1. Einleitung

Im Jahre 1971 fanden zwei Jungen, Colin und Leslie Robson, in ihrem Garten zwei kleine Steinköpfe. Im weiteren Verlauf kam es anscheinend zu paranormalen Phänomenen, die mit diesem Fund in Verbindung gebracht wurden. Anne Ross, eine Expertin für keltische Funde, datierte die Köpfe in die keltische Zeit und berichtete ebenfalls von unerklärlichen Ereignissen, die stattfanden, während sie die Fundstücke bei sich zuhause aufbewahrte. Ein Mann namens Desmond Craigie behauptete später, dass er die Köpfe 1956 für seine Tochter hergestellt hätte; er hatte vor den Robsons in deren jetzigem Haus gelebt. Er fertigte nochmals Kopien an, die allerdings Professor Dearman von der Universität von Newcastle nicht beeindruckten. Der Originalfund ging verloren; bis heute ist unklar, wo sich die Köpfe befinden.

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2. Historie

Colin und Leslie Robson (neun und elf Jahre alt) fanden 1971 bei Grabungen im Garten ihres Hauses in Hexham, Northumberland in Nähe des Hadrian’s Wall zwei kleine Steinköpfe, ungefähr von der Größe eines Tennisballs. Die Köpfe wirkten gemeißelt, sehr rudimentär und mit einem kurzen Halsabschnitt, sodass sie wirkten, als hätten sie ursprünglich zu etwas größerem gehört. Kaum befanden sich die Köpfe im Haus der Familie, wurde diese von paranormalen Phänomenen heimgesucht: Die Köpfe veränderten selbstständig ihren Standort und Flaschen wurden gewaltsam durch die Gegend geschleudert.

Jenny Robson, die Mutter der Jungen, erzählte Nationwide-Reporter [1] Luke Casey, dass ihre Nachbarin eine Werwolf-artige Kreatur in ihrem Schlafzimmer gesehen hatte; kurz nachdem Jenny ihr den Fund präsentierte [2]. Auch der Ehemann der Nachbarin hätte dieses Wesen gesehen. Außerdem wurde der Sohn von einer unsichtbaren Macht an den Haaren gezogen.

Die Entdeckung der Hexham Heads sorgte für einigen Aufruhr in der Presse. Diverse Experten für Frühgeschichte und Archäologie untersuchten die Steinköpfe, konnten aber keine übereinstimmenden Auskünfte zu deren Herkunft angeben. Dennoch wurde ihre Entdeckung als historisch immens wichtig bezeichnet.

Die Köpfe wurden zur weiteren Untersuchung schließlich an Dr. Anne Ross geschickt, einer angesehenen Expertin für keltische Archäologie an der Universität von Southampton. Sie ordnete die Köpfe als keltische Artefakte ein, da sie eine vage Übereinstimmung mit anderen Funden aufwiesen. Anne Ross berichtete Nationwide auch, dass sie ein paar Tage, nachdem sie die Köpfe erhalten hatte, in der Nacht eine Panikattacke erlitten habe. Sie sah eine Kreatur – halb Mensch, halb Wolf. Noch ein paar Tage später berichtete auch ihre Tochter voller Entsetzen, ein schwarzes, Werwolf-artiges Ding die Treppe herunterkommen gesehen zu haben, das schließlich verschwand. Anne Ross verbannte die Köpfe aus ihrem Haus – und die Phänomene stoppten augenblicklich.

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3. Trivia

Obwohl die Köpfe sehr einfach gearbeitet waren, glaubten einige Menschen sie dennoch geschlechterspezifisch zuordnen zu können: Einer wurde als „der Junge“ bezeichnet, das Haar in Streifen und nach hinten gekämmt modelliert. Der andere Kopf wurde eher abfällig als alte Frau oder „hässliches Weib“ bezeichnet, mit weit hervorstehenden Augen und einer hakenähnlichen Nase [3]. Ob diese Informationen vor oder nach den angeblichen paranormalen Phänomenen öffentlich kommuniziert wurden, ist unklar.

Sichtungen von merkwürdigen, wolfsähnlichen Kreaturen waren indes nichts Neues für die Bewohner von Hexham. 1904 war ein Wolf aus einem Zoo ausgebrochen und hatte Vieh getötet, bevor er schließlich vor einem vorbeifahrenden Zug endete. Einige Bewohner glaubten daher, dass dieser Wolf immer noch auf Rache aus sei, die er nun mit den Hexham Heads verfolgen würde.

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4. Das Ende

Ein Bewohner von Hexham, Desmond Craigie, behauptete, er selbst habe die Köpfe hergestellt. 1956 lebte er in dem Haus, das nun von den Robsons bewohnt wurde. Er hatte insgesamt drei Köpfe zum Spaß für seine kleine Tochter hergestellt; der dritte Kopf war verschwunden. Er hatte zu dem Zeitpunkt in einer Natursteinfirma gearbeitet und lokalen Stein, Sand und Wasser benutzt, um die kleinen Köpfe herzustellen. Doch als er aufgefordert wurde, das Prozedere zu wiederholen, stellte sich heraus, dass seine Köpfe mit den gefundenen wenig gemeinsam hatten. Zudem stellte Professor Dearman von der Universität Newcastle fest, dass die Originalköpfe eher künstlich geformt worden waren, nicht durch Meißeln von festem Stein.

Nachdem die Steine von einem zum anderen Experten weitergereicht worden waren, fielen sie schließlich in die Hände der Universität von Southampton. Von dort gelangten sie 1978 an ein „Medium“ und galten danach als verschollen.

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5. Gegenwart

Im Oktober 2024 verkündete BBC, dass es ihnen gelungen sei, ein Interview mit Anne Ross zu restaurieren, das 1976 in Nationwide ausgestrahlt worden war. In diesem Interview erzählte Anne Ross von ihren Erlebnissen, nachdem die Hexham Heads vorübergehend bei ihr eingezogen waren [4]. Die Köpfe gelten bis heute als verschwunden.

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4. Quellen und Fußnoten
[1] Nationwide war eine damalige Nachrichtensendung auf dem Fernsehsender BBC.

[2] In einer anderen Quelle (https://burialsandbeyond.com/2021/06/13/the-hexham-heads/) sah die Nachbarin ein ziegenartiges, aufrecht gehendes Wesen und erst Anne Ross sprach von einem „Wolf“ oder „Werwolf“.

[3] The Urban Prehistorian (2014): The Hexham Heads. Part  1 – the discovery. Online verfügbar unter: https://theurbanprehistorian.wordpress.com/2014/01/27/the-hexham-heads-part-1-the-discovery/. Zuletzt geprüft am 14.07.2026.

[4] McKevitt, Greg (2024): The Hexham Heads: Paranormal footage ‘holy grail’ uncovered. Online verfügbar unter: https://www.bbc.com/articles/cdxyzq5g9vgo. Zuletzt geprüft am 14.07.2026.

Dieser Beitrag wurde am 14.07.2026 zuletzt bearbeitet.