den Phänomenen zu tun hatte; zwei der Medien sahen zudem böse Absichten darin. Zwei Medien vertraten die Ansicht, dass HM und LS zumindest Co-Helfer der Aktivitäten waren. HM und LS lehnten eine zweite Konsultation ab und wollten auch nicht, dass eines der Medien sie persönlich besuchte.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="fazit" class="et_pb_row et_pb_row_48">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>9. Fazit</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_22 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_92  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die beteiligten Forscher gehen davon aus, dass die Phänomene echt waren. Zum einen waren sie vom seriösen Rhine Institute auf den Fall aufmerksam gemacht worden. Dann waren HM und LS überhaupt nicht daran interessiert, irgendeine Art Benefit aus dem Fall zu ziehen. Vielmehr waren sie äußerst zurückhaltend und sprachen auch außerhalb des Hauses nicht über die Vorfälle. Und dann sind da natürlich noch die Kameraaufzeichnungen. In die Cloud hatten ausschließlich die Forscher Zugriff. Falls sich andere Personen im Haus befanden, wurde dies immer korrekt von HM angegeben.</p>
<p>Links zu den Videos:<br /><a href="https://www.youtube.com/watch?v=bdIjzUF6nXQ">UPIDE &#8211; Aportes 19-Sep-21</a><br /><a href="https://www.youtube.com/watch?v=AWadO_amPZc">UPIDE &#8211; Aportes 22-Oct-21</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="verzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_49">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>10. Verzeichnis der Abbildungen im Journal</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_23 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_94  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Seite 198: Chronologische Timeline wichtiger Schlüsselevents (2012 – 2024).</p>
<p>Seite 200: Schutzpuppe Danta.</p>
<p>Seiten 204/205: Details der Apporte während der Kameraüberwachungsphase.</p>
<p>Seite 206: Grundriss des Hauses und Kamerapositionen mit Überwachungsradius.</p>
<p>Seite 209: Münzenherkunftsländer und Abbildungen einiger apportierter Münzen.</p>
<p>Seite 211: Grundriss des Hauses, Kamerapositionen und Erscheinungsort der zwei aufgezeichneten Apporte.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_50">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>11. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_24 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_96  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>D&#8217;Leon, Ramsés; Silva, Alfredo; Àlvarez, Alex A. (2025): Investigating Coin-Based Apports: A Methodological Approach to Non-mediumistic Recurrent Physical Anomalies. In: Journal of the Society for Psychical Research. 84 (4), Issue 961. Seiten 193 &#8211; 224. Online verfügbar unter: <a href="https://jspr.spr.ac.uk/index.php/jspr/article/view/33/44">https://jspr.spr.ac.uk/index.php/jspr/article/view/33/44</a>. Zuletzt geprüft 08.01.2026.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_97  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Roll, Wiliam; Storey, Valerie (2004): Unleashed. Of Poltergeists and Murder: The Curious Story of Tina Resch. o.O.: Paraview Pocket Books.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_51">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 08.01.2026 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Barnum- oder Forer-Effekt</title>
		<link>https://para-wiki.de/barnum-forer-effekt/</link>
					<comments>https://para-wiki.de/barnum-forer-effekt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 09:57:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Barnum-Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Forer-Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2958</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Als Barnum-Effekt bezeichnen Psychologen die natürliche Neigung des Menschen, vage und allgemeine sowie meist positive Aussagen über die eigene Person so zu interpretieren, dass sie als zutreffend empfunden werden. Eingeführt wurde der Begriff durch Paul Meehl, nach dem Zirkusgründer Phineas Taylor Barnum. Dieser unterhielt ein Kuriositätenkabinett, für das er mit „a little something for everyone“ (= für jeden etwas dabei) warb. Erste Forschungen fanden bereits in den 1920er und 1930er Jahren in Frankreich statt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Effekt ist auch als Forer-Effekt bekannt. 1949 demonstrierte Bertram R. Forer seinen 39 Psychologiestudenten die Auswirkungen des Effekts, indem er ihnen sagte, dass er ihnen eine Persönlichkeitsbeschreibung anhand psychologischer Tests zur Verfügung stellen würde. Tatsächlich erhielten alle Schüler ein identisches Feedback, das nichts mit den Tests zu tun hatte. Stattdessen hatte Forer folgende Behauptungen aufgestellt:</p>
<ol>
<li>Du möchtest, dass dich andere mögen und bewundern.</li>
<li>Du hast eine Tendenz, dich selbst zu kritisieren.</li>
<li>Du verfügst über eine große Menge an ungenutzten Kapazitäten, die du bisher nicht zu deinem Vorteil eingesetzt hast.</li>
<li>Obwohl du persönliche Schwächen hast, kannst du diese in der Regel kompensieren.</li>
<li>Deine sexuelle Anpassung hat dir Probleme bereitet.</li>
<li>Auch wenn du nach außen diszipliniert und selbstbewusst wirkst, bist du eigentlich eher besorgt und unsicher.</li>
<li>Manchmal hast du ernsthafte Zweifel, ob eine Entscheidung richtig war.</li>
<li>Du bevorzugst eine gewisse Menge an Wechsel und Abwechslung und wirst unzufrieden, wenn du durch Verbote und Limits daran gehindert wirst.</li>
<li>Du verstehst dich als unabhängigen Denker und akzeptierst andere Behauptungen nicht ohne zufriedenstellende Beweise.</li>
<li>Du hast die Erfahrung gemacht, dass es unklug ist, dich anderen gegenüber zu schnell zu öffnen.</li>
<li>Manchmal bist du extrovertiert, umgänglich, gesellig; manchmal aber auch introvertiert, vorsichtig, reserviert.</li>
<li>Manche deiner Ambitionen stellen sich als ziemlich unrealistisch</li>
<li>Sicherheit ist eines deiner wichtigsten Ziele im Leben.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Die Studenten waren beeindruckt von der Trefferquote: 4,3 auf einer Skala von 0 für nicht zutreffend bis 5 für absolut zutreffend. Weitere Beispiele sind Sätze wie: „Du hast einen guten Sinn für Humor“.</p>
<p style="text-align: justify;">Derartige Aussagen werden auch als „Barnum-Aussagen“ bezeichnet. Den charakterbeschreibenden Aussagen fehlt es an Objektivität und Falsifizierbarkeit. Sie betonen Aspekte, die auf die meisten Menschen zutreffen oder die sich diese Menschen wünschen würden. Oft beinhalten sie Themen wie Grundängste, persönliche Wünsche oder heldenhafte Assoziationen.</p>
<p style="text-align: justify;">Barnum-Aussagen finden sich vor allem in Horoskopen, aber auch beim Wahrsagen oder Cold Reading, wie es z.B. von Mentalisten angewandt wird. Auch die Grafologie (Handschriftendeutung) fällt in diesen Bereich.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_53">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_25 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_101  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wikipedia (2024): Barnum-Effekt. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt">https://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt</a>. Zuletzt geprüft am 08.01.2026.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_102  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>French, Chris (2024): The Science of Weird Shit. Why Our Minds Conjure The Paranormal. Massachusetts: MIT Press.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_103  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wiseman, Richard (2012): Paranormalität. Warum wir Dinge sehen, die es nicht gibt. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_54">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 08.01.2026 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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			</div>
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		<title>Die Estes-Methode</title>
		<link>https://para-wiki.de/estes-methode/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:20:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[Estes-Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritbox]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2914</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#betrachtung">2. Betrachtung</a><br /><a href="#anwendung">3. Anwendung</a><br /><a href="#kritischebetrachtung">4. Kritische Betrachtung</a><br /><a href="#ganzfeld">5. Das Ganzfeld-Experiment</a><br /><a href="#fazit">6. Fazit</a><br /><a href="#quellen">7. Quellen</a></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_26 et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_107  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die Estes-Methode beschreibt eine paranormale Untersuchungstechnik, die in den letzten Jahren an Bekanntheit gewann. Ursprünglich eingeführt wurde sie durch Karl Pfeiffer während dessen Untersuchung des Stanley Hotels, das im Estes Park in Colorado liegt. Das Hotel, das eigentlich eine friedvolle Geschichte aufzuweisen hat, ist seit Stephen Kings „Shining“ zu einem angeblichen „Hotspot“ in Sachen paranormalen Aktivitäten mutiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Estes-Methode trägt eine Person (der „Receiver“ = Empfänger) eine Augenbinde und Geräusche unterdrückende Kopfhörer. Diese sind an eine <a href="https://para-wiki.de/spirit-box/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Spirit Box">Spirit Box</a> angeschlossen, die gemäß eingestellter Geschwindigkeit durch Radiofrequenzen scannt und dabei nicht nur Sequenzen mit sog. <a href="https://para-wiki.de/rauschen-weisses-rauschen/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Rauschen, weißes Rauschen">weißem Rauschen</a> erzeugt, sondern auch Audio-Ausschnitte von Radiosendern abspielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine zweite Person (der „Operator“ = auf bestimmte Art agierend) stellt Fragen, die die erste Person angeblich oder gesichert nicht hören kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Theorie dahinter besagt, dass „Geister“ die Phasen des weißen Rauschens in der Spirit Box nutzen können, um Fragen zu beantworten oder Botschaften mitzuteilen. Die Augenbinde und die Kopfhörer sollen dabei mögliche Ablenkungen verhindern und eine bessere Konzentration auf mögliche Nachrichten durch die „jenseitige Welt“ ermöglichen. Diese Methode soll dem <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ganzfeld_experiment" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Ganzfeld Experiment">Ganzfeld Experiment</a> sehr ähnlich sein und deshalb sehr nah am wissenschaftlichen Vorgehen sein.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="betrachtung" class="et_pb_row et_pb_row_57">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_75  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Betrachtung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_27 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_109  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Für die Ausübung der Estes-Methode werden grundsätzlich nur drei Dinge benötigt:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Eine Spirit Box (oder Ghost Box); ein Gerät, das gemäß eingestellter Geschwindigkeit durch Radiosenderfrequenzen scannt und dabei weißes Rauschen</li>
<li>Kopfhörer, die eine sog. Noise-Cancelling-Funktion besitzen, also Außengeräusche unterdrücken können und die für das „Gelingen“ der Methode eine besondere Stellung einnehmen.</li>
<li>Eine Augenbinde, die angenehm zu tragen sein soll, um visuelle Ablenkungen zu verhindern.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Während der Receiver mit Augenbinde und Kopfhörern die Spirit Box abhört, stellen der oder die Operator Fragen, die auf eine Kommunikation mit möglichen „Geistern“ abzielen. Meistens sind diese Fragen an die jeweilige Location angepasst, deren Geschichte den Untersuchern oft in einem bestimmten Umfang bekannt ist. Die Fragen werden laut gestellt. Wenn der Receiver Wörter oder Sätze zu verstehen glaubt, äußert er diese ebenfalls laut. In Einzelfällen findet eine Aufzeichnung der Session statt, die eine spätere Auswertung mit Überprüfung der Ereignisse ermöglicht.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="anwendung" class="et_pb_row et_pb_row_58">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Anwendung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_28 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_111  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Methode wird in zahlreichen bekannten paranormalen TV-Shows und Youtube-Channels angewendet:</p>
<ul>
<li>Ghost Adventures</li>
<li>Kindred Spirits</li>
<li>The Ghost Brothers</li>
<li>Ghost Files</li>
<li>Amy’s Crypt</li>
<li>Sam and Colby</li>
<li>Ruhelose Seelen</li>
<li>Ghosts off Grid</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="kritischebetrachtung" class="et_pb_row et_pb_row_59">
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_112  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Kritische Betrachtung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_29 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_113  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Generell ist die Spirit Box ein umstrittenes Medium und aus rein wissenschaftlicher Sicht für die Feldforschung unbrauchbar. Die vermeintlich verstandenen Sätze/Wörter bestehen aus Wortfetzen, die vom jeweiligen Receiver individuell verstanden und interpretiert werden und extrem beeinflusst sind durch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Suggestion" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Suggestion">Suggestion</a> und akustische <a href="https://para-wiki.de/pareidolie/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Pareidolie">Pareidolie</a>. Dazu kommt vermeintliches oder vorhandenes Wissen über die Historie einer bestimmten Location und eine damit verbundene willentliche oder unwillentliche (=unbewusste) Anpassung/Adaption des vermeintlich Gehörten.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst wenn der Receiver die gestellten Fragen nicht unmittelbar hört, unterliegen die vermeintlich gehörten „Antworten“ immer noch der rein subjektiven Interpretation, die immer von verschiedenen Faktoren beeinflusst ist, u.a. der Umgebung. Nicht nur vom Receiver, sondern auch von den Operators oder Questioners, also den Fragestellern, werden Antworten falsch interpretiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Kritiker werfen einigen Ghosthuntern vor, dass diese Antworten, die nicht zur Frage oder Thematik passen, einfach ignorieren und sie sich nur aus den „passenden“ Antworten vermeintliche Übereinstimmungen mit der Location aussuchen. Diese Praxis gilt insbesondere in wissenschaftlichen und skeptischen Kreisen als unethisch und wird als „cherry-picking“ bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der bekannte Skeptiker Kenny Biddle führt folgendes Beispiel an:<br />Während einer Ghosthunter-Veranstaltung, die er selbst besuchte, fragte jemand: „In welchem Jahr bist du gestorben?“ Daraufhin glaubte der Receiver zu hören: „Treppe“. Dies war keine korrekte Antwort, dennoch sprangen alle darauf an: „Oh, du bist also die Treppe hinunter gefallen…“</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="ganzfeld" class="et_pb_row et_pb_row_60">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_78  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_114  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Das Ganzfeld-Experiment</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_30 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_115  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Dieses Experiment setzt einen Sender und einen Empfänger voraus. Der Empfänger wird in einen schallisolierten Raum gebracht und hört über Kopfhörer entweder weißes oder rosa Rauschen (weißes Rauschen ist die Kombination von Geräuschen aller möglichen Frequenzen, während rosa Rauschen die höheren Frequenzen herausfiltert). Gehälftete Tischtennisbälle liegen dabei über den Augen des Empfängers, die wiederum von einem roten Licht beleuchtet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Sender befindet sich in einem anderen Zimmer. Er sieht ein Video oder ein Foto, das zufällig ausgewählt wurde und versucht nun, dem Empfänger via Telepathie seine Eindrücke zu übermitteln.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ganzfeld-Experiment hat somit nichts mit der Estes-Methode zu tun, die keinerlei wissenschaftliche Standards vorweisen kann.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="fazit" class="et_pb_row et_pb_row_61">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_79  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_116  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Fazit</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_31 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_117  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Objektiv betrachtet, führt die Estes-Methode in ihrer einfachen/grundlegenden Ausführung zu keinerlei auch nur annähernd als wissenschaftlich oder wissenschaftsnah bezeichneten Ergebnissen. Vielmehr beruht sie auf subjektiven Wahrnehmungen und ist extrem fehleranfällig.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine zusätzliche Möglichkeit, die Methode dennoch einzusetzen, führt über die konsequente Anwendung einer sogenannten „Kontrollfrage“. Eine anwesende Person überlegt sich diese Frage, die nichts mit der zu untersuchenden Location zu tun haben darf. Eine weitere Absicherung könnte darin bestehen, dass neben der als selbstverständlich vorauszusetzenden technischen doppelten Aufzeichnung (sowohl die Spirit Box als auch der Receiver werden aufgenommen), dieses Kontrollwort von einer Kamera mit Zeitstempel aufgezeichnet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Auswertung der beiden Tonspuren sollte nicht ausschließlich durch die anwesenden Ghosthunter erfolgen, sondern auch „Fremde“ (z.B. Freunde) involvieren, die die Location nicht kennen und dem Thema generell unvoreingenommen, aber mit gesunder Skepsis, gegenüberstehen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_62">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_80  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_118  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_32 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_119  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hellozween (2024): The Estes Method. Online verfügbar unter: <a href="https://www.hallozween.com.au/the-estes-method">https://www.hallozween.com.au/the-estes-method</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_120  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hauntscout (2025): The Estes Method: An In-Depth Exploration. Online verfügbar unter: <a href="https://www.hauntscout.com/articles/the-estes-method-an-in-depth-exploration/">https://www.hauntscout.com/articles/the-estes-method-an-in-depth-exploration/</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_121  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>The Sceptic (2024): The Estes method is an update to the ghost hunter’s Spirit Box, with all the same flaws. Online verfügbar unter: <a href="https://www.skeptic.org.uk/2024/08/the-estes-method-is-an-update-to-the-ghost-hunters-spirit-box-with-all-the-same-flaws/">https://www.skeptic.org.uk/2024/08/the-estes-method-is-an-update-to-the-ghost-hunters-spirit-box-with-all-the-same-flaws/</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_122  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Biddle, Kenny (2024): A Closer Look: ‘Groundbreaking’ Ghost Experiment Breaks No Ground. Online verfügbar unter: <a href="https://skepticalinquirer.org/exclusive/groundbreaking-ghost-experiment-breaks-no-ground/">https://skepticalinquirer.org/exclusive/groundbreaking-ghost-experiment-breaks-no-ground/</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_123  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hammond, Aaron (2013): Meet Northern Colorado’s Ghost Hunter: Karl Pfeiffer. Online verfügbar unter: <a href="https://bandwagmag.com/2013/10/meet-northern-colorados-ghost-hunter-karl-pfeiffer/">https://bandwagmag.com/2013/10/meet-northern-colorados-ghost-hunter-karl-pfeiffer/</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_124  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Pfeiffer, Karl (2013): Exploring the EMPTY Stanley Hotel. Online verfügbar unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UP9Y4urJjzU">https://www.youtube.com/watch?v=UP9Y4urJjzU</a>.  Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_125  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wikipedia (2025): The Stanley Hotel. Online verfügbar unter: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Stanley_Hotel">https://en.wikipedia.org/wiki/The_Stanley_Hotel</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_126  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wikipedia (2025): Ganzfeld experiment. Online verfügbar unter: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ganzfeld_experiment">https://en.wikipedia.org/wiki/Ganzfeld_experiment</a>. Zuletzt geprüft am 17.09.2025.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_63">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_81  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_127  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 17.09.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwei Faktoren-Modell: Subjektive und objektive Anomalien (S/O-Anomalien)</title>
		<link>https://para-wiki.de/zwei-faktoren-modell-subjektive-und-objektive-anomalien-s-o-anomalien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 09:44:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[objektive Anomalien]]></category>
		<category><![CDATA[subjektive Anomalien]]></category>
		<category><![CDATA[Zwei Faktoren Modell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2883</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Insbesondere die englische Forschung unterteilt Wahrnehmungen in ein Zwei-Faktoren-Modell. Der eine Faktor beinhaltet subjektive Anomalien. Als subjektiv werden alle Wahrnehmungen bezeichnet, die psychologisch (=intern) oder persönlich erlebt werden. Objektive Anomalien werden hingegen extern und von mehreren Personen erlebt. Der auf Spukerlebnisse zugeschnittene Fragebogen „Survey of Strange Events“ führt 32 Fragen mit Bezug zu S/O-Anomalien auf.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="302">
<h3>Subjektive Anomalien (intern)</h3>
</td>
<td width="302">
<h3>Objektive Anomalien (extern)</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="302">
<p>Erscheinungen (Apparitions)</p>
</td>
<td width="302">
<p>Messbare Temperaturunterschiede</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="302">
<p>Wahrnehmung einer Präsenz</p>
</td>
<td width="302">
<p>Klopfgeräusche</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="302">
<p>Ungewöhnliche körperliche Reaktionen</p>
</td>
<td width="302">
<p>Elektrische Ausfälle/Störungen</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="302">
<p>Negatives Gefühl ohne erkennbare Ursache, wie Ärger, Traurigkeit, Panik oder Gefahr</p>
</td>
<td width="302">
<p>Bewegung von Objekten</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="302">
<p>Gefühl, geführt oder kontrolliert zu werden</p>
</td>
<td width="302">
<p>&nbsp;</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="302">
<p>Déjà Vu</p>
</td>
<td width="302">
<p>&nbsp;</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_65">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_83  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_129  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_33 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_130  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Lathye, Brian; Houran, James; Dagnall, Neil; Drinkwater, Kenneth &amp; O’Keefee, Ciáran (2019): Quantifying the Phenomenology of Ghostly Episodes: Part II&#8211;A Rasch Model of Spontaneous Accounts. In: Journal for Parapsychology 83(2). S. 168 &#8211; 192. Online verfügbar unter: <a href="https://www.researchgate.net/publication/344167818_Quantifying_the_Phenomenology_of_Ghostly_Episodes_Part_II--A_Rasch_Model_of_Spontaneous_Accounts">https://www.researchgate.net/publication/344167818_</a><a href="https://www.researchgate.net/publication/344167818_Quantifying_the_Phenomenology_of_Ghostly_Episodes_Part_II--A_Rasch_Model_of_Spontaneous_Accounts">Quantifying_the_Phenomenology_of_Ghostly_Episodes_Part_II&#8211;A_Rasch_Model_of_Spontaneous_Accounts</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_131  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Lathye, Brian &amp; Houran, James &amp; Dagnall, Neil &amp; Drinkwater, Kenneth &amp; O’Keefee, Ciáran (2022): Ghosted! Exploring the Haunting Reality of Paranormal Encounters. Jefferson: McFarland &amp; Company Inc.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_66">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_84  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_132  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 15.08.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spukhäuser / Geisterhäuser</title>
		<link>https://para-wiki.de/spukhaeuser-geisterhaeuser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 09:25:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Spukort]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2868</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">„Geisterhäuser“ erfreuen sich, wie angebliche Spuk-Orte allgemein, großer Beliebtheit. Hier vermischt sich häufig die Faszination, die ein „Lost Place“ ausstrahlt mit gruseligen und meist nicht haltbaren Geschichten. Zugrunde liegt häufig die (ausgedachte) Geschichte eines einzelnen Individuums. Wie bei der „stillen Post“, einer Methode der Wahrnehmungserziehung, die aufzeigen soll, wie schnell sich Nachrichten durch die mehrfache Weitererzählung verfälschen, entwickeln sich so Mythen. Grundsätzlich kann daher jedes Gebäude zu einem „Spukhaus“ verklärt werden. Ungeklärter Leerstand, eine eigenwillige Architektur und oft ein hohes Alter sind gute Grundzutaten, die mit den richtigen Zugaben (gerne Nazis, Mord und Satanssekte) dann alle Voraussetzungen darstellen, damit ein eigentlich unspektakuläres, leerstehendes Haus einen völlig neuen Ruf bekommt.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland gibt es um die 15 „Spukhäuser“, die es zu einem gewissen Ruhm im Internet und innerhalb gewisser Kreise gebracht haben. Nicht berücksichtigt werden hier Kapellen, Burgen, erhaltene Schlösser, Kliniken oder Sanatorien. Die hier behandelten „Spukhäuser“ sind vielmehr Villen, Ein-/Mehrfamilienhäuser und Gutshäuser.</p>
<p style="text-align: justify;">Fünf der folgenden Objekte haben keinen geschichtlichen Hintergrund, der ihren Status rechtfertigen könnte. Bei dreien kann der historische Background vorsichtig als Grundlage für spätere Spukberichte hinzugezogen werden. Weitere drei Häuser haben eine neuzeitliche Verbindung zum Spuk, weil ehemalige Bewohner von angeblichen paranormalen Phänomenen berichtet haben – diese drei Gebäude sind allerdings heute wieder bewohnt und scheinbar spielt Spuk keine Rolle mehr <a href="#1">[1]</a>.</p>
<p>Genauer betrachtet werden in einzelnen Artikeln:</p>
<ul>
<li><a href="https://para-wiki.de/haus-fuehlingen-villa-oppenheim/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Haus Fühlingen">Haus Fühlingen</a>, sowie das</li>
<li><a href="https://para-wiki.de/geisterhaus-hohensyburg/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Geisterhaus Hohensyburg">Spukhaus Hohensyburg</a></li>
</ul>
<p>Beispielhaft werden innerhalb dieses Artikels das „Spukhaus Fohlenweide“ und die „Villa Rasselstein“ hervorgehoben.</p>
<p>Das <strong>„Spukhaus Fohlenweide“ </strong>bei Darmstadt-Dieburg ist – wie das „Spukhaus Hohensyburg“ &#8211; inzwischen spurlos verschwunden, nachdem es in den vergangenen Jahrzehnten durch Vandalismus erst in Einsturzgefahr gebracht und dann nachhaltig zerstört wurde. Das Haus lag in einem Waldstück und war wohl zuletzt (1970er Jahre) von einer alten Frau bewohnt. Die Autorin hat „Haus Fohlenweide“ 2013 besucht, bereits damals war es nur noch eine Ruine.</p>
<p>Im Internet kursiert folgende Geschichte über das Gebäude, das einst unter „Hessens bekanntestes Geisterhaus“ firmierte: einst lebte ein Jäger mit seiner Frau und seinem Sohn darin. Dieser Jäger soll während der Jagd versehentlich seinen Sohn erschossen haben, woraufhin sich die verzweifelte Mutter im Haus erhängte. Da wollte der Jäger auch nicht mehr leben und schoss sich in den Kopf. Bis heute streifen die Seelen ruhelos umher <a href="#2">[2]</a> <a href="#3">[3]</a>. Diese Geschichte hat keinen historisch belegbaren Hintergrund.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls zwischenzeitlich abgerissen wurde die <strong>Villa „Rasselstein“</strong>, die auch „Villa Neizert“ hieß. Eine der Geschichten dreht sich um die Familie Remy. Demnach sollen die beiden Töchter von Friedrich Remy sowie die Haushälterin bei einem Brand ums Leben gekommen sein <a href="#4">[4]</a> <a href="#5">[5]</a>. Auch hierfür fehlen historische Belege, ein Brand wird außerdem nicht erwähnt.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_68">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_86  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_134  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen und Anmerkungen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_34 et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_135  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[1] Die hier berücksichtigen Gebäude sind: Haus Fühlingen, „Polsumer Horrorhaus“, „Geisterhaus von Biel“, Villa Orr, Villa Muhr, Gutshof Gilen, Gut Scheifenhaus, Lutterburg Bodenwerder (keine Burg, sondern zwei Villen), Alte Villa Verden, „Spukhaus Groß Hutbergen“, Villa „Rasselstein“, „Spukhaus Oberbieber“, „Spukhaus Hohensyburg“, Villa Nordstern</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_136  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[2] Proplanta (2025): Geisterhaus &#8211; Dieburg. Geisterhäuser und unheimliche Orte der Welt. Online verfügbar unter <a href="https://www.proplanta.de/maps/geisterhaus-dieburg_poi1361120550.html">https://www.proplanta.de/maps/geisterhaus-dieburg_poi1361120550.html</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_137  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[3] Gasper, Uli (2016): Urban Exploration: Das Geisterhaus bei Dieburg. Der Baukultur auf der Spur. Online verfügbar unter: <a href="https://www.p-stadtkultur.de/urban-exploration-das-geisterhaus-bei-dieburg/">https://www.p-stadtkultur.de/urban-exploration-das-geisterhaus-bei-dieburg/</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_138  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[4] Wikipedia (2024): Villa Neizert. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Neizert">https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Neizert</a>. Zueltzt gepürft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_139  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[5] Geister Orte Rheinland-Pfalz (o.J.): Geister Orte Rheinland-Pfalz. Online verfügbar unter: <a href="https://test65775.jimdofree.com/geister-orte/geister-orte-reinland-pfalz/">https://test65775.jimdofree.com/geister-orte/geister-orte-reinland-pfalz/</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 15.08.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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		<title>Geisterhaus Hohensyburg</title>
		<link>https://para-wiki.de/geisterhaus-hohensyburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 08:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Geisterhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Hohensyburg]]></category>
		<category><![CDATA[Spukort]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=2854</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Dieses ehemalige Gebäude verfügt noch heute über einen eigenen Wikipedia-Eintrag. Erbaut wurde das Haus 1880, nicht weit entfernt von der ebenfalls als Spukort geltenden heutigen Burgruine Hohensyburg <a href="#1">[1]</a>. Bis 1979 war es von einer Bauernfamilie bewohnt. Hinsichtlich deren Ableben gibt es zumindest im unmittelbaren Bezug zum Haus nichts Nennenswertes zu berichten; es sei denn, man möchte den Unfalltod des letzten Bauern (er wurde offenbar betrunken von einem Bus erwischt) als mögliche Grundlage deuten.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielmehr scheint es auch in diesem Falle (vgl. „Spukhäuser/Geisterhäuser“) so zu sein, dass eine nicht haltbare Geschichte aus dem Internet als einzige Quelle für den spukhaften Ruf des Hauses diente. Seit 1979 folgte der Leerstand des Hauses. Zwar wechselte es den Besitzer, doch sah der sich offenbar mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert, was die weitere Vermietung des Hauses anging – vermutlich war es schlicht in einem schlechten Zustand und letztlich hätte es einer aufwändigen Renovierung bedurft, um es nochmals „verkehrssicher“ zu gestalten. Zwar nahm man die neue Elektrisierung der Nachbarhäuser 1991 zum Anlass, auch das vermeintliche „Spukhaus“ anzuschließen; außerhalb dessen scheint aber nichts passiert zu sein. Die neuen Besitzer versuchten, das Haus einbruchsicher zu verschließen – und damit begann die neue Karriere des Hauses als „Spukhaus“.</p>
<p style="text-align: justify;">Ohne jede historische Grundlage wurde aus dem biederen Haus in Ortslage eine Art deutscher „Hellfire Club“: plötzlich sollte dort ein Pfarrer seine Familie ermordet haben, Nonnen huldigten dem Satan, drei Jungen fanden einen entsetzlichen Tod und ein kopfloser Reiter trieb im Garten sein Unwesen. Wem das noch nicht reicht: außerdem soll Blut von den Wänden getropft sein und im Dachgeschoss hing in einem alten Kleiderschrank ein blutiges Kleid. Die Gruselgeschichten verselbstständigten sich und riefen eine regelrechte Pilgerwelle zum Haus hervor. Das Ganze gipfelte in einem gefälschten Zeitungsartikel, in dem behauptet wurde, dass ein Mann spurlos verschwunden sei. Laut Wikipedia verzeichnete die Polizei in den Jahren bis 2009 mehr als 300 Einsätze. Verantwortlich dafür: Verständlicherweise genervte Nachbarn, die immer öfter betrunkene Jugendliche in ihren eigenen Gärten auflasen. Begleiterscheinung der ständigen Einbrüche war ein rapide einsetzender Verfall des Hauses.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Erdloch im Boden, aus dem wohl immer mal wieder ein „übelriechender Dampf“ als „Tor zur Hölle“ überinterpretiert wurde, konnte offiziell als Überbleibsel der Braunkohleminen erklärt werden, die unterhalb des Grundstücks verliefen.</p>
<p style="text-align: justify;">2007 war das Haus nur noch eine statisch unsichere Ruine und wurde deshalb 2009 von der Stadt Dortmund abgerissen.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_35 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_143  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">[1] Sagenhaftes Ruhrgebiet (o.J.): Die Teufelskanzel. Online verfügbar unter: <a href="http://www.sagenhaftes-ruhrgebiet.de/Die_Teufelskanzel">http://www.sagenhaftes-ruhrgebiet.de/Die_Teufelskanzel</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Wikipedia (2024): Geisterhaus Hohensyburg. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geisterhaus_Hohensyburg">https://de.wikipedia.org/wiki/Geisterhaus_Hohensyburg</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_145  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Prolanta (2025): Geisterhaus Hohensyburg. Geisterhäuser und unheimliche Orte auf der Welt. Online verfügbar unter: <a href="https://www.proplanta.de/maps/geisterhaus-hohensyburg_poi1330961358.html">https://www.proplanta.de/maps/geisterhaus-hohensyburg_poi1330961358.html</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_146  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Allmystery.de (2004): Geisterhaus Dortmund -Syburg. Blogbeitrag von martinek. Online verfügbar unter: <a href="https://www.allmystery.de/themen/ue6176">https://www.allmystery.de/themen/ue6176</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_147  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Allmystery.de (2009): &#8220;Geisterhaus&#8221; Hohensyburg. Blogbeitrag von acidburn 1003. Online verfügbar unter: <a href="https://www.allmystery.de/themen/mt54454">https://www.allmystery.de/themen/mt54454</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_148  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">burgdame.de (2013): Hohensyburg &#8211; Burgruine, Friedhof und Geisterhaus. Online verfügbar unter: <a href="https://www.burgdame.de/hohensyburg-burgruine-friedhof-und-geisterhaus/?utm_content=cmp-true">https://www.burgdame.de/hohensyburg-burgruine-friedhof-und-geisterhaus/?utm_content=cmp-true</a>. Zuletzt geprüft am 15.08.2025.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 15.08.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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