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	<title>Technik</title>
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		<title>Das Taschenlampen-Experiment (The Flashlight Method)</title>
		<link>https://para-wiki.de/das-taschenlampen-experiment-the-flashlight-method/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2024 13:27:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Praktiken]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitungphaenomen">1. Einleitung / Phänomen</a><br /><a href="#weitereinformationen">2. Weitere Informationen zur Taschenlampe</a><br /><a href="#erklaerungphaenomen">3. Die Erklärung hinter dem Phänomen</a><br /><a href="#kommunikationmitgeistern">4. Kommunikation mit Geistern</a><br /><a href="#quellen">5. Quelle</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung / Phänomen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Eine bekannte Art, mit dem Jenseits zu kommunizieren, ist das sogenannte Taschenlampen-Experiment bzw. die Taschenlampen-Methode (Flashlight Session). Hierbei wird durch das Flackern des Lichts ein Jenseitskontakt angezeigt und es den Energien möglich gemacht, über das Ein- bzw. Ausschalten des Lichts mit Ja bzw. Nein auf eine gestellte Frage zu reagieren. Es ist zu beachten, dass es sich bei der verwendeten Taschenlampe nicht um ein Modell mit gewöhnlichem Kipp- oder Druckschalter handeln darf, sondern um eines, das über einen Drehverschluss am Lampenkopf („Drehschalter“) das Licht ein- und ausschalten kann. Da das Ghosthunting in den USA eine besonders hohe Frequentierung aufweist, scheint auch dort der Ursprung dieser Kommunikationsmethode zu liegen. Dem geschuldet ist das gängige Taschenlampenfabrikat, in der Regel eines der Firma Maglite (Mag Instrument Inc.) <a href="#6">[6]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die 1955 in Kalifornien gegründete Firma Mag Instrument Inc. (offiziell eingetragen: 1974) stellt seit 1979 eine der mittlerweile meistverkauften Taschenlampen in den USA her. Wenn es um Taschenlampen geht, gehören jene aber nicht nur dort zu den bekanntesten wie auch qualitativ hochwertigsten Marken <a href="#9">[9]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Maglite-Taschenlampenmodelle sind für den erwähnten Drehmechanismus am Kopf (Schraubdeckelschalter) bekannt. Hierbei wird der Kopf der Lampe gedreht, was eine Höhenveränderung zur Folge hat und letztlich den, von einer Feder gestützten, Sockel des Leuchtmittels verstellt. An diesem Sockel befindet sich ein Schaltkontakt gegen das Aluminiumgehäuse (Aluminiumlegierung). Dreht man den Kopf, aus Sicht auf das Leuchtmittel, nach links (Rechtsgewinde), schließt sich (modellabhängig) nach ca. ¼ der Umdrehung der Stromkreis und das Licht geht an. Durch den Druck der Feder, welche in der Endkappe sitzt, um einen sicheren Batteriekontakt herzustellen, wird der Lampensocken-Kontakt gegen das Gehäuse gedrückt. Dreht man den Lampenkopf nach rechts, so öffnet man den Kontakt und das Licht geht aus. Der drehbare Kopf fungiert jedoch nicht nur als Schalter, sondern auch als Einstellelement für den Lichtkegel (Lichtfokus), der von einem Punkt- bis hin zu einem Flächenstrahl variiert werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich gibt es auch andere Hersteller, deren Modelle über einen drehbaren Leuchtkopf verfügen. Die Maglite-Taschenlampen wurden jedoch von vielen und bekannten amerikanischen Geisterjäger-Teams wie TAPS (Ghost Hunters), BuzzFeed Unsolved: Supernatural oder Ghost Advertures (Zak Bagans) eingesetzt, wodurch sich diese, im Hinblick auf das in diesem Beitrag behandelte Experiment, durchgesetzt haben. Für das Taschenlampen-Experiment wird also eine Taschenlampe mit drehbarem Kopf (Drehschalter) und Glühlampe verwendet. Selbstverständlich existieren auch Maglite-Modelle, die mit LED-Technik ausgestattet sind. Mittlerweile konnte auch bestätigt werden, dass sich dieses Experiment mit einer LED-Variante durchführen lässt. In der Regel sieht man aber bei den durchgeführten Experimenten keine LED-Technik.</p>
<p style="text-align: justify;">Um das Experiment durchzuführen, ist es erforderlich, den Kopf so weit zu drehen, bis das Licht kurz vor dem Angehen ist. Die Einstellung muss so vorgenommen werden, dass es so wirkt, als würde die geringste Erschütterung die Lampe einschalten. Da der Kontakt bzw. der Lampensockel durch die Batterie-Kontaktfeder im Verschluss gleichmäßig auf Spannung gehalten wird, ist die Maglite, trotz des eingestellten Zustands, also kurz bevor das Licht an geht (im weiteren Verlauf als „labiler Zustand“ bezeichnet), verhältnismäßig unempfindlich gegenüber Erschütterungen. Die richtige Position muss hier jedoch immer neu, durch langsames Herantasten, gefunden werden &#8211; also in dem man hin und her dreht. In diesem Zustand wird die Taschenlampe hingelegt, um anschließend die Fragen zu stellen <a href="#7">[7]</a> <a href="#5">[5]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Aufdrehen des Batterieverschlusses an der Unterseite ist konstruktionsbedingt bei diesem Experiment nicht möglich, da die Endkappe bzw. Verschraubung beim Herausdrehen, gewinde- und daher auch federbedingt, sehr wackelig bzw. hakelig wird. Dadurch kann der benötigte labile Zustand nicht hergestellt werden, zudem wird die Taschenlampe sehr anfällig für Erschütterungen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="weitereinformationen" class="et_pb_row et_pb_row_2">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Weitere Informationen zur Taschenlampe</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der Hersteller erwähnt auch einen Kerzenlicht-Modus (Hand-Free Candle Mode). Dazu wird der Lampenkopf komplett abgeschraubt bzw. abgenommen und auf die Unterseite (Batteriefach) gesteckt. Dadurch kann die Taschenlampe hochkant (freihändig) hingestellt bzw. betrieben werden. Dabei strahlt die Glühlampe wie eine Kerze gleichmäßig in alle Richtungen <a href="#1">[1]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies bezieht sich auf Maglite-Versionen mit Glühlampe wie z.B. das Modell „CLASSIC Mini Maglite AA Xenon Taschenlampe“.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="erklaerungphaenomen" class="et_pb_row et_pb_row_3">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Die Erklärung hinter dem Phänomen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Vorwort</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Internet, oder genauer gesagt auf YouTube, findet man bereits viele anschauliche und nachvollziehbare Erklärungen, warum die Taschenlampe genau das tut, was man zu sehen bekommt. Besonders im englischsprachigen Raum, da hier das Ghosthunting deutlich stärker vertreten ist als in Deutschland, gibt es einige gute Erklärvideos mit Titeln wie &#8220;Ghost Hunters Flashlight Phenomenon Explained&#8221;, „Ghost Hunting | Debunking the Flashlight Trick“, „Ghost Hunting Flashlight Trick: Physical Explanation and Experiments“ oder „Ghost Hunting FLASHLIGHTS // DEBUNKED“. Teilweise wird weit in die Physik gegangen, um detailliert und auf den Punkt genau zu erläutern, warum es sich bei diesem Experiment eher nicht um ein Zeichen aus dem Jenseits handelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Für diesen Para-Wiki-Beitrag wurde extra ein eigener, umfangreicher Test durchgeführt, um die in den vielen Videos gezeigten bzw. genannten Gründe zu überprüfen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Aufbau der Taschenlampe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Beitrag wird sich auf die klassische, im Ghosthunting weit verbreitete <a href="#10">[10]</a>, Mini Maglite mit 2 AAA-Batterien (3 Volt) und Xenon-Glühlampe bezogen <a href="#2">[2]</a>. Der allgemeine Aufbau der Taschenlampe ist oft identisch und besteht aus dem rohrförmigen Aluminiumgehäuse, in welchem sich größtenteils die Batterien befinden. Verschlossen wird diese Gehäuse an der Unterseite mit einer Endkappe. Diese besitzt neben einer Dichtung auch den benötigten Batterie-Federkontakt wie auch eine Ersatzglühlampe. Die Feder sorgt mit ihrem Druck dafür, dass die Batterien einen guten Kontakt haben und ebenso dafür, dass der leicht bewegbare Lampensockel am oberen Ende des Gehäuses ebenso einen guten Schaltkontakt aufbauen kann. In diesen Sockel werden die beiden Pins der Glühlampe gesteckt. Im Hinblick auf den gewährleisteten Spritzwasserschutz befindet sich auch am Gewinde im oberen Bereich ein Dichtungsring. Auf dieses Gewinde wird der Lampenkopf geschraubt. Im Kopf befindet sich zum einen ein Reflektor aus Kunststoff, eine Dichtung, eine klare Linse und die schraubbare, mit Dichtung versehende, Vorderkappe. Der Reflektor sitzt auf dem bewegbaren und unter Batteriefederdruck stehenden Lampensockel. Im ausgeschalteten Zustand ist der Lampenkopf festgeschraubt, wodurch der Reflektor den Lampensockel nach unten drückt. Schraubt man den Lampenkopf los, wird der Sockel hinausgedrückt. Dieser besitzt einen Fußkontakt, welcher in Verbindung mit einem Pin der Glühlampe steht und auch gegen den Pluspol der oberen Batterie drückt. Der Minuspol der unteren Batterie drückt gegen die Batteriefeder der Endkappe. Dieser Kontakt ist mit dem Aluminiumgehäuse der Taschenlampe verbunden. Der Aufbau und die Position des Sockels sorgen dafür, dass das Licht geschaltet werden kann. Der zweite Pin der Glühlampe ist mit einem metallischen, leicht nach unten abgesetztem Ring des Sockels verbunden. Dieser Metallring drückt im aufgeschraubten Zustand des Lampenkopfes gegen das Innere des Gehäuses, da das Gehäuse im oberen Bereich eine Verengung / einen Abschluss hat. Dadurch soll zum einen verhindert werden, dass der Sockel samt Batterien wieder hinausfallen kann und zum anderen, dass ein elektrischer Kontakt hergestellt wird. Wird also der Lampenkopf aufgeschraubt, so wird eine leitende Verbindung vom Pluspol der oberen Batterie über den Fußkontakt des Sockels, durch die Glühlampe, zum metallischen Ring am Sockel und von da zum Gehäuse hergestellt. Das Gehäuse ist mit dem Fußkontakt und somit dem Minuspol der unteren Glühlampe verbunden. So ist der Stromkreis geschlossen und das Licht leuchtet.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Aufbau der im Test verwendeten Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Lampenkopf der Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Glühlampe der Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Batteriesockel der Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Animation:</strong><br />Vorgänge beim Einschalten der Taschenlampe im Inneren des Geräts. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Der Batteriesockel der im Test verwendeten Taschenlampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Warum das Licht an und aus geht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zusammengefasst, was die vielen Videos und Erklärungen im Internet bereits aufgedeckt haben und der eigene Test bestätigen konnte, liegt der Grund für das automatische Ein- und Ausschalten, an einer thermischen Verformung des Kunststoffreflektors im Lampenkopf. Die Oberfläche der Glühlampe hat eine Temperatur von über 150 °C, wodurch die umliegenden Bauteile erwärmt werden. Der Kunststoff des Reflektors hat im Verhältnis zum Aluminium einen deutlich höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten, was bedeutet, dass sich das Material bei gleicher Temperaturdifferenz um ein Vielfaches stärker ausdehnt als Aluminium <a href="#3">[3]</a>. Hierbei reicht bereits ein sehr geringer Temperaturunterschied zwischen Lampe und Umgebung aus. Im eigenen Test funktionierte dies beispielsweise schon, als die Taschenlampe mit 25 °C, lediglich um ca. 4 °C wärmer war als die Umgebung. Stellt man bei einem durch Erwärmung ausgedehnten Reflektor den labilen Zustand ein, wird sich dieser über kurz oder lang, an die Raum- bzw. Umgebungstemperatur anpassen. Ist diese kälter als der Reflektor, zieht sich das Material über eine gewisse Zeit hin wieder zusammen. Um nun zu verstehen, was der Auslöser ist, muss man sich den Aufbau der Lampe erneut vorstellen: Der Reflektor im Lampenkopf drückt auf den Sockelkontakt, welcher von der Feder in der Endkappe und über die Batterien, gegen den Reflektor drückt. Die Höhenposition dieses Sockels lässt sich also über den Reflektor bzw. über den drehbaren Lampenkopf, einstellen. Im Taschenlampen-Experiment wird der Lampenkopf gerade so weit gedreht, bis der Sockel keinen Kontakt mehr zum Gehäuse hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Erkaltet nun der Kunststoffreflektor, zieht er sich minimal zusammen, wodurch der Sockelkontakt ebenfalls minimal, durch den Federdruck, nach oben gedrückt wird. Dadurch kommt es erneut zu einem Kontakt und das Licht wird eingeschaltet. Unter dem Mikroskop wurden Höhenveränderung des Sockels, durch den Reflektor, von ca. 0,02 mm festgestellt. Die Glühlampe im Lampenkopf erzeugt im eingeschalteten Zustand Wärme, welche den Reflektor erwärmt und erneut ausdehnt. Diese Ausdehnung sorgt dafür, dass sich das Licht nach einer gewissen Zeit wieder ausschaltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Ablauf ist allerdings nicht gleichmäßig, da auch die ausgeschaltete Glühlampe noch Wärme abgibt, die Umgebung z.B. windbedingt unterschiedlich auf die Taschenlampe einwirkt, sowie auch, dass die beiden Metallkontakte nicht zu 100% eben sind. Auch haben die beiden Metalle des Sockel- und Gehäusekontakts eine hauchdünne, nichtleitende Oxidschicht. Je nach Oberfläche und Druck der Feder ist der Abstand beider Kontakte somit mehr oder weniger dünn. An den dünnsten Stellen der Oberfläche wird die Isolierschicht irgendwann aufgebrochen, wodurch es zu Mikrofunken kommt, da sie über die Oxidschicht springen und so die Schicht weiter aufbrennen. Der hier fließende Strom erzeugt einen kleinen Kanal, bei dem es auch lokal zu Verschmelzungen beider Materialien, durch hohe Temperaturen, kommt (Fritting) <a href="#4">[4]</a>. Je nach Grad bzw. Anzahl der Verschmelzungen, kommt der Kontakt länger oder kürzer zustande bzw. je nach Aufbau der Oxidschicht, Druck bzw. Abstand der beiden Kontaktplatten, kommt es eher oder später zu einer leitenden Verbindung. Der sogenannte Fritting-Effekt kann sich so vorgestellt werden, als wenn man zwei Metalle mit einem Schweißgerät, durch einen oder mehrere Punkte, verbindet.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2414" height="1359" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685.png" alt="" title="Fritting" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685.png 2414w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685-1280x720.png 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685-980x551.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritting-e1726593994685-480x270.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2414px, 100vw" class="wp-image-1384" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Festgebrannter Kontakt durch Fritting. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Da sich dieser Effekt bzw. das Ereignis jederzeit reproduzieren lässt, ist dies offensichtlich der Grund für das Flackern der Taschenlampe. Oft wird zuvor noch die Taschenlampe zum Ausleuchten der Umgebung verwendet, wodurch sie sich noch stärker aufwärmen kann (Lampenkopf: 35 °C, Umgebungstemperatur: 20 °C), was den Effekt des automatischen Ein- und Ausschaltens noch verstärkt. Es reicht aber auch aus, wenn die Taschenlampe am Körper / in der Tasche getragen wird, um sich so aufzuwärmen. Befindet sich allerdings die Taschenlampe im thermischen Gleichgewicht, hat also die gleiche Temperatur wie die Umgebung, kommt es nicht zu diesem Effekt.</p>
<p>Wie zu Beginn erwähnt, tritt dieses Phänomen offensichtlich auch bei den LED-Taschenlampen von Maglite auf. Am 02. Oktober 2024 veröffentliche der Skeptiker Kenny Biddle dazu ein kurzes Video auf seiner Facebook-Seite. Die geringere Temperaturveränderung scheint auch hier, je nach Einstellung, das Licht ein- und ausschalten zu können <a href="#11">[11]</a>.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Die Taschenlampe schaltet sich automatisch an und aus (jeweils von links nach rechts). Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Das eigene Experiment und die Beobachtungen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der Informationen, die es im Internet zu finden gibt, wurde als Erstes eine Taschenlampe der Marke Ledlenser getestet. Jene hatte allerdings lediglich einen Druckschalter. Die ersten Versuche wurden daher über das langsame Herausschrauben des Batteriefachdeckels an der Unterseite durchgeführt. Zum einen war dies, konstruktionsbedingt, ein viel zu wackeliger und daher störanfälliger Zustand und zum anderen konnte man hier trotz Erwärmung keine typischen Reaktionen beobachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Da sich herausgestellt hatte, dass das gängigste Modell bei diesem Versuch eines der Firma Maglite ist, vorzugsweise das Modell Maglite Mini, wurde sich im nächsten Schritt so ein Modell angeschafft und ausführlich untersucht, um alle relevanten Bauteile benennen zu können. Bei dem für diesen Test zur Verfügung stehenden Modell Maglite Mini AAA war der Lampensockel in den oberen Bereich des Gehäuses gepresst, konnte sich dort dennoch frei bewegen. Für eine weitere Analyse wurde der Lampensockel behutsam entfernt und konnte so genauer betrachtet werden. Dadurch war es möglich zu verstehen, wie der Kontakt durch das Drehen des Lampenkopfes zustande kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Um nun das Phänomen zu verstehen, bestand der erste Test darin, die Lampe bei Umgebungstemperatur, in den labilen Zustand, also kurz bevor das Licht eingeschaltet wird, zu bringen. Die Schwelle zwischen dem ein- und ausgeschalteten Zustand war teilweise kaum wahrzunehmen, entsprach bei weiterer Betrachtung jedoch einem Weg der Drehbewegung von höchstens etwa 0,13 mm. Bezogen auf den Lampenkopf (Umfang ca. 60 mm), entspricht dies gerade einmal rund 0,8°. Jetzt wurde die Taschenlampe über mehrere Minuten beobachtet, mit dem Ergebnis, dass das Licht sich nicht einmal automatisch eingeschaltet hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Im zweiten Test wurde die Taschenlampe über eine längere Zeit eingeschaltet, so dass sich diese erwärmen konnte. Anschließen wurde der Lampenkopf wieder so weit gedreht, bis das Licht so gerade ausgegangen war. Jetzt wurde die Lampe erneut abgelegt und über einen längeren Zeitraum beobachtet. Bereits nach kurzer Zeit (wenigen Sekunden) begann sich wie von Geisterhand das Licht automatisch ein- wie auch auszuschalten &#8211; und das immer und immer wieder. Das Ergebnis bzw. Resultat war zu jeder Zeit reproduzierbar!</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ging es daran, das Phänomen tiefer zu erforschen und um herauszufinden, was in der Lampe passiert und warum sich das Licht automatisch ein- und ausschalten kann. Im 3. Test wurden die Bauteile im Lampenkopf, wie auch der Lampenkopf selbst mit einem digitalen Messschieber bei Umgebungstemperatur, im erwärmten und im gekühlten Zustand vermessen. Bei den ersten Messungen wurde sich hauptsächlich auf die Aluminiumteile (Kopf) beschränkt. Da im weiteren Verlauf erkannt wurde, dass der Kunststoffreflektor (der Kunststoff) einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten als das Aluminium des Lampenkopfes/Gehäuses hat und sich daher deutlich stärker unter Erwärmung ausdehnt, wurde jener, wie auch der herausstehende Sockelteil am Ende des Gehäuses, mit in die Messungen aufgenommen <a href="#3">[3]</a>. Dabei kam heraus, dass sich der gesamte Lampenkopf im Temperaturtest im Vergleich zur Raumtemperatur von 34,98 mm auf bis zu 35,03 mm in der Länge ausdehnte (+0,05 mm). Bei der erweiterten Vermessung des Kunststoffreflektors ist eine Ausdehnung von 10,73 mm auf bis zu 10,75 mm erfasst worden (+0,02 mm). Ebenso dehnte sich der Lampensockel, welcher aus dem oberen Gehäuseteil in Richtung Reflektor herausragt, um bis zu 0,02 mm aus. Da es sich hier um keine professionellen wie auch geeichten Messwerkzeuge handelt, sollen diese Werte lediglich eine qualitative Beurteilung darstellen. Des Weiteren wurde eine Ausdehnung des Lampenkopfschaftes, welcher auf das rohrförmige Lampengehäuse gestülpt bzw. auf das Gewinde gedreht wird, um ca. 0,03 mm festgestellt. Der offene bzw. vordere Bereich des Lampenkopfes, durch welchen das Licht gebündelt die Lampe verlässt, wies, bedingt durch die Ausdehnung des Aluminiums in alle Richtungen, eine Verengung von gut 0,02 mm auf. Diese Tests wurden in einem geschlossenen Raum, bei einer Umgebungstemperatur zwischen 20 °C und 24 °C durchgeführt. Im Umkehrschluss wurde ebenfalls die Lampe über das Gefrierfach auf -18 °C heruntergekühlt und dann bei -10 °C vermessen. Wie zu erwarten, zog sich das Aluminium wie auch der Kunststoff leicht zusammen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_9">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2730" height="2090" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop.png" alt="" title="Ausdehnung_Mikroskop" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop.png 2730w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop-1280x980.png 1280w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop-980x750.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausdehnung_Mikroskop-480x367.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2730px, 100vw" class="wp-image-1382" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abbildung:</strong><br />Mikroskopische Aufnahme und maßliche Veränderungen in der Lampe. Quelle: Tim Timsen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der Verdacht lag nun nahe, dass der Lampenkopf bzw. das Innere dazu beiträgt, dass sich durch thermische Ausdehnung, die Lampe von allein ein- und ausschalten könnte. Um den Verdacht zu bestätigen, wurde eine Konstruktion aus einer Kunststoffflasche gebaut, die es möglich macht, die Lampe, ohne den Lampenkopf, ein- und auszuschalten. Dabei wird die Taschenlampe in eine Halterung, auf dem Boden einer modifizierten Flasche gesteckt. Die Lampe ragt hier gerade so weit aus dem Flaschenhals heraus, dass es über den Drehverschluss des Flaschendeckels möglich ist, den Lampensockel zu bewegen und so das Licht zu schalten. Ein Loch in der Mitte des Deckels lässt ebenfalls zu, die Glühlampe einzusetzen. Um eine Bewegung der Lampe zu minimieren, wurde jene im oberen Bereich der Falschen ebenfalls fixiert. Im Grunde stellt der Deckel den Lampenkopf bzw. den auf den Sockel drückenden Reflektor dar, allerdings wird die Wärme der Glühlampe direkt über die Luft abgeführt und es kommt zu keiner signifikanten Erwärmung der umliegenden Bauteile.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie zu Beginn wurde die Taschenlampe bei Raumtemperatur auch erwärmt, in den labilen Zustand gebracht, um so über eine längere Zeit beobachtet zu werden. Bei diesem Aufbau kam es nicht einmal zu einem selbstständigen Ein- und Ausschalten der Lampe. Dies lässt also darauf schließen, dass das Innere des Lampenkopfes und somit der Reflektor einen großen Einfluss auf dieses Phänomen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Um diese Messungen zu verifizieren, wurde im nächsten Schritt, im Bereich des Lampensockels wie auch Reflektor, ein Loch seitlich in den Lampenkopf gebohrt. So konnte sich anschließend, mit einem Mikroskop (100 bzw. 200-fache Vergrößerung), die Ausdehnung des Sockels wie auch die des Reflektors im warmen und kalten Zustand näher betrachtet werden. Dabei konnte die zuvor gemessene Ausdehnung von etwa 0,02 mm bestätigt werden. Je nach eingestelltem labilem Zustand, wurde über berechnete Größenverhältnisse festgestellt, dass sich der Reflektor um bis zu 0,026 mm ausdehnte bzw. zusammenzog und so die Lampe einschalten konnte. Die geringste Ausdehnung bzw. Kontraktion, bei der das Licht geschaltet wurde, lag bei nur 0,006 mm.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier bezieht sich die Ausdehnung auf das Material im labilen Zustand. Korrekterweise sollte es daher eher heißen, dass sich das Material abkühlungsbedingt um 0,026 bzw. 0,006 mm zusammengezogen hat, da erst das Zusammenziehen konstruktionsbedingt dazu führt, dass der Sockel durch die Feder hochgedrückt werden kann, wodurch der Stromkreis geschlossen wird. Die Erwärmung durch die eingeschaltete Lampe führt zur Materialausdehnung, durch diese der Kontakt geöffnet wird. Ebenso sei erwähnt, dass die festgestellten Abweichungen ein gemeinsames Ergebnis aus der volumetrischen Veränderung (in Höhe bzw. Länge und Breite) des Reflektors und der des Sockels ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die ganzen Werte in Relation zu bringen, wie auch zu überprüfen, ob diese Werte tatsächlich ausreichen konnten den Sockel weit genug zu bewegen, wurde im nächsten Test das Gewinde des Lampenkopfes betrachtet, um herauszufinden, wie weit man den Kopf drehen muss, bis das Licht an bzw. aus geht und welchem Drehwinkel die Ausdehnung des Reflektors, bezogen auf den Kopf bzw. des Gewindes entspricht. Wie bereits erwähnt betrug die Differenz, bei der händischen Einstellung des labilen Zustands etwa 0,13 mm (bezogen auf den Lampenkopf), was somit einem Drehwinkel von ca. 0,8° entspricht. Bei der Vermessung des Lampenkopfes wurde ein Durchmesser von 18,58 mm erfasst, was einen Umfang von 58,37 mm ergibt (360°). Eine volle Umdrehung des Lampenkopfes, also 360°, stellt eine gemessene und gewindebedingte Höhenveränderung von 1,37 mm dar. Der gesamte herausstehende Lampensockel, weist gerade einmal 0,34 mm auf, was einem Drehwinkel von 89,3° entspricht. Somit würden nicht einmal ein Viertel einer Lampenkopfdrehung ausreichen, den gesamten Sockel (0,34 mm) hineinzudrücken bzw. herausdrücken zu lassen. Um den Kontakt zu schließen, bedarf es offensichtlich aber nur 0,8°, also 0,22% einer vollen Umdrehung. Die mit dem Mikroskop erfassten Höhenveränderungen zwischen 0,026 mm und 0,006 mm entsprechen hier einem Drehwinkel von 6,8° (1,9%) bzw. 1,6° (0,4%).</p>
<p style="text-align: justify;">Dies verdeutlicht, dass die mikroskopisch kleine, temperaturbedingte Veränderung in der Höhe, nachweislich ausreicht wie auch dazu führt, dass der Kontakt im Lampensockel problemlos ein- und ausgeschaltet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Da aber auch oft von magnetischen bzw. elektromagnetischen Feldern, in Zusammenhang mit Geistern gesprochen wird, wurde auch überprüft, ob es im labilen Zustand möglich ist die Lampe durch elektromagnetische Felder ein- und auszuschalten. Für diesen erweiterten Test wurde ein Wasserkocher (max. 2200 W) an 230 V Wechselspannung (haushaltsübliche Steckdose) betrieben und die eingestellte Taschenlampe auf bzw. entlang des Kabels (H05VV-F, 3x 1,5 mm²) platziert. Mit einem Messgerät konnte eine magnetische Flussdichte (B-Feld), unmittelbar am Stromkabel, von ca. 26 µT (260 mG) gemessen, was bei dieser kurzen Distanz bei 230 V Wechselspannung einem aktuellen Stromfluss von rund 9A (ca. 2000 W) entspricht. Es konnten dabei keinerlei Beeinflussungen festgestellt werden – die Lampe wurde also nicht eingeschaltet. Das bedeutet, dass dies als eine weitere mögliche Ursache definitiv ausgeschlossen werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn es im Vorfeld bereits erwähnt wurde, wurde ebenfalls und im labilen Zustand überprüft, inwiefern die Taschenlampe auf Erschütterungen reagiert. Bei einer normalen bzw. leichten Erschütterungen, in unmittelbarer Nähe der Lampe, konnte keine direkte Beeinflussung festgestellt werden. Ab wann oder unter welchen Bedingungen es doch zu einer erschütterungsbedingten Kontaktentstehung kommen kann, wurde nicht weiter überprüft, da der Lampenkopf, bedingt durch den Federdruck (über die Batterien auf den Lampensockel), einen stabilen Eindruck macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Abschließen wurde das sogenannte „Fritting“, im Zusammenhang mit diesem Phänomen überprüft. Da es sich beim Ein- wie auch Ausschalten, offensichtlich nicht um einen gleichmäßigen Rhythmus handelt, sollte es noch weiteren Faktoren geben, die neben der Wärmeausbreitung im Material wie auch die Wärmeabfuhr an die Umgebung, dazu beitragen, dass die flackernde Lampe kein erkennbares Muster aufweist. Ebenso gibt es bei diesem Experiment nicht nur den Zustand, dass die Lampe vollständig ein- oder ausgeschaltet ist, es kann genauso gut passieren, dass das Licht nur ganz leicht glimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Fritting um eine Art durchbrennen einer isolieren Schicht und einer anschließenden, temporären Verschmelzung/Verschweißung der beiden metallischen Kontakte. Aufgrund einer chemischen Reaktion des Metalls bzw. des Aluminiums mit Sauerstoff, wird an der Oberfläche eine nur wenige Mikro- oder sogar nur Nanometer dicke Oxidschicht gebildet <a href="#8">[8]</a>. An mikroskopisch kleinen Stellen kommt es jedoch lokal so zu leitenden Verbindungen, da druckbedingt die isolierende Schicht teilweise abgebaut wird und so irgendwann der Strom, in Form eines Funkens, über diese Schicht springen kann und den Bereich freibrennt. Durch den leitenden Kanal kann also nun der Stromkreis geschlossen werden. Der fließende Strom bzw. der Funke erhitzt die Stelle sehr stark, wodurch nicht nur der Kanal größer werden kann, sondern sich ebenfalls die beiden Metalle verbinden. Diese Art der Verbindung kommt dem Schweißen nahe, ist jedoch auch nur mikroskopisch klein, reicht allerdings aus, den Kontakt trotz temperaturbedingter Veränderung mal länger oder mal kürzer zu halten. Aufgrund der doch eher rauen Oberfläche der beiden Kontaktstellen, gibt es von diesen zusammengebrannten leitenden Stellen nicht nur eine, was ebenfalls dazu beiträgt, dass die Lampe unterschiedlich lang eingeschaltet bleibt. Im abschließenden Test wurde der Lampenstromkreis aufgetrennt und zwei Kabel eingebracht. So wurde zuerst der fließende Strom gemessen, welcher sich auf etwa 0,4 A, bei ca. 3 V Batteriespannung, einstellte. Nun wurde ein Kabel an ein schmales Stück Aluminiumfolie befestigt und das zweite Kabel zum Kontaktherstellen verwendet. Mit diesem wurde eine sehr feine leitende Verbindung, über die Aluminiumfolie hergestellt, um die Lampe so zum Leuchten zu bringen. Klar zu sehen war, dass sich teilweise die Aluminiumfolie mit dem Kabel fest verbunden hatte. Ebenfalls wurde in diesem Versuch deutlich, dass der Kontakt sehr ungleichmäßig entstand und stark davon abhing, wie sich die beiden Kontaktstellen berührten. Nach dem Abschalten des Stroms bestand teilweise diese zusammengebrannte Verbindung weiter. Als Gegenprobe wurde dieser Test auch ohne die Batterien durchgeführt – hierbei kam es wie erwartet zu keiner Verbindung der beiden Kontakte. Um die Verbrennungen sichtbar zu machen, wurde das Stück Aluminiumfolie unter dem Mikroskop betrachtet. Hier konnte man die kleinen Verbrennungen in Form von schwarzen Stellen oder kleinen Kratern sehen &#8211; unter dem bloßen Auge war es jedoch nicht zu sehen. Das Fritting greift somit die Oberfläche an, wodurch sie teilweise abgenutzt, verunreinigt oder verschleißt und unter Umständen, langfristig betrachtet, diesen An-Aus-Effekt beeinflussen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend wurde ergänzend getestet, ob sich die Lampe im Vorfeld unbedingt stark erwärmt haben muss, damit das Phänomen auftritt oder ob der Temperaturunterschied auch nur geringer sein darf. Dafür wurde die Taschenlampe bzw. der Lampenkopf über eine längere Zeit in der Hand gehalten. So entstand ein gemessener Temperaturunterschied von ca. 4 °C zwischen Lampe und Umgebung. Nun wurde erneut die Taschenlampe, im labilen Zustand, über eine längere Zeit beobachtet. Bereits nach kurzer Zeit fing diese auch wieder an zu leuchten, wodurch der Vorgang des dauerhaften Ein- und Ausschaltens gestartet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren kam die bei Raumtemperatur voreingestellte Taschenlampe, bei 8 °C Umgebungstemperatur, in den Kühlschrank und wurde dort, wie bei den vielen anderen Versuchen zuvor auch, mit einer Kamera sowie einer Wärmebildkamera, beobachtet. Da die Lampe zu Beginn wärmer als die Umgebung war, kam es durch das Abkühlen auch zum Flackern des Lichts.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese beiden letzten Tests haben Gewissheit gebracht und sollten verdeutlichen, dass die Lampe nicht unbedingt zuvor eingeschaltet sein musste. Es reichte bereits aus, wenn die Umgebung etwas kühler als die Taschenlampe ist. Wie schnell die Lampe auf einen Temperaturunterschied reagiert oder wie gering der Unterschied sein muss, um das Licht zum Leuchten zu bringen, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden, aber ab einem Temperaturunterschied von 4 °C ist es definitiv schon möglich. Die Zeit, bis die Lampe sich das erste Mal bzw. allgemein von allein eingeschaltet aber auch ausgeschaltet hatte, variierte und ist von mehreren Faktoren wie z.B. dem Temperaturunterschied, dem eingestellten labilen Zustand, der Ausdehnung bzw. Kontraktion der Lampenteile oder allgemein der Umgebung abhängig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ergebnis</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da der eigene Test exakt das gezeigt hat (und somit untermauerte), was bereits viele andere im Internet dazu geschildert haben, hat das dauerhafte Ein- und Ausschalten der Taschenlampe, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit, weniger mit einer Jenseits-Kommunikation zu tun. Der Grund dahinter ist eher physikalisch bedingt und auch reproduzierbar. Da man selbstverständlich nicht alles weiß, was die Kommunikation mit Geistern angeht, ist selbstverständlich nicht zu 100% ausgeschlossen, dass es mit dem Taschenlampen-Experiment nicht doch möglich ist, eine Kommunikation aufzubauen. Auch wenn gern die derzeit geltenden physikalischen Regeln missachtet werden, um eine logische Begründung auszuschließen, ist es in diesem Fall doch sehr deutlich, was der Hauptgrund für dieses Phänomen höchstwahrscheinlich ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammengefasst kann also gesagt werden, dass ein Temperaturunterschied der Taschenlampe zur Umgebung (Taschenlampe muss wärmer sein) und die damit in Verbindung stehende Materialausdehnung bzw. Abnahme des Volumens des u.a. Reflektors im Lampenkopf dazu führt, dass sich der Sockelkontakt im oberen Bereich des Gehäuses minimal bewegt. Dadurch kommt es zu einem leitenden Kontakt. Dies ist also konstruktionsbedingt, da der Kontakt über das Festschrauben des Lampenkopfes geöffnet wird und nicht durch das Herausschrauben. Wärme dehnt das Material aus, was bedeutet, dass so der Kontakt geöffnet wird und das Licht erlischt. Die Lampe kühlt sich ab, wodurch erneut der Stromkreis geschlossen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte man dennoch diesen Versuch durchführen, muss sichergestellt sein, dass die Taschenlampe zuvor über einen längeren Zeitraum die Möglichkeit hatte, sich an die Umgebungstemperatur anzupassen. Ebenfalls sollte nach dem Einstellen des labilen Zustands und dem Ablegen der Taschenlampe kurz getestet werden, ob leichte Erschütterungen das Licht zum Flackern bringen können. Optimal wäre, wenn dies nicht der Fall ist, allerdings muss der labile Zustand so gut wie nur möglich eingestellt sein.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Kommunikation mit Geistern</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Da, wie aus diesem Test hervorgeht, klar wurde, dass die Taschenlampe auf Temperaturveränderung reagiert, eignet sie sich allerdings doch bedingt für die Kommunikation mit Geistern.</p>
<p style="text-align: justify;">Man muss sich der Physik dahinter bewusst sein und berücksichtigen, dass sich die Lampe erst auf die Umgebungstemperatur eingestellt haben muss. Oft werden Geistern, neben elektromagnetischen Eigenschaften auch temperaturverändernde zugesprochen. Hier spricht man von den sogenannten Cold-Spots, also einem deutlichen lokalen / punktuellen Temperaturabfall. Entsteht nun so ein Cold-Spot um die Taschenlampe herum, kann es dazu führen (abhängig von der Zeit und dem Temperaturunterschied), dass sich die Lampe ebenfalls abkühlt und sich dadurch der Kunststoff des Reflektors zusammenzieht &#8211; wie wir ja nun wissen, schaltet sich so das Licht ein. Das Taschenlampen-Experiment sollte hierbei in Kombination mit einem Temperaturmessgeräts (Umgebungstemperatur und nicht Oberflächentemperatur) verwendet werden, um Gewissheit zu haben, ob ein Cold-Spot oder eine zu warme Taschenlampe der Grund für die Rückmeldung war. Nach einer gewissen eingeschalteten Zeit, also nachdem sich der Kunststoffreflektor ausreichend ausgedehnt hat, schaltet sich das Licht wieder aus. Damit es nicht ständig so weiter geht, sollte man entweder den labilen Zustand vorab nicht zu fein einstellen oder nach jedem einschalten des Lichts, diesen Zustand erneut einstellen, und zwar wenn die Lampe noch eingeschaltet ist. Im darauffolgenden ausgeschalteten Zustand sollte man erst wieder warten, bis sich die Lampentemperatur erneut angepasst hat. Es ist auch wichtig daran zu denken, dass das Anfassen der Lampe, diese zusätzlich erwärmt und somit möglichst kurzgehalten werden sollte. Nur wenn all dies berücksichtigt wird, kann verhindert werden, dass sich der Effekt dauerhaft (Kettenreaktion) und ungewollt wiederholt. Da man nicht weiß, wie stark sich das Material, nach dem Ein- und Ausschalten, ausgedehnt bzw. zusammengezogen hat, ist das nachträgliche Einstellen bzw. Anpassen des labilen Zustands wie auch der thermischen Anpassung an die Umgebung, besonders wichtig.</p>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] Maglite (2024): Bedienungsanleitungen. Online vefügbar unter: <a href="https://www.maglite.eu/blogs/maglite%C2%AEdownloads/maglite%C2%AE-bedienungsanleitungen">https://www.maglite.eu/blogs/maglite%C2%AEdownloads/maglite%C2%AE-bedienungsanleitungen</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] ​Maglite (2024): Produkt CLASSIC Mini Maglite® AAA. Online verfügbar unter: <a href="https://www.maglite.eu/products/mini-maglite-aaa-gluehbirne">https://www.maglite.eu/products/mini-maglite-aaa-gluehbirne</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] ​Wikipedia (2024): Wärmeausdehnungskoeffizient. Online verfügbar unter: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ausdehnungskoeffizient">https://de.wikipedia.org/wiki/Ausdehnungskoeffizient</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] ​Martens, Jan (2006): Fritting (Verschweißen). Online verfügbar unter: <a href="https://www.swtest.org/swtw_library/2006proc/PDF/S04_03_Martens.pdf">https://www.swtest.org/swtw_library/2006proc/PDF/S04_03_Martens.pdf</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] ​Latimer, Gerg (2024): Ghosthunting 101 &#8211; Flashlight Sessions. Online verfügbar unter: <a href="https://mysteriousdestinationsmagazine.com/ghost-hunting-101-flashlight-sessions/">https://mysteriousdestinationsmagazine.com/ghost-hunting-101-flashlight-sessions/</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] ​Higgypop (2018): Why Do Ghost Hunters Use Flashlights To Communicate With Spirits. Online verfügbar unter: <a href="https://www.higgypop.com/news/paranormal-flashlight/">https://www.higgypop.com/news/paranormal-flashlight/</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] ​SeeksGhosts (2012): Using Flashlights to Communicate with Ghosts. Online verfügbar unter: <a href="https://seeksghosts.blogspot.com/2012/04/using-flashlights-to-communicate-with.html">https://seeksghosts.blogspot.com/2012/04/using-flashlights-to-communicate-with.html</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="8" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[8] ​Chemie.de (2024): Aluminium. Online verfügbar unter: <a href="https://www.chemie.de/lexikon/aluminium.html">https://www.chemie.de/lexikon/aluminium.html</a>, zuletzt geprüft am 12.09.2024.</p></div>
			</div><div id="9" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[9] vgl. ​Maglite (2024): Maglite Shop. Online verfügbar unter: <a href="https://www.maglite.eu/collections/maglite-shop">https://www.maglite.eu/collections/maglite-shop</a>, zuletzt geprüft am 17.09.2024.</p></div>
			</div><div id="10" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[10] ​Maglite beim Ghosthunting. Beispielhaft für viele weitere Quellen:<br />&#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ty4Q2edc8OY">https://www.youtube.com/watch?v=Ty4Q2edc8OY</a><br />&#8211; <a href="https://maglite.com/blogs/podcasts/ghost-hunting-paranormal-activity">https://maglite.com/blogs/podcasts/ghost-hunting-paranormal-activity</a><br />&#8211; <a href="https://paranormalschool.com/using-a-flashlight-to-communicate-with-ghosts-and-spirits/">https://paranormalschool.com/using-a-flashlight-to-communicate-with-ghosts-and-spirits/</a><br />&#8211; <a href="https://www.higgypop.com/news/best-flashlights-for-ghost-hunting/">https://www.higgypop.com/news/best-flashlights-for-ghost-hunting/</a><br />&#8211; <a href="https://mysteriousdestinationsmagazine.com/ghost-hunting-101-flashlight-sessions/">https://mysteriousdestinationsmagazine.com/ghost-hunting-101-flashlight-sessions</a><br />Alle Links wurden zuletzt am 17.09.2024 geprüft.</p></div>
			</div><div id="11" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[11] Kenny Biddle zeigt, wie LED-Maglite flackert. Online verfügbar unter: <a href="https://www.facebook.com/IAmKennyBiddle/videos/8634131613274392">https://www.facebook.com/IAmKennyBiddle/videos/8634131613274392</a>, zuletzt geprüft am 03.10.2024</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spirit Box</title>
		<link>https://para-wiki.de/spirit-box/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2024 18:16:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Technik]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsnahe Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritbox]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1293</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_9">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#grundlegendes">1. Grundlegendes</a><br /><a href="#funktionen">2. Funktionen</a><br /><a href="#grundidee">3. Grundidee</a><br /><a href="#sb7sb11">4. Unterschied SB7 und SB11</a><br /><a href="#paranormal">5. Paranormal</a><br /><a href="#kritik">6. Kritik</a><br /><a href="#weitereinformationen">7. Weitere Informationen</a><br /><a href="#quellen">8. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1107" height="2428" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/SB7.png" alt="" title="SB7" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/SB7.png 1107w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/SB7-980x2149.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/SB7-480x1053.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1107px, 100vw" class="wp-image-1256" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;">Die Spiritbox P-SB7.<br />Grafik: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="grundlegendes" class="et_pb_row et_pb_row_10">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_15  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Grundlegendes</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die Spirit Box, oder kurz SB (bzw. P-SB, P für Paranormal), ist im Grunde ein kleines (im Hosentaschenformat) tragbares Radio, welches der Kategorie instrumentelle Transkommunikation (ITC) zugeordnet wird. Die Besonderheit bei diesem Radio ist eine spezielle Frequenzwechsel-Funktion, und es hatte so, als Spirit Box, sein Debüt am 30. Oktober 2009, in einer Ghost Adventures &#8220;LIVE&#8221;-Show, welche in der psychiatrischen Klinik „Trans-Allegheny“ im US-Bundesstaat West Virginia stattfand.</p>
<p style="text-align: justify;">Erfunden bzw. gebaut wurde die SB, so wie man sie kennt, vom Amerikaner Gary John Galka, der auch Geräte wie das Mel Meter, <a href="https://para-wiki.de/technik/real-time-evp-rt-evp/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: RT-EVP">RT-EVP</a> oder den <a href="https://para-wiki.de/technik/rem-pod/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Rem-Pod">Rem-Pod</a> erschuf. Aktuell investiert er als Geschäftsführer (CEO) der bekannten Firma DAS Distribution (D.A.S.) bzw. PRO-Measure, viel Zeit in Echtzeit-Rauschfilter (APF-D Processor, DAS-ANC-PRO, ANC-Mini) für die Spirit Box.</p>
<p style="text-align: justify;"><span>Von der Spirit Box gibt es 2 (mittlerweile sogar 3) wesentliche Varianten. Die SB in der kleineren Bauform, die auch von den allermeisten verwendet wird und auch den höchsten Bekanntheitsgrad hat, ist die SB7. Der große Bruder davon, ist die SB11, bzw. als P-SB11 zu finden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span>Die Spirit Box wurde selbstverständlich auch über die Zeit hinweg immer weiterentwickelt und mit zusätzlichen Funktionen auf den Markt gebracht. Für die aktuelle SB7 von 2023 (P-SB7T, 6. Version bzw. Rev. 6) bezahlt man in den USA etwa 95 US-Dollar (88 €).</span></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="funktionen" class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_16  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Funktionen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_6 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Besondere an diesem kleinen Radio ist, dass man es so einstellen kann, dass in festen Geschwindigkeiten hörbar durch die FM bzw. AM Radiofrequenzen automatisch gewechselt wird (Scan). Diese Funktion wird als „Sweep“ bezeichnet und ist in den Geschwindigkeiten 100, 150, 200, 250, 300 und 350 ms möglich (50 ms Abstufungen). Das bedeutet, dass alle 0,1 bzw. 0,15… 0,35 Sekunden die Frequenz um 0,1 MHz (FM) erhöht oder im Rückwärtsmodus, verringert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Im FM-Bereich stehen die typischen Radiofrequenzen zwischen 88,0 – 108 MHz zur Verfügung und somit gibt es 200 auswählbare Frequenzen. Es gibt aber auch Versionen, bei der die unterste Frequenz 76 MHz beträgt und man somit insgesamt 320 mögliche Frequenzen erhält. Im AM-Modus (Mittelwelle) stehen die Frequenzen zwischen 520 und 1710 kHz, mit 10 kHz-Scanstufen beim Sweep, bereit. In der Grundversion besitzt die SB7 ein bläuliches (bis Version 4, Wellenlänge: 450 nm) bzw. in den neueren Versionen rötliches Display (ab Version 5) &#8211; die Schrift ist dabei immer schwarz. Beim rötlichen Display gibt der Hersteller eine Wellenlänge von <span>670 nm an. </span>Über Tasten unterhalb des Displays kann man zum einen das Gerät ein- und ausschalten, die Sweep-Geschwindigkeit wie auch die Sweep-Richtung oder die Lautstärke (30 Abstufungen) des internen Lautsprechers bzw. die des 3,5 mm Kopfhöreranschlusses (15 mW), einstellen. Es gibt aber auch noch einen SPOUT-Anschluss (Speaker Out), woran ein externer Lautsprecher (250 mW) oder die Rauschfilter angeschlossen werden sollen. Der interne Lautsprecher befindet sich, auch wenn es anders aussieht, auf der Rückseite, oberhalb des Batteriefachs. Des weiteren kann man die Displaybeleuchtung einschalten, da sie nach einigen Sekunden automatisch ausgeschaltet wird. Diese Taste hat in der 2023er Version auch noch die Funktion, eine kleine weiße LED-Taschenlampe, welche an der Oberseite des Geräts verbaut wurde, einzuschalten. Um zwischen dem AM und FM-Modus umzuschalten, gibt es auch eine Taste, welche in den neueren Versionen zusätzlich für die Temperaturüberwachung eingesetzt wird. Da mehrere Tasten doppelt belegt sind, kann man die jeweilige Funktion über kurzes oder langes drücken der Taste aktivieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gerät verfügt über eine kurze FM-Antenne zum Ausziehen, wie auch eine interne, für den AM-Modus.</p>
<p style="text-align: justify;">In der aktuellen Version 6 von 2023 wurde auch das Display inkl. Darstellung überarbeitet. Neben der Anzeige über die Frequenz, den Modus, die Sweep-Geschwindigkeit und den Zustand der 3 AAA-Batterien (alternativ DC 4,5V Netzteil), gibt es nun auch einen Bereich, der die aktuelle Temperatur (in °C und °F) oder nach einem Rücksetzten (seitliche Taste), eine Temperaturdifferenz anzeigt (Ambient Temperature Deviation Detector).</p>
<p style="text-align: justify;">In der Version 5 kam die Temperaturüberwachung auch bereits zum Einsatz, war aber noch nicht in das Display implementiert. Es wird nach einer Temperaturkalibrierung (Reset) die aktuelle Temperatur als Grundwert genommen und bei einer positiven oder negativen Abweichung von 5 °F (ca. 2,8 °C), gibt es einen kurzen akustischen und visuellen Alarm. Ob es ein Hot- oder Coldspot war, wird über eine LED an der Vorderseite angezeigt (Rot = Hotspot, Blau = Coldspot). Die LED befindet sich unterhalb der Tasten, an der Stelle, die so aussieht, als wenn dort der Lautsprecher wäre. Ob die Temperaturüberwachung aktiviert oder deaktiviert ist, wird über eine kleine rote LED zwischen Display und der Taste Lautstärke erhöhen (Vol. +) angezeigt.</p>
<p style="text-align: justify;">In der 6. Version gibt es die Rot/Blau-LED wie auch die kleine Temperaturmodus-LED nicht mehr.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="grundidee" class="et_pb_row et_pb_row_12">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_17  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Grundidee</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_7 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Geheimnis hinter der Spirit Box bzw. hinter den Ghost Boxen, sind modifizierte Radios. In der Regel oder oft lassen sich normale (digitale) Radios zu einer Spirit Box umbauen, in dem man beispielsweise nur die Taste für den Frequenzwechsel dauerhaft arretiert. Alternativ kann man über einen Taktgenerator, einen „Drück-Takt“ auf den Controller-Eingang geben, der für den Frequenzwechsel verantwortlich ist. Eine andere Möglichkeit ist bei modernen, aber analog wirkenden Geräten, dass die Anpassung am Drehrad für die Frequenz, über u.a. einen Microkontroller verändert wird. Jene modifizierten Geräte bekommt man sogar sehr oft sehr günstig und sie tragen meist den Beinamen „Hack-Radio“. Auch analoge oder „analog wirkende“ Radios können, wie im Falle einer Poltercom Pico, mittels Servo-Motors, zu einer Spirit Box bzw. Ghost Box umgebaut werden. Die Modifikation ist individuell auf das Radio anzupassen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="sb7sb11" class="et_pb_row et_pb_row_13">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_18  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Unterschied SB7 und SB11</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_8 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Neben dem preislichen Unterschied (SB11 kostet aktuell ca. 200 $), ist die SB11 deutlich größer als die SB7, hat aber kein Display. Der Hauptunterschied liegt darin, dass die SB11 eigentlich zwei SB7 verbaut hat, es gibt also einen Kanal 1 (CHN1) und einen Kanal 2 (CHN2), bei dem man zeitgleich einen AM und/oder FM-Sweep (50 bis 300 ms bzw. 350 ms bei AM) laufen lassen kann, mit jeweils unterschiedlichen Scan-Richtungen. Jeder Kanal wird einzeln auf einen Kopfhörerausgang geführt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die SB11 wurde mit den Jahren weiterentwickelt und besitzt neben einer LED-Taschenlampe, einer LED-Anzeige für eine Temperaturabweichung von +- 5 °F (Hot- Cold-Spot Detektor mit Licht- und Ton-Alarm), auch mittlerweile einen eingebauten Rauschfilter (SB11-ANC).</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="paranormal" class="et_pb_row et_pb_row_14">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_19  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Paranormal</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_9 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Es gibt verschiedene Meinungen dazu, wie eine Ghost Box / Spirit Box eine Rückmeldung liefern kann. Die eine Möglichkeit soll sein, dass die kurzen Tonschnipsel, die beim schnellen Scan durchkommen, ein von der jenseitigen Welt modifiziertes Signal sein sollen, was letzten Endes eine Antwort auf eine gestellte Frage ist. Eine falsche Scangeschwindigkeit kann die Ergebnisse verfälschen bzw. minimieren. Die andere Möglichkeit soll sein, dass die Antworten im Rauschen zu finden sind, welches zwischen den Sendern bzw. in der Luft liegt. Diese Stimmen hört man allerdings nicht sehr deutlich vor Ort (in Echtzeit), sondern sie erfordern in der Regel eine Nachbearbeitung am Computer.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="kritik" class="et_pb_row et_pb_row_15">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_20  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6.  Kritik</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_10 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">In der Regel wird der FM-Bereich für den Scan verwendet, der allerdings voll von irdischen Sendern ist. Obwohl immer gesagt wird, dass das weiße Rauschen sehr hilfreich sein soll, findet man so gut wie niemanden, der den leeren AM-Bereich für einen paranormale Kontaktaufnahme verwendet.</p>
<p style="text-align: justify;"><span>Auf der pro-measure Webseite findet man folgende (übersetzte) Informationen:<br /></span><em>„DAS Distribution mit Gary Galka ist einer der führenden Entwickler von Geisterjägerausrüstung und paranormaler Forschung. DAS-Ausrüstung wird von den führenden Geisterjägern der Welt verwendet, die auch in vielen TV-Episoden zu sehen sind und zu den Favoriten von Ghost Adventures gehören.“</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span><em>„Gary ist auch als technischer Spezialist in zwei Folgen von Ghost Adventures aufgetreten, als Juror bei Paranormal Challenge und hat kürzlich in einer ganz besonderen Ghost Adventures-Dokumentation seine Fähigkeit offenbart“</em>,</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span><em>„und die Nr. 1 unter den Geräten für den Star der Ghost Adventures TV Show, Zak Baggans“</em>.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span>Allgemein ist hier unschön zu lesen, dass man sehr viele Bezüge zu bekannten TV-Serien oder bekannten Ermittlern herstellt. </span><span>Sehr schade ist auch, dass der wohl eigentliche Erfinder</span> Chris (siehe: Weitere Informationen) nicht mehr in den Beschreibungen der SB auftaucht.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Artikelbeschreibung der SB von 2011, wird der Einfluss von Chris Fleming wie folgt erwähnt (übersetzt): „Mit spiritueller Anleitung und Einfluss von Chris Fleming“.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit der Umstellung der Pro-Measure Internetseite im Jahr 2020 heißt es nur noch: „Paranormales Forschungsgerät, entwickelt von Gary Galka“ oder „Holen Sie sich Ihre SB7 Spirit Box direkt vom Schöpfer, Gary Galka von DAS Distribution.“ Dafür wird Chris aber plötzlich als die Person genannt, welche die SB, zu Ihrem Debüt 2009, als fachkundiger Ermittler verwendet hat und in einer 40-minütigen Session in Echtzeit Antworten auf Fragen erhielt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span>Was die Funktion einer SB bzw. von Ghost Boxen angeht, muss erwähnt werden, dass es im Grunde normale Radios sind, welche den normalen Rundfunk sehr gut empfangen können. Die Gefahr ist somit sehr groß, dass man normale irdische Musik oder die Stimmen von lebenden Menschen, die beispielsweise die Nachrichten vortragen, hört. Eine Fehlinterpretation ist also nie ausgeschlossen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span>Der Fokus der Firma von Gary Galka hat sich über die Jahre auch sehr stark in Richtung „paranormale Geräte“ verrückt. Das ist ihm nicht vorzuwerfen, aber dennoch zu erwähnen. Auf der Firmenseite von DAS findet man eigentlich keine Informationen, bei Pro-Measure sieht es da allerdings anders aus. Wo früher die Geräte erst nur beiläufig angeboten wurden, findet man aktuell eine ganze Kategorie namens „Paranormal Research“.</span></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Weitere Informationen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_11 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die SB scheint über die Jahre sehr preisstabil, bezogen auf den amerikanischen Markt, zu sein. Beachtet man nicht die Inflation, so wurde die SB7 2011 schon für rund 80 US-Dollar angeboten. Zwischenzeitlich wurde sie auch bereits für 70 $ angeboten.</p>
<p style="text-align: justify;">Gary Galka kam zum Bau der bekannten Geräte, nachdem er 2004 seine älteste Tochter bei einem Autounfall verlor. Nach kurzer Zeit wirkte es so, als wenn seine verstorbene Tochter Melissa mit Gary bzw. der Familie Kontakt aufnehmen wolle. Daraufhin nutze er seine jahrelange Erfahrung aus dem Bereich des Gerätebaus, um eigene Geräte zu entwickeln, mit dem es ihm möglich sein sollte, mit seiner Tochter in Kontakt zu treten. Sein erstes Gerät, das Mel-Meter oder genauer gesagt, das Mel-8704, wurde nach seiner verstorbenen Tochter benannt (Mel = Melissa). Die Zahlenfolge 8704 steht für ihr Geburtsjahr (87 = 1987) und die 04 für das Jahr in dem sie verstorben ist (2004).</p>
<p style="text-align: justify;">Chris Fleming, ein paranormaler Forscher, baute in jungen Jahren erste Ghost Boxen (ein anderer Name für Spirit Box), in dem er Radios manipulierte bzw. modifizierte. 2009 hatte er sehr viel Erfolg mit seinem ersten SB7-Proto-Typ. Gary war sehr von den Geisterboxen angetan und beschloss daraufhin, Geld und sein Know How in die Entwicklung einfließen zu lassen. Bei einer Ghost Box Session erhielt man auf die Frage, wie das Gerät heißen soll, die Rückmeldung &#8220;Spirit, Spirit, Spirit&#8221;, mit einem darauffolgenden &#8220;Box!&#8221; Als daraufhin rückgefragt wurde, ob das der Name sein soll, kam „SB“ als Antwort.</p>
<p style="text-align: justify;">Angeblich bekam die SB die Zahl 7 ähnlich ergänzend, da Gary und sein Freund Chris in mehreren paranormalen Sitzungen mit einer Ghost Box, die Zahl 7 als Rückmeldung bekommen haben wollen. Daraufhin frage Chris, ob 7 wirklich ein Teil des Namens werden sollte, worauf er die Rückmeldung „SB7“ bekam.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Displayfarbe wird mit <span>670 nm angegeben, da ein rötliches Display nachtsichtfreundlicher (</span>night vision friendly) ist. Diese Farbe ist also in der Nacht angenehmer (für die Augen) – allgemein und im Vergleich zu den alten bläulichen Displays.</p>
<p style="text-align: justify;"><span>Bezogen auf die Energie hat Rot im Vergleich zu Blau deutlich weniger Energie. Dies könnte also auch entitätenfreundlicher sein.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Der verbaute Temperatursensor sieht aus wie ein Temperaturabhängiger Widerstand.</p>
<p style="text-align: justify;">Über die Zeit wurden manche Dinge der SB optimiert, darunter ein besserer Lautsprecher bzw. gab es eine Lautstärkenanpassung (höhere Verstärkung). Bei den früheren Modellen war es nur möglich, die Rückmeldungen (Sweep) laut und deutlich zu hören, wenn man einen aktiven Lautsprecher angeschlossen hat. Das Radio an sich hatte eine ausreichende Lautstärke, allerdings reduzierte sie sich stark, sobald das Radio im Sweep-Modus lief. Da die Sender sehr schnell gewechselt wurden, war der interne Controller noch nicht so weit bzw. die Frequenz noch nicht perfekt empfangen und somit die Verstärkung geringer.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso gab es auch einen „AM Boost“ bzw. eine Anpassung der dafür notwendigen Schaltung, wodurch der Empfang im AM-Modus verbessert wurde. „Radiosignaldetails“ sind, laut Hersteller, besser zu hören. Dazu liest man auch, dass die Frequenzen beim schnellen Wechseln schneller verarbeitet werden bzw. besser zu hören sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben einer normalen SB7 gibt es auch für ca. 280 $ eine etwas größere Pro-Version (PSB7-PRO) zu kaufen. Die Sweep-Geschwindigkeit kann hierbei in 20 ms Abstufungen, zwischen 30 und 350 ms eingestellt werden. Die Pro-Version besitzt auch ein größeres, rötliches Display und macht es möglich, die Frequenzwechselschritte (Sweep) anzupassen. In der SB7 sind es 100 kHz-Schritte (0,1 MHz) und bei der Pro-Version im FM-Bereich 10 kHz, 20 kHz, 40 kHz, 60 kHz, 80 kHz und die normalen 100 kHz. Die AM-Frequenzschritte betragen 1 kHz, 2 kHz, 4 kHz, 6 kHz, 8 kHz und die normalen 10 kHz.</p>
<p style="text-align: justify;">Des weiteren gibt es noch, neben dem mittlerweile SB-typischen Temperatursensor, auch einen IR-Sensor, welcher auch sendet. Diese Sensoren kennt man aus dem Bereich der Hinderniserkennung (Abstandsdetektieren), wie bei berührungslosen Seifenspendern, Handtrocknern oder auch vom Shadow Tracker. Ebenso ist auch ein REM-Feld-Sensor, (ähnlich) wie er im REM-Pod verbaut ist, vorhanden. Auf der Herstellerseite wird hier ein kapazitiver Sensor mit einer Feldreichweite von 12 mm angegeben. Es wird ein Signal ausgesendet und immer geprüft, ob es sich verändert hat. Diese Technologie kennt man von Touch-Sensoren oder auch als NFC (<span>Near Field Communication) und sie wird bei EC-Karten oder in Mobiltelefonen (kontaktloses bezahlen), bzw. in Transpondern zum Türen öffnen, verwendet (aktive/passive). Beide Sensoren können den Frequenzwechselmodus starten bzw. stoppen. Ebenso ist diese Funktion mit einem Timer verknüpft (0, 15, 30, 45, 60, 90 und 120 s), der nach einem Sensoralarm den Scanmodus für die gewählte Timerzeit startet und danach automatisch wieder stoppt.</span></p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>8. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_12 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Firma von Gary Galka mit Gerätespezifikationen:<br /><a href="https://www.pro-measure.com">https://www.pro-measure.com</a>. Zuletzt geprüft am 29.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>P-SB7 Info Version 2.0 by Chris  Fleming (18.02.2010):<br /><a href="https://www.cadl.org/application/files/2215/6944/0171/SB7InfoVers-2.pdf">https://www.cadl.org/application/files/2215/6944/0171/SB7InfoVers-2.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 29.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Beitrag auf der Homepage des Vereins für Transkommunikations-Forschung (VTF) e.V.:<br /><a href="http://vtf.de/p148_30.shtml">http://vtf.de/p148_30.shtml</a>. Zuletzt geprüft am 29.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Über Gary Galka:<br /><a href="http://www.maineghosthunters.org/media/project/august-12-2012-gary-galka-creator-of-mel-meter/">https://mysteriesandconspiracies2014galati.blogspot.com/p/device-to-communicate-with-dead.htmlhttp://www.maineghosthunters.org/media/project/august-12-2012-gary-galka-creator-of-mel-meter/</a>. Zuletzt geprüft am 29.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_56  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hands-on Review der SB7 Spirit Box:<br /><a href="https://paranormic.com/blogs/news/sb7-spirit-box">https://paranormic.com/blogs/news/sb7-spirit-box</a>. Zuletzt geprüft am 29.04.2024.</p></div>
			</div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Real Time EVP (RT-EVP)</title>
		<link>https://para-wiki.de/real-time-evp-rt-evp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2024 17:41:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[EVP]]></category>
		<category><![CDATA[Geräte]]></category>
		<category><![CDATA[Real Time EVP]]></category>
		<category><![CDATA[RT-EVP]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1285</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#grundlegendes">1. Grundlegendes</a><br /><a href="#funktionen">2. Funktionen</a><br /><a href="#grundidee">3. Grundidee</a><br /><a href="#versionen">4. Unterschiedliche Versionen</a><br /><a href="#kritik">5. Kritik</a><br /><a href="#weitereinformationen">6. Weitere Informationen</a><br /><a href="#quellen">7. Quellen</a></p></div>
			</div>
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					<h1 class="et_pb_module_header">Lasse dir den Artikel vorlesen:</h1>
					
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Grundlegendes</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_13 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Real Time <a href="https://para-wiki.de/phaenomen/evp-eletronic-voice-phenomena/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: EVP">EVP</a>-Gerät (kurz: RT-EVP) ist im Grunde erstmal ein von der Firma D.A.S. bzw. Pro-Measure entwickeltes, handliches Stereo-Diktiergerät mit Sonderfunktionen für paranormale Untersuchungen. Wie auch bei dem Mel-Meter oder der <a href="https://para-wiki.de/spirit-box/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Spirit Box">Spirit Box</a> (=SB) steckt der Entwickler Gary Galka dahinter. Die Grundfunktionen sind laut Hersteller ein Standard-Digitalrekorder, der EVP-Recorder-Modus mit einer automatischen Wiedergabe, dann der EVP-Recorder-Modus mit zusätzlichem weißem Rauschen und ein Modus, bei dem man, wie bei der Spirit Box, ein FM-Radio mit Frequenz-Sweep und mehrstufiger Geschwindigkeitsregelung, verwenden kann. Ebenso lässt sich der SB-Modus mit dem Digitalrekorder-Modus kombinieren. Das RT-EVP war bei Pro-Measure ab Juni 2010 für rund 290 US-Dollar erhältlich und bekam ein SB-Frequenzbereich-Update im April 2011 und im August ein weiteres, so dass bei Aufnahmen detektierte EVPs automatisch markiert und mit Uhrzeit und Datum versehen werden (EVP-Datenlogger bzw. Datenaufzeichnungsfunktion). Für die Umsetzung des Real Time-Modus war es nötig, dass die Daten (Aufnahme und Verarbeitung der Daten zum Abspielen) intern von 2 Mikroprozessoren verarbeitet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Offiziell wurde das Gerät zum 01.11.2016 (ohne Angaben von Gründen) abgekündigt, es wurde also nicht mehr weiterproduziert.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_11">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="563" height="2145" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/RT-EVP.png" alt="" title="RT-EVP" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/RT-EVP.png 563w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/RT-EVP-480x1829.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 563px, 100vw" class="wp-image-1255" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: left;"><strong>Abbildung:</strong><br />Das RT-EVP (eigene Abbildung von Tim Timsen).</p></div>
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			</div><div id="funktionen" class="et_pb_row et_pb_row_20">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Funktionen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_14 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_62  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Erstmal sei erwähnt, dass der Rekorder einen eingebauten und somit festen Speicher von 4 GB besitzt. Was die Qualität der Aufnahmen angeht, gibt der Hersteller eine Abtastrate von maximal 96 kHz wie auch CD-Qualität an, was für 16 Bit in der Tiefe stehen würde (65.536 unterschiedliche Werte pro Abtastung) und natürlich Stereo. Ebenfalls steht eine 48 kHz, 44 kHz und 8 kHz Abtastrate zur Auswahl. Abgespeichert werden die Daten unkomprimiert als .wav und sind PCM-Kodiert (Puls-Code-Modulation). Es steht alternativ noch der G.711 PCM-Codec, auswählbar über die Aufnahme-Optionen, zur Verfügung (mehr dazu unter dem Punkt „Weitere Informationen“).</p>
<p style="text-align: justify;">Bei maximaler Qualität reichen die 4 GB für 165 Minuten, bei 8 kHz Abtastrate sind es 33 Stunden. Über den Mini-USB 2.0 Anschluss kann man, über einen Computer, auf die gespeicherten Daten zugreifen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Rekorder benötigt 2 AAA-Batterien und verfügt über ein sehr umfangreiches, einfarbiges Display mit Hintergrundbeleuchtung. Das mit Kugelcharakteristik angegebene Stereomikrofon sitzt an der Oberseite und soll, mit einem Frequenzbereich von 15 Hz bis 20 kHz, auf 360°, alles aufzeichnen. Um jedes noch so leise Geräusch aufzeichnen zu können, gibt es eine über das Menü einstellbare wie auch über einen Schalter am Gehäuse zu-/abschaltbare, automatische Verstärkung (Auto Gain Control) von bis zu 81,5 dB. Auf der Rückseite befindet sich ein 20 mm bzw. 25 mm Lautsprecher (Hersteller nennt beides). Neben einem normalen 3,5 mm Kopfhöreranschluss verfügt der Rekorder auch über die Möglichkeit über eine 3,5 mm Buchse ein externes Mikrofon oder ein Gerät mit Line-Pegel anzuschließen (unklar ob Stereo oder Mono).</p>
<p style="text-align: justify;">Betrachtet man die Funktionen, so interessiert die allermeisten der Real Time-Modus und der SB-Rekorder-Modus. Nutzt man den SB-Modus (Sweep-Mode), so kann man im Frequenzbereich, bei dem die oberste und unterste Frequenz eingestellt werden kann, zwischen 76 und 108 MHz (FM) einen Frequenzscan durchführen. Wie man es von der Spirit Box auch kennt, kann man die Frequenzen vorwärts oder rückwärts hörbar durchlaufen. Laut Hersteller ist die Sweep-Geschwindigkeit zwischen 50 ms und 110 ms (5 ms Schritte) einstellbar. An einer anderen Stelle schreibt der Hersteller 60 ms bis 90 ms. Hier gab es offensichtlich eine Anpassung per Update. Selbstverständlich lässt sich die SB-Sitzung mit dem Gerät aufzeichnen. Ebenso ist es möglich, den Ton vom Mikrofon aufzuzeichnen, um auch seine gestellten Fragen gleichzeitig zu dokumentieren. Hier gibt der Hersteller allerdings an, dass man den SB-Modus mit eingeschaltetem Mikrofon nur mit gut abgeschirmten Kopfhörern verwenden soll, um keine Rückkopplung zu erhalten. Die Kopfhörer fungieren im SB-Modus auch als Antenne. Um eine bessere Entkopplung zwischen Mikrofon und Kopfhörern zu erhalten, wurden bis zu 30 m lange 3,5 mm Klinke-Klinke-Kabel zum Verkauf auf der Hersteller-Webseite angeboten. Es wird empfohlen, eine deutliche Entfernung (min. ca. 3 m) bei einem direkten mithören der Aufnahme einzuhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Modus, warum das Gerät seinen Namen erhalten hat, ist der Real Time-Modus. Aus den Informationen des Herstellers geht hervor, dass man mit dem Gerät den Aufnahmemodus startet und im Vorfeld eine Aufnahmezeit zwischen einer und 60 Sekunden einstellt. Über die REC-Taste wird dann die Aufnahme gestartet, man stellt anschließend seine Frage und wartet bis zum Ende der voreingestellten Aufnahmezeit. Im Anschluss geht der Rekorder automatisch in den Playback-Modus und spiel die Aufnahme ab, um so direkt eine Auswertung zu ermöglichen. Dank der sogenannten „Intelli-Q“ Taste am Gerät kann über einen Tastendruck in 5-Sekundenschritten zurückgesprungen werden, um so eine Stelle immer und immer wieder anhören zu können. Über das Betätigen der REC-Taste wird die kurze Aufnahme im Gerätespeicher abgespeichert (z.B. REC003.WAV oder FM014.WAV). Dank des zweiten Updates erhielt das Gerät die Data Log-Funktion, was im Grunde einen weiteren Modus darstellt, um das Gerät am Ende unabhängig arbeiten zu lassen. Dieser, wie auch jeder andere Modi, kann ganz einfach über Symbole im Menü ausgewählt werden. Laut Hersteller soll im RT-Modus die Abtastrate besser auf 48 kHz gestellt und anschließen eine Start- und Stoppzeit der Aufnahme gewählt werden. Diese haben eine Größenordnung von 10, 30, 60 bis hin zu 180 min. und sind dafür gedacht, wenn man das Gerät unbeaufsichtigt zum EVPs aufzeichnen an einen Ort legt und weggeht, nach dem Weggehen und nach der vorgegebenen Startzeit die Aufnahme beginnt, und nach einer Stoppzeit die Aufnahme auch wieder beendet wird. Im Data Log-Modus geht es darum, in der absoluten Stille die Umgebung auf EVPs zu überprüfen. Dafür stellt man einen Mikrofonpegel-Schwellwert ein. Das bedeutet, dass man sich an dem Ort komplett ruhig verhält und die Anzeige im Display beobachtet, die einen Aufschluss darüber gibt, wie laut oder leise es gerade ist. Daraufhin stellt man den Schwellenwert leicht höher ein. Die Replay-Zeit wird auf 0 gesetzt und anschließend kann die Aufnahme beginnen. Nun ist es so, dass die Aufnahme nach Ablauf der Startzeit bis zum automatischen Beenden läuft und jedes Mal, sobald der voreingestellte Mikrofonpegel überschritten wird, ein Marker bzw. eine Markierung (Counter) auf der Aufnahme gesetzt wird. Angeblich, so der Hersteller, kann das Gerät EVPs der Klasse &#8220;A&#8221; von anderen, schwächeren Antworten unterscheiden. Wie das funktioniert oder woran es die Qualität ausmacht, wird leider nicht erwähnt. Um mehr Übersicht bei dem Counter zu erhalten, sollte man noch im Systemmenü das Datum und die Uhrzeit einstellen, da diese Informationen auch jeder Markierung zugewiesen werden. Über das Countermenü kann bei jeder Aufnahme über den 4-stelligen EVP-Zähler jede Markierung direkt angefahren und die Stelle angehört werden. Das Abspielen beginnt einen kurzen Augenblick vor der Markierung. Ein kurzer Hinweis: Die Markierung hört man selbstverständlich nicht auf der Aufnahme! Dank des gut strukturierten Displays bzw. des übersichtlichen Aufbaus, ist das Aufrufen sämtlicher Markierungen wirklich ein Kinderspiel. Eine ähnliche Funktion, um mit Markern bestimmte Stellen zu markieren, hier allerdings von Hand, gibt es auch bei den bekannten Rekordern der Firma Zoom. Allgemein soll auch noch erwähnt werden, dass eine laufende Aufnahme zwischendurch pausiert und später fortgesetzt werden kann.</p>
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			</div><div id="grundidee" class="et_pb_row et_pb_row_21">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Grundidee</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_15 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_64  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Grundgerät ist ein Diktiergerät, bei dem man eine Funktion erschaffen hat, um direkt und ohne Umwege eine kurze Aufnahme auszuwerten. Im Jahre 2010 bzw. 2011 war das eine bemerkenswerte Funktion. Mittlerweile können das aber viele andere Geräte, z.B. die von Zoom, wodurch das RT-EVP Gerät kein Alleinstellungsmerkmal mehr hat. Natürlich ist die Funktion der SB in Kombination mit dem Rekorder ebenfalls sehr praktisch. So kombinierte das RT-EVP Gerät mehrere Geräte, äußerst kompakt, professionell und zu einem fairen Preis.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="versionen" class="et_pb_row et_pb_row_22">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Unterschiedliche Versionen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_16 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_66  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Zeitweise gab es auch eine vergünstigte, aber dafür abgespeckte Rekorder-Variante. Jene trug den Namen DAS-EVP und kostete rund 200 US-Dollar. Beim DAS-EVP Aufnahmegerät fehlte die Real Time-Funktion (automatische Wiedergabe der Aufnahme), also war es ein RT-EVP Gerät mit eingeschränkter Software. Da erst später das 2. Update herausgekommen ist, verfügt das Gerät auch nicht über die Data Log-Funktion. Der Hersteller gab aber auch an, dass man diese Funktion jederzeit nachträglich dazukaufen und über ein Passwort oder Schlüssel aktiviert werden konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch konnte man ab August 2011, für 200 US-Dollar, den sogenannten „RT-XTR Paranormal Prototype“ kaufen. Dieser speziell modifizierte Prototyp war nur begrenzt verfügbar und unterschied sich in erster Linie durch ein leicht verändertes Mikrofon, welches hier in eine Präzisionsmetallkapsel eingearbeitet wurde, um eine bessere elektromagnetische Abschirmung zu bekommen. Ebenso wurde ein eigener Tiefpassfilter (hohe Frequenzen werden gedämpft) eingebaut, der bis zu 97% der Umgebungsgeräusche (einschließlich der Stimmen des Nutzers) eliminieren soll. Nun war es wohl auch möglich für die Wiedergabe einen aktiven Lautsprecher an das Gerät anzuschließen. Dies ist allerdings bei der anderen Variante auch möglich, bzw. schließt es der Hersteller nicht aus. Es scheint, dass es durch die Mikrofonmodifizierung bei einer lauten Wiedergabe nicht mehr so schnell zu Rückkopplungen kommt. Auch wenn sich der Funktionsumfang genau so liest wie der des RT-EVP Diktiergeräts (mit beiden Updates), schreib der Hersteller dennoch folgenden Hinweis (übersetzt) zum Gerät dazu: „Kaufen Sie dieses Gerät NICHT, wenn Sie einen RT-EVP Digital Voice Recorder suchen.“</p>
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			</div><div id="kritik" class="et_pb_row et_pb_row_23">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_29  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_67  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Kritik</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_17 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_68  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Das Gerät wirkt so, als wenn es hochkant verwendet werden soll, da sich oben die Mikrofone befinden und die Tasten wie auch die Beschriftung dementsprechend ausgerichtet sind. Manche Menüs oder Aufnahme-Modi drehen jedoch das Display in Querformat. Dann befinden sich Tasten für die Bedienung an der Unterseite und die Beschriftungen sind schlechter zu lesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es soll eine unschöne Verzögerung zwischen Mikrofon und Kopfhörerausgang geben, so dass, wenn man eine Frage stellt (und Kopfhörer nutzt), jedes Mal die eigene Stimme etwas verzögert hört.</p>
<p style="text-align: justify;">Manche Funktionen wie der spezielle Kompressions-Codec (siehe „Weitere Informationen“), mit absichtlich wählbarer niedriger Qualität oder die Schwellwertvorgabe, erinnert sehr an den <a href="https://para-wiki.de/panasonic-rr-dr60/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Panasonic RR-DR60">Panasonic RR-DR60</a>. Dem DR60 hatte man ja auch eine Mikrofonfrequenz von unter 20 Hz angedichtet, der beim RT-EVP Gerät besonders oft, mit 15 Hz (Infraschallbereich), betont wird. Vielleicht wollte man wieder so eine „DR60-Legende“ schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die falsche Wahl des Kopfhörers und einer zu hohen Verstärkung (&lt;50 dB), kann dazu führen, dass es zu einem unschönen Echo-Effekt kommt, wobei das Gehörte wieder vom Mikrofon aufgezeichnet wird usw., allerdings sagt hier der Hersteller, dass man definitiv vernünftige Kopfhörer verwenden und/oder das Gerät über die Verlängerungskabel in sicherer Entfernung positionieren sollte.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="weitereinformationen" class="et_pb_row et_pb_row_24">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_30  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_69  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Weitere Informationen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_18 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_70  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bei dem besonderen Mikrofon, um unter die 20 Hz zu kommen (hier 15 Hz), verwendete man ein Mikro-Elektro-Mechanisches System (MEMS) auf Siliziumbasis. Laut D.A.S. wurden von einem unabhängigen Labor diese 15 Hz verifiziert. Allgemein schrieb der Hersteller, dass, sollte es Updates bzw. &#8220;Basic&#8221;-Software-Upgrades für das Gerät geben, sie diese kostenlos per Mail zur Verfügen stellen werden. Jene müssten dann selbständig auf das Gerät gespielt werden.</p>
<p>Über die RT-EVP-Aufzeichnungsoptionen kann die Option 711 aktiviert werden, was für den internationalen Komprimierungs-/Dekomprimierung-Standard von Sprache, G.711 steht. Wie auch der, aus dem RR-DR60 bekannte CELP-Codec, wurde G.711 im Bereich der Telefonübertragung (Sprache) verwendet. Es ist allerdings ein verlustbehafteter PCM-Kompressionsalgorithmus, mit einer Abtastrate von 8 kHz und ausgelegt auf Frequenzen zwischen 0 und 4 kHz. Trotz dieser Einschränkungen ist die G.711 Datenrate 8x höher als die von CELP. Das direkte Abhören der kurzen Aufnahme zuvor (RT-Modus) nennt man „Active Review“.</p>
<p>Die Geräte bis April 2011 hatten einen SB-Frequenzbereich zischen 88 und 108 MHz. Danach kam das Update (wie bei der SB) auf 76 bis 108 MHz. Trotz Abkündigung des Geräts zum 01.11.2016, wurde es noch eine Zeit lang weiter über Amazon vertrieben (nicht aber im Shop der Internetseite von D.A.S.). Manche interpretieren in den RT-Modus hinein, dass es eine dauerhafte Langzeitaufnahme gibt und, unabhängig davon, diese kurzen Aufnahmen zum direkten Abhören. Jenes beschreibt D.A.S. allerdings nirgendwo und diese Funktion wird auch so in keinem Video gezeigt.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_25">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_31  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_19 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_72  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Firma von Gary Galka mit Gerätespezifikationen:<br /><a href="https://www.pro-measure.com">https://www.pro-measure.com</a>. RT-EVP nur noch über das Internet-Archiv verfügbar.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_73  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>(Fan-)Website von Bill Connelly zum RT-EVP:<br /><a href="http://www.rt-evp.net/index.html">http://www.rt-evp.net/index.html</a>. Die Seite ist nur noch über das Internet-Archiv verfügbar.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_74  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>RT-EVP Bedienung und Funktionen (z.B. Gary Galka auf YouTube):<br /><a href="https://www.youtube.com/@gigdas">https://www.youtube.com/@gigdas</a><br /><a href="https://www.youtube.com/@birdfamilyuk">https://www.youtube.com/@birdfamilyuk</a></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Panasonic RR-DR60</title>
		<link>https://para-wiki.de/panasonic-rr-dr60/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 18:55:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Diktiergerät]]></category>
		<category><![CDATA[Panasonic RR-DR60]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Huff]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Zak Bagans]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1261</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_26">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#grundlegendes">1. Grundlegedes</a><br /><a href="#spezifikationen">2. Spezifikationen</a><br /><a href="#celp">3. CELP-Codec</a><br /><a href="#probleme">4. Probleme</a><br /><a href="#weiterehinweise">5. Weitere Hinweise</a><br /><a href="#interessantes">6. Interessantes</a><br /><a href="#quellen">7. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_33  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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					<h1 class="et_pb_module_header">Lasse dir den Artikel vorlesen:</h1>
					
					<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-1261-2" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/12/DR_60.mp3?_=2" /><a href="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/12/DR_60.mp3">https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/12/DR_60.mp3</a></audio>
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			</div><div id="grundlegendes" class="et_pb_row et_pb_row_27">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Grundlegendes</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_20 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_77  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der Panasonic RR-DR60 IC Recorder (IC = Integrated Circuit), hergestellt in Japan, ist dank seiner Größe von ca. 5,6 x 9,2 x 1,4 cm (BxHxT) ein recht kleines und vor allem, mit eines der ersten digitalen Diktiergeräte, welches 1998, für ca. 100 US-Dollar, auf dem Markt erschienen ist. Berücksichtigt man die Inflation der vergangenen Jahre, entspricht dies einer heutigen (2023) Kaufkraft von etwa 162 $ (151 €). Im Grunde war es ein Gerät für jeden (Consumer Bereich), der ein Diktiergerät im Alltag verwenden wollte, doch durch bekannte paranormale Forscher aus den U.S.A., genauer gesagt dank Steve Huff oder Zak Bagans, begann vor wenigen Jahren ein regelrechter Hype um das Diktiergerät <a href="#1">[1]</a> und so erzielt man durch den Verkauf, derzeit Preise von 2.000 bis 4.000 US-Dollar. Steve Huff ist ein bekannter, allerdings für viele mittlerweile zweifelhafter bzw. trügerischer paranormaler Forscher <a href="#2">[2]</a>, der beispielweise auch das Portal entwickelt hat, im Internet alle von der neuen und revolutionären Kommunikation bzw. Effektivität des Geräts überzeugen wollte und nach dem Veröffentlichen des Bauplans, sein Geld mit dem Verkauf der unbedingt nötigen (und fragwürdigen) Portal-Computersoftware verdient <a href="#3">[3]</a>. Beim RR-DR60 lief es ähnlich, denn als er im Besitz mehrerer dieser, zu Beginn noch sehr günstig gekauften, Geräte war, versuchte er die breite Masse der Personen aus der Szene davon zu überzeugen, dass man mit diesem und wirklich nur diesem Gerät, nie dagewesenen Tonbandstimmen aufzeichnen kann („the best EVP recorder ever made“). Auf Grund der Tatsache, dass Steve Huff oder auch der paranormale Forscher Zak Bagans diese Aussagen öffentlich trafen <a href="#4">[4]</a>, wollte jeder so ein altes Diktiergerät besitzen und da Angebot und Nachfrage den Markt steuern, stiegen die Preise ins Unermessliche. Die Geschichte vom „heiligen Gral“ der Diktiergeräte wurde immer weitererzählt und jeder der so ein Gerät besaß, erzählte sie weiter, wodurch es letzten Endes auch Wörter wie „Ghosthunting“ oder „EVP“ in die Artikelbeschreibungen geschafft haben.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_12">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="852" height="1424" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/Panasonic-RR-DR60.png" alt="" title="Panasonic RR-DR60" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/Panasonic-RR-DR60.png 852w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/Panasonic-RR-DR60-480x802.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 852px, 100vw" class="wp-image-1252" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;">Das Panasonic RR-DR60.<br />Grafik: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="spezifikationen" class="et_pb_row et_pb_row_28">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_35  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_79  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Spezifikationen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_21 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_80  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Als es auf dem Mark erschienen ist, war es mit seinen 60 Minuten Aufnahmezeit bzw. 99 Aufnahmen, bei gerade mal 2 MB (16 Mbit) festverbautem Flash-Speicher, den ganzen anderen Geräten mehr als nur eine Nasenlänge voraus. Ende der 90er Jahre gehörten noch Diktiergeräte mit einer Mikrokassette zum Standard, die man zwischen 30 und 150 $ kaufen konnte. Konkurrenten aus dem Bereich „digitale Diktiergeräte“ lieferten Aufnahmezeiten von wenigen Minuten, über 16 Minuten (SONY ICD-50) bis hin zu 37 Minuten, wie bei einem der Firma OPTIMUS.</p>
<p style="text-align: justify;">Das DR60 arbeitet mit einer analogen Eingangssignalabtastung (Signal vom Mikrofon), von 6 kHz (6000 Messungen pro Sekunde, 27 ms a 160 Samples). Jede Abtastung hat einen diskreten Wert von 12bit (4096 mögliche Werte pro Abtastung).</p>
<p style="text-align: justify;">Der interne Prozessor arbeitet mit einem 6 MHz Takt, bei dem recht ansehnlichen Display setzt man auf eine klassische LC-Technologie (LCD) und neben dem 2,8 cm Lautsprecher (8 Ohm, 0,11 W), verfügt das DR60 über einen eher unüblichen, 2,5 mm Kopfhöreranschluss. Die digital gespeicherten Aufnahmen lassen sich nicht per USB oder einer anderen seriellen Verbindung auf den Computer übertragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das kleine verbaute Elektret-Kondensatormikrofon wird auf die Frequenz des Sprachbereichs ausgelegt sein bzw. wurden diese kleinen Mikrofone schon in den 90er Jahren, für den Frequenzbereich zwischen 20 und 20.000 Hz ausgelegt. Der typische Frequenzbereich der Sprache befindet sich zwischen 50 und 7.000 Hz. Auf Grund der Art, wie die Signale intern gespeichert werden, ist der Frequenzbereich bis 3.000 bzw. 4.000 Hz relevant. Allgemein befindet sich das typische Mikrofon-Frequenzspektrum (Telefon), zu dieser Zeit, zwischen 300 und 3.400 Hz.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Anschließen eines (16 bzw. 32 Ohm) Kopfhörers wird der interne Lautsprecher deaktiviert. Für den Betrieb werden 2 AAA (Micro) Batterien benötigt. Die Mikrofon-Eingangsempfindlichkeit lässt sich in 5 Stufen variieren. Dank des verbauten digitalen Signalprozessors (DSP), sind, auf Grund der schnelleren Datenverarbeitung, auch Veränderungen der Abspielgeschwindigkeit wie auch Vor- und Zurückspulen kein Problem. Der DSP-Chip wird aber auch verwendet, um das abgetastete Signal am Eingang, welches eine Größe von 112 kb/s (Kilobits pro Sekunde) besitzt, auf gerade mal 1/20, also 5,6 kb/s, zu komprimieren. Der Codec für die Kompression, also um die analogen Eingangssignale digital verkleinert zu speichern, nennt sich CELP (Code Excited Linear Prediction), wird typischerweise in der Telekommunikationsbranche, für Sprachkompression eingesetzt und galt damals, als das DR60 auf den Markt gekommen ist, schon eher als veraltet. Seit 1991 ist CELP der Standard für die GSM Mobilfunkkommunikation und somit nach wie vor im Einsatz. Gemäß des GSM-Standards würde man für 60 Minuten (CELP-Codec), eine Datenmenge von fast 6 MB, also rund 3-mal so viel wie der DR60 besitzt, benötigen. Der Mikrofoneingang wird über eine automatische Pegelanpassung (AGC, Auto Gain Control) sehr komfortabel gesteuert. Leise Geräusche werden somit automatisch verstärkt und ein zu lautes Eingangssignal gedämpft. Da es sich bei dem RR-DR60 um ein Diktiergerät handelt, verfügt es auch über eine VAS-Funktion (Voice Activated System), womit sich über den Lautstärkepegel am Mikrofon, eine Aufnahme automatisch starten und stoppen lässt. Bei welchem Pegel eine Aufnahme beginnt bzw. beendet wird, lässt sich über die Mikrofonpegel-Steuerung einstellen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="celp" class="et_pb_row et_pb_row_29">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_36  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_81  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. CELP-Codec</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_22 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_82  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der, im DR-60, für die Kompression verwendete Codec erschien erstmals in den 1980er Jahre und überarbeitet in den 90er Jahren. Im Vergleich: Der sehr bekannte MP3-Codec wurde bereits in den frühen 90er Jahren veröffentlicht.</p>
<p style="text-align: justify;">CELP bot trotz hoher Kompressionsrate eine noch akzeptable Audioqualität allerdings orientierte sich die Art, wie die dauerhaft verlustbehaftete Datenreduktion durchgeführt wird, an dem Haupteinsatzgebiet eines Diktiergeräts – und zwar der Sprache bzw. Sprachübertragung (Telekommunikation). Somit war der Frequenzbereich zwischen 300 und 3.000 Hz optimiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch den CELP-Codec war es also möglich, mit gerade mal 2 MB, 60 Minuten Sprache aufzuzeichnen. Auf Grund des Audio-CD-Standards der 80er Jahre, bei dem in Stereo, 44.100-mal pro Sekunde, mit 16 Bit (65.536 vertikalen, diskreten Abtastwerten), das Signal erfasst wird, benötigt man so für 60 Minuten in etwa 620 MB (Faktor 310). Eine MP3-Datei mit klassischen 128 kb/s hingegen nur noch ca. 60 MB (Faktor 30). War der CELP-Codec unserer Zeit meilenweit voraus?</p>
<p style="text-align: justify;">Das Geheimnis hinter dieser Art der Kompression ist ein sogenanntes Codebuch im Speicher, in welchem 256 (2^8) sehr kurze Samples bzw. Vektoren (Tonschnipsel) gespeichert sind. Das Eingangssignal vom Mikrofon besteht aus 160 aufgenommenen Werten, je 27 Millisekunden (0,027 s). Anschließend wird das kurze Signal in 5 Millisekunden Frames aufgeteilt und anschließend analysiert. Analysieren bedeutet, dass im Codebuch nach einem Sample (Frame) gesucht wird, der dem des 5 ms Eingangssignals am ähnlichsten ist. Anschließend wird nicht das Eingangssignal gespeichert, sondern die Adresse des Samples im Codebuch-Speicher. Wir erhalten also lediglich eine Liste von vielen Speicherplätzen, die eine Interpretation des Eingangssignal entspricht und nicht dem des echten Eingangssignals!</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren verfügt der CELP-Codec über einen Vorhersagealgorithmus, der aktuelle Werte mit vorherigen in Beziehung bringt, um so mittels mathematischen Verfahrens und aufgenommener Parameter, Berechnungen für zukünftige Werte durchführen zu können. Wir erhalten also eine Vorhersage, wie das nächste Signal aussehen könnte. Da CELP für die Sprache konzipiert wurde, gibt es bestimmte Muster, wodurch dann logische nachfolgende Werte gespeichert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Abspielen funktioniert in umgekehrter Reihenfolge – Speicherstelle für Speicherstelle wird nach und nach aufgerufen und das dort gespeicherte Sample aus dem Codebuch dekodiert, verstärkt und abgespielt.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="probleme" class="et_pb_row et_pb_row_30">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_37  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Probleme</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_23 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_84  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der im RR-DR60 verwendete CELP-Codec wird aus historischen Gründen hauptsächlich für Sprachkompression verwendet. Andere Eingangssignale wie Musik oder Umgebungsgeräusche, die man bei einer paranormalen Untersuchung hauptsächlich aufnimmt, können somit deutlich schlechter aufgezeichnet werden und es kommt dadurch auch zu Fehlern, denn diese Art der Kompression neigt leider auch zu einer fehlerhaften Spracherkennung (Vorhersagealgorithmus), wodurch Tonschnipsel falsch bestimmt werden. Ebenfalls sorgt die geringe Auswahl an vorgespeicherten Samples dazu, dass ein Signal nie korrekt gespeichert werden kann – Am Ende muss sich immer für ein Sample entschieden werden. Hat man zur Auswahl nur rot und gelb, am Eingang aber orange, muss man einen Kompromiss eingehen. Somit ist die Gefahr also groß, dass durch Folgefehler am Ende Geräusche entstehen, die nach etwas klingen, was es nie gegeben hat. In der Regel findet die Auswertung am Computer statt und das Signal muss also erst noch vom Diktiergerät, über den 2,5 mm Kopfhöreranschluss, auf den Computer übertragen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Problem soll die automatische Pegelanpassung bzw. die automatische Mikrofon-Verstärkung sein, in Kombination mit den „Klangverbesserungs-Filtern“. Der AGC ist wohl dafür bekannt, die Stille so sehr zu verstärken und durch die Filter zu verfälschen, dass es zu starkem Rauschen und zu Artefakt-Bildung auf der Aufnahme kommt. Der VAS-Modus, für Sprach-Memos, ist leider davon betroffen &#8211; stellt man eine zu geringe Mikrofon-Empfindlichkeit ein, kann es durch Rauschen oder bedingt durch Artefakte, zu einem fehlerhaften starten der Aufnahme kommen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="weiterehinweise" class="et_pb_row et_pb_row_31">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Weitere Hinweise</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_24 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_86  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es gibt Diktiergeräte aus dem Hause Panasonic, wie aus der QR-Serie das RR-QR80, 100, 200, 240 oder 400, welche gut 10 Jahre jünger sind, dem RR-DR60 sehr ähnlich sehen allerdings nichts mit ihm, bezogen auf die „Magie“ dahinter zu tun haben, auch wenn der Funktionsumfang identisch ist (AGC, VAS etc.). Dennoch sieht man oft, dass auch diese Geräte für mehrere 100 € angeboten werden und man über den Zusatz „ähnlich wie DR60“ oder „nicht DR60“ eine gewisse Manipulation oder einen erzwungenen Bezug herstellen will. Bei der Aufnahme des QR80 (8 MB Speicher) oder QR240 (32 MB Speicher) kann man zwischen „Long play“, „Standard play“ und „High quality“ wählen und erreicht dadurch eine Aufnahmezeit von min. 15 bzw. 66 Minuten und max. 60 bzw. 266 Minuten. Die QR-Geräte arbeiten mit einem Frequenzspektrum zwischen <span>450 und 5.000 Hz. Bei dem verwendeten Kompressionsverfahren setzt man durch die Wahl der Qualität (LP, SP, HQ) auf unterschiedliche Bitraten. Möglicherweise kommt hier der zu jener Zeit übliche bzw. weit verbreitete </span>ADPCM <span>Codec </span>(Adaptive Differential Pulse Code Modulation) zum Einsatz, definitiv aber nicht<span> der CELP-Codec! Auch bei der QR-Reihe kommt man nicht an die intern gespeicherten Audio-Daten, allerdings haben wir einen normalen 3,5 mm Kopfhörer- wie auch externen Mikrofonanschluss.</span></p>
<p>Oftmals wird als Preis für das RR-DR60 20 bis 30 Dollar angegeben und es zusätzlich als ein billiges Diktiergerät bezeichnet. Da der Preis aber im Jahr 1998 ca. 100 US-Dollar und 1999, in England, rund 90 Pfund betrug, stimmen die 20 bis 30 Dollar definitiv nicht, genauso die Aussage, dass es ein billiges Gerät wäre. Auch interessant ist, dass Panasonic selbst, keine Informationen über ein offizielles Veröffentlichungsdatum des RR-DR60 wie auch einen Marktpreis hat. Manche Leute schrieben im Internet, dass sie das Gerät bereits 1996 besaßen und es gibt DR60 Service-Anleitungen von 1997, allerdings waren die frühsten Verkaufsartikel aus dem Jahre 1998.</p>
<p>Ebenso wird davon berichtet, dass man mit dem verbauten Mikrofon so gut Stimmen von verstorbenem Aufzeichnen kann, da es Frequenzen bis runter auf 4 Hz aufzeichnen kann. Unabhängig davon, dass das menschliche Ohr beim Abspielen nicht in der Lage wäre, diese aufgezeichneten Stimmen zu hören, ein Elektret-Mikrofon ist in der Regel nicht in der Lage, solche tiefen Frequenzen wahrzunehmen. Des Weiteren ist auch der DSP-Chip, der die Eingangssignalfrequenzen auswertet bzw. das Codebuch des CELP-Codec nicht darauf ausgelegt, solch tiefe Frequenzen abzuspeichern.</p>
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			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="interessantes" class="et_pb_row et_pb_row_32">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_39  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_87  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Interessantes <a href="#6">[6]</a></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_25 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_88  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Angeblich bzw. laut einer Legende, sollen sich einige Konsumenten bei Panasonic darüber beschwert haben, dass sich auf den Aufnahmen des RR-DR60 unerklärliche Stimmen manifestiert haben sollen. Auf Grund von vielen Beschwerden soll Panasonic eine Rückrufaktion gestartet haben. Das Gerät kam nach kurzer Zeit überarbeitet und mit einer besseren elektromagnetischen Abschirmung auf den Markt. Im Internet findet man jedoch keine Informationen über eine Rückrufaktion. Panasonic selbst schrieb auf Nachfrage, dass es nie einen Rückruf gegeben hat.</p>
<p>Diesbezüglich wird auch behauptet, dass man einen Warnhinweis auf dem Batteriefachs des Geräts findet, wo geschrieben stehen soll, dass Panasonic keine Haftung für derartige Störungen übernimmt. Schaut man sich hier Bilder zu an, könnte man sagen, dass es eine sehr wilde und eigene Art von Interpretation wäre, wenn dies dort stehen soll.</p>
<p>Oftmals liest man auch davon, dass der VAS-Modus in der (amerikanischen) Ghosthunting Szene, sehr gerne zum Einsatz kommt. Dafür stellt man einen möglichst niedrigen Aktivierungspegel ein. Startet nun, nach dem Stellen der Frage und etwas Ruhe, der Aufnahmemodus von allein, wird hier hineininterpretiert, dass eine Geisterstimme die Aufnahme gestartet hat, und so eine Tonbandstimme aufgezeichnet wurde. Alternativ lässt man das Gerät im VAS-Betrieb einfach über einen längeren Zeitraum liegen und wertet später die Aufnahmen aus.</p>
<p>Eine Aussage von Steve Huff: <em>„So the DR60 is the real deal. It does have the ability to capture EVP more than other recorders. But as with any ITC tool, it will not work for everyone. If you are not open, or receptive to communication it just will not happen“ </em><a href="#5">[5]</a>. </p>
<p>Dieses Gerät funktioniert selbstverständlich mal wieder nicht bei jedem – auch wenn es sehr teuer war und es von allen hochgelobt wird &#8211; eine Garantie bekommt man am Ende dann doch nicht.</p>
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			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_33">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_40  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_89  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_26 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_90  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Panasonic RR-DR60 Bedienungsanleitung. Online verfügbar unter: <a href="https://www.usersmanualguide.com/manuals/panasonic/RRDR60.PDF">https://www.usersmanualguide.com/manuals/panasonic/RRDR60.PDF</a>. Zuletzte geprüft am 26.04.2024.<br />Panasonic RR-QR80 QR240 Bedienungsanleitung. Online verfügbar unter: <a href="https://www.bedienungsanleitu.ng/panasonic/rr-qr240/anleitung">https://www.bedienungsanleitu.ng/panasonic/rr-qr240/anleitung</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p>
<p>Panasonic RR-DR60 Serviceanleitung. Online verfügbar unter: <a href="https://www.manualslib.com/manual/2950781/Panasonic-Rr-Dr60.html">https://www.manualslib.com/manual/2950781/Panasonic-Rr-Dr60.html</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br />Panasonic RR-QR80 Serviceanleitung. Online verfügbar unter: <a href="https://www.manualslib.com/manual/2614883/Panasonic-Rr-Qr80.html">https://www.manualslib.com/manual/2614883/Panasonic-Rr-Qr80.html</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p>
<p>Tim Timsen – „Panasonic RR-DR60 lässt die Hosen runter!“. Online verfügbar unter: <a href="https://youtu.be/bNwxH5ycJ_0?si=fb2fFLnHtxmgrW3A">https://youtu.be/bNwxH5ycJ_0?si=fb2fFLnHtxmgrW3A</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_91  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] <a href="https://www.instagram.com/stevehuffofficial/p/CC9CO4WFqj-/">https://www.instagram.com/stevehuffofficial/p/CC9CO4WFqj-/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br />Hier schreibt Huff z.B. &#8220;The Dynamic Duo for Spirit Communication&#8221;.</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_92  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] Hier gibt es ein Video, in dem jemand nachweist, dass Huff seine &#8220;Rückmeldungen&#8221; aus Videos/Interviews herauskopiert hat (Timecode 03:40): <a href="https://www.youtube.com/watch?v=C3vvmqWlztA">https://www.youtube.com/watch?v=C3vvmqWlztA</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br />Auch hier: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7n3cIAJXE9g">https://www.youtube.com/watch?v=7n3cIAJXE9g</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_93  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] Zu seiner App schreibt Huff hier (übersetzt vom Autor des Beitrags): <em>„Um die App zu verstehen, muss man auch verstehen, wie Geister sprechen. Es wurde wissenschaftlich von dieser App und meiner Miracle Box (sowie von meinen älteren Designs) gezeigt und bewiesen, dass Spirituosen Audio manipulieren, um zu sprechen. Das ist 100% Tatsache, Zeitraum, Ende der Geschichte. Wir haben die Tests gemacht, die Experimente und es ist bewiesen. Das gibt keinen Zweifel“</em>.</p>
<p>Er schreibt allerdings auch, dass er für die App <span style="text-decoration: underline;">kein Geld</span> bekommt: <span><em>„Der Erlös geht an den Entwickler, und ich habe mich entschieden, keinen Cent aus den App-Verkäufen zu nehmen. Das heißt, ich habe hier keine finanzielle Motivation“</em>.<br /><a href="https://www.stevehuffphoto.com/the-miracle-box-spirit-app-how-to-use-and-connect-with- the-dead-scientifically-proves-life-after-death" target="_blank" rel="noopener">https://www.stevehuffphoto.com/the-miracle-box-spirit-app-how-to-use-and-connect-with- the-dead-scientifically-proves-life-after-death</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br /></span></p>
<p>Hier wird für Portal-Apps Werbung gemacht bzw. lobt Huff die App: <em>&#8220;Niemals habe ich eine so effektive App verwendet&#8221;</em>. <a href="https://ghosthunterapps.com/app-scd2.aspx">https://ghosthunterapps.com/app-scd2.aspx</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_94  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] <a href="https://huffparanormal.com/2017/09/the-panasonic-rr-dr60-is-the-best-evp-recorder-ever-made-with-a-hitch/">https://huffparanormal.com/2017/09/the-panasonic-rr-dr60-is-the-best-evp-recorder-ever-made-with-a-hitch/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.20.24.</p>
<p>Bezüglich Zak Bagans wird hier erwähnt, dass das DR60 seinen Ruf von bekannten Ermittlern wie Steve Huff und Zak Bagans hat: <a href="https://www.higgypop.com/news/panasonic-rr-dr-60/">https://www.higgypop.com/news/panasonic-rr-dr-60/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p>
<p>Zak Bagans (und auch andere) verwendet das DR60 oft im Ghosthunter-Format &#8220;Ghost Adventures&#8221;. Hier wird erwähnt, dass Zak das DR60 oft nutzt und man sieht einen eBay-Screenshot für das DR60 &#8211; Preis: 3500$. Ebenso findet man dort einen Teil aus Huffs Text in dem er das DR60 als &#8220;heiligen Grahl&#8221; und &#8220;EVP-Rekorder&#8221; bezeichnet: <a href="https://www.cracked.com/article_34513_the-truth-behind-ghost-recordings-on-ghost-hunting-shows.html">https://www.cracked.com/article_34513_the-truth-behind-ghost-recordings-on-ghost-hunting-shows.html</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_95  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] <a href="https://huffparanormal.com/2017/09/the-panasonic-rr-dr60-is-the-best-evp-recorder-ever-made-with-a-hitch/">https://huffparanormal.com/2017/09/the-panasonic-rr-dr60-is-the-best-evp-recorder-ever-made-with-a-hitch/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_96  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] <a href="https://www.higgypop.com/news/panasonic-rr-dr-60/">https://www.higgypop.com/news/panasonic-rr-dr-60/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>REM-Pod</title>
		<link>https://para-wiki.de/rem-pod/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 17:13:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltungsorientierte Technik]]></category>
		<category><![CDATA[REM-Pod]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://para-wiki.de/?p=1234</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="inhaltsverzeichnis" class="et_pb_row et_pb_row_34">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#grundlegendes">1. Grundlegendes</a><br /><a href="#funktionen">2. Funktionen</a><br /><a href="#funktiondetail">3. Die Funktion im Detail</a><br /><a href="#versionen">4. Unterschiedliche Versionen</a><br /><a href="#vorgaenger">5. Vorgänger</a><br /><a href="#bausatz">6. Junior-Theremin-Bausatz im REM-Pod</a><br /><a href="#test">7. Test</a><br /><a href="#quellen">8. Quellen</a></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_42  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1215" height="1802" src="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/REM-Pod.png" alt="" title="REM Pod" srcset="https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/REM-Pod.png 1215w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/REM-Pod-980x1453.png 980w, https://para-wiki.de/wp-content/uploads/2024/04/REM-Pod-480x712.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1215px, 100vw" class="wp-image-1254" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;">Der REM-Pod.<br />Grafik: Tim Timsen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="grundlegendes" class="et_pb_row et_pb_row_35">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Grundlegendes</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_27 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_100  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Der REM-Pod ist ein Gerät für paranormale Untersuchungen, welches von der Firma Pro-Measure (Gary Galka, D.A.S. Distribution) entwickelt wurde. Pro-Measure steht für Professional Measurement und warb damit, dass es die einzige professionelle Messgerätelinie ist, die ausschließlich für paranormale Enthusiasten entwickelt wurde. Teilweise gibt oder gab es Geräte, auf denen sich ein „Professional Measurement“ Aufkleber befand.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ursprüngliche Design sieht wie eine etwas breitere (rot-schwarze) Dose aus, bei der sich an der oberen flachen Seite, 4 LEDs (Grün, Gelb, Blau, Rot), ein kleiner Lautsprecher und eine kurze, ausziehbare Teleskop-Antenne (ca. 15 cm) befinden. Laut Hersteller wird um die Antenne ein elektromagnetisches Feld abgestrahlt, welches leicht von Objekten, die in dieses Feld hineingeraten, beeinflusst wird. Je stärker dieses, von der Antenne abgestrahlte, Feld verändert wird, ertönt aus dem Lautsprecher ein unterschiedlich hoher Ton und zeitgleich leuchten, in einer „auffüllenden Art“, die 4 LEDs auf. Je höher der Ton ist, bzw., je mehr LEDs eingeschaltet werden, desto näher befindet sich ein Objekt an der Antenne bzw. desto stärker wurde das abgestrahlte Feld verändert. Dadurch soll die Anwesenheit von Energien aus dem Jenseits nachgewiesen werden können. Auf der Internetseite liest man, dass die EM-Strahlungsantenne Energiestörungen wie auch Schwankungen in der Umgebung der Antenne erkennt.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die aktuelle originale Version, den REM-POD-EMT (REV 2.0), bezahlt man in den USA ca. 190 € (225 $). Der erste REM-Pod erschien vor August 2011, da man sicher sagen kann, dass bereits zu diesem Zeitpunkt eine überarbeitete, neue Version angekündigt wurde. Der damalige Preis betrug 170 $. Die Bezeichnung REM bedeutet „Radiating ElectroMagneticity“ und bezieht sich auf das elektromagnetische Feld, welche um die Antenne herum (360° Abdeckung) gebildet werden soll. Scheinbar ist es ein vom Hersteller kreierter Begriff, der in erster Linie wissenschaftlich klingen soll. Pod beschreibt eher die „Dose“, in der die Technik untergebracht wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ersten Versionen waren zwar auch rund, allerdings an der Oberseite etwas anders aufgebaut. Teilweise sind dort 4 kurze runde und milchige Kunststoffstangen („vertikale Lichtsäulen aus Hartnylon“) eingearbeitet und mit Epoxidharz verklebt, welche das LED-Licht bündeln sollen. Ebenso gibt es bei den ersten Versionen auch eine „Glow In The Dark“ Beschichtung an der Oberseite.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="funktionen" class="et_pb_row et_pb_row_36">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_44  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_101  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Funktionen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_28 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_102  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Auf dem Equipment-Markt für paranormale Untersuchungen gibt es auch kostengünstigere, nachgebaute Geräte, welche vom Funktionsumfang dem ersten REM-Pod gleichen. Mittlerweile ist klar, was die Grundtechnik im REM-Pod ist und da sich dieses Gerät sehr leicht nachbauen lässt, ist es auch ein gängiges Gerät geworden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Herzstück des ersten REM-Pods war ein kleiner Elektro-Bausatz der Firma MadLab (aus England) für Kinder, welcher „Junior Theremin“ genannt wurde und immer noch zu kaufen ist. MadLab sieht sich selbst als ein Elektronik-Workshop für Kinder und Erwachsene und bietet eigene Bausätze mit speziell angefertigten Leiterplatinen an, um Interessierten den Umgang/Einstieg mit dem Lötkolben und Elektronik zu erleichtern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ältere Bezeichnung für das MadLab-Set war MLP105, wird mittlerweile allerdings von der Firma Whadda und der Bezeichnung WSG105 weitergeführt. Für so ein kinderfreundliches Löt-Set bezahlt man in Deutschland in der Regel zwischen 11 und 15 €. Bei dem Junior Theremin Bausatz, den man seit etwa 2001 kaufen kann, handelt es sich um ein Musikinstrument. Es wird mit der Hand und somit kontaktlos gespielt. Kommt man der Antenne, welche im Set ein dicker Draht ist, näher, wird ein Ton erzeugt und über einen kleinen Piezo-Lautsprecher hörbar gemacht. Ebenso leuchten die LEDs (beim Bausatz sind es 4 rote) in einer bestimmten Reihenfolge auf. Das Musikinstrument besitzt 2 Modi: Slide-Modus und den diskreten Modus. Standartmäßig ist der Slide-Modus aktiviert, kann aber über die beiden Tasten (gleichzeitig drücken) auf der Platine umgestellt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Im diskreten Modus gibt es 8 Töne und immer nur eine LED, die leuchtet. Je näher man, mit der Hand, der Antenne kommt, desto höher ist der Ton. In diesem Modus gibt es klare und hörbare Abstufungen der möglichen Töne. Da es insgesamt 22 vordefinierte Noten gibt (C1 bis C4), kann über die beiden Tasten auf der Platine die Oktave verändert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der bekannteste Modus (Standard), der sogenannte Slide-Modus, unterscheidet sich zum einen über die LED-Anzeige, da hier, in einer „auffüllenden Art“, alle 4 LEDs, in 10 Kombinationen eingeschaltet werden. Von den Tönen her kann auf alle 22 vordefinierten Noten zugegriffen werden. Dadurch klingt es flüssiger und somit weniger nach einer groben Abstufung (siehe diskreter Modus).</p>
<p style="text-align: justify;">Die erzeugten Töne haben eine Frequenz zwischen ca. 500 Hz und 4.000 Hz, ebenso kalibriert sich das Gerät alle 5 Sekunden wie auch bei Start (Initialisieren mit doppeltem Piepen und 2maligem Einschalten aller LEDs). Die regelmäßige Kalibrierung ist wichtig, um zu vermeiden, dass es zu fehlerhaften Tonausgaben kommt. Betrieben wird der Bausatz, wie auch der REM-Pod, mit einer handelsüblichen 9V Blockbatterie.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="funktiondetail" class="et_pb_row et_pb_row_37">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_45  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_103  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Die Funktion im Detail</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_29 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_104  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Ein Theremin ist ein elektronisches Musikinstrument aus den 1920er Jahren, welches über zwei Metallantennen berührungslos gespielt wird. Mit einer Hand wird die Tonhöhe gesteuert und über die zweite Hand die Lautstärke.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Tonhöhe verhält es sich so, dass je näher die Hand an die Antenne kommt, desto höher wird die Tonfrequenz. Für jede Antenne wird intern eine hohe Grundfrequenz erzeugt. Über einen Schwingkreis, der mit der externen Antenne gekoppelt ist, wird ebenfalls eine hohe Frequenz erzeugt. Nähert sich nun die Hand der Antenne, so reduziert sich die Frequenz. Über einen Frequenzmischer wird eine Differenzfrequenz erzeugt (Differenz aus fester Grundfrequenz und Antennen-Schwingkreis), die am Ende im hörbaren Frequenzbereich liegt. Die Grundfrequenz ist fest und beträgt in etwa 100 kHz bis 1 MHz, was weit über dem hörbaren Frequenzbereich ist (bis 20 kHz).</p>
<p style="text-align: justify;">Wird ein Schwingkreis aus einer Spule und einem Kondensator verwendet, stellt die Antenne einen Teil eines zweiten, parallelgeschalteten Kondensators dar. Dieser virtuelle Kondensator, mit nur einer Platte, wird auch Erd-Kondensator genannt, da die Erdoberfläche, in einer größeren Entfernung, die Gegenplatte darstellt. Auf Grund der hohen Entfernung ist die Kapazität, also die Fähigkeit des Bauteils elektrische Ladungen zu speichern, sehr gering. Nähert sich die Hand dem virtuellen Kondensator, stellt diese die Gegenplatte dar und auf Grund des geringeren Abstands erhöht sich die Kapazität was dazu führt, dass die Gesamtkapazität steigt und so die Frequenz kleiner wird, da der Lade- und Entladevorgang steigt &#8211; dadurch steigt die Differenz.</p>
<p style="text-align: justify;">Bezogen auf den Junior Theremin Bausatz gibt es drei wesentliche Baugruppen auf der Platine. Der erste Teil ist ein Spannungswandler (78L05), der die 9 V, aus der Batterie, in 5 V umwandelt. Über einen sogenannten Timerbaustein (NE555) wird eine hohe Frequenz erzeugt. Dafür werden nur sehr wenige weitere Bauteile benötigt. Befindet sich kein Objekt als Gegenplatte in der Nähe, geht die Frequenz gegen Unendlich. Minimal wären fast 0 Hz möglich. Die Antenne der Junior Theremin Schaltung stellt in diesem Fall eine Kondensatorplatte dar, die theoretisch ein unendlich großes, elektrisches Feld aufbaut, bei dem allerdings der unmittelbare Erdboden die Gegenplatte wäre. Durch eine immer präsenter werdende Gegenplatte können auf der Antennen-Platte mehr Ladungen gespeichert werden, wodurch ein größeres elektrisches Feld entsteht (höhere Anziehung). Der Ausgang vom Timerbaustein geht auf den PIC-Microkontroller, wo die erzeugte Frequenz fortlaufend gemessen wird. Die maximal messbare Frequenz des 8 Bit, 4 MHz Controllers beträgt 15.625 Hz. Im Quellcode gibt es 22 vordefinierte Frequenzwerte, mit denen die gemessene Frequenz immer abgeglichen wird. Passt die gemessene Frequenz in einen Von-Bis-Bereich, so wird der passende Ton wiedergegeben. Es muss also nicht exakt die eine vordefinierte Frequenz getroffen werden, um den Ton abzuspielen. Ist die Frequenz allerdings unter 500 Hz bzw. über 4.000 Hz, werden keine neuen Töne erzeugt, sondern immer nur die, welche, nach oben hin, am Nächsten sind.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Unterschiedliche Versionen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_30 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_106  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Vor August 2011 erschien die erste Version des REM-Pods, der sich genauso verhielt, wie es der Theremin Bausatz tut. Für den 01.08.2011 wurde ein neuer REM-Pod angekündigt, welcher eine 3-fach so starke Abstrahlung haben soll bzw. wird eine 3-fach höhere Empfindlichkeit versprochen. So beträgt die Reichweite in etwa 8 cm. Ebenso soll die Oberfläche eine in der Dunkelheit leuchtende Beschichtung haben.</p>
<p style="text-align: justify;">2012 kündigte Pro-Measure den überarbeiteten REM-Pod-SDD an (Preis: 270 $). Bei diesem Modell kommt auch wieder die 3-fache Verstärkung zum Einsatz und zusätzlich wurde eine Schattenerkennung (Shadow Detection) verbaut. Dafür wird ein kleines Aufsteck-/Beleuchtungsmodul mitgeliefert, welches, in Form einer roten LED, an einen 9 V Block angeschlossen wird. Es gibt ein Modul mit einer kleinen roten LED, für kurze Entfernungen, und ein Modul mit einer großen roten LED, für längere Entfernungen. An der Seite hat der REM-Pod einen Lichtsensor bekommen, auf den aus einer Entfernung von 10 bzw. 20 Metern, das rote Licht fixiert wird. Ebenso gibt es an der Oberseite des REM-Pods eine neue 5. LED in der Mitte. Wird das Licht der roten Sende-LED, welches auf den Sensor strahlt, durchbrochen oder wird das Licht stärker, so gibt der REM-Pod einen dazu passenden Alarm, in Form eines verändernden Tons bzw. über die 5. LED, aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Zeitgleich (2012/2013) wurde noch eine Variante angekündigt, ob sie allerdings zum Verkauf stand, ist unklar. Diese wurde vom Design her überarbeitet und bietet die Möglichkeit eines Fern-Vibrationsalarm. Dafür gibt es ein ca. 4 cm kleines Zusatzgerät, welches über ein 30 m langes Kabel, mit dem neuen REM-Pod verbunden werden kann. Detektiert das Hauptgerät nun etwas, fängt das kleine Zusatzgerät an zu vibrieren bzw. gibt einen Ton aus. Diese Version hört auf den Namen REM-Pod VIBE. Das Haupt- wie auch Zusatzgerät verfügen über ein schwarzes Gehäuse und einer im Dunkeln leuchtenden Oberfläche. Die LEDs des REM-Pods sind über die Hartnylon-Lichtsäulen herausgeführt. Eine weitere Verbesserung in einem späteren Modell war es, dass die Empfindlichkeit eingestellt werden konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">2014 erschien mit dem REM-Pod EMT (T für Temperatur) ein Gerät, bei dem man in 5 Stufen das EM-Feld einstellen kann, und dass auch eine Temperaturüberwachung besitzt. Diese neue Überwachung nennt der Hersteller ATDD, was für Ambient Temperature Deviation Detection steht<strong>. </strong>Somit ähnelt dieses Modell sehr dem REM-Pod ab 2021.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Temperaturüberwachung soll zum Detektieren von Hot- oder Cold-Spots geeignet sein und bei einer Abweichung von ± 5 Grad Fahrenheit (± 2,8 °C) einen Alarm ausgeben. Über blaues Licht bzw. rotes Licht einer LED kann erkannt werden, ob es kälter oder wärmer wurde, ebenso wird dies über einen absteigenden bzw. ansteigenden Ton akustisch ausgegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Über zusätzliche Tasten an der Oberseite des Gehäuses kann man händisch oder automatisch eine Grundlinienkalibrierung durchführen. Preis der EMT-Version: 225 $. Bei dieser Variante setzte man auch auf das bekannte schwarz-rot Design.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit 2021 gibt es die neue Version 2 vom REM-Pod EMT. Der wesentliche Unterschied soll eine höhere Empfindlichkeit der Antenne sein (bis zu 18 cm Reichweite). Jene ist standartmäßig voreingestellt und muss, laut Hersteller, ggf. nach unten korrigiert werden. Über die farbigen LEDs wird die aktuelle Stufe (20%-Schritte) angezeigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Temperaturabweichung lässt sich bei dieser Version zwischen ± 1 bis ± 5 Grad Fahrenheit (± 0,6 bis ± 2,8 °C) einstellen. Auch beim REM-Pod EMT Rev 2.0 kann händisch oder automatisch die Grundwertmessung durchgeführt werden. Dabei wird auch die Antennenempfindlichkeit, in Abhängigkeit von Störungen, eingestellt.</p>
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				<div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_107  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Vorgänger</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_31 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_108  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bevor der REM-Pod auf die Welt kam, gab es von Pro-Measure ähnliche Produkte, wie den E-Pod, den A/E-Pod (A für Amplified) wie auch den TEMP-Pod bzw. den ATDD-Temp-Pod.</p>
<p>Der E-Pod detektiert auf bis zu 20 cm elektrostatische Ladungen. Als Alarm gibt es eine rote LED. Nachfolgend kam eine verstärkte (A) Variante auf den Markt, die bis zu 30 cm elektrostatische Ladungen detektieren kann. Die Entfernung wird über 3 Stufen angezeigt. Grünes LED-Licht bedeutet eine hohe Entfernung, ein blaues Licht heißt, dass nähere Ladungen detektiert wurden und ein rotes Licht sagt aus, dass etwas sehr nah erkannt wurde. Der ATDD-Temp-Pod war dafür da Hot- und Cold-Spots zu detektieren. Verändert sich die Temperatur über 10 Sekunden um ± 0,6 °C (1 Grad Fahrenheit), gibt das Gerät einen Alarm über eine rote (warm) oder blaue (kalt) LED, aus. Bei späteren Geräten beträgt die nötige Abweichung ± 2,8 °C. Vor der Messung soll das Gerät mehrere Minuten Zeit bekommen die aktuelle Temperatur anzunehmen.</p>
<p>Der E-Pod kostete ca. 60 $, der A/E-Pod ca. 55 $ und der ATDD 110 $ bzw. später 70 $.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>6. Junior-Theremin-Bausatz im REM-Pod</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_32 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_110  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Da der Verdacht nahe lag, hat Tim Timsen bei MadLab nachgefragt. Ihm ist aufgefallen, dass der originale Quellcode nach etwa 5 Minuten Inaktivität in einen Schlaf-Modus geht. Lediglich über das Drücken, einer der beiden Tasten (S1, S2), kann das Gerät aus dem Standby geholt werden. Dies wäre äußerst unpraktisch bei einer paranormalen Untersuchung.</p>
<p>Der Hersteller bestätige, dass es einige Personen als nervig empfanden und auch Ghosthunter diese Änderung wollten – aus diesem Grund hat man es entfernt. Somit steht indirekt fest, dass höchstwahrscheinlich der Junior Theremin Bausatz im ersten REM-Pod zum Einsatz kam.</p>
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			</div><div id="test" class="et_pb_row et_pb_row_41">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>7. Test</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_33 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_112  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der REM-Pod reagiert nicht immer gleich, allerdings konnte bei einem Junior Theremin Bausatz festgestellt werden, dass z.B. ein Kamerablitz oder starke LED-Taschenlampen keinen Alarm auslösten. Teilweise lösen ihn fliegende Insekten nicht aus, teilweise lösen ihn krabbelnde Insekten dafür aus. In Tests reagierte der Bausatz nicht gravierend auf elektrostatische Aufladung, nicht auf Wasserdampf, Hitze oder Kälte. Andere Personen berichten allerdings von teilweise anderen Erfahrungen. Es ist höchstwahrscheinlich auch davon abhängig, wie er gebaut ist (z.B. Antenne) bzw. in welchem Gehäuse der Bausatz steckt oder wie die Lufteigenschaften sind.</p>
<p><u>Antenne</u>:<br />Beim REM-Pod ist es so, dass eine lange Teleskopantenne nicht bedeutet, dass er empfindlicher reagiert. Zusammengesteckt reagiert er interessanterweise empfindlicher. Allgemein kann die Empfindlichkeit über eine Modifikation der Antenne positiv beeinflusst werden. Wichtig ist auch, dass die allgemeine Reichweite eher gering ist (wenige cm) und man deshalb Optimierungen der Antenne durchführen sollte.</p>
<p><u>Manipulation</u>:<br />Der REM-Pod reagiert sehr empfindlich auf Funkstrecken wie die, eines Funkgeräts (Walkie-Talkie). So kann dieser, auch aus mehreren Metern, aktiviert werden.</p>
<p><u>Low-Budget</u>:<br />Es gibt ein sehr günstiges, aber auch bekanntes Alternativprodukt, welches aus einem 2 € Tür-Alarm gebaut wird. Das Gerät hat eine Schlaufe aus einem isolierten Draht, welche normalerweise an eine Türklinge gehangen werden soll. Wird von der anderen Seite der Türgriff angefasst, entsteht im Chip des Alarms eine hohe Frequenz, die über einen Piezolautsprecher ausgegeben wird. Die Schlaufe wird in der Regel gegen eine Teleskopantenne ausgetauscht, wodurch es wie ein Low-Budget REM-Pod wirkt. Ebenso gibt es noch weitere LED-Modifikationen, um ebenfalls einen optischen Alarm zu erhalten.</p>
<p><u>Weitere Informationen</u>:<br />Den originalen bzw. ursprünglichen MadLab Junior Theremin Quellcode kann man kostenlos seit 2005 von der Herstellerseite herunterladen (Stand: 2003). Ebenso findet man dort die Bauanleitung (Teile etc.), wie auch die Schemata (Schaltplan).</p>
<p>Der REM-Pod Hersteller Pro-Measure gibt an, dass zwischen mehreren REM-Pods mindesten 50 cm Abstand gehalten werden muss. Ebenso sollte für die Temperaturkalibrierung das Gerät mindesten 10 Minuten vorher Zeit bekommen, um sich auf die aktuelle Temperatur einstellen zu können.</p>
<p>Beim REM-Pod wirbt man ganz gerne mit bekannten TV-Produktionen: „as Seen on Ghost Adventures“ oder „as Seen on ALL Paranormal TV Shows“.</p>
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			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_42">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_50  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_34 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_114  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Website des Herstellers:<br /><a href="https://www.pro-measure.com/ProductDetails.asp?ProductCode=021487-REM-Pod-EMT">https://www.pro-measure.com/ProductDetails.asp?ProductCode=021487-REM-Pod-EMT</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024. </p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_115  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Funktionen und Erklärungen:<br /><a href="https://youtu.be/RZi-YdlLqV8?si=vdfM7yLH_h5lhDtR">https://youtu.be/RZi-YdlLqV8?si=vdfM7yLH_h5lhDtR</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br /><a href="https://youtu.be/ek9VxVU3EbE?si=ILELczYO6kvuSEGx">https://youtu.be/ek9VxVU3EbE?si=ILELczYO6kvuSEGx</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_116  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Schema, Anleitungen und Quellcode:<br /><a href="http://www.madlab.org/kits/theremin.html">http://www.madlab.org/kits/theremin.html</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br /><a href="https://whadda.com/product/madlab-electronic-kit-junior-theremin-wsg105/">https://whadda.com/product/madlab-electronic-kit-junior-theremin-wsg105/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_117  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Kritische Betrachtungen:<br /><a href="https://skepticalinquirer.org/exclusive/ghost-hunting-gadgets-the-rem-pod/">https://skepticalinquirer.org/exclusive/ghost-hunting-gadgets-the-rem-pod/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_118  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Theremin:<br /><a href="https://www.simplyscience.ch/teens/wissen/ein-fantastisches-musikinstrument-das-theremin?r=1">https://www.simplyscience.ch/teens/wissen/ein-fantastisches-musikinstrument-das-theremin?r=1</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br /><a href="https://www.thereminvox.com/stories/tech/of-the-theremin-and-futurist-stringed-instrument-making/">https://www.thereminvox.com/stories/tech/of-the-theremin-and-futurist-stringed-instrument-making/</a>. Zuletzt geprüft am 26.04.2024.<br /><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theremin">https://de.wikipedia.org/wiki/Theremin</a>. Zuletzt geprüft am 24.04.2024.</p></div>
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