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	<title>Walter von Lucadou</title>
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	<description>Die paranormale Enzyklopädie</description>
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	<title>Walter von Lucadou</title>
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	<item>
		<title>Gläserrücken</title>
		<link>https://para-wiki.de/glaeserruecken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2024 18:58:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizinische Phänomene]]></category>
		<category><![CDATA[okkulte Praktiken]]></category>
		<category><![CDATA[Gläserrücken]]></category>
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		<category><![CDATA[Walter von Lucadou]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung und Definition</a><br /><a href="#durchfuehrung">2. Durchführung</a><br /><a href="#erklaerungsversuch">3. Erklärungsversuch</a><br /><a href="#testmoeglichkeiten">4. Testmöglichkeiten</a><br /><a href="#gefahren">5. Gefahren</a><br /><a href="#quellen">4. Quellen</a></p></div>
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			</div><div id="einleitung" class="et_pb_row et_pb_row_1">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung und Definition</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Gläserrücken ist eine okkulte Praxis, die besonders von Jugendlichen gerne als Partyspiel angewendet wird. Die spiritistische Idee dahinter ist, dass mithilfe des Glases ein Kontakt zu Verstorbenen hergestellt werden kann. Dabei wird ein (leicht bewegliches) Glas umgedreht in die Mitte eines Kreises gestellt, der aus dem Alphabet, den Zahlen 0-9 und jeweils einer „Ja“- und einer „Nein“-Karte besteht. Die Anwesenden legen nun jeweils einen Finger auf das Glas, das dann mithilfe eines „Geistwesens“ Fragen beantworten soll.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Durchführung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Teil der Idee der Kommunikation mit dem Jenseits ist ein bestimmter Ritus. Neben dem Buchstaben-/Zahlenkreis soll die Beleuchtung möglichst nur aus Kerzen bestehen, die Anwesenden sollten schwarz gekleidet sein und der Holztisch, auf dem Glas und Kreis sich befinden, sollte möglichst keine Nägel aufweisen. Teilweise wird das Glas auch vor und nach der Befragung „ausgebrannt“, in dem es über die offene Flamme einer Kerze gehalten wird. Die Einleitung der Befragung, nachdem alle Anwesenden einen Finger auf das umgedrehte Glas gelegt haben, besteht häufig aus einem „Geist, bist du da? Dann antworte mit ‚ja‘!“ Das Glas soll sich nun zur Beantwortung der Fragen auf den jeweiligen Buchstaben, die Zahl oder die „Ja“ oder „Nein“-Karte bewegen und dabei durch den anwesenden „Geist“ geleitet werden.</p>
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			</div><div id="erklaerungsversuch" class="et_pb_row et_pb_row_3">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Erklärungsversuch</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Die meistvertretene Erklärung des Phänomens eines sich vermeintlich von selbst bewegenden Glases besteht in der wissenschaftlich mehrfach untersuchten und bestätigten Theorie, dass die Bewegungen durch unbewusste Muskelbewegungen der Teilnehmer ausgeführt werden: Vereinfacht gesagt, führt bereits das Denken an eine Bewegung zur Ausführung (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Carpenter-Effekt" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Carenter-Effekt">Carpenter-Effekt</a>). Diese werden unbewusst so koordiniert, dass scheinbar sinnvolle Antworten entstehen. Da sie den Teilnehmern nicht bewusst sind, kann der Eindruck einer „wesensfremden“ Ausführung entstehen <a href="#1">[1]</a>. Lucadou merkt aber auch an, dass ein „erstaunlich hoher Prozentsatz von über 17% der Befragten berichtet, dass bei solchen Sitzungen auch Bewegungen des Glases beobachtet wurden, wenn es von keinem Teilnehmer berührt wurde“ (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Telekinese" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Telekinese / Psychokinese">Psychokinese</a>). Ferner hätten 7% der Befragten auch angegeben, dass Fragen richtig beantwortet wurden, deren Antwort keiner der Beteiligten (natürlich mit Ausnahme des Fragestellers) habe wissen können . Lucadou bringt hier als mögliche Erklärung ASW (Außersinnliche Wahrnehmung) an, die wiederum einen Bezug zum Kollektiven Unbewussten aufweist <a href="#1">[1]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Wiseman bezeichnet diese Bewegungen als „ideomotorische Handlungen“, die beispielsweise auch bei Tischrücken und <a href="https://para-wiki.de/gegenstaende/ouija-board-hexenbrett-witchboard/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Ouija-Board">Ouija-Boards</a> zum Einsatz kommen. Er benennt als wissenschaftliche Beispiele Untersuchungen z.B. von Edmund Jacobson, der in den 1930er Jahren herausfand, dass Versuchspersonen allein bei der Aufforderung hochzuspringen, deutliche unbewusste Muskelaktivität zeigten. Die meisten Forscher glauben demnach, dass ideomotorische Handlungen existieren, weil sich der Körper auf ein Verhalten vorbereitet. Außerdem sorge der Rebound-Effekt dafür, dass Menschen, die sich die größte Mühe machen ein bestimmtes Verhalten zu unterdrücken, dieses dann dennoch nicht vermeiden können. Der Forscher und Harvard-Psychologe Dan Wegner konnte bei Versuchen nachweisen, dass der Versuch, beispielsweise die Finger komplett ruhig zu halten zu verstärkten ideomotorischen Handlungen führte <a href="#2">[2]</a>.</p>
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			</div><div id="testmoeglichkeiten" class="et_pb_row et_pb_row_4">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Testmöglichkeiten</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Statt die Buchstaben und Zahlen aufzudecken, können diese mit der Rückseite nach oben vermischt als Kreis ausgelegt werden. Der Buchstabe oder die Zahl wird erst umgedreht, nachdem das Glas den Zettel berührt hat. Eine weitere Möglichkeit ist, den Anwesenden die Augen zu verbinden. Es empfiehlt sich außerdem der Einsatz einer oder mehrerer Videokameras.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="gefahren" class="et_pb_row et_pb_row_5">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Gefahren</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Laut Walter von Lucadou bewirkt die Beschäftigung mit dem Okkulten bei manchen Jugendlichen (und anderen Betroffenen) die Symptome einer psychischen Abhängigkeit sowie Angst- oder Depressionszustände bis hin zum totalen Realitätsverlust (sog. „mediumistische Psychose“) <a href="#1">[1]</a>. Jörg Spenger gibt in seiner Arbeit für die <em>Zeitschrift für Polizeiwissenschaft und polizeiliche Praxis</em> zudem an, dass neben den bereits erwähnten Folgen auch eine unbewältigte Konfrontation mit dem eigenen Unbewussten und der Verlust eigener Autonomie auftreten können und sogar Manipulation durch spiritistische Gruppen. Jegliche Feststellung/Bemerkung dieser Reaktionen bedarf zur Abklärung psychologischer bzw. psychotherapeutischer Betreuung. Spenger fand im Rahmen einer empirischen Studie zudem heraus, dass bereits 81% der 10- bis 14-Jährigen schon mindestens einmal eine okkulte Praktik ausgeübt haben. 16,3 % üben diese okkulten Praktiken (Pendeln, Kartenlegen, Tischrücken, Horoskopdeutung und Gläserrücken) gar regelmäßig aus <a href="#3">[3]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_6">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[1] <span style="color: #050505;">Lucadou, Walter von (1997): PSI-Phänomene: Neue Erkenntnisse in der Psychokinese-Forschung. S. 233ff. Leipzig: Insel Taschenbuch Verlag.</span></p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[2] <span style="color: #050505;">Wiseman, Richard (2011): Paranormalität. Warum wir Dinge sehen, die es nicht gibt. Berlin-Kreuzberg: Fischer Verlag.</span></p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] <span style="color: #050505;">Spenger, Jörg (2014): Phänomen Jugendokkultismus. Verbreitung, Ursachen, Folgen. In: .SIAK-Journal. Zeitschrift für Polizeiwissenschaft und polizeiliche Praxis (3). S. 39 &#8211; 50. Online verfügbar unter: <a href="https://www.bmi.gv.at/104/Wissenschaft_und_Forschung/SIAK-Journal/SIAK-Journal-Ausgaben/Jahrgang_2014/files/Spenger_3_2014.pdf">https://www.bmi.gv.at/104/Wissenschaft_und_Forschung/SIAK-Journal/SIAK-Journal-Ausgaben/Jahrgang_2014/files/Spenger_3_2014.pdf</a>. Zuletzt geprüft am 29.04.2024.<br /></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Walter von Lucadou</title>
		<link>https://para-wiki.de/walter-von-lucadou/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2024 08:08:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Person der Parapsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Personen der Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>
		<category><![CDATA[Generalisierte Quantentheorie]]></category>
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		<category><![CDATA[Modell der pragmatischen Information (MPI)]]></category>
		<category><![CDATA[Walter von Lucadou]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#leben-karriere">1. Leben und Karriere</a><br /><a href="#erklaerungsansaetze">2. Erklärungsansätze</a><br /><a href="#ghosthunting">3. Verhältnis zum Ghosthunting</a><br /><a href="#veroeffentlichungen">4. Veröffentlichungen</a><br /><a href="#quellen">5. Quellen</a></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Walter von Lucadou<br />Foto: Walter von Lucadou</p></div>
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			</div><div id="leben-karriere" class="et_pb_row et_pb_row_8">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Leben und Karriere</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_6 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Psychologe, Physiker und Parapsychologe Dr. rer. nat. Dr. phil. Walter von Lucadou wurde 1945 im Hochschwarzwald, in Löffingen, geboren. Nach dem Studium der Physik und der Psychologie in Freiburg und Berlin war er über einige Jahre Schüler von Hans Bender, der 1950 das <a href="https://para-wiki.de/einrichtungen/institut-fuer-grenzgebiete-der-psychologie-und-psychohygiene-e-v-igpp-in-freiburg-im-breisgau/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: IGPP">Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene</a> in Freiburg gründete. 1989 erfolgte durch Walter von Lucadou die Gründung der <em>Parapsychologischen Beratungsstelle der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Parapsychologie</em>, ebenfalls in Freiburg. Laut Angaben auf der Webseite bearbeitet die Parapsychologische Beratungsstelle jährlich etwa 3.000 Beratungs- und Informationsanfragen und führt mehr als 100 Informationsveranstaltungen durch <a href="#1" name="_ftnref1"><span>[1]</span></a>.<a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span></span></a></p>
<p><em>Stichpunktartiger Überblick über seine bisherige Karriere und Stationen: </em><a href="#2">[2]</a><strong><br /></strong>&#8211; Studium der Physik und Psychologie in Freiburg i. Br. und Berlin<br />&#8211; 1974: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Physikalischen Institut der Universität Freiburg und 1977 am Kiepenheuer-Institut für Solarastronomie in Freiburg i. Br.<br />&#8211; 1979: Wissenschaftlicher Assistent an der Abteilung für Psychologie und Grenzgebiete der Psychologie der Universität Freiburg<br />&#8211; 1985: Gastprofessor am Parapsychologischen Laboratorium der Universität Utrecht (Niederlande)<br />&#8211; 1987: Forschungsaufenthalt an der Princeton University (USA)<br />&#8211; Seit 1989: Leitung der „Parapsychologischen Beratungsstelle“ der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Parapsychologie e.V. (WGFP) in Freiburg i. Br.<br />&#8211; Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen<br />&#8211; Mitarbeiter am Institut für medizinische Ethik, Grundlagen und Methoden der Psychotherapie und Gesundheitskultur, Mannheim (IEGP)<br />&#8211; Honorarmitarbeiter am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V., Freiburg (IGPP)<br />&#8211; Mitherausgeber der „Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie“ und der Zeitschrift „Cognitive Systems“.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
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			</div><div id="erklaerungsansaetze" class="et_pb_row et_pb_row_9">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Erklärungsansätze</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_7 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Walter von Lucadou vertritt einen eigenen, unorthodoxen Ansatz zur Erklärung paranormaler Phänomene, der psychologische und physikalische Erklärungsmuster vereint:</p>
<ul>
<li>Modell pragmatischer Information (MPI) <a href="#3" name="_ftnref1"><span>[3]</span></a></li>
<li>Weak Quantum Theory – Generalisierte oder schwache Quantentheorie (GQT) <a href="#4" name="_ftnref2"><span>[4]</span></a></li>
<li>Kollektives Unbewusstes <a href="#5" name="_ftnref3"><span>[5]</span></a></li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
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			</div><div id="ghosthunting" class="et_pb_row et_pb_row_10">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Verhältnis zum Ghosthunting</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_8 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Ghosthunting-Szene steht Walter von Lucadou skeptisch gegenüber und äußert hin und wieder auch öffentlich Kritik.</p>
<p><em>„Geisterjäger haben Konjunktur, wenngleich die Ghostbusters-Filme schon vor etlichen Jahren im Kino liefen. Niemandem sei sein Hobby verwehrt, aber es ist verhältnismäßig unwahrscheinlich, dass man mit Videokamera, Mikrofonen oder Infrarotfallen Zeuge paranormaler Begebenheiten wird. Das sagt mir die Erfahrung“ </em><a href="#6">[6]</a>.<em></em></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="veroeffentlichungen" class="et_pb_row et_pb_row_11">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>4. Veröffentlichungen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_9 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Walter von Lucadou ist Autor zahlreicher Bücher, die allerdings für Nicht-Wissenschaftler meist schwer verständlich sind. Zu seinen bekanntesten Veröffentlichungen zählen u.a. <a href="https://para-wiki.de/literatur/deutschsprachige-literatur/#psycheundchaos/" target="_blank" rel="noopener" title="Psyche und Chaos – Neue Ergebnisse der Psychokineseforschung (1989)"><em>Psyche und Chaos – Neue Ergebnisse der Psychokineseforschung </em>(1989)</a>, <a href="https://para-wiki.de/literatur/deutschsprachige-literatur/#geistersindauchnurmenschen" target="_blank" rel="noopener" title="Geister sind auch nur Menschen (1997, mit Manfred Poser)"><em>Geister sind auch nur Menschen </em>(1997, mit Manfred Poser)</a> und <em>Die Geister, die mich riefen </em>(2012, mit Peter Wagner).</p>
<p>Gute Einblicke in seine Vorgehensweise bietet die auf Youtube verfügbare Dokumentation „Geister sind auch nur Menschen“ aus dem Jahr 2000 <a href="#7">[7]</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#inhaltsverzeichnis">nach oben ↑</a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="quellen" class="et_pb_row et_pb_row_12">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_13  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>5. Quellen</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_10 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="1" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span>[1]</span> Parapsychologische Beratungsstelle &#8211; Freiburg im Breisgau &#8211; Öffentlichkeitsarbeit (parapsychologische-beratungsstelle.de)</p></div>
			</div><div id="2" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span>[2]</span> Eigene Angaben von Walter von Lucadou. Per Mail empfangen am 15.02.2024.</p></div>
			</div><div id="3" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[3] Schmidt, Stefan (2015): Theoretische Erklärungsmodelle für Psi-Effekte. In: <span style="color: #050505;">Mayer, Gerhard; Schetsche, Michael; Schmied-Knittel, Ina; Vaitl, Dieter (2015): An den Grenzen der Erkenntnis. Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik. S. 88 &#8211; 100. Stuttgart: Schattauer.<br /></span></p></div>
			</div><div id="4" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[4] <span style="color: #050505;">Lucadou, Walter von (1997): PSI-Phänomene: Neue Erkenntnisse in der Psychokinese-Forschung. Leipzig: Insel Taschenbuch Verlag.</span></p></div>
			</div><div id="5" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[5] Wikipedia (2023): Kolletives Unbewusstes. Online verfügbar unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Kollektives_Unbewusstes. Zuletzt geprüft am 12.02.2024.</p></div>
			</div><div id="6" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[6] <span style="color: #050505;">Lucadou, Walter von (2012): Die Geister, die mich riefen. Deutschlands bekanntester Spukforscher erzählt. Köln: Lübbe Verlag.</span></p></div>
			</div><div id="7" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">[7] <span style="color: #050505;">Transkommunikation (2021): Geister sind auch nur Menschen. Online verfügbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=eG3uW0M7Cyg. Zuletzt geprüft am 13.02.2024.<br /></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eskalationsdynamik bei RSPK-Phänomenen</title>
		<link>https://para-wiki.de/eskalationsdynamik-bei-rspk-phaenomenen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 12:01:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[personengebundener Spuk]]></category>
		<category><![CDATA[RSPK-Phänomen / Poltergeistphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Walter von Lucadou]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://para-wiki.de/?p=113</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br /><a href="#einleitung">1. Einleitung</a><br /><a href="#phasen">2. Die vier Phasen der RSPK-Eskalationsdynamik</a><br /><a href="#quelle">3. Quelle</a></p></div>
			</div>
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				<div id="einleitung" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>1. Einleitung</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_11 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p></p>
<p>Mehrere untersuchte Spukfälle zu <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/" target="_blank" rel="noopener" title="weiterlesen: personengebundener Spuk">personengebundenem Spuk</a> zeigten trotz unterschiedlicher Ergebnisse Gemeinsamkeiten <a href="https://para-wiki.de/spuktaxonomie/personengebundener-spuk/eskalationsdynamik-bei-rspk-phaenomenen/?et_fb=1&amp;PageSpeed=off#_ftn1" id="_ftnref1">[1]</a>. Demnach sind Spukfälle zeitlich begrenzt (etwa die Hälfte aller Fälle war nach spätestens vier Wochen „erloschen“; die durchschnittliche Dauer reicht von einem bis zu drei Tagen bis hin zu dreizehn Jahren, wobei der Mittelwert bei zwei bis fünf Monaten liegt). In 87% der untersuchten Spukfälle konnte eine Eskalationsdynamik festgestellt werden; dabei kam es zu einer massiven Häufung der Spukphänomene, bevor diese nachließen oder verschwanden.</p></div>
			</div><div id="phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>2. Die vier Phasen der RSPK-Eskalatiosdynamik</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_12 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><a href="https://para-wiki.de/walter-von-lucadou/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Walter von Lucadou">Walter von Lucadou</a> entwickelte dazu ein Modell, nach dem personengebundener Spuk in vier Phasen unterteilt werden kann:</p>
<p><em>1. Überraschungsphase:</em> Betroffene gehen zunächst von einer äußeren Ursache aus, z.B. Einbruch, und suchen Hilfe z.B. bei der Polizei. In dieser Zeit nehmen die Phänomene massiv zu und die Betroffenen beginnen zu ahnen, dass es einen nicht erklärbaren Hintergrund für die Phänomene geben könnte.</p>
<p><em>2. Verschiebungsphase:</em> Der Betroffene erfährt eine erhöhte Aufmerksamkeit z.B. durch die Öffentlichkeit. „Experten“ für paranormale Phänomene werden hinzugezogen; dadurch steigt der Druck, die gewonnene Aufmerksamkeit zu erhalten<strong>.</strong></p>
<p><em>3. Absinkungsphase:</em> Die Phänomene treten immer seltener auf. Teilweise helfen die Betroffenen nach, um nicht als Lügner dargestellt zu werden.</p>
<p><em>4. Verdrängungsphase:</em> Die Betroffenen werden des Betrugs bezichtigt, was zu einem sozialen Verdrängungsmechanismus führen kann.</p></div>
			</div><div id="quelle" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>3. Quelle</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_13 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="#phasen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><a href="#_ftnref1" id="_ftn1">[1]</a> Huesmann und Schriever 1989, S. 66, Roll</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EVP (Eletronic Voice Phenomena)</title>
		<link>https://para-wiki.de/evp-eletronic-voice-phenomena/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 11:46:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[akustisches Phänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Phänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Geisterfoto]]></category>
		<category><![CDATA[IGPP]]></category>
		<category><![CDATA[Orb]]></category>
		<category><![CDATA[Pareidolie]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit Box]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestion]]></category>
		<category><![CDATA[UFO]]></category>
		<category><![CDATA[Walter von Lucadou]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://para-wiki.de/?p=171</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><!-- divi:paragraph -->Als EVP werden elektronisch aufgezeichnete, scheinbar körperlose und unerklärliche Stimmen bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;"><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Wissenschaftliche Einordnung: Subjektive physikalische Anomalien (Befunde, die mit den gängigen Paradigmen der Wissenschaft nicht ausreichend geklärt werden können). In derselben Gruppe befinden sich auch sogenannte Orbs, Brummtöne, sogenannte Gravitationsanomalien, UFO-Erscheinungen oder Geisterfotos.</p>
<p style="text-align: justify;"><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Es können relativ einfach Pseudoanomalien erzeugt werden, also Anomalien, die zunächst paranormal erscheinen, dann aber von einem Fachmann geklärt werden können. Berühmtestes Beispiel: Die Geisterstimmen aus dem Teekessel. <a href="https://para-wiki.de/walter-von-lucadou/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Walter von Lucadou">Walter von Lucadou</a> fand heraus, dass die Feldstärke eines ca. 300 Meter entfernten Sendemastes eines Mittelwellensenders einen metallenen Teekessel auf einem Herd zu einem primitiven Radioempfänger werden ließ.</p>
<p style="text-align: justify;"><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Auch beim Gehör gibt es <a href="https://para-wiki.de/pareidolie/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Pareidolie">Pareidolie</a> (Gestaltwahrnehmung oder Geräuschinterpretation aus Zufallsmustern). Unser Gehirn versucht kontinuierlich wahrgenommenen Eindrücken (Formen, Geräuschen) eine bekannte Form zu geben. Dieser Impuls lässt sich nicht unterdrücken, er findet immer im Unbewussten statt. Dabei unterscheiden sich die jeweiligen Interpretationen oder auch Hörausmaße teilweise signifikant: z.B. hört Person A tiefe Töne in einer bestimmten Frequenz gar nicht, Person B hört zwar „etwas“, kann aber keine klaren Worte verstehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Suggestion" target="_blank" rel="noopener" title="Wikipedia: Suggestion">Suggestion</a> spielt eine große Rolle. Ist das vermeintlich verstandene Wort erst einmal durch eine Person laut ausgesprochen, fügt sich das Gehirn anderer Personen pflichtbewusst &#8211; was in der Mehrzahl aller Fälle dazu führt, dass nun auch die anderen Personen das Wort entsprechend verstehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Bei allen EVP-Aufnahmen muss ausgeschlossen werden können, dass vielleicht ein ähnliches Phänomen wie beim angesprochenen Teekessel verantwortlich sein könnte. Kann die Anwesenheit anderer Menschen mit Sicherheit ausgeschlossen werden? Kann ausgeschlossen werden, dass doch ein Teammitglied z.B. durch Flüstern die EVP verursacht hat? Gibt es Sendemasten in der Nähe?</p>
<p style="text-align: justify;"><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Insbesondere Aufnahmen bzw. Arbeiten mit der Spirit Box sind genauestens zu untersuchen. Zum einen ist hier die akustische Pareidolie besonders hervorzuheben, zum anderen ist durch die Verzerrung der Interpretationsspielraum sehr hoch und die Wahrscheinlichkeit, dass es sich doch um den Wortfetzen eines Radio-/Fernsehsenders handelt, zu berücksichtigen (siehe auch <a href="https://para-wiki.de/spirit-box/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: Spiritbox">Spirit Box</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph -->Unter wissenschaftlichen, kontrollierten Bedingungen konnten EVP bisher nicht nachgewiesen werden. Dies betrifft auch die sogenannten Tonbandstimmen, die auf Friedrich Jürgenson (1959) zurückgehen. Untersuchungen am <a href="https://para-wiki.de/einrichtungen/institut-fuer-grenzgebiete-der-psychologie-und-psychohygiene-e-v-igpp-in-freiburg-im-breisgau/" target="_blank" rel="noopener" title="ParaWiki: IGPP">Institut für Grenzbereiche der Psychologie und Psychohygiene</a> (IGPP) 1964 und 1970 konnten zwar die Existenz des Phänomens bestätigen, doch genügten die Untersuchungen nicht den strengen Anforderungen der Analyseverfahren. Inzwischen rechnet das IGPP Tonbandstimmen zu den Phänomenen, die in der menschlichen Psyche ihren Ursprung haben.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quelle</h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_14 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #050505;">Mayer, Gerhard; Schetsche, Michael; Schmied-Knittel, Ina; Vaitl, Dieter (2015): An den Grenzen der Erkenntnis. Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik. Stuttgart: Schattauer.</span></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_17">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Dieser Beitrag wurde am 30.07.2025 zuletzt bearbeitet.</em></p></div>
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